Was sagt der Kreisausschuss? Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

rd | 15. Juni 2010, 13:34 | 27 Kommentare

Bitte gehen Sie weiter! Es gibt nicht das Geringste zu sehen!

Im Film Die nackte Kanone gibt es eine kurze Szene, in der Lieutenant Frank Drebin (Leslie Nielsen) in der bewährten Manier von Ordnungshütern schaulustigen Passanten zuraunt: “Bitte gehen Sie weiter, es gibt nicht das Geringste zu sehen!” – während im Hintergrund Autos brennen, Menschen durch die Luft geschleudert werden und Häuser explodieren. Die Rolle von Drebin könnte im Kreis Kleve besetzt werden mit – Landrat Wolfgang Spreen.

Denn zwar findet in weniger als zwei Stunden im Prinz-Moritz-Saal des Kreishauses eine Sitzung des Kreisausschusses statt, doch – nach kleveblog-Informationen – wird dort der Skandal des Jahres, der geplatzte Millionenkredit des Kreises für den Flughafen, überhaupt nicht thematisiert (zumindest keine Entscheidung dazu gefällt). Bei acht CDU-Mitgliedern in dem 15-köpfigen Gremium kein Problem. Mit anderen Worten: “Hier gibt es nichts zu sehen, was ist schon dabei, wenn ein Investor vertragsbrüchig wird und dem Steuerzahler Millionen vorenthält? Ist doch nur eine Lappalie…” Statt dessen soll die Wünscherfüllung für den niederländischen Investor zu Beginn der nächsten Kreistagssitzung am Donnerstag, 8. Juli, ohne Diskussion durchgewinkt werden. Was dann im Übrigen gleich noch ein Skandal wäre!

Vielleicht sollte man einmal klar aussprechen, was hier gerade passiert: Ein schwerreicher Niederländer hat keine Lust, einen Vertrag zu erfüllen und lässt nun seine Spielkameraden aus der Politik wie Marionetten zappeln. Sein Kalkül dürfte sein: Die können es sich gar nicht leisten, mich hochgehen zu lassen und werden schön nach meiner Pfeife tanzen. Es hängen zu viele mit drin, als dass man alles scheitern lassen könnte.

Und damit diese Deutung erst gar nicht aufkommt, hat übrigens Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber in dem bereits erwähnten RP-Interview dazu schön nebelgekerzt: “Zunächst darf ich darauf hinweisen, dass nicht der Investor, sondern die Flughafen Niederrhein GmbH als Darlehensnehmer den Kreis Kleve und die Gemeinde Weeze gebeten haben, eine Verlängerung der Kredite zu gewähren.” Dazu schreibt Wikipedia: “Die Betreibergesellschaft Flughafen Niederrhein GmbH gehört (über mehrere Zwischengesellschaften) zu 99,93 % dem niederländischen Unternehmer Herman Buurman, zu 0,04 % dem Kreis Kleve und zu 0,03 % der Gemeinde Weeze.” Das nur zur Erinnerung.

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27 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 27. Bernd Derksen

    Zu Beginn jeder Kreistagssitzung findet eine Einwohnerfragestunde statt. Auch am 8.7. natürlich.

    In der Geschäftsordnung des Kreises heißt es dazu:
    “Die Fragestunde umfasst einen Zeitraum von höchstens 30 Minuten.
    Jedem Fragesteller/Jeder Fragestellerin steht eine Zeit von 3 Minuten zur Verfügung. In dieser Zeit können eine Frage und eine Zusatzfrage gestellt werden.
    Die Fragen können sich nur auf Angelegenheiten beziehen, die in die Zuständigkeiten des Kreises Kleve fallen.
    Die Fragen werden an den Landrat/die Landrätin gerichtet und von ihm/ihr beantwortet. Ist dies mündlich nicht sofort möglich, erhält der Fragesteller/die Fragestellerin innerhalb von 14 Tagen eine schriftliche Antwort. Von dieser erhalten alle Fraktionen eine Ausfertigung. Eine Aussprache findet nicht statt.”

     
  2. 26. RumsdieKuh4Ever

    @MeinerEiner

    Es gibt eine einfache Lösung. Die besagten Ruinen werden mit Aplomp vom Trio Infernale unter Zuhilfenahme des Mega-Bauexperten der Königlichen Depesche zu Baudenkmälern erklärt. Schwupps sind 90 % Förderung drin.

    Schlieslich kann man von der Familie Arden doch nicht verlangen, dass sie dem Grundsatz “Eigentum verpflichtet” verinnerlicht, indem sie Geld in die Hand zur Modernisierung ihrer Br…….. nimmt.

    Die restlichen 10 Prozent kann man schon einmal schnell in den Nebenkosten verstecken. Öffentliche Träger und Vereinigungen gucken ja da nicht sooo genau hin, gelle liebe Lebenshilfe….

     
  3. 25. ureinwohner

    @bernd derksen
    es kommt drauf an was hinten raus kommt. und zur cdu, es ist wirklich schade, dass sich so viele, wirklich so viele kluge köpfe in ihren reihen zum schweigen und parteimarsch entschließen.

    da muss man feststellen, dass es bei den grünen –  wenigstens auf kreis-, landes-, bundesebene – leute gab, die dem verein den rücken gekehrt haben, als sie erkannt haben, dass es nur noch ‘ne alternativ-fdp für lehrer, psychologen, künstler und aufgeklärte sozialkritische besserverdienende (bzw. besserbekommende ist.

    (…)

    diese politik wird am ende karl marx recht behalten lassen.

    und zur hier diskutierten kreditwürdigkeit des flughafens: könnt ihr denn nich lesen was da oben geschrieben steht?
    natürlich reden banken, die über umwege in der sache mit drin stecken, die dinge schön – aber wenn man die zahlen kindern im sandkasten mit förmchen plausibel macht würden die seufzen und den kopf schütteln.
    politiker, die durch breitgrinsen und bereitwilliges geldverteilen verantwortung übernehmen müssten, freuen sich da natürlich, wenn so’n banker da interesse vorspielt. man kennt sich ja auch oft aus verwaltungsgremien selbiger – und die zeche wird am ende der lohnsteuerzahler begleichen.

     
  4. 24. Meiner Einer

    @ RD

    Dass Herr Verhuven die Vorabanfrage nicht beantwortet hat, würde ich nicht als schlechte Umgangsform interpretieren, sondern eher im Sinne von Konfuzius a.D.

    Sicherlich ist die Forderung nach Sanierung der anderen Hütten gerechtfertigt, aber nachdem Sie / Du schon in dem Artikel über den Airport eine Renditerechnung aufgemacht hast, sollte eigentlich jedem klar sein, dass der Eigentümer nichts machen wird. Es rechnet sich einfach nicht, außerdem hat solch ein Altbau auch Vorteile. Ich kann billig anbieten, i.d. Regel Mieter, deren Miete vom Amt getragen und pünktlich überwiesen wird, Mieter, deren Ansprüche nicht hoch sind. Vermieterherz, was willst du mehr? Und dann kommt noch ein Investor und wertet die Grundstücke durch seinen (zumindest auf dem Papier) schmucken Bau auch noch auf. Ohne dass man selbst einen Cent investiert hat. Perfekt. Ich fürchte, wir werden demnächst dort einen hübschen Bau haben, aber mit “Kriegsruinen” drumherum und einem satelittenschüsselbehafteten Feuchtbiotop gegenüber (und mit Feuchtbiotop sind nicht nur die Bewohner des Arkardenganges gemeint)

     
  5. 23. ralf.daute

    @Egalkarl zu 1.) Wie gut es Ipsen wirklich geht, werde ich Ende der Woche erfahren. Bei Nespi muss ich mal nachfragen. Dass sie still vor sich hinwerkeln, werte ich mal als gutes Zeichen.
    zu 2.) Dass Herr Verhuven nun auch außerhalb seines privaten Wohnbereichs einen gewissen Sinn für Ästhetik entwickelt, ist nur positiv zu werten. Womöglich ist dies auch ein Ansporn für Familie Arden, die benachbarten Schrotthaufen endlich mal zu sanieren. (Über das Verhuven-Projekt hatte Konfuzius a.D. in den Kommentaren zum Artikel Menschensuchbild bereits informiert, um eine Selbstbeweihräucherung der bis kurz vor knapp völlig ahnungslosen Stadtspitze zu verhindern. Natürlich vergeblich. Meine durchaus freundliche Vorabanfrage zu dem Projekt ließ Herr Verhuven übrigens unbeantwortet, so viel am Rande zum Thema Umgangsformen. Der CDU steht er nicht nahe.

     
  6. 22. Killerplautze

    @Bernd Derksen

    Das mag ja sein, dass der Flughafen sich die vorteilhaften Konditionen erhalten möchte.

    Es mag auch sein, dass Banken inzwischen bereit sind, Vorhaben des Flughafens zu finanzieren. L. van Bebber sollte bis zum 25. besser mal schnellstens den Nachweis führen, dass dieses auch den Tatsachen entspricht.

    Was aber nicht sein kann, ist, dass Buurman als Kreditnehmer dem Kreis seine Bedingungen unter der dunklen Androhung möglicher Arbeitsplatzverluste diktiert. Er dürfte angesichts des bisherigen finanziellen Engagements des Kreises Kleve und der Kredithistorie so ziemlich der Letzte sein, der überhaupt noch irgendwelche Forderungen stellen darf.

    Pacta sunt servanda. So einfach ist das.

    Den Mitgliedern der CDU im Kreistag wird dringend empfohlen, ihr Hirn zu benutzen und eine separate Prüfung aller notwendigen Unterlagen vor einem Beschluss zu fordern, und sich nicht auf eine möglicherweise gesiebte Vorlage der Verwaltung und auf die göttliche Stimme zu verlassen.

     
  7. 21. EgalKarl

    @rd:
    Hallo!! Wo sind die beiden anderen brandaktuellen Themen scharfsinnig kommentiert im kleveblog, über die ich aus der Ferne momentan nur über das RP-EPaper informiert werde?

    1.) Ipsen gehts wieder gut. Wie gehts Nespi? Stellt Ipsen wieder ein?

    2.) Verhuven setzt ein 2. Kurhaus an den Opschlag. Obgleich ich kein Freund der Reichen und auch kein Freund des weiteren Zubauens bei gleichzeitigem Abriss von Bahngleisen in Kleve bin, sollte man dem Mann auch das Grundstück des Spoycenter zur Altlastensanierung und Neubebauung überlassen. Was Verhoeven bauen will, sieht auf jeden Fall wesentlich besser aus als die CDU-Bausünden der letzten 35 Jahre. (ok, die Fussgängerzonen damals waren ein Fortschritt und der Hallenbadumbau auch)

    (Wobei Verhuven wahrscheinlich auch der CDU nahesteht und mit seinem damaligen in die Natur gewalzten 0815-Firmenbau am Landwehr auch nicht besser war…:-) )

    (@rd: Ich empfehle zwecks Geldverdienung ein kleveblog-EPaper, dann allerdings mit noch ausführlicheren und noch mehr Artikeln + Fotos als PDF)

     
  8. 20. Messerjocke

    @Bernd Derksen: Das ist natürlich auch eine Variante, die ich persönlich als Handelnder aber nicht wählen würde, wenn es mir ernsthaft um die Sicherung des Forstbestands meines Unternehmens, meiner Mitarbeiter, meiner Zukunft ginge.

    Dann wäre es wenig bedacht, einfach so daher zu plappern, dass man mit der Rückzahlung eines 26 Mio-Kredites kurzerhand einige Jahre warten möchte, auch noch so kurz vor der Fälligkeit. Habe ich meinen Laden im Griff, dass weiß ich das mindestens ein Jahr vorher.

    Weiterhin würde ich als Geschäftsführer oder Inhaber einer Gesellschaft, die dermaßen unter öffentlicher Beobachtung steht, mich nicht auf diese Weise an den günstigsten und dann auch noch öffentlichen Kreditgeber wenden. Die schon jetzt entstandenen Wellen (war voraus zu sehen) und das, was noch kommen wird, erschweren doch nur mögliche Gespräche mit anderen Kreditgebern. Wenn der Kreis jetzt nein sagt, wie soll das ein anderer Kreditgeber bewerten ?

    Das Verhalten wäre in Hinblick auf Ihre Vermutung taktisch sehr ungehobelt.

    Nein, ich kann mir nur vorstellen, dass es gar keine andere Alternative gibt oder man nicht bereit ist, einem dritten entsprechenden Einblick zu gewähren (ob der Kreis das dufte fänd’ wage ich auch zu bezweifeln, warum auch immer…) und Sicherheiten zu bieten, damit ein alternativer Weg beschritten werden kann.

    Das ist dann wiederum ein Zeichen dafür, wie sehr man bereit ist, sich für seine Wundertüte einzusetzen.

     
  9. 19. Bernd Derksen

    @Messerjocke u.a.
    Ich persönlich habe Zweifel, ob der Flughafen tatsächlich nicht kreditwürdig ist. Sein Geschäftsführer sagt ja, dass man von Banken Kredite in zweistelliger Millionenhöhe für Investitionen erhalte.

    Es könnte sein, dass die angebotenen Bank-Konditionen schlechter als beim Kreiskredit sind oder nur eine Ablösung eines Teils finanziert würde. Und da versucht man halt einen “erfolgversprechenden” Weg.

    Nirgendwo auf der Erde könnte man Konditionen erhalten, wie sie die Kredit-Profis des Kreises einem bieten… Es wäre kein Ausdruck ökonomischen Sachverstands, wenn man das freiwillig aufgäbe…

     
  10. 18. Bernd Derksen

    @Ureinwohner

    zur Beurteilung der FDP-Position: der Verdacht liegt nahe.
    Ich werde nie vergessen, wie die FDP-Fraktion im Kreistag mal den Raum verließ, um sich nicht zwischen Ja, Nein und Enthaltung entscheiden zu müssen…

    >>wen ich mich richtig erinnere, war keine partei zu keinem zeitpunkt gegen das konzept airport weeze>>

    Von den etablierten Parteien: große Teile der Grünen.
    Ansonsten wurde jede Hinterfragung von allen Parteien als versuchte Arbeitsplatzvernichtung diskreditiert. Mir scheint, dass die SPD manches im Laufe der Jahre als problematisch erkannt hat. Ich nehme der FDP ihren Lernprozess noch nicht als glaubwürdig ab, es dürfte vorrangig der Außendarstellung dienen. Von der CDU nehme ich bis heute einzig ein “Augen-zu-und-durch” wahr. Ich erlebe die Kreistagsfraktion bislang von einer “Landrat-befiehl-wir-folgen-Mentalität” geprägt. Vielleicht ist da aber hinter den Kulissen mehr ernsthaftes Abwägen als von außen wahrnehmbar ist.

    >natürlich auch die grünen mit ihrem held bay.

    Nun, die Klever Opportunisten, äh, “modernen Grünen” ;-), sind ein Fall für sich.
    Ich glaube aber, dass man den Kreis-Grünen unrecht tut, wenn man ihre Skepsis in Sachen Flughafen verschweigt.

     
  11. 17. Der Laie

    @ Der Finanzexperte
    In der nächsten Zeit verläßt wieder ein Autohaus Kleve und siedelt sich in Hasselt an.
    Wenn dann evtl. die alten Räume des Autohauses von der Fa. Walraven weiter genutzt werden,
    ist das dann Strukturwandel oder nur der weitere Verlust von Gewerbesteuern Einnahmen?

     
  12. 16. Messerjocke

    @Müller: Wobei er, der Willi, damit im Kern gar nicht schlecht liegt. Ich habe unten links im Klepoint erst einmal auf » Diesen Autor abonnieren geklickt.

    @Obi: Ja, da ist was dran.

    Es ist ja so, dass man bei jeder Bank Geld erhält, wenn diese denn nach Vorlage belastbarer Zahlen (letzten Bilanzen, aktuelle Auswertungen etc.) und weiteren Kriterien, sowie Hinterlegung von Sicherheiten feststellt, dass der Kreditnehmer Kapitaldienstfähig ist.

    Kurz gefasst: Der Chef ist vertrauenswürdig und hat was drauf, der Inhaber hat ähnliche Eigenschaften, die Zahlen stimmen, Sicherheiten sind auch da, also bekommst Du auch Geld.

    Wenn der Kredit an den Kreis nun nicht zurückgeführt werden kann, dann bedeutet das nichts anderes als:

    Wir bekommen auf dem freien Kapitalmarkt keinen Cent, weil

    – das Zahlenwerk Grottenschlechtes prophezeit
    – wir nach Außen hin sichtbare chaotische Verhältnisse in Struktur und Führung ausstrahlen
    – die Inhaber nicht ganz knorke daher kommen
    – Keine Sicherheiten vorhanden sind (wo wir bei den Einlagen des Inhabers wären…)

    Grundsätzlich ist das Vorgehen zu befürworten, dass man sich als Staat oder Kreis nicht an einem Flughafen beteiligt. Der Staat ist der denkbar schlechteste Unternehmer und hat in diesem Feld nichts zu suchen. Liebe SPD, in diesem Sinne, eure Forderungen, sich an dem Flughafen beteiligen zu wollen, führen in die völlig falsche Richtung. War wohl wieder einmal eine Pressemitteilung fällig und euch ist abermals nichts eingefallen, oder was ?

     
  13. 15. Müller

    Ich möchte in diesem Zusammenhang auf ein weiteres Meisterwerk hinweisen:

    http://www.kle-point.de/aktuell/neuigkeiten/eintrag.php?eintrag_id=34336

     
  14. 14. Meiner Einer

    @Finanzexperte

    Yuppyyupppyyeah, Willi H. der Godfather of Finanzen und leitender Werbemanager für TB ist zurück. Und ich dachte schon, dieser Blog würde ohne ihn untergehen…

    Und wie der TB Investoren heranholt: National Starch zum Beispiel investiert richtig in Kleve, in Abfindungen nämlich. Super Politik. Und wenn man Konfuzius Glauben darf, hat man bei WV auch erst nacher von der Investition erfahren.

    Ich möchte bitte ein Beispiel für die erfolgreiche Strukturpolitik des Herrn Brauer.

    Apropos versagende Altparteien: Gründen Sie doch einfach selber eine. :-))

     
  15. 13. Kaffeeschnecke

    hihi
    Theo Brauer ist für mich immer nur ein Karnevalsprinz und da gehört er hin…

     
  16. 12. Finanzexperte

    Über manche Kommentare kann ich nur den Kopf schütteln und lachen.

    Die Altparteien haben hier vollständig versagt und abgewirtschaftet. Die Verantwortlichen haben einmal mehr gezeigt. dass sie keine Ahnung von Wirtschaft Finanzen und freien Unternehmertum haben und gehören in Haftung genommen.
    So ist das nun einmal, wenn die Lehrer, Beamten und Psychologen und Möchtegern-Experten das Sagen haben. Wie man erfolgreich Strukturpolitik macht und Investoren heran holt, zeigt der Bürgermeister der Stadt Kleve, Theo Brauer

     
  17. 11. obi

    In der Haut des CDU-Fraktionsvorstandes möchte ich nicht stecken!!!

    Wenn der Kreis sich weiter wirtschaftlich betätigen möchte, kann er auch:
    – 26 Firmen jeweils 1 Million € zur Verfügung stellen, oder
    – 260 Existenzgründern 100.000,- € ausleihen.
    Das Ausfallrisiko wäre sicher geringer und der Arbeitsplatzeffekt viel größer.

    Man könnte auch erstmal die Hälfte zurückfordern und den Rest in 2011. In der Berichterstattung wird immer schwarz/weiss gedacht. Hoffentlich nicht auch in der Kreisverwaltung.

    Der Kreis könnte auch eine Bürgschaft geben dann sind die Banken sicher sehr interessiert an der Kreditvergabe.

    Wem gehört eigentlich der Grund und Boden vom Airport Weeze ?

     
  18. 10. Kaffeeschnecke

    Der Kreis wird die Kredite wohl verlängern oder eine stufenweise Abzahlung machen. Die Flugzahlen steigen, immer mehr Fluglinien und Passagiere….
    Also ich glaube die wollen nicht zahlen… man soll keine Geschäfte mit Holländern machen – die lachen sich doch kaputt. “Die doofen Deutschen machen alles mit… und wenn ich nicht zahl, was sollen die denn machen… Flughafen wird schon nicht geschlossen… wenn se schlau sind machen sie besser Konditionen auf die Kredite

    … und Politik ist immer ein schmutziges Geschäft!!

     
  19. 9. Mozart

    ich weiß nicht ob Politik ein schmutziges Geschäft ist,
    mein Kollege ist in der Politik, in seiner Freizeit,
    er sieht nicht schmutzig aus, sondern ich meine es macht es gut.
    Hatte ich nicht schon mal alle Besserwisser eingeladen mitzumachen und
    dann schaun wir mal ob soviel anderes dabei heraus kommt.
    Kraftilanty läßt grüßen, große Klappe aber nix verantworten.

     
  20. 8. Der Laie

    Da scheinen doch wohl auch in der FDP ein paar Träumer aktiv zu sein.
    Banken leben davon, Kredite gegen gute Zinsen mit NULL Risiko zu vergeben.
    Wenn also den Kredtiten des Kreises vernünftige Sicherheiten gegenüber stehen würden, würde jede Bank sofort in eine Kreditvergabe einsteigen.
    Wahrscheinlich wird sich eine Bank jedoch auf eine Übernahme der Kreditlinien nur einlassen, wenn der Kreis zusätzlich eine Bürgschaft für den Kreditrahmen übernimmt.
    Vermutlich dürften den gewährten Krediten kaum Sachwerte gegenüber stehen,denn wenn im eigentlichen AIR Bereich kein Geld verdient werden kann, wovon sind dann in den letzten Jahren Löhne , Gehälter, Berater Honorare, Rechtsanwälte, Gerichte, Abfindungen, Betriebskosten bezahlt worden?

    Ausser einem Stück Papier als Schuldversprechen einer GmbH mit geringem Stammkapital dürften die Juristen des Kreises nichts in der Hand haben.

    Denn wenn es anders wäre, würde der Kreis für eine Verlängerung der Kredite die neuen Zinskonditionen bestimmen können und nicht der Kreditnehmer nach Gutsherren Art die Zahlungsziele neu definieren können.

     
  21. 7. ureinwohner

    @bernd derksen

    das verhalten von frattenguidos clubs is doch nur das üb(e)liche verfahren sich erst mal als steueranwalt und kritischer kommentator der ereignisse zu verkaufen, später dann aber der eigenen moralklientel “zuzustimmen”, (…) hat den verein seit langem von der 5% hürde fern gehalten. wer kommt da eigentlich mal hinter?

    wen ich mich richtig erinnere, war keine partei zu keinem zeitpunkt gegen das konzept airport weeze, allenfalls so’n bisschen scheinfeuer à la fdp.
    ja zu billiglöhnern, die sich das geld zum essen beim staat abholen.
    ja zu lärm und überflugterror
    ja zum wahnsinn subventioniertem billigflug, der uns bald die luft zum atmen bzw den boden zum drauf stehen nimmt.

    natürlich auch die grünen mit ihrem held bay.

    wer nimmt es dann einem intelligenten investor samt bekannter hintermänner übel, wenn er die rückzahlung eines darlehens auf einen termin verschiebt der nach dem bevorstehenden zusammenbruch einer währung liegt – alles andere wäre dem eigenem vermögen gegenüber verrat.

    also denn, allen kritischen lesern und fliegern einen guten flug zum sektfrühstück, shopingweekend oder was sonst noch so zur selbstverwirklichung gehört. man kann ja in ein paar jahren sagen, dass man auch nichts habe ändern können.

     
  22. 6. Radiergummi

    Nachtrag: Die NRZ hat einen Artikel online gestellt. In diesem werden die Positionen genannt.

    Ich lasse das mal unkommentiert, finde es aber bezeichnend.

    http://www.derwesten.de/staedte/kreis-kleve/Kreis-Kleve-ist-kein-Kreditinstitut-id3115667.html

     
  23. 5. Radiergummi

    Es bleibt zu hoffen, dass die CDU Kreistagsmitglieder, wie von Frau Ullrich angekündigt, ihr Hirn benutzen und vor einem Beschluss dem Gemeinschaftsantrag der Opposition nach einem extern zu erstellendem Wertgutachten und einer zusätzlichen Besicherung durch Anteilsüberschreibung Gehör schenken.

    In dem Artikel, der Bernd Derksen dankenswerter Weise verlinkt hat, könnte übrigens für Buurman eine äusserst unangenehme Überraschung bereit halten, vorausgesetzt man denkt ein wenig um die Ecke. 🙂

     
  24. 4. Bernd Derksen

    Nachdem nun auch die FDP erklärt hat, dass sie so einfach der Verwaltungsvorlage nicht zustimmen wird (http://www.kle-point.de/aktuell/neuigkeiten/eintrag.php?eintrag_id=34331), steht die CDU noch allein da.

    Das Risiko, es ohne weitere Hintergründe u.a., gegen alle anderen Fraktionen abzunicken, könnte der CDU zu groß scheinen. Aber mal schauen, bislang schweigt man ja öffentlich dazu … CDU-intern scheint die Debatte noch recht kontrovers zu laufen und noch nicht abgeschlossen zu sein …

     
  25. 3. Bernd Derksen

    😉 Passend.
    Ebenso: “Ein schwerreicher Niederländer hat keine Lust, einen Vertrag zu erfüllen und lässt nun seine Spielkameraden aus der Politik wie Marionetten zappeln. … ”

    Mal schauen, ob da wirklich Menschen mit dem Selbstverständnis von Marionetten als “Volksvertreter” agieren… Leider versteckt man sich ja vor den Bürgern dabei, wäre interessant zu beobachten gewesen …

     
  26. 2. Kreisbürger

    Nun, das politische Verhalten des Kreises in Bezug auf den Flughafen ist kein Einzelfall. Auch im Falle einer Fehlkalkulation der FH wird der Steuerzahler die Zeche zahlen und die Herren Spreen und Suerick werden ohne schelte davon kommen.

    Was in Berlin funktioniert klappt im Kreis Kleve schon seit Jahren, vielleicht hat Pofalla das auch nach Berlin getragen.

    Politik ist ein schmutziges Geschäft und bei den alleinherrschenden Schwarzen hier wird das auch so schnell nicht besser werden.

     
  27. 1. bernddasbrot

    Die Ausschuss-Sitzung ist bereits von Stephen Spielberg verfilmt wórden.