Fachleute hätten schon fast kein Iota mehr darauf gegeben, dass das Projekt der Beta Grundbesitz GmbH noch zu einem Happi-End geführt wird, denn es gab wohl ein großes Delta im Bereich der finanziellen oder mechanisches Statik, so genau wollte das keiner wissen, sodass die Baustelle im November vergangenen Jahres das vorläufige Omega ereilte – Abzug aller Gerätschaften, Stillstand, Baustopp. Das amibitionierteste Wohnungsbauprojekt der Stadt Kleve, der Neubau von 81 Wohnungen für (geplante) 23,5 Millionen Euro auf dem Gelände der ehemaligen AOK-Verwaltung, schien vor dem Scheitern zu stehen.
Zum ersten Spatenstich am 13. Mai 2025 hatten sich noch einige Alpha-Tiere vor der Kamera versammelt, um publicitywirksam die Baugrube auszuheben ((Mario van Bebber (Bauunternehmer), Bürgermeister Wolfgang Gebing , Bauherr Florian Heuvelmann, Bauministerin Ina Scharrenbach, CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Günther Bergmann, Architekt Gunnar Ader sowie Peter Rost (Volksbank Rhein-Ruhr)), doch offenbar gab es hinter den Kulissen schon bald Gezeta, offenbar nicht nur wegen irgendwelcher Psichospielchen, welches im November dann so stark wurde, dass die Bauarbeiter ihre Gammaschen auszogen und die Baustelle als bestenfalls achtelfertiger Rhobau verwaiste.
Lag es an fehlenden phinanziellen Kappazitäten? Ny, sagte Bauherr Florian Heuvelmann und verwies auf überraschende Probleme im Bereich des Baugrunds, die aber offenbar jetzt mit einsetzendem Tau-Wetter in Angriff genommen werden können. Jedenfalls entdeckte kleveblog heute auf dem Gelände keine Chimären, sondern vier echte Bauarbeiter, die erkennbar nicht nur irgendwelche Thetassen hielten, sondern mit Elan irgendwelche vorbereitende Arbeiten ausführten. Ein Kommentator berichtete zudem, dass der Kran sich bewegt hat.
Der Baustillstand hatte für viele Schlagzeilen und (gerade hier auf kleveblog) hitzige Diskussionen gesorgt, insbesondere, weil das Projekt mit 17,9 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird (6,7 Millionen Euro davon müssen nicht zurückgezahlt werden). Von den 81 Wohnungen, die auf dem Gelände entstehen sollen, sollen 73 unter den „sozialen Wohnungsbau“ fallen. Die Wohnungen sollten 2027 bezugsfertig sein. Ob dieser Termin angesichts einer zweimonatigen Baupause noch einzuhalten ist, steht in den Sternen. Aber immerhin: Es scheint weiterzugehen. Von Florian Heuvelmann und dem ausführenden Bauunternehmen van Bebber (Kalkar) gab es gestern trotz Anfragen keine Antworten zu der Frage, ob es an der Hoffmannallee weitergeht.
So berichtete kleveblog über den Stillstand auf der Baustelle: AOKlypse now? Still ruht der See an der Hoffmannallee…


Aus meiner Sicht sieht es nicht wie eine aktive Baustelle aus. Vielleicht musste mit dem Kran nur Material von A nach B verlegt werden. Für den Abtransport?
Ich habe früher mal kurze Zeit in einem grossen Bauunternehmen in Krefeld gearbeitet. Ich will mal vorsichtig sagen, ohne viele Tricks an der Schmerzgrenze wurden man regelmäßig von Konkurrenten wie Stephoudt/Weeze oder Tecklenburg/Straelen weit unterboten .
Gerüchten zufolge kann man die Alpha Gruppe [das warten wir dann mal ab… – rd]
Ich kann deine Beobachtung nur bestätigen, der Kran hat sich bewegt (wie viel kostet ein Baukran pro Monat?). Man könnte als zeitliche Referenz für zukünftige Bauvorhaben den Kölner Dom nehmen