Zum Sonntag: In Zeiten der Mohnarchie

rd | 16. Juni 2013, 09:42 | 8 Kommentare
Vergänglich, unvergänglich (Foto © Georg Maes

Vergänglich, unvergänglich (Foto © Georg Maes

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  1. 8. dingdung

    Die perfekte Filmlocation für „Dornröschen“ – Zitat des Prinzen nachdem er sich durchs Gestrüpp (s. Vordergrund) gekämpft hat:“ Die Hütte müßte mal saniert werden!“

     
  2. 7. Heinz Goertz

    @Nis Puk 6.

    Es kommt auf den Abstand zur Burg an. Wenn ich davor stehe, vor der Burg, kann ich sie nicht voll sehen.
    Das ist die Logik des Herrn Rauer. Immerhin oberster Bauchef in Kleve.
    Aber irgend was, war doch auch noch mit einem gewissen Prinzen Johan Maurits, keine Ahnung

     
  3. 6. Nis Puk

    Kleve kann sooo schön sein!

    Und jetzt, liebe Mitphilosophen, darf ich mal ketzerischen Zeitbezug zum Wirtschaftswahn herstellen?
    Hau dat E-10-Gemüse (Platzhalter) wech, ich kann die Burg nich voll sehen!

     
  4. 5. Wolfgang Look

    @durchaus richtig. Ich habe ja auch weich formuliert „besser ist es“. Vielleicht kann man gerade dann, wenn man das Schöne nicht festhalten will (weil man es nicht kann!) es noch besser geniessen. Das Schöne geht zwar, was einen dann vielleicht einen Moment traurig stimmt, aber ebenso wunderbar kommt es auch wieder, und zwar gerade dann, wenn man es nicht erwartet, es nicht zu einem Objekt macht, das man beherrschen will.

     
  5. 4. rd

    @Wolfgang Die perfekte Deutung dieses Bildes! Was aber nicht heißen soll, das Vergängliche nicht genießen zu dürfen…

     
  6. 3. wolfgang Look

    Dies erinnert mich an meine Zeit in der Steppe in Kasachstan!!! (Russlanddeutsche fragen, die kennen das auch) Dort gibt es jedes Jahr für nur wenige Tage ein Naturwunder, in dem in der öden, endlosen, toten und unbesiedelten Steppe plötzlich wie aus dem Zauberhut Milliarden von Mohnblättern aufblühen und die Leere in ein Schönheitsparadies verwandeln.
    Die kurze Dauer ist auch ein Gleichnis für die Vergänglichkeit des irdischen Schönen. Man soll an der irdischen Schönheit nicht haften, denn sie entgleitet einem so schnell und unerwaret wie sie gekommen ist. Besser ist es, den Blick auf das Ewige zu richten, das in diesem Foto die Schwanenburg ist. Sie hat schon viel Leben kommen und gehen sehen und ist selbst immer geblieben.

     
  7. 2. B.R.

    Sommerloch ?

     
  8. 1. Rainer

    Das waren schöne Zeiten , klatschmohn und Butterblumen allüberall, mit Blick auf ein Gebäude in dem ich hoheitlich selbst, das Vergnügen hatte verklagt zu werden, unvergessliche Momente…