RE10, die Geschichte einer vollständigen Verantwortungslosigkeit

RE10: Was mag gerade wohl wieder defekt sein?

Heute morgen gegen halb zehn meldete sich ein treuer Leser aus Weeze, wo er im RE10 stand und eine Tür des Triebwagen ihren Dienstverweigerte. Der Fahrer kam und hämmerte irgendwie gegen die Tür, ohne Erfolg. Dann habe sich ein Passagier der Panne angenommen und dem Fahrer gezeigt, wie der Schaden beseitigt werden kann. Immerhin diese Fahrt konnte fortgesetzt werden, eine der wenigen, möchte man ergänzen.

Der Betrieb der RE10 durch die RheinRuhrBahn (RRB) auf Bestellung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) auf dem Netz der Deutschen Bahn (DB InfraGO AG (das GO steht für gemeinwohlorientiert!) ist eine nicht enden wollende Kette von Peinlichkeiten, vermutlich befördert durch den Umstand einer vollständigen Verantwortungslosigkeit aller Beteiligten. Kein Mensch, der – beispielsweise beruflich – dazu verpflichtet ist, zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort zwischen Kleve und Düsseldorf zu erscheinen, kann zugemutet werden, den RE10 zu benutzen, wo einem allen Ernstes vor wenigen Wochen noch als Erfolg zu verkaufen versucht wurde, dass nur jeder achte Zug ausfällt.

Nun meldet sich einmal mehr die Interessengemeinschaft RE10, vertreten durch Benedikt Prost, zu Wort. Benedikt Prost schreibt: „Die Interessengemeinschaft RE10 möchte, dass die wichtige Strecke der Kreis- & Hochschulstadt Kleve Richtung Ruhrgebiet und Landeshauptstadt Düsseldorf eine zuverlässige Verbindung wird. Für alle Berufspendler*innen, Schülern*innen, Studenten*innen und Reisende soll die Strecke des RE10 eine gute Alternative zum Auto darstellen und ein Vorzeigebeispiel für eine erfolgreiche Verkehrswende sein.“ Dass einem ein Zustand, der eigentlich nur einen funktionierenden Normalbetrieb beschreibt, schon als paradiesische Verheißung erscheint, sagt eigentlich schon genug aus über die Verheerungen, die das Trio RRB, VRR und DB InfraGO über den Niederrhein gebracht hat. Doch keiner der für das Desaster verantwortlichen Personen muss je fürchten, wegen Inkompetenz, Ignoranz oder Indolenz zur Rechenschaft gezogen zu werden. Sie haben sich alle bequem darin eingerichtet, einen unhaltbaren Zustand schönzureden oder zu die Schuld jeweils auf die nächste Instanz zu schieben.

Dass sie Müll, man kann es nicht anders beschreiben, erzählen, beweist die Mitteilung der IG RE10, die dankenswerter Weise an das jüngste Versprechen erinnert, das den Bahnfahrern aufgetischt wurde. „Die Aussage vom Treffen am 16. Mai 2025, dass ab ,Mitte Juni dann der Niersexpress wieder in der gewohnten Traktion‘ fahren wird, konnte bisher nur sehr vereinzelt festgestellt werden“, so Benedikt Prost. Und weiter: „Die Aussage der RRB zur Situation von Montag, 22.9., bezüglich der Zugausfälle verwundert uns sehr. Schon seit längerem sind viele der Verstärkerfahrten zwischen Kleve und Krefeld sowie Geldern und Krefeld ausgefallen.“

Das Fazit von Benedikt Prost: „Um ehrlich zu sein: zu keiner Zeit konnte und kann die RRB ihre Versprechen halten, sondern hält die Politik und uns Pendler mit leeren Versprechungen hin. Es sind nun wieder Fahrzeuge in der turnusgemäßigen Wartung. Da diese Termine nicht plötzlich vom Himmel fallen, stellt sich die Frage, warum für diese Zeit keine Mietfahrzeuge von der RRB angemietet werden?“

Vor der Wartung war es indes der Zugfunk, der über mehrere Tage ausfiel und den Betrieb erschwerte bis unmöglich machte. Und zurzeit, wo gerade einmal ein Stundentakt gewährleistet werden kann, entblöden die Betreiber sich nicht, für den fehlenden Zug einen Ersatzverkehr einzurichten – wobei sicher ist, dass der Bus später an den jeweiligen Zielen ankommen wird als der eine halbe Stunde später gestartete nächste Zug. Das ist einfach nur Geldverbrennen auf hohem Niveau.

Der einzige Umstand, der den Triumvirat des Schreckens zurzeit nicht angelastet werden kann, ist die augenblicklich zu beobachtenden Verhaltensweise von Autofahrern, offenbar in der durch zahlreiche Ausfälle genährten Überzeugung, dass schon kein Zug kommen wird, geschlossene Bahnschranken zu umfahren und mit den Zügen zu kollidieren. Die zwei Fälle aus Goch und Geldern brachten natürlich auch den Zugverkehr zum Erliegen – können aber nicht den Bahnbetreibern angelastet werden.

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223 Kommentare

  1. 223

    Wenn es stimmt, was der WDR gemeldet hat, muss die RRB nun eine hohe sechstellige Euro-Summe als Strafe für ihren Murks zahlen. So weit so gut.
    Aber was passiert dann mit dieser Strafzahlung?
    Die RRB wird dieses Geld nicht mehr dafür verwenden können, um ihre Triebwagen in einen zumindest etwas besseren Zustand zu versetzen.
    Wenn das Geld im VRR-Sumpf versinkt, profitieren vermutlich andere Regionen davon, aber nicht unbedingt die RE 10-Strecke.
    Aber wie könnte das Strafgeld sinnvoll in die Verbesserung der Verhältnisse auf der RE 10-Strecke investiert werden ohne damit Maßnahmen zu bezahlen, die sonst ohnehin aus anderen Euro-Töpfen finanziert würden?
    Daher kommt eigentlich nur eine Verwendung des Strafgelds für einen Zweck infrage, für den ansonsten weder der VRR noch die RRB Geld hätten.
    Sehr sinnvoll wäre es meines Erachtens, mit dem vielen Geld einen qualifizierten Schienenfahrzeugmechatroniker anzuwerben, ihn mit einem gut ausgerüsteten Werkstattwagen auszustatten (ggf. zusätzlich noch einer kleinen, ortsfesten Werkstatt) und ihn in Kleve dauerhaft nahe den Abstellgleisen zu stationieren. Dann könnte dieser Schienenfahrzeugmechatroniker jeden Tag vor Ort kleine bis mittelschwere Reparatur- und Wartungsarbeiten an den RE 10-Triebwagen durchführen, bevor diese auf die Fahrten anch Düseldorf und zurück geschickt werden. Z.B. damit es endlich ein Ende damit hat, dass von Kleve aus Züge abfahren, an denen nur zwei oder drei der insgesamt vier Türen funktionieren. Oder an denen das WC schon bei der Abfahrt kaputt ist. Nur zu!
    Vielleicht bringt ja mal jemand diesen Vorschlag beim VRR ein?
    Oder jemand hat noch andere/bessere Vorschläge für Add-on-Maßnahmen, die mit dem Strafgeld finanziert werden können.

  2. 222

    @217 Fragen Sie Benedikt Probst und Mitstreiter mal nach den Ergebnissen des Pendlertagebuchs, das sie führen.

    Gerade höre ich bei ‚Westpol“, dass die RRB vom NRW-Verkehrsministerium eine Abmahnung bekommen hat.

    Gerne können Sie sich ja weiter mit Missständen abfinden. Das ist aber in keinem Lebensbereich die beste Lösung.

  3. 221

    Nach dem RE10-Desaster kassiert die RheinRuhrBahn ihre zweite Abmahnung vom VRR
    Der RE 10 ist und bleibt eine neverendig Story. Seit Anfang des Jahres fiel auf der Bahnstrecke Düsseldorf-Kleve fast die Hälfte der RE10 Züge aus. Nun endlich reagiert der Verkehrsverbund Rhein Ruhr.

    Der Verkehrsverbund RheinRuhr hat auf das andauernde Desaster beim Rhein-Niers-Express zwischen Düsseldorf und Kleve mit einer zweiten Abmahnung reagiert. Das bedeutet für den Betreiber RheinRuhrBahn eine Strafzahlung im hohen sechsstelligen Bereich – zusätzlich zu den einbehaltenen Geldern für die Züge, die derzeit nicht gefahren werden können.

    Derzeit sind nach diversen Defekten nur sechs der insgesamt 28 Züge einsatzbereit. Bis Ende Januar ist der Fahrplan bereits um die Hälfte gekürzt worden: Stundentakt statt Halbstundentakt. Die Ausfallquote liegt im Januar bei mehr als 40 Prozent. Und selbst die wenigen noch fahrenden Züge weisen oft nicht die vorgesehene Sitzplatzzahl aus, sind überfüllt und fahren Verspätungen ein.

    Am Freitag hatte der Kreis Klever Verkehrspolitiker Bodo Wißen aus Rees auf dem Kommunalpolitischen Forum einer VRR-Stabsstelle die Zustände mit drastischen Worten geschildert. „.Es ist schlicht eine Katastrophe. Jeder, den ich kenne, ist völlig unzufrieden. Die Pendler sind frustriert, es stehen weinende Schüler am Bahnsteig, weil sie nicht zum Unterricht kommen“, so der SPD-Politiker.

    Am Niederrhein herrsche mittlerweile echte Verzweiflung „Es gibt offenbar Mechanismen, die eine Lösung verhindern. Es herrscht organisierte Verantwortungslosigkeit“, so Wißen. Auch NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer hatte zu den Zuständen Stellung genommen.

    „Wir haben am Freitag Transdev abgemahnt wegen der Schlechtleistung beim RE10“, so VRR-Vorstandschef Oliver Wittke gegenüber dieser Zeitung. „Bereits zum zweiten Mal nach einer ersten Abmahnung zum Jahreswechsel 2024/25.“ Schon 2019 wurde das Schwesterunternehmen NordWestBahn abgemahnt, ebenfalls für die Minderleistung auf der Linie zwischen Düsseldorf und Kleve. Nur die rechtliche Neuordnung verhindert offenbar jetzt die Kündigung.

    Der eklatante Fahrzeugmangel führt auch zu Ausfällen und Kürzungen auf der Strecke Duisburg–Moers–Xanten (RB31). Das Unternehmen RheinRuhrBahn hatte immer wieder Verbesserungen in Aussicht gestellt und unter anderem angekündigt, Züge aus Bratislava zu holen, um den Fahrplan zu stabilisieren. Diese sind augenscheinlich aber nicht einsatzfähig.

    Außerdem hatte ein Brand an einem Radsatz eines Zuges auf der Linie im Bahnhof Krefeld seit Dezember nicht nur dazu geführt, dass Bahnen außer Dienst gestellt wurden, sondern macht zudem Überprüfungen in sehr kurzen Abständen erforderlich. Die Werkstattkapazitäten sind offenbar dafür nicht ausreichend. Ob die Abmahnung dazu führt, dass mehr Züge auf die Strecke kommen, bleibt abzuwarten. Der VRR hat angekündigt, mit Sachverständigen die RRB unter die Lupe zu nehmen.

  4. 220

    Ich fahre 5 x pro Woche mit dem RE10 nach Krefeld. Meine Abwesenheit von zu Hause liegt bei 11 Stunden täglich. 10 Wochen Streckensperrung erhöhen durch den nicht wirklich durchdachten Schienenersatzverkehr die Arbeitstage auf 12.5 Stunden Abwesenheit von zu Hause. Das macht in 10 Wochen 75 Stunden weniger Freizeit, weniger Erholungszeit, weniger Zeit für Familie und Freunde. Ich empfinde die Passivität aller Instanzen in Hinblick auf diese Bahnverbindung als einen schlechten Witz. Mit mir fahren sehr viele Menschen parallel zur Arbeit. Und das bestimmt nicht, weil sie nichts anderes zu tun haben. Jede Verspätung ist eine Belastung. Jede.

  5. 219

    @217 Herr Prost vertritt glücklicherweise auch diejenigen, die jeden Tag Richtung Krefeld, Meerbusch, Düsseldorf fahren MÜSSEN. Der Weg ist weit. Und je mehr Zeit er kostet, umso anstrengender wird es. Wir arbeiten nicht aus Spaß an der Freude so weit weg von unserem Wohnrt. Sondern weil es sein muss. Ihren persönlichen Ansatz für die Kommentare hier kann ich leider nicht nachvollziehen. Dass Sie hochzufrieden sind, freut uns alle sehr.

  6. 218

    An Benedikt Probst an dieser Stelle mal ausdrücklich: Danke, dass Sie Ihre Freizeit darauf verwenden, sich für alle einzusetzen, die auf eine funktionierende RE10-Verbindung angewiesen sind.

  7. 217

    @216
    Meinen Sie ich fahre nicht mit der Bahn zu Arbeit mit der RE10? Ich fahre auch jeden Tag damit zu Arbeit und bin in der Regel Pünktlich da. Nur Mittags ist der Zug öfter Verspätet aber da Rege ich mich nicht drüber auf weil das nichts bringt.
    Und ich nutze den SEV auch jeden Morgen als Kurzstrecke was mehr dafür gedacht ist, und Mittags auch abundzu.
    Und der Herr Prost soll nicht so tun er würde jeden Tag fahren was nicht stimmt.
    Im Wirklichkeit fährt der nur 1-2x in der Woche was der selber sagte zu mir, da der hauptsächlich Home Office von Zuhause macht seit Corona.
    Wie geschrieben. Der macht sich nur wichtig der null Ahnung hat und nur sein Name lesen möchte in der Öffentlichkeit.
    Und wenn den das nicht passt hier, dann kann der auch von Emmerich nach Düsseldorf fahren. Aber da läuft es nicht besser wie am Mittwoch wo ich von Düsseldorf kam. Da wollte ich von Düsseldorf nach Emmerich fahren und war voll verspätet.

  8. 216

    @212 Es geht darum, wie Menschen aus Kleve und Umgebung zu ihren Arbeitsplätzen, in die Schulen, zum Studium etc. kommen. Oder nach Kleve.

    Da nützen Fernverbindungen wenig.

    Dass Sie sich so über jemanden äußern, der sich für die Interessen von Pendlern aus dem Kreis einsetzt, klingt nach Arroganz und Unwissen.

    Man kann froh sein, dass es jemand macht.

  9. 215

    Hurra, jetzt hat der Probst bis WDR geschafft der nur sein Name lesen möchte und nur 1-2x die Woche in Düsseldorf ist im Wirklichkeit. Und der @Mobilitätsgeschichtenschreiber hat wieder Langeweile und schaut im Zuginfo ob Züge Ausfallen. Hat der nichts anderes zutun und keine andere Hobbys?
    Mal schauen ob ich Pünktlich in Düsseldorf ankomme um 16⁰⁴ von Berlin. Aber in Hamm soll schon wieder eine Oberleitung gestört sein laut DB App. Da soll die Politik mal einschreiten da die DB nichts auf der Reihe bekommt.
    Und in Meerbusch soll auch wieder ein Bahnübergang gestört sein sowie immer.

  10. 214

    Hallo, willkommen im Mathe-Schnellkurs für Re 10-Fahrer!
    Was macht man als EVU, wenn nur noch 6 von 28 Triebwagen (+ 2 Leo-Express-Triebwagen) einsatzfähig sind, für den sonntäglichen Stundentakt mit RE 10-Zügen mit je zwei Triebwagen acht Triebwagen benötigt?
    Richtig!
    Man lässt einfach jeden vierten Zug ausfallen, statt zumindest zwei Züge mit zwei Triebwagen und zwei Züge mit einem Triebwagen fahren zu lassen. Siehe (für heute, den 18.01.) hier:
    Am 18.01.2026 die folgenden Fahrten:
    Kleve (08:24) – Düsseldorf Hbf (09:53)
    Kleve (12:24) – Düsseldorf Hbf (13:53)
    Düsseldorf Hbf (10:08) – Kleve (11:35)
    Düsseldorf Hbf (14:08) – Kleve (15:35)
    Zu dieser Art der Nichterbringung bestellter Leistungen siehe auch noch einmal @183!

  11. 212

    @Mobilitätsgeschichtenschreiber

    Kann es sein das Sie den ganzen Tag am Handy vor lauter Langeweile schauen ob Züge Ausfallen?
    Berichten Sie doch mal von Fernzüge der Deutschen Bahn die immer Verspätung haben. Sowie Ich gestern wo ich von Düsseldorf nach Berlin gefahren bin mit 74 Minuten Verspätung angekommen in Berlin.
    Oder vor Weihnachten wo ich nach Hamburg gefahren bin und mit fast 2 Stunden Verspätung angekommen. Aber über sowas rege ich mich nicht auf da man eh nichts Ändern kann wo in ganz Deutschland Probleme gibt.
    Oder Berichten Sie mal das die Rheinbahn in Düsseldorf kaum noch Bahnen hat da die in der Werkstatt stehen. Das der von der Interessengeinschaft sich nicht darüber beschwert, das Wundert ein wo der in Düsseldorf Arbeitet. Aber der fährt ja nur 1-2 x die Woche.
    Berichtet doch mal von VIAS die auch viele Züge im Werkstatt haben und Probleme haben.
    Aber der von der Interessengemeinschaft hat lieber sein Name in der Zeitung, Ahnung hat der ja nicht sowie die Proh Bahn.
    Und noch was: Die beiden geliehenen Züge werden erstmal überprüft ob die tauglich sind, und dann müssen die erst freigegeben werden von die zuständigen Behörden.
    @Bernd Rüttgers

    Haben Sie gesehen von wann das ist der Artikel? Ist schon paar Jahre her.

    @MennoBenno

    Wird Zeit das ein Reporter mal durch ganz Deutschland fährt, aber in der Artikel sieht man schon das auch anderswo Probleme gibt.
    Und letzter Zeit gibt es hier auf der Strecke nur Probleme mit der Infrastruktur, besonders Meerbusch – Neuss.
    Mal gespannt ob ich Morgen Nachmittag Pünktlich in Düsseldorf ankomme von Berlin.Und wenn es so nicht ist, dann ist es so. Man muss es eben mit Rechnen.
    Schönes Wochenende zusammen. 🙂

  12. 211

    Auch heute kann man natürlich wieder im „beliebten“ Zweistundentakt gen Süden und zurück fahren (von Zuginfo):
    „Die folgenden Fahrten fallen zusätzlich am 17.01.2026 aus:
    Kleve (09:24) – Düsseldorf Hbf (10:53)
    Düsseldorf Hbf (11:08) – Kleve (12:35)“

  13. 208

    Es gab also heute morgen wegen eines einzigen Zugausfalls eine 2-Stunden-Lücke, in der ab Kleve kein Zug und kein Bus Richtung Krefeld/Düsseldorf fuhr. Und das in einem Hauptzeitraum für Berufspendler und Schüler

    Das zeigt auch, dass der Halbstundentakt möglichst schnell wieder hergestellt werden muss.

  14. 207

    Fürs Protokoll: Auch heute (16.1.) sind die Züge im Haupttakt um 7:24 Uhr ab Kleve und zurück um 9:08 Uh ab Düsseldorf ausgefallen! Außerdem gibt es noch eine Störung an einem Bahnübergang bei Kempen, die der Behebung harrt.

  15. 205

    Zuerst hiess, die Stellwerktechnik muss verbessert werden, dann hiess es das Personal auf den Stellwerken ist zu oft krank, dann lag es an den Weichen die nicht richtig funktionierten, dann an den Bahnübergängen wo die Technik versagt. Und jetzt liegt es an der Triebwagentechnik…

  16. 204

    „und von dort kehren sie nicht mehr zurück“

    Schilda 😉

    Man sollte damit vielleicht werben und Workshops mit dem Titel „Heiter scheitern“ (auf so einem war ich tatsächlich mal) anbieten. Dann könnte man als Ausflugs-Teil diverse Pannengeschichten in Kleve besichtigen…

  17. 203

    DB gebrauchtzug GmbH anrufen und mieten

    Mal wer mit den slowakischen Triebwagen gefahren, oder muss der auch in die Werkstatt 😂

  18. 202

    @Mobilitätsgeschichtenschreiber: Sie holen einen nach dem anderen Wagen ab, bringen ihn in irgendeine Werkstatt, wo inzwischen alle Stellplätze belegt sein dürften, und von dort kehren sie nicht mehr zurück. Warum auch immer. Bis es keinen einzigen fahrtüchtichen Triebwagen des RE10 mehr gibt. Dann hat man es endlich geschafft: Die Strecke ist stillgelegt…..wenn es doch nur Möglichkeiten gäbe, Fahrzeuge zu mieten inklusive Lokführer…. was für eine Idee…

  19. 201

    Au weia, jetzt fallen auch noch RE 10-Züge des Haupttakts aus. Besserung in Sicht? I wo!
    Siehe http://www.zuginfo.nrw am 15.01.26:
    „RE 10 15. Januar 2026, 09:28
    Einschränkungen auf der Linie RE 10 – Reparatur an mehreren Zügen
    Beginn: 15.01.2026, 05:00 Ende: 15.01.2026, 13:00
    Auf der Linie RE 10 kommt es zu Einschränkungen. Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis 15.01.2026 13:00 Uhr. Der Grund dafür ist die Reparatur an mehreren Zügen.
    Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
    Folgende Fahrten sind betroffen:
    Düsseldorf Hbf (05:38) – Kleve (07:05)
    Düsseldorf Hbf (09:08) – Kleve (10:35)
    Kleve (07:24) – Düsseldorf Hbf (08:53)
    Kleve (11:24) – Düsseldorf Hbf (12:53)
    Alternative Reisemöglichkeiten: Fahrgäste nutzen bitte eine Fahrt früher oder den Folgetakt.“
    Folgetakt? Welcher Folgetakt? Der fällt doch schon seit wochen aus!
    Dann doch bitte „Bitte nutzen Sie den übernächsten Folgetakt – wann immer das sein mag!“

  20. 199

    @rd:
    Die RRB- Mitarbeiter vor Ort tuen ihr Bestes. Nur was machen die Herren weiter oben? Von Rathaus zu verschiedenen Ausschüssen tingeln, um die durch Managementfehler verursachte Misere schön zu reden?
    Zur Erinnerung: letztes Jahr waren alle Einheiten zur Wartung. Da hatten wir auch schon wie lange Stundentakt. Der Verdacht drängt sich auf, dass die Fahrzeuge für den RE10, aber auch für den RB36 minimalistisch gewartet werden. Anders kann ich es mir nicht erklären, denn Transdev fährt in Niedersachsen auch mit LINT-Einheiten aus dem selben Baujahr. Diese fahren aber ohne defekte Toiletten und Türen, verhunzten Polstern und sind zudem noch sauber und viel zuverlässiger.
    Also kann es meiner Meinung nach nur an mangelnder Wartung liegen, daß Einheiten seit einem Jahr fehlen, um die Züge in voller Zugstärke fahren zu lassen.
    Aber bei diesem ganzen Mist, was macht der VRR? Die Fahrgäste sind seine Kunden. Wie setzt er sich dafür ein? Wie kann es sein, dass aufgrund von Lieferverzug der BEMU’s, es keine Ersatzlieferung in Form von Dieseltraktionen gibt, bis die BEMU’s geliefert sind? Sollen etwas die schlecht gewarteten Züge der RRB fahren, bis diese auseinanderfallen? Bei so einer schlechten Leistung, sollte der VRR aufgelöst werden, denn die Leistung die er auf der Strecke seinen Kunden anbietet, bedarf keinerlei Entlohnung.

    Benno

  21. 198

    Es ist alles einfach nur unfassbar. Und, wie in der Überschrift des Artikels schon steht, es wird niemand zur Verantwortung gezogen. Es ist eine Art von Staatsvandalismus, den man sich leisten kann, weil es die Schwächsten trifft. Die ehrlichste Lösung wäre, den Betrieb des RE 10 komplett einzustellen. Diejenigen, die auf den Betrieb angewiesen sind, erhalten eine Sofortrente (immer noch günstiger, als das Geld im VRR zu versenken). Der VRR wird aufgelöst. Mit der NIAG muss ich mir noch was überlegen, die Busse fahren ja teilweise noch. (Ausgenommen von dieser Klage sind ausdrücklich alle die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in den Bussen und Triebwagen darum bemühen, den Betrieb irgendwie aufrechtzuerhalten.)

  22. 197

    So, jetzt ist es raus! Bis zum 30.01.26 fährt der RE 10 nur im Stundentakt. Und am 01.02.26 und am 02.02.26 sowieso. Zur halben Stunden nach XX.24 und YY.08 verkehren bis dahin stattdessen sie beliebten SEV-Busse, die bis Krefeld zwei Stunden (und mehr) benötigen.

  23. 196

    No problemo mobigeschreib 🥱
    Ab morgen soll es deftig schneien, dann fährt jar nischt mehr
    Dann gibt es 24-Stunden(Warte-)Takte 🤣

  24. 195

    Trotz Schulbeginn fährt der RE 10 weiter nur im Stundentakt. Halbstündlich fahren zusätzlich SEV-Busse, die aber ganze zwei Stunden bis Krefeld benötigen – sofern sie trotz der Wetterbedingungen ihren Fahrplan einhalten können. Was für ein Armutszeugnis!

  25. 194

    Wer hätte es gedacht?

    https://www.nrz.de/lokales/kleve-und-umland/article410830767/nix-mit-guten-vorsaetzen-jeder-zweite-re10-zug-ab-kleve-faellt-heute-aus.html

    „Die Hoffnung, dass sich auf der RE10-Strecke mit dem neuen Fahrplan und den neuen Triebwagen aus Bratislava irgendetwas verbessert, hat sich damit zerschlagen. Auch die Glaubwürdigkeit von Bahn, VRR und Rhein-Ruhr-Bahn ist mit diesem neuerlichen Desaster damit völlig hinüber. Denn eigentlich sollte es mit den neuen Zügen aus der Slowakei endlich besser werden. Dass am Freitag erneut der Halbstundentakt nicht eingehalten werden kann, ist ein Rückschlag für die Bahnunternehmen.“

  26. 193

    05.01.26. Neues Jahr, neue gute Vorsätze bei der RRB? Von wegen, laut http://www.zuginfo.nrw verkehrt der RE 10 auch weiterhin nur im Stundentakt (und die RB 31 nur noch im Zweistundentakt). Stattdessen fuhr der RE 10 heute um 8:24 Uhr ab Kleve in Dreifachtraktion (statt um 7:54 Uhr als einzelner Triebwagen und um 8:24 Uhr wie gewohnt in Doppeltraktion). Hat die RRB doch nicht genug Triebwagenführer, z.B. weil ihr zum Jahresende ein paar Triebwagenführer den Rücken gekehrt haben???

  27. 192

    Der Leo-Express-Triebwagen aus SK steht nicht mehr im Klever Abstellbahnhof! Ist da heute schon ggf. jemand mit gefahren? Oder haben ihn die Grafittis ggf. schon so „überlackiert“, dass man ihn auf den ersten Blick nicht mehr von den anderen RRB-Triebwagen unterscheiden kann? Wer weiß mehr?

  28. 191

    @exil Kelli:
    Besser geht es doch gar nicht mehr🤗
    Beste digitale Stellwerke, die es jemals je gab!
    Hast du in den 90ern bestimmt das Schnellläuferprogramm vermisst, mit dem wärst damals schon schneller gewesen🧐
    Werden die dig. Stellwerke gehackt, fahren die RE10 rückwärts und der Bahnübergang in Meerbusch funktioniert dann einwandfrei👀🫣
    Bis zum nächsten Ausfall 😜

  29. 190

    Heute scheint alles kappuuuht zu sein. Noch nie so viele Meldungen wegen Ausfällen aufgrund von Reparaturen an kappuuuhten Zügen auf http://www.zuginfo.nrw gesehen wie heute. Die RRB scheint jetzt also auch noch die anderen Zugbetreiber auf die Idee gebracht zu haben, unter welchen Vorwänden man Zugfahrten auch noch einsparen kann. Das Dreisteste ist aber, dass die ganz erheblichen Ausfälle beim RE 10 aufgrund der ganz vielen kappuuuhten RE 10-Triebwagen heute bisher gar nicht auf http://www.zuginfo.nrw gemeldet werden. Dabei fahren die wenigen RE 10-Züge aktuell mal wieder nur mit einem Triebwagen. Von den wenigen verbliebenen Triebwagen ist der meistgenutze Triebwagen Nr. 648 422 schon seit Tagen nicht nur noch als Drei- oder gar Zweitürer unterwegs, sondern auch wal wieder als heftig verunstalteter Inter-Graffiti (Zuggatuung IG). Ein weitere Triebwagen mit mindestens einer defekten Türe wartet noch neben dem abgestellten Leo-Express auf seinen Einsatz (oder seine Reparatur?). Überhaupt zum Leo-Express: So ganz baugleich scheint der doch nicht zu sein. Zumindest sind bei ihm die großen Fenster etwas weiter nach unten gezogen, die Bestuhlung innen scheint anders zu sein und Plätze für Nutzer mit Deutschlandticket samt 1. Klasse-Upgrades hat er gar nicht, dafür aber größere Schneeräumer. Wer weiß, vielleicht könnte die sogar in den nächsten Tagen mal von Nutzen sein. Zumindest, wenn der Leo-Express-Triebwagen nicht nur in der Abstellgruppe zur Beruhigung der Gemüter steht und auf einen Werkstatttermin zur Ertüchtigung für den hiesigen Einsatz wartet.

  30. 189

    Als ich in den 90-gern fast 10 Jahre täglich mit dem Zug nach Düsseldorf gependelt bin, musste ich nur pünktlich (was gegen Ende der Arbeitswoche schon mal eine Herausforderung war) am Bahnhof sein und in den zuverlässig bereitstehenden Zug einsteigen um ziemlich pünktlich in Düsseldorf anzukommen. Natürlich gab es auch mal Ausfälle und Störungen, aber nicht in dem Ausmaß wie heute in der doch angeblich besten, weil digitalen Welt aller Zeiten.

  31. 188

    @187 Wenn man die Bahn-Apps nicht ununterbrochen im Blick hat, weiß man nicht, ob und wie man zur Arbeit oder wieder nach Hause kommt. Das ist ein begleitender Faktor zur Unfähigkeit der Bahn, den eigenen Dienstauftrag zu erfüllen.

  32. 187

    Endlich läuft die Seite hier wieder nach Tagen. So Kann man wieder die lustigen Kommentare von die besserwisser lesen. 🙂
    Mir kommt es so vor hier, das einige hier den ganzen Tag am Handy schauen unter zuginfo. Die haben ja Zeit dafür.
    Übrigens: War ein lustiges Foto von die beiden des Interessengemeinschaft RE10 bei RP Online. 🙂

  33. 186

    Ja, das Weihnachtswunder von Kleve. Ist das der Stern, der den dunklen RE10-Himmel wieder zum Leuchten bringt?

    Benno

  34. 185

    Hast den auch Fahren sehen ?
    Nicht, dass er da für den Winterschlaf abgestellt worden oder gar liegengeblieben ist ?😜

  35. 184

    Noch vor Ankunft der Heiligen Drei Könige in Bethlehem hat ein Triebwagen aus Bratislava den Kreis Kleve erreicht…

  36. 183

    Scheint so, als würde die RRB den aktuellen Mangel an einsatzfähigen Triebwagen gewieft ausnutzen, um Geld zu sparen. Denn aktuell fährt nur alle Stunde ein Zug, der aus zwei Triebwagen besteht. Statt alle halbe Stunde ein planmäßiger Zug mit nur einem Triebwagen.
    Dafür an den VRR zu zahlen:
    Eine Strafzahlung (Pönale) pro ausgefallenem Zwischentaktzug, vielleicht EUR 5.- pro ausgefallenem Zugkilometer, also ca. EUR 1.000.- für einmal Düsseldorf und zurück.
    Dafür an Subunternehmer zu zahlen:
    Kosten für ein paar der sehr unbeliebten und mitunter sinnfreien SEV-Busfahrten.
    Dafür gespart:
    Ca. EUR 1.000.- Trassenpreis für eine Zugfahrt Kleve-Düsseldorf und zurück (zu zahlen an die DBInfraGO, Preisstand 2016, d.h. inzwischen wahrscheinlich mehr – im übrigen unabhängig davon, ob der Zug aus einem, zwei oder drei Triebwagen besteht).
    Ca. 4 Stunden (ca. eine halbe Schicht) Triebfahrzeugführer (z.B. durch Überstundenabbau oder Aufbau von Zeitguhaben für die Zeit, wenn der Verkehr wieder regulär läuft oder so), Einsparung ca. EUR 250.-, wenn es inzwischen – wie behauptet – wieder genug Triebwagenführer gibt – sonst mehr. Ggf. zuzüglich Kosten für einen Zugbegleiter zur Fahrkartenkontrolle.
    Strafzahlung (Pönale) für eine Zugfahrt mit einem Triebwagen weniger als vorgesehen,
    vielleicht EUR 2.- pro Zugkilometer, also ca, EUR 400.- (zu zahlen an den VRR).
    Ca. EUR 50.- für eingesparten Dieselkraftstoff, da für zwei Einzelfahrten mehr Kraftstoff benötigt wird als für eine Fahrt in Doppeltraktion.
    Macht bei ca. 15 ausfallenden Zwischentaktfahrten Kleve-Düsseldorf und zurück eine Einsparung von mehr als EUR 10.000.- pro Tag.
    Kein Wunder also, dass die RRB trotz inzwischen – angeblich – genug beschäftigter Triebwagenführer nur einen statt zwei Züge pro Stunde fahren lässt. Und das, obwohl wegen der Weihnachtsferien die 120 Zweiteklasse-Sitzpätze eines Einzeltriebwagens im Halbstundentakt aktuell auf vielen Teilabschnitten ausreichen sollten und in den übrigen Abschnitten in einem Einzeltriebwagen zur Not noch einmal die gleich Zahl an Stehplätzen vorhanden ist.
    Hinzu kommt noch, dass aktuell fast gar nicht zwischen Kleve und Düsseldorf, sondern vorwiegend nur von Kleve bis Krefeld Hbf und zurück gefahren wird.
    Ergo:
    Der VRR sollte die RRB unter den gegebenen Randbedingungen dazu verpflichten, auf jedne Fall den Fahrplan zwischen Kleve und Krefeld Hbf einzuhalten, zur Not halt mit Einzeltriebwagen-Zugafahrten!

  37. 182

    Laut http://www.zuginfo.nrw (20.12.) scheinen jetzt so viele RRB-Triebwagen KAPPUUUHT zu sein, dass selbst der (am Wochenende ohnehin nur zu bewerkstellende) Stundentakt heute und morgen nur noch zwischen Kleve und Krefeld betrieben werden kann. Nach Düsseldorf sind Alternativrouten zu wählen (kein RE 10). Und das, obwohl im Abschnitt Kleve-Krefeld zwischen Aldekerk und Krefeld auch noch (mindestens) ein Bahnübergang KAPPUUUHT ist.

  38. 181

    Ratter-flatter- abfluhuug

    Glaubt es oder nicht, aber die nigelnagelneuen Wasserstofftriebfahrzeuge in Gießen genießen noch weiterhin Ihren Winterschlaf.
    Woanders stehen auch noch n Menge Triebfahrzeuge rum, die DB hat eine eigene Firma dafür gegründet ‚Stillstandservice“.
    Geld ist auch jede Menge da, gibt ja schließlich wieder 90.000.000.000 für die UA + weitere 💸 Hilfen von D in den kommenden Tagen.
    Wenn man dazu im Stande ist, dann kann man sich ehrlich eingestehen, dass es die verantwortlich pol. Entscheidungsträger und evtl. weitere einen Sch*** interessiert, ob die RE10 fährt, oder halt net.
    Daher der gleiche Salat im neuen Jahr, wie in diesem Jahr. Prost.

  39. 180

    Die Bahn erwartet ca. 5 Mio Fahrgäste an den Tagen rund um Weihnachten. Um diese Verkehrsleistung möglichst störungsarm zu erbringen, sollen einige Baustellen ruhen, auch um dadurch mehr Gleise zur Verfügung zu haben. Ferner soll alles Zugmaterial rollen, was rollen kann. Vermutlich soll gleiches auch für die RRB gelten. Nur, bei der RRB scheint nicht mehr viel rollfähig zu sein, sondern eher so gut wie ALLES KAPPUUUHT. Zwischen Kleve und Düsseldorf heute nur den ganzen Tag Stundentakt. Auf der RE 44 (wo noch ein paar betriebsfähige Triebwagen für den RE 10 herkommen sollen) Ausfälle wegen Reparaturen an den Zügen. Ebenso auf der RB 31, wo noch ein weiterer Triebwagen für den RE 10 herkommen soll. Und gestern abend bestand der Zug, der um 22:35 Uhr in Kleve ankam, aus zwei Triebwagen aus der Nummernserie 648 3XX (von der RB 31???), die laut der RRB aber nicht mit den Triebwagen der Nummernreihe 648 4XX kompatibel sind, aus denen sonst die RE 10-Züge gebildet werden.

  40. 179

    @178
    Die Sperrung (Nieukerk-) Goch-Kleve vom 05.10.-20.11.26 fällt genau mit dem Start (des stärker frequentierten) Wintersemesters 26/27 an der örtlichen Hochschule zusammen. Zufall?

  41. 178

    Auf geht es 2026 in die nächsten Totalsperrungen beim Niersexpress

    Die Meldung wurde vom Verkehrsverbunde Rhein Ruhr (VRR) in einer Mitteilung unter den simplen Hinweis „Weitere Baustellen“ verbreitet. Genaue Informationen gebe es derzeit noch nicht, hieß es vom VRR. Es gab lediglich die recht allgemeine Aussage: Im Fahrplanjahr 2026 (14. Dezember 2025 bis 12. Dezember 2026) stehen umfangreiche Bauarbeiten auf verschiedenen Streckenabschnitten im VRR-Gebiet an. Diese Maßnahmen führen zu teils erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr.

    Immerhin stehen schon die Zeiträume fest, in denen der RE10 von diesen Bauarbeiten betroffen ist. Gleich zweimal trifft es den Niersexpress im Jahr 2026. Vom 22. Mai bis 26. Juni und vom 5. Oktober bis 20. November wird auf der Strecke gearbeitet.

    https://rp-online.de/nrw/staedte/geldern/niederrhein-streckensperrungen-beim-niersexpress_aid-140802317

  42. 177

    Fürs Protokoll (laut http://www.zuginfo.nrw samt schönen Gruß von der DB InfraNoGo):
    5:30-10:30 Uhr: Weiche in Meerbusch-Osterath defekt
    9:30-12:30 Uhr: Signal in Düsseldorf-Bilk defekt
    Vermutlich auch heute wieder den ganzen Tag:
    Ein-Triebwagen-Züge statt Zügen mit zwei Triebwagen und möglicherweise sogar Totalausfälle einzelner Fahrten.

  43. 176

    Heute laut http://www.zuginfo.nrw kappuuuht:
    „RE 10 17. Dezember 2025, 09:05
    Einschränkungen auf der Linie RE 10 – Reparatur an einem Zug
    Beginn: 17.12.2025, 01:26 Ende: 17.12.2025, 11:30
    Auf der Linie RE 10 kommt es zu Einschränkungen. Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis 17.12.2025 11:30 Uhr. Der Grund dafür ist die Reparatur an einem Zug.
    Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
    Folgende Fahrten sind betroffen:
    Kleve (08:24) – Düsseldorf Hbf (09:53)
    Kleve (09:54) – Düsseldorf Hbf (11:23)
    Alternative Reisemöglichkeiten: Bitte nutzen Sie eine Fahrt früher oder später.“
    (… da schneller als SEV-Bus oder so).

  44. 174

    Hier ein paar Links zum Brand einer (vorderen Antriebs-) Achse beim RE 10 im Krefelder Hauptbahnhof:
    https://www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/item/63837-nrw-brand-an-personenzug-im-krefelder-hauptbahnhof-krefeld.html
    https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/krefeld-hauptbahnhof-zug-brennt100.html
    https://rp-online.de/nrw/staedte/geldern/niederrhein-brennender-niersexpress-legt-gleise-in-krefeld-lahm_aid-140626031
    Soll mal einer sagen, die RRB holt aus ihren alten RE 10-Triebwagen nicht alles (bis zum Abrauchen) heraus, um halbwegs die Fahrpläne einzuhalten – ohne Rücksicht auf weitere Triebwagenverluste.

  45. 173

    Außerdem scheint es heute in oder an einem RRB-Lint im Krefelder Hauptbahnhof gebrannt zu haben, was eine Streckensperrung zur Folge hatte. Um 17:38 Uhr pünktlich in Düsseldorf abgefahren standen wir plötzlich in Neuss Hbf und die Motoren wurden ausgeschaltet. Weil die Sprechanlage in unserem Zug offensichtlich defekt war kam der Lokführer durch den ganzen Zug und informierte uns über die Sperrung des Krefelder Hauptbahnhofes wegen eines Feuerwehreinsatzes. Nach einer geschmeidigen Stunde Beine vertreten in Neuss ging es dann weiter Richtung Krefeld. Dort war besagter Lint auf Gleis 3 mit Flatterband abgesperrt zu sehen. Um kurz nach 20 Uhr war ich dann schließlich in Kevelaer.

  46. 172

    Heute Abend plötzliches Silvesterfeuerwerk im Krefelder Hauptbahnhof an einer Achse eines RE 10-Triebwagens , obwohl noch gar nicht Silvester ist – Krefelder Hauptbahnhof zeitweise voll gesperrt – alle ca. 200 Fahrgäste müssen wegen dem Brand (von außen) den kappuuuhten RE 10-Triebwagen verlassen – inzwischen ist der Krefelder Hauptbahnhof aber wieder weitgehend offen und der Zugverkehr ruckelt sich langsam wieder ein – aber vermutlich fällt der kappuuuhte RE 10-Triebwagen nun erst einmal für einige Zeit aus – d.h. wahrscheinlich ist jetzt frohes vorweihnachtliches Quetschen angesagt

  47. 171

    kannst ja RRB schreiben, du verlangst, dass die slowakischen Neuzugänge ausschließlich auf der Relation D-kr zum Einsatz kommen und zwischen Kle-Kr auf halbstündigen Takt hochgeschaltet wird

  48. 170

    … und auch heute wieder kaputt: Einer dieser ominösen Bahnübergänge in Meerbusch (siehe http://www.zuginfonrw). Was könnte der RE 10 doch ein pünktlicher Zug sein, wenn es nicht diese Dauerstörungen zwischen Meerbusch und Düsseldorf gäbe. Würde der RE 10 nur zwischen Kleve und Krefeld fahren (und der Abschnitt Krefeld-Düsseldorf mit einem separaten Elektrotrebwagen), dann könnte man die Anschlüsse in Krefeld nach Duisburg, Köln, Aachen und an die K-Bahn vermutlich viel sicherer erreichen als jetzt.

  49. 169

    @bahnfahrerin

    Bestimmt auf das slowakische Netz geeicht und mit abweichender Wagenreihung und Sitzplatzreservierung, sowie Handzeichenansagen durch Zug Personal 🤗👌
    Dann wahrscheinlich noch Probleme mit der Betriebssoftware😉

    Wenn so ein Teil Mal mitten auf der Strecke stehen bleibt und abgeschleppt werden muss 👋😁

  50. 168

    Habe irgendwi gelesen, dass die Trainspotter die dieselbetriebenen LINT 41 aus Bratislava zu langweilig finden, um dafür von weiter her anzureisen. Die Wagen sollen ähnlich wie die aktuellen RE10-Züge aussehen.

    Aber Hauptsache, sie fahren.

  51. 167

    Gestern (am Sonntag) ein BÜ in Bedburg-Hau und heute wieder einmal ein BÜ in Meerbusch (laut http://www.zuginfo.nrw). In Kleve füllte sich nachmittags mal wieder der Bahnsteig mit mehr und mehr Wartenden und im Abstellbereich standen Züge, die erst gar nicht losgefahren waren – also vermutlich die Züge, die nun von Krefeld bis Kleve reihenweise ausfallen – toll organisiert:
    „RE 10 8. Dezember 2025, 20:11
    Region Meerbusch-Osterath beeinträchtigt – Reparatur an einem Bahnübergang
    Beginn: 08.12.2025, 14:54 Ende: 09.12.2025, 03:00
    Die Region Meerbusch-Osterath ist aktuell beeinträchtigt. Das Ende können wir leider noch nicht abschätzen. Grund dafür ist die Reparatur an einem Bahnübergang.
    Die Züge fahren im betroffenen Bereich langsamer.
    In der Folge kommt es zu Verspätungen und Teilausfällen.
    RE 10, Kleve (18:54) – Düsseldorf Hbf (20:23), Teilausfall von Krefeld Hbf (19:56) bis Düsseldorf Hbf
    RE 10, Düsseldorf Hbf (18:08) – Kleve (19:35), Teilausfall von Düsseldorf Hbf bis Krefeld Hbf (17:26)
    RE 10, Düsseldorf Hbf (17:38) – Kleve (19:05), Teilausfall von Krefeld Hbf (18:06) bis Kleve
    RE 10, Düsseldorf Hbf (18:08) – Kleve (19:35), Teilausfall von Krefeld Hbf (18:36) bis Kleve
    RE 10, Düsseldorf Hbf (18:38) – Kleve (20:05), Teilausfall von Krefeld Hbf (19:06) bis Kleve
    RE 10, Düsseldorf Hbf (20:38) – Kleve (22:05), Teilausfall von Düsseldorf Hbf bis Krefeld Hbf (21:06)
    Ein Ersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Krefeld Hbf und Düsseldorf Hbf wurde für Sie ab 21:00 Uhr eingerichtet. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt.“

  52. 166

    2std für den Heimligen Heimweg ist echt viel, kann mich aber an 2018 und 2021 erinnern.
    Da gab es etliche Beispiele wobei 2Stunden locker getoppt wurde..
    Was eine Weichenstörung in D bilk damit zu tun hat, dass ab KR keine Züge nach GEL fahren erschließt sich mir gar nicht ? Liegt doch KR HBF deutlich vor D ???oder gibt es da spezielle geheime Schnellläuferverbindungen für 100 Mio € Zeichen den Stationen???
    Weiß es da jmd. Besser und kann es mir erklären ?
    Allen noch viel Geduld und Spaß, ganz vor allem dem lieben Benno.
    Vlt. Verteilt die Rbb ja heute kleine nikoläuslein in Anlehnung an die Osterfeieraktion.
    Bin vor allem in solchen Zeiten sehr froh, nicht mehr auf die Verarsche/Seifenoper angewiesen zu sein..

    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/niederrhein-weichenstoerung-sorgt-fuer-hohe-verspaetung-beim-re10_aid-140186309

  53. 165

    @Benno du bekommst bald Gratisurlaub in der Slowakei-ei-ei-ei-ei-ei und muhuhuhuuu an das Stiergetier 😁😂

    Kommen bald voll viele Trainspotter nach Kleve um alte Diesel abzulichtön
    Die Wasserstoffteile die in Gießen rumstehen, schaffen es vermutlich net an den Ndrh. Zu schwierig.
    Denn man Allzeit Gute Fahrt und viel Spaß b im Landschaftschauen, wenn die dann liegenbleiben 🥴🤣

    https://www.nrz.de/lokales/kleve-und-umland/article410608413/re10-chaos-in-kleve-jetzt-sollen-alte-zuege-aus-bratislava-eingesetzt-werden.html

  54. 164

    Heute Nacht (29-30.11.25) gibt es laut http://www.zuginfo.nrw gleich aus mehreren Gründen (???) keinen RRB-Service zwischen Krefeld und Düsseldorf – mit einer recht ungewohnten Umleitungsempfehlung:
    RE 10 29. November 2025, 00:59
    Einschränkungen auf der Linie RE 10 – Kurzfristige Bauarbeiten
    Beginn: 29.11.2025, 00:41 Ende: 30.11.2025, 02:00
    Auf der Linie RE 10 kommt es zu Einschränkungen. Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis 30.11.2025 02:00 Uhr. Der Grund dafür ist die Reparatur an einem Zug.
    Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken.
    Folgende Fahrten sind betroffen:
    Kleve (21:24) – Düsseldorf Hbf (22:53), Teilausfall zwischen Krefeld Hbf (22:44) und Düsseldorf Hbf
    Kleve (22:24) – Düsseldorf Hbf (23:53), Teilausfall zwischen Krefeld Hbf (23:24) und Düsseldorf Hbf
    Kleve (23:54) – Düsseldorf Hbf (01:23), Teilausfall zwischen Krefeld Hbf (00:54) und Düsseldorf Hbf
    Kleve (00:54) – Düsseldorf Hbf (02:23), Teilausfall zwischen Krefeld Hbf (01:54) und Düsseldorf Hbf
    Düsseldorf Hbf (23:08) – Kleve (00:35), Teilausfall zwischen Düsseldorf Hbf und Krefeld Hbf (23:34)
    Düsseldorf Hbf (00:08) – Kleve (01:35), Teilausfall zwischen Düsseldorf Hbf und Krefeld Hbf (00:34)
    Düsseldorf Hbf (01:38) – Kleve (03:05), Teilausfall zwischen Düsseldorf Hbf und Krefeld Hbf (02:04)
    Düsseldorf Hbf (02:38) – Krefeld Hbf (03:04), Komplettausfall
    Alternative Reisemöglichkeiten: Zwischen Düsseldorf Hbf und Krefeld Hbf, nutzen Sie bitte die Zge der Linien RE 13 und RE 42. Der Umstieg erfolgt jeweils in Mönchengladbach Hbf. Um die Zwischenhalte zu erreichen, nutzen Sie bitte einen der Folgetakte der Linie RE 10.

  55. 163

    Heute (27.11.25) gibt es gleich drei Störungen:
    die Personen im Gleis laut Rotkohl3 zwischen Kleve und Goch,
    eine kaputte Weiche zwischen Gerldern un d Nieukerk
    (daher fahren die Züge zur Zeit nur bis/von Geldern sowie ab/bis Nieukerk)
    und natürlich der dauerkaputte BÜ in Meerbusch.
    Mal schauen, ob im Tagesverlauf noch mehr dazu kommt …

  56. 162

    @161 …und aktuell is die Strecke gesperrt wegen „Personen“ auf den Gleisen. Es ist nicht zu glauben…

  57. 161

    Bahnübergangsstörungen im 4-Stunden-Takt? Ja, gibt es!
    Siehe www-zuginfo.nrw:
    „RE 10 26. November 2025, 11:03
    Beeinträchtigungen auf der Linie RE 10 – Reparatur an einem Bahnübergang
    Beginn: 26.11.2025, 10:00 Ende: 26.11.2025, 17:30
    Aktuell kommt es zu Beeinträchtigungen auf der Linie RE 10. Dauer der Beeinträchtigung unbestimmt. Grund dafür ist die Reparatur an einem Bahnübergang.
    Die Züge fallen zwischen Krefeld Hbf und Düsseldorf Hbf leider aus.
    RE 10, Kleve (10:24) – Düsseldorf Hbf (11:53), Teilausfall von Krefeld Hbf (11:26) bis Düsseldorf Hbf
    RE 10, Kleve (14:24) – Düsseldorf Hbf (15:53), Teilausfall von Krefeld Hbf (15:26) bis Düsseldorf Hbf
    RE 10, Düsseldorf Hbf (12:08) – Kleve (13:35), Teilausfall von Düsseldorf Hbf bis Krefeld Hbf (12:36)
    RE 10, Düsseldorf Hbf (16:08) – Kleve (17:35), Teilausfall von Düsseldorf Hbf bis Krefeld Hbf (16:36)
    Fahrgäste weichen bitte auf einen der Folgetakte aus.
    Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt.“
    Immerhin sollen die Züge zwischen Krefeld und Kleve dennoch planmäßig fahren. Fahrgäste aus den Richtungen AC, MG, K, NE und DU werden es danken.

  58. 159

    @158 MennoBenno:
    Das kann ich nur schätzen, denn ich möchte mich ja nicht ganz demotivieren, den Zug zu nutzen.
    Vermutlich pro Monat einen halben Tag…

    Benno

  59. 158

    @benno hast du eine Schätzung wie viel Zeit du als treuer Nutzer dieses Jahr zusätzlich investiert hast ?

  60. 157

    meine Vermutung:
    ob es wirklich der Bahnübergang ist, der dieses Chaos verursacht? Bisher hat nicht eine Bahnübergangsstörung zu so vielen Zugausfällen geführt. Meine Vermutung, was auch, wenn ein Zug ab Düsseldorf gefahren ist, ist die Sperrung des Kölner Hbf’s und die damit zusammenhängenden Umleitungen über Düsseldorf, Krefeld und Neuss. Schon morgens zuckeln wir ab dem Abzweig Weißenberg von Block- zu Blockabschnitt Richtung Düsseldorf Hbf; nachmittags das selbe Spiel zurück. Verspätete Ausfahrt aus Düsseldorf sowie Halt in jedem Blockabschnitt. Letzens für die Strecke Düsseldorf-Krefeld knapp 60 Minuten statt 26 Minuten benötigt.

    Damit der Takt nicht ganz aus den Fugen gerät, wird mal für kurze Zeit die Strecke zwischen KR & D nicht bedient.

    Diesen Schlamassel kann der RRB diesmal nicht angekreidet werden.

    Benno

  61. 155

    Immerhin scheint laut http://www.zuginfo.nrw heute der Verkehr zwischen Kleve und Krefeld Hbf noch zu funktionieren (also für alle, die andere Fahrzeile als Düsseldorf haben):
    „RE 10 18. November 2025, 09:08
    Einschränkungen auf der Linie RE 10 Grund Bahnübergangsstörung
    Beginn: 18.11.2025, 07:00 Ende: 18.11.2025, 10:35
    Auf der Linie RE 10 kommt es zu Einschränkungen. Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis 18.11.2025 10:35 Uhr. Der Grund ist eine Bahnübergangsstörung.
    Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken.
    Folgende Fahrten sind betroffen:
    RE 10, Kleve (06:24) – Düsseldorf Hbf (07:53), Teilausfall von Krefeld Hbf (07:26) bis Düsseldorf Hbf
    RE 10, Kleve (07:24) – Düsseldorf Hbf (08:53), Teilausfall von Krefeld Hbf (08:26) bis Düsseldorf Hbf
    RE 10, Düsseldorf Hbf (08:08) – Kleve (09:35), Teilausfall von Düsseldorf Hbf bis Krefeld Hbf (08:36)
    RE 10, Düsseldorf Hbf (09:08) – Kleve (10:35), Teilausfall von Düsseldorf Hbf bis Krefeld Hbf (09:36)
    Alternative Reisemöglichkeiten: Bitte nutzen Sie den Folgetakt.“

  62. 153

    Sehr gut ausgeführt Benno 👍

    Schau ma, erst gibt es aber noch 100 Korruptionsskandalfälle mit 100 Mio Volumen in der UA, finanziert von uns allen, denn die ua sind schon lange pleite
    Und uns wird gesagt es gäbe kein Geld Lachhaft.

  63. 152

    Ich frage mich, welche wirksamen Maßnahmen Pendler/Bürger ergreifen könnten, um auf die Situation mit dem RE10 aufmerksam zu machen.

  64. 151

    Eine gute, neue Formulierung: Verspätungsabbau.
    Klar, ein Zug, der nicht fährt, kann auch nicht als verspätet gelten.
    Den ganzen Tag über klappte es nicht. Wer nun dafür die Verantwortung trägt, ist den Pendler egal – sie erwarten einfach nur, dass der Zug zuverlässig und pünktlich fährt. Für den RE10 ist der Preis für das D-Ticket noch zu hoch. Es ist schlichtweg eine Zumutung.

    Statt von einer 17 Mille Unterführung zu träumen, sollte die Stadt Kleve erstmal die Pendler, Schüler und Studenten unterstützen, dass die Züge zuverlässig und pünktlich fahren.

    Statt immer nur Stückwerk in der Planung, wäre es doch mal eine gute Idee, Schritt für Schritt ein Vorhaben voranzubringen.
    Könnte ein Plan nicht so aussehen:
    1. zuverlässiger und pünktlicher RE10
    2. Ein gescheites Bahnsteigdach
    3. eine günstige Unterführung analog Emmericher Bahnhof
    4. eine Instandsetzungshalle, wo die Züge vernünftig gewartet werden können
    5. für die Vakuumtoiletten geeignete Infrastruktur mit vernünftig geschultem Personal (hört sich witzig an, aber wer die Absaugung durch Rückstau verbockt, hat die Toilette ausgenockt und diese muss dann in den meisten Fällen repariert werden).

    Das wäre mal ein Ansatz, der zumindest die Schienenanbindung Kleve ein Stück weiter nach vorne bringen würde und die Zeit und das Geld wäre sinnvoll angelegt.

    Benno

  65. 150

    Am Bahnsteig in Krefeld waren die Ausreden aber nicht das Signal in Bilk sondern abwechselnd eine Bahnübergangsstörung oder Personen im Gleis. Zwischenzeitlich standen vier Rhein Ruhr Zugpaare im Krefelder Hbf. Im lediglich 25 Minuten verspäteten Zug Richtung Kleve sprach die Lokführerin dann von einem defekten Bahnübergang in Meerbusch sowie einem liegengebliebenen Güterzug. Liebe Bahn, bitte erspare uns doch das Ausredenbingo. Ernst nehmen kann das eh keiner mehr.

  66. 149

    Mmuuuh, ausgerechnet heute! Also dann, wenn viele Feierbiester früh und per ÖPNV in Düsseldorf einfallen möchten, mmuuuh, um den Hoppeditz zum Erwachen zubringen, streicht die RRB Züge zwischen Krefeld und Düsseldorf und hat die DB InfraNogo mal wieder ihre Signale mal wieder nicht unter Kontrolle, mmuuuh, vermmuuuhtlich feiern die RRB- und DB-Mitarbeiter auch. Siehe hier, mmuuuh, auf http://www.zuginfo.nrw:
    „RE 10 11. November 2025, 11:11
    Einschränkungen auf der Linie RE 10 – Der Grund ist Verspätungsabbau.
    Beginn: 11.11.2025, 07:00 Ende: 11.11.2025, 13:10
    Auf der Linie RE 10 kommt es zu Einschränkungen.
    Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis 11.11.2025 13:05 Uhr. Der Grund hierfür ist Verspätungsabbau. Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken sowie zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg. Folgende Fahrten sind betroffen:
    Kleve (09:54) – Düsseldorf Hbf (11:23), die Fahrt endet in Krefeld Hbf.
    Düsseldorf Hbf (09:08) – Kleve (10:35)
    Düsseldorf Hbf (11:38) – Kleve (13:05), die Fahrt beginnt in Krefeld Hbf um 12:06 Uhr.
    Alternative Reisemöglichkeiten: Bitte nutzen Sie den Folgetakt.“
    „RE 10 11. November 2025, 11:1
    Region Düsseldorf-Bilk beeinträchtigt – Reparatur an einem Signal
    Beginn: 11.11.2025, 10:00 Ende: 11.11.2025, 13:00
    Die Region Düsseldorf-Bilk ist aktuell beeinträchtigt.
    Das Ende können wir leider noch nicht abschätzen. Der Grund dafür ist die Reparatur an einem Signal. Die Züge fahren im betroffenen Bereich langsamer. In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt.“

  67. 148

    @benno

    Davor auch schon ,2018 war mit den Verspätungen nicht besser, 2022 nach dem was ich gehört habe, auch nicht..

  68. 147

    Gestern fuhren auch schon manche Züge nicht. Es ist einfach nur noch traurig.

    Wie lange benötigen die Verantwortlichen dafür, eine stabile Lösung für die Zugstrecke zu finden? Es geht ja schon seit August 2024 auf der Strecke so zu. Und immer hören wir Pendler, dass mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet wird…. Nur, es passiert nichts… Sind die Verantwortlichen mit der Situation überfordert?

    Benno

  69. 146

    Und schon wieder kappuuuhte Triebwagen bei der RRB (laut http://www.zuginfo.nrw). Dabei sollten doch jetzt alle RRB-Triebwagen (bis auf einen) Ihre neue Hauptuntersuchung haben. Das zeigt, dass die früheren Ausfall-Begründungen, dass zu viele RRB-Triebwagen zugleich in der Hauptuntersuchung waren, nur kurze Beine hatten. Sie hier den (langen) Ausfallplan für heute:
    „RE 10 4. November 2025, 07:42
    Einschränkungen auf der Linie RE 10 – Reparatur an mehreren Zügen
    Beginn: 04.11.2025, 05:30 Ende: 04.11.2025, 20:00
    Auf der Linie RE 10 kommt es zu Einschränkungen. Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis 04.11.2025 20:00 Uhr. Der Grund dafür ist die Reparatur an mehreren Zügen.
    Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
    Folgende Fahrten sind betroffen:
    Kleve (05:54) – Düsseldorf Hbf (07:23)
    Kleve (06:12) – Krefeld Hbf (07:13)
    Geldern (07:18) – Krefeld Hbf (07:44)
    Geldern (07:48) – Krefeld Hbf (08:14)
    Kleve (09:24) – Düsseldorf Hbf (10:53)
    Kleve (12:54) – Düsseldorf Hbf (14:23)
    Kleve (16:24) – Düsseldorf Hbf (17:53)
    Krefeld Hbf (06:48) – Geldern (07:13)
    Krefeld Hbf (07:18) – Geldern (07:43)
    Düsseldorf Hbf (07:38) – Kleve (09:05)
    Düsseldorf Hbf (11:08) – Kleve (12:35)
    Düsseldorf Hbf (14:38) – Kleve (16:05)
    Düsseldorf Hbf (18:08) – Kleve (19:35)
    Alternative Reisemöglichkeiten: Fahrgäste weichen bitte auf einen der Folgetakte aus.“

  70. 144

    @143:
    nach über 20 Jahren RE10, weiß ich, wie ich nach Hause komme. Allerdings kann ich immer schlechter die Ankunftszeit einschätzen…

    Benno

  71. 142

    Ein Bus für Schüler zwischen Kleve (Bedburg-Hau, Goch, Weeze, Kevelaer) und Geldern würde die Strecke entlasten.

    Denn es ist ja auch eine Zumutung, wenn der RE10 mit nur einem Waggon fährt. Da wäre der Bus dann eine Entlastung.

    Das ist jetzt keine grundsätzliche Lösung, schon gar nicht für Pendler nach Krefeld und weiter, aber grundsätzlich lässt sich da wohl gerade gar nichts lösen.

  72. 141

    @140 Ich in gespannt auf die Lösung des Dilemmas. Bisher hat niemand etwas erreicht. Und ich pendele täglich. Von Weeze nach Krefeld. Es muss sich etwas tun. Und zwar nicht in Form von Ersatzbussen der RheinRuhrBahn!

  73. 140

    @133:
    Dann wissen Sie ja, was ich meine. Wer jetzt lautstark nach einer Busverbindung ruft, sollte nicht zum Beispiel eine Strecke zwischen Bedburg-Hau und Weeze als Maßstab für die Fahrzeit nehmen, sondern auch an die Menschen denken, die von Kleve aus bis nach Duisburg/ Neuss oder Köln müssen. Und das sind dann mal eben pro Strecke – bleiben wir bei dem Beispiel Köln – mindestens eine Stunde mehr. Nicht zu vergessen, dass es noch Menschen gibt, die nicht von zu Hause aus arbeiten dürfen. Das heißt dann 5 Tage mindestens 8,5 Stunden auf der Arbeit, 5 Stunden im Zug plus An- und Abreise zum Bahnhof.
    Und der Busverkehr würde dann bis Dezember 2028 gehen, denn da sollen erst die neuen Hybridzüge kommen. Klingt das verlockend?

    Eine Alternative zur Buslinie:
    Es könnte ja auch der VRR die RRB aus dem bestehenden Vertrag entlassen und noch mit den vorhandenen Zugeinheiten schauen, was zuverlässig damit noch zu stemmen ist und dann einen neuen Vertrag abschließen.
    Zudem soll 2026 der RMV seine Wasserstoffzüge von Alstom zurückbekommen (https://www.fnp.de/rhein-main/wasserstoff-zugflotte-im-taunus-erst-2026-komplett-rmv-sieht-lichtblick-93971904.html). Dann sind die von Alstom kostenfrei zur Verfügung gestellten LINT-Einheiten wahrscheinlich frei.
    Hat da mal der VRR bzw. die RRB sich um diese Einheiten bemüht?

    Benno

  74. 138

    ‚verlässlich wissen wie du nach Hause kommst‘, das ist kein Problem.
    Das Problem ist die Wann-Frage🫣
    Heute bspw. wird der Feierabend durch eine gemütliche Schunkelfahrt zwischen Kempen und Neuss für den lieben Benno und die anderen eingeläutet bimbam👋

  75. 137

    @134
    Das Stellwerk in Krefeld Hbf wurde nicht in dem sogenannten Schnellläuferprogramm modernisiert. Das betraf nur die Stellwerke zwischen Kleve und Kempen. Krefeld Hbf wird wahrscheinlich (genau weiß ich das nicht) noch mit einem Stellwerk auf der Technologiestufe 3 (oder gar nur 2) betrieben.

  76. 136

    @133 Der XBus wäre eine eigenständige Busanbindung. Ich bin Pendler. Und möchte verlässlich wissen, wie ich nach Hause kommen kann.

  77. 135

    Der heutige Text auf http://www.zuginfo.nrw zu dem großen Stellwerksschaden in Krefeld Hbf (Brand im Schaltkasten – nix geht mehr – auf unbestimmte Zeit) scheint die wahren Pläne des VRR mit der RE 10-Strecke zu enhüllen:
    „… RE 10 …“ 30. Oktober 2025, 08:56″ (Anmerkung: schon seit heute sehr früh)
    „Großraum Krefeld Hbf nicht befahrbar – Defektes Stellwerk
    Beginn: 30.10.2025, 03:02 Ende: 31.10.2025, 03:00
    Der Großraum Krefeld Hbf ist aktuell nicht befahrbar. Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer der Beeinträchtigung. Der Grund dafür ist ein defektes Stellwerk.
    Zur Zeit sind keine Zugfahrten in mehreren Streckenabschnitten möglich. In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen, Teilausfällen und Ausfällen auf dem kompletten Laufweg. Kurzfristig kann es zu Änderungen im Zuglauf kommen.

    RE 10: Die Züge aus Richtung Geldern enden und beginnen in Kempen (Niederrhein). Die Folge sind Teilausfälle zwischen Kempen (Niederrhein) und Düsseldorf Hbf.
    Ein Ersatzverkehr (SEV) mit fünf Bussen der Firma Haniqi Reisen ist ab 06:20 Uhr zwischen Kempen und Neuss Hbf eingerichtet.
    …“
    Soso, der RE 10 soll nur noch aus Geldern kommen, nicht mehr aus Kleve. Der Nordkreis soll wohl reines X-Bus-Gebiet werden, obwohl es dort viel mehr Einwohner gibt als im Südkreis, die Bevölkerungswachstumsprognosen höher sind und die Pendler von dort viel mehr Personenkilometer zurücklegen.
    Vom Traum, dass der RE 10 sogar in einigen Jahren mal wieder aus Nijmegen/NL kommen könnte, ist ohnehin keine Rede mehr (obwohl sich in NL nun durchaus wieder etwas tun könnte, weil dort nun wohl die – recht OV-freundlichen – D66-Demokraten das Ruder übernehmen werden).
    Und an der Möglichkeit, den gestörten Krefeld Hbf via Kleve-Xanten (-Duisburg) ohne Bruch des Verkehrsmittels umfahren zu können, wird erst gar kein Gedanke mehr verschwendet – obwohl im DB-Navigator immerhin eine Fahrt mit dem X27-Bus und der RB 31 als zeit- und nervraubende Alternative für eine Fahrt nach Düsseldorf angezeigt wird. Hoffentlich klappt dann in Xanten zumindest der Anschluss (in beiden Richtungen), vor allem wenn die RB 31 mal wieder nur im Zweistundentakt betrieben wird.

  78. 133

    @131: nö, dann ist die Strecke tot.
    Schon alleine bis Krefeld ist dann der Fahrgast im Schnitt 1,5 Stunden unterwegs. Wer dann noch weiter muss, wie zum Beispiel bis Köln, ist nochmals locker, wenn er den Anschluss direkt bekommt, im Schnitt gute 40 Minuten unterwegs. Und das dann noch bis Ende 2028? Dann kann man sich besser für die Zeit krankschreiben lassen, denn dass hält keiner so lange durch.

    Wenn überhaupt Bus, muss es auch eine Busverbindung geben, der von Kleve kommend, Weeze, Geldern, Kempen Krefeld fährt, und das zuverlässig. und das regelmäßig. Nur gibt es so viele Busfahrer, die die auf dem papierstehende Leistung des RE10 einigermaßen auffangen können? Wie viele Busse sollen da unterwegs sein?

    Menschen, die nicht auf den RE10 angewiesen sind, haben gut reden. Bevor so etwas entschieden wird, sollten die Pendler auch mal dazu ins Boot geholt und an der Entscheidung mitwirken können.

    Benno

  79. 132

    @131 XBus lautet die Antwort. Bis endlich wieder funktionstüchtige Triebfahrzeuge existieren auf dieser Strecke.

  80. 131

    Zu dem Chaos beim RE10 fällt mir folgende Geschichte ein:

    Das einzige Beständige in dieser Zeit: der RE10

    In dieser Zeit, wo anscheinend die Welt immer mehr aus den Fugen gerät, gibt es wenigstens eine Konstante: der Niersexpress RE10, der die Kreis- und Hochschulstadt Kleve mit der Landeshauptstadt Düsseldorf verbindet, zumindest es versucht, eine regelmäßige Verbindung herzustellen, also irgendwie vom unteren Niederrhein Richtung Metropole umweltfreundlicher zukommen als mit dem Auto – Sie verstehen mich schon, oder…?
    Und er, der Niersexpress, er ist depressiv – ja, richtig gelesen: depressiv. Ich weiß, sie denken sich, der Autor hat ´nen Knall. Nein hat er nicht! Er beobachtet nur sehr feinsinnig. Warum ich nun darauf komme und nicht nur ich merke und spüre es, sondern auch täglich mehr als 10.000 Menschen. Der VRR hat das mal festgestellt, also die Zahl 10.000. Allerdings weiß ich nicht die Bedeutung dieses Kürzels VRR, was sich dahinter für ein Dingbums verbirgt. Sorry.
    Nun gut, wie ich darauf komme? Jeder Mensch freut sich darauf: auf den Sommer, nur der RE10 anscheinend nicht. Sobald es wärmer wird, fällt er immer wieder in ein tiefes, depressives Loch. Aber auch an einer Winterdeprssion scheint er erkrankt zu sein. Dann fährt er nicht. Mal sind es drei Züge, die hintereinander ausfallen, mal sieben. Angeblich ist er diesbezüglich auch in Behandlung. Schon seit August 2024 wissen die Besitzer, die RRB darüber Bescheid, wie problematisch diese Situation ist. Nur bisher hat überhaupt keine Therapie zu einer Verbesserung geführt. Bis auf hoffnungsvolle Äußerungen, dass sich bemüht wird, passiert nichts. Angeblich soll es eine SEV-Therapie geben, aber diese wird wohl sehr dezent angewendet, da nur ein ausgewählter Kreis davon Kenntnis hat, aber nicht die 10.000 Menschen, die an vielen Tagen vergeblich auf den Patienten warten.
    Die Ersthelfer, die vor Ort sind, bekommen leider zum Teil die Auswirkungen der depressiven Phasen am ehesten mit und müssen sich für Ihr aufopferndes Engagement Beschimpfungen anhören, obwohl sie einfach nur versuchen, zu retten, was zu retten ist. Hingegen versucht die Chefarztetage mit tröstenden Worten an die Fahrgäste sowie verschiedenen Reha-Massnahmen im Berliner Umland den Patienten noch irgendwie dazu zu bewegen, doch seinen Dienst nach Vorschrift zu verrichten. Aber was nutzt es? Genau, nichts!
    Ehrlich gesagt hätte ich da schon etwas mehr erwartet. Wenn der VRR-Dingsbums schon bei der Therapie nicht sonderlich helfen kann, wäre es wünschenswert, wenn die Kassenärtzliche Vereinigung Kreis Kleve gGmbh oder deren Vertreter zum Beispiel der Landesärztekammer e.V. Abschnitt Kleve, Herr Ex-Professor Dr. Dr. h.c Schnauzbart sich mehr dafür einsetzen würde. Fairerweise sei an dieser Stelle erwähnt, das er sich in guter Gesellschaft befindet.

    Bis auf einen Abweichler, ein Herr König von der Landesärztekammer e.V., Abschnitt Geldern, hüllen sich die anderen in großer, stiller Meditation.
    Nur meditieren bringt keine Heilung! Es muss entweder einmal alles neu mit dem Patienten, der Kassenärztlichen Vereinigung gGmbh, der Landesärztekammer e.V., den Fahrgästen, Ersthelfern und dem VRR-dingsbums durchdacht werden oder man schreibt den Patienten RE10 dauerkrank und sucht einen neuen Betreiber.
    Seit über einem Jahr wird versucht, dem Patienten auf die Beine zu helfen, es kommt aber nicht zu einem Behandlungserfolg. Man wurschtelt nur so vor sich hin.

    Frustrierend kommt noch hinzu, dass schon 100 Millionen € für die Behandlung investiert wurde und es noch immer kein großer Fortschritt zu sehen ist.
    Ich weiß, nörgeln kann jeder, aber Vorschläge wie es besser gehen kann, kommen nicht. Doch ich habe einen. Die EU-Therapie. Einfach mal in die Nachbarländer schauen. Dort gibt es keine sonnen- wärme- und herbstdepressiven Patienten. Die haben dort eine so ausgeklügelte Therapie, da fällt keiner in ein tiefes, depressives Loch. Da wird freudestrahlend gefahren – bis der Arzt kommt. Aber nicht um zu therapieren, sondern zu sagen, mach halblang, Du bist auch nicht mehr der Jüngste.
    Oder möchten etwa die Verantwortlichen uns am Niederrhein sagen: „Behandlung erfolgreich – Patient tot“?

    Benno

  81. 130

    Ab Xanten gibt es heute laut http://www.zuginfo.nrw nur einen Zweistundentakt (bei der RB 31) – wegen kappuuuhter Triebwagen:
    „RB 31 29. Oktober 2025, 13:04
    Einschränkungen auf der Linie RB 31 – Reparatur an mehreren Zügen
    Beginn: 29.10.2025, 02:00 Ende: 30.10.2025, 03:00
    Auf der Linie RB 31 kommt es zu Einschränkungen. Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis 29.10.2025 23:59 Uhr. Der Grund dafür ist die Reparatur an mehreren Zügen.
    Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
    Folgende Fahrten finden statt:
    Xanten (04:58) – Duisburg Hbf (05:46)
    Xanten (07:01) – Duisburg Hbf (07:46)
    Xanten (09:01) – Duisburg Hbf (09:46)
    Xanten (11:01) – Duisburg Hbf (11:46)
    Duisburg Hbf (06:10) – Xanten (06:55)
    Duisburg Hbf (08:10) – Xanten (08:55)
    Duisburg Hbf (10:10) – Xanten (10:55)
    Alternative Reisemöglichkeiten: Ein Ersatzverkehr (SEV) mit zwei Bussen der Firma Milo Reisen ist eingerichtet. Diese verkehren einmal ab 06:00 Uhr von Xanten und einmal ab 07:10 Uhr von Duisburg Hbf jeweils im Stundentakt. Zur Verstärkung fährt der Haniqi Reisen um 13:43 Uhr ab Duisburg Hbf und um 19:57 Uhr ab Moers.“
    Beim RE 10 hingegen fehlte heute früh bei dem Zug um 7:54 Uhr ab Kleve lediglich ein kappuuuhter Triebwagen. Dafür ist jetzt (mal wieder) ein Bahnübergang kappuuuht – zwischen Geldern und Nieukerk.
    Immer ist bei den RRB-Zügen (und den DB-InfraNOGO-Strecken) etwas kappuuuht.

  82. 128

    ProRail ist das Pendant zu DB Netz. Aber in Deutschland ist der Regionalverkehr dezentral über Verkehrsverbünde organisiert, in den Niederlanden zentral über die staatliche NS.

  83. 127

    @122. Nochmal neu… Man sollte nicht unterwegs schreiben.

    Ja, stimmt, es gibt noch ProRail. Insgesamt ist es aber nicht so unübersichtlich wie in Deutschland, was hier auch an der föderalen Struktur liegt.

  84. 126

    @122 Ja, stimmt, es gibt noch keine ProRail. Insgesamt ist es aber nicht so viel unübersichtlich wie in Deutschland, was hier auch an der föderalen Struktur liegt.

  85. 124

    Na Benno, gibt ja auch noch die SchunkelRRB31 von Xanten nach DU 🤔😜

    Bezüglich deines früheren Posts. Ich kann mir zwar kein Einfamilienhaus o.ä leisten, bin dennoch nach Essen gezogen.
    Abgesehen von den Clans und was hier sonst noch rumläuft, kein größeres Bedauern.
    Man arbeitet gerne und auch hart, aber wenn man sich dann noch „das Drumherum“ Kaputtmachen lassen muss, läuft was Falsch.
    Die Züge sind hier auch alle verspätet aber min 3x/h jede Richtung. Einen bekommt man immer.

    @119 die Hoffnung ist doch glasklar, alle Pendler die seit Stunden vergebens auf den RE10 warten, werden in die wunderschöne mit Malereien verzierte Unterführung geschickt.
    (“ Gleiswechsel.Zug verkehrt heute außerplanmäßig aus dem Untergrund“🤣)
    Da dann keiner mehr auf dem Bahnsteig steht, gilt das Problem als gelöst ( aus den Augen, aus dem Sinn)

  86. 123

    Nun sind zwei Störungen auf der Strecke zwischen Kleve und Düsseldorf. Einmal Meerbusch das schon seit langem nicht dauerhaft zu reparierende Signal und nun der Bahnübergang zwischen Geldern und Kevelaer.

    Wie wäre es, wenn DB-InfraGo sich intensiver um den Streckenabschnitt Kleve-Krefeld kümmern würde und endlich für eine nachhaltige Reparatur sorgen, damit nicht alle „naselang“ irgendein BÜ ausfällt.
    Es ist die einzige, zum Teil eingleisige Verbindung vom unteren Niederrhein nach Krefeld und weiter.

    Benno

  87. 122

    @117
    Und was ist mit ProRail in NL?
    In NL ist doch ProRail für das Netz zuständig, auf dem auch eine ganze Menge Züge anderer Betreiber als von den Nederlandschen Sporwegen (NS) unterwegs sind. Z.B. wird die Strecke Nijmegen-Roermond von Arriva-Zügen befahren.
    Außerdem fehlt in Ihrer Erklärung der niederländischen Bahnwelt u.a. noch der folgende Aspekt, den sich sogar inzwischen hier und da die Schweizer Bundesbahnen (SBB) von den Niederländern abschauen:
    Bahnlinien (Züge) möglichst ohne schienengleiche Kreuzungen und möglichst auf eigenen Gleiskörpern betrieben – ein Ziel, das auch hinter der Erweiterung des Nijmegener Bahnhofs um die Bahnsteiggleise 5 und 6 steckt.
    Und leider auch ein Ziel ist, dass auch im Konflikt mit einer Einfädelung des RE 10 in die Maaslijn stehen wird, wenn der RE 10 dereinst tatsächlich mal wieder nach Nijmegen fahren sollte …
    Wenn der RE 10 es bis dahin nicht gelernt haben wird, pünktlich zu sein, wird er wohl nicht nach NL einfahren dürfen – so wie inzwischen allzu heftig verspätete IC(E)s nicht mehr in die Schweiz einfahren dürfen.

  88. 121

    Ein kapputter Bahnübergang kommt (laut http://www.zuginfo.nrw) selten allein:
    „RE 10 26. Oktober 2025, 09:14
    Strecke zw. Kevelaer und Krefeld Hbf beeinträchtigt – Reparatur an zwei Bahnübergängen
    Beginn: 26.10.2025, 09:00 Ende: 26.10.2025, 12:00
    Die Strecke ist zwischen Kevelaer und Krefeld Hbf beeinträchtigt.
    Das Ende können wir leider noch nicht abschätzen. Grund dafür ist die Reparatur an zwei Bahnübergängen. Die Züge fahren im betroffenen Bereich langsamer. In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt.“
    Zusätzlich ist bei Meerbusch nocht ein Signal defekt …
    Viel Spass mit den sonntäglichen Fahrten gemäß dem beliebten Schätzfahrplan!

  89. 120

    Wir brauchen wenigstens für die Übergangszeit einen XBus als Alternative für den RE10. Einen, der über die B9 Kleve – Geldern und Geldern-Krefeld bedient. Es gibt überhaupt keine alternative Verbindung unter 3 Stunden mit vielen Spontanausfällen zwischen Krefeld und Kleve. Z. B. aktuell über Duisburg nach Moers, dann SEV nach Xanten und dann ein XBus nach Goch oder Kleve. Berufsschüler kommen nicht zum Unterricht, Pendler ohne Auto nicht zur Arbeit und anschließend nicht mehr nach Hause und stehen ohne verlässliche Informationen am Bahnsteig. Eigentlich müssten sämtliche Bürgermeister, Schuldirektoren, Unternehmer und Parteien sich für eine Busverbindung stark machen. Die RheinRuhrBahn ist bis 2028(?) ein Totalausfall. Da muss eine Alternative her. Warum wird da niemand aktiv? Was ist denn mit unseren Lokalpolitikern los??

  90. 119

    Man fragt sich, was die politischen Vertreter sich von der Bahnunterführung erhoffen.

    Mit den 17 (siebzehn) Millionen (!) wird kein einziges der Probleme mit dem RE10 gelöst.

  91. 118

    Es ist nicht nur der Zug, der ausfällt, sondern nur der Auslöser, was in Kommentar 116 genannt wurde.
    Solange die Stadtverwaltung auf Individualverkehr bei der LaGa setzt, wird sich daran nichts ändern. Nur wird dabei übersehen, dass junge Leute aus Kleve und dem Umland wegziehen und auch nicht mehr wiederkommen. Junge Menschen, die sich vielleicht hier in Kleve oder in der näheren Umgebung sich ein Eigenheim leisten könnten, schreckt eine solche desolate Zugverbindung ab, also kaum Zuzug junger Familien. Nur das wird von vielen Verantwortlichen nicht gesehen.
    Die träumen lieber von einer Unterführung mit Aufenthaltsqualität, Baukosten 17 Millionen. Vielleicht sollte die Stadtverwaltung erstmal anfangen, sich für die Strecke einzusetzen. Was nutzt die geilste Unterführung, wenn kaum ein Zug dort hält?

    Ich finde es gut, dass die Pendler eine Interessengemeinschaft gegründet haben und auf diese dauernden Missstände hinweisen. Denn wer aus der Politik fährt täglich mit dem RE10? Bevor die RRB, VRR und DB die Politik schon einseift, sollte die Politik mal Info’s bei den Pendler holen, was diese erleben müssen, wenn er mit dem RE10 unterwegs ist und danach mal die Verantwortlichen von RRB und VRR sowie DB zum Gespräch bitten.

    Benno

  92. 117

    @116 Pit Berechtigte Fragen.

    Hier eine Teilantwort.

    Die Organisation ist bei den Nederlandse Spoorwegen (NS) stärker zentralisiert. Es gibt keine Aufteilung wie in Deutschland zwischen DB Netz, Verkehrsverbünden und privaten Betreibern.

    Das ermöglicht eine durchgehende Verantwortungskette, während in Deutschland oft nur mit dem Finger auf den anderen Teilverantwortlichen gezeigt wird (siehe RE10).

    Die NS setzt konsequent auf Echtzeitdaten, digitale Leitstellen und integrierte Systeme für die Fahrplansteuerung. Das scheint gut zu funktionieren. Störungen werden schneller erkannt und kompensiert, z. B. durch flexible Disposition von Zügen.

    Die Bahnpolitik ist in den Niederlanden Teil der nationalen Identität und Belange der NS werden mit Priorität gehandhabt. Der niederländische Staat investiert seit langem vorausschauend ins Bahnsystem, während Deutschland viele Strecken jahrzehntelang hat verfallen lassen.

    Die Netzplanung ist in den Niederlanden auch besser: Kürzere, dichtere Taktungen mit systematischem Umstiegskonzept (Knotenbahnhöfe). Es gibt dadurch auch viele kürzere IC-Verbindungen, die nicht so hohe Verspätungen ansammeln wie die langen in Deutschland (und weiter ins Ausland).

    Außerdem gibt es kaum eingleisige Strecken.

    Last but not least: In einem kleinen Land lässt sich manches besser organisieren, auch der Bahnverkehr.

  93. 116

    Wie kriegen die Niederländer es eigentlich hin ein viel besser funktionierendes Bahnnetz zu haben?
    Hier am Niederrhein scheint man eine Dauerteststrecke zu fahren für die Belastbarkeitsgrenze Bahnreisender.
    Wieviele Leute sind gezwungenermaßen wegen dieser unendlichen Geschichte in die Stadt ihres Arbeitsplatzes umgezogen?
    Wieviele haben wegen struktureller Umpünktlichkeit ihren Arbeitsplatz verloren?
    Wieviele Studenten haben sich wegen dieses Desasters gegen ein Studium in Kleve entschieden?
    Wieviele haben Prüfungen verpasst?

    Eigentlich müsste mal jemand untersuchen, wie schädlich der RE10 für Kleve und den Niederrhein ist.

  94. 114

    Die ununterbrochene Miesmacherei in diesem thread scheint aber der Nachfrage nach den Angeboten der Regionalbahn nicht zu schaden. Ich wurde Zeuge, wie am frühen Dienstagabend (21.10.) der RE 10 von Kunden quasi überrannt wurde, als ich um kurz nach 17 Uhr in Richtung Kleve einstieg.
    Die früher Geborenen erinnern sich eventuell an den morgendlichen Andrang vor den Toren der zum Sommerschlussverkauf öffnenden Kaufhäuser! Einen solchen Sturm konnte man nun auch auf die Türe des aus Düsseldorf einfahrenden Kurzzuges beobachten. Der offenbar in besondere Disziplin, Geduld und Rücksichtnahme eingeübten Kundschaft gelang es innerhalb kürzester Zeit alle Ecken geschickt zu besetzen und auszufüllen, so dass der Rekord einer über 200%-igen Auslastung wohl rasch überboten war. Die fast intime Nähe führte zur Chance neuer Bekanntschaften, was sich zwar nicht in gelöster Kommunikation, aber im Gefühl der Wärme und dem Schutz vor dem Umfallen positiv zeigte.
    Nur quantenphysikalisch (siehe Physik-Nobelpreis!) lässt sich wohl erklären, dass sich obwohl in Kempen, Nieukerk, Aldekerk, Geldern, Kevelaer hunderte mehr Passagiere aus- als zustiegen, das Gefühl der Enge sich nicht verringern wollte.
    Erst ab Weeze wurde erkennbar, dass sich unter der Masse der Leiber auch Sitzmöglichkeiten verborgen hatten.
    Im historischen Vergleich zeigt sich, dass die ehemals durch Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit („Alle reden vom Wetter – Wir nicht!“) langweilende „staatliche“ Deutsche Bundesbahn doch nie die Erfahrung machte, dass selbst eine Billig-Billig-Version ihrer selbst (Wenn ein WC „nicht in Betrieb“ deklariert wird, spart man das teure Reinigungspersonal etc. usw.) solch einen Zuspruch von Menschen gerade an Feierabenden finden konnte!

  95. 113

    Stundentakt ist doch noch ein Superangebot. 😉

    Eigentlich reichten doch vier Fahrten am Tag.

    Morgens um 05:00 Uhr ein Zug mit der maximal möglichen Länge, der alle Pendler Richtung Düsseldorf transportiert.

    Abends um 20:00 Uhr ein Zug der alle Pendler wieder einsammelt und Richtung Kleve transportiert.

    Die Klever Pendler könnten solche Dinge wie Arztbesuche, Abendessen, Einkaufen, etc. dann ja relativ entspannt in Düsseldorf erledigen und nach Ankunft in Kleve nach Hause und sofort ins Bett. Gibt dann ca. 6 Stunden Nachtruhe. Fehlender Schlaf muss am Wochenende ausgeglichen werden.

    Entsprechend dann zwei Züge für die Schüler, die dann in den Schulferien natürlich entfallen könnten.

    WinWin auch für DB InfraGO:

    Die Stellwerke könnten mit Teilzeitkräften betrieben werden (Work-Life-Balance) und es gäbe genug zugefreie Zeiten für Baustellen.

    Vielleicht könnte die Strecke ja auch bundesweite Ausbildungsbaustelle werden, wo angehende Fachkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet täglich lernen wie Weichen, Signale und Bahnübergänge gewartet werden.

  96. 112

    Gestern morgen ist halt auch einfach mal einer in Richtung Düsseldorf kurz nach Meerbusch osterath kaputt gegangen / stand erstmal ne Stunde und hat mehrmals versucht neu zu starten. Irgendwann hat’s dann geklappt und der ist langsam zurück zum Bahnhof Meerbusch osterath. Da war dann halt die Fahrt zu Ende und man konnte mit der U 67 weiter.
    Und das wurde nirgendwo erwähnt bzw. bei DB navigator stand halt das der ganz normal (mit 20 min Verspätung die der schon davor hatte) weitergefahren ist.

  97. 111

    „Juchuuuh“, die RE 10-Züge verkehren laut zuginfo.nrw ab sofort wieder (nur) in dem beliebten Stundentakt:
    „RE 10 24. Oktober 2025, 01:24
    Einschränkungen auf der Linie RE 10 – Reparatur an mehreren Zügen
    Beginn: 24.10.2025, 00:00 Ende: 25.10.2025, 03:00
    Auf der Linie RE 10 kommt es zu Einschränkungen. Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis 25.10.2025 03:00 Uhr. Der Grund dafür ist die Reparatur an mehreren Zügen.
    Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
    Die Fahrten zur Minute XX:54 ab Kleve und zur Minute XX:38 ab Düsseldorf Hbf fallen aus.
    Die Fahrten im Stundentakt finden wie gewohnt statt.
    Abfahrt in Kleve zur Minute XX:24 und in Düsseldorf Hbf zur Minute XX:08
    Alternative Reisemöglichkeiten: Bitte nutzen Sie zwischen Krefeld Hbf und Düsseldorf Hbf die U-Bahn der Linie U76.“

  98. 109

    Zum Wochenausklang werden den RE10-Nutzern mal eben der Stundentakt serviert.
    Schade, dass die Info erst um 1:24 Uhr bereitgestellt wurde. In meinen Augen ein Zeichen, in welcher Welt die Verantwortlichen der RRB leben.
    Welcher Nutzer schaut um 1:24 auf sein Handy, wenn er zum Beispiel um 4:00 Uhr aufstehen muss?

    Solche Info’s gehören am Vorabend bis 21:00 Uhr online.

    Benno

  99. 108

    Nicht fahrende RE10 schonen zwar die Umwelt, aber nicht die Nerven. Man kann halt nicht alles haben. 😉

  100. 107

    Es klingt wie Hohn und Spott: „Wer mit dem Zug fährt, schont die Umwelt“, heute Arte Journal, „Kunstbeitrag“.

    Heute ab Mittag, wieder mal, kam man weder aus der „Stadt“ noch in die „Stadt“ Kleve. Es fuhr besonders „umweltschonend kein Zug“. (Signalstörung)
    Wie gewohnt, bei Wind und Wetter, keinen richtigen Unterstand, auch nicht für Kleinstkinder!
    Wieder mal wurde, trotz großzügigem Zeitfenster, wichtiger Termin verpasst!

    Wo leben wir hier??? Wie viel Lebenszeit soll man hier unnütz am „Bahnhof“ mit Warten verbringen, ob ein Zug kommt oder nicht?

  101. 106

    Nach langer Zeit (nicht weiter gemeldeter Ausfälle???) gleich mal wieder drei Meldungen betreffend des RE 10 auf http://www.zuginfo.nrw
    Dieser hier betrifft mal wieder einen der =@!%&§-RE 10-Triebwagen:
    „RE 10 23. Oktober 2025, 08:33
    Einschränkungen auf der Linie RE 10 – Reparatur an einem Zug
    Beginn: 22.10.2025, 23:30 Ende: 23.10.2025, 10:00
    Auf der Linie RE 10 kommt es zu Einschränkungen. Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis 23.10.2025 10:00 Uhr. Der Grund dafür ist die Reparatur an einem Zug.
    Es kommt zu Ausfällen auf Teilstrecken.
    Folgende Fahrten sind betroffen:
    RE 10, Düsseldorf Hbf (09:08) – Kleve (10:35). Zug beginnt ab Krefeld Hbf (09:54)
    RE 10, Kleve (07:24) – Düsseldorf Hbf (08:53). Zug endet in Krefeld Hbf (08:59)
    Alternative Reisemöglichkeiten: Bitte nutzen Sie den Folgetakt.“
    Kleve-Krefeld in 1:35 Stunden???
    Da muss der kappuuuhte Triebwagen tatsächlich schon kurz vorm Exodus stehen …

  102. 104

    Es geht einfach sehr be….. weiter.
    Heute Morgen war das Stellwerk in Kevelaer nicht besetzt gewesen. Wer mit dem ersten Zug ab Kleve nach Düsseldorf wollte hatte bis Krefeld 50Min. Verspätung und durfte seine Reise Richtung Düsseldorf anderweitig fortsetzen, da der RE10 in Krefeld endete. Danke DB Infrago!

    Aber auch die RRB bekam es heute morgen nicht hin. Die Verstärkerzüge sind mal wieder ausgefallen.
    Ich frage mich, wann endlich vom VRR und der RRB statt „es tut uns leid, wir bitten um Entschuldigung etc“ endlich die Idee haben und der VRR sagt, dass sie den bestehenden Vertrag mit der RRB aufkündigen und einen geänderten Vertrag mit der RRB abschließen, der mit dem vorhandenen Material zuverlässig zu halten ist.
    Es vergeht kein Tag, wo von gleich auf jetzt Züge ausfallen. Wir haben keine Zeit für Zug-Bingo.

    Wann kommen die gut bezahlten Verantwortlichen von VRR und RRB mit einem lösungsorientierten Vorschlag um die Ecke, damit die Züge endlich wieder zuverlässig fahren? Den mehr als leidgeplagten Pendler würde es freuen.

    Benno

  103. 103

    Neues von http://www.zuginfo.nrw zum RE 10
    „13. Oktober 2025, 10:45
    Einschränkungen auf der Linie RE 10 – Reparatur an einem Zug
    Beginn: 13.10.2025, 10:00 Ende: 13.10.2025, 13:45
    Auf der Linie RE 10 kommt es zu Einschränkungen. Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis 13.10.2025 ca. 13:25 Uhr. Der Grund dafür ist die Reparatur an einem Zug.
    Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
    Folgende Fahrten sind betroffen:
    Düsseldorf Hbf (10:08) – Kleve (11:35)
    Kleve (11:54) – Düsseldorf Hbf (13:23)
    Alternative Reisemöglichkeiten: Bitte nutzen Sie eine Fahrt früher oder später.“

    … und der $@%§!-Bahnübergang in Meerbusch spinnt aucvh mal wieder, was der RRB eine Begründung liefern, wenn mal wieder weitere RE 10-Leistungen kurzfristig unterbleiben.

  104. 101

    Heute Abend Volltreffer:
    – 16:38 ab D-Hbf fällt aus (regulär 3 Einheiten)
    – 17:08 ab D-Hbf (regulär min. 2 Einheiten) kommt mit 30 Min. Verspätung, also der erste Zug wieder ab 17:38 (regulär 3 Einheiten) ab D-Hbf

    Das heißt, es stehen Fahrgäste von mindestens 7 Einheiten am Bahnsteig in Düsseldorf.
    Und es kommt eine Einheit.

    Und damit nicht genug: damit in Krefeld Hbf der Wechsel des Zugführers klappt (er kann ja nicht durch’s Fenster klettern) musste ein teil der Fahrgäste aussteigen.

    Benno

  105. 99

    Heute (03.10.25) ausgefallen: Der Feiertags-Ausflug mit dem RE 10 nach D’dorf.
    Streckensperrung zwischen Meerbusch-Osterath und D’dorf Hbf von etwa 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr.

  106. 98

    @97 Benno
    Hier (im Kommentar Nr. 675) können Sie nachlesen, wie es ich mit den CAF-BEMU-Zügen und der Verzögerung deren ersten Lieferungen (u.a. für die RB 31) um ein Jahr verhält:
    https://www.kleveblog.de/noch-ein-wut-brief-1-umwelt-aktivist-gibt-re-10-auf-lasset-alle-hoffnung-fahren/#comment-453560
    Ist ja nicht so, als sei das nicht bekannt und noch nicht irgendwann mal irgendwo auf Kleveblog thematisiert worden – ähnlich wie es sich mit dem Ankommen bei Fahrten mit dem RE 10 verhält.

  107. 97

    @94 MennoBenno:
    die dort stehen, sind die defekten Wasserstoffzüge, die der RMV bei Alstom bestellt hatten.
    Da diese mehr standen statt fuhren, hat der Landrat sowie der RMV so großen Druck bei Alstom aufgebaut, dass Alstom sich bereit erklärte die Anzahl der defekten Wasserstoffzüge durch dieselbetriebene Fahrzeuge zu ersetzen, bis die Wasserstoffzüge wieder zuverlässig Ihren Dienst erledigen. Unter anderem trägt Alstom „die Mehraufwände wie etwa die Anmietung der Diesel-Flotte.“

    Frage: warum kann der VRR das beim spanischen Hersteller CAF, der ja eigentlich schon 2025 Hybrid-Züge liefern sollte, nicht erreichen?

    Quelle: https://www.hessenschau.de/wirtschaft/zu-viele-pannen-im-taunus-fahren-2025-wieder-diesel–statt-wasserstoffzuege-v1,wasserstoffzuege-taunus-diesel-100.html

    Benno

  108. 96

    @62: Gleise entfernen. Bahnlinie Kleve- Düsseldorf teeren und als Schnell Buslinie mit komfortablen Elektrobussen im 15 Minuten Takt, beidseitig betreiben. Keine Stellwerksstörungen etc mehr.

  109. 95

    Das ganze System ist „krank“. Werden eigentlich immer noch diese „Zufriedenheitsbefragungen“ durchgeführt?. Im Auftrag des Verkehrsverbundes. In den Niederlanden drückt man dafür zwei Knöpfe und dann hat man das Ergebnis. Bei uns werden hunderte von Klammbrettträgern losgeschickt. Die Consultingfirma bekommt dafür einen hohen (?) sechsstelligen Betrag… Aber es ist wie mit den Herstellern von Laubbläsern oder Panzerhaubitzen: Es werden Arbeitsplätze geschaffen…

  110. 93

    @89

    Spiel das Verantwortung abschieben Spiel

    Das war vielleicht nicht Sinn und Zweck (böse Zungen wie ich behaupten: Doch!) aber das überall greifbare Ergebnis der unsinnigen Bahnhreform.

  111. 92

    Man kann den Eindruck gewinnen, dass es am letzten Willen fehlt, eine Lösung herbeizuführen.

    Die Zuständigkeiten sind mit DB, transdev, VRR, RRB so aufgeteilt, dass niemand tätig werden muss, weil keine Seite die Gesamtverantwortung hat.

    Und wegen des Deutschlandtickets ist es eine Strecke, die keine nennenswerten Mehreinnahmen bringt (sondern wie der gesamte bundesweite Regionalverkehr unterfinanziert ist), egal, wie viele Züge fahren.

  112. 91

    nochmals @ 89 MennoBenno:
    sind das die LINT-Einheiten, die Alstom dem Rhein-Main-Verbund zur Verfügung gestellt hat, bis die deren Alstom Wasserstoffzüge wieder einwandfrei laufen?

    Benno

  113. 90

    @89 MennoBenno
    Mein Eindruck: es grenzt eigentlich schon von den Entscheidungsträgern von RRB und VRR fast an Leistungsverweigerung. Die Zugführer versuchen das Beste herauszuholen, was zum Beispiel in Duisburg verbockt wird.
    Und dann wundert sich der VRR, dass Verkehrsminister Krischer „mehr Einfluss“ auf die Verkehrsverbünde nehmen möchte…

    Benno

  114. 89

    @Benno voll bei dir.
    Auch die Triebwagen die da von Alstom Nähe Frankfurt stehen & rosten, könnten eingesetzt werden oder die genialen Retro-Wägelchen der TRI.
    Aber scheinbar W I L L niemand tätig werden, „wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis“ oder Spiel das Verantwortung abschieben Spiel und pump noch ma Millionen hinterher.
    Wahrscheinlich müssten alle Pendler des RE10 kollektiv streiken bevor etwas Signifikantes passiert🥸

  115. 88

    …und damit nicht genug, gestern wie heute heute sind die „Verstärkerfahrten zwischen Kleve-Krefeld sowie Krefeld-Geldern ausgefallen.
    Nix da mit ab 16.6.25 fahren wir wieder in voller Traktion.

    Ich frage mich, warum der VRR, die RRB sich mal nicht mit der Politik und den Pendlern an einen Tisch setzen, „Kassensturz“ machen, welches Material noch vorhanden ist und welchen zuverlässigen Fahrplan wir daraus für alle Beteiligten – sei es Nutzer oder Betreiber- gewährleisten können.
    Das wäre doch besser als jeden morgen „fährt er oder fährt er nicht, das siehst Du wenn Du am Bahnsteig stehst“.

    Benno

  116. 87

    Der RE 10-Zug heute früh (30.09.25) um 8:24 Uhr war kappuuuht und ist deshalb ausgefallen. Fast alle RE 10-Züge, die noch fahren, fahren heute mal wieder nach dem unbeliebten Schätzfahrplan: Irgendwann kommt man irgendwo an – so wie rd mal über einem früheren RE 10-Desaster-Beitrag getitelt hatte.

  117. 85

    Nach den Ursachen zu suchen ist eigentlich müßig. Der Zustand ist unerträglich und eigentlich kann man da nur sagen: Fix it!
    In vergangenen Tagen konnte man diese Zugverbindung noch einigermaßen verlässlich benutzen.

  118. 84

    @81
    Mmuuuh, Spooky! Die Maxime für 2026 lautet „der Mensch steht im Mittelpunkt“, mmuuuh, aber das ist vermmuuuhtlich nur der ausgesprochene, erste Halbsatz. Vollständig muss es mit dem zweiten, selbst zu assozierenden Halbsatz mmuuuhtmaßlich lauten „der Mensch steht im Mittelpunkt – und damit allen (allem) im Wege“, mmuuuh, so wie auffallend oft ein gewisser Herr Söder.

  119. 83

    Wir hätten damals netter mit der NWB umgehen sollen…

    Da dachte man ja, es kann nur besser werden. Und dann kam die RRB.

  120. 82

    Genau, das ist es nämlich. Wo sind denn noch Dieselfahrzeuge im Einsatz? Wo bekommt man noch welche her? Die „Führerscheine“ der Zugführer sind immer auf ein Modell beschränkt. Wer eine BR 111 fahren kann, darf nicht automatisch einen LINT fahren.
    Beim RE10 scheint es mir eine Hassliebe zwischen RRB und VRR zu sein.

    Es ist verwunderlich, wie zuverlässig, sauber und gut gewarteten Fahrzeugen das Schwesterunternehmen NWB im Osnabrücker Land unterwegs ist, welches auch zur Transdev gehört.

    Benno

  121. 81

    Der Minister für Verkehr NRW hat die Maxime „Der Mensch steht im Mittelpunkt“ für 2026 ausgerufen. Das wird aber beim VRR und bei der RRB gerne in deren Arroganz und Ignoranz überhört. Die sitzen ja auch alle in ihren Büros und koordinieren beim nächsten Kaffee die ganzen Zugleistungen.

    Was soll man vom VRR erwarten? Der VRR beherbert einen früherer Verkehrsminister, der in seiner Zeit nie in Erscheinung getreten ist und nur dann im Bild ist, wenn es darum geht, wenn das D-Ticket erhöht werden soll. Auch er hätte in seiner Zeit die Problematik mit den Niersexpress angehen können. Heute müsste sich der Vorstand allerdings eingestehen, dass er schon zum zweiten Mal die falsche Entscheidung bezüglich des Betreibers getroffen hat. Zunächst die NWB, nun die RRB.

    Nach den Chaoswochen soll der Bertieb nach einer RRB-Sprecherin zur Normalität zurückkehren. Alles nur Hohn und Worthülsen. Die RRB bekommt nur noch wenige Züge pünktklich ans Ziel, selbst diejenigen nicht, die eine leere Schiene vor sich haben. Da vermutlich von Anfang an nicht genügend Triebwagen eingeplant wurden, ist eine reduzierte Zugleistung nun die Normalität. Die gesamte Fehlleistungen und anhaltenden Probleme können doch nicht nicht als normal bezeichnet werden.

    Da sich alle Beteiligten gerne die Hände schütteln und sich über die nächste Höhe ihrer Boni austauschen, müssen die Pendler und die anderen Fahrgäste zunächst notgedrungen durchhalten. Aber die IG RE10 wird sich nicht aufhalten lassen und ist jederzeit zu konstruktiven Gesprächen bereit. So wie die Beteiligten sich allerdings vor einer Stellungnahme vor dem Stadtrat in Kleve verweigert haben, so ist bisher auch nicht zu erkennen, dass die Verantwortlichen in den Dialog gehen werden.

    Erst wenn die Problematik mit einer hohen Ernsthaftigkeit angegangen wird oder wenn Fehlbesetzungen im Manangement der RRB / des VRR korrigiert werden, ist mit einer Verbesserung zu rechen. Die RRB/ der VRR hat dem Kreis Kleve einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden zugefügt, sich selbt einen hohen Imageschaden.

    Es ist zu hoffen, dass zumindest ab 2028 eine funktionierende Bahn Kleve mit Düsseldorf verbindet und die RRB auf jeden Fall nicht mehr den Zuschlag bekommt. Nicht der Preis ist ausschlaggebend, sondern die Qualitätskriterien. Das sollte der VRR zumindest gelernt haben!

  122. 80

    Ohne Fahrgäste wäre der Vertrag mit der RRB wahrscheinlich schon längst vor Gericht gelandet.

    Aber aus Angst, dass gar kein Zug mehr fährt und nicht entsprechend Ersatz beschafft werden kann, ist das vielleicht bisher nicht passiert.

    Ansonsten wären die Voraussetzungen für eine Kündigung des Vertrags zu prüfen.

    Mindestens aber Vertragsstrafen.

  123. 79

    @78 A.Ritter:
    warum sollte er sich dazu äußern?
    Meiner Meinung nach, ist der VRR nicht ganz an dieser Misere unbeteiligt.
    Der VRR bestellt Züge, die nicht zum vereinbarten Liefertermin kommen. Welchen Regress hat der VRR vertraglich geltend gemacht? Zumindest nicht, dass der Hersteller verpflichtet wurde, Ersatzzüge zu liefern.
    Und nun fährt die RRB mit, wie sie selbst geäußert haben, alten, störanfälligen Zügen. Nächste Frage dazu: warum sichert die RRB eine Leistung zu, die anscheinend schon vor Vertragsunterzeichung auf wackeligen Füßen steht? Das Alter und Erfahrungswerte lagen ja zu diesem Zeitpunkt schon vor.

    Und wie war das noch mal mit der Statistik? „Traue keiner Statistik, die Du selbst nicht gefälscht hat“

    Bevor überhaupt eine Unterführung mit Aufenthaltsqualität nach Vorstellung der Stadtspitze am Bahnhof Kleve gebaut werden soll, sollte diese erstmal dafür stark einsetzen, dass der RE10 nach Plan fährt. Sonst steigt bald kaum einer noch am Klever Bahnhof aus dem Zug ein und aus.

    Benno

  124. 78

    Kein Verständnis dafür das die betroffenen Kommunen nicht viel intensiver protestieren. Schlichtungsstelle NRW hilft vielleicht? Ansonsten hilft nur noch der Klageweg. Seltsam ist in diesem Zusammenhang das sich der VRR überhaupt nicht äussert. Schließlich hat der Verkehrsverbund sich lt. Schlichtungsstelle NRW der Mobilitätsgarantie verpflichtet. Wo bleibt denn diese???

  125. 77

    Ich hab’s nicht so mit Zahlen. Aber von Krefeld nach Rheine (vermutlich ehemalige Wehrpflichtverbindung): Ist nicht nur lang und stationsreich sondern auch unzuverlässig. Gibt es Zusammenhänge ?

  126. 76

    „Die Schienen sind überlastet. Am besten ist es, wenn weniger Züge fahren.“

    In der Frankfurter Allgemeinen gelesen, die die Bahn als Titelthema hat.

  127. 75

    @74
    Vermutlich (oder wie Niederrheinstier immer mmuuuht vermmuuuhtlich) eher nicht.
    Denn das Ranking der Linien, auf denen laut den betreffenden Verkehrsaufträgen die meisten Zugkilometer im Gebiet des VRR zurückgelegt werden sollen, lautet (recht überraschend) wie folgt:
    1. RE 42 Mönchengladbach – Sythen (- Münster)
    2. RE 10 Kleve-Düsseldorf (mit Dieselkraftstoff = Aua)
    3. < habe ich jetzt gerade nicht parat >
    Gründe dafür dürften die fast die ganzen Tag währenden Halbstundentakte (beim RE 42 nur im Abschnitt Essen-Sythen) sowie die recht ausgedehnten spätabendlichen und nächtlichen Fahrten beim RE 10 sein.
    Ein großer Zugkilometer-Nenner sorgt daher dafür, dass auf einmal die recht vielen aufgetretenen Desaster im Zähler im Bruchresultat und in den Statistiken nicht so durchschlagen. Anders sähe es – wegen der vielen Ausfälle beim RE 10 – vielleicht aus, wenn man im Nenner nur die tatsächlich gefahrenen (und nicht die bestellten) Zugkilometer berücksichtigen würde…
    Quelle: VRR-Berichte (z.B. VRR-Qualitätsbericht 2024 – hatte ich schon einmal früher verlinkt).

  128. 74

    Je länger die Strecke und die Anzahl der Stationen desto mehr Pleiten, Pech und Pannen – absolut. Interessant wäre eine relative Rechnung pro Bahnkilometer. Da hätte der RE 10 große Chancen „ganz nach vorne“ zu kommen…

  129. 73

    Hier geht es ab Minute 12:55 zwar (schon am 18.06.25) vor allem um den RE 7 als Chaos-Zug (plus RB 31 und RE 19 auf den Karten):
    https://www1.wdr.de/nachrichten/data/datenreport-schiene-bahnverkehr-nrw-verspaetungen-zugausfaelle-100.html
    Aber in dem Bericht wird eine Statistik gezeigt, laut der die RE 10-Züge in mehr als 95% der Fälle die bestellte Anzahl an Triebwagen hatten. Unglaublich, wenn man an die täglichen Ausfälle wegen fehlender Triebwagen im Frühjahr zurückdenkt. Aber klar, wenn Züge gar nicht fahren (oder fehlende Triebwagen nicht gemeldet werden), tauchen die auch in keiner Statistik auf! Ebenso dürfte es sich mit den Verpätungen verhalten. RRB-Schummel!
    Direkt nach dem Bericht (ab Minute 15:50):
    Noch ein Interview mit Minister Krischer über das Chaos im NRW-SPNV –
    also am besten weiterlaufen lassen.

  130. 72

    Warum als Klever mit 🚌 🚀🚜 🚗 in die Ferne schweifen ,das niederrheinische 🙄 Glück ist so nah 👍🏼. Heimatnah als Korbflechter ,Melker ,Schmied, 🐷,🐮,🐑,🐔 Hirt + Strohdachdecker ,wird der Arbeitsmarkt ,in heutigen SOZI Zeiten 👏🏼👏🏼 mal wieder verdammt attraktiv. 👍🏼…😂 🍻 🥳

  131. 71

    @70 Ja, das ist mir alles bekannt. Gleichzeitig sind aber ja auch die Kreise Wesel und Kleve an der NIAG beteiligt. Wenn nun also ein lokales Unternehmen sowohl für die Strecke als auch für den Betrieb verantwortlich wäre, würde zumindest dieses Fingerzeigen auf den jeweils anderen Verantwortlichen aufhören. Ein anderer großer Vorteil wäre, dass fast der gesamte ÖPNV in den Kreisen Wesel und Kleve dann aus einer Hand kämen. Die NIAG betreibt ja sowieso schon ein eigenes Gleisnetz von ca. 37 km und ist ein EVU. Natürlich wäre bei der DB auch beides gegeben, aber auch wenn sich einige hier an die guten alten Zeiten mit plüschiger erster Klasse erinnern, die werden mit der DB statt Transdev als Betreiber für den RE10 auch nicht mehr wiederkommen.

  132. 70

    @64
    Warum sollte der RE 10 besser funktionieren, wenn die NIAG die Strecke von Krefeld nach Kleve betreiben würde???
    Die NIAG ist doch längst auch eine Tochtergesellschaft der Transdev GmbH, so wie die Rhein-Ruhr-Bahn auch. Zudem haben die NIAG und die RRB den gleichen Geschäftsführer, der zusätzlich auch noch Vorstandssprecher der Transdev GmbH ist: Herr Christian Kleinenhammann
    Siehe hier:
    https://niag.de/impressum/
    https://www.rhein-ruhr-bahn.de/de/impressum
    https://www.transdev.de/de/impressum

  133. 69

    @66

    Es müsste nur mal an der Dienstwagenförderung etwas geschraubt werden,

    Das ist allerdings ein allgemeiner Trugschluss. Dienstwagen sind für den Arbeitnehmer nicht billig, er muss diesen von seinem Gehalt mit 1% des Neuwertes versteuern. Nur der Kraftstoff für die Privatfahrten ist dann frei, fällt aber weniger ins Gewicht als angenommen, da das Fahrzeug zu mind. 50% dienstlich genutzt werden soll.

    Die Dienstwagenregelung soll verhindern, dass 2 (Privatuto UND Firmenwagen für Dienstreisen) Autos statt nur 1 auf der Strasse sind.

  134. 68

    @67

    Stattdessen gebe es viel mehr zusätzliche Fahrten, erklärt er. „Also Verkehr, der ansonsten gar nicht stattgefunden hätte.“

    Komisch, – bei Planung und Bau von Umgehungsstrassen in Kleve fragt nie jemand danach

  135. 67

    „Über die politische Diskussion hinaus sieht Böttger auch das Deutschlandticket selbst kritisch. „Die Zahl der Leute, die neu dazugekommen sind, ist sehr gering“, sagt er. Und wegen des Deutschlandtickets vom Auto auf die Bahn umgestiegen, seien nur ganz wenige Menschen. Stattdessen gebe es viel mehr zusätzliche Fahrten, erklärt er. „Also Verkehr, der ansonsten gar nicht stattgefunden hätte.“
    Jede Mobilität, auch der Bahnverkehr, verursache jedoch einen ökologischen Fußabdruck. Daher wirke das Deutschlandticket eigentlich „gegen alle verkehrspolitischen Grundprinzipien, denen sich Deutschland verbunden fühlt“, sagt Böttger.“ (Böttger ist Professor für Verkehrswesen und Eisenbahn an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin)

    Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/deutschlandticket-preis-sonderkonferenz-100.html

    WDR-Redakteur Volker Schaffranke zieht dieses Fazit: „Was will ich als Pendler? Pünktliche Züge, attraktive Verbindungen, ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz. Was habe ich? Volle Bahnen, tägliche Verspätungen und fehlende Verbindungen.“ Pendler wären also besser bedient, wenn das Geld dafür eingesetzt würde, den Bahnverkehr zu verbessern und nicht für „das schlecht gemachte und nicht durchdachte Deutschlandticket.“

  136. 64

    Wir können also festhalten: Schuld an dem Niersexpress Desaster ist niemand. Scheidt+Bachmann hat sich laut Kommentar #33 die schriftliche Absolution der DBinfraGo geholt, die DB verweist auf Transdev als Betreiber und Transdev auf die DB wegen der mangelhaft funktionierenden Infrastruktur. Der VRR ist natürlich auch nicht Schuld, weil die neuen Akkutriebzüge verspätet geliefert werden und kann sowieso nix machen (Vertragsstrafen verhängen) weil sonst wahrscheinlich nach Abellio das nächste EVU die Segel streichen würde und Pofalla ist sowieso die Unschuld vom Niederrhein und lacht sich in der warmen Kanzlei wahrscheinlich gerade einen Ast über unsere Probleme. Und wie geht es jetzt weiter? Erst mal müssen wir ja nun noch bis mindestens 2028 warten, bis neues Wagenmaterial anrollt. Damit wären dann Probleme, wie die eingangs beschriebenen Türdefekte vorläufig erledigt. Bleibt die Frage, wie viel weniger Probleme der Rückbau von digitalen Stellwerken zu elektronischen Stellwerken bringen würde, ob damit dann auch die Bahnübergangsprobleme behoben wären und zu guter Letzt, ob vielleicht die Niag nicht besser der Bahn die Strecke Krefeld – Kleve abkaufen könnte, um dann für Betrieb und Infrastruktur zuständig zu sein.

  137. 63

    „Immerhin erhalten die Verkehrsunternehmen zum Ticketpreis von 58 € 3 Milliarden € von Bund und Ländern.“

    Und es reicht immer noch nicht…

  138. 62

    Bald feier ich mein 10 jähriges (Nicht RE10 Fahren) und bin sehr glücklich fast immer pünktlich anzukommen. Möchte ich zum Fernverkehr der Bahn fahr ich einfach bis Düsseldorf, parke dort und steige entspannt am Hauptbahnhof ein. Im Umkreis von 50km ist der PKW in der Regel eh die bessere Wahl (selbst wenn der RE10 fahren würde, bis Bocholt würde man von Kleve aus 3 Stunden benötigen) Würde man die Strecke endlich stilllegen könnte man viel Geld sparen und über Sachen die nicht da sind regt man sich weniger auf, im Vergleich zu Dingen die da sind und nicht funktionieren. Hinzukommt, was im ÖPNV Standard ist, Kontakt zu anderen Menschen. Wer bitte möchte ständig mit allen Sinnen, inklusive dem Geruchssinn, fremde Menschen wahrnehmen. Für mich gibt es im ÖPNV absolut keine Alternative zum PKW, deshalb kann ich über die Storys zum RE10 nur müde lächeln. Wobei ich mich bei der Häufung der Berichterstattung frage, ob es nix wichtigeres gibt. z.B. umkippende Reissäcke oder ähnliches und seinen wir doch mal ehrlich, die Subventionen für das Deutschlandticket wären im Straßenbau deutlich besser angelegt.

  139. 61

    @ 58 „Das Deutschlandticket hat zu einer Unterfinanzierung der Bahn beigetragen“ – das hört sich fast so an, als würde die Bahn die Menschen mit Deutschlandtickets aus Nächstenliebe transportieren. Immerhin erhalten die Verkehrsunternehmen zum Ticketpreis von 58 € 3 Milliarden € von Bund und Ländern. Wenn, hat das Deutschlandticket eher zu einer Gewinnreduzierung beigetragen, weil nicht pünktlich zum Fahrplanwechsel die Preise erhöht werden können. Vielleicht sollte man eher mal anfangen, an Vorstands- und Aufsichtsratsgehältern oder den damit verbundenen Abfindungen zu sparen. Den katastrophalen Zustand der „Hardware“ hingegen haben die Regierungen der letzten 30 Jahren mit ihrer (Kaputt-)Sparpolitik zu verantworten – und da wird uns mit dem „Sondervermögen“ auch Sand in die Augen gestreut – gleichzeitig wird nämlich der Etat des Bundesverkehrsministeriums gekürzt.

  140. 60

    Der Vertrag der RRB geht noch bis Ende 2028. Meine Prognose: Es wird sich was ändern ! Weil:
    Schlimmer geht immer.

    Dieser unsägliche LINTwurm (wir sparen, koste es was es wolle) wird uns noch lange Ungemach bereiten…

  141. 59

    Evelyn Palla, die neue Bahn-Chefin mit Lokführerschein aus Bozen, macht Hoffnung. Betriebswirtin mit sehr viel Erfahrung im Bahnbereich in Österreich, Italien und Deutschland. Sehr erfolgreich als Chefin von DB Regio. In Tokio hat sie auch schon gearbeitet.

    Insgesamt eine andere Hausnummer als Pofalla & Co.

  142. 58

    @Benno

    „Und Ihre Aussage „Manche sollten lieber arbeiten statt preiswert durch die Gegend zu fahren…“ hätte ich fast persönlich genommen. Ich habe das D-Ticket und fahre mit dem RE10 zur Arbeit, wie viele andere auch. Ich könnte mir durchaus eine bessere Freizeitgestaltung vorstellen, als am Bahnsteig in Düsseldorf zu stehen und zu warten, wann der RE10 endlich mal kommt… oder auch nicht…“

    Wie kann man nur so falsch verstehen, was ich geschrieben habe, Benno?

    Leute wie Sie waren nicht gemeint, das geht ganz klar aus meinen Kommentaren hervor.

    Ich bin in den letzten Jahren (und in den vielen Jahren davor) zu verschiedenen Tageszeiten mit dem Zug in NRW unterwegs gewesen, aus beruflichen Gründen. Ich habe einen guten Eindruck von den Strecken zwischen Kleve und Köln, Kleve und Düsseldorf, Düsseldorf und Köln, von Köln nach Bonn, Aachen, Duisburg, Münster, Duisburg und Emmerich.

    Es ist aus meiner Sicht wesentlich unangenehmer geworden, nicht allein wegen technischer Probleme, sondern wegen überfüllten Zügen.

    Das Deutschlandticket hat zu einer Unterfinanzierung der Bahn beigetragen. Teilweise werden deshalb schon Verbindungen und Personal eingespart, habe ich letztens gelesen. Also mehr Leute bei weniger Optionen.

    Nicht zu beneiden ist, wer noch jahrelang zur Arbeit pendeln muss.

  143. 57

    @55.
    ….. es gibt bestimmt 1.Klasse-Plätze, da könnte man auch ungestört reisen, ohne von Menschen einer unteren „Kaste“ gestört zu werden ……..

  144. 56

    @ Chewgum:
    jetzt verstehe ich Ihren Ansatz: durch das D-Ticket sind nun mehr Menschen u.a. mehr mit dem Zug unterwegs. Dadurch zeigt sich, dass die Bahnen anscheinend nur eine bestimmte Anzahl an Fahrgästen ausgelegt ist.
    Aber, wenn wir ehrlich sind, benötigten wir nicht dafür das D-Ticket, um das zu sehen. Defekte Toiletten beim RE10, ganze Züge ohne funktionierende Toilette, fehlende Einheiten, das hat nichts mit dem D-Ticket zu tun. Zudem noch der Fachkräftemangel in den Werkstätten. All das hat nichts mit dem D-Ticket zutun, sondern zeigt in meinen Augen, dass Profit vor Bereitstellung vernünftiger Züge geht.
    Aufgrund der Tatsache, dass es beim RE10 so miserabel läuft, steigen viele gegen Ihre Überzeugung auf das Auto wieder um. Auf dem Papier ist der RE10 wirklich eine gute Alternative, wenn ja wenn er denn zuverlässig nach Plan fahren würde.

    Und Ihre Aussage „Manche sollten lieber arbeiten statt preiswert durch die Gegend zu fahren…“ hätte ich fast persönlich genommen. Ich habe das D-Ticket und fahre mit dem RE10 zur Arbeit, wie viele andere auch. Ich könnte mir durchaus eine bessere Freizeitgestaltung vorstellen, als am Bahnsteig in Düsseldorf zu stehen und zu warten, wann der RE10 endlich mal kommt… oder auch nicht…
    Nicht alle, die ein D-Ticket haben, fahren aus Langeweile mit dem RE10 oder sind masochistisch veranlagt 😉

    Benno

  145. 55

    Das Deutschlandticket kann auch bleiben, aber ich halte 89 Euro für realistisch. Das ist immer noch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

    Dann wird es für die, die die Bahn wirklich brauchen, erträglicher.

  146. 54

    Es gab mal eine Zeit, in der ich gerne Zug gefahren bin. Die Sessel waren gemütlich, es gab geschlossene Abteile, das Publikum war angenehm und die Züge fuhren größtenteils zuverlässig und pünktlich. Sogar bei Laub, Regen, verschiedenen Temperaturen und Schnee, den es früher noch gab. Und das alles mit einfachsten Mitteln, ohne PC oder KI, und durchschnittlich begabten Menschen. Heute steht alles zur Verfügung, incl. einem Heer von Hochbegabten (Hochschulreife 1975 ca. 20%, aktuell ca. 50%) mit dazu noch sehr gutem Abitur, und nichts funktioniert mehr. Wie passt das alles zusammen? Vor 80 Jahren hat ein gewisser von Braun eine Rakete mit Zirkel und Geodreieck gebaut, heute sind wir nicht in der Lage ein Zug zum Rollen zu bringen. Ich glaube selbst die alten Römer würden heute über uns lachen.

    Was mich heute vom Zugfahren abhält:
    ungemütliche Sitze, was mein Rücken nicht mehr mitmacht.
    Häufige Überfüllung mit der Stehdichte nahe am Tiertransport, nur das PETA bei Menschen nicht interveniert.
    Keine schließbaren Abteile mehr, mit Durchzuggarantie. Im Winter sehr angenehm.
    Durch die fehlenden Abteile entsprechende Lautstärke mit u.a. Dauertelefonierern, die man auch ohne Handy bis nach Afrika hören könnte.
    Häufig nicht mehr vorhandene oder geöffnete Bahnhofsgebäude mit Ansprechpartner, Einkaufsmöglichkeit und als wettergeschützter Rückzugsort bei Wartezeiten.
    Ein immer größer werdender Teil eines bestimmten Klientels, welches an Bahnhöfen herumlungert und z.T. auch im Zug anzutreffen ist.
    ein Jahr Odyssee mit dem Zug RE10 mit entsprechend verplemperter Lebenszeit. Bin in der Zeit um 10 Jahre gealtert, kurz vorm Herzinfarkt.

    Warum ich aufs Auto umgestiegen bin:
    bequeme Ergositze mit Sitzheizung, Massagefunktion und Sitzplatzgarantie.
    Die Ruhe, wobei ich bei Bedarf meine gewünschte Musik hören kann. Dabei höre ich dann sogar noch meine Muttersprache, wird im Zug und am Bahnhof auch immer seltener.
    Funktionierende Klimaanlage, die ich nach meinen Wünschen einstellen kann.
    Gefühlte Sicherheit, das Auto verriegelt automatisch die Türen. Somit verminderte Gefahr von Messerstechern oder vor Zug Schubsern. Nur ein WC habe ich im Auto nicht. Da die im Zug meist auch nicht funktionieren also kein Nachteil.

    An alle leidgeplagten Zugfahrer weiterhin Hals- und Beinb… , ach nee, Signalausfall- und Schienenbruch, oder wie sagt man?
    Aber Kopf hoch, für 2070 ist ein Deutschlandtakt geplant. Vermutlich nach BER oder Stuttgart 21 und nicht nach deutscher Zeitrechnung.

  147. 53

    On Sunday (21 September 2025), I travelled to Dusseldorf and back on the RE 10 train. Everything went well (for once). But on Sunday, the RE 10 only had to run once per hour. Perhaps the chaos since Monday is somehow intentional!? Because on Monday, the Freshers‘ Week at the university has begun – for all the new first-semester students. What better way to show them that, in line with Mr Chewgum’s thinking, they should not use their semester tickets (= Germanyticket) on the RE 10 train, so as not to cause financial (or other) damage to the Rhine-Ruhr railway?

  148. 52

    @50.
    Hmm…… das ist aber mit ein bisschen Beigeschmack……
    Woher sollte man wissen oder woran erkennen, für welche Zwecke ausgerechnet von Kleve, Zeit fressende Zugfahrten in Kauf genommen werden?
    Könnte man sich da nur wichtige auswärtige Termine oder Arbeiten vorstellen?

  149. 50

    @45 Das war ja vor dem Deutschlandticket auch schon so. Ich fahre seit Jahrzehnten Bahn und fand es vorher angenehmer.

    Manche sollten lieber arbeiten statt preiswert durch die Gegend zu fahren…

  150. 49

    Habe mich auch falsch ausgedrückt :

    Es wird -wahrscheinlich- irgendwann vom ‚digitalen Stellwerk‘ DSTW auf ‚elektronisches Stellwerk‘ ESTW zurückgerüstet, – nicht ETCS.

  151. 48

    @46: hat Herr Pofalla uns nicht die digitale Technik auf der Strecke besorgt, die eigentlich zu Anfang garnicht funktionierte?

    Benno

  152. 47

    @28 Schleicher:
    wäre denn in Ihren Augen ein total Branchenfremder besser als Bahnchef/in?

    Dann besser jemanden aus dem Konzern, der auch Erfahrungen von anderen Länderbahnen mitbringt. Schlimmer sollte es schon mal nicht werden.

    Einen zweiten Herrn Mehdorn brauchen wir definitiv nicht. Erst DB, dann Air Berlin und zum Schluss den BER. Er war KEIN Multitalent…

    Benno

  153. 46

    Wir haben aufgrund der Bahnsituation einen Ingenieur und einen Azubi verloren. Pofalla und Hendricks waren doch gleichzeitig an den Schalthebeln der Macht. Für ihren Niederrhein haben die verkehrstechnisch überhaupt nichts hingekriegt. Pofalla hat noch im Bahnvorstand abkassiert, danke für Nichts. Herr Rouenhoff übernehmen sie !

  154. 45

    @41. Chewgum

    Na ja, es gibt auch viele Menschen, die aus verschiedenen Gründen kein Auto haben, und trotzdem von A nach B kommen müssen.

  155. 43

    Seit bald 6 Jahren fahre ich mit dem RE10 Kempen – Düsseldorf HBF. Ein Wahnsinn was man hier den Menschen zumutet die einfach nur verlässlich und pünktlich zur Arbeit wollen, um die Steuern zu verdienen die dann in die Modernisierung der Strecke investiert bzw. investiert wurde. Waren es nicht Millionen?!! Nur besser wurde nichts! Mal ist es die Strecke, häufig die Bahn. Manchmal habe ich den Eindruck das die Bahn garnicht mehr in der Lage ist den Betrieb aufrecht zu erhalten – oder erhalten zu wollen. Erzählt man nicht immer von ICE Verbindungen Frankfurt, Hamburg und Berlin. Man sollte mal ohne die Begleitung eines Kamera Team für 14 Tage die Pendler Strecke RE10 Kleve nutzen. Es geht so an die Nerven – meiner Gesundheit es nicht mehr zuträglich. Welch Wirtschaftlicher Schaden bei den Firmen entsteht die auf Ihre Mitarbeiter warten, davon will ich erst garnicht schreiben! Ich erwarte eigentlich nur noch eines – einen neuen Betreiber mit ausreichend Fahrtüchtigen Zügen, und vor allem ein ausreichendes Angebot in Form von Wagons.
    Wenn dann noch unsere deutsche Ingenieurskunst funktionieren würde – wäre ich glücklich. Das bleibt natürlich ein Traum. Gestern Abend 40 Minuten Standzeit in Oppum – Ausnahmsweise nur Personen im Gleis und nicht Probleme beim RE10 oder Strecke, heute morgen 05:14 Kurzzug und defekte Tür. Dies war der Grund warum die Bahn am Ende über 20 Minuten Verspätung hatte und nicht der angeblich vorausfahrende Zug! Aber hey – immer hin kam und fuhr Sie. Man ist ja schon mit wenig zufrieden!

  156. 42

    @40:

    Und nach dem CDU-Kanzler der Einheit kam dann ein SPD-Autokanzler, der einen gewissen Hartmut Mehdorn zum Bahnchef gemacht hat, unter dessen Sparorgien (Instandhaltung, Weichen und Abstellgleise kosten Geld, also soweit wie möglich weg damit) das System Bahn heute noch leidet.

    Gibt übrigens auch mittlerweile einige Studien, die untersucht haben, welche Auswirkungen eine schlechte Infrastruktur (nicht nur Nahverkehr) auf die Wahlerfolge der AfD haben.

    Überspitzt gesagt, RE10-Chaos gefährdet die Demokratie.

  157. 41

    @32 Jemand Kann man auch so ausdrücken… gemeint ist das gleiche.

    @31 Benno Nur keine Aufregung, ich sehe es grundsätzlich so wie Sie. Ansonsten siehe Kommentar 32, falls der besser verständlich ist.
    Aber ich fände es tatsächlich gut, wenn weniger Leute vor allem deshalb Zugfahren, weil es das Deutschlandticket gibt. Das sind oft Leute mit viel Zeit…

  158. 40

    @37 Das wird so sein… das Grundübel liegt natürlich schon in der Privatisierung der Bahnverkehre unter dem Kanzler der Einheit… zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn gab es diese Probleme kaum. Und überbezahlte, unterqualifizierte Bahnchefs haben den Rest dazugetan, indem das Tafelsilber verkauft wurde und notwendige Sanierungen eingespart wurden, um die Zahlen nicht noch roter werden zu lassen. Zumindest kann unsere neue Bahnchefin bei Lokführermangel einspringen 😂 „Kritische Infrastruktur“ kostet und hat meiner Meinung nach nichts in privatwirtschaftlicher Verantwortung zu suchen – da geht es nämlich um Gewinnmaximierung und nicht um gute Performance für den Steuerzahler.

  159. 39

    Wenn ich das richtig überblicke, tragen formal folgende Akteure die Verantwortung:

    Für die Züge: Betreiber (RheinRuhrBahn/Transdev).
    Für die Schiene: DB Netz/DB InfraGO.
    Für die Kontrolle: VRR/Land NRW.
    Für die Rahmenbedingungen: Politik/Bund.

    De facto aber: niemand übernimmt sie, weil Verantwortung aufgeteilt ist.
    Das ist die eigentliche Systemkrankheit – ein Netz aus Verträgen, Subunternehmen und Politik, in dem keiner „den Kopf hinhält“.

    Besonders kritisch: VRR und Land NRW vergeben die Aufträge. Wenn Ausschreibungen zu lasch sind, Qualitätskriterien schwach und Vertragsstrafen zu niedrig, ist das Versagen quasi vorprogrammiert. Rechtlich könnten die Aufgabenträger stärker auf Qualität setzen – das Vergaberecht erlaubt es. In der Praxis dominiert aber fast immer der Preis.

    Ein Blick in die Nachbarländer zeigt, dass es auch anders geht:

    In der Schweiz (SBB) und in Österreich (ÖBB) liegt die Verantwortung für Betrieb und Infrastruktur weitgehend in einer Hand. Qualität hat Vorrang vor Billigwettbewerb – das Resultat sind zuverlässige Netze, die als echte Daseinsvorsorge verstanden werden.

    Auch die Niederlande (NS) zeigen mit ihrem Mischsystem, dass es stabiler geht: Das Hauptnetz wird staatlich betrieben, regionale Linien teilweise ausgeschrieben – und selbst dort läuft es verlässlicher als bei uns.

    Man könnte sich deshalb fragen, ob das deutsche System überhaupt noch reparabel ist. Kurzfristig ließe sich über härtere Ausschreibungsbedingungen und bessere Kontrolle einiges verbessern. Doch langfristig stellt sich die Grundsatzfrage: Will man den öffentlichen Personenverkehr weiter als Billigwettbewerb organisieren – oder endlich nach dem Vorbild der Nachbarländer als öffentliche Daseinsvorsorge neu aufstellen?

  160. 38

    Man kann sich so viele Geräte ausleihen:
    Fahrräder, Autos, Busse, LKW, sogar Flugzeuge.
    Nur Züge kann man sich anscheinend nicht ausleihen.

    Stimmt das überhaupt?
    Wenn es nicht stimmt, warum tut man es dann nicht?
    Ist man zu faul dazu?
    Ist es zu kompliziert?
    Ist es zu teuer?
    Oder was ist der Grund dafür, dass man es nicht tut?

    Und wenn es tatsächlich stimmt:
    Dann sollte man die Bahn oder den VRR politisch zwingen,
    unverzüglich eine solche Verleih-Firma zu gründen.
    Damit könnte man natürlich nicht alle Zugausfälle verhindern,
    aber einen nennenswerten Teil.

  161. 37

    @22
    So genannte Pönalen (Vertragsstrafen) kann der VRR durchaus gegen die RRB für ihre unterirdische Leistung verhängen. Nur wenn die RRB diese Pönalen alle zahlen müsste, würde die Transdev GmbH als Muttergesellschaft der RRB (via Beherrschungsvertrag), wohl schnell schauen, wie sich der RRB am besten entledigen könnte (z.B. durch Abspaltung samt Insolvenz). Abgemahnt hat der VRR die RRB auch schon mindestens einmal. Der VRR könnte der RRB daher längst kurzfristig kündigen. Nur dann führe wohl gar kein RE 10 mehr.
    Spätestens das Abellio-Desaster im Herbst 2021 (und dessen anschließende, sehr teure Notreparatur für mehr als 250 Mio EUR) hat doch gezeigt, dass nur noch wenige EVUs (Eisenbahnverkehrsunternehmen) weiterhin Leistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) anbieten möchten. Ursache für das Abellio-Desaster war die Insolvenz-Notbremse durch die niederländische Muttergesellschaft, weil zuvor – vor allem wegen dem maroden, störanfälligen und überlasteten deutschen Schienennetz und Corona – die Erbringung von Leistungen im SPNV zum frustrierenden Zuschussgeschäft geworden war. Lösung war dann unter anderm das Aufpäppeln der VIAS zu einem ausreichend großen EVU und die teure Bestellung zusätzlicher Leistungen bei der DB Regio. Ein weiteres Desaster der Abellio-Art wurde erst vor kurzem (vorerst und mit ebenfalls viel Geld) gelöst: Der NWL hat die Eurobahn übernommen, weil die Eurobahn sonst ihren Betrieb hätte einstellen müssen. Auch National Express hat schon seit einiger Zeit (unter dem Vorwand fehlender Triebwagenführer???) sein RRX-RE 6 24/7-Angebot reduziert sowie mehrere Fahrten des RE 7 und des RE 4 gestrichen. Deshalb darf man auch sehr gespannt sein, welche EVUs jetzt überhaupt noch bei der Ausschreibung der RE 10- und RB 37-Zugleistungen (mit VRR eigenen BEMUs) ab Dezember 2028 mitbieten. Es hat hier und da schon Ausschreibungen gegeben, für die kein Angebot eingegangen ist…

  162. 36

    Zitat Beitrag #1: „Und nun fragen wir uns: WARUM IST DAS SO?“

    Antwort: Ganz einfach, „DIE ANDEREN SIND SCHULD!“

    Vor meiner Verrentung habe ich u.a. im Privatsektor auf Fortbildungsveranstaltungen über die Notwendigkeit einer ‚Dienstleistungsmentalität‘ referiert. Gleichzeitig hatte ich auch die Aufsicht inclusive Personalverantwortung über eine technische Betriebsabteilung meines Arbeitgebers.

    Innerhalb des eigenen Bereichs habe ich für viele schriftliche Abmahnungen gesorgt (die fast immer auch vom Betriebsrat anerkannt wurden), dadurch Karrieren zerstört und Minderperformer am Geldbeutel gepackt. Leider ist so ein solches Vorgehen im Fall des RE10-Problems nicht möglich – eine Personalausdünnung wäre die Folge, ohne Ersatz nicht in Sicht.
    Was nun? Ich bin ratlos.

    Am Jahresende ’25 werden werden mal wieder in der Privatwirtschaft alle Führungskräfte in die Personalabteilungen eingeladen, um dort die gemeinsam ausgearbeiteten Zielvereinbarungen für ’26 zu unterschreiben.

  163. 34

    Seid 5 Jahren machen wir das Spiel mit den Verspätungen und Ausfällen bereits mit. Da unsere Kinder zu den Berufskollegen müssen und keine Chance haben dorthin zu gelangen bleibt nur die Tägliche Option des hinfahrenden mit dem eigenemAuto. Wenn Nachmittags noch nicht einmal ein Schienenersatzverkehr fährt muss die Strecke Louisendorf-Geldern zweimal mit dem Auto gefahren werden. Das ist nicht mehr zu verstehen.

  164. 33

    @jürgen Hecht:
    Tatsächlich muss ich die Firma hier in Schutz nehmen. Hatte letztens auf einem Geburtstag zufällig mit einem Mitarbeiter gesprochen und der sagte mir, dass die Firma den Auftraggeber (also wahrscheinlich die DB) sagte, dass das neue System so nicht gut genug funktioniert und dass die Kabel auch alle getauscht werden müssen, damit das System wie gewünscht und zuverlässig funktioniert. Dies wurde aus Kostengründen abgelehnt, also hat man sich unterschreiben lassen, dass dies nicht gewünscht ist.
    Das Ergebnis sehen wir ja nun…
    Fast so, als sollte man auf Experten hören, wenn sie Bedenken haben.

  165. 31

    @26 Chewgum:
    Wo eskaliert es dadurch mit der RRB? Wenn die Fahrzeuge nicht richtig gewartet werden, wenn, wie zu lesen, keine Informationen auf der Homepage der RRB über Zugausfälle zu finden sind, ist allein dafür die RRB verantwortlich, losgelöst wie viele D-Tickets verkauft wurden und werden.

    Benno

  166. 30

    Vielen Dank für den Kommentar! Ich bin vor ca einem halben Jahr von Krefeld nach Kempen gezogen und war wirklich der Meinung, dass das mit dem RE10 schon nicht schlimmer als mit dem RE42, der von Krefeld Richtung Ruhrgebiet fährt, werden kann. Stand heute hab ich in diesem halben Jahr ungefähr alle Verspätungsgründe durch (vom Klassiker des „haltzeigenden Signals“ bis zum Exoten „Probleme beim Funk“). Man könnte sich über die Situation fast kaputtlachen, weil es einfach so absurd ist…Fakt ist allerdings, dass ich mittlerweile überlege (oder besser: überlegen muss) meinen Job zu wechseln, weil ich das alles irgendwann nervlich nicht mehr mitmache (und mein Arbeitgeber vermutlich auch nicht).

    Ich kann insgesamt verstehen, dass bei so einem System nicht alles rund läuft und sich auch nicht Dinge „von heute auf morgen“ ändern lassen. Was mich aber z.B. bei der ganzen Sache wahnsinnig macht, ist die Tatsache, dass es dann nicht zumindest verpflichtend sein muss, bspw. in der Bahn-App unkompliziert über mögliche Alternativen in Form von z.B. einer Taxifahrt aufzuklären. Ich weiß mittlerweile aus leidvoller Erfahrung, dass man bei mindestens 20 minütiger Verspätung bis 20 Uhr 30 Euro und ab 20 Uhr 60 Euro Erstattung für eine Taxifahrt bekommt. Das ist aber alles so intransparent und aufwändig, dass ich Leute verstehen kann, die sich das nicht „trauen“, weil man befürchten muss, dass man im Endeffekt doch auf den Kosten sitzen bleibt (unabhängig davon, dass eine Taxifahrt Krefeld-Kempen schon mehr als 30 Euro kostet und man sich schon mit anderen zusammentun muss, um die Taxikosten vollständig zu decken). Zum letzten Punkt: Wäre ich technisch bewanderter, würde ich eine App entwickeln, mit der sich Wartende mit dem gleichen Ziel unkompliziert an einem Bahnsteig für eine gemeinsame Taxifahrt zusammenfinden könnten und bei der dann auch der Erstattungsprozess ohne großen Aufwand möglich wäre…wenn dazu jemand technisch in der Lage ist, dann bitte machen. Ich wäre mit Sicherheit der erste Nutzer/Kunde 😉

  167. 29

    @SpoyBoy Das wusste ich nicht. Das heißt also im Umkehrschluss, dass wir RE10 Leidtragenden damals vom Infrastrukturvorstand der DB (wer auch immer das war…) als Versuchskarnikel für das Nachfolgesystem des ETCS auserwählt worden sind. Dann ist es vielleicht doch eine gute Idee, die ‚digitale Schiene‘ sofort zurückzubauen und durch ETCS zu ersetzen. Das ist ja in Europa (außer Deutschland) bestens etabliert, in der Schweiz z.B. auf fast hundert Prozent des Streckennetzes verbaut und trägt dort erheblich zur Pünktlichkeit von 93,2 Prozent der Züge bei, während wir hier auf dem RE10 langsam aber sicher auf 9,32 Prozent Pünktlichkeitsrate zusteuern.

  168. 28

    Ist es nicht grausam, dass die bisher für den Regionalverkehr Verantwortliche jetzt Bahnchefin wird? Immerhin soll sie im Regiobereich für schwarze Zahlen gesorgt haben. Kein Wunder, wenn jeder 2. Zug durch Ausfall Kosten spart, die Fahrkarten aber bezahlt sind😭

  169. 27

    Am Montag den 22.09 noch mit dem Zug gefahren man wollte abends gegen 9 uhr von Krefeld nach Kleve fahren. In der App hieß es dann, dass diese Fahrt ausfällt aber einen Schienenersatzverkehr fahren würde. Mann ist dann zu der Haltestelle hin gelaufen und hat da vergeblich 20 Minuten gewartet ehe man wieder zurück zum Bahnsteig gelaufen ist. Mann wird ja auch alleine gelassen was das angeht man hat keinen Ansprechpartner vor Ort der einen weiterhilft.
    Entweder ist etwas von der Seite der DB oder von der RRB warum kein Zug fährt. Wenn Köpfe rollen würden Wegen dem versagen dann wäre es denke ich mal nicht so gravierend. Die Politik sagt selber man solle mehr den ÖPNV nehmen aber der RE 10 ist ein grandioses Beispiel das man es nicht sollte.

  170. 25

    Das wird leider bei der RE10 Strecke wohl nicht gehen…
    Die Strecke wird in absehbarer Zukunft auf ETCS ‚zurückgebaut‘ : Das war von Anfang an so vorgesehen, weil es sich bei dem an dieser Strecke hier verbauten System „Digitale Schiene“ um einen Prototypen des ETCS-Nachfolgesystems handelt, bei dem noch gar nicht sicher ist ob es flächendeckend eingeführt werden soll. Selbst ETCS ist ja bislang kaum präsent im deutschen Schienennetz, grösstenteils fährt man noch mit PZB und für Schnellfahrstrecken mit LZB (das dem ETCS aber eigentlich überlegen ist).

    Mein Kenntnisstand, – bitte um Korrektur falls ich nicht richtig liegen sollte.

  171. 24

    Vieles liegt auch an der Politik. Früher konnten Ersatzzüge etc. auch noch an anderen Bahnhöfen wie Keveleaer, Goch, Geldern, etc. abgestellt werden aber die Bahn hat ja alle Ausweichgleise abgebaut, alles kahlgeschlagen. Die Kommunen haben sich nie dagegen gewehrt sondern, sabbernd vor Geilheit auf die freiwerdenden Flächen, diese direkt bebaut, siehe Geldern, und Kleve wo das neue KAG entsteht.

    Allerorten, nicht nur am Niederrhein, fehlen Abstell- und Ausweichgleise. Daher ist auch die ganze Verkehrslogistik auf Kante genäht. Der Politik, egal ob Bund, Land oder Kommunen, ging das im wesentlichen am A… vorbei.

    (Und dabei reden wir hier nur vom Personenverkehr. Vom Güterverkehr will ich gar nicht anfangen…)

    Daher braucht jetzt auch kein Lokalpolitiker/in rumjaulen und Krokodilstränen vergiessen. Besser mal an die eigene Nase fassen, was man unwidersprochen hat geschehen lassen.

    Nach wie vor interessiert sich die Lokalpolitik für die Bahn nur wenn man irgendwas eröffnen oder einweihen kann. Selber was beitragen, da sind sie alle ganz schnell weg.

    Kleve (in Gestalt Jürgen Rauer) wollte nicht mal sein Vorkaufsrecht für das Bahnhofsgebäude nutzen. Sowviel zum Interesse am Thema Bahn.

  172. 23

    Die Erfahrung hat gezeigt: es verbessert sich gar nichts. Auch nicht nach Millioneninvestitionen. Auch nicht, wenn es vorübergehend als Punkt auf einer endlosen To-do-Liste in der Landespolitik einmal aufpoppt. Es wird sich nichts mehr verbessern an dieser Strecke. Zumindest nicht zwischen Kleve und Geldern.

  173. 22

    Vielleicht sollte man in der Zukunft die Verträge mit der ausführenden Bahngesellschaft optimieren – z. B. mit hohen Konventionalstrafen für Ausfall oder Unpünktlichkeit ab einer festzulegenden Höhe. In der Logistikbranche („Just-in-time-Lieferverträge“) klappt das wunderbar. Und wenn die ausführende Bahngesellschaft (z. B. RBB) den Ausfall oder die Unpünktlichkeit nicht zu verantworten hat (z. B. Stellwerk nicht besetzt oder Bahnübergang defekt), macht man den Verantwortlichen (z. B. DB InfraGO) halt schadensersatzpflichtig. Sobald es im Portemonnaie wehtut, wären Optimierungen auf einmal sehr schnell realisierbar. Aber – keine Sorge… so etwas wird die Bahn-Lobby politisch schon zu verhindern wissen.

  174. 20

    Mmuuuh, vermmuuuhtlich sind die Zustände rund um den Reparaturbedürftigen Express 10 (= RE 10) auch ein Bißchen Folge genau der langjährigen Politik, die inzwischen auch aus dem neuen, großen Gebäude umgesetzt wird, das sich im rechten Fenster des obigen RE 10-Aufhängerbilds im Krefelder Hauptbahnhof spiegelt: Die Autobahn GmbH, mmuuuh, nix Regionale Verkehrswende GmbH, die so nahe am Krefelder Hauptbahnhof vermmuuuhtlich viel sinnvoller wäre.

  175. 19

    Bin vorhin um 20:30 Uhr (24.09.25) auf dem Alleenradweg am Klever Restbahnhof vorbeigeradelt. Der Bahnsteig war mit recht vielen Wartenden gefüllt (vielleicht gut 50 Leute? – kein Wunder, schließlich ist ja offensichtlich der Zug um 19:24 Uhr ab Kleve ausgefallen). Aber von dem Zug, der kurz zuvor um 20:24 Uhr gen Düsseldorf hätte abfahren sollen, war noch weit und breit nix zu sehen. Das heißt dann in der Bahnsprache – glaube ich – „Verspätung aus vorangegangener Fahrt“. Laut dem DB-Narrigator soll dieser Zug dann immerhin um 20:44 Uhr losgefahren sein (also mit „nur“ 20 Minuten Verspätung). Dafür soll dann der Zug, der um 21:24 Uhr in Kleve abfahren sollte, voraussichtlich erst um 22:14 Uhr abfahren können (= 50 Minuten Verspätung), dicht gefolgt von dem Zug um 22:24 Uhr, der vorgeblich pünktlich abfahren soll. Danach ist Betriebsruhe bis 4:24 Uhr, also 6 Stunden Zeit, in denen es zu einem neuen Desaster kommen kann. Spätetens morgen früh werde ich es beobachten können, wenn ich wieder auf dem Alleenradweg am Klever Restbahnhof vorbeiradeln werde. RE 10-Chaos live!

  176. 18

    Das hatte ich auch schon mal mit der Türe. Da hatte ich mich reingesetzt in Kleve. Und da schloss die Türe nicht und der Zug konnte nicht losfahren. Da kam dann eine Personen, ich weiss nicht wer das war. Die hat dann eben dran gearbeitet. Dann schloss die Türe, und der Zug konnte losfahren.

  177. 17

    Es sind ja auch nicht nur die genannten Akteure DBinfraGo, RRB und VRR am Desaster des RE10 Schuld. Ein nicht unerheblicher Teil der Störungen wird durch defekte Stellwerke und Bahnübergänge verursacht, die im Rahmen der Grundsanierung der Strecke 2021/22 von der Firma Scheidt+Bachmann hätten auf Vordermann gebracht werden sollen. Von den 60 Millionen, die diese Grundsanierung damals gekostet hat, dürfte Scheidt+Bachmann einen ordentlichen Batzen abgegriffen haben. Ist übrigens die gleiche Firma, die damals die erste Schrankenanlage am Airport Weeze installiert hatte, die auch durch häufige Defekte und dem Vernehmen nach mangelnden Kundendienst geglänzt hat. Irgendwann wurde die ja dann durch ein Konkurrenzprodukt ausgetauscht. Das wird leider bei der RE10 Strecke wohl nicht gehen…

  178. 16

    @3:
    Etwa so: „RE10 – Wir schaffen das!“, tatsächlich aber eher „RE10 – Der schafft uns!“.

  179. 14

    Mittlerweile sitze ich schon seit Wochen kurz nach 6:00 Uhr im Büro, weil ich weiß, dass alle nachfolgenden Züge ab 6:45 Uhr derart verspätet sind, so dass ich es nicht mehr pünktlich zur Arbeit schaffen würde. An einen entspannten Schlaf ist gar nicht mehr zu denken weil man nie weiß, welche bösen Überraschungen der nächste Tag bringt. Lächerlich war vor ein paar Tagen als auf den Anzeigetafeln angezeigt wurde:“Feiern Sie mit uns den Tag der Schienen“ …sonst noch was???

  180. 13

    Ich bin leider auf die RE10 angewiesen, um u.A. regelmäßige Arztbesuche durchführen zu können, da ich das (aufgrund des Ärztemangels) nicht in Kleve machen kann. Und was soll ich sagen, selten hat nach einer Fahrt im RE10 (oder eben auch nicht!) das Wort „Enteignung“ so schön geklungen…

  181. 12

    Mit dem noch amtierenden BM Gebing, der als RA u.a. auf Verkehrsrecht spezialisiert ist, sind die Wege kurz

  182. 11

    Anmerkung: natürlich sollten hier nicht nur die Pendler klagen, sondern im Zusammenhang auch die betroffenen Kommunen..

  183. 10

    Hinzukommt eine fehlende Informationspolitik. Aber warum soll man als Pendler im digitalen Zeitalter auch erwarten zeitnah über Verspätungen und Ausfälle informiert zu werden?
    Auf der Internetseite der RRB macht man sich gar nicht mehr die Mühe überhaupt mal auf Störungen hinzuweisen. Man hat wohl schon selbst kapituliert.
    Noch gestern kam die Aussage von einem Zugbeleiter, dass von Tag zu Tag entschieden wird, ob weiterhin im Stundentakt gefahren wird. Warum? Weil eventuell über Nacht Züge vom Himmel fallen, die man am nächsten Tag einsetzen könnte? Man sollte doch meinen, dass es möglich ist eine Prognose über die Dauer der Reparaturen zu treffen.
    Man hat ja als Pendler schon keine hohen Ansprüche mehr, aber ein bisschen Planungssicherheit wäre schon wünschenswert.
    Der angepriesene SEV ist da leider auch keine Alternative. Wer denkt sich sowas aus? Man ist mit dem SEV länger unterwegs als wenn man einfach am Bahnhof auf den nächsten Zug wartet. Ist es einfach Desinteresse von Seiten der RRB oder Unfähigkeit? Hauptsache man kann sich damit rühmen den Pendlern Alternativen zu bieten. Ob diese Alternative Sinn ergibt, hinterfragt anscheinend niemand.

    Die Pendler der IG RE10 sind mittlerweile so gut vernetzt, dass wir uns zumindest gegenseitig frühzeitig über Verspätungen und Ausfälle informieren können. Das rettet uns vor stundenlangem, sinnlosen Warten am Bahnhof!

  184. 8

    Ehrlich gesagt.

    Früher war alles besser finde ich inzwischen weder abgedroschen noch einen Spruch alter Opas und Omas, sondern hier einfach nur völlig passend.

    gez. :
    Ein Mittfünziger der sich irgendwie sooo alt gar nicht fühlt, – die guten Zeiten der Bundesbahn sind doch noch gar nicht so lange her….und was tun mir inzwischen die jungen Teenies leid, die paradisische Bundesbahnzustände in Kleve nie kennenlernen durften und satt sitzend in der warmen Wartehalle draussen in Kälte und Nässe auf den nicht kommenden/gehenen Zug warten müssen. (Obacht Teenies: Früher waren es noch Züge! In 3 verschiedene Richtungen! Ganz früher sogar in 4!! (Spyck)

  185. 6

    Möchte ja nicht wissen, was mir der DB InfraGO Chef, der DB Konzern Chef und die TransDev alles versprochen hätte, wenn wir statt einer Unterschriften Aktion die Enteignung gefordert hätten

    Ja, diesen satirischen Kommentar konnte ich mir nach all dem Frust, den ich habe, nicht verkneifen. So viele Gespräche, so oft wurde gesagt: das ist Schuld, das ändern wir, ABER die anderen Blablabla. Ich kann es nicht mehr hören. Ist es so schwer eine Zugstrecke von Kleve nach Düsseldorf zu führen ohne das alle zwei Tage die Welt zusammenbricht???

  186. 5

    Man ringt nach Worten angesichts des seit Jahren währenden Übels! Dass der Besteller VRR den Bürgern so ein Katastrophen-Angebot bietet mit öffentlichen Geldern und dass DB InfraGo die Infrastruktur dermaßen verrotten lässt, hat Züge von Sabotage im Effekt. Es passt zu einer sich ausbreitenden Auffassung, dass die „“etablierte Politik““ es nicht mehr in den Griff bekommen wird.
    Vor einer Woche hat sich (auch) so etwas im Wählerverhalten abgebildet. Die „“Alt Parteien““ bereiten konsequent den Boden für enttäuschtes Reagieren der Bevölkerung an der Wahlurne.

  187. 4

    In einem vor einiger Zeit geführtem Gespräch mit einem Professor der HSRW teilte dieser mit das inzwischen nicht wenige Studierende ihr Studium, zumindestens in Kleve an der HSRW, erzwungener Maßen wieder abgebrochen hätten, weil die desolate Bahnverbindung des RE10 diese Studenten letztlich dazu einfach gezwungen hat.

    Es war nicht in Kleve wohnenden Studenten, teilweise über mehrere Semester, einfach nicht möglich gewesen mit der Bahnverbindung RE10 belegte Vorlesungen oder Kursen in Kleve rechtzeitig erreichen zu können.

    Wenn man mit ausländischen Studierenden mal ins Gespräch kommt und auch über Probleme spricht, dann sind diese sehr über die desolate Situation des ÖPNV hierzulande und nicht nur am Niederrhein verwundert.

    Mitunter lachen uns diese Studenten auch aus, und besonders hier am Niederrhein mit dieser RE10 Linie. Sehr viele Studenten sind einen sehr viel zuverlässigeren ÖPNV aus ihren Ländern gewohnt als hierzulande und für Deutschland kann das eigentlich nur noch peinlich sein, was hier als funktionierender ÖPNV den Bürgern seitens der Bahnbetreiber verkauft wird.

  188. 3

    Nun, das beherzte Eingreifen eines weiteren Passagiers zur Problemlösung ist doch auch genau das, was uns auch von politischer Seite angedacht wird:
    Wenn alles an die Wand gefahren, verbockt, verschwendet und verpennt worden ist, wird der Bürger/in an seine/ihre EIGENVERANTWORTUNG erinnert.
    Ich denke, der RE10 hat bald Fahrradpedale vor jedem Sitzplatz👍

  189. 2

    Diese Meldungen „PKW auf Übergang erwischt – Rotlicht, Schranke Missachtet“ oder „Personen Am- Im- Gleich (oder schlechtestenfalls unter Triebfahrzeug) nehmen aktuell auch gravierend zu

    Dazu noch Anschläge auf Bahninfrastruktur, Leute die zu blöd zum Ein/Aussteigen sind und Türen usw. blockieren

    Die Infrastruktur ist da nur eines von vielen Problemen…