Die 90-Millionen-Euro-Frage: Wo ist das Geld?

In der Bilanz 2008 des Flughafens Niederrhein jedenfalls nicht. Die habe ich mit Hilfe eines Sachverständigen mal untersuchen lassen. Es geht übrigens immer noch um den zentralen Satz des Flughafengeschäftsführers Ludger van Bebber aus dem Interview mit Corinna Kuhs, der da lautete…

Wind Nord/Ost, Startbahn 26,5 Millionen

Sieht Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber nicht ein bisschen aus wie Reinhard Mey? Hört Landrat Wolfgang Spreen diesen deutschen Klassiker aus dem Jahre 1974 jeden Abend vorm Einschlafen und wünscht sich auf kuschelige Reiseflughöhe, wo die Last des Irdischen „plötzlich nichtig und klein“ erscheint?

Ein „ganz, ganz extremes Geschäftsmodell“: 391 Sekunden Ludger van Bebber

Nur damit wir uns klar sind: Es ist komplett in Abstimmung mit Gremien, mit Aufsichtsrat – da ist überhaupt gar nichts an Problemen drin, auch wenn Sie es gerne hätten, es ist komplett in der Breite abgestimmt. Selbstverständlich lassen wir es nicht zu, dass Wertschöpfungsketten von uns abgesaugt werden, die wir dringend benötigen, das ist doch gar keine Frage

Tower an Agello: Ready zum Absahnen?

Es ist nicht selten so, dass die wirklich interessanten Geschichten z.B. auf Seite B3 unten stehen und sich hinter Überschriften verstecken, die den Nachrichtenwert eines umgekippten Reissacks haben: „Airport zahlt nach Tarif“

Dehoganiveau – ein merkwürdiger Flughafenbriefwechsel

„Vielen Dank für das o.g. Schreiben. Die darin enthaltenen Vorwürfe haben uns sehr verwundert. Die genannten drei bis vier Euro entsprechen etwa der Hälfte des gültigen Tarifs für einfache Servicekräfte, den wir auch entsprechend vergüten. Daneben haben wir noch einige Mitarbeiter in anderen Positionen (beispielsweise Schichtleitung), die in der Regel 20-30% über dem Tarif bezahlt werden. Darüber hinaus greifen wir auch auf Kapazitäten im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung zurück. Hier werden die Mitarbeiter ebenso entsprechend dem gültigen Tarif entlohnt, der etwa dem Dehoganiveau entspricht…“