So läuft das mit dem Impfen: Bisher 706 Personen geimpft, zwei Drittel Bewohner, ein Drittel Personal

Wenn es sich nicht um ein Symbolfoto handelte, das ganz unten in einem digitalen Karton lag, böte sich folgende Bildunterschrift an: Erwartungsvoll blickt diese junge Mitarbeiterin eines Pflegeheims der Impfung entgegen

Nichts erregt die Gemüter in den Kommentaren mehr als die Frage, wie gut oder schlecht das Impfprogramm organisiert ist. Um mitreden zu können, ist es natürlich hilfreich, die Fakten zu kennen. Hier sind sie:

3800 Bewohner in Pflegeheimen und genauso viele Mitarbeiter in insgesamt 74 Einrichtungen hatte der Kreis Kleve für die erste Phase des Impfprogramms gemeldet. Macht in Summe 7600 Menschen, die in ihrer jeweiligen Einrichtung Besuch von einem mobilen Impfteam erhalten (und nach derzeitigem Stand 14 Tage darauf noch einmal, weil ja zwei Injektionen erforderlich sind).

Das Programm lief am 27. Dezember an, und bisher wurden 706 Menschen in fünf Einrichtungen des Kreises Kleve geimpft (Stand 5. Januar). Das heißt: Innerhalb von zehn Tagen (alle Tage seit dem 27. Dezember eingerechnet) gab es fünf Impfeinsätze im Kreisgebiet. Klingt nach nicht viel, aber natürlich kann nur soviel verimpft werden, wie überhaupt verfügbar ist.

Wer lässt sich impfen? Klar ist: Die Impfung ist freiwillig, und bei Personen, die unter Betreuung stehen, ist die Einwilligung des Betreuers erforderlich. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNo), die die Impfungen durchführt, kann jedoch nicht sagen, wie hoch die Quote der geimpften Personen ist. Ihr wird lediglich von den Einrichtungen der Bedarf gemeldet. Der einzige Anhaltspunkt, der geeignet ist, eine halbwegs zuverlässige Aussage zu treffen, ist die von der KVNo gemeldete Quote, dass die Impfungen sich zu zwei Dritteln auf die Bewohner und zu einem Drittel auf das Personal verteilen. Theoretisch müsste das Verhältnis halbe-halbe sein, da in den Einrichtungen ebenso viele Senioren wie Mitarbeiter gemeldet sind.

Zu hören ist zudem von Ärzten, dass die Vorbereitungen in den Heimen mitunter suboptimal abgelaufen sind. Beispielsweise fehlten Genehmigungen für die Personen, die unter Betreuung stehen. Dabei war eigentlich genügend Zeit, die Einwilligung vorab einzuholen. Fehlt diese, dürfen Ärzte nicht impfen.

Grundsätzlich ist folgender Ablauf vorgesehen: Die Heime melden sich zunächst „impfbereit“, was bedeutet, dass bestimmte logistische Voraussetzungen erfüllt sind. Zugleich wird der Bedarf an Impfdosen übermittelt. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein bestellt diese dann beim Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und organisiert die Impfung mit Team X am Impftag Y. Dieser Tag wiederum wird dem Gesundheitsministerium mitgeteilt, welches dann über ein Logistikunternehmen passgenau an diesem Tag den Impfstoff in das Heim liefern lässt.

Derzeit werden Termine rund eine Woche im Voraus geplant. Die nächste größere Impfstofflieferung für NRW ist für den 8. Januar angekündigt, also bereits in zwei Tagen. Die Impfungen in den Heimen sollen laut Medienberichten Mitte Februar abgeschlossen sein. Das Impfzentrum des Kreises Kleve im Wunderland soll nach derzeitigen Planungen Anfang Februar seinen Betrieb aufnehmen, über den Start der Terminvergabe wird noch informiert.

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32 Kommentare

  1. 32

    In Großbritannien spitzt sich die Lage zu. Rekordzahlen bei den Neuinfektionen und den mit dem Coronavirus infizierten Toten. In London stehen die Krankenhäuser vor dem Kollaps. Der Londoner Bürgermeister hat den Katastrophenfall ausgerufen. Es ist dort zur Zeit schlimmer als je zuvor während der Pandemie. Verglichen mit Großbritannien ist die Lage in den meisten Gegenden in Deutschland relativ entspannt. Dafür dass das so ist, haben wir Einschränkungen auf uns genommen. Ich bin mir nicht sicher, ob die, die Gefährlichkeit des Virus herunterspielen, wirklich Zustände wie in Großbritannien insbesondere wie in London in Deutschland haben wollen. Die Zustände aktuell in Großbritannien sind kein statistisches Hirngespinst, keine Interpretation von Zahlen, sondern ganz real, man kann es selbst erleben und sich vor Ort in den Kliniken umschaut, wenn man so mutig ist. Das macht natürlich niemand, aber der Beweis, dass die Situation in GB tatsächlich dramatisch ist, lässt sich erbringen bzw. es ist ganz offensichtlich so.

    http://www.merkur.de/welt/coronavirus-grossbritannien-boris-johnson-london-rekord-todesfaelle-januar-weihnachten-zr-90163280.amp.html

    https://amp.welt.de/politik/ausland/plus224010528/Corona-Krise-in-Grossbritannien-In-London-waechst-die-Verzweiflung.html

    https://taz.de/Corona-in-Grossbritannien/!5742723/

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/london-als-corona-hotspot-buergermeister-sadiq-khan-ruft-katastrophenfall-aus-a-6670f64d-1232-43ec-9afd-fe79122e5a45-amp

    Hochansteckende Variante des Virus in Berlin:

    http://www.rbb24.de/panorama/thema/corona/beitraege/2021/01/berlin-mutiertes-corona-virus-erster-fall.htm/alt=amp.html

    Jeder hat natürlich das Recht sich auf seine Weise zu schützen, sei es nun physisch oder emotional. Mir ist es zu anstrengend mir das Coronavirus mit all seinen Varianten schön zureden, aber für andere ist es notwendig sich selbst etwas vorzumachen damit das Virus etwas von seinem Schrecken verliert. Ist in Ordnung, jeder kann denken was er will.

     
  2. 31

    @Vater

    Sie schicken Ihre Kinder vor, für Ihre statistischen Fehlinterpretationen einzustehen. Echt jetzt?

    Wenn Ihre Kinder richtig interpretiert hätten, würden sie deskriptiv-statistisch folgende Schlüsse ziehen:

    – Ältere weisen in den Perioden eine Übersterblichkeit auf, in denen das Virus besonders stark grassiert und grassierte (1. und 2. Welle). Das lässt sich weder mit der Jahreszeit (Grippewelle, Hitzewelle), noch mit der Tatsache erklären, dass die Anzahl der Älteren um rd. 20% zugenommen hat.

    – Es bleibt sogar jahresweit ein Niveaueffekt übrig, wenn man 20% Zunahme herausrechnet.

    – Hinzu kommt der internationale Befund, der eine deutliche Warnung sein sollte und der noch deutlichere Übersterblichkeiten ausweist.

    Überhaupt ist Ihre Fokussierung auf die Todeszahlen völlig an der Realität vorbei. Bei Covid-19 geht es nicht nur um die Vermeidung von Todesfällen, sondern auch darum, möglichst Erkrankungen zu vermeiden. Denn auch bei überstandener Covid-19-Erkrankung ist für viele Betroffene nicht alles toll (Post-Covid, Long-Covid etc.). Und übrigens: Je geringer die Inzidenz, desto geringer sind die Schäden für die Wirtschaft, für die Bildung oder für die Kultur.

    Zwischen den Zeilen spielen Sie den Schutz der alten Menschen gegen die Einschränkungen (z.B. für Ihre Kinder) gegeneinander aus. Das ist ziemlich übler Sozialdarwinismus.

    Abseits jeder Statistik sind wir moralisch verpflichtet, so viele Covid-19-Kranke und -Tote zu vermeiden, wie es geht. Jeder Mensch hat einen Anspruch auf Leben. Die Würde des Menschen ist altersunabhängig.
    Die Alten haben unser Land aufgebaut. Der Wohlstand, in dem Sie und Ihre vier Kinder leben, den haben diese Leute begründet.

     
  3. 30

    Die Zahlen sprechen ja für sich.
    @Stefan Schuster. Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, zwingt Sie niemand, meine Berichte zu lesen.

    Meine Kinder können ganz gut rechnen und lesen.

    Die lesen sogar die Pressemitteilungen des statistischen Bundesamtes konzentriert und setzen sich mit den Zahlen auseinander.
    Sie können z.B. nachvollziehen, dass eine Zunahme von mehr als 20 Prozent in der Altersgruppe der über 80-jährigen innerhalb von 4 Jahren logischerweise auch zu einer Zunahme der Sterberate in dieser Altersgruppe führt.

    Meinen Kindern fällt auch auf, dass es im August und September eine Übersterblichkeitt von mehr als 4.000 gegeben hat, auch nach Abzug der wenigen hundert Coronatoten.

    Frage an die Comnunity. Was war außer der Hitzewelle im August der Grund für diese Übersterblichkeit?

    Oder liegt es einfach daran, dass die Leute aufgrund der Qualität unseres Gesundheitssystems zunächst immer älter werden und irgendwann dann doch an Krebs, Herzinfarkt oder Kreislaufschwäche etc versterben?

    Was wir aufgrund der Statistiken, die ja für Corona penibelst genau geführt werden, sehen können, ist, dass nicht einmal 4 Prozent der Gestorbenen eine Corona-Infektion hatten.

    Unsere Kinder nehmen aktiv an den Aktionen von fff teil.
    Und sie sind bereit, für das Klima die Einschränkungen hin zu nehmen.

    Als Vater sehe ich aber noch eine ganze Reihe anderer Probleme.
    Die habe ich an anderer Stelle rhethorisch benannt.

    Das gehört auch zu den Möglichkeiten dieses Blogs.
    Noch einmal danke hierfür an RD!

     
  4. 29

    @Vater: Nachdem Sie in diesem Thread https://www.kleveblog.de/corona-wie-haben-schulen-und-kitas-zur-ausbreitung-beigetragen/ im Beitrag #91 bewiesen haben, dass Sie den Umgang mit Zahlen nicht beherrschen (35.748 – 14.128 = 26.820), suchen Sie sich nun ein anderes Betätigungsfeld. Herzlich willkommen.

    Zunächst ist festzustellen, dass Sie erfreulicherweise weniger mit Zahlen um sich werfen. Das sehe ich bei Ihnen als Fortschritt, ausdrückliches Lob dafür. Allerdings fällt es mir schwer, eine Entgegnung auf Ihren Beitrag #26 zu schreiben, da fast jeder Satz eine neue Behauptung, Forderung, Schlußfolgerung, oder Prognose enthält.

    Deshalb greife ich mir hier willkürlich und stellvertretend eine von Ihnen gestellte Forderung heraus, zwecks ausführlicher Würdigung. Ich zitiere Sie: “ Ich wiederhole hier nochmal meinen Vorschlag die Sanitäter der Bundeswehr und Ärzte in den Impfzentren einzusetzen.“

    Zunächst eine rein sprachliche Analyse. Laut ihrer Wortwahl und gemäß der Position der Substantive in Ihrem Satz sollen nur die Sanitäter, aber nicht die zusätzlichen Ärzte der Bundeswehr angehören. Das impliziert, Sie gehen davon aus, dass kaum oder viel zu wenige Ärzte in den Impfzentren zur Verfügung stehen, und deshalb Nicht-Militärärzte dienstverpflichtet werden sollen.

    Zu Ihren Gunsten nehme ich an, dass Sie einen anderen Sachverhalt ausdrücken wollten. Den Vorwurf einer mangelnden Beherrschung der deutschen Sprache möchte ich somit nicht erheben. Deshalb nehme ich weiterhin zu Ihren Gunsten an, dass Ihnen im Zustand der Erregung manchmal halt eben Unsinn durchrutscht.

    Und nun eine inhaltliche Würdigung.

    Eine quantitative Behauptung (á la ‚bisher keine oder zu wenige Ärzte in Impfzentren eingesetzt‘) ist nach den Regeln der Mathematik -Spezialrichtung Statistik – unzulässig, da bisher keine Zahlen für Stichproben aus der Grundgesamtheit bekannt sind. Diese müßten erst *in ausreichender Anzahl* vorliegen, um eine Auswertung zu rechtfertigen.

    Übrig bleibt nach Analyse Ihrer Forderung, dass diese nur aus einem Bauchgefühl heraus entstanden ist. Herr @Vater, gestatten Sie mir, ein anderes Bauchgefühl zu haben.

    Ausgehend von der These, dass der begrenzende Faktor für einen zu geringen Fortschritt bei den Impfzahlen die Anzahl der zur Verfügung stehenden Impfdosen ist, also letztlich (aber nicht ausschließlich) von den Kapazitäten bei Biontech/Pfitzer abhängt, schlage ich vor, bewaffnete Einheiten der Bundeswehr in den Produktionsstätten und Laboren einzusetzen, um dort jegliche Manipulationen zuverlässig auszuschließen. Stimmen Sie mir zu?

     
  5. 28

    Mal ein kurzes Praise an 14 & 15 @Eine Leserin. Sehr Informativ geschrieben und bringt es glatt auf den Punkt.

    Im übrigen gibt es einen Videobeitrag von Herrn Drosten aus dem Juni 20, der genau das vorhersagt, was gerade passiert. Und zwar recht detailliert. Da erwähnt er auch, dass wir mit einer immunologisch unerfahrenen Bevölkerung, wie wir es eben sind, im Winter die Wellen zwei und drei erleben werden.

    Bei all denen die so viel kritisieren, frage ich mich aber immer, was hätte man selber denn besser gemacht? Bzw. eher, was würde man jetzt in dieser Situation tun? Es bringt nämlich nicht so viel immer wieder zu sagen, dass man ja frühzeitig hätte wissen müssen was passiert, dass man ja darauf vorbereitet sein müsse usw..

    Seit Monaten wissen wir alle wo die Infektionsherde liegen und wo nicht, zumindest mit relativer Wahrscheinlichkeit. Es sieht ja so aus, dass sich die mit Abstand meisten Menschen bei privaten Treffen infizieren. Da können wir also noch so viel auf der Regierung rumhacken wie wir wollen, solange wir unser Privatleben nicht zurückfahren, werden sich weiter Leute infizieren. Wenn ich mir im Instagram anschaue, wie viele Bekannte und Freunde von mir in Gruppen von 5-10 Personen gemeinsam Silvester gefeiert haben, anstatt einfach mal auf dem Sofa zu bleiben, schäme ich mich dafür schon ein bisschen.
    Und das kann ich keinem Politiker vorwerfen. Genauso wie die ganzen Familien, die ich beim Joggen während der Weinachtstage im Park/Wald gesehen habe. Wenn 8 Leute zusammen spazieren gehen, ist das heutzutage kaum 1, auch nicht 2, sondern eher 3 oder 4 Haushalte.

    Ich kenne mittlerweile einige Leute, die infiziert waren. Von denen hat sich keiner (zumindest höchstwahrscheinlich) auf der Arbeit oder beim Einkaufen angesteckt. Unsere Politiker warnen uns regelmäßig davor, privat zu viele Personen zu treffen, glauben aber auch an unsere Intelligenz, also daran, dass wir damit aufhören und Verbote vermieden werden können. Ich habe davor höchsten Respekt! Man soll sich doch bitte mal darüber bewusst werden, wie gut es uns aktuell geht. Wenn wir uns alle mal 4 Wochen konsequent in eine freiwillige Mini-Quarantäne begeben würden, also nur noch zum Arbeiten und Einkaufen vor die Tür,, sogar spazierengehen mit dem eigenen Haushalt wäre noch drin, dann wäre das Thema hier durch! Dazu sind wir aber scheinbar nicht bereit. Da kann aber die Politik nix dafür.

     
  6. 27

    @26 „Weltweit hat die spanische Grippe ca. 25-fach mehr Tote gefordert bei viel weniger Menschen, die auch noch erheblich weniger gereist sind.“: Der Vergleich hinkt. Zur Zeit der Spanischen Grippe (1918-1920) war der Gesundheitssektor und die Medizin bei weitem nicht bei dem Stand, den wir heute haben. Oder gab es damals schon Beatmungsgeräte auf den Intensivstationen? Von den hygienischen Verhältnissen mal ganz zu schweigen. Das lassen Sie aber außer acht. Wenn wir heutzutage noch einen medizinischen Stand von 1920 hätten, wären wir aber ganz schnell bei den Zahlen von damals, vielleicht noch höher.
    Außerdem verharmlosen Sie das Coronavirus durch Ihren sinnfreien Vergleich.

     
  7. 26

    Corona eine Naturkatastophe?
    Weltweit hat die spanische Grippe ca. 25-fach mehr Tote gefordert bei viel weniger Menschen, die auch noch erheblich weniger gereist sind.
    Mit dem Klimawandel steuern wir auf eine echte menschengemachte Naturkatastrophe zu.
    Wenn ich die Nachrichten von heute höre, stecken wir vielleicht schon mittendrin.
    ===
    Nach 10 Tagen erst 706 Personen geimpft. Aha.
    Und, wenn man die Zahlen richtig deutet läßt sich die Hälfte des Personals nicht impfen? Auch viele Ärzte wollen sich nicht impfen lassen.
    ===
    Wie man an anderer Stelle im Kleveblog lesen konnte, fehlt es in Deutschland an Personal, um die Impfungen schnell voran treiben zu können. Vielen Dank nochmal an „ich hab die Faxen dicke“ für die schlüssigen Erläuterungen.
    Wir alle müssen uns darauf einstellen, dass Corona unser Leben noch mindestens bis zum Sommer im Griff hält. Erst im Mai/Juni werden mit dem wärmeren Wetter auch die Inzidenzwerte sinken und werden wir auch wieder vergessen haben, wie uns die Ministerpräsidenten und Kanzlerin von einem ersten Lockdown im November mit vielen Versprechungen für Weihnachten uns trotzdem pö a pö die Daumenschrauben immer weiter angedreht haben.
    ===
    Ich wiederhole hier nochmal meinen Vorschlag die Sanitäter der Bundeswehr und Ärzte in den Impfzentren einzusetzen.
    ===
    Für die Belieferung und das Personal der Impfzentren sind das Land NRW und nicht die Landrätin verantwortlich. Ich habe mit keinem Wort Frau Gorissen angegriffen.
    Anfang Februar halte ich aber noch immer für einen Skandal. Das ist mehr als nur ein bisschen Geruckel.
    ===
    Ich bin mal gespannt, ob ich vor September einen Impftermin bekomme.
    Die Niederländer sind zumindest ehrlicher, was die Impftermine angeht und sprechen schon jetzt von Zeitspannen bis in den Herbst.
    ===
    Ich vermisse übrigens seit einigen Wochen Jean Baptist. Hat er einen Maulkorb bekommen oder hat er nur den Neujahrsvorsatz, sich nicht mehr am Kleveblog zu beteiligen?
    Ich hoffe es ist nichts ernstes.

     
  8. 25

    Also ich weiß nicht, was das mit „Man konnte es nicht besser wissen“ zutun haben soll, wenn die Gesundheitsminister der Niederlande, Frankreich, Italien und Deutschland es ja offensichtlich im Sommer schon besser wussten. Sie haben sich 400 Millionen Impfdosen bereits sichern können, für die gesamte EU. Dann mussten sie ihr Vorhaben abbrechen, da die EU sich dem selbst annehmen wollte. Dies geschah auf Druck von Merkel und von der Leyen. Und klar hat Israel mehr bezahlt aber warum sollte man auch sparen. Am Ende geht es um Menschenleben und zudem ist der wirtschaftliche Schaden durch die Verzögerungen beim Impfen weitaus höher. Und sieht man wieviele Menschen pro. 1000 Einwohner geimpft wurden, liegt Israel bei 184. Jetzt kann man natürlich sagen „Israel ist ja auch kleiner und man kann dort schneller impfen“, jedoch haben auch Großbritannien mit 19,1 und die nochmal deutlich größeren USA mit 17,9 eine deutlich höhere Quote. Deutschland liegt lediglich bei 5,0 (Quelle: RKI;OWID).

     
  9. 24

    @ 2, 6, 14 et aliud
    Mmuuuh, danke für Eure Auseinandersetzungen, mmuuuh(P)ImpfenFindeIchGut. Ich habe daraufhin gerade den Gegenwert von 25 Busheln Kraftfutter in einen Aktienfonds mit Aluminiumhütten investiert, mmuuuhBörsenstier. Die einen lassen sich also Aluminium impfen (obwohl das vermmuuuhtlich aktuell nur in dem AZ-Impfstoff drin ist) und die anderen, die sich nicht impfen lassen möchten, tragen vermmuuuhtlich alle Aluminiumhütchen, mmuuuhAberAluminumIstImmerDabei. Mmuuuhjjuuuh, wenn das keine der ganz seltenen, echten WIN-WIN-Situationen ist, die zu deratigen Peaks bei der Kursentwicklung des Fonds führen wird, dass RD zum Nachzeichnen weit mehr als drei Tafelflicken brauchen wird, mmuuuhDankeFürDenTipp! Kommt zu mir Ihr 50 Busherl Kraftfutter, mmuuuhPurerGenuss!

     
  10. 23

    @22 Justin Naturkatastrophe, weil ein Virus eine biologische Ursache ist. Die Natur hat aber nie „Schuld“. Um diese Frage geht es bei Naturkatastrophen nicht. Leute, die zu Anfang der Pandemie gereist sind und das Virus in die Welt getragen haben, trifft aus meiner Sicht auch keine Schuld. Überhaupt gab es gerade in der ersten Zeit viele Möglichkeiten sich anzustecken, ohne „Schuld“ daran zu haben. Masken galten zunächst als ungeeignet … Den Begriff der Schuld finde ich auch grundsätzlich problematisch. Verantwortung trifft es besser. Im späteren Verlauf der Pandemie gab es Menschen, die sich weniger verantwortungsvoll gezeigt haben als viele andere. Aber immer geht es dabei „nur“ um die Ausbreitung. Die Ursache bleibt biologisch, egal von wo nach wo das Virus sich verbreitet hat.

    Wer sich an die „neue Normalität gewöhnt hat? Eher welche von denen, die im Homeoffice sind, ohne Anfahrtswege, die einen festen Job haben, keine Kinder, die schulpflichtig sind oder betreut werden müssen, die auch noch einen Garten hatten und in schöner Landschaft wohnen. Sie hatten weniger Nachteile als Eltern mit zwei kleinen Kindern in einer 3-Zimmer-Wohnung in Köln ohne Garten (einer Teilzeit im Homeoffice, einer nicht), mit Aushilfsverträgen (reales Beispiel). Aus der ersten Gruppe habe ich öfter so was vernommen: Ich habe mich eingerichtet, ich weiß gar nicht, ob ich wieder ins Büro will. Aus der zweiten Gruppe: Ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchhalte.

     
  11. 22

    @17., Chewgum

    „Wir befinden uns inmitten einer Naturkatastrophe. Und nur die Impfungen können uns da rausholen. Wir dürfen uns auch nicht an die jetzige Lockdown-Situation gewöhnen. Das wäre fatal.

    So überzogen und einseitig ich die Kritik von Vater fand, eins ist aber auch wahr: Manche haben sich schon zu sehr an die “neue” Normalität gewöhnt.“

    Wer hat sich daran gewöhnt? Glauben Sie wirklich, dass es irgendjemanden gibt, der gut mit Social Distancing klarkommt? Vielleicht gibt es Menschen, die etwas besser damit zurecht kommen als andere, aber bis auf einige wenige total abgebrühte Leute geht das an niemandem spurlos vorbei.

    Zum Stichwort Naturkatastrophe. Es ist eine von Menschen gemachte Katastrophe. Das Virus kommt zwar von einem Wildtier, aber die Natur hat nicht zu verantworten, dass der Mensch fliegt. Es ist toll das wir das können, nur haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Dass das in die Hose gehen kann, ist aber auch schon etwas länger bekannt. Seefahrer haben in vergangenen Jahrhunderten für die Verbreitung von Krankheiten in die neue Welt und andere entlegene Gegenden gesorgt. Die Spanische Grippe ist ebenfalls eine herausragende Katastrophe gewesen. Es ist erstaunlich wie naiv die Regierungen außerhalb Asiens auf den Ausbruch der Pandemie in China reagiert haben. Der Flugverkehr nach China ging noch ziemlich lange nach dem Ausbruch weiter.

     
  12. 21

    @ 17 Chewgum: das stimmt, wenn wir das Impfen vergeigen, haben wir ein zu großes Problem, welches wir dann wahrscheinlich nicht mehr richtig in den Griff bekommen. Und ja, das Leben im Lockdown verlangt sehr viel Diziplin, damit wir uns nicht an so ein „Lodderleben“ gewöhnen.

    Benno

     
  13. 20

    Ich kann’s nur noch mal wiederholen: 2021 wird bzgl. Corona nicht besser sein als 2020!

    Gleichwohl stets immer der „Durchbruch“ mit dem Impfstoff für 2021 allgegenwärtig verbreitet wurde – hat es erst einen Effekt wenn die sogenannte „Herdenimmunität“ erreicht ist.
    Machen wir uns nichts vor: Vor Herbst 2021 ist genau diese wohl eher nicht erreicht – und genau so lange sind Beschränkungen/ Einschränkungen/ Kontaktverbote/ Risiko-Länder uvam. nötig und angeordnet. 2021 wird also nicht ein Jahr der „Befreiung“ – sondern ein Jahr des Durchhaltens.

    @#17, Chewgum:
    „Wir befinden uns inmitten einer Naturkatastrophe.“

    Nun – Das sehe ich anders:
    Es ist doch geradezu gesteuert fatalistisch, dass via Gürteltier auf den Märkten Wuhans sich dieses Virus auf uns Menschen ausbreitetete – wo es doch des Menschen Willen und Vorsatz war genau dieses Gürteltier aussterben zu lassen.
    „Natur rächt sich – dann aber katastrophal“ schein mir eher eine passendere Definition zu sein?

     
  14. 19

    Wir sind doch hier nicht bei „Jugend forscht“ oder „Wünsch dir was“. Impfung mal beiseite, seit März wissen die Politiker Bescheid, es könnte jeder ahnen, was im Herbst geschehen würde. Wie wurden die Altenheime geschützt, wie sieht es in den Schulen aus. Ich habe ein komisches Gefühl, wenn meine Tochter Montag um 8:15 ihr Chromebook anschalten wird, um unterrichtet zu werden. Es kommen von vielen, seriösen Medien Hinweise auf dir Tatsache, dass schwerwiegende Fehler bei der Impfstoffbeschaffung gemacht wurden. Aber ja, es ruckelt nur…..

     
  15. 18

    @16 Nachtrag: Winterberg. Ja, da haben Sie recht. Aber irgendwie kann ich diese Leute verstehen. Sie wollten draußen (!) den Schnee genießen. Eigentlich ok. Wenn es nur nicht so viele auf einmal gewollt hätten…

    Aber auch klar, dass die Sache beendet werden musste.

     
  16. 17

    @16 Benno, es läuft in einigen Länder sicher auch nicht so gut, in anderen aber viel besser.

    „Aber was läuft im Leben immer top?“ Ja, aber hier geht es um wirklich viel. Wir können noch nicht abschätzen, wie sich die Sache mit der viel ansteckenderen Mutation entwickelt. Und wer weiß, ob nicht noch andere Mutationen auftreten.

    Wir befinden uns inmitten einer Naturkatastrophe. Und nur die Impfungen können uns da rausholen. Wir dürfen uns auch nicht an die jetzige Lockdown-Situation gewöhnen. Das wäre fatal.

    So überzogen und einseitig ich die Kritik von Vater fand, eins ist aber auch wahr: Manche haben sich schon zu sehr an die „neue“ Normalität gewöhnt.

    Die Impfung ist der Rettungsring, einen anderen gibt es nicht. Und der muss – verdammt nochmal – ins Wasser. Alle Rettungsringe so schnell wie möglich. Sonst saufen Leute unnötig ab.

     
  17. 16

    @12. Chewgum: wer viel macht, kann und darf auch Fehler machen.
    Es könnte mit den Impfungen besser laufen, keine Frage. Und jede Impfung rettet Leben und ein Intensivbett bleibt frei, klar. Aber was läuft im Leben immer top? Warten wir doch mal ab, wie es im Februar läuft.
    Wir können unsere Meinung zur Impfbeschaffung und Planung nur anhand der Presseberichte bilden, sind aber nie bei den Meetings von Politik, Gesundheitsamt und weiteren Verantwortlichen anwesend. Um uns eine abschließende Meinung bilden zu können, fehlen uns eben diese Hintergrundinformationen. Frau Merkel, Herrn Spahn, Frau von der Leyen sowie Frau Kyriadides werden nun manchen dargestellt, als würden Sie an Selbstüberschätzung leiden, finde ich daher absolut daneben. Würden die es besser machen, wenn die die Verantwortung hätten? Aufgabe wäre, daß 83 Millionen Menschen geimpft werden müssen. Wo bleiben denn von den selbsternannten „Experten“ sinnvolle Alternativvorschläge? Ich kann schnell schreiben, daß alles Ka..ke läuft, und die Anderen haben die Schuld…
    Wie läuft es denn in Frankreich oder den Niederlanden? Läuft es da besser?

    Der nächste Satz hat nichts mit Impfbeschaffung zu tun. Wie Selbstkritisch sind wir bei unserem Verhalten in Sachen Corona, Abstand halten etc.? Denken wir nur an die Bilder von Winterberg und die Aufrufe im Radio, nicht mehr nach Winterberg zu fahren. Hätten wir uns strikt an die Corona-Regeln gehalten, könnte es auch sein, dass der Impfdruck auch nicht so stark wäre, wie wir Ihn nun haben.

    Benno

     
  18. 15

    …eine Überlegung möchte ich zu meinem vorigen Post (14) noch ergänzen:
    Es wird immer über mögliche Langzeitfolgen der Impfung gesprochen, aber fast nie über mögliche – vielleicht auch schwerwiegende – Langzeitfolgen der Infektion. Hier gibt es Hinweise, dass selbst bei jungen infizierten Menschen (auch ohne Symptome) inkl. Kindern evtl. Langzeitveränderungen in der Lunge und anderswo auftreten könnten. Zum Beispiel wurden Veränderungen der Lunge noch lange nach der Infektion gefunden (z.B. https://www.nature.com/articles/d41586-020-02598-6). Ob dies Risiken für spätere Erkrankungen mit sich trägt, wird sich erst im Laufe der Zeit herausstellen.
    Nach meinem Empfinden wird oft davon ausgegangen, dass es nach der Infektion dann auch gut ist und das ist evtl. bei einigen nicht der Fall – man weiß es halt noch nicht.
    Hier ist mir die Impfung irgendwie auch die gefühlt sichere Alternative was Langzeitfolgen angeht.

     
  19. 14

    @2 Sich so früh impfen zu lassen ist gewagt? Ich würde eher meinen, es auf eine Erkrankung mit Corona ankommen zu lassen, ist noch viel gewagter. Wenn ich die Zahlen vom RKI heute einigermaßen verstehe, dann sind von den 1,8 Mio erkannt Infizierten in Deutschland aktuell 37.600 mit oder an Corona gestorben – das sind 2%! Auch wenn sicherlich nicht alle an Corona gestorben sind, dann bleibt dennoch ein vergleichsweise hoher Prozentsatz für das Risiko, an der Erkrankung zu sterben. Und Todesfälle sind nur das Extrem der Erkrankung und Sie könnten evtl. argumentieren, dass es eher die Älteren trifft. Auf der anderen Seite haben aber über 20% der Infizierten auch Wochen oder sogar Monate später noch Einschränkungen und Symptome wie Schwäche, Schmerzen, etc. Ich kenne Personen, die können auch nach Wochen keinen normalen Spaziergang machen.
    Die Impfung ist deshalb so schnell genehmigt, weil sehr viel Geld in die Hand genommen wurde, um in kurzer Zeit sehr viele Leute in die Studie einzubeziehen. Das geht normalerweise viel langsamer, weil auch das Finden von Probanden sich normalerweise in die Länge zieht. Der Gesundheitsminister hat ja extra darauf bestanden, dass es ein normales Zulassungsverfahren gibt. Auch entfällt bei der neuen mRNA Technologie das übliche Züchten von Viren auf Hühnereiern oder Säugetierzellen, was normalerweise auch Monate kosten kann.

    Ich frage mich bei der Argumentation mit der Schnelligkeit auch immer, ob die Leute beim Arzt bei normalen Therapien, wenn sie krank sind, auch immer erst danach fragen, wie und wie gründlich das Medikament eigentlich zugelassen wurde (das interessiert doch sonst auch niemanden nach meinem Empfinden – ich zumindest habe mich das noch nie gefragt und habe bislang darauf vertraut, dass das, was zugelassen ist, auch so sicher wie möglich ist (vielleicht bin ich da auch zu naiv, den Fachleuten zu vertrauen…)).

    Falsch ist leider in Ihrer Aussage, dass Aluminiumsalze als Verstärker im Impfstoff vorhanden sind. Das ist ja da Tolle am neuen Impfstoff, dass genau das nicht der Fall ist. Die mRNA von Biontech ist lediglich in Fettpartikeln gelöst, die die Aufnahme in die Zellen begünstigt, da die Zellwand ja aus Cholesterin besteht und vor einem vorzeitigen Abbau schützen.

    Ich hoffe zumindest, dass die jetzige Situation schnellstmöglich auch mit Hilfe der Impfungen aufgelöst wird. Die gegenwärtigen Einschränkungen stellen ja die Alternative zu Nicht-Impfen und Abwarten dar (außer, Sie sind für keine Einschränkungen und quasi ein Survival of the fittest – dann bitte aber auch so sagen…). Ich empfinde die meisten Einschränkungen in der momentanen Situation als notwendig, sie sind für mich und mein Umfeld aber extrem belastend.

     
  20. 13

    @9: wir wissen beide, dass es leichter ist, für 9 statt 83 Millionen Menschen und eine Landesgröße, die noch nicht einmal so groß wie NRW ist, eine Impfung zu organisieren.

    Benno

     
  21. 12

    @8 Benno Die Impfungen werden ja von den Ländern organisiert. Dass die Impfzentren noch nicht in Betrieb sind, ist eine Zumutung. Selbst wenn man dort noch nicht unter voller Auslastung impfen würde.

    Jede Impfung kann ein Menschenleben retten – gerade jetzt noch, wo noch längst nicht alle aus den Risikogruppen geimpft sind – und die Krankenhäuser entlasten.

    Eigentlich könnten Impfungen auch in Zelten angeboten werden, an zentralen Orten. Man könnte sagen, heute alle mit mit Geburtsdatum von-bis … morgen … und nach drei Wochen von vorne für die 2. Impfung – dann weiter …

    Registrierung – Aufklärung – Unterschrift – 1. Impfung – Unterschrift – Aufklärung – 2. Impfung – Unterschrift

    Wenn das Corona-Virus ganz hässliche Symptome hätte wie damals die Pestbeulen, ginge es wahrscheinlich …

     
  22. 11

    @Kellener

    Die EU hat die Impfdosen bestellt, verteilt wird zu gleichen Teilen in alle Mitgliedsstaaten.
    Bestimmt hat Israel auch für die Umliegenden Länder mitbestellt und gerecht verteilt?
    EU ca. 445 Mio Einwohner
    Israel ca 8,4 Mio Einwohner

    Die EU hat um die 2 Mrd Impfdosen bei Sechs verschiedenen Herstellern bestellt.
    Noch Fragen?

     
  23. 10

    Wer hier die Impfrate Israels als großes Vorbild hinstellt, der hat jedes Recht verwirkt, sich in der Warteschlange vor einer Supermarktkasse über Vordrängler und deren Ellenbogeneinsatz zu beschweren. Israel hat fast doppelt so viel wie die Europäer gezahlt und ist deshalb natürlich mengen- und zeitmäßig besser bedient worden.

    „Das Land zahlt nach Medieninformationen für den Biontech-Pfizer-Impfstoff einen 40 Prozent höheren Preis als die Vereinigten Staaten, gegenüber Europa sei die Differenz sogar noch größer. Demnach zahlt Israel umgerechnet fast 23 Euro für eine Dosis, nach einer versehentlich von der belgischen Finanzstaatssekretärin Eva De Bleeker veröffentlichten Liste kostet eine Dosis in Europa nur zwölf Euro.“
    Quelle –> Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 02.01.2021

     
  24. 9

    8.

    Mehr als 1,2 Millionen Israelis haben mittlerweile eine Impfung gegen Corona erhalten, das sind etwa 13 Prozent der Bevölkerung.

    Noch Fragen?

     
  25. 8

    @ 3: was hätte denn die EU in Ihren Augen besser machen sollen? Bis vor kurzem gab es keinen zugelassenen Impfstoff. Und die ganze Welt (7.837.693.000 Menschen) wartet darauf. Hätten Sie als Besitzer einer Pharmafirma auf gut Glück für ganz Deutschland Impfdosen produziert, obwohl Sie noch nicht wissen, ob der Impfstoff zugelassen wird?

    Und ein weiteres Argument der Nörgler: Israel ist schon soweit, wir in Deutschland noch nicht. So ein hinkender Vergleich! Die Einwohnerzahl Israels (Fläche 22145 km²) ist die Hälfte von den Einwohnern NRW’s (Fläche 34098 km²). Einwohner Israel knapp 9 Millionen, BRD 83 Millionen. Da sollte doch jeder normal denkende Menschen sehen, dass es für 9 Millionen Menschen leichter das Impfen zu organisieren ist als für 83 Millionen.

    Klar, es könnte besser laufen. Aber ob wir es besser gemacht hätten, wenn wir die Verantwortung dafür tragen müssten, wage ich stark zu bezweifeln.

    Benno

     
  26. 7

    ☝🏽..mann hat uns ,💖lichen Danke an die Medien, 🙄 zur COVIT + Impf, VACZINATIONS Experten gemacht. 👍🏽 Etwaige Kritik +Erfahrungen von Gegnern + Befürwortern aus div. Ländern sollten nur mit Vorsicht genossen werden da z.B. Kritik bei uns schnell soziale Prügel zur Folge hat. 😳 Aber egal viel 🍀, jeder ist seines Covit19 Schmied. 😎

     
  27. 5

    Die Herren Gesundheitsminister hätten das im Griff ….
    was ist das denn bitte für ein Kommentar
    Die Kritiker die sich im Nachhinein über die Politik beschwerend äußern …

    was Ihrer Meinung nach hätten sie gemacht die Herrn Gesundheitsminister

    sicher ist alles nicht 100% perfekt gelaufen

    egal wer die Entscheidungen getroffen hätten wir wären jetzt nicht weiter !!!

     
  28. 4

    @ 1: könnten Sie mir erklären, warum Merkel, von der Leyen und Kyriakides Ihre Kompetenzen überschätzt haben?
    Organisieren Sie die Impfungen in unserem Kreis?

    Benno

     
  29. 3

    Woher kommt der „ganze“ Impfstoff? Wow, 706 Personen geimpft…

    Wie in jeder Krise beweist die EU-Kommission einmal mehr, dass sie weder schnell, noch logisch, noch konsequent handeln kann. Die gesamte Berichterstattung, was in Berlin und bei diesem Verein in Brüssel in Sachen der Pandemie getrieben wird, ist einfach nur haarsträubend.

     
  30. 2

    Sich so früh impfen zu lassen finde ich sehr gewagt. Der Impfstoff ist nur ein paar Monate alt und normalerweise dauert es Jahre, bis ein Impfstoff zugelassen wird.

    Dazu kommen noch die sogenannten Adjuvantien, oder auch Wirkverstärker genannt. Hier handelt es sich in den meisten Fällen um eine Aluminiumverbindung, welche mit dem Impfstoff injiziert wird. Dass Aluminium für den menschlichen Körper toxisch ist und Alzheimer begünstigt, ist lange bekannt.

    Dieser und viele andere Gründe haben mein Vertrauen in „Big Pharma“ völlig zerstört. Für mich gibt es keine Zweifel mehr, dass es hier nicht um Heilung geht, sondern um Behandlung – und das möglichst lange.

     
  31. 1

    Merkel, von der Leyen und Kyriakides haben ihre Kompetenzen überschätzt. Man hätte die Herren Gesundheitsminister machen lassen sollen.