Die Polizei ermittelt mit Hochdruck, während die Schneise der Zerstörung im Gebiet der Innenstadt wächst und wächst – an der Stechbahn verzeichneten die Fahnder den nunmehr 13. Einbruch in ein Geschäft. Betroffen ist ein Nagelstudio.
Diesmal nutzte der Täter (oder die Täter, wie die Polizei in ihrer Meldung hinzufügt) den für ihn vorteilhaften Umstand, dass in unmittelbarer Nachbarschaft des Geschäfts Erdarbeiten vorgenommen wurden. In der Baustelle liegen die dem Bürgersteig entnommenen Gehwegplatten gestapelt bereit. Mit einer dieser Platten zertrümmert der Täter in der Nacht zu Donnerstag eine Seitenscheibe im Eingangsbereichs des Nagelstudios, welches dort seit etwa zwei Jahren ansässig ist.

Wieder war die Lücke in der zertrümmerten Scheibe nicht sonderlich groß, aber sie reichte aus, um dem Einbrecher den Zugang zu dem Ladenlokal zu ermöglichen. Der Täter fand nur einen geringen Bargeldbetrag, den er an sich nahm und unerkannt flüchtete. Alle bisherigen Taten ereigneten sich mehr oder minder entlang der großen Klever Fußgängerzonen und deren Ausläufern (Kalkarer Str. zur einen Seite, Hagsche Str., Hoffmannallee, Materborner Allee zur anderen) sowie deren Seitenstraßen (z. B. Gasthausstraße, Kleiner Markt, Stechbahn). Offenbar läuft oder fährt der Einbrecher (oder die) die Strecke ab und sucht nach günstigen Gelegenheiten. Die Einbrüche selbst sind das Werk von Minuten, wenn überhaupt.
Die Kriminalpolizei in Kleve ermittelt jetzt und sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Einbruch oder zu verdächtigen Feststellungen im Bereich um den Tatorte herum machen können. Hinweise bitte unter Telefon 02821 5040.
Neben dieser Serie meldete die Polizei heute außerdem auch noch Einbrüche in gleich zwei Zigarettengeschäfte – in Kranenburg und in Rindern. Da fuhren die Täter offenbar mit einem Auto vor. Hier der Polizeibericht zu diesen beiden Fällen: Am Mittwoch (16. September 2026) gegen 04:05 Uhr kam es zu der Tat an der Keekener Straße in Kleve-Rindern. Dort wurde die Scheibe einer Zugangstür eingeschlagen, vermutlich mehrere Täter betraten dann das Geschäft und entwendeten Zigaretten. Sie flüchteten von dort anschließend mit einem vermutlich weißen Pkw.
Am frühen Donnerstagmorgen (17. September 2026, 03:20 Uhr) wurde eine Schaufensterscheibe eines Tabakgeschäftes an der Straße Großen Haag in Kranenburg eingeschlagen. Aufgrund einer ausgelösten Vernebelungsanlage flüchteten der oder die Täter und erlangten keine Beute.


Wahrscheinlich muss man bei den Läden ansetzen.
Kein Bargeld vorrätig, entsprechender Hinweis in Fenster/Tür
Und eine kleine Überwachungskamera, die dann auch Beweise für die Polizei liefern kann. Die sind ja preiswerter als das bislang erbeutete Bargeld.
Zusätzlich regelmäßige Polizei- Streifen. Die Polizei sollte besser offen als verdeckt agieren. Das wäre das Signal: Wir sind hier.