Überraschendes Kirmescomeback

rd | 17. Juli 2019, 16:45 | 16 Kommentare
Am Ende der Rundreise fährt die Abdeckung für einige Sekunde über die Wagen und taucht die Passagiere in eine Dunkelheit, die vor mehreren Jahrzehnten noch die verwegensten Phantasien anzuregen imstande war (Foto: E. Zollna)

Kirmesattraktionen werden heute in der Regel nach der Stärke der Beschleunigungskräfte gewertet, je näher man dem Schleudertrauma oder Genickbruch kommt, umso besser erscheint es dem adrenalinlüsternen Jungvolk. Das alles aber begann vor vielen Äonen, als die Knirpse voller Neid vom Karussell zur Raupe schaute, wo immer die bessere Musik gespielt wurde und die Älteren die beginnende Adoleszenz auszuleben begannen, vorzugsweise pärchenweise in diesem Fahrgeschäft, welches seine Fahrgäste erst durch eine hohe Umdrehungsgeschwindigkeit etwas dusselig machte und sie anschließend durch die Abdeckung der Fahrabteile für einige spannungsvolle Augenblicke in völlige Dunkelheit tauchte, die es erlaubte, anatomische Erkundungen zu unternehmen, die bei Tageslicht eher unziemlich gewesen wären. All diese kostbaren Momente der Jugend nachzuempfinden macht nun die Klever Kirmes möglich, denn dort steht wieder eine Raupe – dass es so etwas noch gibt!

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16 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 16. ???

    Für mich hat jedes „Mmuuuh“, und Abweichungen wie „mmuuubuuh“ oder „mmuuujuuh“, eine Bededutung.

    Es ist wie eine Art Geheimsprache um nicht gleich mit dem „Wink mit dem (Weide-)Zaunpfahl“ zu argumentieren. 🙂

    Geheimsprachen können Leben retten, auch vor einem Grillabend! (Man könnte auch dazu Fr…. Fo. Fu…. einladen) 😉

     
  2. 15. Chewgum

    „Stilistisches Mittel“ trifft es. Die Posts zeigen, dass da jemand Herz und Hirn hat und außerdem sehr kreativ ist. Das kann man natùrlich nur feststellen, wenn man nicht schon beim ersten oder zweiten Muh mit den Augen rollt.

     
  3. 14. Niederrheinstier

    @9 und 12
    Mmuuuh, so sind sie halt, die Menschen, mmuuuh. Kaum ist von irgendeinem Preis die Rede, da stellen sie schnell ihren Namen klar, mmuuubuuh. „Der“ bedeutet also sehr vermmuuuuuhtlich „Der Laie“, mmuuuh. Macht nix, mmuuuh. Als kleine Retourkutsche für die nächsten drei Tage Bullenhitze über Sie, mmmuuuh! Bis 40 Grad, mmuuuh, hihi, mmuuuh. Auf dass Sie dann in ihrem eigenen Saft schmoren, mmuuujuuh! Bullenhitze, mmuuuuh!

     
  4. 13. Justin

    Warum die Aufregung? Jeder Kommentar im Kleveblog kann potentiell irgendeinem Leser nicht gefallen oder auf die Nerven gehen. Die tierischen Laute sind ein stilistisches Mittel und Markenzeichen von Niederrheinstier.

     
  5. 12. Der Laie

    @11
    Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut das wir uns bewahren sollten.
    Die Art und Weise wie Sie hier Beiträge einstellen, mögen ja auf einer Karnevalsveranstaltung mit dem Gimmik noch zur Erheiterung beitragen,dieses sinnfreie Gemuhe jedoch in einer Endlosschleife hier bei jedem Beitrag zu wiederholen stellt in meinen Augen eine Geringschätzung der anderen Foristen dar.
    Wenn Ihnen daran gelegen ist,das von ihren Beiträgen mehr als nur Muh in Erinnerung bleibt,kommen Sie doch einfach zu einem sachlichen Schreibstil zurück.
    Danke

     
  6. 11. Niederrheinstier

    @6 Auditor und @9 Der
    Mmuuhh, wenn demnächst mal wieder der große Kleveblog-Preis für Personen ausgeschrieben wird, die sich in herausragender Weise um die gelungene Integration von Andersartigen in den Kleveblog verdient gemacht haben, werde ich Sie da auf jeden Fall für den Hauptgewinn vorschlagen, mmuuuuh! Aber schon jetzt wünsche ich Ihnen ganz viel Vorfreude auf diesen dicken Preis, der Ihnen bestimmt zuerkannt wird, mmuuuuh! Ohne Zweifel, mmuuuuh!

     
  7. 10. Seebär

    Tiere raus? Dann wird es leer im Kleveblog. Die meisten Tiere outen sich nicht, sondern verbergen sich hinter seriösen Zweibeiner-Nicknames. Aber wenn Ihr Euch unbedingt gegenseitig langweilen wollt, dann machen wir eben den TKB (Tier-Kleveblog) auf.

     
  8. 9. Der

    Hoffentlich verpasst der Bauer nicht den Zeitpunkt wo der Viehhändler für den Stier noch Geld bezahlt,wenn es nur noch für die Tierkadaver Verwertungsanstalt reicht,war das Futter rausgeworfenes Geld.
    @rd
    Vll.zeigen Sie dem Niederrheinstier mal wie man einen eigenen Blog aufbaut,da können dann die Rindviecher unter sich bleiben.

     
  9. 8. Seebär

    Eine Kuh macht muh, viele Kühe machen Mühe.
    Aber ein Stier, der nun am Anfang und am Ende Mühen darf? Bloß nicht die Software vom Emuhlator ändern!

     
  10. 7. Chewgum

    @6 Wer nicht an der richtigen Stelle muht, hat am besten ausgemuht?

     
  11. 6. auditor

    @5

    Schade, hilft nur noch ein Grillabend und dann ist Ruhe.

     
  12. 5. Niederrheinstier

    @4 Auditor
    Mmuuuh, mmuuuuh, ich hab leider nicht das nötige Kleingeld, um eine neue Softwareversion für meinen Emmuuuuhlator entwickeln zu lassen, mmuuuuh, die mein Mmuuuhen unterdrückt, ohne auch die sonstigen Laute zu unterdrücken, mmuuuuh! Und meine Anträge zur Förderung einer solchen Softwareentwicklung wurden immer wieder mit der Begründung abgelehnt, es fehle an der Gemeinnützigkeit der angestrebten Ergebnisse, mmuubuuhh. Deshalb geht halt nicht ohne Mmuuuuhs, mmuuuuh. Sorry, mmuuuuh!

     
  13. 4. auditor

    @3 Sehr geehrter Stier,

    Sie schreiben sicherlich viele interessante und intelligente Beiträge in diesem Blog. Bis auf diesen hier, der sehr kurz ist, habe ich aber noch nie einen gelesen, weil mir dieses ständige „mmmuuh“ tierisch auf die Nerven geht. Kann ein Rindviech nicht ausschließlich am Anfang und am Ende eines Textes muhen?

    Zum Thema, ich finde so alte Fahrgeschäfte auch toll, erinnert an früher. Für die Kindern muss es allerdings möglichst nah am Astronautentraining sein.

     
  14. 3. Niederrheinstier

    Mmuuuh, mmuuh, ich weiß, wo es noch mehr Raupen gibt, die sich auch zu einer schier endlosen, rotierenden Prozession zusammenrotten und jetzt auch noch im den Nächten der kurzen Dunkelheit verpuppen, mmuuuh!
    Zum Beispiel auf den Eichen an der Eichenallee, mmuuuh. Mmuuuh, Vorsicht, mmuuuh!

     
  15. 2. Gerd Plorin

    Ja, die Raupe.
    Der Betreiber des Vorgängermodells hatte an einer Stelle über den Köpfen der Passagiere einen per Seilzug auf und ab zu bewegenden Ball angebracht, an dessen Unterseite ein schlüsselähnliches Teil eingesteckt war. Mit etwas Glück, Geschick und wohl auch abhängg vom Ausguckverhalten des Mannes am Seilzug konnte man das Teil während der Fahrt entreißen. War dies gelungen, gab´s eine Freifahrt. So mancher hat Teile seines Taschengeldes wohl nur wegen dieses Spielchens investiert.

     
  16. 1. Niederrheinerin

    Die gute alte Raupe war für erste Küsse bestens geeignet. Schüchternheit fiel im Dunkeln nicht so auf. Und so konnte es sein, dass man nach einer Raupenfahrt mit jemandem „ging“.