kleveblog: 1. Dürrerätsel, sehr schwierig

rd | 15. Oktober 2018, 13:39 | 28 Kommentare
Die MS Vitesse, 2002 auf der Werft Centromost Stocznia, Plock, erbaut, passiert Stromkilometer 852. Aber wieviel Strom ist genau drin?

Der Pegel des Rheins fällt wie eine kaputte Sojus-Rakete, zuletzt stand der Zeiger nur noch auf 26 Zentimeter – ein historisches Allzeittief, zwei Zentimeter unter dem bisherigen Tiefststand, und satte 959 Zentimeter unter dem bisherigen Allzeithoch (986 cm, 3.1.1926, die Älteren werden sich noch erinnern). Das Bild entstand bei einem Pegelstand von 28 Zentimetern.

Die Frage aber an die für solche Verrenkungen immer zu habende Lesergemeinde ist: Wieviel Wasser (Volumen) ist auf dem Bild mindestens zu zu sehen? (Bevor Korinthenkacker kommen: Absolute Transparenz unterstellt, das Schiff darf als komplett abgebildet gelten.) Lösungsversuche bitte als Kommentar einsenden!

Derjenige, der dem errechenbaren Mindestwert am nächsten kommt, erhält ein Exemplar des soeben erschienenen neuen KLEVERs, bei mehreren gleichen Lösungen derjenige, der sie als erster einsandte.

Einen Kommentar schreiben





28 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 28. Messerjocke

    Ralf, ich könnte Dir bei der Beurteilung der Lösungen helfen.

     
  2. 27. rd

    Ja.

     
  3. 26. Chewgum

    @rd Rechnest du noch?

     
  4. 25. otto

    @11.Messerjocke,

    bei meinem Post 3.o war ich zu träge, dieses -o.- zu berichtigen. Dein you tube Hinweis deckt
    sich mit meinen Empfehlungen!

     
  5. 24. Messerjocke

    Hauptsache wir hatten etwas Spaß!

    Wann kann ich meinen Gewinn abholen, Ralf?

     
  6. 23. Chewgum

    Das ist jetzt meine aktuelle Lösung:

    Neue Last-Minute-Lösung: Die gesuchte Wassermenge e = 1-0,9 (auf der 9 ist ein horizontaler Strich, den ich hier gerade nicht abbilden kann) Milliliter – also:

    e= 1-(Null Komma Periode Neun) ml (Milliliter)

    (Der Buchstabe e ist willkürlich gewählt)

     
  7. 22. Stefan Schuster

    @rd: Ok, akzeptiert. Unter diesem Gesichtspunkt gilt auch die Überführung des Volumenrätsels in ein Flächenrätsel nicht mehr (Hintergrund war, dass nur die obere Molekülschicht real sichtbar ist), ich ziehe also alle 3 Antworten zurück.

    Als fauler Mensch ist mir der Rechercheaufwand zu hoch, das wäre ineffektiv. Besser kaufe ich den KLEVER einfach, übergebe den Staffelstab an fleissigere Leser, und harre gespannt der Auflösung… 😀

     
  8. 21. rd

    @Stefan Schuster Auch wenn Wortklauberei tatsächlich ein Hobby des Verfassers ist, ist in diesem äußerst schwierigen Rätsel doch nach einer Menge gefragt, die einen sicheren Wert ergibt, der möglichst nahe an die tatsächliche Menge heranreicht (also z.B. 1000 Kubikmeter). Diese Annäherung kann wiederum sinnvollerweise nur von unten erfolgen, denke ich, aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren. Es gibt auf jeden Fall schon ein paar Lösungen, die mit genau diesem Ansatz erstaunlich weit gekommen sind.

     
  9. 20. Stefan Schuster

    Erweiterung meiner ersten Antwort

    Fragestellung: „Wieviel Wasser (Volumen) ist auf dem Bild mindestens zu zu sehen?“

    Meine erste Antwort widerspiegelt die übliche ingenieursmäßige Herangehensweise.
    a) Versuche zu verstehen was der Fragesteller wirklich meint,
    b) Reduziere das Problem in zulässiger Weise und ohne Beschränkung der Allgemeinheit – in diesem Fall vereinfache die Volumenberechnung zu einer Flächenberechnung, und schätze das Ergebnis mit hinreichender Genauigkeit.

    Inzwischen ist mir klar geworden, dass die Antwort auch die geistige Heimat des Fragestellers berücksichtigen muss, im vorliegen Fall ist dies die Personengruppe der Sprachkünstler (Wortklauber). Also ist zu berücksichtigen, dass dem Wort MINDESTENS eine höhere Wirkmächtigkeit als der Wortkombination ZU SEHEN zugemessen wird. Hier wäre die korrekte Antwort: Zu sehen ist mindestens ein (einziges) Wassermolekül, da ja nach der tatsächlichen oder gar maximalen Anzahl nicht gefragt wurde.

    Dem gegenüber eine andere Antwort für den Fall, dass der Fragesteller aus der Gruppe der Experimentalphysiker stammt: Zu SEHEN ist kein einziges (=null) Wassermolekül, das menschliche Auge ist bezüglich der Detektierung von Wasser ein ungeeigneter Sensor. SEHEN kann das Auge nur elektromagnetische Wellen bzw. Photonen, also ein Abbild von Wasser.

     
  10. 19. Wacker

    Ich möchte meine Berechnung gerne nochmal korrigieren, denn 3,5m Tiefgang des Schiffes bei 2,22m Wassertiefe ist natürlich Nonsens.

    Also die Rechnung nochmal:

    110m Stromabschnitt / 1,5 m/sec Fließgeschwindigkeit = 73 sec Durchflussdauer
    73 sec Durchflussdauer x 805 m³ Abfluss/sec = 58.765m³ Volumen im Stromabschnitt
    abzgl. verdrängtes Volumen durch Schiff: 110m x 11,40m x 1,50m (Tiefgang geschätzt) = -1.881 m³
    Geschätztes Wasservolumen im Stromabschnitt = 56.884 m³

     
  11. 18. rd

    So, nun sind doch einige interessante Lösungen eingelaufen, da wollen wir zum Wochenende hin die schier unerträglich gewordene Spannung auflösen…

     
  12. 17. Peter Wanders

    Die Hochschule Rhein-Waal bietet für alle Bürger ein kostenloses Studium-Generale an mit dem Thema Wasser. Die Eröffnungsverstaltung war gestern. Es gibt 9 weitere Termine, den folgenden am nächsten Dienstag.
    Informationen gibt’s unter https://www.hochschule-rhein-waal.de/sites/default/files/documents/2018/09/27/studiumgenerale_flyer.pdf

     
  13. 16. rd

    @Messerjocke Das warten wir mal ab…

     
  14. 15. Messerjocke

    Bis Ralf wieder meinen überlegenen Sieg um das Ringen eines Kleveblogrätsel verkündet, hier noch ein interessanter Beitrag zu den fantastischen Eigenschaften des Wassers.

    https://youtu.be/6eh5DHJRdPg

     
  15. 14. o

    Warum denn Kopfzerbrechen?
    Seht nach bei Wissenschaft-Technik-Ethik, oder die Anomalie des Wassers!
    Liest denn kein Physik-Lehrer o. Schüler Kleve-Blog ?

     
  16. 13. Chewgum

    Ein neues Rätsel-Desaster nimmt seinen Lauf

    Man könnte ja auch auf eine Menschenmenge zeigen und fragen, wie viele Leute da mindestens sind … das wäre aus sprachwissenschaftlicher Sicht eine unlogische Frage

     
  17. 12. Meiner Einer

    so, das ist doch ganz einfach.

    Die MS Vitesse ist rund 110 Meter lang. Der Rhein ist an dieser Stelle rund 375 Meter breit. Der Pegelstand beträgt aktuell rund 25cm, was einer Tiefe in der Fahrrinne von 2,25 Metern entspricht. Also einer mittleren Tiefe von rund 1,125 Metern. also 110Meter x 375Meter x 1,125Meter = 46406,25m³ Natürlich muss noch die Verzerrung des Bildes berücksichtigt werden (kein rechter Winkel zum Uferrand) wie auch die Verdrängung des Schiffes.

    Die Lösung muss also heißen: rund 48000m³ oder aber Mehr Wasser als im Spoykanal…

     
  18. 11. Chewgum

    Neue Annäherung: Die Frage war, wie viel Wasser (Volumen) auf dem Bild mindestens zu sehen sind. Die Frage war nicht, wie viel Wasser mindestens zu sehen sein muss, damit das Schiff fahren kann.

    Hier kann nichts errechnet werden. Auch der kleinstmögliche Kubikmeter-Betrag lässt sich nicht darstellen. Die Lösung lautet: Null.

    Es sind mindestens 0 Kubikmeter Wasser zu sehen. Aber natürlich ist viel mehr zu sehen.

     
  19. 10. Stefan Schuster

    Zitat: „Wieviel Wasser (Volumen) ist auf dem Bild mindestens zu zu sehen?“

    Gegenfragen:

    1: Länge der vertikalen Sichtachse zwischen Kamerastandpunkt und gegenüber liegendem Ufer?

    2: Entfernung zwischen Kamerastandpunkt und unterem Bildrand?

    3: Liegen unterer Bildrand und gegenüberliegendes Ufer senkrecht auf der Bildachse, oder handelt es sich um einen doppelt schief abgeschnittenen Kegel?

    2: Öffnungwinkel der Kamera?

    4: Schattenfläche der MS Vitesse bei gegebener Beladung (die Länge ist unerheblich)?

    Trotzdem ist eine Schätzung recht einfach. Da nur die obere Molekülschicht für den Betrachter sichtbar ist, lautet meine Antwort: Ca. 1 Kubikzentimeter.

     
  20. 9. Messerjocke

    Lösungsansatz:

    Länge Schiff: 109,98m
    Tiefe: Pegel – GLW + 2,8m = 0,26m – 0,8m + 2,8m
    Garantierte Breite bei Pegel X = 150m

    110m*2,26m*150m= 37.290m³ (na gut, dies wäre das garantierte Minimum!)

    Rechnen wir für die Ufer (den Bereich neben der Fahrrinne) noch dazu, ∫7x³+5x²…dx, oder vereinfacht 25%, ergibt das weitere 12.710m³ Wasser.

    Endergebnis: 50.000m³ Wasser sind garantiert zu sehen.

     
  21. 8. Messerjocke

    Ich gewann vermutlich bisher ohnehin jedes Rätsel. Um die Serie nicht einreißen zu lassen:

    50.000 m³

     
  22. 7. Wacker

    Schöne Frage.
    Ich versuche mich auch mal dran:

    Der Abfluss in Emmerich betrug am 15.10. zwischen 800 und 815 m³/s, nehmen wir mal 805 m³/s an.

    Jetzt ist da der Faktor Zeit drin, also muss ich noch was mit der Fließgeschwindigkeit machen. Die kann ich nur schätzen, ich nehme mal 1,5 m/s an.

    Die Vitesse ist 110m lang. Für diese Strecke benötigt der Rhein dann 110m / 1,5m/sec = 73 sec.

    Auf dem dargestellten 110m langen Abschnitt müssten dann unter den vorgenannten Annahmen 73 sec x 805 m³/s = 58.765 m³ Wasser sein (Ich unterstelle, dass der Rhein in seiner ganzen Breite zu sehen ist).

    Halt, jetzt kommt noch die Korintenkackerei: Das durch das Schiff verdrängte Volumen ist noch abzuziehen.
    Grob geschätzt:
    Großes Rheinschiff, Länge 110m, Breite 11,40m, Tiefgang beladen 3,50m
    Verdrängtes Volumen = 4.389 m³

    Mein Tipp daher: 58.765 m³ – 4.389 m³ = 54.376 m³

     
  23. 6. It is Me LeClerc

    Hmmm… in Wolken befinden sich meist beträchtliche Mengen H2O…

     
  24. 5. Willibrord Beem

    Eine Handarbeit Wasser unterm Kiel.

     
  25. 4. Chewgum

    (Neu) Die Frage ist: Wieviel Wasser (Volumen) ist auf dem Bild mindestens zu zu sehen?

    Dann sag ich mal: Mindestens 0,0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000…1 Kubikmeter Wassser

     
  26. 3. Chewgum

    Die Frage ist: Wieviel Wasser (Volumen) ist auf dem Bild mindestens zu zu sehen?

    Dann sag ich mal: Mindestens 0,0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000…1 Liter Wasser

     
  27. 2. Chewgum

    Ein Anfang: Pegelstand nicht gleich Wassertiefe

     
  28. 1. Andreas Bulkens

    228cm sollte das Fahrwasser dort tief sein.
    Nehmen wir ein ideales Dreieck an und keinen Kreisausschnitt, okay?
    Weiter dürfte der Rhein dort gut 30000cm breit sein, im Bildausschnitt sind dann gut 90% zu sehen.
    Das Schiff hat eine Länge von ~110m.
    Ganz grob 75240000000cm³ unter Außerachtlassung der Breite der eigentlichen Fahrrinne.
    Man könnte jetzt mal die Prismenvolumenberechnung rauskramen, oder einfach nur ein Trapez zu Grunde legen und das Volumen errechnen….
    Käme man auf gut 90023300000cm³.
    Ist aber nur ganz grob überschlagen!