Rathaus24

rd | 09. Oktober 2013, 08:41 | 23 Kommentare

Es ist in diesen Tagen vermutlich eine mehr als undankbare Aufgabe, als Bürgermeister zur Eröffnung eines Kunstprojekts mit dem Titel „Rathaus24“ zu sprechen, wenn gleich nebenan das alte Rathaus und mancherlei andere Planungen in Trümmern liegen. Vize-Bürgermeister Joachim Schmidt (CDU) meisterte die Aufgabe jedoch mit viel Bravour und Selbstironie, Museumschef Harald Kunde gelang es dann sogar, dass verbotene D-Wort in seinen warmen Worten zur Eröffnung unterzubringen, und seit Samstag und noch bis Freitag bietet Künstler Max Knippert sein aus alten Rathaustüren konstruiertes „Denkmal für die Stadt“ allen Bürgern an – inklusive Schnibbelbohnensuppe. Weitere Infos hier: kunst-acker.de

Und hier einige Bilder von Thomas Velten zur Eröffnung:

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23 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 23. Bataver

    und so verhält es sich mit der Aufstellung des neuen FNP und dem Radfahrerkonzept …

     
  2. 22. Martin Fingerhut

    @ Fisch :
    bereit zu einem kleinen GedankenExperiment ?
    Stellen wir uns doch mal vor,
    irgendWo, hinter den 7 Hügeln, gebe es eine Stadt X im Kreis Y im Land Z.
    Und diese Stadt X lüde ihre Bürger zu einem StadtSparzierGang ein
    und zu weiteren Veranstaltungen,
    in denen die Bürger aktiv dazu beitragen können,
    ein integriertes HandlungsKonzept ( iHK ) für ihre Stadt zu entwickeln.
    Ferner tun wir mal so,
    als würden etliche Bürger dies sehr erfreut und engagiert aufgreifen
    und würden glauben,
    voller Elan und frisch gewonnener Zuversicht die Zukunft ihrer Stadt mitGestalten zu dürfen.
    Das von allen gemeinsam erarbeitete iHK entspräche dann auch den Vorstellungen der Bürger
    und es würde schließlich auf den letzten Drücker gerade noch rechtZeitig beschlossen,
    um als GrundLage dienen zu können,
    damit die Stadt X vom Land Z FörderMittel dafür erhalten kann,
    dieses iHK zu verwirklichen.
    So weit, so märchenhaft.

    Nun stellen Sie sich bitte einmal vor,
    SIE seien ein Bürger dieser Stadt X
    und würden sich wundern, wie etwas, das Ihre StadtFührungsSpitze nun tatsächlich in die Wege leitet,
    zu dem in dem schönen Papier namens „iHK“ passen soll.
    Liegt es dann nicht nahe, einen Brief an die StadtVerwaltung zu schreiben und freundlich um Erklärung zu bitten ?
    Falls Sie statt einer Erläuterung nur Ausflüchte zur „Antwort“ erhalten,
    vielleicht sogar mehrfach,
    könnten dann nicht auch Sie auf die Idee kommen,
    die nächst höhere Stufe, den Kreis, zu bitten, die Angelegenheit zu überPrüfen ?

    Wäre es keine ganz normale, anFürSich vollkommen harmlose Folge,
    daß nun der Kreis Y die Stadt X um genau jene Auskunft bittet,
    die Sie als einfacher Bürger nicht erhalten haben ?

    Welchen Grund sollte es für die Verwaltung der Stadt X geben,
    diese Anfrage des Kreises Y für verwerflich, schädlich oder sonstWie nachteilig zu halten ?

    VorausGesetzt, bis dahin sei alles mit rechten Dingen zugegangen ?

    Aber mal rein teoretisch angenommen,
    die Stadt habe die Tatkraft und die Zuversicht ihrer Bürger ausschließlich dazu ausgenutzt,
    ein hübsches Papierchen zusammenZuStellen,
    mit dessen Hilfe sie vom Land Z eine stattliche Summe Geld abgreifen kann.

    Was wäre in diesem – hier nur hypotetisch konstruierten – Fall Ihrer Meinung nach angebracht ?

    Daß die Stadt X das Geld vom Land Y kassiert ?
    und damit sowohl alle Bürger des Landes Y schädigt ??
    wie auch ihren eigenen Bürger – inclusive Ihnen persönlich – eine lange Nase dreht ???
    Denn von dem, was die Bürger im iHK so hoffnungsVoll erarbeitet hatten,
    wird zumindest ein Teil nicht verwirklicht
    sondern ins Gegenteil verkehrt
    und dieses GegenTeil würde sogar noch – wie zum Hohn – mit den erschwindelten FörderMitteln finanziert.

    Oder sollte der Kreis Y der Stadt X keinen Betrug durchGehenLassen,
    auch wenn der Stadt X und ihren Bürgern – also auch Ihnen – deshalb Geld entgeht ?
    Weil Ihnen und Ihrer Stadt X dieses Geld nun mal nicht rechtMäßig zustand ?

     
  3. 21. Max Knippert

    1 Dez 2011 = 1 Dez 2012

     
  4. 20. Max Knippert

    @13 + 16 Genervter Fisch

    >““Rathaus 24″ war von Beginn an, genauoso wie der “Bürgergarten” eine geplante temporäre Aktion, gefördert mit öffentlichen Mitteln, die also auf keinen Fall verlängert werden sollte, auch wenn einseitig wollte.

    Sie haben recht das beide Aktionen temporär waren, jedoch bestand zu Beginn vom Bürgergarten die mündliche Absprache; das ich bis zum möglichen Baubeginn bleiben sollte. Dies ist jedoch im beiderseitigen Einverständniss zum 1 Dez 2011 beendet worden. Was dazu führte ist jedoch ein anderes Thema. Kurz um, der Bürgergarten ‚könnte heute noch bestehen‘.
    Ihr Anhang „auf keinen Fall“ möchte ich nur entgegnen, das Absolut NICHTS unmöglich ist.

    Was die öffentlichen Mittel betreffen habe ich vom BBK für Rathaus24 2000€ Materialkosten bekommen und 1400€ Honorar. Meine Materialkosten beliefen sich auf ca. 3600€…
    Was den Bürgergarten betrifft habe ich jeden einzelnen € aus meiner Tasche finanziert. Die Stadt Kleve hat allerdings die USK damit beauftragt die von mir zusammengetragenen ca. 30 m3 Müll zu entsorgen. Was mich dieses Jahres Projekt gekostet hat können Sie sich sicher ungefähr vorstellen. Die Kosten für den Zaun, der vorher nicht existierte, sowie das wieder aufmauern und ein neues Schloß, haben dieses Projekt finanziell abgerundet. Nach jetztigen Stand wird Mauer und Zaun in Kürze abgerissen.

    ——–

    >“Nach meinen Informationen, war nie im Gespräch, die Aktion nicht durchführen zu lassen, im Gegenteil…….das ist einfach so!“

    Ich gehe davon das meine Informationen etwas näher an der Realität liegen. Es wurde zumindest geäussert das jeder, ausgenommen und ausdrücklich, nicht meine Lächerlichkeit den Zuschlag bekommen sollte. Eine Jury war jedoch anderer Meinung. Da dies jedoch Vergangenheit ist, und das Projekt zu meiner absoluten Zufriedenheit stattgefunden hat, danke ich wiederholt allen die dazu beigetragen haben.

    ——–

    >“Ich habe persönlich mit Herrn Knippert beim Aufbau gesprochen……..habe auch die Aktion besucht.“

    Schade das Sie sich nicht zu erkennen gegeben haben! Den es gehört, meiner Meinung nach, zum guten Ton, sich in einer öffentlichen Debatte nicht hinter einer Maske zu verstecken.

    ——–

    >“Wenn man Kinder auf einem anderen Stück Erde der Weltkugel hat verhungern und verdursten sehen, haben solche Aktionen einen nebensächlichen Stellenwert ( das soll nicht abwertend aber realistisch sein ) !!!“

    Sie vergleichen Äpfel mit Fahrrädern.

    ——–

    >“Wieso sollte die “Stadt Kleve” gegen Max Knippert sein?“

    Dies beantworten zu wollen ist eine hochinteressante Aufgabe. Ich habe bereits mehrfach und öffentlich bekannt gemacht das es aus der Verwaltung die Aufforderung gab mich aus dem Haus Koekkoek rauszuschmeißen. Wie Herr Fisch, beurteilen Sie diesen Vorgang?

    ———

    >“(Wer hat eigentlich seinerzeit die denkmalgeschützte Mauer als Guckloch für den “Bürgergarten” “angeknabbert” und mit “Gold” versehen?) “

    Das war selbstverständlich ich, aber das Fragezeichen war wohl eher selbstredend. Nun muss ich Sie aber ein wenig über den Verlauf der Mauer in Kenntnis setzten: Der V-Formige Einschnitt, in der Parallel zur Kavarinerstrasse verlaufenden Mauer, stammt vermutlich aus den 60iger Jahren. Denkmalgeschützt ist ein gutes Stichwort. Meines Wissens nach soll die wirklich Denkmalwürdige Mauer an der Koekkoekstege möglicherweise ganz unter den Bagger kommen! Die von mir eingeschnittene Mauer war in einem derart baufälligen Zustand, ich habe Herrn Brauer dies persönlich und vor Ort gezeigt, das hier von schützenwert nur die vorbeilaufenden Passanten ins Feld geführt werden können.
    (Urteilen Sie selbst: http://d.pr/i/qA4a )

    ———-

    >“Ich danke jeden Tag auch Gott, dass wir nicht auf der Flucht sind, dass wir ein Dach über dem Kopf und zu essen haben.“ Entschuldigung, ich habe mich nicht richtig ausgedrückt, es sollte natürlich sein, dass es bei mir persönlich einen anderen Stellenwert hat.“

    Wie gesagt, Äpfel mit Fahrrädern Vergleichen zu wollen führt Leser auf Abwege. Sie versuchen Kulturgelder mit Hunger und Elend Notleidender Menschen in Beziehung zu setzten. Das ist meiner Meinung nach nicht nur höchst bedenklich sondern auch widerlich. Ich könnte Sie jetzt Fragen welches Auto Sie fahren und die ca. 20 – 50T € in Broteinheiten umwandeln. Aber ich verbiete mir einen solchen Schwachsinn. Aber in der Tat bin ich auch dankbar das ich keinen Grund zur Klage habe, nur gibt es bei mir keinen Adressaten. 

    Um aber noch einmal auf das einzugehen worum es (mir) eigentlich geht, möchte ich Ihnen eine Essenz von Kunst nahe legen. Kunst ist immer der Versuch einer Vergemeinschaftung, welche Farbe oder welche Form gewählt wird, ist dabei völlige Nebensache.

     
  5. 19. Martin Fingerhut

    @ 16. Genervter Fisch :
    ### denkmalgeschützte Mauer als Guckloch für den “Bürgergarten” “angeknabbert” ###
    Seit wann ist die BehelfsMauer aus den 60er oder 70er Jahren denkmalGeschützt ?

     
  6. 18. Martin Fingerhut

    @ 16. Genervter Fisch :
    zur Erläuterung :
    Ihre #11. tönte für mich nach Gouvernante :
    ” Jetzt muß das artige Kind aber schön brav ‘Danke’ sagen ! ”

    SelbstVerständlich steht es jedem frei, sich zu bedanken oder nicht,
    sowie, dies öffentlich zu tun oder nicht.

    Ich kann auch nicht erkennen, was es ausmachen soll,
    ob die Aktion, um die es geht, mehr oder weniger öffentlich ist.

    ( à propos :
    Ehrlich gesagt bin ich enttäuscht, wie wenig Max’ Initiative öffentlich wurde.
    In dem einen Blog z.B. fiel sie einer Verstopfung wegen zu viel PflaumenKuchen zum Opfer,
    in einem andern glitt der “Bericht” auf schlüpferigem Terrain weit ab vom Tema. )

    Warum die StadtFührungsSpitze Max nicht mag ?
    Fragen Sie das 3Gestirn Pinz-Brauer-JungFrau doch selber.
    meine Vermutung :
    Weil Max sich erdreistet, kritisch und unabhängig zu denken.
    ( oder “frei” zu denken, wie Sie es wohl nennen. )

    Warum ich mich gewundert habe,
    nicht schon längst von Ihnen einen begeisterten Kommentar über Max’ Leistung,
    seine Ideen, seinen Einsatz zu lesen bekommen zu haben ?
    Schauen Sie bei #12. :
    Weil Max genau das verwirklicht, was sonst Sie immer wieder fordern.

    Ich gönne Ihnen Ihre Freiheit,
    zu glauben, die absolute Freiheit und absolute Neutralität für sich gepachtet zu haben.

    Wenn Sie glauben, so etwas könne es überhaupt geben,
    dann mag das schön sein für Sie.
    Wenn Sie glauben, es sogar selber zu besitzen,
    ist das vielleicht wohltuend für Sie,
    kann aber auch zu bösen Ent-Täuschungen führen.

    Ich teile Ihren Glauben in beiden Punkten nicht,
    kenne jedoch die Tatsache, daß Sie daran glauben.
    Wiederholte Hinweise darauf sind darum nicht nötig.

     
  7. 17. Genervter Fisch

    @15. Heinz Goertz

    Entschuldigung…….ich habe mich nicht richtig ausgedrückt……..es ist für mich persönlich ein anderer Stellenwert!

    Ich bin nicht und ich spiele auch nicht „Mutter Theresa“, dafür sind manche Realitäten viel zu ernst und traurig…….

     
  8. 16. Genervter Fisch

    @14. Martin Fingerhut

    Hallo Herr Fingerhut,

    ich gebe nicht öffentlich bekannt, bei wem ich mich für was in welcher Form bedanke!

    Aber da diese Aktion absolut öffentlich war und weit verbreitet veröffentlicht wurde, ist das eine andere Situation.
    Man bekommt nicht jeden Tag diese offizielle, öffentliche Möglichkeit, eine offizielle, öffentliche Aktion zu starten.

    Wieso sollte die „Stadt Kleve“ gegen Max Knippert sein?

    (Wer hat eigentlich seinerzeit die denkmalgeschützte Mauer als Guckloch für den „Bürgergarten“ „angeknabbert“ und mit „Gold“ versehen?) 😉

    Natülich gehe ich davon aus, dass laut Presseberichten, doch einige Menschen mit Herrn Knippert vor Ort gesprochen haben.

    Warum haben Sie ausgerechnet auf meinen Kommentar gewartet?

    Ich habe nicht gemeckert, und ich treffe mich immer noch mit Menschen, die auch gerne helfen und dabei auch lachen, auch wenn es nur irgendwo am Spoyufer oder beim Klimahaus der HSRW ist.

    In den gelben Liegestühlen konnte man ( z.B. in einer kurzen Arbeitspause) nicht nur „rumFleezen“, sondern auch mit anderen Menschen darüber sprechen und beraten, wie man sinnvoll, lebensnotwendig mit kleinsten privaten Mitteln anderen zum Überleben helfen kann.

    Entschuldigung, ich habe mich nicht richtig ausgedrückt, es sollte natürlich sein, dass es bei mir persönlich einen anderen Stellenwert hat.

    Ich habe auch niemanden öffentlich aufgefordert , zu helfen………das muß jeder für sich selber entscheiden!

    Sie können davon ausgehen, dass ich neutral bin und bleibe, diese Freiheit nehme ich mir!!!

     
  9. 15. Heinz Goertz

    @Genervter Fisch 13.

    Sehr geehrter Herr Genervter Fisch,
    ich finde es ausgesprochen zynisch, einen Zusammenhang, mit verhungernden und verdurstenden Kindern herzustellen.
    Hier im „kleveblog“ Mutter Theresa zu spielen, hinterläßt einen schalen Nachgeschmack.

    Erklären Sie doch hier im blog doch mal die Zusammenhänge, wenn für Sie „keine Neuigkeiten dabei“ waren. Für mich gibt es in dieser Sache, jeden Tag Neuigkeiten, sicher habe ich mich „vorher noch nicht mit der Materie beschäftigt“.

     
  10. 14. Martin Fingerhut

    @ 13. Genervter Fisch :
    ### Ich bin noch immer frei und neutral denkend!!! ###
    Wer könnte das vergessen ???

    ### auf keinen Fall verlängert ###
    Ist hier irgendWo behauptet worden, es hätte solle verlängert werden sollen ?
    Ich gehe davon aus, daß es für eine Woche geplant und auf diese Woche befristet war.
    Selbst von Herrn Knippert habe ich dazu niemals anderes gehört.

    ### Nach meinen Informationen, war nie im Gespräch, die Aktion nicht durchführen zu lassen, im Gegenteil…….das ist einfach so! ###
    OK, IHRE Informationen sind einfach so.
    Meine sind, daß die StadtFührungsSpitze den Verband gedrängt habe,
    die Sache abzublasen oder wenigstens an jemand anderen zu vergeben.
    Hätte die Stadt vorher erfahren, daß es Max Knippert’s Projekt ist,
    hätte sie die Genehmigung und Zuschuß nie erteilt.
    Damit hat sie in meinen Augen keinen Dank verdient.

    ### Ich habe persönlich mit Herrn Knippert beim Aufbau gesprochen……..habe auch die Aktion besucht. ###
    ### ich danke sehr viel in meinem Leben, aber den betreffenden Menschen Auge in Auge und Hand in Hand und ehrlichen herzlichen Umarmungen!!! ###
    OK, dann haben Sie Herrn Knippert also bereits vor Ort gedankt und umArmt.
    Das wird hier im Blog nicht protokolliert.
    In Ihrem Kommentar #11. reklamieren Sie fehlenden Dank.
    Vielleicht haben auch alle anderen, deren Dank Sie hier im Blog vermissen, sich ebenso wie Sie vor Ort bedankt.

    Ich persönlich habe mich sehr gewundert, daß Sie sich bislang nicht zu Max‘ Projekt geäußert haben.
    Ein paar gelbe LiegeStühle hinGegen waren Ihnen Anlaß genug.

    Sie propagieren eigene Initiative.
    Sie propagieren positive Einstellung.
    Sie propagieren offene Gespräche.
    Genau das verkörperte Max‘ RatHaus24.

    An anderer Stelle resümieren Sie :
    ### Es kommt auf uns, die Menschen an ###
    Genau dafür ist Max ein MusterBeispiel.

    dort kritisieren Sie auch :
    ### Wie soll man in Kleve irgendwas auf die Beine stellen, wenn ALLES wieder sofort “zermeckert” wird??? ###
    ### Traurig, traurig……dass es immer wieder Menschen gibt, die sich nicht einfach mal freuen und lachen können. ###

    Traurig, traurig, daß es immer wieder Menschen gibt,
    die „genervt“ vom Passiv ins Aktiv verwandeln.

    Ja, auch ich bin vielem und vielen sehr dankbar.
    Ja, auch mir ist bewußt, auf welchem hohem Niveau wir hier leben ( und trotzdem jammern ).
    Auch mir ist klar, daß – statt 2 oder 3 Dutzend alte Türen aus dem RatHaus vor dem Verschrotten mal eben noch für 1 Woche an ein Gestell zu schrauben – mit gleichem Einsatz auch viele Kindern ein paar Tage oder Wochen vor dem Verhungern hätten bewahrt werden können.

    nur : entweder hat das eine rein gar nichts mit dem anderen zu tun
    oder statt sich in gelben LiegenStühlen am OpSchlag rumZuFleezen hätten diese Leute in Afrika helfen sollen.

    Sind Ihre Reaktion wirklich “ frei und neutral “ ?
    Können die Einschätzung eines Menschen überhaupt wirklich neutral sein ?
    Kann irgendJemand für sich in Anspruch nehmen,
    den BezugsPunkt jeglicher Neutralität zu bestimmen ?
    Die “ absolute Neutralität “ festZuLegen ??
    Kann es soWas überhaupt geben ???

     
  11. 13. Genervter Fisch

    @12. Martin Fingerhut

    Ich bin noch immer frei und neutral denkend!!!

    „Rathaus 24“ war von Beginn an, genauoso wie der „Bürgergarten“ eine geplante temporäre Aktion, gefördert mit öffentlichen Mitteln, die also auf keinen Fall verlängert werden sollte, auch wenn einseitig wollte.

    Nach meinen Informationen, war nie im Gespräch, die Aktion nicht durchführen zu lassen, im Gegenteil…….das ist einfach so!

    Ich habe persönlich mit Herrn Knippert beim Aufbau gesprochen……..habe auch die Aktion besucht.

    Für mich persönlich waren keine Neuigkeiten dabei, aber es gibt auch Menschen, die sich vielleicht vorher noch nicht mit der Materie beschäftigt haben.

    Ja, Herr Fingerhut…….ich danke sehr viel in meinem Leben, aber den betreffenden Menschen Auge in Auge und Hand in Hand und ehrlichen herzlichen Umarmungen!!!

    Ich danke jeden Tag auch Gott, dass wir nicht auf der Flucht sind, dass wir ein Dach über dem Kopf und zu essen haben.

    Wenn man Kinder auf einem anderen Stück Erde der Weltkugel hat verhungern und verdursten sehen, haben solche Aktionen einen nebensächlichen Stellenwert ( das soll nicht abwertend aber realistisch sein ) !!!

     
  12. 12. Martin Fingerhut

    @ 11. Genervter Fisch :
    OK, richtig, also außer an den Haupt“Täter“ Max
    auch Dank an seinen BerufsVerband bildender Künstler.

    Besonders dafür,
    daß er auch dann noch zu Max stand,
    als die StadtFührungsSpitze alles abblasen wollte,
    als sie erfuhr, daß es ***Max’*** Aktion ist.

    Danken SIE auch jemandem ?

    Habe bis jetzt auf Ihren Kommentar gewartet.
    Oder zählt Max‘ RatHaus24 nicht zu jenen für Kleve wichtigen kreativen Aktionen
    aus eigener Initiative weniger,
    welche Sie sonst fordern ?

     
  13. 11. Genervter Fisch

    Ich habe bis heute gewartet……..gewartet auf ein Danke an die Menschen, die diese Aktion in, für und durch Kleve möglich gemacht haben………..ich denke, es gab auch offizielles, öffentliches Sponsoring?

     
  14. 10. Martin Fingerhut

    Eine Woche lang konnten alle bei Dir, Max, offene Türen einlaufen.
    Viele nutzten die Gelegenheit.
    Hoffen wir, daß ein Teil dieser DiskussionsKultur auch ins E.T.-RatHaus15 einziehen wird.

    Wie können wir diese Flamme am Leuchten erhalten ?

     
  15. 9. Guilleaume Heuvens

    Lob an Max Knippert, ein großer (Vor) Denker, hab es mir mal eingehend angeschaut, künstlerisch top!!!!

     
  16. 8. Max Knippert

    Was für eine Woche…

    Eine Zusammenfassung würde ebenfalls eine Woche dauern!
    Danke an alle die an den runden Tisch gekommen sind. Jetzt warte ich auf 13.30 und hoffe das die Planung wieder eine wird die diesen Namen auch verdient, gedanklich ausgehend aus/von einem verklinkerten Rathaus mit 4000 handgeformten Steinen, die ein repräsentatives Gebäude auch verdient.

    Was Kleve braucht, ist ein Raum der Begegnung (danke Martin). So oder so…….

     
  17. 7. Martin Fingerhut

    Bravo Max !
    Ein guter Erfolg.
    Denk- und GesprächsAnstoß.
    Heute letzte Gelegenheit.
    Wer heute nicht kommt,
    der hat was verpaßt.
    Den ganzen Tag geöffnet.
    große Finissage ab 17:00 !

    kommt zum Denk-Mal.
    denkt mal mit.
    diskutiert mit einander.

     
  18. 6. Peter Wanders

    Kaum eröffnet Max Knippert sein Rathaus, macht die CDU sich einer seiner schon vor langer Zeit geäusserten Ideen/Kritiken zu eigen und fordert statt der Wärmedämmfassade einen Klinker für’s Rathaus.
    Wenn sich Ideen, an denen man lange fest gehalten hat, als falsch erweisen, erklärt die Klever CDU gegenüber der Presse die neue Richtung wieder mal als ihre Erfindung.
    Ähnliches passierte beim Thema Gesamtschule.

    Wenn das Thema Sontowski abgehakt ist, wird sogar die CDU für eine Denkpause plädieren.

     
  19. 5. dingdung

    …Denkpausen sollten auch verboten werden! 🙂

     
  20. 4. Martin Fingerhut

    verbotenes D-Wort ?
    In Kleve kann das doch wohl nur „Demokratie“ sein.

     
  21. 3. Giuseppe Heuvens

    Max Knippert lebt Demokratie, Kreativität und Toleranz, gepaart mit Kunst.

     
  22. 2. HeinzS

    Sehr beachtenswertes Engagement. Wie gut,dass es noch solche Menschen gibt!
    Gerne würde ich noch den „Strammen Max“ probieren.:-)

     
  23. 1. Esined

    Ich bin gestern daran vorbeigekommen und habe mich gewundert, was das wohl sein mag. Die Hoffnung, dass ich auf dem kleveblog mehr darüber erfahre, wurde bestätigt. Danke!