Schönster Spielplatz der Stadt

rd | 09. April 2007, 23:20 | 1 Kommentar

Dieses Foto erklärt wiederum, warum viele Familien der Innenstadt den Rücken kehren, nach Donsbrüggen ziehen, sich dort der schönen Spielplatz-Infrastruktur erfreuen, aber jammern, wenn die Schulen geschlossen werden.
Spielplatz
Zur Erläuterung: Das grüne Schild weist darauf hin, dass es sich um einen Spielplatz handelt. Falls das ungläubiges Staunen hervorruft, hier die Details, die zeigen, mit welcher Liebe und Hingabe den kleinen Rackern hier ein kleines Biotop der kindgerechten Entwicklung geschaffen wurde: Nicht nur, dass ihnen eine Skaterrampe zur Verfügung steht (die vermutlich aus Sicherheitsgründen zu beiden Seiten mit Sand- und Kiesapplikationen versehen wurde). Überdies können sie um mehrere Paletten besten Baumaterials herumtollen und dabei immer den Fahrzeugen der fleißigen Handwerker ausweichen, die die superschöne Altenwohnanlage „Heideberger Tor“ im Hintergrund fertigstellen (präventive Verkehrserziehung). Der Bauschutt rechts lädt unsere lieben Kleinen ebenfalls zur kreativen Beschäftigung mit der Umwelt ein (Klimaproblematik oder so).

Bleibt die spannende Frage, wie lange die Kinder dort spielen dürfen, wenn die Bewohner erst mal eingezogen sind. Von 16 Uhr bis 16.30 Uhr? Und bitte nur leise skaten! Und keine Ghettomusik dabei hören!! Es gibt doch auch so schöne andere Musik.

p.s. In Hamburg haben sie mal eine Altenwohnanlage in einem ehemaligen Kühlhaus errichtet. Hat ein Geschmäckle, oder?

p.p.s. Und vor vielen Jahren durfte ich einmal in Uedem der Einweihung eines Altenheims beiwohnen, das der Pfarrer in Gegenwart der Senioren als „Wartesaal zum ewigen Leben“ bezeichnete. Immerhin eine ehrliche Haut, der Mann. Die Begeisterung der Bewohner fiel indes moderat aus.

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  1. 1. ralf.daute

    Der Fairness halber sei hinzugefügt: Seit einer Woche ist der Platz wenigstens aufgeräumt.