Leerstände in der Klever Innenstadt beschäftigen auch den WDR

Straßenszene mit typischen Passanten (Bild: WDR)

Die bevorstehende Schließung von Lederwaren Bosmann (kleveblog berichtete) rief nun sogar den Westdeutschen Rundfunk auf den Plan, der angesichts der nächsten Geschäftsaufgabe in der Innenstadt über die zunehmende Zahl der Leerstände berichtete – und neben der Wirtschaftsförderin Verena Rohde auch die drei Bürgermeisterkandidaten Wolfgang Gebing (Amtsinhaber, CDU), Markus Dahmen (parteilos, von SPD; Grünen, FDP und Offenen Klevern unterstützt) sowie Dirk Kaiser (AfD) zu Wort kommen ließ, wie sie der Krise des Einzelhandels beikommen möchten. Hier die Antworten:

Wolfgang Gebing (Screenshot: WDR)

Wolfgang Gebing: „Im Rahmen der Landesgartenschau wollen wir auch die Fußgängerzone deutlich attraktiver machen, vor allem die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone erhöhen.“

Markus Dahmen (Screenshot: WDR)

Markus Dahmen: „… indem wir hier die Fußgängerzone modernisieren, indem wir kreativ mit Leerständen umgehen, zum Beispiel durch Popup-Stores, indem wir die Innenstadt beleben durch Veranstaltungen und Märkte, indem wir eventuell auch die Aufenthaltsqualität steigern durch grüne Ruhezonen und dass wir auch ganz eng mit dem Einzelhandel vor Ort zusammenarbeiten.“

Dirk Kaiser (Screenshot: WDR)

Dirk Kaiser: „Was wir gerne haben möchten, ist, dass Produkte des Landwirtes, dass man dann vielleicht auch wieder Ladenlokale hat, wo man die Früchte des Ackers vom Bauern in der Stadt kaufen kann. Solche Sachen wären was, vor allem aber auch eine Grenze im Bereich der Barbershops und Nagelstudios, sondern wirklich wieder Ladenlokale, die auch den Tourismus wieder fördern.“

Verena Rohde (Screenshot: WDR)

Rohde selbst wollte wieder mehr Marketing in den Niederlanden machen, und Kunden aus dem Nachbarland in die Stadt zu locken. Außerdem sprach sie Aktionen mit den Händler wie beispielsweise das Late-Night-Shopping und die verkaufsoffenen Sonntage an. „Wir wollen gemeinsam die Frequenz in der Innenstadt erhöhen.“

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124 Kommentare

  1. 124

    Eigentlich finden sich eine Menge guter Ansätze unter den Kommentaren. „Mit den Augen stehlen“. Ein sehr guter Ansatz. Und ich frage mich, woher diese extrem vielen Daumen nach unten kommen. Deshalb gibt es überall Stillstand. Weil jede Idee erstickt wird. – Wenn man sich z. B. auf Instagram die vielen neuen Präsentstionsformen von Eis, Kuchen und Waffeln ansieht und was für Mengen an Käufern allein das schon anziehen kann, frage ich mich sehr häufig, ob hiesige Anbieter einfach keine Lust haben, mal eine Zeit lang mehr umzusetzen. Auch für Restaurants gibt es da Trends, die ganz simpel kopiert werden können. Eine weitere wirklich simple Idee sind riesige Engelsflügel als Graffiti an einer Mauer. Ein Motiv, für das junge Leute extra irgendwo hinfahren, um dann ein Foto damit zu machen. Einfach, weil es schön ist. Oder Lokale, in denen von Zeit zu Zeit kleine Bands von 2 – 3 Leuten Musik machen. Das macht Spaß. Menschen kommen zusammen.Und diese Bands gibt es.
    Und wenn schon alle so gerne nach Nimwegen fahren: Was ist denn dort, was Kleve nicht hat? Und dann auch umsetzen. Ein Nischenkino. Tolle Idee. In Goch gibt es das großartige Goli-Theater. Es gibt auch das großartige und immer beliebtere Café „Zeit kennt keine Eile“. Neue Konzepte. Und wenn die Daumen-nach-unten-Fraktion jetzt sagt, dass in Goch auch alles tot ist: Das liegt dort für mich persönlich am Weggang von Müller. Ein Riesenverlust, weil damit ein wichtiger Anziehungspunkt verloren ging. Und dazu der fanatische Ordnungsdienst, der sämtliche Fremde aus dem Ort vertreibt.
    Alle fahren in Urlaub: Was gibt es dort, was Kleve auch umsetzen könnte? Mir fällt gerade in Bayern auf, wie entspannt hier alle sind, überall Brunnen, um die sich die Kinder gerne versammeln, Eisdielen, Cafés, viele grüne Oasen. So etwas Unattraktives wie den Platz an der Linde gibt es nirgendwo. Ein Marktplatz, der hübsch gestaltet, vielfältigst genutzt werden könnte. Und Kleinkunst. Nicht zu unterschätzen.

  2. 123

    @122:
    bezüglich wandern: dann bitte eine Wanderkarte mitgeben, die den Jakobsweg am linken Niederrhein zeigt. Was für eine Gelegenheit sich doch eröffnet, wenn der RE10 nicht fährt….

    Benno

  3. 122

    @ 121 Pendlerin

    Mit dem RE10 anreisen, der war gut.
    Hier hätten wir auch schon ein Werbeslogan: Abenteuerurlaub in Kleve, reisen Sie mit dem RE10 an und der Weg ist das Ziel.
    Wenn er ausnahmsweise mal wieder nicht fährt, gibt es ja noch den Schienenersatzverkehr. Ach nee, der nimmt ja leider keine Fahrräder mit, aber dann können Sie ja immer noch wandern 🙂

  4. 121

    Es wäre schon mal ein Schritte (gewesen), eine Verbindung der Hochschule zum überregional renommierten Museum Kurhaus herzustellen, indem man dort Studiengänge zum Themenbereich Kunst und Geschichte angeboten hätte. Dazu noch Landschaftsarchitektur als Verbindung zum Park am Amphitheater mit historisch angelehnten Gestaltungsprojekten der Studierenden wie in Kloster Kamp und Schloss Benrath. Dazu der Reichswald als Naherholungsgebiet für Radausflügler, die über den RE10 anreisen für ein Wochenende. Oder ein Wasserweg vom Rhein nach Kleve. Es gäbe so vieles, was man tun könnte.

  5. 120

    Der nächste Schock für Kleve, Lederwarengeschäft Kiesow schließt nach 175 Jahren in der Klever Innenstadt im Dezember seine Türen für immer. Seit fünf Generationen steht der Name in Kleve für Taschen, Koffer und Lederwaren. Was die Gründe für das Aus sind und wann der Räumungsverkauf beginnt.

  6. 119

    @115 Schuhmacher

    Vor etwas mehr als 10 Jahren schrieb ich ehrenamtlich eine Visionsstudie für Kleve und zwar darüber, mit welchem Thema sich Kleve profilieren könnte: Die Studie hatte den Arbeitstitel (!!!) „Gesundheits-Erlebnisstadt Kleve“ und zielte ganzheitlich auf die Salutogenese-Wirkungen bestehender und neuer Angebote und dessen Verknüpfungen an.

    Dabei ging es nicht um das Thema Kurstadt, sondern eine ganz eigenständige Thematik mit Kern der Salutogenese.

  7. 118

    @110. A. Ritter

    Ihre letzten drei Sätze könnte man so lesen und verstehen, dass Sie alle Eigentümer und deren Meinung, persönlich kennen?

  8. 117

    @116

    „…Die meisten hier sind sich aber ja einig, dass mehr geschehen muss.“

    Jepp, ich gehöre zu den meisten dazu. Einig!

  9. 116

    @HPL Können wir abkürzen, hatte gesagt, dass das Kunst schon mal gut ist, auch Koekkoek wäre da natürlich zu erwähnen.

    Die meisten hier sind sich aber ja einig, dass mehr geschehen muss.

  10. 114

    @112 Anmerkung

    Bei aller Ideensuche: Die Pfunde Beuys und Koekkoek gehören zu den Stärken der Stadt Kleve und müssen in die Standortanalyse zur Grundlagenermittung natürlich einbezogen werden. Welche Strategien daraus erwachsen könnten, dürfte die anschließende Entwicklungsarbeit zeigen.

    Ob man den Begriff „Benchmarks“ mag oder nicht, man wir sie für eine Konzeptentwicklung benötigen. Auch bei der Bewerbung für die LAGA Kleve 2029 wurden sie einbezogen.

  11. 113

    @111: Zitat:…“Schusterfest kann man machen, aber es ging ja vor allem um eine Lösung, die über das ganze Jahr trägt.“
    Zu Recht: aber wie sieht ihrer Meinung nach die ganzjährige Lösung aus?

  12. 112

    @109 HPL

    Ich meinte ja meinen eigenen Post, in dem ich geschrieben hatte, dass Koekkoek keine Touristen nach Kleve bringt.

    Kultur spielt in Kleve und Umgebung jetzt schon eine Rolle, aber Beuys und Mataré sowie diverse sehenswerte Ausstellungen reichen wohl auch nicht. Sind aber schon mal gut.

    Den Begriff Benchmarks mag ich nicht.

  13. 111

    Schusterfest kann man machen, aber es ging ja vor allem um eine Lösung, die über das ganze Jahr trägt.

    „… .. aber die Eigentümer wollen verständlicherweise keine weiteren Barbier/Barbershops oder Döner Läden. Zu Recht. Dann akzeptieren diese lieber einen Leerstand.“

    Vielleicht auch nicht.

  14. 110

    @108: die Stadt Preetz zeigt wie es gehen kann. Sie ist als Schuster Stadt bekannt. 1 mal jährlich gibt es dort das Schusterfest. Dieses erstreckt sich über das Wochenende. Allein durch beleben der leerstehenden Ladenlokale kommen nicht mehr Besucher in die Stadt. Dafür sind die Ladenlokale zu klein. Meist auch oft für weitere Gastronomie. Einige Ladenlokale wären schon längst belebt, aber die Eigentümer wollen verständlicherweise keine weiteren Barbier/Barbershops oder Döner Läden. Zu Recht. Dann akzeptieren diese lieber einen Leerstand

  15. 109

    @107 Anmerkung

    Es war nicht meine Absicht, die Reputation von Barend Cornelis Koekkoek in Frage zu stellen. Im Gegenteil: ich glaube auch, dass es Touristen und Gäste gibt, die sich wegen (seiner) Kunst auf dem Weg machen.

    Dabei sollte die Frage nach den Benchmarks gestellt werden.

    Wie gross ist der Radius (Isochrone) von Kunst- und Kulturtouristen?
    Daraus folgt die Frage, wie gross das Potenzial an Kunst- und Kultutouristen und -gästen ist, die in dem Quellgebiet leben, das durch diese Isochrone begrenzt ist?
    Welchen Anspruch haben diese Gäste an den Mikrostandort?
    Wie lange ist die mittlere (mindeste und maximale) Verweildauer dieser Touristen und Gäste in der Zieldestination?
    Gibt es bereits Benchmarks über Kenner von Barend Cornelis Koekkoek?

    Gefühlt würde ich behaupten, dass das Nachfragepotenzial sehr nischig sein dürfte.

  16. 108

    Wenn es um das echte, alte Handwerk geht, wäre das Schusterfest besser in Uedem aufgehoben, in der Schüsterkes-Gemeinde.

    Im Jahr 1885 existierten in Uedem ungefähr 100 Schuhmacherfamilien. Bekannt wurden dann die Schuhfabriken Riddermann, Kölbl, Kisters, Grootens, van Haag, Schraven, Willemsen, van Elten, Hemmers. Für Kleve sind um 1850 knapp 60 Schuhmacherfamilien dokumentiert.

    Kleve hatte mit der beginnenden Industrialisierung natürlich mehr Arbeitsplätze in der industriellen Fertigung und höhere Produktionszahlen.

  17. 107

    Ich will natürlich nicht sagen, dass die Werke von Barend Cornelis Koekkoek keine Touristen nach Kleve bringen. Wer sich für die Malerei der Romantik interessiert, kommt nicht am Koekkoek-Haus vorbei. Eher war gemeint, dass das als Stadtmotto nicht reicht. Und die Sache mit dem Vogel wäre dann wohl naheliegend…

  18. 106

    Stadt der Schuster. Das Schmacherhandwerk hat uns groß gemacht. Einmal im Jahr ein Schusterfest über zwei, drei Tage .Siehe Stadt Preetz.

  19. 105

    @104 DM

    „…Natürlich kann man nicht durch bloße Namensgebung seine Stadt aufwerten.
    Genauso albern wäre es ja, wenn wir uns (ACHTUNG SATIRE!) „Fahrradstadt“ nennen würden. Jeder Klever weiss ja, daß das groteske Selbstüberschätzung wäre….“

    Es tut mir leid, das dchreiben zu müssen, aber Sie scheinen schlecht informiert zu sein. „Jeder Klever…“.

    Ich zitiere an der Stelle noch einmal aus meiner damaligen Visionsstudie, die ich ehrenamtlich schrieb und dazu sämtliche Expertisen, die die Stadt Kleve bis damals in Auftrag gegeben hatte (zuerst hatte ich daraus schon in meinem Kommentar Nr. 92 zitiert):

    „…Ferner war in einem Zeitungsartikel in der Rheinischen Post/Grenzland Post vom 05.08.2011 anlässlich der Suche nach einer Zusatzbezeichnung auf den Ortseingangsschildern der Stadt Kleve folgendes zu lesen:

    „…Hintergrund ist ein Gesetzesentwurf des Landes, mit dem in Zukunft Zusatzbezeichnungen auf Ortsschildern erlaubt werden sollen. Bisher war dies nur in Ausnahmefällen möglich. Dafür bedarf es aber einem überregionalen Alleinstellungsmerkmal. Köln zum Beispiel hat es da als „Domstadt“ sehr leicht, andere Städte müssen länger suchen – so wie Kleve.

    Die Stadt selbst wirbt mit der Bezeichnung „Hochschulstadt“. Wenngleich dies in der Region durchaus einzigartig ist, so ist eine „Hochschulstadt“ überregional betrachtet keine Besonderheit.
    … Mit der Umsetzung lassen sich die Städte und Gemeinden indes noch Zeit. Zeit für die Bürger, noch weitere Ideen zu entwickeln.“

    (Quelle: Artikel Rheinische Post mit dem Titel: „Was macht Kleve aus?“, http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/was-macht-kleve-aus-1.1350044)“ Zitat Ende

    Nun wieder zurück zu „Jeder Klever“ und der „Satire“: Es gab damals im Rathaus einen Arbeitskreis, der sich damit beschäftigte, einen Namenszusatz für die Ortseingangsschilder zu finden und zwar ohne ein vorheriges Konzept für eine Markenfüllung. Dieser Arbeitskreis bestand aus Klevern und Kleverinnen und nach einer Satireveranstaltung sah es ganz und gar nicht aus. Dieser Arbeitskreis wurde schon damals von mir unter „Zeitverschwendung“ abgelegt, und schließlich kam es zu keinem nennenswerten Ergebnis. Zusammengefasst hätte man nach dem Arbeitskreis sagen, dass Kleve die „Alles-Stadt“ sei.

    Zu Ihren Ausführungen zur den Stärken der Stadt Kleve: in meiner damaligen Visionsstudio, die ich schrieb, habe ich auch eine sogenannte SWOT-Analyse ausgearbeitet. Dabei habe ich die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken herausgearbeitet. Ich erspare es an dieser Stelle Ihnen und allen Mitlesenden und Kommentatoren, dies alles hier zu veröffentlichen. Nur soviel: Es waren zu allen Kategorien jede Menge Stichworte dabei.

  20. 104

    @100 HP

    Offensichtlich muss man Artikel hier immer mit dem Zusatz „Satire“ oder „Ironie“ versehen, damit man solche auch wahrnimmt.
    Natürlich kann man nicht durch bloße Namensgebung seine Stadt aufwerten.
    Genauso albern wäre es ja, wenn wir uns (ACHTUNG SATIRE!) „Fahrradstadt“ nennen würden. Jeder Klever weiss ja, daß das groteske Selbstüberschätzung wäre.
    Was wäre denn Ihr Plan aus „Bestehendem“ und „Visionärem“.
    Was hat denn Bestand in Kleve? Innenstadt langweilig und austauschbar. Mittelstand und Industrie platt. Naherholung unansehnlich.
    Welche Visionen gibt’s in Kleve? Eine der Letzten ist mit Ablehnung des NSG Reichswald begraben worden.
    Dann die Vision LAGA – auch hier habe ich den Eindruck, das wir wieder mehr abgebissen haben als wir schlucken können.
    Also wäre für mich das Besinnen auf Historie, Museen, Parks, Denkmäler und damit verbundene Erholungsareale sinnvoll.
    Entschleunigung, Ruhe, Gastronomie…..
    Ich sehe eine mögliche Zielgruppe im Bereich des Gastgewerbes (mit Geld!) für Kleve eher in 55+ mit Sinn für Geschichte, Kunst, Lokalitäten, ausgefallenes Warenangebot – eine hippe quirlige Stadt für die junge Generation werden wir nie.

  21. 103

    Kleve verschläft seine Innenstadt – ein Blick von außen

    Als gebürtiger Klever fällt mir bei meinen seltenen Besuchen jedes Mal auf: Die Innenstadt wirkt leer und unattraktiv. Früher war der Bummel selbstverständlich – heute gehe ich meist schnell wieder weiter.

    Dabei hätte Kleve so viel Potenzial:
    • Aufenthaltsqualität: Ein moderner Spiel- und Erlebnisplatz für jung und alt nahe der City könnte Familien anziehen und gleichzeitig Leben in die Innenstadt bringen.
    • Parken: Ein Festbetrag wie in Roermond oder kostenloses Parken am Wochenende würde Besucher länger halten.
    • Tourismus: Eine Tourismuszentrale gehört sichtbar in die Innenstadt – nicht versteckt ins Rathaus mit passenden Öffnungszeiten.
    • Blick nach Westen: Niederländer kommen gern. Mehr zweisprachige Angebote und gezielte Werbung könnten dieses Potenzial viel stärker nutzen.
    • Gastronomie: Cafés und Bars fehlen, die auch abends und am Wochenende für Atmosphäre sorgen.
    • Kleve am Wasser: Spoykanal und Kermisdahl waren große Hoffnungen, doch das Ganze fristet ein trauriges Dasein. Mehr Brücken, Anlaufstellen und Aktivitäten am Wasser könnten ein echtes Ausflugsziel schaffen.

    Mein Eindruck: Kleve nutzt seine Chancen nicht. Mit mehr Aufenthaltsqualität, Leben am Wasser und mutigen Ideen könnte die Innenstadt wieder zu dem werden, was sie sein sollte – das lebendige Herz der Stadt.

  22. 102

    Stress(regulierung) ist eines der großen Themen dieser Zeit. Privat und in Unternehmen. Selbst Kinder zeigen heute oft Stresssymptome.

    Die Leute kommen, wenn sie Kleve mit Erholung, Entspannung und Gesundheit verbinden, also mit Wohlbefinden. Das müsste mit entsprechenden Angeboten einhergehen und so vermarktet werden, dass es nicht ständig mit der Herausstellung von Einzelangeboten „bewiesen“ werden muss. Dafür würde sich als Rahmen ein Titel gut eignen. Das führt zu Erwartungen, die dann natürlich auch möglichst gut erfüllt werden sollten. Perfekt muss es nicht sein, ist es woanders auch nicht.

    Die Heilquelle ist offenbar noch vorhanden. Die Luft ist gut, die Natur ist auch ansprechend… das Ausland in der Nähe bietet weitere Ausflugsziele.

    Daraus kann man etwas machen. Man muss sich dafür aber auf den Weg machen.

    Wegen der Hochschule, Koekkoek oder Plastikschwänen wird kein Tourist kommen…

    Zur LAGA kommen die Leute auch wegen ihrer Erwartung, etwas Schönes, Angenehmes zu erleben.

    Darum geht es doch. Wir wollen uns wohlfühlen.

  23. 101

    Johann Moritz (Nassau – Siegen)
    niederländisch: Johan Maurits van Nassau-Siegen
    portugiesisch: Joao Mauricio de Nassau-Siegen
    oder
    „Der Brasilianer“ ……. man sollte seinen Namen nicht „überanstrengen“.

    Während seiner Arbeit in der niederländischen Kolonie in Brasilien, wurden zwischen 1636 und1645, mehr als 23.000 afrikanische Sklaven (die, die Schifffahrt überlebten), von der Westküste Afrikas nach Brasilien, verschleppt.
    Einige „Geschichtsberichte“ verhalten sich sehr ruhig, indem geschrieben wird, dass man nicht genau weiß, wie groß die Beteiligung von Johann Moritz, am Sklavenhandel selbst war.

    Vor Johann Moritzens Aufenthalt in Brasilien, gab es keinen niederländischen Sklavenhandel in Brasilien.

  24. 100

    @97 DM

    „Koekoek-Stadt Kleve?“

    Ein Vogel wird kaum Anreise- und Aufenthaltsmotivationen von Menschen stimulieren. Was hier eher scherzhaft wirkt, ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, denn die Verwechslungsgefahr zwischen dem Vogel und dem Prominenten ist sehr gross. Im Übrigen sollte hinterfragt werden, wie gross das Quellgebiet ist und wie viele pot. Besucher aus diesen Gebieten sich aufmachen, um Kleve wegen des Prominenten zu besuchen. Das ist eher eine Niscgen-Zielgruppe.

    „Die Prinz-Moritz-Stadt Kleve?“

    Auch hier gehe ich von einer Nischen-Zielgruppe aus.

    „Das Motto „Schwanenstadt“ ist…“

    Auch hier: Wer macht sich schon auf dem (weiten) Weg nach Kleve, um Schwäne zu gucken? Auch hier die Ironie der Verwechselungsgefahr nicht übersehen.

    Denken wir mal weiter: Jemand, der akleve nicht kennt, aber dennoch die Sehnsucht nach Entschleunigung und Selbstverbesserung umtreibt – würde er wegen des Markennamens „Schwanenstadt Kleve“ 1,5 Stunden plus X anreisen? Ich bezweifle das.

    Es sollte m.E. eine Marke für Kleve gefunden und gefüllt werden, die die Heimat Kleve aufgreift und zugleich die Sehnsüchte (Megatrends, nicht temporärer mainstream) aufgreift. Es muss etwas Neues kreiert werden: Aus dem Bestehenden und etwas Visionärem.

    Das ist die Kunst. Wie sich zeigt, scheint man im Klever Rathaus damit überfordert zu sein. Nur so lässt sich erklären, dass den Handlungsempfehlungen der Experten seit mindestens 2009 schlichtweg nicht nachgegangen wurde und wird.

  25. 99

    @96 Fragen

    Meine Antwort ist ein klares Nein. Meine Visionsstudie stammt aus einer Zeit, in der es ChatGPT noch gar nicht gab.

    Stattdessen habe ich mich damals mit all diesen umfangreichen Expertisen beschäftigt, aus denen ich zitiert habe und dabei die gemeinsame Schnittmenge erkannt, die sich aus allen Feststellungen und Handlungsempfehlungen der Experten ergeben hat. Das Schlimme ist, dass sich daran bis heute nichts geändert hat.

  26. 98

    und bei den Niederländischen Kunden muss Kleve aufpassen das die nicht einfach in Kranenburg halten.

    Und der Private Feuerwerksumgang dort wird auch verboten, dass wird Kleve auch ins Kontor hauen

  27. 97

    @84 HP

    Sicherlich ein interessanter Aspekt, warum nicht mit den vorhandenen Pfründen zu wuchern👍
    Vielleicht die Koekoek-Stadt Kleve?
    Die Prinz-Moritz-Stadt Kleve?
    Das Motto „Schwanenstadt“ ist – meine ich – auch ziemlich aus den Köpfen raus, zumindest in meinem Empfinden….
    Ich finde es meistens als Konzept gewinnbringender auf bestehendem „Kapital“ aufzubauen als sich neu zu erfinden.
    Ebenso ist das „Verlassen“ auf niederländische Kundschaft mit Risiken verbunden, wir sollten für zukünftige Gäste in Kleve weiter gucken als in 50km Umkreis.
    Die niederländische Kundschaft kommt, weil das Duschgel 50cent günstiger ist und nicht, weil Kleve so attraktiv und lebendig ist.

  28. 95

    In anderen Gegenden Deutschlands gibt es einen Kurort/Erholungsort neben dem nächsten. Das sind die Gegenden, in denen der Tourismus boomt. Da würde sich keiner fragen, ob man „der Aufgabe gewachsen“ ist und ob da eventuell zu viel Wettbewerb ist…

    Ich würde es auch gar nicht als Wettbewerb sehen und selbst wenn, was wäre daran nicht richtig?

    Viel besser ist es aber, sich Anregungen zu holen und sich auszutauschen, denn letztendlich geht es auch um die Gesamtregion unterer linker Niederrhein.

    Kurorte sind immer noch beliebt. Außerdem wird die Gesellschaft in den nächsten zwei, drei Jahrzehnten immer älter. Diese Leute sind oft noch sehr fit, können aber nicht Mountainbiking etc. machen. Und wer Abenteuerurlaub machen will, hat eh nicht den Niederrhein als erste „Destination“ auf dem Zettel.

    Meistens ist die Aufenthaltsqualität in Kurorten hoch – das zieht wiederum entsprechenden Einzelhandel und Gastronomie nach sich. Das ist auch für jüngere Menschen interessant.

    In Kleve wäre es der Mix Hochschule und Erholungsort – was ich besonders interessant fände.

  29. 94

    @93 volle Zustimmung.
    Dann kommt noch dazu dass neben komplett weltfremden Ideen nur irgend ein reinkopierter Chatgpt Unsinn vorgeschlagen wird.
    Und jeder weis es besser als die zuständigen Behörden, so wie es alle 4 Jahre 80Mio. Bundestrainer gibt.

  30. 93

    Eine Kommentar sprach es an- Das Kino aus der Stadt, war ein Fehler…zumindest würde ein kleines „Nischenkino“ ein Anziehungspunkt sein. Gestern war ich seit langer Zeit in der Klever City und war schockiert über die Anzahl der Leerstände, Schilder wie Montags geschlossen und Ruhezeiten etc. ! Es war gutes Wetter und um 17 Uhr war „tote Hose“ in der Stadt – da hilft auch kein Kur Ort – Blödsinn.
    Der Einzelhandel tut sich deshalb so schwer, weil es für alle einfacher ist (und oft auch günstiger), zu Hause am PC zu sitzen und das KOMPLETTE Angebot der Welt vor sich zu haben – per Mausklick – Infos einzuholen (Tests lesen und gucken via YT)…schlicht und einfach ist es (auch meine) Bequemlichkeit.

    In meiner Jugend gab es kein http://www./Internet…bei mir fing alles mit den ersten CD/Vinyl Bestellungen bei Amazon an…von da an, ging ich nicht mehr in den CD Shop…ich hatte es 2-3 Tage später im Briefkasten.

    Das Netz, in welchem wir hier diskutieren – das ist der ausschlaggebende Punkt für unser jetziges Leben – fast in allen Bereichen – !
    Versucht doch mal einen Tag OHNE Internet – man merkt schnell – verflucht – das ist schwer — (Online Banking, beim Einkauf bezahlen mit Handy- Nachrichten-hier schreiben -Wetter bei Wetter Niederrhein gucken etc.etc.etc.)..es geht nix mehr ohne www.

    Es ist schon krass…

  31. 92

    Mit der Umwidmung der Stadt Kleve in einen Kurort würde sich Kleve in den Wettbewerb vieler anderer Kurorte stellen. Dabei stellen sich mir zwei Fragen:

    Ist Kleve solch einer Aufgabe gewachsen?

    Vor dem Hintergrund einiger zurückliegender Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen in Politik und Verwaltung tendiere ich eher dazu, diese Frage für mich mit einem „Nein“ zu beantworten.

    2.
    Ist es nicht so, dass gerade Kurorte in den vergangenen Dekaden als Destinationen an Beliebtheit verloren haben?

    Kurorte im klassischen Sinne verfolgten früher das Pathogenese-Konzept und stellen sich heute mit zum Teil hohem Aufwand auf Salutogenese-Konzepte um. Auch die Kraftanstrengung für Kleve dürfte aus dem Stand heraus m.E. zu groß sein, sich als Kurort nach einigen vergangenen Jahrhunderten wieder zu etablieren. Durch den Begriff der Kur würden zudem oftmals negative Assoziationen ausgelöst:

    Zitat (Anfang):

    Vom klassischen Gesundheitsurlaub (verschriebene Kur, Reha-Klinik etc.) hatten die Befragten ein meist negatives Bild:
    ▶ Etwas für Rentner und alte, kranke Leute
    ▶ Altmodisch, genussfeindlich, feste Strukturen und Zeitpläne
    ▶ Reparaturwerkstatt für den Alltag/Arbeitsmarkt
    „Da komme ich von einem Hamsterrad ins Nächste“
    „Damit ich danach wieder funktioniere.“
    „Verwesende Körper im lauwarmen Wasser“

    Zitat (Ende):

    (Quelle: 1. Geislinger Gesundheitstourismus-Kongress, Wie Gesundheitstouristen wirklich „ticken“, Eine tiefenpsychologische Typisierung, Dipl.-Psych. Michael Schütz Geschäftsführer INNCH)

    An der Stelle sei noch einmal – diesmal konkretisierend – dargestellt, dass die Notwendigkeit einer Markenbildung für Kleve nicht aus meinen „Windungen“ stammt.

    Ich zitiere auch meiner Visionsstudie, die ich vor einigen Jahren ehrenamtlich für Kleve erarbeitet hatte:

    Zitat (Anfang):

    “ (…) Kleve wurde bisher als eine „Stadt der Vielfalt“ gesehen. Kleve ist inzwischen Hochschulstadt, Einkaufsstadt, Wohnstadt, Kulturstadt und vieles anderes.

    Schon in den diversen Konzeptbeschreibungen der Stadt Kleve wird die Erfordernis eines klaren, positiven Image als Alleinstellungsmerkmal angeregt bzw. empfohlen.

    Im Stadtentwicklungskonzept der Stadt Kleve aus dem Jahr 2009 wurde erkannt:

    „Deutlich kristallisierte sich … ein Punkt heraus, auf den noch keine eindeutige Antwort gegeben werden konnte: Mit welchem Profil/Image kann sich Kleve im regionalen Kontext von anderen Städten hervorheben?“
    (Quelle: Stadtentwicklungskonzept Kleve aus dem Jahr 2009, Seite 17)

    Des Weiteren wurde im Jahr 2012 erkannt:

    „Die unzureichende Vermittlung von Identität und Status nach außen schränkt die Wiedererkennbarkeit ein, insgesamt wird die Besuchsbereitschaft dadurch verringert.
    Aufgabe: Wesentliche Aufgabe muss es sein, die Marke Kleve mit konkreten Produkten und damit langfristig auch mit Werten aufzuladen.“

    Weiter heißt es:
    „Die Analysen haben gezeigt, dass Kleve eine typische „Unterpositionierung“ aufweist. Das bedeutet: Potenziale bleiben ungenutzt und es bedarf einer neuen Profilierung und neuer Impulse, um die Stagnation zu überwinden.“
    (Quellen: „Fachbeitrag Tourismus zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans der Stadt Kleve“, Abschlussbericht vom 31.08.2012, Seiten 14 und 21.)

    Ferner war in einem Zeitungsartikel in der Rheinischen Post/Grenzland Post vom 05.08.2011 anlässlich der Suche nach einer Zusatzbezeichnung auf den Ortseingangsschildern der Stadt Kleve folgendes zu lesen:

    „…Hintergrund ist ein Gesetzesentwurf des Landes, mit dem in Zukunft Zusatzbezeichnungen auf Ortsschildern erlaubt werden sollen. Bisher war dies nur in Ausnahmefällen möglich. Dafür bedarf es aber einem überregionalen Alleinstellungsmerkmal. Köln zum Beispiel hat es da als „Domstadt“ sehr leicht, andere Städte müssen länger suchen – so wie Kleve.

    Die Stadt selbst wirbt mit der Bezeichnung „Hochschulstadt“. Wenngleich dies in der Region durchaus einzigartig ist, so ist eine „Hochschulstadt“ überregional betrachtet keine Besonderheit.
    … Mit der Umsetzung lassen sich die Städte und Gemeinden indes noch Zeit. Zeit für die Bürger, noch weitere Ideen zu entwickeln.“

    (Quelle: Artikel Rheinische Post mit dem Titel: „Was macht Kleve aus?“, http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/was-macht-kleve-aus-1.1350044)“

    Zitat (Ende)

  32. 91

    Stimmt, Hydrotherapie nach Kneipp ist kein Trend.

    Ich war zum ersten Mal mit 12 Jahren in einer Kneippanlage. Wassertret- und Armbecken lagen in einem Urlaubsort in der Nähe von Minigolfplatz und Freibad. Wir Kinder fanden das kalte Wasser richtig gut. Und immer schön die Beine ganz rausheben und wieder rein…

    Ich fände unten am Forstgarten auch einen guten Standort für so eine Anlage.

  33. 90

    … wobei ein „Bad Kleve“ gar nicht so fern liegt, wie dieser Bericht in der NRZ vom 20.02.2013 zeigt:

    https://www.nrz.de/staedte/kleve-und-umland/article7642342/kleve-hat-eine-echte-heilquelle.html

    „Kleve. Neue Zahlen: Deutlich mehr wertvoller Eisengehalt als in Bad Pyrmont oder Bad Driburg. Aber will die Hochschulstadt einen Image-Wechsel? (…)
    Es gibt so einige Quellen, die da aus dem Hang hinter dem Museum Kurhaus rinnen. Einige speisen die Springbrunnen-Becken. Eine davon aber ist ganz sicher eine Heilquelle. Von hoher Qualität. Was noch nie betont wurde: Ihr Wert liegt deutlich über dem Richtwert für Heilwässer des Deutschen Heilbäderverbandes: Eisen 31,75 Milligramm pro Liter, Schwefel 32 Milligramm pro Liter – das hält lässig mit bekannten Kurbädern Bad Driburg (22,8 mg Eisen/Liter), Bad Pyrmont (8,3 mg) oder Spa (16 mg) mit. Der Eiszeit und der schüssel-artigen Tonschichten sei Dank. Die Zahlen stammen zwar aus dem Jahr 1846. Aber: „Die Chemie verändert sich nicht“, sagt Stefan Kronsbein auf NRZ-Anfrage. (…)
    Kleve müsste ein privates Ingenieurbüro mit der Untersuchung beauftragen, der Geologische Dienst bewerte dann das Gutachten, erklärt auf NRZ-Nachfrage Dr. Heinrich Heusen vom Geologischen Dienst. „Das Wasser muss bakteriologisch einwandfrei sein für eine Trinkkur“. Eine staatliche Anerkennung als Kurbad ist Sache der Bezirksregierung als Oberer Wasserbehörde, so Heusen.
    (…)
    Der Heimatforscher Wilhelm Diedenhofen erinnert sich: „Ich habe noch von der Quelle getrunken.“ Das Quellhaus habe bis in die 50er Jahre gestanden. „Klever sind Helden darin, ihre Geschichte abzureißen“.“

  34. 89

    @86

    Sulutogenese…die Stärkung der Gesundheit. Genau richtig: Mehr Gesundheit ist auch ein Megatrend

  35. 88

    @86.
    „Kneipp“ ist auf jeden Fall KEIN Trend, sondern eine bewährte, ganzheitliche Lebensphilosophie!
    Insider wissen, dass es die Marke „Kneipp“ seit dem 25. Februar 1891, gibt.

    Sebastian Kneipp entdeckte während seiner eigenen Erkrankung, das Buch
    „Unterricht von Krafft und Würckung des frischen Wassers in die Leiber der Menschen besonders der Krancken, bey dessen innerlichen und äusserlichen Gebrauch“ von Johann Siegemund Hahn.

  36. 87

    @85.
    Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass die Luft in Kleve, zur Zeit, weitaus besser ist, als in Elten.
    Den Kneipp-Verein und das Wassertretbecken, gibt es dort schon lange, und der „Barfußweg“ ….. na ja. Da gehe ich lieber hier barfuß durch den Wald.
    Sportangebote sind dort auch weniger geworden.

    Thema Heilquelle …… zur damaligen Zeit war es höchst modern, zu „kuren“. Da „sprießten“ die Quellen nur so aus dem Boden. Das waren gesellschaftliche Ereignisse. Motto: Sehen und gesehen werden.

    In Kleve gibt es auch bereits lange ein „Kneipp-Gelände“, Stiller Winkel.

    Ich persönlich, finde Kleve sehr vielseitig ……. Wasser, Wald, sagenumwobene Schwanenburg in der Stadt, geschichtliche Parkanlagen, Hochschule, etwas abgemagerte VHS, vielseitige Sportangebote, Ebene und „Berganstieg“, geschichtliche Endmoräne, Ländereien, kulturelle Angebote, Grenznähe zu den Niederlanden ……..

    Was ich persönlich, als Fußgängerin, sehr schade finde, dass das Kino und der Club (früher Disco) so weit aus der Stadt sind.

    Man könnte ja auch mit wenigen Mitteln und Planungen, und bereits vorhandenen Gegebenheiten, und auch im Hinblick auf die LAGA 29, einen Kneipp-Kurort anstreben. Es muss nicht unbedingt „BAD“ (funktioniert auch mit Kneipp), sein.

    Manchmal überlegt man in Kleve zuuuuu lange ……… einfach mal anfangen und machen!

  37. 85

    Zu meinem Vorschlag „Bad Kleve“: Das „Bad“ vor dem Städtenamen zu bekommen ist auch nicht so einfach. Dazu müsste geprüft werden, inwiefern noch die Heilquelle von damals vorhanden ist. Das kostet.

    Einfacher wäre es, Erholungsort zu werden oder zumindest Ortsteile als solche ausweisen zu lassen.

    Dann sollte man aber mal mit einer Kneippanlage irgendwo anfangen… Das hält sich finanziell ja noch in Grenzen.

    Elten ist Erholungsort und seit diesem Jahr auch wieder staatlich anerkannter Luftkurort. Da gibt es z. B. den Barfußpark.

    Offizielle Begründung für Elten als Luftkurort:
    „Der Weg dorthin war anspruchsvoll: Nicht nur ausgezeichnete Luft macht den Luftkurort aus, auch an die Infrastruktur werden viele Anforderungen gestellt. So ließ sich die Besuchskommission des Landesfachbeirates für Kurorte davon überzeugen, dass alle 14 Anerkennungsvoraussetzungen, die sich aus dem Kurortegesetz NRW ergeben, erfüllt werden. Geprägt durch den Eltenberg und seinen Wald, historische Gebäude, Kultur- und Sportangebote sowie Naturflächen bietet der von der Grenznähe zu den Niederlanden beeinflusste Ortsteil viel: Einheimische wie Touristen werden über die Historie, Architektur, Kultur und Sportangebote informiert und eingeladen, das Angebot zu nutzen. Der Kneippverein Elten bringt sich durch sein umfangreiches Gesundheits- und Sportangebot aktiv ein.“ https://www.brd.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Emmerich-Elten-ist-wieder-Luftkurort

    In Reichswalde oder Rindern wird die Luft auch ziemlich gut sein. Zumindest der Titel Erholungsort müsste drin sein. Kevelaer hat auch erstmal geliefert und dann beantragt.

  38. 84

    @81 AG

    Nochmal ich: Deine Vorschläge, Gedanken und Visionen sind allesamt okey. Aber dennoch denkst Du m.E. zu früh in Projekten. Meines Erachtens brachte es erst einmal eine „Dachvision“. Die Xanten haben die Römer und mit dem LVR und dem RVR zwei starke Partner. Mit der Idee, die römische Geschichte zu vermarkten, entstanden nach und nach die Projekte, die Stadtgestaltung und der Städtebau. Und nicht zuletzt hat sich auch die örtliche Gastronomie darauf eingestellt bzw sich teils dem Masterplan „unterworfen“.

    Bevor wir uns also in Projektideen verlieren, ist es wichtig, zunächst eine Marke zu kreieren. Schlimm finde ich, dass diese unbedingte Notwendigkeit im Rathaus schon lange bekannt ist, sie aber bis dato immer wieder ignoriert wird. Stattdessen in Projekten denken und Flickschusterei voranbringen. Auch die LAGA lässt kein Umdenken erkennen…

  39. 83

    Kleve, die Stadt am Wasser……
    „Kreis- und Hochschulstadt Bad Kleve“

    Den staatlich anerkannten Zusatz „Bad“, könnte Kleve als „Kneippkurort“, nach den Prinzipien der „Kneipp-Therapie“, (Wasseranwendungen, gesunde Ernährung, Pflanzenheilkunde, Bewegung,
    innere Ordnung), bekommen.

    Man sollte und könnte die natürlichen Vorgaben, die Kleve bereits bietet, annehmen und ausbauen.
    Dann würde auch die Einzelhändlerschaft davon profitieren können.

  40. 82

    @81 Andre Gerritzen

    Jenseits des sich ständig ändernden Mainstreams gibt es etwas, was Menschen dazu bringt, ihre „Sieben-Meilen-Stiefel“ anzuziehen und sich auf den Weg zu machen.

    Dieses „etwas“ sind die Megatrends. Während vor vielen Dekaden der Megatrend der „motorisierten Fortbewegung“ einsetzte sind es heute Erfüllung der Sehnsucht nach Selbstverbesserung und der Entschleunigung sowie inzwischen auch die Nachhaltigkeit. Das sind die Keywords für Marken-Ideen, die in ein ganzheitliches Konzept münden. Neue Produkte, Dienstleistungen etc. werden maßgeschneidert auf die Marke ausgerichtet. Das umfasst Angebote für Tourismus und Frendenverkehr, Freizeit, Arbeit und Beruf, Bildung, gesellschaftliches Miteinander. ebenso wie Städtebau, Stadtgestaltung etc.

    Ein oder mehrere Stores mit hippen Marken bedienen den mainstream. Wissenschaftliche Studien sagen klar aus, dass die Markentreue der Konsumenten bei weitem nicht mehr so ausgeprägt ist, wie noch vor einigen Dekaden. Was also soll ein hipper Store nachhaltig in der Innenstadt verbessern?

    Die Kunst liegt darin, ein ganzheitliches Konzept für Kleve zu kreieren, das in ei er griffigen Marke gebrandet wird. Think big, das ist die Fähigkeit, die unsere Gestalter heute brauchen. Kirchturmdenken jedenfalls nicht.

    Viele Städte beginnen mit der Decarbonisierung und gehen damit auf den zunehmenden Megatrend der Nachhaltigkeit ein. Dabei gehen sie nicht nur auf den Straßenverkehr ein.

  41. 81

    Da habe ich mit dem Bach ja was los getre….

    @73 HPL
    „Kleve muss sich endlich als Destination verstehen“
    Sehe ich ähnlich. Nicht nur an Parkplätzen und ein paar Bänken rumdoktoren, sondern einen Grund finden warum Menschen nach Kleve kommen wollen.
    Der klassische Begriff des Alleinstellungsmerkmals eben, der Kleve von Goch und Emmerich abhebt.
    Dann kommen diese Menschen auch in die Innenstadt und konsumieren dort.
    Kalkar und Xanten haben sowas schon lange aber Kleve eben noch(!) nicht.
    Das sind teilweise garnicht Themen, die direkt mit der Innenstadt zu tun haben aber sich positiv auf die Kaufkraft auswirken.

    Der Nationalpark ist ja aus anderen Wirtschaftlichen Interessen nichts geworden und damit ist diese Chance vertan worden.
    Mir fallen jetzt 2 Bereiche ein die vielleicht ausbaufähig wären.

    Gastronomie: In den letzten 10 Jahren hat sich das Angebot in der Gastronomie massiv verändert und aus Pommes-Buden und Gutbürgerlich Restaurants wurde eine ziemlich breite Anzahl an Internationalen Restaurants und es haben sich 2 Hotspots entwickelt.
    Einmal der Bereich zwischen EOC und der Linde mit einigen Angeboten aus der Internationalen Kuche und da zähle ich die beiden Dönerläden mal nicht mit. Dann die Unterstadt wie der Opschlag bis zur Kavariener Straße.
    Kleve ist da inzwischen breit aufgestellt und hat Platz für mehr. Da wäre eine Umgestaltung der Fussgängerzone sinnvoll, die mehr Aussengastronomie ermöglicht und den Aufenthalt zum Sitzen verbessert. Das was ich in meinem ersten Beitrag zum Elsabrunnen geschrieben habe.
    Nur wo bekommt man dann die Gäste her? Da kommt dann das Stadtmarkting ins Spiel und die könnten daran arbeiten Kleve zu einer kulinarischen Destination zu machen und Kleves Angebot an Internationaler Küche bewerben. „Internationale Hochschule bringt auch Internationale Küche“

    Oder Z.B. ein Stadtfest „Kleve Kulinarisch“ und dann wieder ein Street Food Festival, aber nicht abgesondert von der Innenstadt an der Hochschule sondern ganz bewusst die Stände in der Fussgängerzone platzieren und die Klever Gastronomen besonders begünstigen.
    Und Gastronomen außerhalb der Innenstadt wie dem Materborner Ratskrug dem georgischen Restaurant in Materborn ermöglichen Sich mit ein paar Gerichten zu präsentieren.
    Es gab doch mal das Kulinarix-Heft mit Gutscheinen für Gastronomie am Niederrhein in dem auch Klever Gastronomen vertreten waren. Das kleiner für Kleve aufleben lassen.
    Oder FoodBloger nach Kleve locken….
    Breites Feld an Möglichkeiten.

    Sehe ein Gewisses Potential bei den Niederländer, die eine andere Mentalität haben und regelmässig Ausgehen und Geld ausgeben, da dies dort einen deutlich höhere Bedeutung hat. Das Geld das sie bei Kaufland sparen, sind die bereit bei Pias auszugeben.;-)
    Und dann haben wir Sie in der Innenstadt und wenn die dann gefällt…..
    Zudem gehen bis 2030 extrem viele Menschen in Deutschland in Rente und viele auch mit einer guten Rente und die wollen dann ihr Leben geniessen und das bedeutet meist essen gehen.
    Wenn es Kleve da glingt sich da zu positionieren bringt das auch wieder Kaufkraft nach Kleve.

    Kultur und Veranstaltungen: Kleve hat eine ziemlich breite Kulturszene und die sollte befeuert werden. Neben den Leuchtturmprojekten wie Museeum Kurhaus und Haus KoekKoek, die ganzen kleinen Akteure mehr Unterstützen und da nicht nur Finanziell sondern auch in Form von Marketing.
    Kleve als Kulturstadt besser beim breiten Publikum verkaufen und auch über Kleve hinaus bekannt machen. Wer kennt das Theater im Fluss in Kevelaer?
    Oder die Cinque-Events wie das Spiegelzelt & die Sommernacht, die ja eigentlich Selbstläufer sind aber trotzdem Kleve als Kulturstadt repräsentieren können.
    Habe immer irgendwie das Gefühl die einzelnen Akteure, die in der Summe sehr viel machen, müssen ihre Werbung alleine Organisieren und dabei würde ein großes Übergeordnetes Marketing diese Unterstützt in dem es Kleve aus „Kulturhauptstadt am unteren Niederrhein“ darstellt und ihre Veranstaltungen bekannter macht.

    Muss gerade an einen Besuch des neuen Doornroosje vor 10 Jahren denken in dem ich mit einigen aus der Klever Kulturszene und Politik uns das Poppodium haben erklären lassen.
    In Erinnerung ist mit geblieben, dass das Doornroosje wohl um die 100.000€ mehr Umsatz im Monat in der Nijmeger Innenstadt erzeugt, da es als weicher Wirtschaftsfaktor wirkt.
    Studien zeigen wohl auch das mehr Kulturförderung sich langfristig auf die Kaufkraft von Gemeinden auswirkt da dadurch das Bildungsniveau steigt, was höheres Einkommen nach sich zieht und Städte mit mehr Kultur ziehen mehr Familien mit Kindern an.
    Auch wohl ein Grund warum die AfD gegen Kulturförderung ist. Schlaue Menschen fallen nicht aus sie rein. (Jetzt Minus -20 Stimmen von der AfD-Trollen, obwohl ich bezweifel das die soweit lesen. Denke 1 liest es und gibt dann die Anweisung mit Minus zu stimmen. )

    So das reicht jetzt erstmal.

  42. 80

    Innenstadt

    Das Größte Kaufhaus in Europa, das KaDeWe bietet 480.000 Produkte.
    Amazon vertreibt alleine bereits geschätzte 500.000.000 Produkte.

    Kurz um, der Einzelhandel in den Innenstädten steht vor einem unumkehrbaren Wandel dessen Ende noch nicht absehbar ist. Jedoch ist unmissverständlich klar das er nicht in gleichem Maße zurückkehren wird wie er verschwunden ist und weiter verschwinden wird.

    Das bedeutet, neue Konzepte für die Innenstadt zu finden. Die verschiedenen Interessenlagen von Immobilienbesitzern, Projektentwicklern, Maklern, Groß- und Einzelhändlern und der Stadtgesellschaft sowie Besuchern von Außerhalb muss schlichtweg neu verhandelt werden.

    Vorbilder aus anderen Städten sind hilfreich aber es braucht ein Alleinstellungsmerkmal um Menschen weiter oder auch in Zukunft in die Innenstadt von KLEVE zu locken. Das sind natürlich die zahlungswilligen Besucher von außen wovon nahezu alle niederländische sprechen aber insbesondere die Klever selbst. Den Klevern müssen Angebote gemacht werden – irgdewie scheint das nur die wenigsten zu interessieren.

    Dazu gehört weit vorne auf der Liste die VHS wieder zurück zu holen um nur ein Beispiel zu machen. Ich bin davon Überzeugt das Kultur der Schlüssel für den Übergang sein kann aber Kultur sind nicht alleine Konzerte, Ausstellungen, Workshops, Lesungen oder Modeschauen sondern auch auch Sportevents oder Diskussionen oder Service-Angebote für verschieden Befölkerungsgruppen.

    Dieses noch nicht vorhandene Konzept kann nur gemeinsam entwickelt werden und selbstverständlich hat die Verwaltung & WTM dabei die Vermittler Rolle einzunehmen und die Politik muss dafür die Rahmenbedingungen schaffen. Das ist Personal und Geld in ausreichendem Maße !

    Ein Aspekt zur Laga. Wenn ab Herbst 25 oder Frühjahr 26 die Einkaufsstraßen aufgerissen werden braucht es ein Baustellenmanagement das über Pfeile und Richtungsweisende Schilder hinaus neue = zusätzliche Attraktivität schafft ansonsten ist die Laga der Sargnagel der Innenstadt.

  43. 79

    @75
    Für das „Bad Cleve“ werden demnächst immer wieder mal übermütige Ausbildungsabsolventen, Abiturienten o.ä. sorgen, wenn sie ein paar Flaschen Badeschaum an der Quelle des Baches entleeren, der gemäß mancherleut’s Visionen demnächst über Kaskaden gen Unterstadt strömen wird.

  44. 78

    @75 Bad Kleve

    Ich bezweifle, dass ein „Bad“ vor dem Städtenamen Kleve eine durchschlagende Wirkung haben würde. Das Alleinstellungsmerkmal eines Kurortes im Makrostandort Niederrhein belegt und beansprucht die gar nicht weit von Kleve entfernt liegende Stadt Xanten.

    Für Kleve braucht es andere Ideen, um u.a die Anreise- und Aufenthaltsmotivationen der Touristen und Gäste zu boostern sowie die Aufenthaltsqualität und Standortfaktoren für die eigenen Einwohner spürbar zu verbessern.

  45. 77

    Hm Konzerte in der Innenstadt, die Band unten so auf Höhe Mensing, und nach Oben hin das Publikum.

    wann Rolling Stones in Kleve? Die Lokalmatadore gibts ja nicht mehr.

  46. 76

    Weil alles Gute aus US kommt ! ? 🙄 Prosperierende Kleinstädte ,Dörfer blühend i.d. 50/60 + ,von Industrie, Arbeit verlassen, dem Verfall preisgegeben ,☝🏼 neue + alte traurige US 3te Welt , heute von der Natur oft + erfolgreich wieder geholt. Die Menschen ziehen weiter bis sie irgendwann ..? ? Wer je solche aufgegebenen ( meist Kohle + Stahl ) Gegenden in den Appalachen gesehen hat sieht die Zukunft nicht unbedingt rosig .🤔

  47. 75

    Kleve helfen nur noch ein „Bad“ vor dem Namen und entsprechende Einrichtungen.

    Fahrrad- und Tagestouristen reichen nicht mehr. Das wird auch die LAGA nicht ändern.

  48. 74

    „Wer die Innenstadt beleben will wird aber zwangsläufig auch die Lautstärke für die dort lebenden erhöhen. Auch hier braucht es Lösungen.“

    Kneipen wie „Bei Charly“ müssten wieder her… Macht aber ja heutzutage kaum noch jemand. Die „Zentrale“ ist da zu nennen, die in Teilzeit betrieben wird, soweit ich weiß.

    Weiteres wie Café Solo oder Venga macht keinen Sinn.

    Aber bringt alles dem Einzelhandel wenig. Und welcher Gastronom will in der City hohe Mieten zahlen, wenn da abends tote Hose ist. Das funktioniert auch nur vorne in der Kavarinerstraße, in der Gasthausstraße, an der Stadthalle, am Opschlag… aber nicht mitten in der Fußgängerzone.

  49. 73

    @70 Karl

    Kleve muss sich endlich als Destination verstehen und diese unter einer kreativen Marke dem Markt anbieten und zwar so, dass sich Kleve nur durch das Branding von anderen Städten im Makrostandort Niederrhein absetzt. Bei der Themenfindung für die Marke hat es wie bei dem Angler-Wurm-Fisch-Prinzip funktionieren. Der Wurm, also das Angebot, muss dem Fisch, nicht dem Angler schmecken.

    In dieser Marke integriert sein sollte nicht nur der Tourismus und Fremdenverkehr und auch nicht nur das Thema Shopping bzw. Einkaufen. Die Marke muss interdisziplinärer sein.

  50. 72

    @ 67:
    „Einen Tod muss man Sterben“, um etwas sinnvoll zu verändern.
    Entweder mehr gepflanzte Bäume, die wahrscheinlich mehr Arbeit bedeutet (Versorgungsleitungen neu legen) oder halt diese Klimabäume.
    Ich wüsste sonst nicht, wie auf „natürliche Art“ die Innenstadt hitzeresistenter gemacht werden könnte.

    Halber Kram kostet nur Geld und verfehlt meistens den gewünschten Effekt.

    Benno

  51. 70

    Und täglich grüßt das Murmeltier.
    Das war der erste Gedanke beim Lesen der meisten Kommentare.
    Alle wissen es besser und schuld sind alle anderen und natürlich sind die anderen auch unfähig, zumindest wenn sie politische Verantwortung tragen oder tragen wollen.
    Die Vermieter sind auf jeden Fall Schuld, obwohl zu bezweifeln ist, das mehr als ein Bruchteil der Schreibenden mehr Informationen als die von vermeidlichen Webseiten hat, was die Mietpreise an geht. Da findet allerdings die Vermietung nicht statt.
    Ebenso wenig gibt es einen einzelnen Schuldigen in der Verwaltung oder bei den Gewerbetreibenden.
    Die Probleme sind sehr vielseitig.
    Ja, für manch einen ist der Mietpreis, gerade in der Startphase ein Problem. Da könnte man ansetzen.
    Oft sind kleine Ladengrößen das Problem. Das lässt sich nur schwer ändern.
    Nicht einheitliche Öffnungszeiten und ein nicht homogenes Angebot mögen ein weiterer Punkt sein.
    Ja, Attraktivität besteht auch aus Überdachung und Beschattung und auch aus Verweilmöglichkeiten, sei es in Form von Gastronomie, auch im weiteren Sinne und auch anderen Möglichkeiten.
    Wasser einzusetzen ist mit Sicherheit eine Interessante Möglichkeit und auch diese Diskussion gab es mit einem sehr kontroversen Vorschlag schon vor dem Bau der VoBa. Aber das ist Vergangenheit.
    All das lässt sich vorführen!
    Fest steht jedoch:
    Das ewige Jammern und Besserwissen von vielen ist nicht wirklich zielführend.
    Es bedarf Mut und immensen Fleiß einer selbständigen Arbeit nachzugehen und man hat auch die Change zu scheitern. Viele sollten da mal in ruhe drüber nachdenken, wenn die öffentliche Hand ihnen das Gehalt am Monatsende überweist.
    Die Verwaltung sollte ebenso in Ruhe darüber nachdenken und sich Unterstützung suchen. Damit meine ich ausdrücklich keine hochbezahlten Beraterfirmen, denn deren Arbeit ist meist copy and paste.
    Wer die Innenstadt beleben will wird aber zwangsläufig auch die Lautstärke für die dort lebenden erhöhen. Auch hier braucht es Lösungen.
    Wer den schritt in einen Leerstand wagt, ein vernünftiges Konzert und tragfähigen Businessplan hat, könnte Unterstützung brauchen. Das kostet auch Geld.
    Die Umgestaltung von Immobilien und deren Nutzung kostet Geld und braucht Genehmigungen.
    Begrünung, Ruhezonen und andere Maßnahmen bedürfen einer tragfähigen Vision, viel Geld und Genehmigungen.
    Das lässt sich lange fortsetzen und es gibt hier etliche sehr gute Gedanken in den verschiedenen Beiträgen.
    Am Ende bedarf es einem Zusammenspiel der Eigentümer, Betreiber, Banken, Verwaltung und der Bürger, die bereit sind sich aktiv einzubringen. Vor allem bedarf es den Mut Entscheidungen zu treffen, auch auf die Gefahr Fehler zu machen und zu verantworten.
    Nicht zuletzt bedarf es der Akzeptanz der Mehrheit der Bürger und nicht derer die am lautesten schreien.
    Solange die Bedenkenträger die Lautesten sind, wird sich nichts ändern, denn Veränderung erfordert Mut und eventuell auch die Aufgabe eigener Komfortzonen.

  52. 69

    Nach Konsultation neuer KI werden hier einige zukunftsweisende Ideen aufgezeigt, um die Besucherzahl der Innenstadt zu erhöhen:
    1. Stadtkasse: Eine Abteilung wird in die Große Straße verlegt. Alle Grundstückseigentümer müssen ihre Grundsteuer dort bar einzahlen – und zwar in 12 monatlichen Raten und für jede Immobilie an einem anderen Tag.
    2. Bürgerbüro: Das Bürgerbüro der Stadtverwaltung wird in die Neue Mitte verlegt, sobald dort Leerstand entsteht.
    3. Straßenverkehrsamt: Der Publikumsbereich zieht ebenfalls in die Hauptgeschäftsstraße.
    4. Gewichtskontrolle: Nach türkischem Vorbild: Wer einen BMI über 30 hat, soll sich monatlich in der neuen Gesundheitsberatungsstelle Neue Mitte wiegen lassen – gegen einen Einkaufsgutschein für die Innenstadt, wenn er gleichzeitig Blut spendet.
    5. Beamtenpensionen: 10 % werden nur noch in Innenstadt-Einkaufsgutscheinen ausgezahlt.
    6. Prügelstrafe: Die Gerichte und Bußgeldstellen bieten Straftätern und anderen Sündern den Straferlass oder Bußgelderlass gegen Duldung der öffentlichen Prügelstrafe an, die monatlich am Monatsende (nachdem alle Leute ihr Gehalt bekommen haben) am Elsabrunnen durchgeführt wird.
    Eintritt für Zuschauer: 10,00 €.
    7. Parkpflicht: Jeder Oberklasse-Verbrenner muss einmal im Monat mindestens eine Stunde im Parkhaus der Innenstadt parken, für jedes Versäumnis droht ein Tag Parkkralle.
    8. Zentrale Paketstation: Es wird nur noch eine zentrale Paketstation Innenstadt zugelassen und die Abholzeit auf die übliche Geschäftszeit begrenzt.
    9. Pflicht-Konzerte: Einmal pro Quartal wird jedem Bürger ein Konzertticket für die Innenstadt zugelost. Wer nicht hingeht, zahlt 50 € „Kulturverweigerungsabgabe“.
    10. Bargeld-Tanken: Geldautomaten in Wohngebieten werden abgeschafft. Bargeld gibt es nur noch an einem einzigen Automaten mitten in der Großen Straße.

  53. 67

    @66 Benno

    Da bin ich bei dir. Bei der von mir angeklungene Veranstaltung in der Stadthalle wurde über Alternativen zu dauerhaft gepflanzten Bäumen diskutiert. Mobile Bäume in Kübeln fanden keine Zustimmung…

  54. 65

    @62. Mitbürger
    Für die eventuellen, unangenehmen Sitzgelegenheiten der Außengastronomie, könnte man bestimmt mit kleinen Mitteln, Abhilfe schaffen.
    Sie haben recht, kleine grüne „Inseln“ in der Fußgängerzone, wären sehr angenehm. Auch sinnvolle Wasserwände und Sprüher in der Fußgängerzone, könnten im Sommer sehr effektiv gegen trockene, staubige Luft sein.

  55. 64

    #63 Peter Brückner

    Liegt die Begründung der Sradtplaner der Verwaltung nicht darin, dass das Wurzelwerk mit dem sehr dichten Netz an Ver- und Entsorgungsleitungen, die im Erdreich verlaufen in Konflikt kommen würde?

    Ich habe diese Information bereits vor vielen Jahren anlässlich irgendeiner Informationsveranstaltung in der Stadthalle, bei der u.a. Teile der Stadtspitze auf dem Podium saßen.

    Wenn dem so ist, dann ist die Maßgabe für mich nachvollziehbar…

    Natürlich läge die Forderung nahe, das gesamte Leitungsnetz zentralisiert neu zu verlegen, wenn die ohnehin der Strassenbelag neu gestaltet wird. Das würde allerdings zu nicht unerheblichen Verlängerungen der Bauzeit führen, was den anliegenden Einzelhändlern garantiert nicht gefallen dürfte.

  56. 63

    Interessante Kommentare. Aber die Realität sieht doch anders aus.
    Die Stadtplaner haben den am städtebaulichen Wettbewerb beteiligten Büros untersagt, Bäume in der Fussgängerzone vorzusehen. Innovation und Öffnung für neue Ideen? Klimaschutz? Schutz vor Hitze? Fehlanzeige.
    Die Kosten für den Wettbewerb könnte man sich eigentlich sparen. Aus meiner Sicht eine Chance vertan. Die nächste ergibt sich dann vielleicht in 30 bis 50 Jahren.

  57. 62

    Hallo zusammen,

    hier einmal ein Paar Vorstellungen meinerseits:
    bei Lokalen mit Außengastronomie fände ich bei Hanglage eine terrassenförmige Abstufung gut. Nur an den Seiten, damit man gerade sitzen kann und die Speisen auf dem Teller bleiben.

    Eine Art Bachlauf fand ich erst einmal eine gute Idee, nur wie muss ich mir das vorstellen? Läuft dieser offen, wie komme ich dann auf die andere Seite, was ist mit Barrierefreiheit? Zumal die Straße ja recht schmal ist. Außerdem wird die Realisierung in Deutschland auflagen bedingt vermutlich schwer zu realisieren sein. Sturz- und Stolpergefahr, Barrierefreiheit, Ertrinkungsgefahr u.s.w. Achtung, es folgt Ironie: somit müsste der Bachlauf wohl mit einem Geländer gesichert werden. Zudem dürfen die Hinweisschilder “Kopfsprung und Schwimmen verboten“, “kein Trinkwasser“ und was sonst noch so passieren könnte nicht fehlen, die Rettungsringe nicht zu vergessen. Die hingen übrigens im Gocher Neuseeland schon bevor die knietiefe Pfütze befüllt wurde. (Ironie Ende).
    Alternativ könnte ich mir abwechselnd rechts und links versetzt kleine grün beschattete Ruhezonen mit bequemen Sitzgelegenheiten vorstellen. In denen dann Installationen mit Wasser. Z.B. eine Art Wasserwand, wo das Wasser herunterrieselt und bei Hitze verdunsten und kühlen kann.

    Was meiner Erfahrung nach die Bürger auch abschreckt ist die Hanglage und die fehlenden kostenlosen Parkmöglichkeiten.
    Wo Leute kostenlos und nah parken können, ohne ständig auf die Uhr zu schauen, wird das Angebot auch genutzt, siehe eoc Kleve, Kalkar mit den ausgelagerten Geschäften oder Centro Oberhausen. Also Parkgebühren abschaffen und Parkhäuser freigeben.
    Zur Hanglage, fährt hier immer noch der Diesel-Stinkebus? Alternativ gerade für mobil eingeschränkte oder nicht mehr so fitte könnte ich mir hier eine Art halboffene schmale Bahn auf Schienen vorstellen, wo man per Handzeichen zu oder aussteigen kann. Alternativ elektrische Golfwagen mit mehreren Sitzgelegenheiten und flachem Anhänger für Rollstühle. Diese könnten z.B. von Flüchtlingen gegen einen kleinen Obolus gesteuert werden, win win Situation.

  58. 61

    Mmuuuh, ein Bach durch die Innenstadt, super Projekt!? So lässt sich vermmuuuhtlich recht einfach wieder echt mittelalterliches Flair im Zentrum herstellen, mmuuuh, in der Stadt mit der Burg auf dem Berge. Als Betreiber reichen mmuuuhtmaßlich schon zwei Landwirte mit großen, traktorgezogenen Güllewagen aus, mmuuuh, um stets ausreichend viel Gülle an der Quelle des Bachs in der Oberstadt aus ihren Güllefässern entspringen zu lassen. Mmuuuh, als Folge durchzieht der in Kaskaden herunterströmende Bach die Innenstadt auf ganzer Länge vermmuuuhtlich schnell mit wieder mit dem wohligen Duft frischer Landluft, mmuuuh, so wie es im Mittelalter meist der Fall war. Mmuuuh, tolle Aussicht auf tägliche Klever Einkaufsevente – Einkaufen wie im Mittelalter!

  59. 60

    @32 ein Wasserlauf von der Ober- in die Unterstadt dürfte relativ gefährlich sein: ein reißender Strom wegen dem Gefälle (des Gefälles?)…

  60. 59

    …. Kommentar Nr. 3 :

    Eine Fußgängerzone , die nicht mehr attraktiv genug für Fußgänger ist , soll also wieder für den Kraftfahrzeugverkehr freigegeben werden … ? – ich traue hier wohl meinen Augen nicht !

    Aufenthaltsqualität ist allerdings was anderes ! Ich bin immer wieder mal gerne für eine kurze Zeit in der Klever City , um eine kleine Runde zu Fuß zu machen . Die stickige Sommerluft der letzten Wochen – garniert mit ekligem Zigerettenqualm – nimmt mir schlichtweg ganz und gar die Freude an einem Geschäftbummel …

  61. 58

    @ 56 Steve Bay 2025:

    Die Wirtschaftsförderin Verena Rohde und der City-Manager freuen sich über alle, die sie ideenreich unterstützen möchten!
    Nur zu!

  62. 57

    @ 56 )

    Frau Rohde und der Citymanager sind aus Kevelaer eingekauft worden, nach angeblich zähen Verhandlungen.

  63. 56

    Frau Rohde & der City Manager ? Werden dort Steuergelder in Anspruch genommen, oder ist das ehrenamtlich ?

    Ich hätte das gerne gemacht (ohne City Manager), und hätte mich gut eingebracht. Werden die beiden Personen wahrscheinlich auch. Aber lassen wir das. Meine Meinung!

  64. 55

    Alle Städte haben diese Probleme des vermehrten Leerstandes von Ladenlokalen. Von daher ist die Diskussion hier in dieser Form zum grossen Teil Unsinn, dass es ein spezifisches Problem der Stadt Kleve sei, weil man in Kleve nicht genug Ideen hätte, dem entgegen zu wirken.

  65. 54

    Mal eben ! Der beneidenswerte, kreativ Zukunft orientierte Klever/ in sollte erst mal den *neo „HITLER- STALIN“ Pakt..☝🏼 der 2te 🎬 🙄 * „TRUMP- PUTIN“😳 in ALASKA 😂 abwarten ob es noch lohnt sich viel Gedanken zu machen. 😇 Bei dem *extrem 👍🏼 hochgerüsteten ⚔ „Kreis Kleve “ z.B. „UEDEM“ 😂…sicher Top ☝🏼 Russisches Top 🎯… 🤫😱 …evtl. mal erst abwarten. 🤔😎
    .

  66. 53

    Die Politiker haben es mal wieder nicht verstanden, wo hier das Problem liegt oder ignorieren es, weil sie es ohnehin nicht ändern können.
    Das Problem sind die horrenden Mieten für die Ladenlokale. Ein Einzelhändler muss oft 3/4 des Monats stramm verkaufen, nur um die Miete und Gebühren zu erwirtschaften. Erst dann fließt etwas in seine eigene Tasche.

  67. 52

    51 Husky

    Oder man reicht den Bach etappenweise weiter mit Wasser an. Das kann sogar nett gestaltet sein zum Beispiel mit einem Wasserspiel.

  68. 51

    Das Gefälle ist eigentlich erstmal zweitrangig, die Sache ist halt das Oben genau so viel Wasser rauskommen muss wie unten ankommt.

    Wie Kleve mit seinen Springbrunnen umgeht sieht man aber am Springberg, dass ist doch auch nur noch traurig.

  69. 50

    Werte Experten der fließenden Kunstgewässer, also konkret diejenigen, die rd darüber informiert haben, dass das Gefälle der Klever Haupteinkaufsstrasse für einen künstlichen Wasserlauf zu steil sei. Sagen Sie, ist die „Lange Hezelstraat“ in Nijmegen, in dessen Längsachse ein künstlicher Wasserlauf befindet tatsächlich weniger steile als in Kleve?

    @41 Paula Gasthaus

    Es ist eine Freude, Ihren Kommentar zu lesen. Danke dafür! Diese stetige Zerrederei von Ideen, Visionen und konkreten Ansätze in diesem vorwiegend destruktiv orientierten Forum finde ich einerseits wie Sie amüsant und andererseits bin ich tatsächlich glücklich darüber, dass der Teil der Menschen, mit dem ich im realen Leben zu tun habe, eher dem Optimismus zugewandt ist, auch wenn es hier und da den einen oder anderen Kritikpunkt an diversen Klever Themen gibt.

    Meine Verlobte und ich beenden derzeit einen Leerstand, wenngleich nicht in der Innenstadt, aber im peripheren Bereich. Das tun wir mit Stolz, Offenheit und Spaß an unserer Arbeit. Wir würden dies gewiss nicht tun, würden wir uns Kleve nicht positiv und optimistisch zuwenden. Ja, auch wir haben das Eine zu kritisieren, aber dennoch sind wir Kleve zugewandt.
    Wir erfahren täglich zunehmenden Zuspruch. Neider und Missgünstige gibt es natürlich auch (wie ich gestern von einem uns Zugewandten erfahren habe 😉 ), die aber lieber uns gegenüber anonym bleiben wollen und sich, wie in diesem Forum, in ihrer anonymen Blase austoben.

    Danke nochmal, Paula Gasthaus, für Ihren Kommentar.

  70. 49

    Barbara Pauls hat aus meiner Sicht insofern Recht, dass in Kleve öfter mal der Spirit fehlt. Und immer gleich der Blick nach Holland, denn dort sei ja alles besser…

    BP ist allerdings auch eine Ladeninhaberin, bei der man nicht den Eindruck hat, dass sie auf die Uhr schaut und nur an den Feierabend denkt und möglichst schnell rauskommen will aus der City. Das Gasthaus bietet eine Kundenfreundlichkeit, die man erstmal suchen muss heutzutage. Als ich dort bei heißem Wetter mal ein Fläschchen Mineralwasser angeboten bekam, kein aufbereitetes Kranwasser, war ich schon ziemlich baff, auch weil nicht sofort davon auszugehen war, dass ich etwas kaufen will. Nicht, dass ich so etwas grundsätzlich erwarte, aber man freut sich.. und kommt wohl auch eher wieder. In anderen Läden steht vielleicht auch Wasser, das aufbereitete, aber ich habe es noch nicht angeboten bekommen.

    Mehr Spirit bei den Klevern und auch teilweise im Einzelhandel wäre zu wünschen. Mehr Bereitschaft der Leute, sich erstmal in der City umzusehen statt sofort ins Internet zu gehen.

    Denn eins ist klar: ohne Kaufbereitschaft nützt weder ein Brunnen noch eine Begrünung noch eine Flasche Mineralwasser.

    Zum Spirit gehört auch: das Gute, das durchaus vorhanden ist, zu schätzen.

    Immer nur auf der Jagd nach dem nächsten Super-Schnäppchen im Netz zu sein, macht das Leben nicht besser. Und klimafreundlich ist der überbordende Transportverkehr auch nicht.

  71. 48

    Da frage ich mich – haben nicht quasi ALLE Städte dieses Problem??? Ich kenne kaum eine Stadt die sich nicht im Bezug auf Innenstadt – Shopping absolut zum schlechten verändert hat! Ich war zuletzt nach langer Zeit in Wesel, da ist ja auch wirklich nichts mehr im Angebot! Oder: Wer hat sich zuletzt in Bocholt Mal ein paar Meter außerhalb der Arkarden getraut? Früher hat sich sogar schon Mal eine Fahrt nach Moers gelohnt – braucht inzwischen auch kein Mensch mehr.

    Non-Food-Shopping in der Stadt ist sowas von out – teurer als im Net, Rückgabe/Umtausch viel umständlicher, Parkplätze inzwischen alle zusätzlich zu bezahlen. Bei meinem letzten Saturn Kauf war gleich zu Beginn etwas defekt – statt einfach umzutauschen gegen ein neues Gerät musste es eingeschickt werden…. den „Spaß“ hätte ich so online nicht gehabt.

    Diese genialen Ideen von Spezialisten wie zusätzlich als Ladenlokal auch im Internet präsent sein haben auch nichts gebracht. Und die Rufe nach mehr verkaufsoffenen Sonntagen sind auch wenig förderlich – richtig „kaufen“ tut da außer einer Pommes de fakto kaum einer was.

    Man schaue sich beispielhaft das oberste Bild zum Thema an – ein Foto mit bummelnden Menschen in der Fußgängerzone – hat da irgendeine gekaufte Ware bei sich? Da wird nur spaziert und das Smartphone genutzt.

  72. 47

    Heute Mittagszeit ……. die Stadt ist sehr gut besucht.
    Elsa-Brunnen ….. wie sehr oft, kostenloser Hundebadetag …… „Frauchen“ und „Herrchen“ haben ihren Spaß, dass ihre 4beiner Spaß im Nass haben.
    Sehr hygienisch …….

  73. 46

    @ 41:
    es gab mal das Frühlingsfest, wo viele Händler mit frischen Erdbeeren, Spargel etc. in der Fußgängerzone vertreten waren. Die Stadt war gut besucht und viele Ladenbesitzer freuten sich darüber. Und jetzt?
    Meiner Meinung nach sollte etwas in der Stadt während der Ladenöffnungszeiten passieren. Es ist zwar schön, abends am Kermisdahl am Fuße der Schwanenburg ein Gläschen Wein zu trinken, aber „Leder Bosmann“ zum Beispiel verkauft deswegen nicht mehr Taschen oder Koffer.

    Benno

  74. 45

    @33 rd

    Das Gefälle ist laut Experten zu groß.

    Das ist vermutlich nicht das Problem (welche Experten?) -könnte man durch Staustufen lösen- sondern dass es keinen Wasserlauf gibt den man duchleiten könnte. Kleve hat keinen Bach oder Fluss.

    @27 Antje

    Ihre Ideen in Ehren, aber Mitmachläden und und Strick-Cafes gehen meiner Ansicht nach an der Lösung des Problems vorbei. Das wird nicht wirklich zahlreiche Leute in die Innenstadt ziehen.

    Dass man als Gehbehinderte/r die Ladenklokale nicht erreichen könnte ist mir ehrlich gesagt neu. Die Steigung der Grossen Str. an sich ist sicher beschwerlich, aber das wird man nicht ändern können.

  75. 44

    Auf Zuwachs aus dem Nachbarland, wie Frau Rohde vorschlägt, kann kurzfristig eine Lösung sein.
    Man sollte aber bedenken, dass sich die Preise wieder anders entwickeln können, und die Niederländer nicht mehr in Kleve einkaufen.
    Ich erinnere mich noch an die Zeiten in denen ein Großteil der Klever in den grenznahen Bereichen
    der Niederlande ihre Lebensmittel einkauften.
    Eine Veränderung der Preissituation wäre schon heute für Kleve eine Katastrophe

  76. 43

    Ein Bauernladen in der Innenstadt soll den Tourismus fördern? Hut ab vor den glorreichen Ideen der AfD, eingeflochten in unterschwellige Hetze…

  77. 42

    Sorry, wir benötigen keinen Bach in der Kavarinerstr.🤷‍♂️ es braucht kreative Ideen, um Kleve für Besucher attraktiv zu machen. Meine Meinung ist, dass die Verantwortlichen sich zu sehr auf die LaGa konzentrieren.

  78. 41

    Als Inhaberin der Gasthauses lese ich fast amüsiert, wenn es nicht so traurig wäre, aus den meisten Posts (leider nicht zum ersten Mal) den leider immer wiederkehrenden Pessimismus heraus. Als Einzelhändler in Kleve könnte Frau/Mann so ziemlich frustriert sein, da anscheinend der Klever Kleve schon so negativ besetzt hat, dass Verbesserungen unmöglich erscheinen. Warum eigentlich??? Gut, die Kommentatoren des Blogs sind nun nicht ganz Kleve geschweige denn die ganze Welt!! Warum wird Bemühen schon im Keim schlecht geredet?? Das Gasthaus besteht seit 19 Jahren, Corona hat den Handel verändert und ja, der Handel kommt an seine Grenzen…aber, es wird gekämpft!! Auch ich kämpfe und mit mir sicherlich nicht nur die Gasthausstraße. Mir macht meine Arbeit Freude, meine Kunden machen mir Freude und ja, auch Kleve an sich. Hätte vor einem Jahr jemand daran geglaubt, am Fuße der Schwanenburg so ein fantastisches Weinfest zu erleben?? Was ist, wenn die Laga, zwar kleiner, aber auch fantastisch wird?? Könnt ihr lieben BlogKommentatoren euch mal vorstellen wie es ist, wenn eure Arbeit, eure Energie von vorn herein „zunichte“ geredet wird. Für die meisten von euch geht es heute ins Wochenende, hoffentlich mit positiven Gedanken und falls Zeit und Lust, genießt den Einzelhandel in Kleve…gerne auch im Gasthaus ;-*

  79. 39

    @33
    Hallo Ralf
    Deutsche oder niederländische Experten?

    Deutsche Experten: Wir haben das so gelernt also geht das nicht.
    Niederländische Experten: Mal überlegen was so geht.

    Weißt du wann die Fußgängerzone so umgestaltet wurde?
    Als Kind in den 70ern kann ich mich noch an die Einbahnstraße die Stadt hoch erinnern.
    Als ich mich dann ab Mitte der 80er für die Innenstadt interessiert habe was die Fussgängerzone schon so wie heute. Die Brunnen sind glaube ich später gekommen.

  80. 38

    Kleve hat doch immer nur geschlafen.
    Eine Stadt die am Wasser liegt und nichts daraus macht hat es nicht besser verdient.
    Jahrelang wird nur diskutiert anstatt zu handeln.
    Und ich bin davon überzeugt das noch mehr Geschäfte schließen werden, und dass Geschrei und Entsetzen bei Stadt und Politikern noch lauter wird.
    Aber geschehen?…………wird nichts!

  81. 37

    Mein damaliger Chef, in dessen Architekurbüro ich meine Ausbildung machte, hatte einen von mehreren Leitsätzen und der lautete:

    „Mit den Augen stehlen!“

    Er meinte damit die Entwicklung von gestaltenden sowie konstruktiven Details an Bauwerken auf Grundlage guter (historischer) Vorbilder. Ein weiterer seiner Leitsätze lautete:

    „Die Kunst liegt im Detail!“

    Die alten Baumeister haben Details verstanden und auch die Dessauer Bauhaus-Bewegung, um nur einige Beispiele zu nennen, brachten nette und stimmige Details hervor, die sich die Menschen heute noch gerne anschauen. Diese Details mit „den Augen zu stehlen“ und neu zu interpretieren, lässt meist gute Architektur hervorbringen. Auch in Kleve gibt es solche gute Beispiele.

    Bei mir hatte diese Ausbildung meine Detailverliebtheit gefördert. Aktuell setze ich die Planung eines Objekts im mid-century-Stil um – ein Feld, in der jede Menge Details nach alten Vorbildern neu interpretiert werden, was eine große Sorgfalt und einen Scharfblick bedingt.

    Das war jetzt eine ausführliche Einleitung zu meinen folgenden Gedanken hin, mit der ich die Gründe dieser Gedanken erläutern will.

    Gibt es in unserem Land denn eine oder mehrere gestaltete Innenstädte, in der es so gut wie keinen Leerstand gibt, in dem es zugleich eine hohe Aufenthaltsqualität gibt, dessen Gestaltungskonzept einschließlich Möblierungen in die Zukunft gerichtet sind, die das urbane Mikroklima gut regeln usw.?

    Kurz gesagt: Gibt es gute Beispiele, in denen man für neue Ideen und Visionen „mit den Augen stehlen“ könnte und daraus gute und wirksame Ideen für Kleves Innenstadt entwickeln könnte?

    Bei der unabhängigen Ist-Betrachtung von Kleve als Plangebiet (Innenstadt) sind nur wenige Merkmale hervorzuheben, mit denen sich Kleve heute von anderen Innenstädten der niederrheinischen Kommunen unterscheidet:

    Die Topographie,
    Eine Wasserstraße mit pot. Anbindung an den Rhein usw.

    Alleine diese beiden Merkmale bilden eine sehr gute Grundlage dafür, etwas so einzigartiges, also ein USP (=Alleinstellungsmerkmal) zu kreieren, was dazu führen könnte und sollte, neue Quellmärkte (=Einzugsgebiete) zu erschließen, Anreise- und Aufenthaltsmotivationen von Besuchern und Gästen zu stimulieren, und Kleve deutlich (!) unterscheidbar von allen anderen Städten und Gemeinden werden zu lassen. Ich glaube nicht, dass nur ein ansprechender Markenbesatz in den Läden diese Aufgabe lösen wird. Deshalb: In Städten, die es geschafft und erfolgreich umgesetzt haben, mit „den Augen stehlen!“

    Alle gesammelten Erkenntnisse zu Mindboards gruppieren und damit dem Denkprozess antreiben. Es ist Zeit, die damals mit der Minoritenplatz-Diskussion gestartete Denkpause zu beenden.

    Also: Wo sind die guten Beispiele, in denen man „mit den Augen stehlen“ kann und sollte? Bin auf Eure Beispiele mit den entsprechenden Begründungen gespannt…

  82. 36

    @32. Andre Gerritzen

    Das Thema „Bach“ (eher Rinnsal) durch die Fußgängerzone, wurde schon vor Jahren, bezüglich und während der verschiedenen „Bürgermitwirkungen“, besprochen.
    Im Nachhinein gesehen, sind die Fußgängerzonen in Kleve einfach zu schmal ……… man muss ja jetzt schon aufpassen, dass man nicht dauernd von Fahrradfahrern oder E-Scootern angefahren wird.

    Es mag schön „plätschern“, aber aus hygienischen Gründen finde ich es nicht mehr attraktiv. Wenn man beobachtet, dass im Elsa-Brunnen sehr oft Hunde baden (und nicht nur das!) und sich dann auch Kinder darin tummeln, finde ich das sehr bedenklich. Was wird dann aus einem, durch die Stadt fließendem Rinnsal?

  83. 35

    Mal als Gedankenanstoss:

    wer entscheidet denn neben den Händlern und Immobilienbesitzern wo es innerstädtisch hingeht?
    Ich erinnere mich noch an den Fall mit der Aussenterrasse in der Fußgängerzone und auch den Verkaufsständern, die zu weit vom Gebäude standen. Wie war das nochmals mit dem Markt in der Kavariner Straße? Warum musste er auf einmal auf dem Koekoekplatz?
    Warum überlegt die Stadt es nicht so zu machen wie in London? Dort wird eine „Council Tax“ (erhöhte Grundsteuer) auf leerstehende Wohnungen erhoben. Warum wird es in Kleve nicht für leerstehende Geschäftsräume gemacht? Wurde dieses Gedankenspiel mal durchdacht?

    Es bringt in meinen Augen nichts, dass die Entscheidungsträger auf die LaGa 2029 warten. Nein, es muss JETZT etwas geschehen, denn wer wird ein Geschäft in einer „toten Stadt“ eröffnen wollen?
    Wer hat denn die Lücke der ehemaligen Klever Strassengemeinschaft ausgefüllt? Wo sind die Menschen, die neben Ihrer Zeit im Geschäft, das noch mitorgansiert haben? Nicht als Vorwurf zu verstehen: warum machen Sie es nicht mehr? Welche Unterstützung hatten Sie von der Stadt erfahren? Damals gab es noch den „Drehorgel-Sonntag“, Handwerkermarkt etc. wo die Stadt mehr als jetzt besucht war.

    Wenn man sich diese und auch weitere Fragen selbstkritisch beantwortet, wären wir unter Umständen auch schon mal einen Schritt weiter.

    Ich bin mal gespannt, was zum verkaufsoffenen Sonntag im September geboten wird. Mit nur einmal die Geschäftstür aufschließen, werden wir keinen Preis holen.

    Benno

  84. 34

    Polotzek würde seine Tiere vermissen und sie ihn. Wenn jemand an der richtigen Stelle ist, dann er. Damit ist wenigstens der Tiergarten safe.

    Husky ist die Innenstadt wurscht, fährt nicht mehr hin, läuft aber immer zur „Hochform“ auf, wenn es um sie geht. Eine Art Hass-Liebe, gibt er aber nicht zu.

    SpoyBoy möchte wieder mit dem Auto bei Schätzlein vorfahren. Das war auch damals schon keine gute Idee.

    Der Fischmarkt ist wirklich nicht optimal. Aber das Wassergeräusch ist gut.

    Ich glaube, der Berg spielt auch eine Rolle. Das fällt jetzt mehr auf.

  85. 32

    Frage mich schon lange wieso es in der Fussgängerzone keinen kleinen Bach gibt. Bei dem Gefälle würde das sicherlich schön plätschern und eine ganz andere Geräuschkulisse geben. Vom Elsabrunnen oder vielleicht sogar von der Nassauer Mauer und/oder dem Narrenbrunnen bis zur Spoy durchlaufen lassen.
    Beispiele: https://de.wikipedia.org/wiki/Freiburger_B%C3%A4chle
    https://www.facebook.com/watch/?v=4286206738059997
    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kranenburg-legt-im-historischen-ortskern-hunderte-meter-langen-bachlauf-an_aid-128090321

    Die aktuelle Gestaltung ist wenn ich es richtig im Kopf habe doch noch aus den 80ern und vielleicht wäre da mal was komplett anderes an der Zeit.
    Es ist optisch immer noch eine Straße für Autos und zieht sich lange und gerade die Innenstadt herunter.
    Die Straße so umgestalten das die Rettungsdienste noch ihre Pflicht tun können aber sonst komplett „Zubauen“ mit Grüninseln, Wasserbecken im Bachlauf, aber auch Nischen für den Straßenverkauf der Geschäfte oder für mehr Außengastronomie.
    Wo es in der Innenstadt gelungen ist, ist die Stelle am Elsebrunnen mit der Pizzeria und dem Eiscafé, den da ist es gemütlich und geschützt und trotzdem ist man mittendrin.
    Dafür ist die andere Seite des Brunnen und bei Heicks & Teutenberg ein abschreckendes Nadelöhr.

    Stelle mir gerade Pias an der Kavariener Straße vor und dort würde der Bach vorbei fließend und die Außengastronomie dürfte an dem kleinen Bach liegen. Würde die gesamte Gastronomie in der Strasse aufwerten.

  86. 31

    @20. Jemand der die Ärmel hochkrempelt…..Da fallen mir nicht viele ein. Wie wäre es mit dem Leiter des Tiergartens? Ich weiß nicht, ob er politische Ambitionen hat, allerdings scheint er ein MACHER zu sein.

  87. 30

    @7 Husky „Kleve ist ein unattraktives Loch.“

    Blödsinn. Laufen Sie doch mal bei Wetter wie heute durch die Innenstadt. Allein am Elsabrunnen… Da sitzt die Außengastronomie schon mittags voll.

    Im Übrigen rate ich Ihnen, mal bei der Telefonseelsorge anzurufen. Offenkundig sind sie ja derart zart besaitet, dass schon nicht fahrende Busse Suizidgedanken bei Ihnen erwecken. Die Nummer lautet 0800/111 0 111. Gern geschehen.

  88. 29

    @21

    Na das will ich sehen wie der Staat da Retouren verteuern soll. Die werden per Post abgewickelt und Amazon übernimmt das Porto. Wie es ein guter Onlinehändler tun sollte, dass nennt man Service..

    Gabs schon in den 80ern bei Quelle. Da wurde auch bestellt was der Katalog hergab, und das überschüssige retourniert.

    „Onlinehandel“ ist nichts neues, nur der stationäre Handel hats verpennt und hat „Augen zu dann gehts sicher wieder weg“ und jetzt zahlt er die Zeche

  89. 28

    Von der Oberstadt lernen. Hier kann man Autofahren, Schulen und Kindergärten besuchen, inklusiv wohnen, niederländische Besucher beim Geld ausgeben zuschauen, Frikandel, Sushi oder Döner usw. essen, Straßen mit Motorisierten Fahrzeugen sehen, Gärten in verwinkelten Hinterhöfen

  90. 27

    Nicht nur der Leerstand ist ein Problem, auch die nicht vorhandene Barrierefreiheit zum Betreten eines Landes bzw. kein Platz für ein Seniorenmobil, Rollstuhl oder Rollator im Laden. Für mich als Gehbehinderte lohnt sich der Besuch der Klever Fußgängerzone leider darum kaum.
    Toll wären auch Mitmachläden wie Spiele- und Strick-Cafe, Gesprächetreff und Ideenschmiede für Alt und Jung. Vielleicht einfach etwas, wo Menschen zusammen kommen können, die sonst einsam zuhause bleiben.
    Aktives Beleben der Fußgängerzone, auch für Menschen mit Beeinträchtigungen, wäre fantastisch.

  91. 26

    Guten Tag, alle Vorschläge, die jetzt gemacht werden, sind viel zu spät in Angriff genommen und finde sie sehr inhaltlos. Bevor man jedoch die Landesgartenschau plant, sollte man sich um die Klever Geschäftsleute – Bürger – Besucher kümmern, nicht für dieses m. E. nicht zu Kleve passende Event.
    Immer dieses theoretische Planen, Expertenmeinungen einholen usw —- das geht doch mit Sicherheit wieder ins Leere, wie es in den letzten Jahren gang und gäbe war.
    Schade, was aus Kleve geworden ist.
    Die durchgeführten „Verschönerungen“, die in letzter Zeit gemacht wurden, sprechen für sich; so etwas will kein Klever Bürger !!!!

  92. 25

    „Fahrradwache“ – gab es mal für 20 Pfennig…

    Was spricht heute alles dagegen?

  93. 24

    Wie äußern sich denn Citymanager und Marketingbeauftragte zu diesem Thema?
    Was mich interessiert: Gibt es eine Übersicht darüber, wem welches Gebäude in der Innenstadt gehört und wer Vermieter ist? Und sind diese Vermieter auch bereit mit den Mieten herunter zu gehen, um kleine eigenständige Projekte fernab der Großketten auszuprobieren? Wenn ich mal Geschichten (subjektiver Eindruck) über die Geldprominenz in Kleve höre, dann das lieber ein Leerstand riskiert wird statt günstig zu vermieten. Ist dem so?

  94. 23

    @21

    das Internet läuft dem Einzelhandel nunmal den Rang ab,

    Nein, für Grundbedarfsgüter trifft dies nicht zu. Auch nicht für versand-ungeeignete Artikel wie Baumarktbedarf.

    Und dort wo Grundbedarfsgüter gekauft werden und die Menschen eh vor Ort sind , kann sich auch ggfs. Fachhandel ansiedeln.

    Deshalb bleibe ich bei meiner These dass eine teilweise und durchdachte Öffnung der Grossen Str. für den MIV Sinn macht.

  95. 22

    @18
    – ‚Was hat sich seit dem verändert, es wurden Rund um die Innenstadt Märkte gebaut mit viel Parkraum und guter Erreichbarkeit mit dem Fahrzeug. Danach verschwanden immer mehr Geschäfte in der Stadt.‘

    Mein Reden, siehe Post 3.

  96. 21

    rd, Sie wurden gut getroffen auf dem Bild des WDR.

    Zum Thema, Kleve durchläuft das was uns andere Städte schon vor uns durchgemacht und voraus haben.

    Schaut man sich Großstädte im Ruhrgebiet, Düsseldorf oder Köln an, dann gibt es dort zum einen viele Ketten und ja auch mehr Läden von Modelabels wie NewYorker, H&M, Snipes, Skateshop, Zara, Cos etc. Aber dazwischen auch sehr viele kleine Läden, die von Eigentümern aus aller Herren Länder betrieben werden.
    Der Klever (die Niederrheiner) wird aus seiner provinzialen Wohlfühloase wohl heraustreten und mehr Vielfalt in den Ladenlokalen zulassen müssen.

    Wir werden die Kaufgewohnheiten der heutigen Käuferschicht nicht mehr umkehren können, das Internet läuft dem Einzelhandel nunmal den Rang ab, da hilft alles Klagen nicht.
    Einzelhändler die parallel zum Ladenlokal auch einen OnlineShop betreiben, werden überleben weil zweites Standbein. Als Beispiele wären hier nur mal Hutmoden Dreis oder TreChic zu benennen.
    Und solange kostenlose Returen von zu Viel oder Falsch bestellten Waren bei den Internetstores und Big Playern AMAZON, Ebay et cetera, nicht durch den Gesetzgeber stark verteuert werden pro Retourepaket, wird sich auch an dem Käuferverhalten nichts mehr ändern das die Kunden in die City gehen.

    Ein Öffnen der „Großen Straße“ für den Straßenverkehr wäre die falsche Richtung, egal wie bequem der Kunde heutzutage ist und noch so gerne mit dem PKW bis in das Ladenlokal hinein fahren würde.
    Letztlich ist aber auch die von den Immobileneingentümer aufgerufenen Mietpreise für den m² Ladenlokal ein gewaltiges Problem.

    Für die Klever Prachtmeilen Große Straße und Teile der Herzog Straße werden wenn man sich die Mietpreise für Ladenlokale so ansieht schon fast Düsseldorfer Preise von einigen Vermietern aufgerufen. Nicht wenige lassen dann wenn der Preis nicht erzeilt wird lieber Leerstand folgen, als den Mietzins zu senken, und man kann das auch noch sehr gut, Steuerabgaben mildernd, als Verluste beim Finanzamt über den Steuerberater deklarieren.

  97. 20

    Welche von den drei Koryphäen soll man denn nun bei der Kommunalwahl wählen ? Keiner der Kandidaten hat Ideen, Visionen oder sonstige Pläne, etwas zu ändern am jetzigen Klever Zustand. Jeder der 3 wiederholt Gebetsmühlenartig das, was in Kleve seit Jahren bekannt, geplant, aber nie angepackt wurde.
    Kleve braucht jemanden, der die Ärmel hochkrempelt, und endlich etwas umsetzt von dem, was Kleve gut tut. Sprechblasen haben wir genug gehört.
    Eine Verwaltung, die noch nicht mal in der Lage ist, die verkommene Birnenallee in den Galleien fachmännisch pflegen zu lassen, will die LaGa veranstalten?
    Nur noch zum Fremdschämen!

  98. 19

    @8 eben, und an wen der vermietet kann der gesichert rechtsextremen Partei so ziemlich egal sein.

    @5 soweit ich weiß sind das doch auch Franchiser? Sprich man müsste nur einen mutigen finden der so einen Laden aufmacht, da liegt auch das Problem gleich. Das Risiko in Kleve ist VIEL zu groß.

    Ob der Kaufhof und der Saturn noch ewig überleben ist auch maximal fragwürdig, und spätestens dann hast du einen Leerstand der echt auffällt. Vielleicht ist die Zukunft der Innenstadt ja eher so, Gastro aus alle Herren Länder? So sieht die Düsseldorfer Altstadt auch aus, allgemein sehen viele Innenstädte so aus. Das find ich auch viel interessanter als Ladengeschäfte wo ich großteilig zu hören kriege

    „Ne, müssen wir bestellen, wäre in einer Woche da….“

    Ja danke, dass kann ich auch selbst und es ist morgen da. Bei mir an der Haustüre.

  99. 18

    Um dem „Problem näher zu kommen müssen wir in die Vergangenheit zurück gehen. Damals gab es Aldi, V Markt, Nordsee, Hussel, Kaufhof mit allen Arten von Waren, Kaufhalle, usw.um es jetzt nicht zu übertreiben soll das erst mal reichen.
    Was hat sich seit dem verändert, es wurden Rund um die Innenstadt Märkte gebaut mit viel Parkraum und guter Erreichbarkeit mit dem Fahrzeug. Danach verschwanden immer mehr Geschäfte in der Stadt.
    Ich glaube Aldi war zuerst wieder an einem Standort mit Parkmöglichkeiten. Jetzt möchte man in der Stadt mit schönen Ecken die Verweildauer erhöhen. Was nutzen Leute die in die Stadt kommen um sich schön in einer Ecke zu verkriechen. Die Geschäftswelt braucht zahlungskräftige Kunden um die Mieten zu zahlen. Also entweder freuen wir uns über die schönen Geschäfte rund um die Innenstadt oder wir holen das Geschäftsmodell der Randgebiete zurück in die Innenstadt. Mit dem x-ten Handyshop oder Barbershop wird kein Bürger in die Stadt gelockt. Teure Parkflächen und Tiefgaragen und lange Fußwege locken auch keine Kunden. Unhandliche Waren einige hundert Meter schleppen ist auch nicht attraktiv und so fallen Geschäfte mit solch einem Warenangebot aus. Wir stehen also vor einem Dilemma für das es keine einfachen Lösung gibt. Vielleicht muss die Uhr wieder zurückgedreht werden. Ich weiß das es jetzt negative Bewertung hangeln wird, aber ohne eine Innenstadt mit Parkmöglichkeiten und zumindest einer Einbahnstraße werden immer mehr Läden schließen und noch wichtiger, keine Attraktiven neue Geschäfte anlocken. Nur von Luft und Liebe und schönen Sitzecken wird der Umsatz der die Voraussetzungen für eine lebendige Innenstadt ist nicht besser.Also wir gehen neue alte Wege oder wir schauen dem Untergang gelassen zu.

  100. 17

    Hat dem lokal verbundenem AfD Clown mal jemand erzählt, dass es in Kleve einen Wochenmarkt gibt. Auf dem lassen sich die Früchte des lokalen Ackerbaus käuflich erwerben. Darüber hinaus, auch Fisch und Käse und, bestimmt gibt es auch eine stramme Bratwurst für den langen Rückweg…
    Es sieht so aus, als wäre der belesene Malermeister nur die Spitze des Eisberges…

  101. 16

    In dem Einspieler, kurz vorm Schluss, könnte man Hrn. Daute mit Umhängetasche, erblicken :).

    Aber zum Thema selbst: Ich hoffe, dass es wieder erlebnisreicher in Kleve wird.

    Mein Vorschlag: Gewerbemieten für die ersten 6 Monaten mit 50 Prozent Ermäßigung (Rest teilt man sich evtl. durch Forderungstöpfe/ wenn es sie gibt oder gäbe).

    Mehr Büdchen für den Kleinkauf; Vinyl und andere Medien als Storekonzept;

    B-Ware/Retoure Laden (Waschmaschine, TV oder anderes mit kleinen Mängel zb. fur kleines Geld. Auch Lebensmittel mit zb. kurzem MHD für niedrige Preise;

    Zulassungen (zb. Kleinkunst mit Verstärkeranbindung ohne evtl. Anmeldung).

    Nur Vorschläge, kein Meine Meinung.

  102. 15

    @5

    ‚ein „Footlooker“ für Sneaker…nicht den nächsten Schuhladen in niedrig/Mittelpreissegment mit Out-Of-Time Auswahl !‘

    Wo isn da der Unterschied?

    😀

    Und kaufen nicht gerade junge Leute eh online?

  103. 14

    @3
    Mmuuuh, Spoyboy, hier gibt es umwelt- und RE 10-kompatible Transportmittel für autofreie (Groß-) Einkäufe in der Klever Innenstadt (und in den umliegenden Supermärkten):
    http://www.bollerwagen.com
    (auf Wunsch auch mit elektrischem Unterstützungsantrieb oder Ochsenzuggeschirr)
    Mmuuuh, nix Autos in der Innenstadt und für Kurzstrecken!

  104. 13

    @5 trifft es echt gut. Aus diesem Grund fahre ich zum Klamotten shoppen in den CentrO oder nach Roermond. Da hab ich Auswahl und finde wirklich immer etwas, was mir gefällt und vor allem passt.

    Mit Glück finde ich in Kleve mal ne Jeans oder n T-Shirt, sonst wird es schon dünn.

    Zwar habe ich ein Konto bei Zalando, aber da bestelle ich wenig, nur Sachen, wo ich weiß, dass sie passen.

  105. 12

    65 Grad auf dem Pflaster – aber Schatten? Fehlanzeige. Willkommen in Kleve, wo die Innenstadt im Sommer eher zur Sauna als zum Treffpunkt wird.

    Wolfgang Gebing bringt es auf den Punkt: „… Aufenthaltsqualität der Fußgängerzone erhöhen …“

    Hier im Blog wird seit Jahren das Thema beklagt: Die Aufenthaltsqualität wurde systematisch zerstört oder klein gehalten. Beispiele? Die zugige, völlig überflüssige „Neue Mitte“. Der überdimensionierte Elsa-Brunnen samt kargem, schattenlosem Platz drumherum. Und das völlige Fehlen nennenswerter Beschattung.

    An heißen Tagen fühlt sich das Pflaster in der Innenstadt wie 65 °C an – wer geht da freiwillig hin? Auch die Plätze vor Schwanenburg und Stiftskirche laden eher zum Spiegeleierbraten ein als zum Verweilen. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

    Passend dazu lief gestern in der ARD:
    „Zugepflastert! Wie schützen wir unsere Städte vor dem Hitzekollaps?“

    ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNTk0NzA

    Es gibt Städte, die längst weiter sind – Kopenhagen oder einfach unsere Nachbarn in Kevelaer. Bestes Beispiel: Heute nach Feierabend werde ich vom Büro aus nicht in Kleve verweilen, sondern nach Kevelaer fahren. Dort setze ich mich auf den kühlen Kapellenplatz, esse etwas, besuche selbstverständlich die Europa-Eisdiele und vielleicht die Basilika – samt Seifert-Orgel, auf der man schon mal, je nach Organist Hans-Zimmer- oder Harry-Potter-Klänge heraushört (Gruß an Paul 😉 ). Wie dem auch sei …

    Mein Wunsch an Stadt und Bürger: Bitte nicht wieder warten, bis irgendein „passender Zeitpunkt“ wie die Landesgartenschau kommt. Der wird nie kommen. Jede Verschiebung heißt: noch ein Sommer im Backofen Innenstadt, wieder verlorene Zeit. Um das einmal Verlorene wieder aufzuholen, muss man ein Vielfaches an Energie aufwenden.

  106. 11

    … oder eines Vermieters, dem nicht egal ist, was aus der Innenstadt wird… hat mit deutsch und konservativ erstmal nichts zu tun.

    Aber klar, bevor es einen (längeren/dauerhaften) Leerstand gibt, nimmt ein Vermieter wohl, was er kriegen kann…

  107. 10

    „… und nicht bei Aldi an der Kasse über auch anwesende Ausländer ablästern, wird das mit den Leerständen auch kurzerhand Geschichte sein.“

    Hab ich noch nie gehört, weder bei Aldi, noch bei Netto etc.

    These: Je geringer die Qualität der Läden in der City wird, desto weniger Qualität kommt nach. Diese Automatenläden von Marks gehören auch in die Kategorie „wenig Qualität“. Daneben ein Barbershop, Dönerladen und/oder ein Nagelstudio… wer will da noch einen gehobenen Laden aufmachen?

  108. 9

    3.) … mit der noch weitgehend vorhandenen Disziplin von vor 20/30 Jahren wäre das noch möglich gewesen. 👍🏼🤔 Mit der heutigen weit verbreiteten Mentalität , Gleichgültigkeit + Rücksichtlosigkeit die der 3ten Welt ( 👀 Zeuge ..😁 ) sehr 🤏🏼kommt wäre die gute Idee wohl aussichtslos .😎😠

  109. 8

    Zumal die angeprangerten Barbershops ja in der Regel eines – deutschen? konservativen? – Vermieters bedürfen…

  110. 7

    AfDler labert wieder irgendwelchen rechten krams, von wegen „die fiesen mit ihren Barbershops“. Es liegt garantiert NICHT an den Barbershops oder Nagelstudios, ohne die stände einfach noch viel mehr leer. Außerdem ist ein guter Barbier immer gut. Gut die anderen bekleckern sich auch höchstens mit Rum.. Vorschläge? Visionen? Fehlanzeige.

    Die Innenstadt hat fertig. Kleve ist ein unattraktives Loch. Das ist eine Steinwüste. Tolle Vorschläge „Aus dem Minoritenplatz einen Park machen“ werden nicht umgesetzt weil man immer noch hofft das ein Einkaufszentrum vom Himmel fällt? Der Bereich zwischen Volksbank und Deutsche Bank, Steinwüste mit ein paar Bäumen. Weiter oben, Neue Mitte? Steinwüste..

    Der ÖPNV ist ein Witz, man kann sich aus Frust nicht mal vor einen Bus werfen, es fährt ja keiner. Kleve selbst ist etwa so unattraktiv wie ein CSU Parteitag, für Kunst/Kultur ist kein Geld da, einige wenige halten da noch die Fahne hoch aber wie lange? Einkaufen in Kleve? „Haben wa nicht..“ ist ganz und gebe (gut dass hat z.B. Köln auch) da kannst nur bei Amazon bestellen.

    Kleve mag die Hochschule für Ackerbau und Viehzucht haben, was machen aber Studenten die Feiern wollen? Müssen mit dem RE10 Fahren, wenn er denn fährt oder ins Radhaus.

  111. 6

    Solange wir genügend Nachwuchs kriegen und integrationswilligen Fremden das Gefühl geben, dass sie gleichwertig und erwünscht sind und ihnen keine bürokratischen Stinkefinger zeigen, kann doch nichts schief gehen. Da wir moralisch anderen gegenüber stets unsere christlichen Werte hochhalten und nicht bei Aldi an der Kasse über auch anwesende Ausländer ablästern, wird das mit den Leerständen auch kurzerhand Geschichte sein.

  112. 5

    Für mich alles „Kokolores“ – Durch die Aufenthaltsqualität (Grün/Bäume/Bänke etc.), kommen nicht mehr Menschen und kaufen vor allem nicht mehr Menschen. Die Auswahl und Qualität der Produkte ist das ausschlaggebende. Wenn junge Menschen in die Stadt kommen sollen, brauchen diese zum Beispiel ein „Footlooker“ für Sneaker…nicht den nächsten Schuhladen in niedrig/Mittelpreissegment mit Out-Of-Time Auswahl !

    Auch braucht es mehr Läden wie NewYorker, vielleicht ein Snipes, Skateshop (Mode und nicht Rummel-ist so)

    Für Frauen vielleicht Zara, Cos etc.

    Ich kenne keinen Jugendlichen (und ich kenne viele durch meine Kinder) – welche in Kleve Klamotten kaufen gehen ! Allerhöchstens mal bei H/M oder NewYorker…der Rest bestellt…mit dem Argument – hier gibt es nix !

    2-3-4 bekannte Label-Firmen in die Stadt, dass würde vielleicht was bringen.

    Aber diese müssten erstmal das Risiko einer Kleinstadt eingehen…

    Und…vielleicht sind die Klever auch „geizig“ oder nicht so „modisch ambitioniert“ wie beispielsweise die Niederländer, die immer schon einen Schritt voraus waren, dass solche Label Geschäfte hier gar nicht funktionieren.

    Auch ein Sack Kartoffeln oder Äpfel, zieht doch keinen in die Stadt ? Da fährt man zum Lindchen oder Supermarkt.

    Schlußendlich – fällt mir da auch nix weiter zu ein.

    Die Zeiten sind „einfach so – vielleicht“ ?

  113. 4

    Gebbing und Dahmen mit Floskeln und bla bla.

    Der (keine)AFD Kandidat mit ner weltfremden Idee + unterschwelliger Hetze.

    Und die Dame vom Stadtmarketing will noch mehr Niederländer nach Kleve locken..

    Ein Vorschlag besch*ssener als der Andere

  114. 3

    Als Fahrradfahrer und Bahnfetischist stelle ich trotzdem mal wieder meine These auf: Es wäre sinnvoll, zumindest die Grosse Str. einspuring für bestimmte Arten des MIV’s zumindest in einem zeitlich beschränkten Pilotprojekt zu öffnen. Entweder Gewichtsbeschränkung auf Klein/Kompaktwagen, oder nur E-Autos, oder mit nachweislicher Kaufabsicht (weiss aber nicht wie das gehen soll), etc. Natürlich nur Schrittgeschwindigkeit. Und einige Parkplätze ausweisen. Wenn unterm kaufhof eine direkt anfahrbare Tiefgarage wäre, würde da sogar wieder die Feinkostabteilung funktionieren. Möbelabteilung auch.

    Es geht nur miteinander. Nur für Fussgänger allein ist die Innenstadt nicht attraktiv.

    Man sieht am EOC oder am Spoykanal (e-center Brüggemeyer), dass wir das Verkehrsverhalten der Menschen nicht verändert, sondern nur verlagert haben, mit dem Preis zusäztlich versiegelter Flächen und weiter zurückgedrängter Natur.

    Mit einfachen gut erreichbaren Parkmöglichkeiten würde auch der Wochenmakrt an der Linde wieder gut laufen.

    Mit gutem ÖPV geht das auch, aber davon dass der von den Bürger/innen wirklich als Alternative angenommen würde ist er viel zu schlecht ausgebaut.

    Ich wäre für alles: Kleve-Nijmegen wiedereröffnen, Schleuse sanieren, Grosse Str. teilweise für Autos öffnen.

  115. 2

    Es wäre sehr nett, wenn man endlich einheitliche Ladenöffnungszeiten vorfinden, und nicht einfach z.B. montags, usw. vor verschlossenen Türen stehen würde. Das ist doch kein Geschäftsverhalten. Da muss man sich dann auch nicht wundern. In Kleve gab es Zeiten, da war der Kunde/die Kundin, noch König/in.

    Zum Thema „Produkte des Landwirtes“ in Ladenlokalen?
    Etwas weltfremd! Wie teuer sollen die Produkte, bei diesen Ladenmieten, angeboten werden?
    Außerdem gibt es auch diesbezüglich Marktangebote in Kleve.