Sollte der etwas lahme Wahlkampf in Kleve, in dem die Parteien um die Wette versprechen, etwas für Wohnungen, Sicherheit und Kinderbetreuung zu tun, am Ende doch noch ein wirkliches Aufregerthema gefunden haben? Die Fraktion der Grünen hat einen Antrag für „faire und diskriminierungsfreie Werbung im öffentlichen Raum“ gestellt, mit dem verhindert werden soll, dass Werbeplakate, die im öffentlichen Raum angebracht werden, Menschen ausschließen oder herabwürdigen.
Unterschrieben hat den Antrag Dr. Hedwig Meyer-Wilmes, die Fraktionsvorsitzende, die ihre lange politische Karriere in Kleve am Freitag im B.C. Koekkoek Haus ausklingen lässt und sich zuvor wohl noch mit einem medialen Paukenschlag verabschieden möchte, denn die ersten Fernsehteams haben sich bereits angesagt, um den Wurzeln dieses Antrags nachzuspüren. Initiiert wurde der Antrag indes von Ulrike Wäckers, der Spitzenkandidatin der Grünen.
Denn der Anlass für die politische Initiative wenige Tage vor der Kommunalwahl ist ein Plakat des Sportvereins 06 Donsbrüggen, welches an mehreren Stellen in der Stadt anzutreffen ist und für das Oktoberfest des Vereins am 27. September wirbt. Der Eintritt kostet 25 Euro, zwei Maß Bier sind im Preis inbegriffen. Illustriert ist das ganze erstens mit einer Maß Bier, nicht besonders sauber gezapft, zweitens mit einer Brezel und drittens als Hauptoptik mit einer jungen Frau in einem sehr knappen Dirndl, die dem Betrachter einen Maßkrug Augustiner Helles entgegenreckt. Ihre zweite Hand hat sie am Kleid, und es ist nicht klar, ob sie den Saum lupft oder wegen eines Windzuges niederdrückt, um nicht noch mehr preiszugeben.
Wer je mit Grafik zu tun hatte, wird zuallererst über die katastrophale Gesamtkomposition stolpern, und sich dann vielleicht fragen, ob die Frau tatsächlich so hätte dargestellt werden müssen. Sie hat Kulleraugen in der Größe von Tennisbällen, pralle Lippen und ein Stupsnäschen – wenn man denn tatsächlich auf das Gesicht achtet. Wenn man (Mann?) den Blick weiter hinunter gleiten lässt fallen zwei Brüste auf, die nur mühsam vom Dirndl gehalten werden können und jede für sich etwa die Größe des Kopfes haben. Der überquellende Bierschaum in Höhe der Brüste entstammt der Ikonographie eines ganz anderen Genres, aber das lassen wir hier mal lieber. Die gesamte Darstellung ist der Ästhetik japanischer Comics angenähert, warum, darüber kann man nur rätseln.
Das Bild selbst ist mit wenig Aufwand in einer einschlägigen Datenbank zu finden, für 31 Euro lassen sich die Nutzungsrechte erwerben, und, wer die große Auswahl der Datenbank durchstöbert, mag sich fragen, warum um alles in der Welt die Wahl ausgerechnet auf dieses Motiv gefallen ist.
Doch wir bewegen uns noch im Bereich des Geschmacks, über den bekanntlich gestritten werden kann. Die Grünen jedoch sehen in dem Plakat etwas grundsätzlicheres – die Herabwürdigung der Frau. In dem Antrag heißt es: „Die Darstellung dieser Figur ist als sexistisch einzustufen, da die Frau auf ihr Äußeres und körperliche Merkmale reduziert wird und ein stereotypes Rollenbild verbreitet, das der Gleichstellung entgegensteht. Besonders problematisch ist die Kombination aus einem überhöht weiblich dargestellten, leicht bekleideten Körper mit einem Gesicht, dass er einem jungen Mädchen gleicht.“
Am 8. Oktober soll der Rat über den Antrag entscheiden. Wenn dieser eine Mehrheit findet, wäre die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kleve, Yvonne Tertilte-Rübo, in Zweifelsfällen die Schiedsrichterin, die über die Zulässigkeit der Plakate zu befinden hätte.


Interessanter Artikel in „Niederrhein-Nachrichten vom 21. Nov. 2025“
„Wie tolerant ist Kleve eigentlich?“
Diese, öffentlich kommentierte „Kunstfigur“ auf dem Plakat, zeigt jedenfalls ein freundliches, fröhliches Gesicht, was vielen Menschen in Kleve fehlt!
„Wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht, braucht man kein Fernsehprogramm um zu sehen, wie viele persönliche Schönheitsideale, mit oder ohne OP, uns als Mitmenschen begleiten.“
Gut beobachtet.
„Jeder Mensch sollte sich ohne „Be- oder Abwertung“ in seiner Haut wohlfühlen.“
Volle Zustimmung.
„Jeder Mensch ist ein Unikat, und nicht einfach nach „Rollenbildern“ zu bewerten.“
Genau.
Das eigentliche Problem liegt woanders.
@110.
Stellen Sie nicht selber Rollenbilder auf?
Ist hier das Thema „Schulbuch“ nicht an den „Haaren herbei gezogen“?
Wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht, braucht man kein Fernsehprogramm um zu sehen, wie viele persönliche Schönheitsideale, mit oder ohne OP, uns als Mitmenschen begleiten.
Jeder Mensch sollte sich ohne „Be- oder Abwertung“ in seiner Haut wohlfühlen.
Jeder Mensch ist ein Unikat, und nicht einfach nach „Rollenbildern“ zu bewerten.
Gut, dass wir in einem freien Land leben!
@112 Anscheinend Frau Dr. Meyer-Wilmes und Frau Wäckers… ich würde sagen, ein Fall von Womansplaining aus der Ecke der „Verbotspartei“
Wer ist oder wird in Kleve offiziell mit der Befugnis ausgestattet, um festzustellen, was oder wer in der Öffentlichkeit unter Seximus fällt, was typisierte Rollenbilder sind, was angemessen ist und was nicht, was oder wer ein hypersexualisierter Körper ist, was ein kindliches Gesicht ist, wer ein kindliches Gesicht hat, das mit der restlichen Figur eventuell nicht zusammen passen könnte, welcher Dress-Code zu welchem Anlass angemessen ist, und vieles mehr ……?
@109 😄
Aber auch bei einem Dirndl lässt sich sicher die passende Größe finden… oder sollte es so knatsch-eng sein wie auf dem Bild?
Vorsicht, Falle. 😉
Ja, Gedanken sind frei. Aber die Werbung eines Sportvereins ist keine Privatsache. Auch eine Manga-ähnliche Figur, die eindeutig als Frau angelegt ist, transportiert ein Frauenbild. Kritik richtet sich nicht gegen die Fantasie, sondern gegen den Einfluss, den solche Darstellungen auf die Realität haben, auf die Rolle in der Gesellschaft, die Frauen damit (bewusst oder unbewusst) zugewiesen wird. Darstellungen wie auf dem Plakat würden aus gutem Grund in keinem Schulbuch vorkommen.
Ein Sportverein, in dem auch junge Menschen sind, hat aus meiner Sicht eine besondere Verantwortung, was Bilder von Frauen (und Männern) auf Plakaten etc. angeht. Sie wirken nach außen und nach innen.
Wie eine Frau sich anzieht oder ob sie ihr Gesicht oder ihre Brust operieren lässt, fällt unter das Recht auf persönliche Selbstbestimmung. Auch wenn ich es nicht gut finde, sich die Lippen aufspritzen oder Silikon in die Brüste implantieren zu lassen, ist es Privatsache. Es kommt aber nicht so häufig vor wie manche TV-Sendungen den Eindruck erwecken.
Bei der ganzen „Sexismus-Debatte“ beinahe untergegangen: gilt es nicht als „kulturelle Aneignung“, wenn sich der/die Niederrheiner*In in bajuvarische Volkstrachten zwängt? Auch da wäre doch dringend eine amtliche Regelung vonnöten…
@107 „Was wäre, wenn…“ – nehmen wir doch mal die deutsche Grammatik zur Hilfe: Konjunktiv II (Irrealis Präsens). Kein Mensch sieht wie diese „Kunstfigur“ aus, es handelt sich um ein manga-ähnliches Wesen, ohne eigenes Fühlen und Denken – eben irreal! Und sexistisch ist nicht die Darstellung, sondern – wenn überhaupt – das, was bei manchen Menschen eventuell beim Betrachten dieser Kunstfigur im Kopf passiert. Und da halte ich es mit Hoffmann von Fallersleben: Die Gedanken sind frei.
@104.
Was wäre, wenn ein Mensch nun äußerlich so erkennbar identisch aussehen würde, wie diese „Kunstfigur“ auf besagtem Oktoberfestplakat?
Könnte sich dieser Mensch, da es eine offizielle, veröffentlichte Meinung zu dieser „Kunstfigur“gibt, sich doch eindeutig diskriminiert fühlen!?
@105.
s. Kommentare 8.+18. von ?
😉
Für ein Werbebanner wäre es sexistisch, als privater Auftritt z. B. auf einem Oktoberfest nicht.
Aber vielleicht beim Oktoberfest oder in der Klever City mal schauen, wie (vielfältig) Frauen wirklich aussehen.
@? 103 „Wer wäre jetzt… zu verklagen?“ Niemand. Für Dummheiten der genannten Art ist jeder selbst verantwortlich.
Wer hat schon darüber nachgedacht, wie viele Menschen sich nach (menschlichen oder KI Vorgaben) „Vorbildern“, mit Operationen „ebengleich“, gestalten lassen? Frauen, Männer und Diverse!!!
Wer hat schon darüber nachgedacht, wie viele Frauen sich für Operationen entscheiden, damit sie (aus medizinischer oder kosmetischer Sicht) u.a. größere Silikonbrüste bekommen?
Wer hat schon darüber nachgedacht, dass es Geschlechtsumwandlungen gibt?
Wer hat schon darüber nachgedacht, wie viele Menschen sich z.B. ihr Gesicht operieren oder aufspritzen lassen?
Wer wäre jetzt, wegen Vorgaben zu traditionellen und geschlechterstereotypischen Rollenbildern in der Öffentlichkeit, zu verklagen?
@100 „… die sexualisierte und/oder klischeehafte Darstellung von Frauen durch Andere“ – das hieße, wenn ein weibliches Mitglied des SV 06 Donsbrüggen mit Kulleraugen, Stupsnäschen, tiefem Dirndl-Ausschnitt mit dementsprechender Oberweite und Maßkrug in der Hand sich freiwillig und mit eigenem Einverständnis hätte für das Werbebanner fotografieren lassen, wäre dieses nicht „sexistisch“ gewesen? „Am besten mal googeln“ – ich erlaube mir – auch ohne Google-Anleitung -eine eigene Meinung… und nur, weil irgend etwas im www steht, heißt das nicht, daß dies richtig ist.
Teilwiedergabe aus:
Bündnis 90/Die Grünen
Ortsverband Kleve
(mein Kommentar dazu: bezgl. besagtem Oktoberfestplakat)
Antrag: Für faire und diskriminierungsfreie Werbung im öffentlichen Raum.
Sept. 2025
„Die darauf abgebildete weibliche Comicfigur stellt eine problematische Sexualisierung dar.
Besonders die Kombination aus einem hypersexualisierten Körper mit einem kindlich anmutenden Gesicht ist aus gleichstellungspolitischer Sicht höchst bedenklich.“
Allgemein öffentlich zu lesen:
Thema: Stereotypen
basiert auf Geschlechterstereotypen und Rollenbildern, die Menschen vorschreiben, wie sie „zu sein haben“, und damit die Persönlichkeit des Einzelnen ignorieren.
Leider verstehen viele nicht, was Sexismus ist. Am besten einfach mal googeln.
Darunter fällt z. B. die sexualisierte und/oder klischeehafte Darstellung von Frauen durch Andere.
Sexismus kann sich auch auf Männer beziehen. Würde z. B. ein Boxclub für Männer mit dem Slogan „Männer dürfen nicht weinen – hier lernst du, ein richtiger Mann zu sein“ werben, wäre es auch Sexismus.
Vielleicht sollte die Security dann auch direkt Oktoberfestbesucher*Innen, die im – usitatus die Oberweite hervorhebenden – Dirndl erscheinen, den Eintritt verwehren. Und wenn wir dann die „Darstellung weiblicher Reize“ als diskriminierend und sexistisch definieren, wäre ein Erscheinen im Hijab empfehlenswert, vielleicht anlassbezogen rot-weiß kariert mit aufgesticktem Edelweiß. Und da die Grünen anscheinend die „Definitionshoheit“ über den Begriff „sexistisch“ innehaben, meine prophylaktische Frage: müssten die üblichen Lederhosen nicht grundsätzlich das Knie bedecken?
@97.
Nerv getroffen?
Habe ich mich eventuell verhört?
Noch aktuell unter Kleve Nachrichten, Schlagzeilen. Video
u.A. Wortlaut Frau Ulrike Wäckers (Klever Grüne).
….. auf weibliche Merkmale reduziert…..
insbesondere mit typisierten Rollenbildern, die man erkennen kann.
Die Frau serviert offensichtlich oder hält in der Hand einen großen Bierkrug.
Das finden wir unangemessen. ……
Falls ich mich verhört haben sollte, habe ich Nichts geschrieben…….
@95 Hören Sie endlich auf mit dem Unsinn, den Sie mit diesem und anderen Nicks verbreiten.
Die Grünen haben offenbar unangenehme Mails bekommen.
Dazu kann man nur sagen: Hände weg von Kommunalpolitikern und -politikerinnen!
@92.
Was wird bei den „Grünen“ unter „typisierten Rollenbildern“ verstanden?
Dürfen Frauen nun kein großes Bier/Krug in der Hand halten, servieren oder etwa anprosten und sogar nicht selber trinken?
Ein wichtiger Hinweis, den man auch ruhig zweimal geben kann.
Es ist sehr gut, dass die Parteien sich auf dieses umfassende Konzept einigen konnten.
Es muss aber dann auch eben genauer hingesehen werden.
@92. Weitläufer
Wiederholung v. 80. Faktencheck?
Das Gewaltschutzkonzept der Stadt Kleve, das ein Verbot sexistischer Außenwerbung beinhaltet, wurde am 11.12.2024 EINSTIMMIG von allen Parteien im Rat der Stadt Kleve beschlossen. Und das ist auch gut so.
Die GRÜNEN sind gerade nur die einzige Partei, die darauf hinweisen, dass es auch umgesetzt werden soll.
Die armen Grünen! Zur Verbotspartei migriert und unverstanden, krampfhaft versuchend in den Fokus der Wähler zurückzukehren! Der grosse Robert H. hat aufgegeben und nun der Versuch [von] Frau Wäckers aus dem niederrheinischen Kleve auf die „Welt“-bühne der Sexismus Politik einige wenige Stimmen für den lokalen Wahlkampf zu generieren! Schade! Dieser Versuch scheint wie so viele vorher daneben gegangen zu sein! Schlecht geplant und falsch organisiert, ein so wichtiges Thema wieder nicht ausreichend publik zu machen! Die Ehrenamtler des SV 06 sollten sich auf ein tolles Fest freuen und sich nicht als biersaufenfe, sexistiche Machos und nicht grün Wähler beschimpfen lassen!
Der SV Donsbrüggen schreibt in seiner Stellungnahme auf der Website
https://www.sv06donsbrueggen.de/aktuelles.html
„Nachdem das von unserem Verein entworfene Plakat zu unserem Oktoberfest am 27.09.2025 bei einer Partei in Kleve „für wohl erheblichem Unmut“ gesorgt hat, haben wir als Verein uns dazu entschlossen, die Plakate abzunehmen, da man, wie wir es empfunden haben, „aus mehreren Rohren gegen uns geschossen hat, um seine Sicht durchzusetzen“.
Dies in unseren Augen leider besonders ausgeprägt, nachdem augenscheinlich in den Sozialen Medien der Unmut über das Plakat keinen so großen Zuspruch, wie vielleicht erhofft, gefunden hat.(…)“
Weiter heißt es, dass das Plakat abgenommen wurde, um „die ganzen Diskussionen jedoch möglichst zu beenden“.
Die konkrete Einsicht bezüglich der Kritik an dem Plakat kann ich nicht erkennen. Allgemeine Beteuerungen können das aus meiner Sicht nicht ersetzen.
Es war wahrscheinlich einfach unangenehm geworden für den SV Donsbrüggen.
@86 Friedrich Foerster
Erwarten Sie, dass jetzt jeder Kommentar mit „Folgendes ist meine Auffassung“ beginnt? Oder noch womöglich jeder Satz?
Dann haben Sie das Wesen von Blogs, Foren etc. nicht verstanden.
Mit der Toleranz für sachlich vorgetragene Statrments, die nicht mit Ihren überein stimmen, ist es bei Ihnen ja nicht weit her. Mit sachlicher Gegenrede noch weniger.
@Jemand Aber die KKR Holding hatte nie eine Mehrheit und hat inzwischen sogar gar keine Anteile mehr.
@83 mein Kommentar zielt eher darauf ab, dass weder die Bild noch die Welt ernst zu nehmende Quellen sind. Durch die Mehrheitsanteile, die bei KKR Holding liegen, ist es doch gar nicht im Interesse dieser „Zeitung“, neutrale und sachliche Berichterstattung anzubieten. Da finanziert die Öl-Lobby ein Framing in Richtung grün, was unwahr und übertrieben ist. Und durch die Menge Menschen die so etwas lesen und wenig bis gar nichts hinterfragen, wird ordentlich falsche Meinungsmache betrieben.
Mich nervt es einfach maßlos, dass einige Menschen denken „die Grünen!!!“ sei ein valides Argument.
@ 84 „Anmerkung“:
Wie bitte?
Entscheiden Sie jetzt,
ob Glaubwürdigkeit und „Einsicht“ vorhanden sind oder nicht?
Sollen die Verantwortlichen des SV 06 Donsbrüggen
in Sack und Asche gehen und sich öffentlich geißeln?
Genau Ihre anmaßende Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit
finde ich einfach nur eklig!
Und so schaden Sie Ihrem vermeintlichen Anliegen,
das Diskriminieren in der Öffentlichkeit zu bekämpfen und
zu verhindern, auf die größtmögliche Weise und
erweisen ihm einen tragischen Bärendienst!
In der öffentlichen Stellungnahme der Verantwortlichen
des SV 06 Donsbrüggen, nachzulesen auf deren Internet-Seiten
unter „Aktuelles“, steht klipp und klar:
„Hierbei möchten wir im Namen des gesamten Vereins …
ganz ausdrücklich betonen, dass auch wir uns gegen jede Form
von Rassismus, Sexismus, Intoleranz usw. positionieren,
denn dies sind nicht die Werte, für die wir einstehen und
die unser Vereinsleben prägen.“
Das ist ja wohl erfreulich eindeutig und lässt meines Erachtens
keinerlei Spielraum für irgendwelche Zweifel!
Klever Frau
Das Wort oder der Begriff „attraktiv“, herkömmlich von „attrahere“, bedeutend für „an-ziehen, gewinnen“.
Es beschreibt eine Anziehungskraft als Eigenschaft, und ist nicht auf Menschen geschlechterstereotypisch, einzusetzen.
Also keineswegs sexistisch.
Vielleicht könnten/ sollten eigene Gedanken dazu führen, inwieweit das Wort „attraktiv“, in eigene Verbindung gebracht wird?
@82 Das hätte wajrdcheinlich nicht gereicht.
Ich habe eine Stellungnahme des SV Donsbrüggen gelesen, aus der nicht wirklich Einsicht hervor geht.
Der Verein hat das Plakat wohl nur auf den öffentlichen Druck hin geändert.und hat auch nicht völlig darauf verzichtet, sich als Opfer hinzustellen.
@81.
Sie haben Recht ….. man brauchte keine Bild und Welt lesen.
Kleve Nachrichten, schon wurde unter „Schlagzeilen“, von verschiedenen Medien alles sofort, ohne eigenem Aufruf, dargelegt!
Objektiv gesehen, war das weder für die Klever Grünen noch für Kleve, als Hochschulstadt, positive Werbung.
@80 Faktencheck: Danke für die Recherche.
Da frage ich mich aber, ob es nicht gereicht hätte, Seitens der Klever Grünen an den SV Donsbrüggen lediglich den Hinweis auf das bestehende Konzept zu geben? Hätte nicht das Ordnungsamt von sich aus auf den Verein zugehen können und den Hinweis geben können, dass das Plakat möglicherweise nicht mit dem Konzept vereinbar ist?
Ich mein ja nur, viele andere Wege wären möglich gewesen, ohne dass ein solches Getöse hätte entstehen müssen. Alle Beteiligten wären deutlich glimpflicher aus der Sache gekommen. Kleve hätte sich nicht schon wieder zur Lachnummer gemacht, der SV Donsbrüggen stünde nicht als sexistischer Dorfverein am Pranger, die Grünen hätten sich nicht mal wieder als Verbotspartei zum Prügelknaben gemacht. Und das beste, die braun… äh blaue Nazi-Partei hätte nicht wieder Wasser auf ihre Mühlen bekommen, um noch ein paar Wutbürger für ihren Scheiß zu begeistern.
Das ist halt der Nachteil am Internet, dass für alles und jeden zu jeder Zeit ein Shit-Storm losgetreten werden kann, weil zu viele sich zu schnell „empören“ und ungefiltert ihren Frust einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen können.
Lässt sich im übrigen auch hier sehr gut beobachten 😉
@80 danke für den Hinweis! Aber wie so oft erst immer wieder „aBeR dIe GrÜüÜüHnEn!!!! rufen. Keine Bild und Welt lesen hilft schon einiges 😉
Das Gewaltschutzkonzept der Stadt Kleve, das ein Verbot sexistischer Außenwerbung beinhaltet, wurde am 11.12.2024 EINSTIMMIG von allen Parteien im Rat der Stadt Kleve beschlossen. Und das ist auch gut so.
Die GRÜNEN sind gerade nur die einzige Partei, die darauf hinweisen, dass es auch umgesetzt werden soll.
@68.
Ihre Frage ist merkwürdig und diskriminierend.
Welches Frauenbild haben Sie in Ihrem Kopf?
DAS wäre die Frage!
Darf eine Frau nicht so emanzipiert sein, dass sie in der Lage ist, objektiv, realistisch und vollkommen eigenständig und frei zu denken und zu handeln?
Vielleicht sagt Ihnen „Frauenbewegung“ etwas? Ohne diese wären die Frauen heute nicht so weit.
Mehr möchte ich dazu hier nicht schreiben …….. das wäre der Verlust zu vieler „Perlen“ ……
Man muss als völlig emanzipierte Frau, nicht an der absoluten „Männerphobie“ erkranken.
Im Gegenteil, man sollte die Gleichstellung der Menschen forcieren, und sich nicht in Kleinlichkeiten verlieren und vergraben!
Das würde so manchen Menschen in der Hochschulstadt Kleve, gut zu Gesicht stehen.
Was die brasilianischen Karnevalisten wohl von uns Deutschen denken mögen?
@ Klever Frau
Dazu ist es noch unter anderem in Donsbrüggen „platziert“.
Als ich vor einigen Wochen mit dem Drahtesel den Europaradweg befuhr, musste ich genau wegen des Wortes Attraktiv schmunzeln. Sofort FDP wählen war ein flüchtiger Impuls, aber als alter weißer Mann….
Ich frage mich schon seit Beginn dieser Debatte, warum bisher niemand am FDP-Wahlplakat von Natalie Baierl Anstoß genommen hat. Bedient werden sämtliche Stereotype: weiblich, jung, blond und dazu das Attribut ATTRAKTIV. Mehr Schublade geht nicht.
https://www.kleve.de/stadt-kleve/verwaltung-und-politik/konzepte-der-stadt-kleve/gewaltschutzkonzept#
Hier kann man alles nachlesen.
@71 Klaus™
Die Unsensibilität des SV Donsbrüggen ist die Ursache.
Ihre Stimme geht den Grünen eh nicht verloren.
Welche Partei Sie wählen, haben Sie hier schon immer mit jedem Beitrag deutlich gemacht.
Manche Kommentare hier lassen mich mit dem Kopfschütteln gar nicht mehr aufhören. Ich dachte, wir haben 2025?
@66
Danke.
Sie passen in all Ihren Beiträgen zu dem, was ich meinte. Aber keine Sorge. für mich ist die Diskussion nun beendet. Sie haben hinreichend deutlich gemacht, dass diese unsinnig ist.
Geschafft 💪, die Plakate sind abgehängt. Die Hybris der Klever Grünen ist in der Zwischenzeit zum 🤮. Leider in der Besetzung nicht mehr wählbar. Das Kleve so in die nationale Presse gezerrt wurde, ist unerträglich.
Diese Veranstaltung der Grünen ist einfach nur peinlich für Kleve!
siehe Video
RTL, 10.September 2025, 18:14
Die Grünen sind schon lange nicht mehr das, was sie einst waren!
@Frau
Bei Ihnen frage ich mich schon die ganze Zeit, ob Sie wirklich eine Frau sind oder nur per Nickname.
@59.
Ist es erlaubt, Ihren Beitrag als oberflächlich zu erkennen?
Warum hat man dieses „Plakat-Thema“ öffentlich so hochgespielt und nicht einfach mit den Verantwortlichen des Vereins ausdiskutiert, um zu einer, für alle, positiven Lösung zu kommen?
Ist man nun stolz darauf, was die Dame Ihrer Partei, öffentlich und offiziell, von sich gegeben hat?
In Ihrem Kommentar schreiben Sie zum Antrag zur Satzungsänderung, dass das „vor allem männliche Poster nicht verstehen.“
Das ist aber total übergriffig, erniedrigend und diskriminierend!!!
Wo bleibt da der Aufschrei Ihrer Partei und der Gleichstellungsbeauftragten???
Zum Thema „Vegetarische Ernährung bzw. Vegetarische Gerichte“.
Diese wurden nicht erst von den „Grünen“ erfunden, die gab es bereits beweishaltig seit der Antike.
Frag‘ nach bei „Pythagoras“ ….. 😉
Also absolut nichts Neues, auch wenn man sich damit gerne „schmücken“ möchte.
Bei welchen öffentlichen Veranstaltungen erwartet Ihre Partei, Mitspracherecht bzw. Verbotsrecht?
@65 Was soll der Scheiß?
Was ist so schwer daran einfach aufzuhören, zu moralisieren und zu verbieten? Mancher findet das Plakat gut. Mancher nicht. Manche mögen vegan. Manche nicht. Manche finden Sydney Sweeney im Jeans-Werbespot gut. Manche sagen, dass sich in erster Linie die Frauen aufregen, die in diese Jeans nicht reinpassen. Manche passen rein, finden den Spot nicht gut.
Das Plakat abzuhängen, war eine Entscheidung, die ich abgelehnt hätte, weil sich damit wieder einmal die moralisierende aber laute Minderheit durchgesetzt hat.
Erklärt Eure Befindlichkeiten doch einfach irgendwann den russischen Soldaten, wenn sie Polen durchquert haben werden. Und dann könnt Ihr diese ja auch noch wegen „Catcalling“ verklagen. Und bitte vergesst in der Klageschrift das Gendern nicht.
„Warum lassen sich derart viele westlich/europäische Frauen chirurgisch aufpimpen?“
Die allermeisten westlich/europäischen Frauen lassen sich nicht „chirurgisch aufpimpen“.
@62 Frauen oder Mädchen als Comicfiguren mit Kulleraugen und betonter Brust sind out.
Sollte auch mal der letzte Mann begreifen. Malt euch zu Hause was, aber nicht auf öffentlichen Plakaten. Schon gar nicht auf Plakaten eines Sportvereins.
Früher waren die Konservativen die Moralwächter, heute sind es die Grünen. Konservative halten das Layla Lied und das Lied vom Donaustand besser aus als die Grünen. Nur keine hübschen blonden Mädchen in der Werbung mehr, es geht der Sydney Sweeney Komplex herum. Hier handelt es sich nur um eine gezeichnete Figur, wie aus einem Comic mit kindlichen Augen. Ich erwarte auch von der Grünen mehr Toleranz, sie versuchen uns jeden Spaß zu verderben. Das Plakat kann ich auch mit der Kunstfreiheit rechtfertigen, auf jeden Fall harmloser als das, was diverse Gangster Rapper singen oder wenn im Fußballstadion „Hurensöhne“ gesungen wird. […]
@54.
Also … im Sinne Ihrer eigenen Betrachtung, Gedanken und Auslegung …..
Na dann müssten die Veranstaltung Plakate der „Chippendales“ zu ihren Terminen auch dementsprechend gestalten werden. Ob Frau das noch so anziehend findet? 😉🤣Wenigstens sitzt die Fliege korrekt..
Wie immer befassen sich die meisten gar nicht mit dem eigentlichen Antrag. Darin geht es nicht darum, wie man zum Oktoberfest geht. Dass dort Dirndl üblich sind, ist auch für Grüne völlig normal. Es geht um sexistische Darstellung im öffentlichen Raum und darum, dass es in Kleve ein Gewaltschutzkonzept gibt, was solche Darstellungen unterbinden sollte. Um das auch umsetzen zu können, bedarf es einer Satzungsänderung. Darum geht es in dem Antrag, den keiner liest und den vor allem männliche Poster nicht verstehen. Ruft den Antrag doch einfach mal im Ratssystem auf!
Dass Menschen wie D. Rütter in ihrer großen Verzweiflung, demnächst als Einzelkämpfer oder gar nicht mehr im Rat zu sitzen, böswillig unterstellen, man habe es auf die Ehrenamtlichen in Donsbrüggen abgesehen: Bullshit!
Die meisten, die sich hier und in sozialen Medien echauffieren, würden sowieso nicht die Grünen wählen, daher ist auch nicht davon auszugehen, dass dieser kleine shitstorm die Wahl beeinflusst.
Erinnert ihr euch an den Veggie-Day der Grünen? Da wurde auch wieder die Keule „Verbotspartei“ geschwungen. Und was ist heute? Gibt es in jeder Kantine und in jedem Seniorenheim täglich die Möglichkeit ein vegetarisches Gericht zu bekommen. Leute, das wird sogar gegessen!!! Nicht nur Donnerstags, täglich!!!
Es ist gut und vernünftig, dass Donsbrüggen das unsägliche Plakat abhängt, denn sie haben begriffen, dass das ein Fehler war. Und zukünftig wird so ein dummes Plakat sicher auch nicht mehr zu sehen sein. Wetten?
@55.
Sie täuschen sich aber gewaltig!!!
Ich brauche nicht irgendwelche Seiten.
Frau hat das schon jahrelang im eigenen Fundus und Kopf!
Es gibt eben Sachen, die einfach zur persönlichen Allgemeinbildung gehören, um mit der Umwelt besser kommunizieren zu können.
Aber ich werde deswegen jetzt nicht meinen Echtnamen bekannt geben…..
Das Plakat ist japanisch beeinflusst. Nennt sich Kawaii Kultur –> Anime, kennen alle Marketingfuzzis. Es würde mich wundern, wenn Biertrinker des SV Donsbrüggen nicht Anime –> Hentai kennen. Über die Japan-Kenntnisse von Ulrike Wäckers liegen keine Infos vor, aber fest steht: Es hat ein jeder sein eigenes Freund/Feindbild und ekelt sich vor was anderem.
Warum lassen sich derart viele westlich/europäische Frauen chirurgisch aufpimpen? Eine prominente Sängerin wie die Japanerin Seiki Atsumi mit ihren Zahnfehlstellungen wäre hierzulande undenkbar – und von afrikanischen prominenten Gebissen habe ich noch nichtmal angefangen zu reden.
Frau Wäckers, Sie haben natürlich Recht. Das Plakat ist unangebracht. Wegen der Suffreklame. IHR Weltbild ist jedoch ebenfalls unangebracht. Die Japaner sitzen nicht im Glashaus und werfen mit Steinen.
@58
Ich lese aus dem Kommentar eine Einigkeit unserer beider Meinungen.
Bedenklich finde ich das von Frau Wackers benutzte Vokabular „besonders problematisch“ und „Widerspruch“
Wenn eine junge Frau ein mädchenhaftes Gesicht und zugleich eine üppige Oberweite besitzt, dann ist das kein Widerspruch und auch nicht besonders problematisch, sondern ist in der Regel (!) eine Sache der Natur. Und wenn solche jungen Frauen als Vorlage dienen für eine comichafte Darstellung auf einem Werbeplakat, dann ist das ebensowenig problematisch wie Meister Proper als key visual für Putzmittel, der mit maskulinem Oberkörper und Armen, bekleidet mit einem engen weissen T-Shirt dargestellt wird und noch dazu suggerieren könnte, für das reinigen der häuslichen Räume einen Meistertitel besitzen zu müssen.
@51 Frau
Wenn man 1:1 zitiert, in Ihrem Fall von einer Kölner Website, sollte man das kenntlich machen.
Wenn man das ganze Plakat sieht, wird noch deutlicher, dass es sexistisch ist.
Der SV Donsbrüggen ist nicht eingeknickt, sondern hat richtig reagiert. Danke.
@46. HP.Lecker
Die Worte in Ihrem angeschriebenen Filmbeitrag von Frau Ulrike Wäckers, stimmen mich sehr nachdenklich.
Wie sollte „Frau“, nach Frau Ulrike Wäckers‘ Vorstellungen, optisch aussehen???
Überhaupt ein bestimmtes Frauenbild im Kopf zu haben, ist den Frauen gegenüber, egal ob jung oder älter, diskriminierend, erniedrigend und sexistisch!
So richtig wie der formalisierte Einwand der Grünen-Frauen ist – etwas mehr Problembewusstsein hätte den Ehrenamtlern aus Donsbrüggen da gut angestanden – so wenig zielführend wird er mit Blick auf die anstehende Wahl gewesen sein.
Wer zu stark kopfschüttelt, kann nicht gut Kreuze an die richtige Stelle setzen.
@20. Kein Aushängeschild
Es ist interessant, dass man Ihrem Kommentar entnehmen kann, dass Sie einen „Kultur- und Traditionsmix“ machen. 😉
Zu dem Thema Oktoberfest (ursprünglich bayrisch), werfen Sie eine typisch „kölsche Redensart“, ein.
Davon ausgehend, dass Ihr Einwurf, „lecker Mädschen“, weder negativ noch abwertend gemeint ist, bedeutet auch heutzutage in der kölschen Sprache, übersetzt, kaum mehr als eine schöne, nette und angenehme Frau.
Es gibt ein bekanntes Lied der Höhner aus dem Jahr 1978:
„Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche“.
Wenn man die Geschichte der, z.B. kölschen Sprache, nicht hinterfragt, könnte es zu Missverständnissen führen, also eher einen Sturm im Wasserglas auslösen.
Man könnte also mehr miteinander reden und Empathie, Wissen und Verständnis für andere Kulturen und Bräuche entwickeln.
Missverständnisse würden sich damit schnell aufklären oder gar nicht erst entstehen!
😊
@55.
Das Dirndlkleid wurde kurz vor Ende 1900 (1870/80) als alpenländisches Modephänomen (Österreich/Bayern) kreiert.
Sie haben dahingehend Recht, dass es von den Nazis entfremdet werden sollte, was zum Glück nicht gelungen ist.
Heute gilt das Dirndlkleid als typische alpenländische Tracht und Festtagskleidung aus, zum Teil, sehr hochwertigen Materialien.
Bedauerlich, dass man in Donsbrüggen einknickt.
https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-konsequenzen-nach-bundesweiter-sexismus-debatte-um-oktoberfest-plakate-des-sv-donsbrueggen_aid-134564435?utm_medium=Social&utm_campaign=klev&utm_source=Facebook#Echobox=1757494091
Auch dafür dürften die Grünen in ein paar Tagen im Zuge der Kommunalwahl die Quittung bekommen.
Gut so.
Die Grünen in Aachen fördern den Beachvolleyball in der Stadt.Die Sportlerinnen müssen Tanktops und knallenge Shorts tragen. Findet den Fehler ! https://www.gruene-aachen.de/fraktion/ratsantraege/thema/sport
„…besonders problematisch finde ich, dass diese junge Frau zwar sehr stark weibliche Merkmale hat, aber im Grunde das Gesicht sehr mädchenhaft ist…diesen Widerspruch finde ich sehr problematisch.“, so sagt es Ulrike Wäckers in einem Filmbeitrag im TV als Begründung der Kritik über das Plakat und die darauf dargestellte Art und Weise einer jungen Frau. Den Satz habe ich mir wiederholt angehört, um ihn zu verstehen.
Verstehe ich es richtig: Wenn Frauen, die ein „mädchenhaftes Gesicht“ und noch dazu starke „weibliche Merkmale“ haben, wäre das widersprüchlich und problematisch? Häääähhh?! Von welchem Frauenbild geht diese Frau Wäckers als Idealbild aus und ist ein solches nicht generell sexistisch?
Ich finde, dass in dem zitierten Satz von Frau Wäckers eine große Menge Bedenkliches mitschwingt!
Gut, die Sexismus-Diskussion über das hier in Rede stehende Plakat kann man führen. Die Meinungen der Menschen sind heterogen und wenn sich jemand durch die Darstellung diskriminiert fühlt, dann ist diese Wahrnehmung zu aktzeptieren. Teilen muss man sie ja nicht zwangsläufig. Insofern halte ich eine Thematisierung für nicht falsch.
Bei mir stoßen die Worte der Frau Wäckers in dem besagten TV-Clip als sehr bedenklich auf, weil damit ein vermeintliches „Idealbild“ junger Frauen skizziert wird, das von solchen mit üppiger Oberweite i.V.m mädchenhaften Gesichtern verfehlt würde. Sind Idealbilder nicht eine klare Art der Diskreminierung?
@5. Daniel Rütter: Als FDP-Politiker hätte ich mich jetzt hier nicht so weit aus dem Fenster gelegt. Bei der Kombination FDP und Sexismus, fallen mir spontan die Namen Brüderle und Kubicki ein.
Aber es ist ja Wahlkampf und da springt man gerne populistisch auf ein solches Thema auf.
Ich wünsche dem SV Donsbrüggen viel Erfolg bei der Durchführung des Oktoberfestes. Und ich bin überzeugt, dass die weiblichen Mitglieder des SV Donsbrüggen kein Problem mit dem Plakat haben.
https://www.sueddeutsche.de/leben/linktipps-zur-sexismus-debatte-blogs-briefe-und-aufschreie-1.1583163
Es ist ja nicht so, als hätten sich die Grünen nicht auch schon mal den Sexismus-Vorwurf gefallen lassen müssen, wie dieser verlinkte Spiegel-Beitrag darlegt. Das Internet vergisst bekanntlich nix. Damals ging es um die eigenen Wahlplakate eines OV der Grünen. Damals ging es bei dem Vorwurf gegen die Grünen um weit mehr als nur um Sexismus. Wer also im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen, so sagt es der Volkmund. Und wer glaubt, frei von Sünde zu sein, der werfe den ersten Stein…
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/zoff-in-nrw-gruene-stampfen-po-plakat-ein-a-642339.html
Man hätte auf die Darstellung einer leicht bekleideten jungen Frau verzichten können schon alleine deshalb weil Oktoberfeste vor allem die großen in Bayern dafür bekannt sind das es zu extrem vielen sexuellen überschritten kommt und viele Männer nicht mehr auf Konsens hören können. Das Oktoberfest das für Vergewaltigung bekannt ist wird mit Sex beworbenen, wie toll.
Ich spreche auch garnicht von der sowieso schon kritischen Vergangenheit des Dirndls.
Einer schrieb wenn auch aus Sarkasmus das es kulturelle Aneignung einer bayerischen Tracht ist. Was witzig ist weil das Dirndl eine Propaganda Tracht der Nazis für ganz Deutschland ist. Also garnichts Bayrisches (auch wenn es von echter Bayrischer Tracht abstammt). Hitler wollte nämlich mit dem Dirndl die ganzen echten Deutschen Trachten austauschen. Das hat er leider auch geschafft und jetzt sehen wir ja wie wenige wirklich etwas über ihre Traditionelle Kleidung wissen.
Kleve, das Hochschuldorf …….
@40.
Es steht Ihnen natürlich frei, alle und alles zu verklagen.
Ich, für meine Person, kann frei mit solchen Dingen und Situationen umgehen, weil ich weiß, was und wer ich bin ……
Wenn es eine ernstzunehmende Situation es erfordert, setze ich mich gezielt und konsequent ein.
Aber dieses „Plakat“ ähnelt eher einem nicht ernst zunehmenden „Lausbubenstreich“.
Es gibt viel Wichtigeres, wo Frauen in realer Gefahr um ihr Leben kämpfen!
Sorry, aber es geht hier nicht Wort wörtlich um Leben und Tod!!!
Auch und gerade künstliche Figuren können klischeehaft sein.
Meiner Meinung nach, handelt es sich bei diesem Plakat um eine gewöhnliche „Kunstfigur“, wie auch z.B. offizielle, international verbreitete, japanische KI Anime-Figuren oder die öffentlichen Märchenfiguren nach „Grimms Märchen“.
Niemand sieht SO aus oder wird sich damit identifizieren.
Es könnten auch einige, derzeitige „künstlerische“ Wahlplakate für Irritationen sorgen, wie z.B. eines mit der „langen Nase“. 😉
Niemand sieht SO aus …….. sollte man sich jetzt offiziell darüber beschweren?
@37.
Wie werden denn Ihrer Meinung nach, Frauen „SO“ auf dem Plakat dargestellt?
Es ist zu einfach, das den Grünen in die Schuhe zu schieben.
Ich (Nicht Grün-Wählerin) möchte nicht, dass Frauen auf offiziellen Plakaten so dargestellt werden. Punkt.
@ 13 Thomas
„Was wäre wenn auf dem Plakat ein junger, sportlicher Mann, in Lederhose und freiem Oberkörper abgebildet wäre? Da würden die „Damen“, die jetzt so laut schreien eher große Augen bekommen.“
Es könnte auch mehr männliche Mitbürger aus dem LGBTQ-Kreis zu einem Besuch animieren, was der Diversität wiederum zuträglich wäre. Diese können mit einer Frau im Dirndel auch eher weniger anfangen. Ein junger sportlicher Man in Lederoptik passt da schon eher. Habe ich auch schon so mehrfach auf dem CSD gesehen, ich schwör. Gelten diese Veranstaltungen eigentlich auch als sexistisch?
Ich bitte hier um schnelle Klärung, damit ich endlich wieder beruhigt schlafen kann.
Gott sei Dank werden hier die wahren Probleme in unserem Land erkannt und bearbeitet.
Wen stören schon die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen, die Wirtschaftskriese, die drohende Altersarmut, die marode Infrastruktur, wenn man sich an ein Plakat abarbeiten kann.
Weiter so Genossen, vorwärts immer rückwärts nimmer!
@31. Karl-Heinz Wenzel
Diese Aussage ist für mich sehr bedenklich.
Wir leben in einem freien Land, wo sich jeder Mensch frei bewegen kann, jeder Mensch die eigene Meinung frei äußern kann, sich kleiden kann wie man selber möchte!
Man muss niemandem anderem gefallen, nur sich selbst ……..
Aber nackte Männer beim CSD, auch vor Kindern , Männer die nur Windeln tragen usw. findet man bei den Grünen vielfältig.
@31 Und wo ist der Mann?
Oh
Zum Oktoberfest gehört eine Frau mit großer Oberweite in einem Dirndl mit tiefen Ausschnitt, sowie ein Mann in Lederhose und Hut. Solche Politiker die darin Sexismus sehen, sollten aus dem Amt verjagd werden. Sind wir in Deutschland schon so vom Islam geprägt, dass sich unsere Frauen mit ihren Atributen hinter einem Schleier oder Burka verstecken müssen.
Vati5672
Was hat das mit dem Oktoberfest zu tun?
Wird das nun ein Eigentor?
@24.
Bitte setzen Sie sich bewusst und intensiv mit dem Begriff „Sexismus“ auseinander, und verzichten Sie auf Ihre eigenen Diskriminierungen, wie z.B.
„ihr ewig Gestrigen“.
Hoffentlich wurde das Plakat nicht von einer jungen Frau, die irgendwas mit Medien macht/machen will, entworfen. 😉
„Eure Frauen sind für euch ein Saatfeld. Geht zu eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt. Und schickt für euch (etwas Gutes) voraus. Und fürchtet Gott und wißt, daß ihr Ihm begegnen werdet. Und verkünde den Gläubigen frohe Botschaft.“
Sure 2 Vers 223
Wenn da nen farbiger Typ nebengestanden hätte, würde das Bild für Toleranz stehen
Sexismus ist in dieser Gesellschaft leider immer noch tief verankert. Wenn man es klar anspricht, taucht sofort Widerstand auf. Das gehört zu dem Thema dazu. Sexismus hat ja vor allem mit Macht zu tun.
Ereifert euch ruhig weiter, ihr ewig Gestrigen.
„faire und diskriminierungsfreie Werbung im öffentlichen Raum“
Wer legt denn nun fest, wann diese Anforderung erfüllt wird? Die grün-woken Wächter?
Wie wäre es denn mit einem Antrag auf Einführung des passenden Wächterrates, der sich aus Angehörigen der üblichen Opfergruppen zusammensetzt. Wer die meisten „Opferpunkte“ auf sich vereinigt übernimmt dann den Vorsitz des Rates.
Kurz vor der Kommunalwahl nochmal einen rausgehauen. Das kann ja lustig werden im Stadtrat mit den neu aufgestellten Grünen. Aber immerhin ins TV haben sie es damit geschafft. Glückwunsch.
https://www.welt.de/politik/deutschland/video68bfab464ac77774b91e964a/kleve-in-nrw-sexismus-debatte-um-dirndl-plakat-beim-oktoberfest-gruene-fordern-verbot.html?cid=socialmedia.email.sharebutton
@16. Joop
Werbung geschafft! 😉
WELT/
„Kleve in NRW:
Sexismus-Debatte um Dirndl-Plakat beim Oktoberfest … „
„Was wäre wenn auf dem Plakat ein junger, sportlicher Mann, in Lederhose und freiem Oberkörper abgebildet wäre? Da würden die „Damen“, die jetzt so laut schreien eher große Augen bekommen.“
Freier Oberkörper? Interessante Analogie zu dem Plakat des SV Donsbrüggen. Da kann man sehen, zu welchen Fantasien das Plakat führt…
Und klar, Frauen warten nur auf Bilder von Männern mit nacktem Oberkörper 😂😂😂
Mensch, hier drehen einige völlig frei.
Man muss nicht bei den Grünen sein oder grün wählen, um das Plakat bescheuert zu finden. Natürlich ist es sexistisch und bedient so manche männliche Wunschvorstellung von einem „lecker Mädschen“. (Hinzu kommt ja leider auch noch, dass die Frau auf dem Bild sehr jung wirkt.)
Aber es sind wohl bei weitem nicht alle Männer auf die gleiche schlichte Weise zu beeindrucken. Das sind dann die interessanteren.
Ein Verein sollte sich jedenfalls besser anders präsentieren.
Die grünen Sittenwächter sind zurück: Vielleicht sollte die Dame sich direkt am Einlass postieren und gleich eine Kleidungsinspektion durchführen – sicher ist sicher. Nicht, dass noch jemand mit ähnlichem Stil durchrutscht.
Politisch ist das kaum noch tragbar. Was einst auf Bundesebene begann, wird nun lokal konsequent weitergeführt.
Hat der Rat nichts Anderes zu entscheiden?
Das KI-Madl trägt ein Dirndl ohne tief dekolletierter Dirndlbluse.
Im Sommer konnte man in Kleve in der Fußgängerzone, lebende Menschen sehen, die eine, bis auf ein Mindestmaß reduzierte „Oberkörperbekleidung“, oder als Pendant, eine „Badehose“ als „Unterkörperbekleidung,“ in der Öffentlichkeit, trugen.
Das war normal und wurde ohne öffentlichen Aufschrei hingenommen, weil man eventuell selber geschwitzt hat?
Aus welcher Geschichte stammen eigentlich die „Funkenmariechen“ oder „Tanzmariechen“ im Karneval?
Gut, die Bekleidung ist nach oben hin hochgeschlossen ……. 😉
@15 Sehr gut formuliert! Da ist mir vor Lachen fast das Negerkussbrötchen aus der Hand gefallen 😂👍
Liebe Grünen,
Die Truppe, die diesen Veranstaltung organisiert, sind keine Grafik Designer, ist keine (S)teuer bezahltes Planung- oder Event Büro.
Nein, es handelt sich um eine Tolle Truppe Junge Leute, die sich sehr engagiert, ehrenamtlich, einsetzt, um das Dorf- und Vereinsleben in Donsbrüggen aufrecht zu erhalten.
Statt sich über Dieses Plakat, wobei die alles außerhalb Sexistische Absichten haben, auf zu regen, Sollte man Besser diese Junge Leute Loben, unterstutzen, und sehr froh sein, das es noch Solche engagierte Junge Leute gibt.
Mit euren Moral / Woke Trip, überlegt man sich in Zukunft zweimal, sich weiterhin ehrenamtlich ein zu setzen.
„Die Fraktion der Grünen hat einen Antrag für „faire und diskriminierungsfreie Werbung im öffentlichen Raum“ gestellt, mit dem verhindert werden soll, dass Werbeplakate, die im öffentlichen Raum angebracht werden, Menschen ausschließen oder herabwürdigen.“
Ich habe irgendwie den Eindruck, das mittlerweile die (mehrheitliche) „Normale Bürgern“ von unsere Grünen Politiker ausgeschlossen bzw. herabgewürdigt werden, das nun mall nebenbei.
Hallo zusammen,
ich muss hier auch mal meine absolute Empörung zum Ausdruck bringen.
Was sehen wir hier: eine junge Frau im Dirndel, die Ihre Brüste hochgepuscht hat. Das geht gar nicht.
Wo wir schon mal dabei sind, was man sonst noch kritisch sehen könnte:
schwerste kulturelle Aneignug. Das Original samt Kleidung ist den Bayern vorbehalten. Wurde hier um Erlaubnis gefragt?
Das Dirndel und das Plakat sind in blau gehalten. Zudem sieht die Schrift „Oktoberfest“ nach Altdeutsch aus. Dies könnte Erinnerungen wecken und auf das Konto der Rechten/Blauen einzahlen.
Wo ist die Vielfalt abgebildet? Der farbige mit Holzbein, dem die dicke rothaarige weiße Frau das Bier klaut. eine Indigene, ein Latino, eine diverse Person usw.
Das Brezel wirkt auf mich auch sexistisch. Es sieht nicht aus wie ein Brezel, sondern wie ein feucht-glänzend verknoteter xxl-Dildo mit Noppen. Hier hätte es auch ein Lebkuchenherz getan.
@ Chewgum
„Das Plakat ist eindeutig sexistisch. Dass es einigen Herren gefällt, ist ja immer so bei Sexismus.“
Ich kann auch nicht nachvollziehen das es einigen Herren gefällt. Was stimmt mit dehnen nicht?
Was hat der Schöpfer sich dabei gedacht, dass Männer auf bestimmte Reize anspringen?
Kann ich Gott noch verklagen, oder ist es schon verjährt.
Ich persönlich fände eine Frau im Rollkragenpullover auch viel atraktiver und kann nicht nachvollziehen warum die Damen auf dem Oktoberfest diesen nicht tragen.
„Außerdem ist es dümmlich, weil mehr Klischee geht fast nicht.“
Zum Thema Klischee: man glaubt es kaum, es gibt wirklich eine Vielzahl junger, weißer, blonder Frauen mit blauen Augen, die im Dirndel mit hochgepuschten Brüsten auf dem Oktoberfest (das Original) so herumlaufen. Habe ich selbst mehrfach persönlich so gesehen, ich schwör. Somit bildet das Plakat also kein Klischee sondern einfach nur die Realität ab.
Was mache ich jetzt, wer kann helfen?
Gibt es irgendwo ein Petzportal, wo ich meine Beobachtungen melden kann?
Ich erwarte eine sofortige Hausdurchsuchung.
Die Einleitung eines Vereinsverbotsverfahrens.
Eine öffentliche Entschuldigung gegenüber den Bayern wegen kultureller Aneignung.
Hier muss mit allen Mitteln eines wehrhaften Rechtsstaats vorgegengen werden und die volle Härte des Gesetzes zuschlagen.
Ich wünsche euch ein schönes Oktoberfest, vergesst den Rollkragenpullover nicht.
P.S. wer glaubt im Text Ironie erkannt zu haben, könnte hochbegabt sein.
Selbsttest: einmal die Schuhe zubinden und 5m geradeaus laufen. Wenn Ihr dabei stürzt, habt ihr die Schuhe miteinender verknotet und seit leider durchgefallen.
Ich soll mir demnächst dauerhaft einen Regebogen-Zebrastreifen in der Fußgängerzone ansehen sowie den Klever CSD ansehnlich finden und Ihr Grünen regt Euch über ein kurzweiliges Plakat auf? „Die spinnen, die Römer!“ Und was aus Rom geworden ist, ist ja hinlänglich bekannt.
Was wäre wenn auf dem Plakat ein junger, sportlicher Mann, in Lederhose und freiem Oberkörper abgebildet wäre? Da würden die „Damen“, die jetzt so laut schreien eher große Augen bekommen.
Bei „Sexissmus“ sollte mal mit dem gesunden Menschenverstand gewertet werden und nicht mit woker Voreingenommenheit. Leute ihr habt jeglichen Sinn für Humor und Ästhetik verloren.
Wenn es nach diesen Anschwärzern gehen würde, würden alle wie graue, geschlechtslose Mäuse rumlaufen.
Liebe Grüne,
Eure Parteigrande Baerbock posiert auf Steuerzahlerkosten in Sex in the City Manier in New York mit dümmlichen Posts und Ihr erdreistet Euch tatsächlich wieder mal die Sexismus-Keule zu schwingen?
Und das gegen engagierte Ehrenamtler, die Einnahmen für die Vereinsarbeit generieren wollen.
Vielleichtet solltet Ihr darüber nachdenken, ob Eure ständigen Belehrungen und Verunglimpfungen anderer Sichtweisen auf jeder politischen Ebene und in Deutschland nicht schon genug Schaden angerichtet haben. Da kann man als „normaler Bürger“, den wirkliche Probleme bewegen, nur hoffen, dass der Stadtrat, in dem über Euren Antrag zur Änderung der Außensatzung entschieden werden wird, weniger grün vertreten sein wird.
Ihr seid doch völlig verblendet. Könnte lustig sein, wenn es nicht so traurig und scheinbar bitter ernst gemeint wäre.
@5 Daniel Rütter
Sie meinen, wer mal was geschafft hat, darf generell nicht mehr kritisiert werden? Ups…
Ihr „Verständnis“ macht Sie und Ihre Partei nicht wählbarer.
Das Plakat ist übrigens einfach „affig“ und dumm!
Na ja, heißt das so in etwa, dass luftig gekleidete Damen in Kleve nicht erwünscht sind?
Da gibt es im Klever Strassenbild, und zu Karneval und beim Oktoberfest, aber ganz andere Situationen……. auch bei Männern.
😉
Es ist wirklich ein sehr geschmacklose Werbung. Nicht nur sexistisch, aber auch einfach sehr billig.
The SV Donsbrüggen 06 could have attracted even more attention with its advertising for its Oktoberfest if, instead of posters featuring a scantily clad young woman, it had put up posters showing a fully veiled woman. Or would that also have been sexist?
Über Geschmack kann man ja streiten.
Schade finde ich insbesondere, dass hier Ehrenamtliche mit dem Vorwurf des Sexismus von den Grünen durch die Manege der öffentlich gespielten Empörung gezogen werden. Leute, die was in Donsbrüggen auf die Beine stellen wollen und für ihr Dorf und ihren Verein engagiert sind.
Ist die Frauenkirche Dresden auch sexistisch?
@Bobachter
Nur, dass die Grünen ja nicht den Spaß verbieten wollen (also – ich gehe mal davon aus, dass mit dem „Spaß“ in Ihrem Kommentar das Oktoberfest gemeint ist), sondern die hypersexualisierte Darstellung eines Mädchens, der es ja für die Bewerbung eines Oktoberfests gar nicht bedarf. Da geht man zwar auch für Erwachsenenspaß (schlechte Musik und Alkohol) hin, aber meines Wissens sind leichtbekleidete minderjährig aussehende Frauen kein Argument für einen Besuch. Die Wiesn selbst hat so einen Quatsch jedenfalls nicht nötig.
Wenn für Sie „Spaß“ allerdings bedeutet, auf Plakaten herabwürdigende Darstellungen von Frauen zu sehen, dann sollten Sie vielleicht mal Ihre Definition von Spaß überdenken.
Das Plakat ist eindeutig sexistisch. Dass es einigen Herren gefällt, ist ja immer so bei Sexismus.
Außerdem ist es dümmlich, weil mehr Klischee geht fast nicht.
Das wird ein wunderbares Beispiel für den Streisand-Effekt.
Die Grünen sind ja im tiefsten Grunde eine protestantisch-asketische Partei. Alles, was Spaß macht, steht erstmal unter Verdacht. Und alles, was den Menschen Spaß macht, deren Lebensstil die Grünen nicht teilen, wird gerne versucht zu verbieten.
Diese Aktion wird die Klever Grünen am Sonntag sicher ein, zwei Prozente kosten. Aber die eigene Basis wird ob dieser Aktion begeistert sein. Nur darauf kommt es ihnen an.