Der Fall Bomblat

Christian Bomblat (nach der Wahl im April 2023)

Der Versuch, Christian Bomblat als ungeeignet für das Amt, das er ausübt, darzustellen, begann im Grunde schon vor seiner Einstellung. Als sich die Kandidaten für das Amt des Technischen Beigeordneten der Stadt Kleve der Bewerbungskommission vorgestellt hatten, entgegnete ein hochrangiges Verwaltungsmitglied, dies sei die bisher beste Vorstellung gewesen – für das Amt des Klimaschutzbeauftragten. Sollte heißen: für die tatsächlich ausgeschriebene Stelle nicht geeignet.

Am Ende der Vorstellungsrunde, zu der zwei Bewerber angetreten waren (der andere lobte an Kleve, dass man dort gut essen kann), forderten Bürgermeister und Kämmerer, die Stelle neu auszuschreiben, da sie keinen der beiden Männer für geeignet hielten. Die CDU-Fraktion schloss sich dieser Meinung an, doch dazu kam es aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Rat nicht.

Bomblat wurde gewählt, woraufhin Bürgermeister Wolfgang Gebing die Rechtmäßigkeit dieser Wahl in einem Schreiben an den Landrat (Aufsichtsbehörde) anzweifelte, allerdings ohne Erfolg. Die erste Ratssitzung, an der Bomblat als neuer Dezernent teilnahm, war am 20. September 2023. Eine Begrüßung oder Vorstellung des neuen Mitglieds der Verwaltungsspitze unterblieb – spätestens da hätte der Wissende ahnen können, wohin der Hase läuft.

Vom Zeitpunkt des Amtsantritts an gab es im Dezernat III der Stadtverwaltung Kleve reichlich Bemühungen, diese Einschätzung zu untermauern. Sei es, dass der Chef mit falschen Unterlagen in die Sitzungen geschickt wurde, sei es, dass vorbereitete Akten plötzlich nicht mehr aufzufinden waren. Von noch basaleren Versuchen, dem Chef die Arbeit zu verleiden, einmal ganz abgesehen.

Dabei war Christian Bomblat nach seiner Wahl am 19. April 2023 angetreten, der in Verruf geratenen Bauverwaltung neues Ansehen zu verschaffen. Fehler gab es in den Jahren zuvor ja genug, die gravierendsten vielleicht die Verstrickung mit dem Sontowski-Konzern, die dem Unternehmen am Ende eine sechsstellige Summe aus einem Fond der kommunalen Versicherung einbrachte, sowie die Verteuerung des neu gebauten Rathauses inklusive verpatzter Ausschreibung.

Bomblat, in Kellen aufgewachsen, davor als studierter Umwelttechniker in La Paz (Bolivien) tätig gewesen, war aus familiären Gründen nach Kleve zurückgekehrt und hatte die Stelle des Klimaschutz-Managers der Stadt Kleve bekommen. Viel Einfluss hat man da nicht, und so kann man sich vorstellen, dass es durchaus verlockend erschien (nicht nur aus finanziellen Gründen), sich auf die freigewordene Stelle des Technischen Beigeordneten zu bewerben. Wer diesen Posten bekleidet, gehört zu den Top 3 der Stadtverwaltung, neben Bürgermeister und Kämmerer.

Doch die Stadtverwaltung in Kleve ist ein Organismus, der eigenen Gesetzen gehorcht. Sonja Northing, die erste Nicht-CDU-Bürgermeisterin in der Klever Nachkriegsgeschichte, hat das zu spüren bekommen, Trudis Jans, die noch von Northing ins Amt geholte Rechtsdirektorin der Stadt ebenfalls (sie musste nach Gebings Amtsantritt noch in der Probezeit gehen), oder auch Stefan Janßen, der überraschend seinen Fachbereich räumen musste. Die Gesetze haben sich in langen Jahrzehnten einer Ein-Parteien-Dominanz tief in die Strukturen der Administration eingegraben, und das wichtigste Gesetz, das die CDU in all diesen Jahren aufgestellt hatte, gewissermaßen die DNA des Betriebs, lautet: Mit uns alles, gegen uns nichts.

Bomblats Wahl war ein „Gegen uns“ von der Größe eines Baseballschlägers. Weit und breit kein CDU-Stallgeruch: Schon sein Herkommen aus Südamerika machte ihn zu einem Exoten, vorgeschlagen hatte ihn dann der Ur-Grüne Michael Bay, gewählt wurde er in geheimer Wahl mit 21 Gegenstimmen, was exakt der Zahl an Köpfen der CDU-Fraktion entspricht. Und dann hatte Bomblat, wie er es kurz nach der Wahl noch voller Enthusiasmus einem Bauherrn erzählte, die Vision, aus seinem Dezernat einen an den Interessen der Bürger (und Bauherren) orientierten Dienstleister zu machen.

Von nun an ging’s bergab, um es mit dem Titel eines Chansons von Hildegard Knef zu beschreiben. Das Establishment zelebrierte, dass es mit diesem Dezernenten „nicht passt“. Der Rat bekam das erstmals mit, als eine besondere Antwort aus einer Mitarbeiterbefragung vorgestellt wurde. Die betreffende Person aus dem Bereich des Dezernenten hatte sich anonym die Mühe gemacht, das Freitextfeld der Umfrage mit einer eineinhalbseitigen, vor Vorwürfen nur so strotzenden Abrechnung zu befüllen.

Fehlende Fachkenntnis wurde moniert. Ein Klima der Angst wurde beklagt. Mit Weggängen wurde gedroht. Alles sei früher gut gewesen und habe sich nun dramatisch verschlechtert. Die Tirade wurde in der Ratssitzung im nichtöffentlichen Teil verlesen. Bomblat war passenderweise nicht anwesend, der befand sich noch auf der Rückreise von der Immobilienmesse Expo Real in München, und er hatte nicht die Flugverbindung gewählt, sondern war mit der Bahn zurück an den Niederrhein gefahren. Ein angebliches „Organisationsversehen“ war dann dafür verantwortlich, dass Bomblat eine Verbindung gebucht wurde, die eine Rückkehr erst abends vorsah – nach der Ratssitzung.

Zweimal lud Bürgermeister Wolfgang Gebing im Folgenden zu Fraktionsvorsitzendenkonferenzen ein, also Kleinstrunden, in denen vorher festgezurrt wird, in welche Richtung bestimmte Entscheidungen gehen sollen. „Klüngelrunden“ nannten die Offenen Klever diese Abstimmungsrunden. Die besagten beiden Konferenzen hatten nur ein Thema – die Amtsführung des Dezernenten. Einmal sogar in Verbindung mit einem Ultimatum, in dem mehrere Mitarbeiter mit Weggang drohten für den Fall, dass nichts passiere. Normalerweise lassen sich Arbeitgeber so nicht unter Druck setzen.

Bomblat allerdings machte der beständige Druck zu schaffen, er zermürbte ihn. Seit einiger Zeit nun schon ist er krankgeschrieben. Wann er zurückkommt, steht nicht fest. 

Wenn es nach dem Willen der CDU geht, am liebsten überhaupt nicht mehr. Am vergangenen Donnerstag ließ die Rheinische Post die Bomblat-Bombe platzen: dem Dezernenten drohe die Abwahl, lautete die Überschrift über einem mit dem etwas antiquiert wirkenden Zusatz „exklusiv“ versehenen Artikel.

Niemand von der CDU wird in dem Artikel namentlich zitiert, schon das ein Beispiel für das Intrigenspiel, welches sich hier in voller Pracht vor dem Wahlbürger entfaltet. Und ausgerechnet die Krankheit des Mannes wird nun instrumentalisiert. „Fehlzeiten“ (sowie der Umgang mit Personal) seien die Probleme, so ein „führender Christdemokrat“. Die Bibel, auf die sich Christdemokraten gerne berufen, ist voll von Beispielen, in denen kranken Menschen geholfen wird. Allerdings nicht in dem Sinne, wie dies nun die Klever CDU meint.

Nun kann man tatsächlich auf die Idee kommen, dass es der Gesundheit des Dezernenten zuträglich ist, wenn er nicht wieder zurück in die Höhle des Löwen muss. Man kann auch sagen, wer Hitze nicht verträgt, soll nicht in der Küche arbeiten. Alles legitime Argumente. Aber die sollten, wenn Anstand und Stil noch irgend eine Rolle spielen, im Einverständnis mit den Betroffenen geklärt werden.

Der Betroffene hat beispielsweise eine Mediation vorgeschlagen, die von den Mitarbeitern in seinem Bereich abgelehnt worden ist. In einem Interview mit der Rheinischen Post sagte Bomblat: „Ich bin angetreten und demokratisch gewählt worden, um zu gestalten – nicht, um mich in Machtfragen zu verlieren.“

Doch genau diese Machtfrage exerziert die CDU nun nach allen Regeln der politischen Kunst durch. Denn sie möchte in der kommenden Ratssitzung am 8. Oktober einen Abwahlantrag gegen den Dezernenten zur Abstimmung stellen. Die Unterschriften dafür sammelte sie bereits, eine Mehrheit scheint es wohl zu geben, da offenbar auch zumindest Teile der FDP und der Grünen nicht mehr in Treue fest zu ihrer einstigen Personalwahl stehen.

Der Termin indes ist heikel. Am 14. September wird in Nordrhein-Westfalen gewählt – ein neuer Stadtrat, und auch das Amt des Bürgermeisters ist neu zu besetzen, entweder durch eine Wiederwahl des Amtsinhabers Wolfgang Gebing (CDU) oder durch seinen von vier Parteien unterstützten Herausforderer Markus Dahmen (und auch ein AfD-Kandidat tritt an). Gut möglich also, dass am 8. Oktober im Rat noch Mehrheitsverhältnisse existieren, die in der Realität längst keinen Bestand mehr haben. Möchte die CDU in dieser Sitzung noch eine Art Befreiungsschlag herbeiführen?

Die Initiatoren, die sich namentlich nicht zu ihrem Vorhaben bekennen möchten, sagen, sie handeln aus „Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und der Stadt Kleve“. Oder aber sie handeln, und das sagen sie nicht, weil sie auch gegenüber dem Herausforderer des Bürgermeisters, Markus Dahmen, ein Zeichen setzen wollen: Gegen uns – nie!

Deine Meinung zählt:

150 Kommentare

  1. 150

    @ 149 )

    „Stellvertreter vom TB kann ja lediglich einer der anderen Dezernenten sein “

    Das würde ich jetzt anders sehen. Neben dem gesetzlichen Vertreter kann auch noch ein Vertreter per BGB Vollmacht bestellt werden, was er offensichtlich so meint.

  2. 149

    @147 bei diesem Kommentar wird mir auch übel! Und das nicht wegen der Hitze.
    Stellvertreter vom TB kann ja lediglich einer der anderen Dezernenten sein (und nein, das hier ist keine Vermutung!). Sie, lieber Herr Schuster haben nun die einmalige Chance zu überlegen, ob es Gebing oder Keysers sind. Und, was denken Sie? Kleiner Hinweis: derjenige der es nicht ist, hat ein eigenens Emoji

  3. 148

    @147

    „ Dies ist mein ERSTER Beitrag in diesem Thread.“

    Schade, ich hatte schon Hoffnung….

  4. 147

    Dies ist mein ERSTER Beitrag in diesem Thread. Vielleicht zu früh – eigentlich wollte ich etlichen (vielen?) der hier schreibenden Personen noch mehr Zeit geben, sich selbst zu blamieren.

    Disclaimer:
    Ich bin parteilos und auch kein Mitglied irgendeiner gesellschaftlichen Pressure Group. Aus gesundheitlichen Gründen, aufgrund meines Alters, und anderen persönlichen Gründen habe ich Null Interesse an einer beruflichen Tätigkeit für Stadt Kleve. Ich bin Dipl.Ing. (nur Privatwirtschaft, nie im Staatsdienst) und Demokrat.

    Zum Thema (erstens):
    Der Amtsinhaber ist erkrankt, sein Amt jedoch besetzt. Ok. Meine Fragen: Wer ist der Stellverter? Ross und Reiter bitte. Diskutiert dieser Stellvertreter hier etwa mit? Hat dieser Stellvertreter sich bereits beworben für die Nachfolge, oder hat er das vor, oder würde er sich notfalls die Nachfolge aufdrängeln lassen?

    Zum Thema (zweitens):
    Zitat aus Beitrag #39: „Hat die Stadtverwaltung mal überlegt, welchen Ruf sie als Arbeitgeber bekommt?“
    Ich glaube nicht, denn dieser Aspekt wurde von keinem der hier Beteiligten aufgegriffen. Im privaten Sektor ist es üblich, dass Kandidaten für einen Job mit Personal- und Budgetverantwortung sich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten, um nicht schwafeln zu müssen, wenn die Standardfrage gestellt wird.: „Warum bewerben Sie sich bei UNS und auf DIESE Stelle?“ Vorbereitung heißt —> kein einseitiges Interview, sondern ein zweiseitiges Kennenlernen. Ist ‚der Rat‘ vorbereitet auf Fragen des Bewerbers? „Gab es interne Differenzen mit dem Vorgänger? Ist der krank oder gar verstorben?“ Au Backe, was dann… Rückfragen strengstens verbieten? Lügen? Nur die halbe Wahrheit erzählen? Oder ehrlich sein, obwohl jeder weiß, dass Kleve dann nur eine Pfeife kriegt? Es gilt zu verhindern, dass ein Fachmann entsetzt seine Bewerbung zurückzieht. Ein Dilemma.

    Gibt es ein schriftliches Protokoll des Bewerbungsgesprächs mit Herrn Bomblat? Könnte ich mir den Zugang dazu verschaffen mit Verweis auf das Informationsfreiheitsgesetz, wie ich es schon mal machen musste mit dem Gutachen eines externen Ingenieurbüros zur Sanierung der Kaskade? Wahrscheinlich nicht, ich vermute die Ausssschusssitzungen zu Personalententscheidungen dürften strengSTENS nicht-öffentlich sein. Schade, das wäre sehr aufschlussreich.

    Also nochmal:
    Ein Gedankenexperiment —> Es wird ein Nachfolger durchgesetzt, aber es stellt sich heraus, dass auch dieser es nicht kann. Wer, bitteschön, würde sich dann noch als Nachfolger des Nachfolgers bewerben? Egal ob Ingenieur und/oder Verwaltungsmensch: Nur Pfeifen und/oder Berufsversager und/oder geldgeile Machtmenschen! Das alles unter einem Bürgermeister, der laut Jobbescheibung u.a. auch oberster Dienstherr der Verwaltung ist.

    Mit Erstaunen stelle ich fest, dass sich in diesem Thread Einzelpersonen positionieren als (erste) potentielle Nachfolger Bomblats – darunter auch jemand, dem ich vor mehreren Jahren nachgewiesen hatte, dass er keine Prozentrechnung beherrscht. Der letzte Sachverhalt kann bei Gericht als Verleumdung angezeigt werde. Ich warte.

    THESE: Einige Personen handeln nach dem Motto: Wenn der Bomblat scheitert, ist das ein Beleg dafür, dass externe Leute nicht weiterhelfen. In der Klever Verwaltung sind auch (mehrere?) Ingenieure mit Stallgeruch beschäftigt. Mindestens einen davon werden wir in ein paar Jahren als eingenen Vorschlag durchbringen können. Zum Verständnis, Definition: THESEN sind in Wissenschaft und Forschung unbewiesene Behauptungen, die erst noch verfiziert oder falsifiziert werden müssen

    Ich mache jetzt erstmal Schluß, weil mir übel ist.
    Motto von Lemmy Kilmister (englischer Moralphilosoph): „Haltet euch fern von den Idioten!“
    Quelle: Interview mir der Süddeutschen Zeitung.

    Aus der Gemeindeordung NRW § 62 Aufgaben und Stellung des Bürgermeisters:
    (1) … Der Bürgermeister ist verantwortlich für die Leitung und Beaufsichtigung des Geschäftsgangs der gesamten Verwaltung. Er leitet und verteilt die Geschäfte. Dabei kann er sich bestimmte Aufgaben vorbehalten und die Bearbeitung einzelner Angelegenheiten selbst übernehmen

    Unser momentaner Bürgermeister ist Jurist.

  5. 146

    @143 Smartdrisser

    Dein „alter Herr“ hatte nicht Unrecht. Ich habe diese Erfahrung auch gemacht. Ich stehe für glasklare und verbindliche Absprachen und im Falle eines Konflikts für pragmatische Lösungen, die im Gespräch in Kompromissen enden. Nehmen und Geben, einer meiner Leitsätze bei Konflikten.

    Jetzt folgt ein „Aber“!!! Und zwar auch aus eigenen Erfahrungen: Mein Gegenüber hört nicht (richtig) zu oder hält an seiner vorkonfektionierten Meinung fest und ist nicht ansatzweise bereit für Kompromisse oder einvernehmliche Einigungen. Absprachen werden ignoriert. Das sind leider Erfahrungen, die ich immer wieder mache. Lösungsorientierte Dialoge sind nur noch selten möglich.

    Das dürfte damals, als dein „alter Herr“ die plattdeutsch formulierte Aussage gemacht hatte, noch ganz anders gewesen sein…

  6. 144

    @143

    ‚Kleefs Platt ist nicht meine Umgangssprache. Sorry!‘

    Meine auch nicht.

    Entweder richtiges Deutsch oder richtiges Niederländisch.

    Obwohl ich entsprechende Videos auf youtube durchaus respektiere und interessant finde.

  7. 143

    „Spräkende mense kan geholpe worde“ beliebter Spruch meines alten Herrn. Will sagen, Kommunikation ist das A & O im Umgang miteinander. Im Alltag, Ehe und Beruf. Den Spruch kenne ich schon aus meiner Kindheit und er hat mich ein Leben lang begleitet. Es ist meine Empfehlung an die Konfliktparteien. Sprecht miteinander.
    Btw.: Kleefs Platt ist nicht meine Umgangssprache. Sorry!

  8. 142

    @pd: auch das sollte man mal öffentlich machen: ein gewisser Herr R. von der Stadt Kleve hat ein Unternehmen unter seiner Aufsicht kermisdahl buddeln lassen, um dann anschließend zu sagen: nö, passt nicht. Baustelle still gelegt. Nächste Klage

  9. 141

    Wer ein bisschen lachen möchte, der erwähnt den Begriff schwammstadt gegenüber dem
    Leiter des tiefstapelamts

  10. 140

    @138: dass die Geschichte kermisdahl wieder mal auf Kosten der Steuerzahler geht, ist dem Journalisten auch nicht so wichtig. Worüber reden wir? Bauherr hat Stadt Kleve auf einen guten sechsstelligen Betrag verklagt. Die Stadt Kleve hat sich vermessen. Nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal.

  11. 139

    „Wie soll das Kind denn jetzt aus dem Brunnen geholt werden nach Interview, Artikel und so viel Öffentlichkeit?“

    Vielleicht sollte man die Bürger nicht von Bomblat befreien, sondern Bomblat von der regierenden Partei.

    Am 14.09.

  12. 138

    @133 ich verstehe Deine Argumentation: Ursache und Wirkung.

    Ein gut recherchierter Artikel hätte aber den möglchen Fehler des Bauamtes benannt und nicht noch Öl ins Feuer gegossen. Dieses Öl hat zusätzlichen Schaden verurschat. Das ist mein Punkt.

    Das Du aber in der Fehlerkette erst irgendwo das 6. Glied bist ist auch wieder wahr, ja. Und sogar das mit dem Fehler darfst Du gerne auch anders sehen, Deine Meinung. Meine ist halt ne andere. Bogen zum Artikel? Fällt misch nich ein, höchstens das ich Gelobe, dieses off topic jetzt ruhen zu lassen.

  13. 137

    Mich als Oberstadtbewohner interessiert diese Langweiler Mittel-UnterstadtProblem nicht. Es ist langweilig. Mich zieht nichts dahin. Montagmorgens um 8 Uhr wird rund um die Oberstadtalleen möglicherweise mehr Kaufkraft in Konsum gewandelt als in dieser rotgepflastern Einöde.

  14. 136

    @130.

    Sie haben es geschafft! Ihr Kommentar hat mich, bezgl. der Offenen Klever und der Grünen, tatsächlich stellenweise, aus selbst gemachten Erfahrungen, zum Lachen gebracht …… 🙂

  15. 135

    @130 A, Ritter

    Thema Klimaschutz

    zugegeben, da ist das sanierte (lol) Rathaus kein Paradebeispiel aber Sie glauben nicht wirklich dass da nichts passiert?

    Ich kann Sie beruhigen, in nahezu jedem neuen Bebauungsplan gibt es da wirklich zahlreiche Festsetzungen, darunter so gravierendes wie Verbote von Gas- und Ölheizungen was übrigens mittelfristig unsere Stadtwerke vor Probleme stellen wird aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Weiter gehts mit dem Zwang zur Dachbegrünung bei Flachdächern, diverse weitere Begrünungsvorschriften, Gebote zur Fassadengestaltung, Baumpflanzungen, Versickerung etc. pp…

    Und da haben wir jetzt noch überhaupt nicht über den Artenschutz gesprochen der auch noch diverse Auflagen bereit hält…

    Hier beruht ihr Schwarzsehen also scheinbar auf Unwissenheit. Kann passieren. Freuen Sie sich, dass die Wirklichkeit eine andere ist.

  16. 134

    Thema Umgangsformen:
    Durch wen und zu welchem Zweck wurde dieses „Sommerloch“ füllende Thema der RP „angeboten“?
    Eventuell für Wahlkampfzwecke, um den amtierenden Bürgermeister zu demontieren?

    Sind einseitige, öffentliche Unterstellungen, ohne eigene Beweise, faire Umgangsformen?

    Um auf den hiesigen Artikel zu kommen. Bezüglich falscher Unterlagen für Sitzungen oder vorbereitete Akten nicht mehr aufzufinden …….. also eigentlich ist man für eigene, offiziell benötigende Unterlagen oder Akten, selber verantwortlich. Die kontrolliert man eigentlich selber sorgfältig ….. so kenne ich das.

    Wurden bezüglich der „Mobbing-Vorwürfe“, offizielle Stellen, wie Personalabteilung, Antidiskriminierungsstelle des Bundes, für Beratungszwecke, eingeschaltet?
    Gibt es ein beweisführendes „Mobbing-Tagebuch“?

    Sind hier eventuell einige Kommentatoren/Innen als „Wahlhelfer“ der „Aufstellung der politischen 4“ in Kleve, unterwegs? 😉

  17. 133

    Der Schaden ist nicht durch die Berichterstattung entstanden, sondern durch den Baustopp. Der wiederum ist unabhängig von der Berichterstattung erfolgt.

  18. 132

    @120 Was eine Abwahl begründet und die Erkrankung könne es nicht sein.

    Wie soll das Kind denn jetzt aus dem Brunnen geholt werden nach Interview, Artikel und so viel Öffentlichkeit?

    Ich wiederhole, ich habe nichts gegen Herrn Bomblat aber es gibt doch 1-2 Indizien die dafür sprechen, dass weder Herr Bomblat dem Amt guttut noch umgekehrt.

    Übrigens, Parteipräferenzen sind mir herzlich egal. Wenn gute Arbeit geleistet wird, ist es mir wuppe, ob die von rechts oder links kommt, Hauptsache es wird malocht.

    @123 was man hätte machen sollen?
    Die Fachleute fragen, deren Ruf man ins Schaufenster stellt. Aber Deine Frage war eher rhetorischer Natur vermute ich. Was die Zeitung von gestern so für Schaden anrichten kann, scheint ihr auf der Suche nach der nächsten topaktuellen Meldung nicht zu verstehen bzw. verstehen zu wollen. Habe ich verstanden.

  19. 130

    Laut RP Bericht die ja christlich demokratische Werte vertritt, so wie die CDU, ist Herr Bomblat angetreten um seine Visionen der Stadtentwicklung neu zu denken. Diese stärker an die nicht mehr aufzuhaltende Erderwärmung anzupassen. Klimaresilienz lautet hier das Stichwort. Mal im Ernst: die Stadtverwaltung ist bis dato ja noch nicht mal in der Lage, die Tobacco Toulouse Klinkerfassade des Rathauses mit einer teilweise Fassaden Begrünung ansehnlich auszustatten und hier mit gutem ( Grünen) Beispiel voranzugehen, damit die Bevölkerung auch glaubt, das es unsere Rats Politiker Ernst meinen, wenn es um den Klimaschutz geht. Ich glaube wenn die Offenen Klever und die, Grünen die Mehrheit im Rat besitzen würden, wäre hier schon etwas passiert. Wer wählt eigentlich noch schwarz? Rentner und Geschäftsleute? Was der Begriff Konservativ bedeutet habe ich in einem anderen Post erläutert. Bringt uns das zukünftig wirklich voran? Ich sehr im wahrsten Sinne des Wortes Schwarz.. Zwar wurde die Laga 29 nach Kleve geholt, was auch ein positives Signal für unsere Stadt ist, aber was ist mit der Pflege und Instandhaltung der Zuwegungen nach der Laga? Beispiel Pflege der Birnenbaumallee in den Ball einen. Hier ist der Pachtvertrag mit dem Landwirt, der die Fläche für die Allee zur Verfügung gestellt hat, beendet. Frei nach dem Motto: sieh zu wie du klar kommst. Wundern sich da die Stadtverordneten etwa, das genau dieser Landwirt seine Flächen nicht für die Laga zur Verfügung stellt? Auch so ein Unding wie mit Einzelpersonen umgegangen wird.

  20. 129

    Erschreckend ist einfach der Umgang miteinander. Ob Herr Bomblat fachlich geeignet ist, kann man aufgrund des Artikels nicht beurteilen. In den Kommentaren fehlt es auch an konkreten Beispielen. Was bleibt sind die Umgangsformen und wie ein Konflikt gelöst wird. Hier sehe ich eben in der Verwaltungsspitze und auf Seiten von Mitarbeitern des Dezernats erhebliche Defizite. Herr Bomblat hat mit seinem Vorschlag einer Mediation eine Möglichkeit zum Dialog geschaffen. Es sollte in Einzelgesprächen ergründet werden, warum dieser Dialog verweigert wird. Es ist unmöglich ein Dezernat zuleiten, wenn die Autorität des Leiters in dieser Form untergraben wird. Das ist unprofessionell und unchristlich.

  21. 128

    Mancher ist schon mit Herrn Bomblats Nachfolge befasst oder es wird über seine Amtszeit geschrieben, als sei sie beendet.

    Das ist nicht der Fall. Er ist „nur“ erkrankt.

    Er ist der Amtsinhaber, gewählt für noch einige Jahre.

  22. 127

    Ich denke, weil der Grund für die Erkrankung eben nicht „oh, ich hab ne Erkältung“ ist, sondern (womöglich/wahrscheinlich) durch Demontage und Mobbing an der Person. Großer Unterschied wenn ich das mal so sagen darf.

  23. 126

    Aha ……. so wie man in einem Kommentar lesen kann, ist der Amtsinhaber NUR erkrankt.
    „So wie es normalen Angestellten auch ergehen kann.“

    Ja, was denn nun? Warum wird das dann so hochgespielt und künstlich „ausgeschlachtet“?

    Das ist eher sehr abschreckend! Danke ………

  24. 124

    Konservativ“ (lat.: conservare, bewahren) bezeichnet im Allgemeinen eine Denkweise oder politische Haltung, die an traditionellen Werten und Ordnungen festhält und Veränderungen eher zurückhaltend oder ablehnend gegenübersteht. Im politischen Kontext wird Konservatismus oft als Gegenbewegung zu progressiven oder radikalen Ideen verstanden und kann sich auf verschiedene Bereiche wie Politik, Gesellschaft und Religion beziehen.

    Jetzt weiß ich auch warum in unserer Heimatstadt unter der Mehrheit der CDU nichts vorangeht. Ist dies jetzt Propaganda?

  25. 122

    Warum haben denn die Parteien die gegen Herrn Bomblat agieren, nicht einfach das Gespräch mit ihm während seiner Amtszeit gesucht und ihn unterstützt?? Schließlich geht es hier um unsere Heimatstadt und nicht um eine einzelne Person. Geht man hier eventuell den bequemeren Weg?

  26. 121

    @119 rd

    Ist hier nicht das Thema aber was so ein Bericht an irreparablem Schaden auslösen kann, da habt ihr nicht gerade ein Gefühl für. Mit ihr meine ich Deinen Berufsstand. Was Kleve angeht habe ich da leider einige Beispiele die mich persönlich betreffen und wo ich mich wiederholt gefragt habe, warum eigentlich niemand einfach mal 2 Minuten zum Hörer gegriffen hat und direkt gefragt. Hätte einiges an schlicht sachlich falscher Berichterstattung verhindert. Aber da das wiederholt vorkommt scheint mir das Methode zu haben bzw. hatte ich wohl eine naiv falsches Bild vom Journalismus. Davon bin ich geheilt. Was einen ganz aktuellen Fall angeht, der einen alten NRZ Fehler wieder aufwärmt, starte ich bei A. Gebbink nach meinem Urlaub mal einen proaktiven Versuch, ich bin ja unerschütterlicher Optimist.. mal sehen.

  27. 120

    @118 „Darüber hinaus finde ich schon, dass das Amt zu wichtig ist als dass man sich noch ewig Zeit lassen könnte, über eine Nachfolge nachzudenken“

    Jetzt haben Sie aber komplett übersehen, dass das Amt besetzt und der Amtsinhaber nur erkrankt ist. So wie es normalen Angestellten auch ergehen kann.

    Was begründet denn Ihrer Meinung nach eine Abwahl? Die Erkrankung kann es nicht sein, so viel ist klar.

  28. 119

    Dass die Baustelle stillgelegt worden ist, war ja unstrittig. Dass die Stadt sich vermessen hätte, würde eben erst später offenbar.

  29. 118

    @113
    Ich habe hier am eigenen Leibe erfahren, wie zuverlässig rds Quellen aus dem Bauamt sind. Hat Wochen gedauert, bis der damalige Artikel zum Kermisdahl richtig gestellt wurde.
    Außerdem ist die Darstellung so einseitig, dass es mich zusätzlich skeptisch macht, schließlich ist Wahlkampf und der Blogger nicht gerade als Unterstützer der Konservativen bekannt… ob die Recherche da in alle Richtungen ging? ich habe nicht nur im kleveblog gelernt; so arbeitet der Klever Journalist im Allgemeinen nicht.

    Herrn Bomblat persönlich wünsche ich unbekannterweise nur das Beste mit der kleinen Einschränkung, dass ich die Pensionsansprüche, die sich unsere Staatsbediensteten gönnen, für sittenwidrig empfinde. Das geht aber nicht gegen Ihn als Person. Letztendlich kann ich nur das beurteilen, was hinten raus kam. Über das allerdings bin ich 10Jahre gealtert und altere noch. Wer die Schuld dafür trägt? Einige. Nicht zuletzt ich selber. Herr Bomblat? Mögicherweise auch.. Fisch und Kopf und stinken und so, kann ich aber nicht wirklich beurteilen.

    Aber dem Menschen natürlich gute Gesundheit für sich und seine Liebsten!

    Darüber hinaus finde ich schon, dass das Amt zu wichtig ist als dass man sich noch ewig Zeit lassen könnte, über eine Nachfolge nachzudenken denn

    Hunderte Wohnungen sind beantragt, wollen gebaut werden. Kreisweit würde ich vermuten weit in die Tausend. DAS ist doch eigentlich DIE Nachricht aber irgendwie lese ich da nirgends von sondern im Gegenteil, in der NRZ oder RP(?) steht unwidersprochen das Gegenteil (bis 2035 würden weit in die Tausend „Sozial“wohnungen wegfallen). Ist das eigentlich schon gelogen wenn man unterschlägt, dass für jede wegfallende drei neue Wohnungen kommen? Oder kriegt diese eigentlich gute Nachricht wirklich niemand mit? Dann einfach melden, die 5 Minuten nehme ich mir doch gerne, inclusive Quellen und einem Live Bericht, wie einfach es mit unserem Bauamt gerade ist und wie groß die angefragte Hilfe der Politik (Ironie im Netz immer kennzeichnen!).. wobei.. dann werden´s eher 500 Minuten 😉

  30. 117

    @ 115:
    Naja, es wird ein „Chef“ für unser Rathaus gewählt.
    Das man Herrn Bomblat Steine in den Weggelegt hat, aber Ihn auch schon in meinen Augen ein wenig demontiert hat, kann man aus diesem Bericht schon lesen
    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-streit-um-personal-im-rathaus-im-dezernat-von-christian-bomblat_aid-122236411

    Aber nicht nur der Umgang mit der Personlie Bomblat, sondern auch Mino-Platzbebauung, Hotel 130 etc. zeugt gerade nicht von Innovation. In dieser Zeit, wo alt eingesessene Klever Geschäfte schliessen, schon vor Jahren vor einer „Veremmericherung“ von Kleve gewarnt wurde, was hat der Rat der Stadt Kleve und das Rathaus dagegen unternommen? Wer hat die Lücke, die die vereinte Klever Strassengemeinschaft gerissen hat, aufgefüllt/ geschlossen? Die Wirtschaftsförderung aus dem Klever Rathaus? Zumindest ich habe das nicht bemerkt.

    Es gehen dadurch der Stadt Gewerbesteuereinnahmen verloren. Versucht man nun diese durch die Erweiterung der Industrieflächen und Ansiedlung an der Umgehungsstraße Tweestrom zu kompensieren?

    Benno

  31. 115

    Seit wann legt man so viel Wert auf einen Bericht der RP???
    Sonst hat man eigentlich eher hochnäsig bis abfällig reagiert ……..

    Wie’s grad passt, oder?
    Jetzt eben kurz vor den Wahlen, sehr einseitig und merkwürdig!!!

    Und genau, es soll u.a. das Berufsbild des amtierenden Bürgermeisters beschädigt werden.
    Wer sägt da nun bewusst, mit allen Mitteln, an wessen Stuhl?

    Das ist zum „Fremdschämen“ ……..

  32. 114

    @112 Chewgum

    Irrtum. Die Schleuse als Thema eines Engagements ist für durch. Was in Zukunft dort passiert, werden die Stakeholder unter sich ausmachen und vereinbaren.

    Vielmehr habe den Kommentar auf ein zurückliegendes Zeitfenster bezogen und auch den Bogen zu Bomblat gespannt. Sie sollten das nicht einfach ignorieren, nur weil es nicht in ihre Argumentation passt.

    Die Dislikes werden einerseits mit meiner Person als solches zu tun haben und zum anderen mit der Kritik, die ich schrieb. Das mag nunmal nicht jeder gerne und schon gar nicht aus den Kreisen der Kritisierten.

  33. 113

    @107 pd

    Wir sind hier an sich nicht an dem Punkt, dass regulär ein/e neue/r Technische/r Beigeordnete/r gewählt werden soll und es deshalb um die Prüfung von Voraussetzungen und den Vorschlag möglicher neuer Kandidat/innen geht.

    Wir sind an dem Punkt, an dem der Berufsweg eines Menschen ggf. durch vorzeitige Abwahl beschädigt werden soll, nachdem man ihn laut Bericht trotz seiner Wahl offenbar nicht willkommen geheißen hatte etc. und er nun erkrankt ist.

  34. 112

    Der Grund für die Dislikes zu 72 aus meiner Sicht: Der Kommentar hat nichts mit der Causa Bomblat zu tun, sondern es geht auf die bekannte Art wieder mal um die Schleuse.

  35. 111

    @107
    Endlich mal ein Kommentar, der Licht ins Dunkel bringt. Nichts geht über persönliche Erfahrungen. Nun kann ich vieles nachvollziehen. Obwohl……..eigentlich habe ich ja gar keine Meinung zu Herrn Bomblat. 😉

  36. 110

    @102 A, Ritter (Ergänzung)

    Unbemerkt blieb der in meinem Kommentar erschöpfend beschriebener Sachverhalt ja nicht nur von der CDU, sondern von allen anderen Fraktionen im Rat. Mithin ist davon auszugehen, dass einige der bis dato 45 Dislikes auch von Sympathisanten der anderen Parteien erteilt worden. Wer lässt sich schon gerne so öffentlich wie in diesem Premium-Forum wie kleveblog.de kritisieren und das noch in einer sachlichen Weise, wie ich es getan habe.

    Wir gesagt, bis dato wurde kein einziges sachliches Gegenargument zu meiner Kritik verbracht. Vielleicht doch ein bullseye?

  37. 109

    @102 A, Ritter

    Nein, das Amt des Technischen Beigeordneten wäre tatsächlich nichts für mich, auch wenn ich – wie in diesem Strang einige Dinge beim Namen nenne.

    Ob die vielen Dislikes tatsächlich von CDU-Sympathiesanten stammen, weiss ich nicht. Ein sachliches Gegenargument, das über ein anonymes Dislike hinausgeht, hat jedenfalls bis dato keiner hier vorgebracht. Das öffnet Interpretationsspielräume, aber bitte nicht einen solchen, dass das Amt des technischen Beigeordneten auf meiner Bucket stünde. Ich bin beruflich ausreichend eingespannt und damit sehr zufrieden.

    @ Lachen oder Weinen

    Ganz gleich, welche Gesichtsentgleisungen Sie erfahren, beruhigen Sie sich – ich sollte nicht ursächlich sein.

  38. 108

    Gemeint war Kommentar 72, von dem „A, Ritter“ so begeistert war, dass er sich H.Plecker als Technischen Beigeordneten wünscht.

  39. 107

    Der Artikel ist so einseitig geschrieben, dass das wirklich aufhorchen lässt. Man….. ok, in Wirklichkeit: ich 😉 haue hier nicht mehr so gern in die Tasten da die Zensur :-)= auch mich hin und wieder zu Unrecht (Primavera Pizzeria) trifft aber was solls… für 5cent reichts noch wobei

    eigentlich habe ich ja gar keine Meinung zu Herrn Bomblat denn obwohl ich ständig mit seiner Behörde zu tun habe, gab es bisher keine Berührungspunkte. Habe mal zaghaft versucht, ihn in Sachen Unterstadtbebauung zu kontaktieren aber nie eine Antwort bekommen.

    Mit Herrn Rauer konnte man arbeiten, Herr Bomblat blieb für mich unter dem Radar. Möglicherweise weil er die Dinge, die mich betrafen und betreffen, für nicht wichtig genug erachtet oder meinte, er könne nichts beitragen. Das würde ich dem Kapitän erstmal nicht vorwerfen wollen, wer gute Fachleute um sich scharrt und diese machen lässt, muss sich nicht persönlich kümmern. Andererseits hat es mir immer gute Dienste geleistet wenn ich auch das Handwerkszeug aus dem Maschinenraum konnte oder zumindest kannte.

    Jedenfalls mein Fazit:
    da ich in schöner Regelmäßigkeit eine fast komplett andere Sicht auf die Dinge habe als rd und der Artikel an Propaganda grenzt, man könnte ja meinen Herr Bomblat wäre ein Heiliger…. da sich in den letzten 2 Jahren im Bauamt (zumindest für mich) nichts zum Besseren gewandelt hat, im Gegenteil… da der technische Beigeordneter es nicht geschafft hat, die Reihen hinter sich zu schließen und erst recht nicht die Reihen vor sich (die dürfen sich in schöner Regelmäßigkeit mit den Windmühlen der deutschen Bürokratie auseinandersetzen, Don Quijote lässt grüßen)…. Daumen hoch für Veränderung, Daumen runter für Stillstand.

    Wer mit seinem Amt zu tun hat braucht derzeit Nerven aus Stahl. Wenn das nicht bald besser wird dann verliert nicht nur der Handel die Lust und die Grundlage sondern auch andere. Naja, man soll ja nicht für andere sprechen: also wenigstens einer verliert die Lust (kann ja auch befreiend sein 🙂 , freut euch)

    Noch ein kostenloser Tipp in Richtung der Entscheider: es gibt Kompetenz und Fachwissen im Amt. Vielleicht wird es mal Zeit für eine technische Beigeordnete. In der Hoffnung dass das Ruhe ins Haifischbecken bringt und wieder (Sach)bearbeitung stattfindet. Wäre ein Anfang…

  40. 106

    @98 + @101
    „…….aber die meisten Zuschauer haben doch eher weniger Ahnung von Baurecht oder dergleichen“
    „Da merkt selbst der laienhafte Zuhörer, dass dieser Mann keine Ahnung hat, von dem was er da tut!“
    Ich glaube nicht, dass man mit einer „Ahnung“ von Baurecht oder Stadtplanung so richtig weiterkommt. Zumindest scheint Herr Bomblat eine Vorstellung (im wörtlichen Sinn) davon zuhaben. Mein Eindruck ist, dass er mit Fallenstellern nicht gerechnet hat. Die vermutet man eher in der Pampa.

  41. 105

    Kommentar 45 als Qualifikation für das Amt des Technischen Beigeordneten zu sehen, verursacht ein feines, kaum sichtbares Zucken der Mundwinkeln, so wie es manchmal in Meetings vorkommt, wenn nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.

  42. 103

    Es wäre gut, sich über die Bedeutung des Begriffs Zensur zu informieren, bevor man ihn verwendet.

  43. 102

    @72 HP. Lecker. Ein sehr guter und für den Laien sehr verständlicher Kommentar. Die 45 negativen Bewertungen dazu stammen wohl allesamt von CDU Sympathisanten. Wäre der Job nicht etwas für Sie, wenn man Herrn Bomblat leider „weg gemobbt“ hat? Es gibt durchaus CDU Mitglieder im Rat die wirklich nichts taugen..Meine Stimme haben Sie. Endlich mal jemand der die Dinge beim Namen nennt.

  44. 101

    @99 das war bewusst, Herr Förster
    @100 nein, aber die meisten Zuschauer haben doch eher weniger Ahnung von Baurecht oder dergleichen

  45. 99

    @ 95 „ein (wohl etwas zu) kritischer Leser“:

    Sie sind ja schon damit überfordert, den Familien-Namen von Herrn Christian Bomblat
    – zum Beispiel aus der Überschrift dieses Artikels – richtig abzuschreiben 🙁

    Wie soll man dann einen Kommentar von Ihnen ernstnehmen?

  46. 98

    @rd
    Ich empfehle an dieser Stelle mal eine Rats- oder Ausschusssitzung zu besuchen (sofern es diese mit besagtem Herrn überhaupt noch geben wird)
    Da merkt selbst der laienhafte Zuhörer, dass dieser Mann keine Ahnung hat, von dem was er da tut!

  47. 97

    Ich kann ja mal zurückfragen, worauf Ihre Sachkenntnis bei der Bewertung der Qualifikation von Herrn Bomblat beruht. Nach wie vor handelt es sich um unsubstantiierte Herabwürdigungen.

  48. 96

    @ 78, Steez:
    Nun ja – ich habe umfangreiche Erfahrungen mit der Klever ( und auch Kreis Klever) Verwaltung, mit Spezialdemokraten, Grünen ( angeblich „Opposition), Interessen-Konflikten und Gehorsams-Eiferern…
    Oft habe ich ich hierüber geschrieben – i.d.R. belegbar oder zumindest glaubhaft – kritisch, anklagend und schonungslos; dabei auch Namen und Personen benannt…
    Gleichwohl – etliche meiner Beiträge wurden nicht veröffentlicht.
    Nun darf man sich fragen warum nicht…?
    Hm – Der Inhaber dieses Blogs ist ja (mittlerweile) auch irgendwie auf Wohlwollen der Verwaltung angewiesen, z.B. bzgl. der Konzession eines gastronomischen Betriebes, ggfs. anderer „Zulassungen“?
    Wäre ja, hier in Kleve, nicht so ungewöhnlich, dass man Kritiker „kauft“ / “ gefügig“ macht!
    Aus persönlicher Erfahrung weiss ich um solche Manipulationen/ Beeinflussungen/ Erpressungen – habe darüber auch hier geschrieben; durfte aber wohl nicht veröffentlicht werden…

    Von daher – Betrachte ich es Zensur von oben-herab; „man“ will es sich ja nicht mit der Nomenklatura verderben..?

    MfG J.-U. Habedank

  49. 95

    Und wieso wird mein Kommentar wieder nicht veröffentlicht? War wohl wieder zu kritisch und nicht pro Blombladt?!

  50. 94

    @91.

    Meinen Sie, was immer Sie möchten ……..

    Weiterhin viel Spaß dans le moulin à rumeurs!

  51. 93

    92 .) Fehlverhalten ? 🙄…aber nicht in Kleve (zentral ) wo der bekannte Pastor mit den großen Händen ,die“ Don Camillo“ (der echte), neidisch machten, seine gerade von den NS „befreiten“ 😂🤣 🐏🐏🐏 von der Kanzel a, im Namen des Herrn 😇⏫ die CDU zu wählen. 😎Das hat bis heute gehalten ..damit Basta ! 😁

  52. 90

    Hm, mir macht eher die Außenwirkung und die Folgen bei der Wahl größere Sorgen, wann begreifen Politikerinnen und Politiker eigentlich, dass Menschen also das Wahlvolk an Ergbnissen und nicht an Personaltheater interessiert ist? Pünktlicher und preiswerter ÖPNV, gute und verlässliche Kita-Öffungszeiten, kein Unterrichtsausfall, sauberer öffentlicher Raum, funktionierende öffentliche Einrichtungen usw. und das bitte gräuschlos und uneitel.
    Aus meiner Sicht ist die Causa contraproduktiv, da das dem gesamten Rathaus und der gesamten Politik auf die Füße fallen kann. Falls es fachlich tatsächlich so sein sollte, dass Herr Bomblat Defizite in der Qualifikation haben sollte, dann wäre es das Sinnvollste ihn so einzuhegen und zu stützen, dass das Dezernat und die Verwaltung trotzdem gut aussieht.
    Noch was zu Herrn Rauer und Immobilien: Liegenschaften gehören als Abteilung zum Fachbereich Kämmerei also zum Dezernat II zum Kämmerer.
    @77 Das genau ist die Beschreibung von Sachbearbeitung, die Sache, d.h. in der öffentlichen Verwaltung: der Vorgang muss vom eigenen Schreibtisch abgearbeitet werden. Sachbearbeitern ist das sicher nicht vorzuwerfen, es ist ihr Job. Und die allermeisten im Rathaus haben einen Arbeitsvertrag als Sachbearbeitungsperson und eine entsprechende Stellenbeschreibung. Kreativität und über den Tellerrandhinausdenken ist strukturell nicht vorgesehen, nicht nur in Kleve nicht. Und bevor man sich großen Ärger einhandelt und an Depressionen erkrankt, bearbeitet man also Sachen… Das ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ersteinmal Realität.

  53. 89

    Ist Kleve das Dorf, wo Missverständnisse konstruiert werden?

    Bitte genau lesen ……. es kommt nirgendwo eine Namensgebung vor, eben von außen betrachtet!

  54. 88

    Ehrlich gesagt verrstehe ich nicht warum da (angeblich) auch die Mehrheiten im Rat kippen könnten und waum die Fraktionen die Bomblat gewählt haben, auch in weiteren Abstimmungen ihr Ding nicht einfach durchziehen und Boblat auch weiterhin gegen die Pseudochristen unterstützen.

    Der Guttenberg fälscht ne Doktorarbeit und der Seehofer gröhlt aufm CSU-Parteitag : ‚ Du bist einer von uns und bleibst einer von uns!‘.

    Die Schavan fälscht ne Doktorarbeit und wird Botschafterin im Vatikan. (*)

    So ne Rückendeckung selbst bei halbkriminellen Verhalten sieht man ausserhalb der Pseduochristen selten. Diese Standhaftigkeit würde ich mir von den anderen Fraktionen mal wünschen. Einfach mal klare Kante zeigen, auch wenns wehtut oder man selber dabei zeitweise nicht so gut aussieht. (Was ja die CDU/CSU kein bischen stört hat, das prallt an deren Moralverhalten einfach ab)

    (*) Die Abschiebung mit nem gesichterten Pöstchen in den Vatikan fand ich bei der Schavan viel skandalöser als beim Tebartz. Komis cherweise hat auch das die deutsche Öffenlichkeit kaum gestört.

  55. 87

    „Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn man sich selber eingestehen muss, dass man ,mit einer anforderungsreichen, themenübergreifenden, verantwortungsreichen Arbeitsstelle, überfordert ist. Es gibt immer Lösungen.“

    Was wissen Sie genau über die Eignung von Herrn Bomblat für das Amt?

    Und welche „Lösungen“ meinen Sie?

  56. 86

    @85
    „Könnte es auch sein, dass die betreffenden Mitarbeiter, es auch aus Loyalitätsgründen, abgelehnt hatten?“
    Loyal wem gegenüber? Mir scheint nicht gegenüber Herrn Bomblat. Dem Bericht nach zu urteilen, geht es eher um seine Demontage. Mediation meint doch wohl, nach konstruktiven Lösungen für beide Seiten zusuchen. Im günstigsten Fall kann die Gruppe, das Team sogar gestärkt daraus hervorgehen. Hier sieht es danach aus: Er oder Wir. Das ist keine gute Firmenkultur. Wie es aussieht, war das Arbeitsklima von Anfang an vergiftet.

  57. 85

    @84.

    Ja, es steht u.a. in dem Bericht, dass der Betroffene eine Mediation mit den Mitarbeitern seines Bereiches vorgeschlagen hat, und diese es abgelehnt hätten. Welche Sinnhaftigkeit hätte sich dahinter verborgen?
    Könnte es auch sein, dass die betreffenden Mitarbeiter, es auch aus Loyalitätsgründen, abgelehnt hatten?
    Wäre es im Berufsleben, mit Leitungsbefugnis eines gesamten Dezernates bei einer Stadtverwaltung, nicht sinnvoller und zweckmäßiger gewesen, sich bei gravierenden Fach- und Verständigungsdifferenzen, die übergeordnete Stelle und nicht die Mitarbeiter, um richtungsweisenden Gesprächsbedarf, zu bitten?

    Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn man sich selber eingestehen muss, dass man ,mit einer anforderungsreichen, themenübergreifenden, verantwortungsreichen Arbeitsstelle, überfordert ist.
    Es gibt immer Lösungen.

  58. 84

    @81: steht doch oben im Bericht, was die Mitarbeiter von Herrn Bomblat’s Vorschlag gehalten haben: „… Der Betroffene hat beispielsweise eine Mediation vorgeschlagen, die von den Mitarbeitern in seinem Bereich abgelehnt worden ist. …“

    Und gehen mal davon aus, dass es sich nicht um ein „Hören-Sagen“ handelt, sondern ein Fakt ist. Das traue ich rd schon zu, dass er ordentlich Recherche betreibt, bevor er etwas vom „Hören-Sagen“ hier schreibt.

    Fakt ist auch, dass das Kind tief in den Brunnen gefallen ist und der Umgang mit der Personalie Bomblat der Stadtverwaltung Kleve nicht gut zu Gesicht steht sowie was ich oben im Bericht gelesen habe- bisher von keiner Stadtverwaltung gehört habe.

    Fair geht anders, aber in Kleve werden die Personalprobleme in der Stadtverwaltung anscheinend „so!“ gelöst.

    Benno

  59. 81

    @79. Jemand

    Woher haben Sie die Kenntnisse für Ihre Meinung und Aussagen?
    Waren Sie bei einzelnen Vorwürfen persönlich anwesend, oder nur vom „Hören-Sagen-Schreiben“?

  60. 80

    Kann man auch den Ansatz vorbringen, dass man sich prinzipiell und grundlegend für eine hoch verantwortungsbewusste Arbeitsstelle bewerben sollte, wenn man über die voraussetzenden, mitzubringenden und einzusetzenden Fähigkeiten verfügt?

  61. 79

    @74 ich meinte eher das ganze zu klären, mit einem neutralen Vermittler, wie Herr Bomblat das in den Raum geworfen hat. Die anderen wollten das ja nicht, wieso auch, anscheinend gab/gibt es von weiter oben für dieses unangebrachte und das schädigende Verhalten keine Folgen, also fleißig weiter mobben und sabotieren.

    Wenn es den anderen nur darum gegangen wäre, die Situation zu klären und lösungsorientiert vorzugehen, dann, so weit lehne ich mich jetzt aus dem Fenster, hätte es so ein Gespräch – vielleicht auch mehrere – doch gegeben, oder? (Und falls nicht, wäre aber die Bereitschaft mindestens vorhanden).

    Und so wie die Situation nun ist, ist es weder für die Stadt Kleve als Arbeitgeber, noch für die CDU und Herrn Gebing etwas, wo sich mit Ruhm bekleckert wurde.

    Anscheinend war es anderen Mitgliedern nicht bekannt, wie man mit Mitarbeitern umgeht, die nicht springen wenn geschnippst wird – oder es ist ihnen egal. Wenn „So!“ Kleve geht, dann gute Nacht.

    Wie man so ein Verhalten auch nur ansatzweise verteidigen und gutheißen kann, bleibt mir weiterhin vollkommen schleierhaft.

  62. 78

    @73 Jens-Uwe Habedank:

    Bitte belichten Sie Ihre Aussage zur gesteuerten Furcht doch mal deutlicher. Es interessiert mich wirklich was Sie denken.

  63. 77

    In Kleve wird nicht gearbeitet, um etwas Gutes zu schaffen, sondern nur, damit es irgendwie erledigt ist.

    Hinter dieser Routine steckt pure Überforderung – und der fehlende Wille, überhaupt noch zu gestalten. Anspruch und Qualität sind längst verdrängt von halbgaren Lösungen, die schon bei der Übergabe wackeln.

    Der Fall Bomblat ist nur das aktuelle Gesicht eines Apparats, der es sich im Dauer-Notbetrieb bequem gemacht hat.

  64. 75

    Das ist natürlich Quatsch per se, aber wenn nach dem zweiten Satz die Abzweigung kommt: „Und außerdem ist mir auch schon viel Schlimmes passiert.“, dann führt das die Diskussion nicht wirklich weiter.

  65. 74

    @71
    Mit einem Dezernat von 30 Mitarbeitern wo keiner der angestrebten Stellen wirklich gebraucht wird und die den städtischen Haushalt nur noch mehr belasten als eh schon? Sorry, aber das ist nun wirklich keine Lösung!

  66. 73

    Das von wohl Furcht vor dem Rathaus gesteuerte Zensur-Verhalten dieses Blogs ist schon sehr, sehr klevisch…!

  67. 72

    Die Stadt Kleve hatte (unter Dipl.-Ing. Jürgen Rauer) eine Machbarkeitsstudie zum Neubau einer Sportbootschleuse in Auftrag gegeben. Über die Inhalte dieser Studie wurde in den politischen Ausschüssen langatmig diskutiert. Danach wurde eine weitere Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die unter dem Titel „Machbarkeitsstudie 2.0“ geführt wurde. Sie beinhaltete eine Entwurfsplanung nach HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) für eine neue Sportbootschleuse in Brienen. Neben einem zeichnerischen Ergebnis wurde von dem beauftragten Ingenieurbüro auch ein Modell des geplanten Bauwerks sowie eine umfassende Kostenschätzung nach DIN 276 erarbeitet. Das Honorar wurde dank der vorausgegangenen Bemühungen von Frau Dr. Barbara Hendricks von der Bundesrepublik Deutschland bezahlt. Auch über diese Planungsergebnisse wurde ausgiebig in den politischen Ausschüssen diskutiert und debattiert; die Verwaltung hatte zudem umfassend Zeit aufgebracht, um weitere Förderkulissen für den Bau des Projektes zu akquirieren und und und.

    Was aber ALLE von Beginn an übersehen haben, ist die Tatsache, dass dieses Schleusenbauwerk, so wie es von Beginn an geplant war, nie gebaut werden konnte. Die ganzen Planungsergebnisse der beiden Machbarkeitsstudien, alle Redezeiten im Rat und in den Ausschüssen, alle Zeitaufwendungen der Verwaltungsspitze der Stadt Kleve und damit verbunden auch Dienstreisen – alles redensartlich „für die Katz“. Gut, dass der Rat das Projekt schließlich „eingestampft“ hat, sonst wäre der Schaden immer weiter gewachsen, ohne dass es irgendjemand in Verwaltung und Politik bemerkt hätte.

    Warum aber „für die Katz“?

    Alle Planungsergebnisse wären nur dann umsetzbar gewesen, wenn das alte Schleusenbauwerk wie vom Deichverband Xanten-Kleve und der WSV geplant vollständig (!!!) abgerissen wird. Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte und hat die Interessenabwägung zwischen dem Hochwasserschutz resp. Deichschutz mit dem Denkmalschutz zu priorisieren. Dabei gilt der nachvollziehbare Grundsatz „Hochwasserschutz vor/über Denkmalschutz“. Und so festigte sich in der Verwaltung als auch in den Ausschüssen und im Rat der Stadt Kleve die Auffassung, dass das Schleusenbauwerk vollständig abgerissen würde, weil es zu marode sei um es wieder zu ertüchtigen. Ein Irrglaube. Hätten die Verwaltungsleute mal richtig in die vom Deichverband Xanten-Kleve erstellten Planunterlagen geschaut und zwar mit der gebotenen Sorgfalt, wäre auch dort klar geworden, dass der oben genannte Grundsatz überhaupt nicht für das gesamte (!!!) Schleusenbauwerk anwendbar ist. Denn ein Teil der denkmalgeschützten Schleusenkammer befindet sich nach dem neu geplanten Deichverlauf ausserhalb der Deichschutzzonen I und II. Für diesen Teil der Schleuse greift der Denkmalschutz und der Hochwasserschutz/Deichschutz eben nicht!!!

    Keiner und niemand hat diesen für alles Handeln so wesentlichen Sachverhalt bemerkt. Und so konnte viel Zeit und viel Geld „verplempert“ werden. In der Machbarkeitsstudie 2.0 steht übrigens auf einen der letzten Seiten im textlichen Teil der ausdrückliche Hinweis, dass sich die Planung nur dann umsetzen ließe, wenn alle alten Bauwerke im Planbereich zuvor restlos abgerissen würden. Dieser Hinweis wurde geflissentlich im Klever Rathaus ignoriert.

    Als ich qua Amt des Vorstandsvorsitzenden eines Schleusenfördervereins zur anfänglichen Grundlagenermittlung mit allen Stakeholdern ausgiebig sprach, saß ich irgendwann auch mit dem Geschäftsführer und dem Deichgräf des Deichverband Xanten-Kleve am Tisch und ließ mir die BauPläne zeigen und erläutern. Jene Baupläne, die auch im Rathaus hinlänglich bekannt waren. Als ich den Querschnittplan durch den neuen Deich sah, in dem auch die Geometrien der alten Schleuse dargestellt waren, erkannte ich, dass ein Teil der denkmalgeschützten Schleusenkammer ausserhalb der Deichschutzzonen I und II steht. Zwar war der GF Pieper von DVXK anderer Meinung, aber ich blieb bei meiner Meinung. Schließlich sollte ich recht behalten, wie sich inzwischen herausstellte, denn die Bezirksregierung Düsseldorf arbeitet derzeit mit dem DVXK an einer Lösung, in der ein Teil der denkmalgeschützten Schleuse erhalten bleiben muss. Das wurde zu Beginn des Jahres durch die NRZ Kleve berichtet.

    Dieses Beispiel ist mein Paradebeispiel dafür, wie im Klever Rathaus solche Verfehlungen stattfinden. Weder der damalige Technische Beigeordnete Dipl.-Ing. Jürgen Rauer noch der mit zahlreichen Ingenieuren besetzte Stadtrat hat diesen Fauxpas bemerkt noch verhindert.

    Nur wenige Jahre später nun Herrn Bomblat mangelnde Kompetenz vorzuhalten und ihm des Amtes entheben zu wollen, klingt nach alledem wie Hohn. Ich möchte nicht wissen, welche Summen an Steuergelder durch die beschriebene Verfehlung verschwendet wurde, ohne dass auch nur irgendein Verantwortlicher dafür sanktioniert wurde. Ich empfinde diesen Hohn verabscheuenswürdig.

  68. 70

    Die CDU scheint eine Lösung gemäß einer der sehr frühen Bedeutungen des Wortes anzustreben, genauer gesagt nach der Bedeutung im 8. Jahrhundert: befreien, erlösen. Was sie nicht bedenkt:

    Und siehe, die Erlösten gingen fröhlich einher,
    und lobten sich selber, das Volk von der Last befreit zu haben.
    Und sie sprachen zu jedermann: ‚Sehet, wir haben euch alle erlöst.‘
    Doch da die Tage vergingen, merkten sie:
    ihre neue Freiheit war wie ein Joch, das süß schmeckte im Munde,
    doch schwer lag auf ihren Schultern.

  69. 69

    @68

    Rauer konnte es letztlich auch nicht.

    War das so? Wer hat denn die Entscheidung dann getroffen ? Ich kenne diesbezüglich zumindest keinen Ratsbeschluss oder eine Inkenntnissetzung des Rats vorab der Presseinformation.

  70. 67

    Die Situation von Sonja Northing war nicht vergleichbar. Sie wurde vom „Volk“ gewählt und war auch nicht einfach abwählbar.

    „die nicht der 3. Mann im Alleingang fällen darf“

    Rauer konnte es letztlich auch nicht.

  71. 66

    @65.

    Das ist ein wichtiger Anhaltspunkt.

    Auch kann man, zu hier verschiedenen, geschriebenen Kommentaren, konkrete Beweise vermissen.

  72. 65

    @62 VAb
    Ich gehe davon aus, dass Herr Bomblat das Interview mit der RP freiwillig gegeben hat und nicht von der Rheinischen Post in die „Öffentlichkeit gezerrt“ wurde. Ansonsten kann ich mich nicht erinnern, dass irgendein Ratsmitglied bzw. Verwaltungsmitarbeiter öffentlich etwas zur Causa Bomblat gesagt hat.

  73. 64

    Offensichtlich leidet der Blombat an Realitätsverlust. Er glaubt doch nicht ernsthaft, dass der 1. und der 2. Mann in der Verwaltung sich von dem 3. Mann in der Verwaltung die Butter vom Brot nehmen lassen.

    Jürgen Rauer hat in der Presse mal eben verkündet dass die Stadt das Bahnhofsgebäude, als es zum Verkauf stand, nicht kaufen würde.

    Nach meinen Infos (ich kann da falsch liegen, bitte dann im Korrektur) iohne Absprache mit der Bürgermeisterin und/oder Rat.

    Wenn ich Northing gewesen wäre und die Dinge haben sich so zugetragen, ich hätte quer unter der Decke gehangen.

    Das ist eine hochpolitische Entscheidung gewesen, die nicht der 3. Mann im Alleingang fällen darf.

    Aber in Kleve hats keinen interessiert.

  74. 63

    @57

    Letztendlich wird der TB nicht von Königs und seinem Adlatus pseudochristlichen Gnaden ernannt (und am besten noch vom heiligen Propst bestätigt und gesegnet) sondern vom Rat gewählt.
    Und das ist auch gut so.

    Auch mit Northing waren übrigens einige nicht zufrieden. Trotzdem mussten sie sie akzeptieren. Primat der Politik.

    Udn Lauterbach hatte – hier warhscheinlich gerade wegen seiner ausgewiesenen Fachkompetenz – auch nicht allzu viele Freunde unter seinen MA im Ministerium. Sie haben trotzdem seine Weisungen akzeptieren müssen.
    Am Arbeitsplatz ist man in aller Regel nicht bei Wünsch-Dir-Was.

    Wenn die Mehrheit im Rat kippt, ist das natürlich was anderes. Ich hoffe mal wenn, dann frei von Intrigen.

  75. 62

    Einen Menschen, der erkrankt ist, sollte man unterstützen, indem er gestärkt wird, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, und selber den Weg aus der „Opferrolle“ zu finden, und aus dieser zu entkommen.
    Es scheint nicht förderlich zu sein, einen erkrankten Menschen, für bestimmte Ziele, unter die „Meute“ der Öffentlichkeit zu zerren, um ihn dort, zu eigenen Zwecken, vorzuführen.
    Jedem erkrankten Menschen sollte man schnellste Genesung wünschen, damit er seinen eigenen Weg finden und beschreiten kann.

  76. 61

    @31wauwau:

    Sie haben die Möglichkeit, Ihren wenig feierlichen Beitrag voller unmöglicher Unterstellungen zu korrigieren.

  77. 60

    Alle deutschen Städte befinden sich in einer Umbruchphase sozialer und klimatischer Veränderungen. Alle müssen sich mit ihrer Bau- und Stadtplanung anpassen und damit Verantwortung für die Zukunft ihrer Bürger übernehmen:
    1. Demografischer Wandel: Barrierefreie Quartiere, integrierte Nachbarschaftszentren und eine verlässliche Versorgung mit Pflege‐ und Gesundheitsdiensten.
    Soziale Stabilität: Bezahlbare Angebote für Familien und Studierende.
    2. Innere Verdichtung und Flächenschonung: Flächenversiegelungen begrenzen und an geeigneten Stellen Wohnraum und Gewerbeflächen ermöglichen, ohne ökologisch wertvolle Freiräume zu opfern.
    3. Wasserhaushaltsmanagement und Blue‐Green Infrastructure:
    4. Biodiversität und Vernetzung von Grünräumen
    Fragt man Experten, warum Städte wie Kleve es nicht schaffen, diese „Hausaufgaben“ für die Zukunft ihrer Bürger auch nur anzugehen, stößt man u. a. auf folgende Antworten:
    Bürokratie und Silo‐Denken; fehlende Klimafachkompetenz in der Verwaltung; falsche Prioritätensetzung und politische Zielkonflikte; Auftragsvergabe durch Kungelei und Lobbyeinfluss.
    Die Stadt Kleve hatte das außerordentliche Glück, einen Technischen Beigeordneten zu bekommen, der in Kleve verwurzelt ist: einen praxiserprobten Umweltwissenschaftler, der auch noch eine klare und auf die Zukunft gerichtete Stadtplanungskompetenz mitbringt.
    Und der Stadtrat von Kleve ist gerade dabei, diese Zukunft der Stadt gründlich zu vermasseln und die Stadtplanung für ihre Bürger auf Jahre hinaus auf das Abstellgleis zu schieben. Bravo!
    Ich vermisse in der ganzen Diskussion die Frage nach dem Motiv für das nach meiner Meinung verantwortungslose Verhalten der Klever Stadtführung. Und ich vermisse Investigativjournalismus, der die wahren Motive aufdeckt:
    Warum ist Investigativjournalismus wichtig?
    • Er stärkt die Demokratie, indem er Macht kontrolliert.
    • Er schützt die Rechte der Bürger, indem er Missbrauch aufdeckt.
    • Er fördert Transparenz in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
    Ihr Klever habt es in der Hand, ihr habt die Wahl. Stellt ihr die Weichen in Richtung Zukunft oder verspielt ihr sie durch verfehlte Politik, blockierte Bürokratie und Klimafachinkompetenz?

  78. 59

    Wollte Herr Bomblat dem 1. und 2. Mann denn die Butter vom Brot nehmen? Und wenn ja, wie wäre das überhaupt möglich?

    Es ist doch eher so, dass Bomblat in dieser Stadtverwaltung nicht mehr normal atmen konnte.

    Erstaunlich ist nur, wie man Bomblat falsche Akten unterjubeln konnte (wenn es so war, wie rd berichtet). Guckt man da nicht vor einer Sitzung mal rein?

    Auf so eine Idee mit falschen oder verschwundenen Akten kann jemand nur kommen, wenn er glaubt, das hätte keine Konsequenzen und dass es Rückhalt für solches Handeln (engl. Fachbegriff: CWB = Counterproductive Work Behaviour = Sabotage am Arbeitsplatz) gibt.

    Und wenn dem so ist, dann ist ganz schön was faul im Staate Dänemark…

  79. 58

    @57 einer der wenigen, die der Wahrheit ins Auge blicken. Dieser Fehler sollte so schnell es geht behoben werden!

  80. 57

    Bor, das mit dem branchenfremd scheitert doch daran, dass Bürgermeister und Kämmerer sich gegen diese Personalie ausgesprochen haben.

    Offensichtlich leidet der Blombat an Realitätsverlust. Er glaubt doch nicht ernsthaft, dass der 1. und der 2. Mann in der Verwaltung sich von dem 3. Mann in der Verwaltung die Butter vom Brot nehmen lassen.

  81. 56

    Man sollte misstrauisch werden, wenn mitten in den Sommerferien, mitten im Kommunalwahlkampf eine Abwahl von Herrn Bomblat angekündigt wird. Es bestand ausreichend Zeit vor der Wahl und auch nach der Wahl eine derartige Personalangelegenheit zu klären – mit der dafür üblichen Vertraulichkeit und in Verantwortung gegenüber allen beteiligten Menschen.

    Das dies jetzt von der CDU initiiert wird, ist in jeder Hinsicht verantwortungslos, menschlich unanständig und hoch unprofessionell. Die im Artikel beschrieben Vorgeschichte spricht Bände.
    Keines der bisher vorgebrachten Argumente überzeugt:

    Bei den Mitarbeitenden nicht beliebt? Es gab Zeiten da hat die CDU den damaligen Stadtdirektor Manfred Palmen dafür gefeiert, dass er überall aneckte, Mitarbeitende hart anfasste und sicherlich extrem unbeliebt war.
    Krank und dem Amt deshalb nicht gewachsen? In NRW hat kürzlich die CDU-Bauministerin Ina Scharrenbach ihre Krebserkrankung öffentlich gemacht und eine mehrmonatige Behandlungszeit angekündigt, in der sie ihr Amt mit den notwendigen Einschränkungen weiterführt.
    Inkompetent? Da fallen einem in der Stadtverwaltung ganz andere Namen ein.

    Die CDU betrachtet offenkundig die Stadtverwaltung als ihr Eigentum und jeder Mensch, der da nicht nach ihrem Geschmack ist, wird mit allen Mitteln gemobbt. Konservative Werte wie Anstand, Redlichkeit – und für eine christliche Partei eigentlich selbstverständlich – menschlich anständiger Umgang werden mit Füßen getreten. Und das belegt vor allem eins: das die maßgeblich beteiligten Personen Gebing, Keysers und Hiob für Führungspositionen ungeeignet sind.

  82. 55

    Ob nun Stadt Kleve oder Kreis Kleve (Kreisverwaltung), so ganz sind die dort Wirkenden leider noch nicht in der gelebten Realität angekommen.
    Aber Kleve ist da wirklich in keiner Weise besonders hervorhebenswert.
    Im Intergenetz verbreitet ein gewisser Marco Scheel, Inhaber der Firma Nordwolle, sehr eindrückliche Videos über den Bürokratieschimmel, die unsäglichen Bremsen, die Behördenwillkür und die offensichtliche Denke in diversen deutschen Amtsstuben.
    Vielleicht mag Herr Daute ja auch mal das Treiben des Kreisjugendamts betrachten?
    (Randnotiz: Jugendämter unterliegen keiner wirklichen Kontrolle und schalten und walten wie es ihnen gerde gefällt).
    Aber zurück zum Beitrag:
    Es ist wirklich kein Hinderungsgrund das eine Person „branchenfremd“ ist, wenn es um eine Führungsposition geht.
    Da müssen wir hier nicht die bundesdeutsche Regierung bemühen…und schon garnicht die Weltpolitik … nehmen wir einfach mal den bodenständigen Mittelstand.
    Viele Firmen tun sehr gut daran, Menschen die branchenfremd sind einzustellen.
    Erst diese ermöglichen eine frische, unverbaute Sichtweise und liefern mitunter sehr interessante neue Herangehensweisen.
    Der Bericht hier ist, da gebe ich einigen anderen Kommentierenden vollkommen Recht, eine kleine Hexenjagd oder auch eine Art Verschwörungsplott.
    Aluhutträger sind nicht die einzigen Schwurbler.

  83. 54

    @50: Fragen Sie doch bitte mal bei der Rheinischen Post nach. Da ist der Artikel erschienen.

  84. 53

    @50 Als gewählter Amtsinhaber muss er nicht einverstanden sein. Außerdem ist es von öffentlichem Interesse, wenn ein Amtsinhaber vielleicht vorzeitig abgewählt werden soll.

    Mutmaßungen über die Art seiner Erkrankung sind allerdings fehl am Platz. Ebenso Andeutungen, er sei nicht wirklich krank.

  85. 52

    Wieso muss ich beim Lesen der Kommentare immer wieder auch an die Bundespolitik und ihre Fehlbesetzungen denken?

    Zum Beispiel an Lars K., den Herrn über 100derte Milliarden.
    Hoffentlich ergeht es ihm besser als Kevin K., oder Herrn Bomblat.

    Ich liebe den „demokratischen“ Umgang, den demokratische Parteien pflegen.

  86. 51

    Ich habe des Rätsel Lösung.
    An der Verwaltung ein grosses Schild aufhängen:
    Betreten auf eigene Gefahr. Ein Mikrobiologe aus Südamerika versucht die deutschen Bauvorschriften zu ergründen.

  87. 50

    Inwieweit war und ist Herr Bomblat über diesen Artikel und die Veröffentlichung seiner Personalie, und eventuellen Nachsätzen, einverstanden?

  88. 49

    @47.
    Da Sie sich über meiner Person in Unkenntnis befinden und Sie sich selber als „guter Klever Bürger“ halten und bezeichnen, dann unterlassen Sie bitte Ihre desolaten Vermutungen und Unterstellungen, und zugleich auch das Wort „Verschwörung“!!!

  89. 48

    @45: Was denkst du denn? Natürlich tragen die vier Parteien selbst die Kosten für ihre Wahlkämpfe – so wie es gesetzlich vorgesehen ist. Also bitte keine Verschwörungs-Märchen. Einfach mal bei den Fakten bleiben.

  90. 47

    Hallo zusammen, dieses Thema polarisiert doch sehr stark. Wie wir zum Beispiel bei dem Verfasser des vorhergehenden Posts lesen können, wird schon eine Verschwörung vermutet. In einer Demokratie ist es normal das zur Verfolgung der Ziele Parteien sich zusammenschließen.
    Sollte dabei ein Emoji Bürgermeister auf der Strecke bleiben, so nennt der freie Bürger das Demokratie.
    Die Frage der Finanzierung stellt sich bei vielen Projekten der Stadt deren Ziele für den ein oder anderen auch sehr undurchsichtig ist.
    Möge der bessere Kandidat gewinnen.

  91. 46

    @43 hätte aber doch guten Willen gezeigt, oder? Hätte aber doch auch gezeigt, dass man mit der Situation unzufrieden ist, nicht eine Person aus dem Beruf ekeln und mobben, oder?

    So ein unreifes, unprofessionelles und unangebrachtes Verhalten schadet der Verwaltung als AG und der Stadt Kleve. So weit denken die entsprechenden Personen aber nicht, warum auch?

  92. 45

    Etwas wäre interessant.
    Von wem wurde dieser 4-Parteien-Zusammenschluss zu einer Unterstützer-Gruppe und dem gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten, initiiert?
    Wer finanziert diesen Wahlkampf 2025?

  93. 44

    @39 Benno

    Der Artikel hinter dem Link liefert alle Gründe (ob gerechtfertigt oder nicht), warum es nicht gutgehen konnte.

  94. 43

    @41 „Dass die Mitarbeitenden aus seinem Bereich, die zu einer von Herrn Christian Bomblat selbst vorgeschlagenen Mediation nicht bereit waren, noch immer in unserer Stadtverwaltung arbeiten dürfen und nicht rausgeschmissen worden sind…“

    Die Teilnahme an einer Mediation ist immer freiwillig. Aber es hätte Gedpräche geben können, die von höherer Stelle initiiert werden. Daran hätten alle teilnehmen müssen. War aber ja anscheinend nicht gewollt.

  95. 42

    Die Qualifizierung war als Herabwürdigung gemeint, es wurde schließlich ein Technischer Beigeordneter gesucht.

  96. 41

    Zuerst möchte ich Herrn Christian Bomblat von ganzem Herzen wünschen, dass er bald wieder gesund ist und auch gesund bleibt und dass er innerhalb oder außerhalb unserer Stadtverwaltung eine berufliche Zukunft findet, die es ihm ermöglicht, morgens mit Freude und Zuversicht aufzustehen und ein erfüllendes Arbeitsleben zu haben.
    Herrn Christian Bomblat habe ich als einen sehr sympathischen und hochkompetenten Menschen kennengelernt, der zu jeder Zeit freundlich und ansprechbar ist.

    Anscheinend waren sich einige Menschen in unserer Stadtverwaltung und vielleicht auch in der CDU-Fraktion schon vor seiner Wahl zum Technischen Beigeordneten einig, dass Christian Bomblat keine Chance haben sollte. Nach meinem Eindruck gilt das aber auf keinen Fall für die ganze CDU-Fraktion, auch nicht für die große Mehrheit der CDU-Fraktion.

    Dass die Mitarbeitenden aus seinem Bereich, die zu einer von Herrn Christian Bomblat selbst vorgeschlagenen Mediation nicht bereit waren, noch immer in unserer Stadtverwaltung arbeiten dürfen und nicht rausgeschmissen worden sind, lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.
    Man hätte ihnen ja nur den Weg zu ebnen brauchen, als sie selber weg wollten …

    Wieso es Menschen gibt, die den Leiter unseres Rechnungsprüfungsamtes für den besseren Bürgermeister halten, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Mir ist unser Rechnungsprüfungsamt jedenfalls noch nie als Quelle von Innovation, Kreativität und Phantasie aufgefallen …

    Es gäbe noch viel zu ergänzen, aber das möchte ich mir an dieser Stelle verkneifen.

    Am 8. Oktober werde ich Herrn Christian Bomblat bestimmt nicht abwählen!

  97. 40

    Zum Fremdschämen. Antonyme Umfragen, Kündigungsdrohungen, möglicherweise von „Oben“ gedeckt, sich einer Mediation verweigern, eine Schmierenkomödie. In Abwesenheit der betreffenden Person, die Weichen für eine Abwahl stellen. Bei einer solchen Verwaltungsspitze und diesen „loyalen“ Mitarbeitern, viel Glück dem evtl. Nachfolger.

  98. 39

    Hat die Stadtverwaltung mal überlegt, welchen Ruf sie als Arbeitgeber bekommt?
    Welcher besser qualifizierte technische Beigeordnete soll denn nach diesem Spektakel gewillt sein, sich auf diese Stelle zu bewerben? Wir erinnern uns, wie „herzlich“ die Einführung Herrn Bomblat’s war.
    Wenn schon damals die Bewerbungskommission festgestellt hatte, dass die Bewerbung Bomblat’s die bisher Beste u.a. für das Amt des Klimaschutzbeauftragen war, werden dann noch bessere Bewerbungen eintrudeln?

    Da die CDU damals schon gegen ihn war, ihn aber nicht verhindern konnten (siehe hier: https://www.kleveblog.de/christian-bomblat-zum-neuen-beigeordneten-gewaehlt-cdu-scheitert-mit-antrag-die-stelle-neu-auszuschreiben/) wurde anscheinend nach anderen Mittel gesucht, Herrn Bomblat los zu werden. Fördert so ein Vorgehen mehr Vertrauen in die Politik? Oder verhält man sich deswegen so, weil man seinem Wahlsieg schon ahnt?

    Schade, vielleicht hätte die Stadt Kleve zumindest von seinem Wissen und Erfahrungen des Klimaschutzbeauftragen gut in Zeiten des Klimawandels profitieren können. Nun müssen wir gewünschtes Fachwissen teuer einkaufen.

    Benno

  99. 38

    Die rege Diskussion hier zeigt m. E. vieles, bestimmt aber nicht die systematische Unterdrückung von Kritikern.

  100. 37

    @rd
    Anscheinend interessiert sie nur Sie halbe Wahrheit bzw die Wahrheit Sie hören wollen. Systematische Unterdrückung von Kritikern? Schade. Bleibt für Kleve zu hoffen, dass bald wieder jemand geeignetes den Posten übernimmt! Auch ein Dezernat 4 mit 30 Personen würde jeglichen Rahmen sprengen. Auf Kosten welcher Personen? Genau! Dem Klever Steuerzahler
    Achja: Christoph Nass war natürlich gemeint😉

  101. 36

    Erstens: Wenn jemandem von Anfang keine Chance gegeben wird, ist das eine schwierige Situation. Bomblat wurde in der ersten Sitzung nicht mal vorgestellt.
    Zweitens: Die Mitarbeiter fühlten sich offenbar sicher genug bei ihrem kontraproduktiven Verhalten.
    Drittens: Bomblat hat laut Bericht unter dieser Situation gelitten und ist erkrankt. Jetzt soll er vielleicht abgewählt werden.

    Wenn jemand gewählt und ernannt ist, dann muss man ihn nicht auch mit Respekt und Fairness behandeln. Und nicht von Anfang an in dem neuen Job verunsichern.

    Herr Bomblat muss sich andererseits fragen, ob es klug war, sich auf diese Stelle zu bewerben.

    Insgesamt ist der „Fall“ kein Aushängeschild für die Stadt Kleve als Arbeitgeber.

  102. 35

    Das passt zu vielen Dingen die ich als Mitarbeiter im Tiefbauamt erlebt habe!
    Ich hoffe sehr das Markus Dahmen sich durchsetzt und als neuer Bürgermeister den Ungerechtigkeiten und dem Klüngeltum ein Ende bereitet!
    Pz

  103. 34

    Der Kommentar war keineswegs „zu kritisch“, sondern verwechselte offenbar persönliche, unsubstantiierte Herabwürdigungen mit Kritik. Deshalb habe ich ihn nicht veröffentlicht. Dieser Kommentar jetzt wiederum versucht den Artikel durch die vermeintliche Angaben von Quellen zu diskreditieren. Natürlich werden Informanten nicht genannt, aber ich kann versichern, dass es eine Vielzahl davon gab. Vielleicht Clara Nuy, vielleicht Christoph Nass, vielleicht Charly Neumann, vielleicht auch nicht.

  104. 33

    Zunächst einmal alle guten Wünsche zur Genesung an Herrn Bomblat.

    Es ist halt so, dass manche für eine Tätigkeit einfach nicht geeignet sind, sei es aus persönlichen Gründen, fehlendem Fachwissen oder dass man einfach mit der gegebenen Situation, aus welchen Gründen auch immer, nicht zurecht kommt. Das passiert in allen Unternehmen und Firmen (leider) regelmäßig.

    Jetzt aber zu fordern, dass dann noch höhere Instanzen ausgetauscht werden müssen, kann auch nicht die Lösung sein. Wie in allen öffentlichen Verwaltungen tut man sich auch in Kleve schwer, Neuerungen, Verbesserungen und innovative Ideen umzusetzen. Die Bürokratie ist ein Monster. Das ist leider kein typisches Klever Problem. Die Lösung kann in Kleve aber nicht sein, einen anderen Bürgermeister zu wählen, der selbst aus der tiefsten Verwaltung kommt (Neuerungen auch nicht auf dem Weg bringen wird) und der schon bei der Wahl zum Kämmerer gescheitert ist und jetzt das nächsthöhere Amt anstrebt.

  105. 32

    @24: Es lohnt sich, an dieser Stelle auch daran zu erinnern, dass selbst Herr Rauer an einem Burnout erkrankt war. Diese Parallelen sind durchaus bemerkenswert. Wenn trotz wechselnder Führungskräfte weiterhin gegen „den Chef“ gehetzt wird, sollte man sich vielleicht fragen, ob das eigentliche Problem nicht auf anderen Ebenen zu suchen ist.

    Zudem fällt auf: Einige, die mit dem Weggang aus Kleve gedroht haben, wurden auch in Kevelaer nicht übernommen. So groß kann die behauptete Fachexpertise also nicht gewesen sein – andernfalls hätte man sie dort wohl mit Kusshand genommen. Viel heiße Luft.

    Ob die CDU die nötigen Unterschriften überhaupt zusammenbekommt, bleibt abzuwarten. Einen Verlierer gibt es aber jetzt schon: das Ansehen der Stadtverwaltung. Das hat durch das ganze Schauspiel bereits erheblich gelitten.

  106. 31

    Sorry, aber der Artikel ist doch (wieder einmal) purer Wahlkampf gegen die CDU.

    Der gute Herr feiert jetzt krank und vorher gab es wenig positives über ihn zu berichten, wer mit ihm auf der Bauseite zu tun hatte und offensichtlich auch innerhalb seiner Mannschaft.

    Jetzt Mimimi plus Schützenhilfe vom Blog…? Ich glaube hiermit wird ihm eher noch mehr geschadet.

    In der Position eine Fehlbesetzung mit Ansage. So what?

    Ist das hier jetzt ein Forum für einseitige Darstellung von Personalthemen? Ggf. Konkurrenz zu Kununu bzw. BöseCDUalsArbeitgeber-Kununu?

  107. 30

    warum werden meine Kommentare nicht veröffentlicht? Zu negativ gegenüber Bomblat? Ich weiss auf welchen Mist dieser Artikel gewachsen ist. CN

  108. 29

    @27: „Das klassische Dreieck in der Transaktionsanalyse. Nur aufzulösen, indem die eingenommenen Rollen aufgelöst werden. Zurück zu Augenhöhe und Verantwortung auf allen Seiten.“

    Sie beschreiben das stets begrenzte Wissen der Psychologie:

    Nach dem man alles auseinander genommen hat, fehlen die Werkzeuge und man weiss nicht wie es wieder zusammen gesetzt werden kann.
    Im vorliegenden Fall jedoch, scheint es sich nicht um Nichtwissen zu handeln (ihnen fallt ein, was sie vorher schon wussten), sondern um Vorsatz. Dem Vorsatz, etwas Förmliches bzw. formloses nicht zusammen zusetzen, u.a., weil es nie zusammen gesessen hat.
    Wie von R.D. beschrieben, existiert einseitig keine Bereitschaft, Rollen auf Augenhöhe aufzulösen. Es geht um was ganz anderes, es geht um Strukturen, die in solchen Ämtern so gut wie immer, die größte, die – mächtigste – „Rolle“ spielen.

    Wenn das Wörtchen wenn nicht wär´, hätten wir kein Ego mehr…

    Herrn Bomblat wünsche ich, dass er gesundheitlich wie langfristig unbeschadet entkommen kann und alles erdenklich Gute für seine Gesundheit.

  109. 27

    Herrn Bomblat ist natürlich alles Gute zu wünschen.

    Ich glaube allerdings nicht, dass ihm die zugeschriebene Opferrolle hilft.

    Hier die Täter, dort das Opfer und dann noch die auf den Plan gerufenen Ratgeber. Das klassische Dreieck in der Transaktionsanalyse. Nur aufzulösen, indem die eingenommenen Rollen aufgelöst werden. Zurück zu Augenhöhe und Verantwortung auf allen Seiten.

    Eine Mediation wäre tatsächlich eine gute Sache gewesen.

    Und sie wäre es immer noch. Denn die Grundregel lautet: keine Parteinahme durch den Mediator. Aber es geht nur auf freiwilliger Basis.

    Die Abwahl von jemandem, der krank geschrieben ist, wäre jedenfalls die schlechteste Lösung. Auch wenn es rechtlich möglich ist. Aber auch rechtlich zulässiges Handeln kann politisch oder menschlich falsch sein. Das müsste Herr Gebing als Anwalt eigentlich wissen.

  110. 26

    An Politikern darf man immer wieder auf´s neue bestaunen, wie denen nachher einfällt, was sie vorher schon wussten.

  111. 25

    @18
    — „Aus meiner Sicht eine rein politische Momententscheidung ohne jede Fachkunde. (…) In Spitzenpositionen gelten nun mal andere Maßstäbe als die von vielen vorgebrachten, zwar nachvollziehbaren aber aus meiner Sicht nachrangigen Punkten.“

    Gilt das auch z.B. für die jetzige Bundesgesundheitsministerin und den aktuellen Kulturstaatsminister oder für Forschungsministerin Bär?

  112. 24

    Das ist natürlich ein Problem, das hätte man wissen müssen.

    Um in CDU-Gefilden was zu werden soltte man wahlweise:

    eine Doktorarbeit fälschen
    Betrug mit Staatsaufträgen betreiben (Maskendeals)
    Parteispenden verschleiern
    Migranten ins Land holen (nicht per se schlecht) und ANDERE für die entstehenden Probleme verantwortlich machen (und das seit dem ersten Anwerbeabklommen vor über 60 Jahren)
    Generell: Splitter-Balken Spiel in Perfektion beherrschen

    Erstaunlich auch dass hier niemand über den Vorgänger Jürgen Rauer redet. Mit seinen granatenmässigen Fehlentscheidungen zur Unterstadtplanung und seinem absolut konsequenten Arbeiten wie ein Bulldozer gegen alles was in Kleve eauch nur entfernt mit Bahnthemen zu tun hat, hat er der Stadt meiner Ansicht nach massiv geschadet.

    Ob die Ansiedlung der FHRW (hat jetzt nix mit dem TB zu tun) der Stadt wirklich was gebracht hat wird sich noch rausstellen, – lass nochmal 15 Jahre ins Land ziehen.

    Und die Gewerbegebiete sind bei gigantischem Flächenverbrauch von sensiblen Naturgebieten bei vergleichsweise dazu wenigen neu geschaffenen Arbeitsplätzen auch nicht unbedingt ein Ruhmesblatt und ziehen darüberhinaus auch immer wieder neu in die Felder gewaltze Strassen nach sich.

  113. 23

    Wir reden hier über einen atmenden Menschen der Respekt verdient hat. Einige von uns wissen wie schwer es ist sich gegen eine ablehnende Meinung durchzusetzen. Und die regierende CDU hat sicherlich keine Möglichkeit ausgelassen dem Herrn Bomblat Steine in den Weg zu legen. (wir wollten Ihn ja von Anfang an nicht!)
    Ich wünsche dem 1. Beigeordneten alles Gute viel Gesundheit und einen sauberen Weg aus diesem Dilemma. Die Mitarbeiter die nichts anderes zu tun haben als diesen Menschen zu mobben, wünsche ich für die Zukunft nicht nur zu meckern, sondern den Kollegen mit aller Kraft zu unterstützen, um nicht selber in so eine Situation zu kommen!!

  114. 22

    Zur Wahrheit gehört aber auch, das kritische Stimmen aus anderen Parteien gegen Herrn Bomblat laut wurden..

  115. 18

    Aus meiner Sicht ein sehr einseitiger Artikel, aber das ist das gute Recht der Redaktion. Es werden ja auch Kommentare anderer Meinung zugelassen.

    Es war für mich unverständlich, wie man jemand ohne entsprechende Ausbildung und Erfahrung ein Dezernat mit einer großen Mitarbeiterzahl und einem Bauvolumen von geschätzten 200 Millionen anvertrauen konnte. Eine weitere Bewerbungsrunde wäre seinerzeit wahrscheinlich problemlos möglich gewesen, und man hätte vielleicht aus erfahrenen Bewerbern oder Bewerberinnen auswählen können.

    Aus meiner Sicht eine rein politische Momententscheidung ohne jede Fachkunde. Der jetzigen Situation müssen sich die damaligen Entscheider nun stellen und diese zum Wohle der Stadt Kleve lösen. In Spitzenpositionen gelten nun mal andere Maßstäbe als die von vielen vorgebrachten, zwar nachvollziehbaren aber aus meiner Sicht nachrangigen Punkten.

    P.S. Die Fehltritte mit Sontowski und dem Rathaus gingen übrigens nicht auf Kosten der Bauverwaltung. Diese (einzigartigen) Verfahrensarten gingen komplett auf Rechnung von Brauer und Haas, die ihrem Rechtsberater Kamphausen, der so ganz nebenbei am beratenden Projektbüro beteiligt war, auf den Leim gingen.

  116. 17

    Mmuuuh, zum Teil selbst Schuld! Zumindest hat Herr Bromblat es bisher versäumt, mit so manchen gewichtigen und kraftstrotzenden Ureinwohnern des unteren Niederrheins in Kontakt zu treten, mmuuuh, also wie mit mir. Dabei hätte ich ihm vermmuuuhtlich durchaus mit einem Open Mind zugehört, mmuuuh, und im Falle eines positiven Eindrucks eben diesen zu sehr viel Stimmvieh kommuuuhnizieren können. Mmuuuhtmaßlich von besonderem Interesse wäre dabei gewesen, welche Positionen Herr Bomblat denn zu bestimmten, aber betreffend ihrer Ausführung sehr zweifelhaft geplanten Bauprojekten hat, mmuuuh, zum Beispiel zu der kurz bevorstehenden, massiven Zweckentfremdung meiner grünen Wiesen im Umfeld des Elsenpasses und zu der völlig überdimensionierten, Amphitheater-ähnlichen Bahnunterführung. Wie schön könnte es doch werden, wenn Herr Bomblat doch statt erkrankt ein kerngesunder, vor Kraft strotzender Hercules wäre, mmuuuh, um den Augias-Stall des Klever Bauamts mit Hilfe einer Rhein-Umleitung oder so mal nachhaltig auszumisten. Sollen doch die Mitarbeiter, die gehen möchten, dort weggehen, mmuuuh, dann kommen ja mmuuuhtmaßlich mal ein paar neue Mitarbeiter mit neuen Ideen und neuen Netzwerken auf deren Stellen. Mmuuuh, nix Vakuumgefahr!

  117. 15

    Interessant wäre zu erfahren: Was haben Teile der Grünen, die Bomblat mit ins Amt gewählt haben, jetzt gegen den ehemaligen Klimaschutzmanager?

    Haben Mitarbeiter sich wirklich wie beschrieben gegen Bomblat gewendet, wenn dieser einen guten Job gemacht hat? Schwer vorstellbar.

    Bomblat ist kein Bauingenieur, was eigentlich üblicherweise die Standardvoraussetzung für einen Technischen Beigeordneten im Bauamt ist. Wenn Vorgesetzte weniger Ahnung haben als manche Mitarbeiter, dann ist das immer problematisch. Hatte ggf. womöglich auch Bomblat selber ein Problem damit?

    Jedenfalls findet hier auch eine Opferstilisierung statt. Bald ist Kommunalwahl.

    Und welches Parteibuch hat rd?

  118. 14

    Für mich erweckt das eher den Eindruck, dass man sich einig ist: es muss eine Richtungsänderung geben.

    Bin aber zugegebenermaßen auch voreingenommen.

  119. 13

    Der Verlauf dieser unrühmlichen Geschichte ist leider die Konsequenz einer komplett falschen Personalentscheidung, die so aus fachlicher Sicht hätte nie getroffen werden dürfen.

  120. 12

    Hmmmm ………. dieser Artikel liest sich leider nicht neutral!

    Um auf den eigentlichen Punkt zu kommen, handelt es sich doch einfach um die nächste
    Bürgermeisterwahl.
    Soll nun der politischen „Vierergruppe“ (nach „Offenen Klever-Jargon“ wäre das eine „Klüngelrunde“,
    jeweils ohne eigenem Kandidaten) Unterstützungen für einen, aus der Not heraus, gemeinsamen
    Kandidaten, gegen den aktuellen Amtsinhaber, zugesichert werden?

    Das ist ja reines Kleinstdorfgeklüngel und einfach nur unprofessionell und peinlich!

  121. 11

    Hallo zusammen, so ist das mit den echten Christen, Wasser predigen Wein trinken.
    Die CDU ist schon viel zu lange an der Macht und das geht zu Lasten der Demut. Es wäre sicherlich wünschenswert, das mal eine andere Partei ans Ruder kommt, nicht weil sie es besser macht, sondern wegen neuer Ideen und einem neuen Stil.
    Hier in Kleve läuft einiges falsch und das wird auch regelmäßig hier thematisiert. Die Opposition könnte sicherlich auch für eine Veränderung stehen, wenn sie den gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten durchbringen würden. Auch die Unterstützung durch die Parteien der Opposition für den Herrn Bomblat wäre wünschenswert, da Mobbing auf der Arbeit nicht zu tolerieren ist. Heute trifft es Bomblat morgen vielleicht einen anderen unliebsamen Kollegen.
    Leider ist der jetzige Bürgermeister sehr von sich überzeugt, was nicht von allen geteilt wird.
    Wir Wähler können da mit gutem Beispiel voran gehen und den Weg freimachen.

  122. 10

    Ich kann mich sehr gut in Herrn Bomblat rein versetzen. Mir erging es vor Jahren ähnlich. Wenn einen jemand aus der Verwaltung auf dem Kieker hat, weil man nicht deren Meinung war oder nicht einfach getan hat, was sie wollten, war man unten durch. Dann blieb einem nur das Weite zu suchen.

    Ob man kompetent ist und etwas verändert will interessiert bei der Stadt nicht. Besser ist, wenn man gut aussieht und im Vorzimmer viel Geld für keine Führungsverantwortung bekommt oder befördert wird weil man Beziehungen hat.

    So kann es in der Verwaltungsspitze nicht mehr weitergehen. In den letzten Jahren wurde die Verwaltungsspitze immer weiter aufgeplustert, Stellen wurden weiter geschaffen aber nie mehr Stellen abgebaut. Wie kann das sein?

    Ich gebe Hansi Recht: es wird sich in der Verwaltung nie etwas ändern wenn sich die Politik und die Spitze nicht ändern wird!

  123. 9

    Die Diskussion um Christian Bomblat und seine Amtsführung als Technischer Beigeordneter der Stadt Kleve zeigt deutlich, dass hier nicht nur politische Machtspielchen im Vordergrund stehen, sondern auch ein strukturelles Problem: Herr Bomblat ist schlichtweg für dieses Amt fehlbesetzt. Die vielfältigen Kritikpunkte, die von fehlender Fachkenntnis bis hin zu einem gestörten Arbeitsklima reichen, sind keine Einbildung oder politische Intrige, sondern spiegeln reale Defizite wider, die in einer so verantwortungsvollen Position nicht ignoriert werden können.

    Dass Herr Bomblat zur Zeit krankgeschrieben ist, sollte nicht als Schwäche oder „Fehlzeit“ gegen ihn gewertet werden, sondern als verständliche Reaktion auf eine hohe psychische Belastung. Eine depressive Erkrankung entsteht oft gerade dort, wo Menschen an ihre Grenzen stoßen – in diesem Fall an den Anforderungen des Amtes und dem damit verbundenen Druck. Es ist daher nicht umgekehrt, dass Herr Bomblat seine Krankheit „ausnutzt“ oder als Vorwand dient; vielmehr ist seine Überforderung im Amt eine plausible Ursache für seine gesundheitlichen Probleme.

    In einer gesunden Verwaltungsstruktur müsste man genau an dieser Stelle ansetzen: Klarheit darüber schaffen, ob die Kompetenzen und Fähigkeiten eines Amtsträgers mit den Aufgaben übereinstimmen. Eine offene und ehrliche Bewertung, die fachliche Eignung als Maßstab nimmt, schützt nicht nur die Person selbst vor Überlastung, sondern auch die Verwaltung vor Schaden.

    Politische Differenzen oder persönliche Sympathien dürfen hier nicht darüber hinwegtäuschen, dass die richtige Besetzung einer Schlüsselposition essenziell für das Funktionieren der Stadtverwaltung ist. Im Fall von Herrn Bomblat muss daher das Hauptaugenmerk darauf liegen, wie die Arbeitsfähigkeit des Dezernats wiederhergestellt und der Dienst am Bürger gesichert werden kann – nicht darauf, Krankheit zu instrumentalisieren oder persönliche Konflikte auszutragen.

    Vor diesem Hintergrund ist die geplante Abwahl von Herrn Bomblat das geeignetste Mittel, um die Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung wiederherzustellen und weiteren Schaden von der Stadt Kleve abzuwenden.

  124. 8

    Ich finde es doch nicht als einziger seltsam, dass man Herrn Bomblat absichtlich und oft sabotiert hat, um ihn schlecht da stehen zu lassen, oder??

  125. 7

    Ich finde die Berichterstattung etwas einseitig zugunsten Herrn Bomblats. Wer Mitarbeiter aus seinem Dezernat persönlich kennt und hierzu spricht, bekommt eine andere Sicht auf die Dinge.

  126. 6

    Neben einem AfD Verbot würde ich ja gerne auch ein CDU Verbot in den Raum stellen (Und die CSU gleich mit)

  127. 5

    Sorry, eine Korrektur… den Aspekt Wahlamt hatte ich nicht bedacht.

    Gewählte Amtsinhaber haben keinen gesetzlichen Anspruch auf ein BEM-Verfahren, sondern nur Arbeitnehmer im einem klassischen Beschäftigungsverhältnis.

  128. 4

    Es läuft so einiges schief in der Stadtverwaltung. Es zählt nur der Wille eines anonymen Kreises. Nennen wir ihn mal avv….😂 An Herrn Bomblat lief immer alles vorbei….aber wer mit den Wölfen tanzt, muss damit rechnen gebissen zu werden. Die Klever Verwaltung wird sich nie ändern.

  129. 3

    Anonyme Mitarbeiterbefragungen sind übrigens genau dazu da, dass Mitarbeiter sich anonym „auskotzen“ können, ohne Folgen befürchten zu müssen. Sie sind ein übliches Instrument. Ein Fehler wäre es natürlich, ein ausgefülltes Freitextfeld als Gesamtmeinung wirken zu lassen.

    Es gab offenbar mehrere Mitarbeiter, die mit Bomblats Amtsführung nicht einverstanden waren/sind. Aus welchen Gründen genau?

    Der „Fall“ Bomblat ist von außen nicht zu beurteilen.

    Der Beitrag klingt, als sei Bomblat in die Krankheit getrieben worden. Um sie ihm dann vorzuwerfen.

    Aus langjähriger eigener Berufserfahrung, teils im HR Bereich, würde ich immer sagen: so einfach ist es meist nicht.

    „Die Bibel, auf die sich Christdemokraten gerne berufen, ist voll von Beispielen, in denen kranken Menschen geholfen wird.“

    Das geht erst, wenn derjenige sich der Sache wieder stellt bzw. stellen kann. Dann hat er Anspruch auf ein BEM-Verfahren, das der Arbeitgeber anbieten muss.

    Unbeantwortet bleibt die Frage: ist er denn geeignet für das Amt?

  130. 1

    Mensch, das ist schon ein ganzes Stück feige und auch menschlich unter aller Sau, sich so zu verhalten. Das geht wirklich gar nicht. Bei mir auf der Arbeit gab es auch eine Führungsperson, die an Depressionen erkrankt ist und das offen kommuniziert hat. Da gab es breite Unterstützung, Anteilnahme und Verständnis, keine anonyme Hetzkampagne.

    Das Interview in der RP sollte man auch gelesen haben um sich eine eigene Meinung zu bilden.

    Für mich zeigt sich an dieser Situation erneut, dass man solche Leute nicht unterstützen und mit einem Kreuz belohnen sollte.