Es ist der Gauck! Bundespräsident kommt am 13. Mai nach Kleve

rd | 22. April 2014, 20:25 | 48 Kommentare

J. Gauck sucht das Herz Europas

J. Gauck sucht das Herz Europas

Theo Brauer kriegt sie alle! Knapp ein Jahr, nachdem Angela Merkel, Bundeskanzlerin, Kleve einen Besuch abstattete, kündigt sich nun der nächste Hochkaräter aus der Berliner Politik in unserer schönen Stadt an: Bundespräsident Joachim Gauck wird am 13. Mai auf eine Stippvisite in der Kreisstadt vorbeischauen. Gewissermaßen am lebenden Objekt möchte der erste Mann im Staate sehen, wie der europäische Gedanke am Niederrhein verwirklicht wird. Außerdem wird er sich auch in den Niederlanden umsehen, dort ist die schöne Stadt Utrecht das Ziel des Bundespräsidenten. Ob Gauck bis Mitternacht in der Stadt bleibt, um dann bei der Geburtstagsfeier des kleveblog-Herausgebers mitanzustoßen, steht derzeit noch nicht fest. Er ist auf jeden Fall herzlich eingeladen!

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48 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 48. Fisch

    Herr Daute, alles Gute zum Geburtstag…….viel Gesundheit, Glück, Erfolg und Zufriedenheit! 🙂 🙂 🙂

     
  2. 47. Kleinendonk

    @ 46 – man sollte die Kommentare von Lecker und Kleinendonk nie lecker ernst nehmen

     
  3. 46. Peter Wanders

    @HP.lecker
    An jeder dritten Laterne ein Plakat der OK?
    In Kleve gibt es eine Vereinbarung zwischen den Fraktionen, dass man die Zahl der Wahlplakate klein hält. Die OK halten sich dran.
    Aber schön, dass sie davon ausgehen, dass Herr Gauck die OK wahrnehmen wird.
    Danke, dass sie auch die Texte der OK lesen.
    Und für die Allgemeinheit: Die Zahl der Wahlplakate der OK für die Kommunalwahl entspricht in etwa dem Durchschnitt der anderen Fraktionen.
    Die großen Parteien machen über die Kommunalwahl hinaus auch Werbung für die Europawahl (was ihr gutes Recht ist).

     
  4. 45. HP.lecker

    Bei seiner Runde durch Kleve wird er nicht umhin kommen, die Offenen Klever kennenzulernen, denn an nahezu jeder dritten Laterne prangt an Wahlplakat mit eines ihrer Gesichter versehen mit einem frommen Wunsch. Dieser Kommentar passt auch wunderbar zum diesem Blog http://www.kleveblog.de/2014/04/sondernutzungssatzung-real-angewandt/

     
  5. 44. Kleinendonk

    ich hoffe er landet in Weeze mit http://www.ryanair.com/de
    und dann im Rilano mit Theo und MOM weiter zum Museum Kurhaus
    mit E-Bike von Daute

     
  6. 43. Ausländerin

    @40. Max Knippert

    Danke für Ihre Antwort.

    Der Integrationsrat ist mir bekannt, da er ab einer gewissen „Anzahl“ sein muss.

    Es gibt Menschen, die schon sehr, sehr lange und gerne hier im Gebiet leben………..die sich selbst gerne und offen integriert haben, und eben nur ein anderes „Papier“ haben.
    Es gibt viele, viele Menschen, die hier leben, die sich seit jeher ohne Integrationsrat, einfach so, positiv und sensibel
    eingebracht haben, ohne jemals ein Wort darüber verloren zu haben……………..

    Ich weiß nicht, ob man Menschen und deren „Schicksale“ als öffentliches Wahl(kampf)thema nehmen soll?

    Dieses Thema ist genauso sensibel, wie die Menschen selbst!

     
  7. 42. Ausländerin

    @all

    Es geht einzig um das Wort „AUSLÄNDER“ für den Gebrauch von Werbematerial für Wahlen!!!

     
  8. 41. Krebs

    @Ausländerin Herr Heuvens meint in 34 „Ausländer gibts eigentlich nicht“. Dem stimme ich zu im Sinne von „Jeder ist Ausländer, fast überall.“ Ausländer gibts eigentlich nicht und doch gibt es sie, jedoch immer nur lokal. Wenn ich den Rhein hoch- oder runterkrabbel bin ich mal In-, mal Ausländer. Entlang der Donau gibt es 10 Staaten, meine Kollegen dort sind allesamt Krebse, jedoch je nach dem wie sie wandern werden sie von Inländern zu Ausländern und wieder zurück. Entlang eines großen Teils des Stroms genügt dazu schon, von einem Ufer zum anderen zu krabbeln. Meine Eltern stammen von Weser und Mosel, vor gut 300 Jahren hätten sie in Kleve noch als Ausländer gegolten.
    Selbst dort, wo ich Inländer bin, bin ich zugleich auch Ausländer. Ausländer für all jene, die für mich Ausländer sind. Was soll daran schlimm sein? Warum empört Sie das Plakat? Als ich Ihren ersten Kommentar dazu las, “Ausländer” als “Wahl-Thema”, klang das so, als würde auf dem Plakat gegen Ausländer Stimmung gemacht. Ich bin extra gespannt an die Gestade meiner Geburt, an den Kermisdahl, zurückgekehrt, um selber zu sehen, ob hier jemand „Ausländer raus“ hetzen würde.

    Das einzige Plakat, das ich bisher passend zu Ihrer Beschreibung finden konnte, lautet:
    „5000 Ausländer in Kleve. Wir geben jedem die Hand um gemeinsam unsere Stadt für die Zukunft zu gestalten.“
    Meinen Sie DIESES Plakat?

    Was macht Sie daran traurig, wenn jedem die Hand gereicht wird?
    Wer reicht hier wem die Hand? Das Zitat ist gekennzeichnet als Aussage von Herrn Ünver Kizilkaya. Den ich persönlich kenne und der sich damit selber als Ausländer bezeichnet. Herr Ünver Kizilkaya hat keine Probleme mit dieser rein sachlichen Bezeichnung. Welche haben Sie?
    Wie kann Integration besser ausgedrückt werden als durch „gemeinsam unsere Stadt“?
    Kollege Fisch, wie ich ein www-Geschöpf (wanderndes Wasser-Wesen), schwimmt noch viel weiter als ich krebsen kann, sogar auf andere Kontinente. In Gegenden, wo schon allein die Farbe der Haut jeden nicht-einheimischen sehr wahrscheinlich als Ausländer „outet“. Fisch geht es wie mir: Es kommt darauf an, wie wir aufgenommen werden. Nicht eine Bezeichnung entscheidet sondern der Umgang miteinander.
    Fisch gefällt keines der Plakate, mit denen zur Zeit in Kleve für die Wahl geworben wird. Doch Fisch hätte Ihr Zitat gewiß auch nicht gefallen. Fisch legt großen Wert auf Objektivität und absolute Neutralität. Die Verkürzung auf ” 5000 AUSLÄNDER……….” (in 36) führt in die Irre. Ohne die Aussage „Wir geben jedem die Hand um gemeinsam unsere Stadt für die Zukunft zu gestalten.“ entsteht der Eindruck, es ginge um Propaganda gegen Ausländer.

     
  9. 40. Max Knippert

    @38 Ausländerin

    Das Sie sich an dem Plakat-Text Irritieren kann ich nicht verstehen.
    Vermutlich wünschen Sie sich, wie hoffentlich viele andere auch, dass es kein Thema sein sollte bzw. zu sein bräuchte. Alle sind gleich, niemand wird ausgeschlossen oder gar vergessen. Leider ist dieser paradiesische Zustand nicht erreicht, und ich bezweifele das dieser jemals erreicht sein wird.

    Wenn Sie sich vor Augen halten, das Marine Le Pen und Geert Wilders, als Köpfe von Europas Rechtspopulisten, eine Koalition anstreben, so wird dies sehr deutlich. Das es in Kleve 5000 Ausländer gibt, ist lediglich eine Tatsache. Das jedem von ihnen die Hand gereicht wird sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Ist es aber nicht. Ünver Kizilkaya von den offenen Klevern kanidiert für den Integrationsrat in Kleve, dieser Beirat vertritt die Interessen der ausländischen Einwohner.

    Auch Sie, können wählen und sich engagieren.

    Bei Fragen können Sie gerne persönlich Kontakt zu mir aufnehmen.

     
  10. 39. Peter Wanders

    Das niederländische und deutsche Kabinett, Merkel, Rutte, Gauck, Maxima & Willem-Alexander.
    Unsere Region scheint ein neues deutsch-niederländisches Politik- und Kulturzentrum zu werden.

     
  11. 38. Ausländerin

    @37. Bernd Derksen

    Ich werde nochmals versuchen, die Verantwortlichen persönlich zu sprechen.

     
  12. 37. Bernd Derksen

    @Ausländerin
    Was ist das denn für ein Plakat und von wem?
    Haben Sie die Verantwortlichen denn schon darauf angesprochen?

     
  13. 36. Ausländerin

    @34.

    Ja, ich habe das auch so gesehen, und sehe es immer noch so, dass wir alle in einer Gemeinschaft der Weltbürger leben, mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen, Traditionen, die wir Dank der Möglichkeiten zu reisen, austauschen können.

    Wir sollten einfach versuchen, ohne WENN und ABER uns zu verständigen und miteinander zu leben und zu erleben.

    Diese aktuellen Wahlplakate “ 5000 AUSLÄNDER……….“ in Kleve macht mich sehr nachdenklich und auch traurig.

     
  14. 35. Willi Heuvens

    Die Rede von Herrn Gauck auf der Sicherheitskonferenz Anfang Februar diesen Jahres war nicht friedvoll. Wer als sog. Widerständler gegen die DDR auftritt und dann eine solche Rede hält, ist unglaubwürdig. Er hätte besser als Gemeindepfarrer weiter arbeiten sollen.

     
  15. 34. Willi Heuvens

    @ 30

    Ausländer gibts eigentlich nicht, sind wir nicht alle Europäer, Weltbürger, die nur gemeinsam die Probleme lösen können, mit Rücksicht auf unterschiedliche Einkommen, Fähigkeiten, Kulturen? Ich kann von Ihnen lernen, Sie evtl. auch von mir, so soll es laufen.
    Die DDR war ein selbständiger Staat, ist Herr Gauck deshalb ein Ausländer? Viele Südeuropäer stehen mir weitaus näher als die sogenannten Deutschen!

     
  16. 33. Konfuzius a. D.

    Gauck ist im Thema ab 10+ Minuten. Bis auf den Link spare ich mir den Rest. Die Politik weiss schon warum sie immer häufiger in die konservativsten Ecken der Region kommt, oder? Der Mann bringt nicht mal nennenswerte Geschenke aus Berlin mit und Studenten an der Fachhochschule werden keine kritische Frage stellen, weil sie das nie gelernt haben und nie lernen werden. Muss das so sein?

    https://www.youtube.com/watch?v=I5ALTiwgzMo

    Ach ja. Irgendwie passt dazu auch der Bildschirm samt Kunstrasen an Neuer Mitte. Und weil ich es mir leisten kann: Geht nicht hin!

     
  17. 32. Martin Fingerhut

    Ich schätze Herrn Gauck sehr
    und bin froh, daß er unser BundesPräsident ist.
    Mir ist er in Kleve herzlich willkommen.
    Alllerdings bedauere ich ihn,
    weil sich die ganzen lokalen MöchteGernGranden an ihn wahlKampfTrächtig heranSchmeißen werden.

    Wie ihm ist mir die Freiheit extrem wichtig.
    Täglich bin ich dankbar, in einer Zeit der fast grenzenLosen Freiheit gelebt zu haben,
    wie es sie allerdings leider „Dank“ VorratsDatenSpeicherung und NSA, Google und FratzenBuch, amazon und spionierender Apps, AutoBahnMaut und anderer VideoÜberwachung nie wieder geben wird.

    Als meine Eltern HALB so alt waren wie ich jetzt,
    hatten sie schon eine Diktatur und einen WeltKrieg durchStehen müssen,
    hatten materiell alles verloren
    und viele ihrer Lieben waren gestorben worden.

    Als meine GroßEltern so alt waren wie ich jetzt,
    hatten sie das ganze schon 2mal durchGemacht.

    Ich erlebe das Gegenteil :
    Seit fast 70 Jahren herrscht Frieden,
    seit ca. 50 Jahren weitgehender Wohlstand
    und vor allem : Freiheit !

    Jeder von uns darf schreiben, was er will,
    jeder darf lesen, was er will,
    keiner braucht zu lesen oder zu schreiben, was er nicht will.

    Wir können frei Informationen aufSuchen und mitTeilen,
    wir können offen mitEinAnder diskutieren.

    Zugegeben, auch unsere Welt ist noch nicht perfekt,
    denn manches wird zensiert, weil es dem einen zuviel wird
    oder dem anderen nicht ins PoesieAlbum paßt.

    Wirklich schlimm sind jedoch nur dieJenigen,
    die gar nicht mit sich reden lassen
    sondern stur ihre Pläne durchDrücken wollen.
    Doch unsere Demokratie sieht wenigstens für einige dieser Fälle KontrollMöglichkeiten vor.

    Unsere Welt kann noch verbessert werden
    und wir sollten daran arbeiten,
    aber wir sollten uns auch bewußt sein,
    daß wir schon sehr viel erreicht haben.

    Am bewußtesten wird es uns vielleicht,
    inDem wir uns – rein hypotetisch – ausmalen,
    was wir verlieren könnten,
    wenn z.B. ein teoretischer Neville StoneMayor aus Osten zurückKäme mit der Botschaft, er habe Frieden für unsere Zeit erreicht
    [ Frieden – nicht freedom ! ],
    weil er sich mit einem ebenfalls erfundenen „Putler“ geeinigt habe.
    Während dieser sich gerade dafür bejubeln ließe,
    die WestMark heim in sein Reich geholt zu haben ?
    Wenn er auch den SüdSlawen versprechen würde,
    sie vom Joch der Imperialisten und ihrer HandLanger zu befreien ?
    Wenn er zwar einen Korridor nach OstPreußen fordert,
    dafür aber das Protektorat Polen & Litauen garantiere ?

    Nein, keine VerschwörungsTeorie, hoffentlich auch keine -Praxis, sondern allein ein GedankenExperiment :
    Die Situation, in der unsere Eltern, GroßEltern oder UrGroßEltern leben mußten auf unsere Zeit übertragen.
    Damit wir uns besser vorstellen können,
    wie gut es uns geht.

     
  18. 31. Kleinendonk

    der beste den wir je hatten – ich find denn gut denn der hat keinen Fingerhut

     
  19. 30. Ausländerin

    @29. Rainer Karl Hermanns

    Es handelt um Plakate in Kleve für Wählerwerbung zur Kommunalwahl…….

    @28. Willi Heuvens

    Bis jetzt hatte ich mir auch immer eingebildet, einfach dazu zu gehören……….aber nun……?

     
  20. 29. Rainer Karl Hermanns

    Hallo, @ Ausländerin. Gauck ist nicht der Maßstab aller Dinge. Diese deutsche politikerkaste übt sich gern in Toleranz und unterstellen ihren Untertanen immer Intoleranz. Sobald ein Deutscher Politiker wird, weiß er alles besser. Da wird verboten und reglementiert was Zeug hält. (…)

     
  21. 28. Willi Heuvens

    @ 26

    Ich sehe die Mitbürger, die einen ausländischen Hintergrund haben, als Bereicherung unserer Kultur, unserer Gesellschaft und unserer Weltanschauung(en). Wenn ich in der Türkei oder in Japan weile, bin ich auch „Ausländer“, gehöre aber einfach dazu, so spüre ich es jedenfalls.

     
  22. 27. obi

    Den Besuch von Frau Merkel, Herrn Rutte und geschätzt der halben Regierungsmannschaft hat in Kleve fast niemand interessiert. Ausser den handverlesenen Gästen im Museum hatten sich in den Klever Gärten seinerzeit keine 100 Zuschauer zusammengefunden. Frau Merkel hatte aus eigenem Antrieb auch dieses kleine Häuflein persönlich begrüßt, während der Ordensträger im Museum (am Imbiss?) weilte.

    Ich freue mich, dass diesmal angeblich eine Begehung unserer idyllischen Innenstadt vorgesehen ist. So merken wenigstens einige Bürger und Gäste der Stadt, dass der Bundespräsident in der Stadt ist. Mal schauen, ob Herr Gauck dann auch zum Abschluß sagt: „Cleve hat uns gut gefallen!“

     
  23. 26. Ausländerin

    Ich bin irritiert……….. auf einem Wahlplakat können nun alle lesen, dass ausser mir, noch 4.999 AUSLÄNDER
    (5000 AUSLÄNDER) hier leben. Ich ging davon aus, dass man hier als herzlich willkommener Mitbürger leben, und sich auch einbringen kann, ohne darauf hingewiesen zu werden, dass man AUSLÄNDER ist.

    Und das Thema „Ausländer“, die hier leben, nimmt man jetzt auch noch als „Wahl-Thema“………..

    Ich persönlich lebe schon sehr, sehr lange hier als sozusagen „integrierte AUSLÄNDERIN“, bezahle auch seit eh und je brav meine Steuern, versuche viele positive Zeichen zu setzen…………wie muss ich mich jetzt fühlen?

    Muss ich jetzt dankbar sein, dass mir eine Hand zur Stadtgestaltung gereicht werden kann?

     
  24. 25. Willi Heuvens

    @ 23 KHU

    Danke, sehr gut. Fehlt nur noch der Sparkassenchef.

     
  25. 24. Michael Nass

    Europa hin oder her (Bruchteile davon sind ja vielleicht sinnvoll) aber den Bundesprediger braucht niemand hier!

     
  26. 23. KHU

    @20

    https://www.wuppertal.de/pressearchiv/meldungen-2014/januar/102370100000543533.php?popup=imgZoom&imgID=102370100000543536

     
  27. 22. Lohengräm

    @19
    >Okay, wir haben noch den Präsidenten des europäischen Parlaments.

    Martin Schulz -SPD- aus Aachen?

    Ich glaube, MS und TB sind/wären sich -höflich ausgedrückt- in gegenseitiger herzlicher Abneigung verbunden.

    🙂

     
  28. 21. Bernd Derksen

    @flachlandbiker
    >Ich freue mich als Zugezogener Bildungsbürger sehr darüber, dass unser Bundespräsident unsere sxhöne Stadt besuchen will. Warum er das tut, ist mir herzlich egal.>

    Mir geht’s halt genau anders. Mir ist recht egal, ob der Gauckler in meine Gegend kommt. Fähnchenschwenken am Rande, wenn die Staatspitze mal kurz dem gemeinen Volk zuwinkt, ist halt nicht so mein Ding.
    Mich interessiert, was er tut und sagt. Und das werte ich in seinem Fall dann als Beleg für die Sinnlosigkeit des Amtes.
    Aber jeder kann es ja anders sehen.

    Es gibt ja Leute, für die sagen, dass ein Lob durch die Staatsführung „der Höhepunkt ihrer politischen Laufbahn“ sei (http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/merkel-und-der-rote-doktor-umhang-aid-1.3421127). 😉
    Okay, das ist vielleicht zu jeder Zeit und in jedem System für viele so.
    Und ich weiß sehr wohl, dass wir hier in einer tollen Gegend, in einer tollen Zeit und einem tollen System leben. Trotz mancher Kritik im einzelnen kann ich das nur immer wieder unterstreichen.

    Was die Nörgel-Neigung hier angeht, so teile ich im Grund ja Ihren Eindruck.

    Noch zum Grundgesetz:
    Da gibt’s ja auf der politischen Ebene einige Überlegungen, primär nichtöffentlich, zur Überwindung dieses Hemmschuhs für die beabsichtigte europäische „Integration“. Ob und wie es nötig werden könnte.
    (Dazu habe übrigens mal den zweithöchsten Funktionsträger unseres Staates im persönlichen Gespräch befragt. Aber wie gesagt: Jeden interessiert anderes.)

    Dass sich jemand als „Bildungsbürger“ selbst bezeichnet, ist ja auch mal was Neues. 😉

     
  29. 20. Willi Heuvens

    Man nimmt diese Besuche, denke ich, viel zu wichtig. Manch ein Bürgermeister leistet mehr als die sogenannten „Größen“, beispielsweise einige Bürgermeister in Westfalen und anderwo, die ihre Kommunen schuldenfrei machten. Hier wäre eine Anerkennung angebracht, sie leisten etwas FÜR DEN BÜRGER. Der Bürger wir ENTlastet!

     
  30. 19. scheinheilige

    Wenn Angela und Gauck schon da waren, wer soll denn dann die Laudatio zu Theos Abschied halten. Okay, wir haben noch den Präsidenten des europäischen Parlaments.
    Oder vielleicht Obama.
    Kleve ist schließlich nicht nur das Zentrum Europas, sondern der Nabel der Welt.

    Vor allem, weil hier so viele flachbikende Bildungsbürger hinziehen.

     
  31. 18. Fisch

    @12. flachlandbiker

    Sie haben Recht…..die „Nörgelei“ gehört hier zur „Tagesordnung“……….ist aber halb so schlimm!!!

    Es ist auch genau so, wie Sie schreiben……..Kleve ist eine schöne Stadt…….es geht uns hier gut…….lassen Sie sich nicht entmutigen, das Positive zu sehen und weiter zu geben. 🙂

     
  32. 17. Lohengräm

    @15

    Willem Alexander ist mir wirklich auch sympathischer als Gauck. Wobei ich Gauck jetzt auch nicht komplett in Bausch und Bogen verurteilen würde. Aber Willem Alexander ist schon echt ok.

    Hätte mich aber gefreut wenn er standhaft geblieben wäre als seine Mutter seine erste Freundin abgelehnt hat.

     
  33. 16. Lohengräm

    @12
    > „… als Zugezogener Bildungsbürger… “
    >“ …unsere sxhöne Stadt …“

    Zugezogen… ?
    …sxh…?

    Wenn das die Bildungsbürger in Kleve sind, wird mir einiges klar….

    😀

     
  34. 15. Rainer Karl hermanns

    Hallo, ich freu mich auf das Königspaar. Ich als Sammler von Wilhelmina Peppermunt Dosen, möchte diesen Augenblick nicht verpassen. Willem und Maxima hier in Kleve….Wahnsinn!!!!

     
  35. 14. Willi Heuvens

    @ 12

    Ich denke, in der überwiegenden Mehrheit äußern sich hier (meist mit eigenem Namen) Leute, deren Meinung beispielsweise in der obrigkeitshörigen RP nicht gedruckt oder als Lesermeinung veröffentlicht wird. Warum? Weil die Presse heute nur noch in Ausnahmefällen als frei, unparteiisch und nicht beeinflußbar gilt.
    Wer tritt schon von den „gestandenen“ Journalisten im Klever Land gegen regierende Kommunalpolitiker, öffentlich-rechtliche Institutionen oder Mehrheitsparteien an? Die meisten kuschen und stoßen dann bei diversen Veranstaltungen mit den „Nicht-Kritisierbaren“ auf unser aller Wohl an …. das hat mit funktionierender Demokratie nichts zu tun.
    Es müßte gelten: kein Mensch über mir, kein Knecht unter mir!

     
  36. 13. Lohengräm

    @flachlandbiker

    Stellen Sie sich vor! – da gibt es doch glatt Leute, die nicht wie Sie an die „Angela-Merkel-„Deutschland-geht-es-gut-und-das-ist-ein-Grund-zur-Freude“ – Vernebelungstaktik glauben sondern sich erfrechen, eine andere Meinung als Sie zu haben!

    Nein!!
    Unglaublich!
    Weg mit diesen Querköpfen!

     
  37. 12. flachlandbiker

    Wenn man diese Kommentare hier liest, dann kann ich nur noch den Kopf schütteln. Der Klever Nörgler zeigt hier wieder einmal sein wahres Gesicht. Ihr solltet einfach einmal den Blick von der Schwanenburg lassen und euch einmal über den Rhein wagen, das führt zu einem neuen Weitblick oder besser schöneren Weltbild. Soviel Besserwisser und notorische Quengler wie hier in Kleve, das findet man in dieser Ausprägung so schnell nicht wieder. Provinzfürsten ohne Fürstentum, einfach nur zum ko…..

    Ich freue mich als Zugezogener Bildungsbürger sehr darüber, dass unser Bundespräsident unsere sxhöne Stadt besuchen will. Warum er das tut, ist mir herzlich egal.

    Dem einen oder anderen unter Ihnen täte es gut, sich noch einmal die ersten Artikel unseres Grundgesetztes in Ruhe duchzulesen und darüber nachzudenken, in welch einem guten Land wir leben.

    Dieser Blog wird zunehmend von Leuten belagert, die es einem immer schwerer machen, objektiven Gefallen daran zu finden.

     
  38. 11. Lohengräm

    >Quantitativ und qualitativ befindet sich die Integration auf seher hohem Niveau

    Das sehe ich nicht so, bzw. war das vielleicht mal ganz früher so.

    Eine grenzüberschreitende Eisenbahnlinie seit 20 Jahren stillgelegt, Kleve und Groesbeek haben sich lange Zeit gegen eine Raktivierung ausgesprochen. Wo ist da Europa?

    20 km von kleve steht eine grosse Universität, anstatt nachhaltige Kooperationen auf den Weg zu bringen, haut man lieber in Kleve ein paar pseudouniversitäre Klötze hin, von denen niemand weiss ob da in 25 Jahren noch jemand studiert.

    Insbsondere bei Fussball-Länderspielen herrscht am unteren Niederrhein eine Abneigung gegen die Niederländer vor, auch wenn sie nicht direkt gegen Deutschland spielen.

    Von Europa ist da wenig zu sehen. Ein Grossteil der grenzüberschreitenden Kontakte am unteren Niederrhein hat rein opportunistische Ursachen (billiger Einkaufen, Tanktourismus). Da hilft auch keine romatisierend-verklärende Geschichtsklitterei.

     
  39. 10. Fisch

    @8. Lohengräm

    Haben Sie den „N.N.“ geändert?

    Wenn ich im „Geschichtsunterricht“ gut zugehört habe, wäre dann die Stadt, aus der die Grüße kommen…………..Aachen? 😉

     
  40. 9. wolfgang Look

    @8 DIe Aussage ist vielleicht etwas plakativ formuliert, aber im Kern nicht aus der Luft gegriffen. Ich denke, dass Gauck im Vorfeld der Europawahlen mit vermuteter geringer Wahlbeteiligung und einem Erstarken der kleinen europaskeptischen Partein als überzeugter Europäer Beispiele sucht, wo Integration erfolgreich verlief. Schauen sie sich andere Grenzregionen in DEU und Europa an andere bei Freiburg, Saarland, zwischen FRA und SPA, ITA auch das Länderdreieck Aachen, selten gibt es so viel Vermischung: seit Jahrhunderten gibt es auf sehr vielen vielen Gebieten trotz Weltkrieg Kooperation der Berufsbildung, Hochschule, Schule, gute gegenseitige Sprachkenntnisse, gemeinsame Sport und Musikveranstaltungen, zahlreichen Mischehen, Stämmbäume die in die NL reichen. Prinz Moritz hat seine Karriere zunächst für die NL gemacht, Geldern war früher Hauptstadt von Gelderland u.u.u. Quantitativ und qualitativ befindet sich die Integration auf seher hohem Niveau. Im übrigen hat dies auch eine Ministerin von NRW so gesehen bei einem Besuch (genauer Name ist mir nicht in Erinnerung)

     
  41. 8. Lohengräm

    @1:
    >dass wir vielleicht die europäischste aller Regionen Europas sind

    Da ist einem wohl der niederrheinische Gülledampf zu Kopf gestiegen…! 🙂

    Grüße aus der Stadt Karls des Großen!

    🙂

     
  42. 7. Kleinendonk

    #################################
    http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Gauck

     
  43. 6. Willi Heuvens

    Der Geburtstag von Ralf Daute wäre für mich wichtiger als der Besuch des Präsidenten, obwohl Herr Daute und ich auch öfter mal verschiedener Meinung sind …. zumindest kriecht der Redakteur nicht vor der (Banken-)Obrigkeit!

     
  44. 5. Willi Heuvens

    …. endlich mal ein Widerstandskämpfer (DDR)…. da muss ich lachen ….

     
  45. 4. Habe den Fernseher aus dem Fenster geworfen

    Eine weitere Marionette im Pyramidensystem. Ich sehe schon wie man sich ringt im nahe zu sein, mit auf´s Foto zu kommen. Aber in der Tat, jeder wie er mag, oder sich vergauckeln lassen möchte. Was nutzt mir ein Bundespräsident der vor einem Bankenkonsortium spricht. Sowas entnehmen wir den Medien. Medien??????????
    Die Menschen haben andere Sorgen als diesen Vertretern den Hof zu machen. Denn hiervon lesen wir derzeit noch nichts in den Medien. Medien??????

     
  46. 3. Fisch

    Na jetzt wird’s hier aber höchst spektakulär……….wie ich gerade in der RP-Online las, wird am 27. Mai 2014 auch Schloß Moyland vom niederländischen Königspaar besucht…….. 🙂

     
  47. 2. Bernd Derksen

    Ach, was sind schon „Hochkaräter“. 😉
    Ich persönlich halte Merkel und den Gauckler ja für recht „unpolitisch“, eher Spitze in Sachen wertelosen Opportunismus. Aber jeder wie er mag…

     
  48. 1. wolfgang Look

    Übrigens gab es zwischen Utrecht, insb. dem Utrechter Bistum, und Kleve nicht unwesentliche historische Verbindungen, die ein Jahrhunderte währten und zur Folge hatten, dass Teile des Landes Kleves (u.a. Emmerich und Umgebung) bis ins vorige Jahrhundert zu Utrecht gehörten! (http://www.opdefiets.net/oteman/duffeltduits3.htm). Die Grundlage dafür, dass wir vielleicht die europäischste aller Regionen Europas sind, in der auf nahezu allen Gebieten – trotz jahrzehntelangen Mißtrauens wegen des Krieges – heute einschlägig zusammengearbeitet und -gelebt wird, liegen also u.a. tief in der Geschichte. Es wäre spannend dies einmal in den Höhpunkten systematisch in einem Aufsatz zusammenzustellen (und dem BPräsident zu überreichen)