Möge das neue Jahr für dich, lieber Leser, nur Gutes bereithalten und viele freudvolle Erfahrungen! Der Jahresübergang gestaltete sich in Kleve weitestgehend ruhig, die vorzeitige Böllerei hielt sich in engen Grenzen, und nach Mitternacht wurde so ca. eine Stunde geballert, dann war es wieder ruhig. Dafür berichtete kleveblog-Kommentator André Gerritzen, wie es sich um 23 Uhr an der Hochschule angehört hatte: „Gestern um 23 Uhr war ich am Parkhaus der Hochschule und ich konnte Nijmegen hören. Kein Scherz!
In Kleve war ein bisschen geknalle aber aus der Richtung in der Nijmegen liegt kam ein tiefes Gedröhne und Gebrumme. Wer schon mal Berichte über den Ukraine-Krieg gesehen hat und wenn man weit im Hintergrund die Front mit Atteleriebeschuss hört, kann sich vorstellen wie sich das angehört hat. Luftlinie sind das 15 Kilometer. Möchte nicht wissen wie sie das in Nijmegen angehört hat.“
Für die Polizei im Kreis Kleve war es ebenfalls ein vergleichsweise ruhiger Jahreswechsel: Allerdings war vor allem im Mittel- und Nordkreis der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern Ursache vieler kleinere Brände von Hecken, Buschwerk und Mülltonnen, die die Feuerwehren und die Polizei beschäftigten. In Kranenburg zündete eine Jugendliche gegen 21:45 Uhr einen Feuerwerkkörper, der anschließend unter einem Brennholzstapel geriet. Dieser war unter einem Carport gelagert. Das Holz geriet in Brand, ebenso wie in der Folge das Carport. In Goch hat gegen 00:50 Uhr möglicherweise die unsachgemäße Entsorgung von Feuerwerksresten zu einem Brand zwischen zwei Hausreihen an der Kalkarer Straße zu einem Brand geführt. Dabei wurde eine Person durch Rauchgase leicht verletzt, am Gebäude entstand Sachschaden. Die Ermittlungen dauern an. Gegen 01:30 Uhr fing in Rees an der Greissstraße eine Papiermülltonne aus ungeklärter Ursache Feuer und brannte vollständig ab. Durch den Brand entstand Sachschaden an zwei angrenzenden Garagen.
Im Rahmen der Absperrmaßnahmen wegen des Brandeinsatzes in Goch fiel um 02:20 Uhr ein 36-jähriger Fahrzeugführer aus Goch auf, der die Absperrung missachtete und offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol sein Auto geführt hatte. Er musste auf der Polizeiwache eine Blutprobe abgeben. In Kalkar-Niedermörmter kam ein Fahrzeugführer an der Straße Stiller Winkel von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Auch er stand offensichtlich nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss und musste anschließend auf der Wache eine Blutprobe abgeben. Er wurde durch den Unfall nicht verletzt. An der Emmericher Landstraße in Rees fiel Polizeibeamten, die auf dem Weg zu einem Einsatz waren, ein Fahrzeug auf, welches in starken Schlangenlinien fuhr. Der Fahrzeugführer war nach dem Anhalten, offensichtlich aufgrund von Alkoholkonsum, kaum in der Lage, gerade zu stehen, daher musste auch er sich einer Blutprobe unterziehen.

