Verbotenes Autorennen auf dem Klever Ring? Zwei Autos sichergestellt

Sie überholten sich mit halsbrecherischer Geschwindigkeit mehrfach gegenseitig – am Dienstag Abend auf dem Klever Ring. Auf dem rund zwei Kilometer langen Teilstück zwischen Uedemer und Riswicker Straße veranstalteten zwei junge Männer aus Goch nach Einschätzung der Polizei ein illegales Autorennen. Wie viele andere Verkehrsteilnehmer sie damit in Gefahr brachten, ist nicht bekannt. Aber: Beide Fahrer wurden an der Waschstraße an der Riswicker Straße von der Polizei gestellt, die Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Die Autos (Seat, BMW) wiesen nicht genehmigte bauliche Veränderungen auf.

Hier die Meldung der Polizei: Am Dienstag (24. März 2026) gegen 21:20 Uhr wurden zwei Pkw-Fahrer aus Goch dabei beobachtet, wie sie mit ihren Fahrzeugen, einem schwarzen Seat Leon und einem grauen BMW der 3er-Serie, auf dem Klever Ring augenscheinlich mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhren. Sie fuhren, von der Uedemer Straße kommend, in Richtung Riswicker Straße. Wenige hundert Meter von der Uedemer Straße entfernt überholten beide Fahrzeuge ein anderes Auto, welches mit der dort zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h dort unterwegs war. Dabei fuhren sie mit geringem Abstand hintereinander.

Im weiteren Verlauf überholten sich die beiden Fahrzeuge mehrfach gegenseitig und fuhren auch nebeneinander her. Bei der Kontrolle der beiden Fahrzeuge durch die eingesetzten Polizeibeamten an einer Waschstraße am Klever Ring stellte sich heraus, dass beide Fahrzeuge technische Veränderungen aufwiesen, die zum Teil nicht genehmigt waren. Darüber hinaus stellten sich bei einem Fahrzeug Mängel im Zusammenhang mit der Bereifung heraus.

Da die gezeigten Fahrweisen den Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ergaben, wurden neben den Führerscheinen der beiden 20- und 25-Jährigen auch die beiden Fahrzeuge sichergestellt. Das Verkehrskommissariat der Polizei in Kleve ermittelt jetzt und sucht Zeugen, denen die beiden Fahrzeuge möglichweise bereits vorher aufgefallen sind. Hinweise bitte unter Telefon 02821 5040.

Im letzten Jahr bestand bei zwei Verkehrsunfällen mit vier Toten der Verdacht von „Verbotenen Kfz-Rennen“. Die Kreispolizeibehörde Kleve legt daher auch weiterhin einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung, aber auch auf die Bearbeitung von „Verbotenen Kraftfahrzeugrennen“ und setzt auf die konsequente Ausschöpfung der bestehenden rechtlichen Möglichkeiten wie Sicherstellung von Führerscheinen und Fahrzeugen sowie die technische Auswertung digitaler Spurenträger.

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