Mitteilung des Verlegers (2)

rd | 29. Juni 2008, 09:07 | 13 Kommentare

Liebe kleveblog-Leser,

Verlegermit Entsetzen muss ich feststellen, wie die Kommentarspalte, die ich nur unter Qualen ins redaktionelle Angebot habe aufnehmen lassen, nun dazu genutzt wird, dem Galeerenschreiber zu huldigen. Leser outen sich als “Fans”, nennen dieses Angebot “das/der Kultblog vom Niederrhein” (gibt es überhaupt noch ein anderes?), und Verzücktsein nimmt solche Ausmaße an, dass ich befürchten muss, hier bald Groupies bzw. Praktikantinnen begrüßen zu müssen.

Dieser Entwicklung ist – im Sinne eines kritischen Qualitätsjournalismus, der hier gefördert werden soll – dringend Einhalt zu gebieten. Die hohe Schlagzahl des Autors erklärt sich nur daraus, dass er von den Brotkrumen leben muss, die von meiner Tischplatte fallen. Er ist ein Entrechteter & Geknechteter, und genau daraus bezieht der gerissene Kerl seine street credibility – und die wollen wir ihm nicht nehmen, in dem wir ihn nach Tarif bezahlen, oder?

Apropos Kult – ein Geheimtipp ist das kleveblog ohnehin nicht mehr. Zwei Schallmauern wurden im Juni durchbrochen – erstmals mehr als 3000 Besuche und mehr als 10.000 Seitenzugriffe im Monat, und die durchschnittliche Verweildauer eines Lesers auf den Seiten dauert 5 Minuten und 16 Sekunden. Also tragen Sie mit dazu bei, dass es so bleibt – und geizen Sie mit Lob (und Geld, es sei denn, es fließt direkt in meine Taschen).

Herzlichst

Ihr Verleger