Früher waren es die Kriminellen, die im Grenzgebiet die Geldautomaten in die Luft jagten und damit die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr in Atem hielten. Jetzt sind es die Automaten selbst, die einen Alarm nach dem anderen auslösen – zumindest, was das Gerät in der Sparkassen-Automatenfiliale in der Galeria betrifft. Dort mussten nun schon zum dritten Male Einsatzkräfte ausrücken, um einem Alarm nachzugehen. Und wieder war es nur die Sicherheitstechnik, die verrückt spielte.
Für die Feuerwehr selbst gibt es kein Halten mehr, wenn auf den Pagern eine „unklare Rauchentwicklung“ in einem Kaufhaus in der Innenstadt gemeldet wird. Ein voll besetztes Löschfahrzeug, ein mittleres Löschfahrzeug sowie ein Kommandowagen rasten am Nachmittag gegen 17 Uhr in die Innenstadt, um die Lage an dem Kaufhaus in Augenschein zu nehmen. Aber ein Brand war nirgends zu entdecken. Stattdessen hatte die zum Schutz vor Automatensprengern installierte Sicherheitstechnik die Luft in der Filiale vernebelt.
Wer die Filiale betritt, findet an der Eingangstür auf gelben Aufklebern die Warnhinweise darauf, dass die Filiale mit moderner Technik geschützt ist. Dazu gehört, dass die Luft vernebelt werden kann, um Gangstern die Orientierung zu nehmen. Außerdem können die Geldscheine mittels explodierender Farbkartuschen unbrauchbar gemacht werden. Der Einsatz der Technik und Fahndungserfolge der Polizei haben dazu geführt, dass der einst florierende (und für Anwohner lebensgefährliche) Verbrechenszweig zu einem Auslaufmodell geworden ist.
Doch die Technik ist offenbar sehr empfindlich. Bereits in der Nacht vom vergangenen Samstag auf Sonntag musste sich die Polizei kurz nach Mitternacht mit dem Automaten beschäftigen, weil sie wegen des Nebels in der (zu diesem Zeitpunkt bereits verschlossenen) Filiale gerufen worden waren. Die Serie der Pannen begann allerdings schon am Samstag, 13. September, mit dem ersten Defekt an einer Nebelanlage. Gegen Mittag wurde der Feuerwehr ein vermeintlicher Gasaustritt gemeldet, da Passanten einen beißenden Geruch wahrnahmen. Die Feuerwehr führte Messungen durch, stellte jedoch keinerlei gefährliche Gase fest. Die Ursache war das unkontrollierte Ausströmen der bankeigenen Sicherheits-Nebelanlage.


Oha, vierte Insolvenz von Galeria. Das bleibt nicht aus, da kommt morgen wieder ein Bericht über Galeria.
@rd „Immer Ärger“ wenn es dort in zwei Wochen drei Einsätze gegeben hat? Für mich ist „immer Ärger“ wenn sich etwas wesentlich länger hinzieht und öfter für Ärger sorgt. Dafür gibt es in Kleve ausreichend Beispiele. Und bitte keine Berichte über Galeria. Das ist wie täglich grüßt das Murmeltier.
Ja, muss ich auch noch berichten…
Mmuuuh, was interessiert der Sparkassen-Automat noch? Das Galeria-Kaufhaus drumherum taumelt schon wieder in die Insolvenz, mmuuuh, schon wieder bankrott:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/galeria-insolvenz-100.html
Die Leute glauben doch nicht ernsthaft, dass man in fünf Jahren noch die Wahl hat .
Das digitale Rad lässt sich nicht zurückdrehen, aber es gibt ja noch persönliche Entscheidungsspielräume. Ich habe einen Arbeitsplatz, der zu 90 Prozent digital funktioniert incl. Besprechungen und arbeite auch mit KI-Tools. Das ist in meinem Arbeitsbereich sinnvoll und mittlerweile auch notwendig.
Gleichzeitig entscheide ich selbst, wie viel Digitales ich in meinem Privatleben möchte. Ohne Internet geht es aber aus meiner Sicht nicht mehr. Sehr gut auch, wenn man online Termine abmachen kann, kurzfristig Mails schicken kann, ein Fernstudium absolvieren kann mit Online-Kursen etc. Das spart Energie, Zeit und Geld.
Man muss aber realisieren, dass es tausend Möglichkeiten gibt für Betrug und Diebstahl, gegen die man sich möglichst effektiv absichern sollte.
Die so genannten sozialen Medien können gerne reguliert werden. Was dort teilweise zu sehen und zu lesen ist…
Für Kinder muss der Zugang meiner Meinung nach dringend eingeschränkt werden.
Zunehmend sind auch diese ganzen KI-generierten Bilder und Videos ein Risiko für Demokratie und/oder mentale Gesundheit.
@4. Günther Hoffmann
Danke, Ihre mit Emojis gespickte Weisheit bringt es auf den Punkt!
HPL.) Aus Historie + Archäologie bekannt, komplexe Gesellschaften hatten eine Lebensdauer von ca. 340 Jahren bevor sie kollabierten oder sich transformierten 😳 😇 Heute gibt es eine Bedrohung durch unkontrollierte Technologieentwicklung, (z. B. K I ) , Nuklear , Biowaffen, eine schleichende gesellschaftliche Erosion , Desinformationen 👍🏼😁 , massive wirtschaftliche ,soziale Instabilität .☝🏼 Das alles mit den aktuellen “ 🤪 Dirigenten „😱 lässt mich an eine Musik 🥁 denken die mir keine Freude machen wird .🤔 😠
Es liegt an jedem Einzelnen, wie man damit umgeht.
Dann ist man eben alleine existenzfähig, belächelter „Außenseiterin“, wenn man nicht alles mitmacht.
Die Menschen sind lernfähig….. und können über das eigene Verhalten selbst entscheiden.
Wir geben unser Leben immer mehr in Technologien und in die elektronische bzw. digitalisierte Welt. Und wissen auch, wie anfällig diese Strukturen sind. Wir sind inzwischen als Gesellschaft nicht mehr existenzfähig, wenn die technisierte Infrastruktur ausfällt. Da darf die Frage erlaubt sein, ob es tatsächlich der richtige Weg ist in diese Richtung, in die wir alle zunehmend zwangskonditioniert werden. Es gibt zahlreiche Beispiele neben diesen hier, die uns aufzeigen, wie verwundbar unser Land, unser Leben, unsere Gesellschaft ist. Wie werden wir sie wieder los, die Geister, die wir riefen.
Ich finde, die Auseinandersetzung mit dieser Thematik sollte deutlich weitergehen als nur ein Diskussionsstrang zu einem Artikel hier bei Kleveblog.
…und ich z.B. freue mich auf die Niederländer die ab 01 10 26 🍻 🥳 in „Divisionsstärke“ 🤫 🙄 Klever Tankstellen frequentieren werden. Der NL Jubelruf . „Kijk mar Jan dar is het goodkoop“ wird die Klever Luft mit Lobgesängen verwöhnen .😳 😁 By the way , empfehle , nicht halber Tacho Abstand 😱…. ganzer Tacho Abstand .🙄 😂