kleveblog exklusiv: Joseph Beuys berät griechisches Volk

rd | 03. Juli 2015, 14:33 | 2 Kommentare


[Lesen Sie am Wochenende: Wie die Beuys-Sammlung in Moyland gerettet werden kann – kleveblog-Herausgeber Ralf Daute im Gespräch mit José Castañal, Direktor der Niederlassung Paris Marais der Galerie Thaddaeus Ropac]

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  1. 2. wolfgang Look

    Offensichtlich war Beuys als eine Art übersinnlicher Volksgeist bei der gestrigen Abstimmung präsent. Diese Präsenz hat im Übrigen eine Tradition, schon 2013 war für ihn bei einer Ausstellung zu seinen Ehren „Kunst ungleich Kapital“, schwerlich hätte er auf der Seite der Troika und Banken gestanden, wenn er heute noch lebte. Recht hat er auf jeden Fall, wenn er einem „ewigen Werden schreibt, einem existentiellen Prozess, denn dies steht dem griechischen Volk wohl nun in den nächsten Jahren bevor, hoffentlich mit der von Beuys erhofften „Bewußtseinserweiterung“
    PRESSEMITTEILUNG
    Joseph Beuys in Thessaloniki
    KUNST≈KAPITAL
    Eröffnung: Donnerstag,
    den 28. März 2013, 20.00 Uhr
    Dauer der Ausstellung:
    28.3.2013 – 18.5.2013
    Kuratoren:
    Thalea Stefanidou, Rafael Vostell
    Die Galerie Artis causa und das Goethe-Institut Thessaloniki mit Unterstützung des General

    konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Thessaloniki präsentieren die Ausstellung:
    «JOSEPH BEUYS: KUNST≈KAPITAL»
    Der Titel stammt von Joseph Beuys, einem der bedeutendsten und meist diskutierten Künst

    ler des 20. Jahrhunderts.
    Seine Kunst subversiv, seine Biografie legendär, die Dimensionen seines Werks universell,
    seine Semantik zeitlos und aktuell. Er selbst Dichter und Politiker, mit Neigung zu Naturwis

    senschaften, Literatur, Philosophie und Esoterik. Beuys war Bildhauer, Maler, Performer, ein
    universeller Mensch, der den sozialen Auftrag der Kunst thematisiert hat. Seine diversen
    Vorstellungen nannte er Aktionen und seine speziellen Graphiken Multiples. Die Kuratorin
    Frau Thalea Stefanidou schreibt:
    „Sein Gesamtwerk und seine Präsenz erinnern an eine anthropologische Studie, ein „Oeuvre
    totale“, in dem Entwürfe, Zeichnungen, Multiples, gleichgesinnte Kollektivaktionen, Lehren
    und politische Erklärungen sich zu einem endlosen existenziellen Prozess, einem ewigen
    Werden zusammenfügen.
    Sein Glaube, dass jeder Mensch ein Künstler sei und dass, wenn jeder seine Kreativität ent

    falte, alles zu einem Geschenk werde, ist sein außerordentlich bedeutender und
    befreiender
    Beitrag. Die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Veränderung im Sinne einer adäquaten
    Einstellung gegenüber einem Miteinander von Gerechtigkeit, Respekt und Akzeptanz des
    Andersseins, ist das Hauptbekenntnis seiner Aktionen, seiner Theorie und seiner pädagogi

    schen Einstellung gegenüber der Kunst und dem Leben.“
    Wie Rafael Vostell betont, ist „unser Hauptgedanke für diese Ausstellung, dem Saloniker Pu

    blikum ein Stück Kunstgeschichte näher zu bringen und live zu präsentieren. Parallel dazu
    handelt es sich aber auch um eine Bewusstseinserweiterung, eine mögliche und gewünschte
    Hinterfragung der Ereignisse und Zustände.“
    Die Werke der Ausstellung stammen aus der Sammlung Manfred und Gitte Ballmann, die
    uns mit Freude einen Teil ihrer Sammlung zur Verfügung gestellt haben. Darunter befinden
    sich historische Werke, wie „JaJaJaNeeNeeNee“, „das Kapital“, „Spur1“.

     
  2. 1. Günter Hoffmann

    …..kommt mir akustisch bekannt vor, hatte gestern bei einem…..ganz leichten Hitze stau…. die Hallu. … J. B. , mit Tränen in den Augen,vor dem gigantischen Kotzbrocken der Anti Volks Bank stehen zu sehen .