Hochschule Rhein-Waal im Zeitraffer…

rd | 06. Januar 2016, 11:10 | 3 Kommentare

… time lapse, wie man neudeutsch sagt, obwohl Zeitraffer und auch das Gegenstück Zeitlupe doch feine deutsche Wörter sind. Sieht jedenfalls interessant aus, was Chintito Chintito vom Photography Club der HRW da zu einem 210-Sekunden-Streifen zusammengeschnibbelt hat:

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  1. 3. Niederrheinstier

    Ein wahrhaft historisches Dokument: Da liegt ein Boot am Kai!? Ein Anblick, der inzwischen schon höchsten Seltenheitswert hat, vor allem, wenn er nicht künstlich nachgestellt ist …

     
  2. 2. Stefan Schuster

    Zunächst: Schöner Clip, ich sehe immer gerne gut gemachte Movies aus Kleve. Zu den kühl wirkenden Bildern passt auch sehr gut der Text der gewählten Hintergrundmusik (… it’s cold outside…). Grosses Lob an Chintito!

    Und, wie immer bei bebilderten Darstellungen der HRW, ist der Portal-Drehkran prominent abgebildet. Als ich ihn vor zweieinhalb zum ersten Mal sah, stieg sofort, in einem professionellen Reflex, mein Blutdruck. Wie konnte DAS jemand zulassen? Allerdings hat sich meine Meinung zum Kranaufbau nach einigem Nachdenken geändert.

    Gezeigt wird eine Verletzung gültiger Unfallverhütungsvorschriften (BGV D6 §37). Würde beim gewählten Aufbau das Hubseil gestrafft und der Greifer angehoben, so gilt dies als Schrägzug und wäre somit ein schwerer Verstoß gegen die Regularien. Und das nicht nur, weil dadurch die Überlastsicherung nicht mehr korrekt wirken kann, sondern auch weil die dadurch pendelnde Last eine hohe Gefährdung des Bodenpersonals darstellt.

    Nun kann man nicht von jedem Denkmalschützer eine technisch-naturwissenschaftliche Ausbildung verlangen, daher vermute ich hinter dem “schrägen” Aufbau (pun intended) eher den bewußten Versuch eines Menschen mit kulturell-künstlerischem Hintergrund, im betrachtenden Studenten folgende Gedankengänge anzuregen:

    – Pfeife bei deiner künftigen Arbeit an der technischen Vorderfront auf gesunden Menschenverstand, auf Gesetze und Regeln, denke out-of-the-box, zeige wahre Kreativität, nur so kommt die Menschheit voran.

    – Wichtig bei jeder technischen Konstruktion, und erst recht bei der Einführung neuer Technologien, ist eine Risikobewertung – nach Anwendung der Methode des scharfen Hinsehens die Schlussfolgerung: Tust du dies, dann blüht dir das.

    Das Schöne an guter Kunst ist, dass man noch nicht einmal bewußt über sie nachdenken muss (was will uns der Künstler damit sagen), sondern dass sie auch sublim auf das Unterbewußtsein wirkt, und somit einen Betrag zur Persönlichkeitsbildung darstellt. Ich kann jetzt nicht behaupten, daß dieser persönlichkeitsverändernde Effekt nur bei betrachtenden Studenten wirkt, auch vorübergehende Lokalpolitiker sind möglicherweise betroffen.

     
  3. 1. HP.Lecker

    Fliessgewässer zu erkennen….