Sidney, nicht Kleve – 10990 iPads Unterschied…

rd | 20. Dezember 2012, 19:14 | 7 Kommentare

Ende Juni 2010, eine Idee revolutioniert die Welt der Wissenschaft:

Meanwhile, somewhere in Australia, 905 days later:

Einen Kommentar schreiben





7 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 7. Jens-Uwe Habedank

    Böse StudentInnen, beschweren sich einfach…
    http://www.derwesten.de/nrz/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/kleve-ist-nicht-new-york-id7444329.html

     
  2. 6. flachlandbiker

    pd: BRAVO.

    Der kleine Mann sorgt für keine Veränderung. Zwei kleine Männer sorgen für keine Veränderung. Aber viele kleine Männer…….

    In der Süddeutschen gelesen “Verapplet”? – Der Apfel-Jünger hat es wenigstens begriffen.

    Der Apfel-Stern wird sinken.

     
  3. 5. Andreas

    @pd (#4):
    Wer die Wahl hat und es sich leisten kann, der sollte verantwortungsvoll handeln, auch bei seinem Konsumverhalten, dem stimme ich absolut zu.
    Viele Menschen können es sich aber eben nicht leisten.
    Der Fleischer um´s Eck kauft mit Sicherheit auch seine Wurst bei Zimbo oder alternativen Großproduzenten.
    In Goch gab es mal einen Metzger der noch selber schlachtete und wurstete, aber auch dieser kauft heute nur noch ein und zerlegt bestenfalls. Wursten, nee, lohnt nicht mehr.
    Bäckereien machen es ähnlich, nur wenige werden noch die Teige von Grund auf selber ansetzen.
    Klar, trotzdem sind die Läden um´s Eck meist näher am Produkt und auch am Kunden.

    Der “kann man eh nix machen” Zwischenton war nicht beabsichtigt, es ist aber in der Tat nicht einfach “etwas zu machen”.

     
  4. 4. pd

    und daraus folgt andreas?

    eh alles scheißegal und weiter fröhlich bei kik einkaufen? das fleisch lieber billig beim discounter und keinesfalls vom metzger vor ort? die kohle auf der bank horten, scheißegal was die damit treiben? weiter billig billig billig?!

    du hast ja absolut recht mit deiner analyse aber der “kann man eh nix machen” zwischenton ist käse.

    dank eurokrise stehen die zeichen auf wandel und das ist gut so. meine generation wird hoffentlich noch miterleben wie die vielen superreichen sozialschmarotzer zum teufel gejagt werden und in noch fernerer zukunft wird man vielleicht sogar erkennen dass die krankenschwester und der altenpfleger eigetnlich viel viel mehr anerkennung verdienen als der investmentbanker.

    bis wir da aber mal sind ist es nicht das schlechteste ganz persönlich zu versuchen, die welt jeden tag ein stück besser zu machen.

     
  5. 3. Andreas

    @Kleinendonk (#2):
    So gesehen sollten wir alle auf einen sehr großen Teil des technischen Fortschritts verzichten.
    Es gibt sehr, sehr seltenen Metalle, deren Beschaffung schwierig und gefährlich ist – und das in Gegenden, wo ein Menschenleben kaum einen Cent wert ist. Da werden also diese Metalle von der Ware Mensch abgebaut.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article1494571/Seltene-Metalle-fuer-Handys-werden-knapp.html bspw.

    oder

    http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/seltene-metalle/-/id=660374/nid=660374/did=8622250/n62pa4/index.html

    Viele Menschen in Zentraleuropa nutzen Mobiltelefone oder Rechenknechte, Digitalkameras und elektronische Helferlein vom Blutdruckmessgerät bis zur Einparkhilfe.

    Das Ding können wir drehen und wenden bis zum Sanktnimmerleinstag, unser Wohlstand wirft große Schatten auf andere Teile der Welt. Ob da nun der Apfel i-Produkte, der Verona-Sponsor Kleidung oder der Kamerahersteller Bildsensoren herstellen lässt … es ist immer auch ein Geschäft mit der Armut.
    Wo die armen Seelen eingesperrt werden, das juckt keine Souw mehr. Dieses Prinzip zieht sich durch die Menschheitsgeschichte, Sklaven im alten Ägypten, Sklaven bei der Eroberung des neuen Kontinents (Kaugummiländle) bis eben hin in die heutige Zeit, Versklavung zum Vortrieb der Globalisierung.

    Okay, viele Systeme halten sich, verbessern sich, erfinden sich neu. Unterm Strich wird das Strickmuster aber immer wieder neu aufgehübscht zurückkehren.
    Wir konsumverwöhnten Mitteleuropäer sind mindestens so dekadent wie die weiße Dame in ihrer Villa am Mississippi zu Zeiten der Versklavung der Baumwollpflücker.

    Und jetzt?
    Back to the roots?
    Dem Konsum entrinnen, gar entschieden und mit allen Mitteln begegnen?
    Das endet dann bspw. hier:
    http://abwasserschlacht.com/

    ÖffÖff oder wie er sich schreibt ist auch ein nettes Beispiel … ein Tauscher … zurück in die Steinzeit (aber den Laptop bei einem Freund einlagern … der Rest der Story ist bekannt) …
    Wir können das auf so gut wie alles im Leben ausweiten, denn auch Vegetarier greifen oft unbewusst auf tierische Produkte zurück, … , das geht hin bis zu rechtsextremer deutscher Propaganda im World Wide Web … da werden definitiv nicht deutsche Errungenschaften dazu genutzt, dass Deutschtum (im rechten Sinne, kackbraun) um den Globus zu tragen.

    Die Menschen hier haben einen recht freien Willen, er wird nur selten und nicht sehr restriktiv eingeschränkt, und machen sich recht oberflächliche Gedanken. Ob ich nun die Apfelprodukte wegen der Produktionsbedingungen schmähe und trotzdem mit Nikon, Canon, Olympus oder Leica knipse, ob ich mit Siemens, Nokia, Samsung, oder sonst einem Mobiltelefon kommuniziere, ob ich hier an einem Dell, HP, Acer, Asus oder was auch immer für einem Rechenknecht meine Zeilen auf einer Logitech, Cherry oder was auch immer Tastatur ins Netz sende … was auch ich immer ich anfasse, was auch immer ich tue, es bleibt Dreck an meinen Händen kleben.

    Von daher … unschuldig sind die Ungeborenen, mit der Geburt wird das Menschenkind zum Sünder.

     
  6. 2. Kleinendonk

    besser auf dieser Dinger verzichten oder die Löhne mal verbessern
    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/video-zeigt-ipad-herstellung-bei-foxconn-in-china-a-827063.html

     
  7. 1. obi

    UWS, nette Uni, tolle Stadt, aber die Studiengebühren betragen 10.000,- bis 35.000 Australien Dollar = 8.000,- bis 28.000,- € und das PRO JAHR !!!
    Da könnte sich ein Student an der HRW theoretisch jeden Monat einen neuen iPad kaufen und kommt immer noch billiger weg.

    Studieren in Deutschland ist viel zu günstig. Daher gibt es auch so bedenkliche Erscheinungen, dass Professoren, die so ganz nebenbei auch an der HRW arbeiten, mit einer eigenen privaten Gesellschaft ausländische Studenten “akquirieren” und für gutes Geld ein Jahr lang auf ein Studium an der HRW “vorbereiten”.