Baustellen-Drama Emmericher Rheinbrücke! Seit Jahren wird das 1965 fertiggestellte Bauwerk saniert, ein Ende der Arbeiten ist nicht in Sicht, im Gegenteil, es scheinen sich immer neue Abgründe aufzutun. Seit Mittwoch Abend ist die Rheinbrücke gesperrt, und rund 27.000 Autofahrer, die tagtäglich dort den Strom überqueren, müssen sich neue Wege suchen. Die Bedeutung des Bauwerks für den Verkehr könnte indes zu der Annahme verleiten, dass die Bauarbeiten dort mit Hochdruck vorangetrieben werden, um schnell wieder einen (halbwegs) reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen.
Doch ein Augenzeuge, der in der Nähe wohnt und die Brücke mit dem Fahrrad passierte (das ist noch möglich), berichtete kleveblog: „Jetzt war ich heute Mittag kurz mit dem Fahrrad zur Rheinpromenade. Auf dem Hinweg um ca. 14:30 Uhr arbeiteten auf der Brüche sage und schreibe drei Personen die scheinbar mit Straßenmarkierungen beschäftigt waren. Auf dem Rückweg um 15:40 Uhr war auf der gesamten Baustelle weder auf der Brücke noch auf der Emmericher Straße eine Menschenseele zu sehen…“

Einige Fotos bestätigen den Eindruck einer verwaisten Baustelle. Hoch die Hände, Wochenende!, scheinen sich die Verantwortlichen gedacht zu haben – auf das Zeitbudget der Autofahrer, die die Brücke vielleicht nötig haben, wird dabei offenbar nur wenig Rücksicht genommen. Die NRZ berichtete, dass sich am Freitagnachmittag der Verkehr an der B67 zwischen Rees-Empel und Kalkar-Appeldorn staut – das ist die Ausweichverbindung (Rheinbrücke Rees).

Die Vollsperrung der Rheinbrücke wurde erforderlich, weil Straßen NRW Bauarbeiten an der Kreuzung auf dem Oraniendeich sowie Anpassungen der Verkehrsführung auf der Rheinbrücke vornimmt. Die nach dem Wochenende veränderte Verkehrsführung auf der Brücke dient der Vorbereitung kommender Bauphasen im Rahmen der laufenden Sanierung der Rheinbrücke Emmerich. Die Sperrung der Brücke soll planmäßig noch bis Montag, 4. August, 5 Uhr dauern.


Was ist eigentlich mit dem Fahrradverkehr zwischen Warbeyen und Rheinbrücke? Und umgekehrt? Eigentlich ist alles abgesperrt. Aber die Absperrung ist aufgedrückt und Fahrradfahrer quetschen sich dadurch; ich sehe auch keinen Grund warum die da nicht fahren dürften…
Zur Info: Der Tunnel Baukau in Herne ist eröffnet. Die 752 Meter lange Verbindung zwischen A43 und A42 in Herne ist nach fünf Jahren Bauzeit fertig… Auch wenn die Rheinbrücke über die Gesamtlänge ca 1200m misst. Erstaunlich. Da wäre eine Tunnel Querung unter dem Rhein bestimmt nach ca 7 Jahre fertig und alles neu.
@60 Ich möchte nicht wissen, unter welchen Bedingungen die Leute da arbeiten mussten.
Nur Mal so zum Spaß am Sonntag ein Einschub – in diesen Tagen eröffnet die Huajiang-Schlucht-Brücke in China, die neue höchste Brücke der Welt. Schwindelerregende 625 m hoch, knapp 3 Kilometer lang.
Dafür wurde u.a. ein ganzer Berg gespalten (!), die Stützweite (ohne Unterstützung wie Pfeiler) beträgt über dem Tal rund 1,5 Kilometer – Doppelt so lang wie die ganze Emmericher Brücke. Eine technische Meisterleistung. Besuchercafé, Plattformen für Bungejumping, Glasböden und Aufzüge für Besucher ect. wurden gleich mitgebaut.
Baubeginn Anfang 2022, Finale in diesen Tagen. 3 Jahre und 7 Monate Bauzeit.
Doppelt so lange und kein Ende in Sicht: Seit 2019 eiert Straßen.nrw an der Sanierung der 800 Meter 76 Meter hohen Brücke in Emmerich rum….
Wenn man in den Niederlanden über Straßen und Autobahnen fährt, kommt man sich wie Alice im Wunderland vor. Hier sieht alles so neu aus, trotz viel LKW Verkehr, sind die Straßen Tipp Topp. Egal ob bei Zwolle oder Rotterdam etc. Sprich in Ballungsgebieten. Was machen unsere Nachbarn anders? Liegt es nur an der Planungen?
Es ist traurig wie langsam die Bauarbeiten an der Emmericher Rheinbrücke vorangehen. Ich fahre täglich 2 x über die Brücke und sehe keinen Fortschritt. Mal wird ein bisschen geflext mal ein bisschen gestrichen aber einen Fortschritt kann ich nicht erkennen. Und der Bürger wird im Dunkeln stehen gelassen. Woran wird denn jetzt gearbeitet was sind denn die nächsten Abschnitte, wann wird die Fahrbahn gemacht??? Zwischen 8/23 und 8/24 tat sich 1 Jahr lang nichts und Straßen NRW sagt, wir liegen im Soll. Es ist einfach lächerlich. Zu spät werden ausschreibungen getätigt zu wenig Bauaufsicht durch die zuständigen Behörden. Ich hoffe das die Baustelle zu meinem Rentenantritt in 10/32 fertig ist. Ach dann muss ja die Vorbrücke noch saniert werden. Armes Deutschland
@53: schöner wäre es noch, wenn sie abends wieder angestrahlt würde. Aber das kostet ja auch immer alles oder liegt es daran, das sie zur Zeit eine Baustelle ist. Habe es trotzdem genossen zur Arbeit drüberher zu laufen. Einfach nur eine Gewohnheitssache. Ist schon ein imposantes Bauwerk mit all den Stahlseilen. Faszinierend das sowas hält.. Wenn auch ärgerlich für uns Autofahrer, das man trotz Sperrung am WE niemanden Arbeiten gesehen hat. Das war frustrierend. Sonst könnte es jeder nachvollziehen. Vielleicht waren die Arbeiter auch einfach schneller fertig als geplant… Eigentlich auf Strassen Baustellen unvorstellbar in unserem Land😉🤣
Die Rheinbrücke Rees wurde 1967, also zwei Jahre nach der Emmericher Rheinbrücke eröffnet.
Vor 1965 bzw. 1967 gab es weder in Emmerich noch bei Rees feste Brücken. Über Fährverbindungen war die andere Seite zu erreichen. Die nächste Brücke war damals in Wesel. Schwer vorstellbar aus heutiger Sicht.
Die Emmericher Hängebrücke galt in den 1960er Jahren als technisches Meisterwerk. Deshalb wurde sie 2002 unter Denkmalschutz gestellt.
Als alliierte Truppen im März 1945 im Rahmen der Operation Plunder den Rhein bei Rees mit Amphibien- und Schwimmpanzern überquert hatten, wurden schwimmende Pontonbrücken eingerichtet.
Tipp:
Ausstellungseröffnung: „60 Jahre Rheinbrücke Emmerich – Kleve“
So. 17. Aug. 2025, 11:00 Uhr
Rheinmuseum Emmerich
@28 Whatamess
Was aber mM komplett richtig ist. Denn die Rechtsabbieger haben sich stets rabiat neben die zahlreicheren Linksabbieger gestellt und somit denen die Sicht auf den kommenden Verkehr vollkommen genommen.
Das hat das Abbiegen teilweise minutenlang unmöglich gemacht. Und es gibt dort eindeutig mehr die links Richtung Rheinbrücke wollen.
Leider ist diese Auf-/Abfahrt ohnehin schlecht einzusehen und gerade wegen der vielen Kernwasserwunderland Besucher oft überstrapaziert.
Man darf sich schon freuen wenn die emsigen Straßen.nrw Profis sich wieder diese Brücke vornehmen.
Ich mag unsere Golden Gate Bridge vom Niederrhein. Sie ist die längste Hängebrücke Deutschlands, wurde 1965 eröffnet und 2002 unter Denkmalschutz gestellt.
Über die Jahrzehnte hat sie gelitten. Es wurden massive Schäden festgestellt, die seit 2019 größere Sanierungen nach sich zogen.
Wenn ich nach längerer Zeit wieder am Niederrhein ankomme und über die Rheinbrücke fahre, geht vor allem bei gutem Wetter mein Herz auf.
Dass es Leute gibt, die sie einfach abreißen würden, finde ich bedauerlich.
hollander machen das viel schneller
@49
Wusste ich gar nicht das die Brücke ein Denkmal ist, wüsste zwar nicht wofür aber wenns hübsch macht..
@ 46
Jeder blamiert sich so gut er kann!
Demel ist übrigens ein Wiener Kaffeehaus und falls Dämel gemeint war …
Kann ja jeder sehen.
An 42: Die Brücke steht seit 2002 unter Denkmalschutz. Quelle: Homepage Straßen NRW. Dort steht zwar nichts zur aktuellen Verkehrssituation und den Beschränkungen, aber sehr viel zu historischen und technischen Gegebenheiten. Auch wer sich für Schneepflugwettbewerbe interessiert, ist dort gut aufgehoben…
Nach wie vor finden arbeiten( Sandstrahl arbeiten an der Brückenkonstruktion) unterhalb der Brücke statt. Diese werden natürlich nicht immer wahrgenommen.
Dienstag, 05.08.2025, 08:57:23 Uhr, 2 Arbeiter auf der Brücke gesichtet, eine Person kam vom DixieKlo
und ein kleiner Radlader bewegte sich auf der Brücke…
Es geht voran 🙂
@44: ohne r…. Dann passt es in etwa…
@44 Ernsthaft?
Angesichts solcher Inkompetenz muss man sich fragen, ob da nicht schon Vorsatz hinter steckt!
Wird ja immer beliebter, den Autoverkehr auszuschalten.
@17
Mario Barth? Damit die Brücke freiwillig zusammenfällt? Die Knallerbse brauchen wir echt nicht.
Hätte man die Brücke nicht einfach komplett neu bauen können? Ich mein, wie lange sind die da jetzt dran? Im vergleich zu der Bauzeit der Brücke?
Sorry, ich meinte Kommentar 36.
@35 Wer so einen Kommentar raushaut, hat mindestens eine Großbaustelle, die er selber nicht sehen kann.
Na denn, alles nach Plan…
@37 Die Tages- und Wochenendpendler brauchen Ihr Mitgefühl eher. Aber das hilft ihnen auch nix.
Hier ein Nationaltrainer:
Oh Wunder: die Brücke ist Stand Sonntag 22Uhr wieder geöffnet. Keine Absperrungen mehr, Ampelanlage in Betrieb. Gute Fahrt und guten Start in die Woche. Werde mir für zukünftige Sperrungen mal ein neues Rad zulegen. Fahrradgeschäfte haben wir ja Gott sei Dank noch.
@29: Oje. Sie sind nicht zu beneiden. Da laufe ich doch lieber ein paar Tage zu Fuß über die Brücke, als auf diese unsägliche Zugverbindung angewiesen zu sein. Weiterhin gute Nerven.
Wer ernsthaft den Weg nach Emmerich sucht, hat ohnehin noch ganz andere Baustellen im Leben.
@32 Ich glaube nicht, dass die Schuld bei den Strassenbauingenieuren (oder Bundestrainer 😁) liegt – eher an dem Wasserkopf unfähiger, überforderter oder unwilliger „Verwaltungsfachleute“… eine klare, eindeutige Ausschreibung was die zu erbringende Leistung sowie den Fertigstellungszeitpunkt festlegt und mit Konsequenzen bei Nichteinhaltung versehen ist, wäre sicher schon mal hilfreich… z. B. die (jo, niederländische Firma) war beim Deichbau zwischen Praest Richtung Rees deutlich vor der vorgegebenen Zeit fertig – die haben aber lt. meinen fast täglichen Beobachtungen deutlich mehr Arbeitskräfte, Arbeitsstunden pro Tag und Arbeitstage pro Woche auf der Baustelle verbracht, wie z. B. die „Konkurrenz“ auf dem Oraniendeich. Ach, ich vergass – die haben ja Fachkräftemangel in Deutschland.
@rd Dann hat es doch gut funktioniert.
@31 Meine Kommentare beziehen sich auf die aktuellen 5 Tage.
Mindestens so viele wie Nationaltrainer.
Wenn man das hier alles so liest, bestätigt sich mal wieder: Der beste Steuermann steht immer am Ufer.
Aber schön zu wissen, dass wir in Deutschland eine ungeahnte Zahl an fähigen Strassenbauigenieuren haben. Das laesst hoffen 🙂
@ 27, Schönen Sonntag:
Moin – Ich finde es schon vermessen, die Kritik der Menschen im Alltag als relativ belanglos herab zu würdigen.
Sicherlich – Trump, Putin, Ukraine uvam. sind besorgniserregende Zustände/ Ereignisse; Jedoch – wo kann man am ehesten versuchen Etwas zu ändern, seinen Unmut loslassen? Eben – Vor Ort!
Hier, bei der fast 6,5-jährigen Einschränkung einer wichtigen Brücke ( deren Bauzeit gerade mal etwas über 3 Jahre dauerte), betrifft es Arbeitnehmer, Pendler, Berufstätige Tag für Tag; die wertvolle Zeit verlieren!
Reparaturen fallen an und sind sicherlich wichtig und richtig – Aber bitte doch nicht mit nunmehr über 6,5 Jahre Einschränkungen! Das kann doch bitte in Planung und Durchführung nicht normal sein?
Insofern man überhaupt Einfluss nehmen kann; Dann ja wohl „vor Ort“ denn bei Trump, in der Ukraine oder so..?
( Nebenbei – Meiner Einer war 2 mal in der UA während des Krieges mit Hilfslieferungen und habe meinen PKW dort schrotten lassen müssen ( Panzersperre)…)
Ob ich nun einen Brief an Trump wg. Wiederaufnahme der Rüstungsgüter-Lieferungen oder an Merz wg. Taurus-Lieferungen schreibe – Soll was bringen???
Wie schon in einem Vorbeitrag erwähnt, vergleiche ich Straßen-Baufortschritte mit ( an für sich als Balkan-Land mit schlechter Struktur bekannten) Albanien; Albanien hat erst mal ganz andere Infrastruktur-, Finanz- und Umsetzungs-Möglichkeiten – gleichwohl entstehen da in knapp 3-4 Jahren hunderte Kilometer an neuen Straßen/ Autobahnen, Supermärkte mit elektronischen Preisschildern an den Regalen, so dass man der Kasse immerim voraus weiß was man zu bezahlen hat – suche ich vor Ort an für sich vergeblich ( Da steht z.B. 1,29 auf einem Papierschild am Regal – und in der Kasse sind dann 1,49 Euro registriert…)
Also Bitte – Wenn wir Deutschland als Teil der sogenannten „1. Welt“, “ Industrienation“, Teil der „G7“ verstehen wollen – Dürfen derartige Planlosigkeiten, dauerhafte Mißstände und Einschränkungen der Bevölkerung nicht vorkommen! Das muss mal deutlich gesagt werden können – trotz, oder gerade, wg. Trump und Co. .
Einen positiven Effekt hat die Brückenschließung doch: Zur Zeit kommen keine (niederländischen (Transit-) LKW über die Brücke nach Kleve. Und vielleicht findet durch die Sperrung sogar der ein oder andere (niederländische) Brummifahrer Gefallen an der weiträumigen Umleitungsstrecke und fährt diese Strecke auch in Zukunft statt durch Kleve-Kellen.
Die Aushärtezeit hängt auch von der Art des Asphalts ab und bei Brücken gelten zusätzliche Bedingungen.
Man hat einen Termin in den Schulferien gewählt und das Wochenende miteinbezogen.
Aber für manche ist es immer nachteilig.
Ich muss bis zum Ende der Bauarbeiten nicht über die Brücke zum Bahnhof Emmerich. Aber da fährt der RE19 auch zur Zeit nicht, seit Ende Juni bis 24.08.
Irgendwas ist immer.
@26 Was die Auffahrten in Niedermörmter und Appeldorn angeht – da hat vor einiger Zeit wohl ein „verkehrstechnischer Schlaumichel“ entschieden, die Spur oben mittels Barken zu verengen – hat zur Folge, dass die Rechtsabbieger nicht mehr an der Schlange der Linksabbieger vorbei können und den täglichen Stau noch verlängern.
Europa nähert sich immer mehr einem größeren Konflikt, Trump verlegt Atom-U-Boote näher Richting Russland, VW steht auf der Kippe, die Sozialsysteme sowieso, der Klimawandel schreitet voran…
So deutsch, sich über eine knappe Woche Brückensperrung, vor allem am Wochenende, aufzuregen.
Das ginge ja noch, aber dann kommt auch immer gleich der Rundumschlag, wie Sch… hier alles ist. Und wie viel besser es woanders ist.
Wir sollten prophylaktisch schon mal einen Stuhlkreis einrichten.
Denn unsere Komfortzonen werden in Zukunft leiden, auch ohne Russland und Brückensperrungen.
Das wissen im Grunde alle. Vielleicht ist eine Brückensperrung ein gutes Ventil.
Moin zusammen diese Verkehrssituation ist ein Verkehrschaos und somit kann ich den Planern die Schulnote ungenügend bescheinigen.Bei den kleinsten Arbeiten z.b Glasfaser Arbeiten werden Ampeln aufgestellt nur hier in Niedermörmter nicht nicht.Die Auffahrt zur Reeserbrücke ist somit total überlastet.Die Auffahrende Fahrzeuge stehen Schlange bis hin nach Hönnepel.Bin mal gespannt was ein Rettungswagen in dieser Situation machen soll.Und die warte Zeit für das Arbeitende Volk ist ja egal da wir ja alle so wie so zu wenig Arbeiten. Mfg Jens Lohmann
Ich muss sagen es ärgert mich auch, aber auf der anderen Seite bin ich auch froh, daß die Brücke überhaupt saniert wird und ich wenn ich darüber fahren muss keine Angst haben muss wie in Dresden!
@18 Nein, in Holland ist nicht alles besser. Aber vielleicht sollten wir – also eigentlich unsere „Entscheider“ in Politik und Wirtschaft – endlich einmal lernen, Dinge, die woanders gut funktionieren, einfach mal zu übernehmen, anstatt jedesmal das Haar in der Suppe zu suchen oder das Rad mit preußischer Gründlichkeit neu erfinden zu wollen. Und im Falle der Rheinbrücke: wieso gibt es überall in Europa 24/7 Baustellen, nur in Deutschland werden diese i. d. R. teurer, dauern länger und „anwesend“ sind die wenigen „Fachkräfte“ eher max. 8 Stunden wochentags? Aber keine Sorge, den „Verantwortlichen“ geht die Kritik der Betroffenen am Ar*** vorbei…, „Verantwortung“ spielt nämlich nur eine Rolle bei der Bezahlung, nicht bei der Übernahme von Konsequenzen.
@12: nutzen Sie die Rheinbrücke?
Es gibt zahlreiche Firmen( Logistik, Chemie etc.)in Emmerich, die auch am Wochenende und sogar 24/7 arbeiten. Zahlreiche Mitarbeiter müssen auch am Wochenende zur Früh Spät und Nachtschicht, während sie ihren gerechten Schlaf finden…was soll an der Sperrung gut sein, wenn die Fahrbahn Markierungen und der Strassen Bereich an der Kreuzung Oranien Deich fertiggestellt sind? Warum wird die Rheinbrücke nicht ab Samstag Abend oder spätestens ab Sonntag morgen frei gegeben? In dieser Zeit habe ich nur Donnerstag und Freitag Arbeiter vorgefunden, die mit beschriebenen Arbeiten beschäftigt waren. Muss die neue Teerdecke die Donnerstag Abend schon komplett fertig war(!!) solange aushärten?
Sammelklage 😀 Beschwerden 😀 sich noch aufzuregen 😀 die Emmericher Rheinbrücke ist ein Sinnbild für Deutschland. Kaputt am Arsch und es ist keine Besserung in Sicht. Einfach genießen 🙂
Hat eigentlich jemand etwas anderes erwartet?
6 Jahre Probleme/ Hindernisse – Wo leben wir eigentlich…?
An derartigen, vergleichbaren, Nadelöhren in Europa kann ich nichts vergleichbares erkennen?
Deutsch – Schland…
Die dringenden Arbeiten an der, oder den Brücken der Republik orientieren sich höchstwahrscheinlich an der Politik.
Deutschland ist am A….., aber, die Bundespolitik macht erst mal Urlaub.
Ja, ja, in Holland ist wieder alles besser…
Auf nach Holland, in die Klapphäuser!
Ein eindeutiger Fall für Mario Barth
In Deutschland gibt es eine viermal A Mentalität für Baustellen:
Ankommen Absperren Aufreissen Abhauen
Man könnte auch für deutsche Baustellen einen Antrag für ein Weltkulturerbe stellen…
Wenn ich da in die Niederlande schaue, habe ich den Eindruck, dass dort nur Superman‘s arbeiten
Mit einer holländischen Firma wäre man weiter. Die verantwortlichen von Straßen NRW rausschmeißen da muss 7/24 mit Hochdruck gearbeitet werden. Das ist eine Brücke die dringend gebraucht wird.
Warum wird nicht eine neue Brücke gebaut.ist doch längst überfällig.dann hat der ganze Ärger endlich mal ein Ende.
Ich finde das ganze einfach unglaublich – erstmal wie lange es dauert inklusive immer wieder neuen Verlängerungen. Und dann mit was dort geschieht: Und zwar extrem wenig. Leider decken sich diese Bilder mit meinen eigenen Beobachtungen – wenn dann auch mit mehr Verkehr. Wenn man stehende und sich Meter um Meter qualvoll vortastende Autos so bezeichnen mag. Arbeiter sieht man fast gar nicht. Wenn ja sehe ich sie selten arbeiten. Das Arbeitsgerät steht meist sorgsam geparkt für den nächsten Einsatz. Ohne Autos sieht das ganze eher aus wie ein „Lost Place“ als eine wichtige Arbeit an einer Herzschlagader der Region.
Rechstrheinisch wurde vor einiger Zeit der Deich sarniert – das haben Holländer gemacht. Jeden Tag bis auf Sonntag war dort Aktion zu beobachten. Rollende Fahrzeuge, Material in Bewegung, arbeitende Arbeiter. Und man konnte fast im Zeitraffer beobachten wie es vorärts ging. Wenn ich das noch richtig weiß war man schon vor der geplanten Bauzeit fertig.
Sowas wäre bei Projekten von Straßen.nrw wohl undenkbar. Eines zugegeben haben sie perfekt drauf: Massig Absperrungen, Warnschilder und Tempolimits aufstellen. Meist schon 2-3 Wochen vor Baubeginn. Und weil es so schön ist läßt man sie dann auch noch eine Weile stehen.
Fanstastisch : Die Reeser Brücke ist ja auch schon wieder Fokus der Spezialisten.
Ist doch klar, dass am Freitagnachmittag erstmal Schluss ist mit den Bauarbeiten. Nachdem alles vorbereitet wurde, wird am WE weiter gearbeitet, damit die Brücke am Montag frühmorgens für die ersten Pendler wieder befahrbar ist.
Wenn das so klappt, kann man ja noch zufrieden sein.
Noch gibt es offenbar Bauarbeiter, die Sa/So und auch nachts arbeiten…
Ich fahre jeden Wochentag 2x mit PKW oder Fahrrad über die Rheinbrücke. Besonders spannend finde ich nach dauer schleifen/reinigen der einen Fahrbahn aktuell die Bearbeitung der rechteckigen Metallkästen. Werden bei fast jedem Wetter entrostet um dann wieder vor sich hin zu rosten. Ich bin guter Dinge daß ich bis zu meinem angestrebten Renteneintritt in ca. 3-4 Jahren noch Spaß an der Baustelle haben werde.
Seit 2019 beschweren wir uns immer wieder über die Behinderungen, über die langwierige Instandsetzung der Brücke, mit keinerlei Erfolg oder Verbesserung der Situation. Irgendjemand muss doch dafür verantwortliuch sein, Landstraßen NRW oder das Land NRW, ich weiß es nicht. Ist denn da nicht einmal ein rechtliche Klage möglich, oder eine Sammelklage, damit die „Verantwortlichen“ zur Rechenschaft gezogen werden? Ich unterschreibe dafür sofort mit.
Sonst wird es noch sechs Jahre dauern, bis die Brücke fertig „saniert“ ist, oder sie fangen wieder von vorne an….
Kürzlich fuhr ich sonntags von Kleve über Kalkar nach Rees (und später wieder zurück). Zwischen Kalkar und Rees wird derzeit über die Bundesstraße eine neue Brücke gebaut. Überraschenderweise beobachtete ich, dass an dieser Brücke sonntags gearbeitet wird und ich fragte mich tatsächlich, warum an der Baustelle an und um der Emmericher Rheinbrücke nicht auch sonntags gearbeitet wird.
Vielleicht kommt es ja auch demnächst schon zu einer Ausschreibung zur Findung derjenigen Firma in Europa, die sich der Sache annehmen kann und die geringsten Kosten prophezeit.
Warum an der Baustellensperrung B220 „Emmericher Straße“, zwischen der Kreuzung B220 „Emmericher Straße“/L8 „Oraniendeich“ und der Ortschaft Kleve-Warbeyen nicht 24/7 gearbeitet wird, leuchtet auch so niemanden wirklich ein.. Baustellenlärm in der Nacht, können in diesem Bereich nicht der Grund sein, da dort kaum Anwohner vorzufinden sind… Es wird so sein wie überall: Fachkräftemangel, um diese Baustelle rund um die Uhr besetzen zu können..
Hier können unsere niederländischen Nachbarn nur verwundert den Kopf schütteln.
Ist wenigstens ein BES eingerichtet ?
( BrückenErsatzSchwimmen – nach dem Vorbild SEV = SchienenErsatzVerkehrt = FahrgastVerscheuchFarce )
Ich arbeite in Emmerich und wohne im gallischen Dorf Griethausen. Ich nutze den Parkplatz an der Rheinbrücke und Laufe gemütlich über die gesperrte Brücke. Der Umweg übercRess ist viel zu zeitintensiv. Ich habe das Glück, direkt an der Chemie Firma unmittelbar an der Rheinbrücke gelegen, zu Arbeiten.Ansonsten wäre der gute alte Drahtesel hilfreich. Die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich scheinen sich nur auf den mittleren Fahrbahnstreifen zu beziehen? Dabei ist dieser nach Fräsarbeiten und aufziehen der neuen Teerdecke jetzt schon fertiggestellt…. Die Fahrbahnen sollen lt. Pressemitteilung am Wochenende von 3.30 Meter auf 3 Meter verengt werden, aufgrund des vergrößerten Baufeldes auf der Brücke. Ab Montag 4.8.25 gilt auf der Brücke Tempo 30! Fahrt vorsichtig, 🍀
Das ganze Projekt ist eine bodenlose Frechheit!
Es wird Zeit das die Verantwortlichen und die ausführenden Firmen von deutschen Baustellen mal zur Rechenschaft gezogen werden wenn sie dermaßen in Verzug geraten, evtl mit Vertragsstrafen etc.
Man muss sich mal hinterfragen warum uns jedes an Deutschland angrenzende Land heutzutage im Straßenbau Meilen voraus ist.
Siehe Niederlande (Nimwegen) dort wurde vor Jahren in nichtmal die Hälfte der Zeit eine komplett neue Brücke über die Waal gebaut. Diese ist mit Auf und Abfahrt sogar viel länger.
Auch hier in Emmerich hätte man vieleicht besser eine neue Brücke bauen können, oder eine zweite.
Das ganze ist einfach nur traurig, Ärgerlich und nervig für alle diejenigen die täglich auf die Brücke angewiesen sind.
Es ist auch hier einmal wieder zu sehen zu welch herausragenden Leistungen wir in Deutschland fähig sind.
Hier geht, wie auch anderswo, Steuergeld on mass den Bach runter.
Sichtbar, ärgerlich, für Pendler, teuer und umständlich.
Aber, wie auch an anderen Stellen, hält sich das Interesse des Bürgers in Grenzen.
Wie war noch das Wort des Jahrhunderts, alternativlos.
Ich frage mich, ob die Verantwortlichen nicht nur die Brücke gesperrt haben, sondern sich vielleicht auch Gedanken über die Konsequenzen gemacht haben – ich fürchte allerdings: eher nicht. Sonst hätte man evtl. die Ampelschaltung am Fuss der Rheinbrücke in Rees an das (deutlich!) veränderte Verkehrsaufkommen anpassen können?
Unglaublich – die Arbeiten/ Behinderungen an dieser Brücke dauern nun schon seit 2019 an; immerhin 6 Jahre…
Das ist fast das Doppelte wie man in den 60ern Jahren des letzten Jahrhunderts für den Bau der Brücke an sich brauchte!
Da ich beruflich oft auf die A3 bei Emmerich fahren muß – fahre ich mittlerweile über Land nach Isselburg oder gar über Nimwegen nach Arnhem und dann nach Nord-Holland um die Stau-Situationen an dieser Brücke zu vermeiden ( Was Anderes ist ja noch der Rückstau der Niederländer bei ihren Einkaufs-Terrorismus, wo man u.U. ab Warbeyen Richtugn Emmerich im Stau steht…)
In welchem Entwicklungsland bin ich eigentlich?
Mal zum Vergleich: Seit 2019 war ich dreimal mit dem Auto in Albanien für mehrere Wochen – Jedes mal eine stets verbesserte Infrastruktur bei Straßen ( und auch grundsätzlich!); Neue Straßen, effektiver Ausbau alter Straßen, neue, verkehrsentlastende, Wege….
Ah ja – und sowohl Internet als auch Mobilfunk funtionieren dort wesentlich besser als hier am klevischen Niederrhein…