Corona: Noch weiß die Grafikabteilung einen Ausweg

rd | 01. November 2020, 22:09 | 3 Kommentare
Tafelaufkleber (3 Stück 1,50 Euro) waren die Lösung, um den nächsten Anstieg noch erfassen zu können. Langsam aber sicher weiß man allerdings, woher der Ausdruck stammt, dass die Zahlen „durch die Decke gehen“

Hier die aktualisierte Tabelle: Gesamtüberblick Corona Kreis Kleve

Inzidenz > 100 (Düsseldorfer Wert, etwas anderer Erfassungsmodus, auf der Kreistabelle aber auch stabil > 90), 78 neue Fälle im gesamten Kreisgebiet – am letzten Tag vor der Schließung der Gastronomie, dem Verbot der allermeisten Veranstaltungen und vor dem Inkrafttreten verschärfter Bestimmungen zu Versammlungen (höchstens zwei Haushalte etc.) zeigt diese mit Hilfe von Tafelaufklebern nach oben erweiterte Tabelle, dass der Anstieg der Zahl positiv getesteter Menschen weiterhin ungebremst verläuft: In den vergangenen sieben Tagen haben sich im Kreis Kleve 291 Menschen neu infiziert, leicht gerundet gerechnet also einer von tausend. Insgesamt haben – wiederum auf tausend Einwohnern bezogen – im Kreis bisher sechs eine Corona-Infektion durchgemacht und auch diagnostiziert bekommen.

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  1. 3. Seebär

    @2. Niederrheinstier
    Logarithmisch geht immer, ist aber nicht so eindrucksvoll.

     
  2. 2. Niederrheinstier

    Logarhythmmuuuh?

     
  3. 1. Seebär

    Um die Darstellung der Werte mache ich mir keine Sorgen. Tafelaufkleber an die Decke kleben und die y-Achse damit quasi in die z-Achse überführen. Im 45-Grad-Winkel von unten fotografiert, kann der Graph problemlos dargestellt werden. Die Frage ist, was uns erwartet, wenn der Graph an der Decke fortgeführt werden muss. Bei einem Blick nach Belgien schwant einem nichts Gutes. Ich habe gelesen, dass wir in fünf Wochen an dem Punkt stehen werden an dem sich Belgien jetzt befindet. Damit wäre die zweite Welle anders als die erste nicht mehr rechtzeitig gestoppt worden.