Er hatte nichts mehr, was er noch verkaufen konnte: Gestern Nachmittag war nach fünf Generationen, nach 175 Jahren oder – grob gerechnet – 54.600 Verkaufstagen Schluss für eines der Aushängeschilder des Klever Einzelhandels. Sebastian Kiesow, Inhaber von Kiesow Bags & Travel, den älteren noch als Leder Kiesow ein Begriff, machte einen letzten Kassenschnitt, und damit war der Geschäftsbetrieb beendet. In einem letzten, furiosen Finale waren für die letzten verbliebenen Waren die Rabatte nochmals erhöht worden, erst „50 Prozent auf alles“, dann sogar 70 Prozent, „ohne Rücksicht auf Verluste“, wie es plakativ am Schaufenster stand. Das führte dann dazu, dass der Laden am Ende leergekauft war – und am heutigen Samstag, dem Tag vor dem dritten Advent, eigentlich die Hochzeit der Weihnachtseinkäufe, gar nicht mehr geöffnet wurde. Das Ende einer langen Tradition, und was darauf folgt, ist ungewiss. In der Pole Position für die 400 Quadratmeter Ladenlokal in bester Innenstadtlage war bekanntlich die Brillenkette Fielmann, aber, wie Sebastian Kiesow mitteilte, unterschrieben ist noch nichts. Wenn es käme, wäre ein Magnet für die niederländische Kundschaft in der Stadt verschwunden und die Klever bekämen stattdessen ein vergrößertes Geschäft für die maladen Boomer und einen anderen (etwas kleineren) Leerstand am Fischmarkt.
Kiesow ist aber nicht allein, praktisch direkt gegenüber hängt im Barfußladen Leguano ein „Zu-Vermieten“-Schild – zum Jahresende ist Schluss. Und eingangs der Hagschen Straße ist der Bubble-Tea-Laden von innen mit Papier verklebt, offenbar ist auch da das Ende einer Geschäftsidee zu beklagen – insgesamt ein großer Einzelhandels-Kehraus zum Jahresende gewissermaßen. Zu hoffen ist, dass dieser Trend langsam ein Ende nimmt und dass sich neue kreative Kaufleute mit haltbaren Geschäftsideen finden. Manchmal muss man ja das Rad nicht neu erfinden, wie gleich gegenüber des Bubble-Tea-Geschäfts Sebastian Wessels mit seinem Spielwarenladen beweist.


Heute früh standen gleich zwei orange Container von Pietsch vor dem (ehemaligen) Geschäft von Pietsch. Da erfolgte offensichtlich das Groß-Ausräumen der verbliebenen Teile der Innenausstattung.
@167
ich finde diese Vision gut. Aber:
„…Für Fahrgäste hoher Erlebniswert, bundesweites Gesprächsthema, und hohe Anziehungskraft bis ins Ruhrgebiet hinein (Nostalgiefaktor). …“
Hierzu bedarf es einer Marktforschung, mit dem Ziel, den Umfang der Anziehungskraft zu prognostizieren. Gefühl habe ich da noch meine Zweifel. Aber das Gefühl steht mir ebenso zu wie dein Gefühl, das ich oben zitiert habe…
Nachträg zu meinem immerhin 4 Tage alten Posting #166:
Eine neue und bisher noch nicht genannte Zukunftsidee
Nahverkehr: Eine Einschienen-Hängebahn EHB zur LaGa.
Beispiele sind die Wuppertaler Schwebebahn im heutigen Nahverkehr, und die EHBs, welche im deutschen Kohlebergbau früher in allen Zechen eingesetzt wurden.
Einsatz im Bergbau: Geringe Vorlaufzeiten, sehr schnell aufzubauen und wieder abzubauen. Hohe Steigfähigkeit, gut geeignet für Personen- und Materialtransport. Geringe Empfindlichkeit gegen Geteinsbewegung in der Firste, völlige Unabhängigkeit gegen Gesteinsbewegungen in der Sohle. Keine Beeinträchtigung bodengebundenen Verkehrs. Erprobte und sichere Technik, deshalb unproblematische Genehmigungsverfahren. Trennung von Antriebskatzen („Loks“) und Wagen für Materialtransport bzw. Personen. Wahlweise können Diesel- oder Elektro-Katzen eingesetzt werden. Kombination von Reibrad- oder Zahnstangentechnik ist möglich. Theoretisch unbegrenzte Streckenlängen, in der Praxis bisher auf die untertägigen Streckenlängen begrenzt (mehrere km). Quellen:
https://www.youtube.com/watch?v=kZrAaWzL2mo
und Glückauf Verlag, „Lernblätter zur Bergtechnik Teil II (1977)“, ISBN 3-7739-0218-2.
Ich bin selbst schon in diversen Ruhrpott-Zechen mit EHBs vom Schacht zu den Abbaubetriebsorten gefahren.
Einsatz in Kleve: Geringer Flächenbedarf, es müssen wahrscheinlich nur wenige m² zugekauft werden für die Einzelsäulen des Ständerwerks, an denen die Tragschiene hängt. Für Fahrgäste hoher Erlebniswert, bundesweites Gesprächsthema, und hohe Anziehungskraft bis ins Ruhrgebiet hinein (Nostalgiefaktor). Exzellentes Potenzial zur langzeitigen Nachnutzung durch die Klever. Flexible Zusammenstellung von Wagen oder geschlossenen Einzelgondeln an den Kopfstationen, Anzahl der Zwischenstationen je nach prognostiziertem Bedarf. Zweiräder bis hin zu schweren Motorrädern können einzeln an die Tragschiene gehängt und vom Zug mitgezogen werden.
Das Ständerwerk besteht 6m hohen galgenförmigen Säulen mit oberem Querausleger (Stahrohre oder Beton). Das Gewicht der Last und die Eigenschaften der Tragschiene (Doppel-T-Träger) bestimmen der Abstand der Säulen zueinander. Unter den Auslegerenden ist die Tragschiene montiert. Der Eigenantrieb der EHBs macht das Gesamtsystem unempfindlicher gegen Störungen und deutlich flexibler im Vergleich zu Seilbahnen. Erweiterungen und Zweigstrecken sind realisierbar – bei Seilbahnen hingegen gibt es keine Weichen. EHBs sind nicht lauter als moderne Straßenbahnen, kein nerviges Gequietsche mehr wenn Metall auf Metall reibt. EHBs sind wartungsarn, und sie übertragen nur wenige Vibrationen in den Boden. Die technische Entwicklung für einen flüsterleisen Betrieb hat noch nicht begonnen, es gibt Verbesserungspotenzial. angestrebte Fahrgeschwindigkeit cirka 25 km/h. Zwei mögliche Streckenführungen: Hohe Sichtbarkeit oder versteckt.
Hohe Sichtbarkeit: Mitten durch die City, ähnliche Haltestellen wie beim Citybus, der dadurch überflüssig wird (endlich, kann eh seine Fahrpläne kaum einhalten).
Versteckte Streckenführung parallel zur Großsen Straße/Hagschen Straße. Mögliche Haltestellen: EOC, Markt, Stiftskirche, Schwanenenburg, Wasserstraße, Bahnhof südwestlich der Gleise, Bahnhof nordöstlich der Gleise, KAG/BBZ, LaGa/Galleien. Zwischen den beiden Bahnhofstationen könnte auf einer sehr kurzen Parallelstrecke als Alternative zu dem millionenschweren Tunnel eine Gondel mit Bedarfsanforderung verkehren.
Fahrplanbetrieb, automatisiert ohne Fahrer. Kombitickets für Hinfahrt/LaGa-Eintritt/Rückfahrt werden an der oberen Kopfstation und online verkauft. Betriebsgesellschaft NIAG / DB, oder städtisch.
Zwei kleine Gebäude für die beiden Kopfstationen sind für Rangierarbeiten nötig, dazwischen beliebig viele Ein- und Ausstiege in Form simpler Metalltreppen und -Plattformen (mit Aufzug für Kinderwagen und Gehbehinderte).
Während der LaGa wird eine Kosten/Nutzen Analyse durchgeführt, ob nach Ende der Ausstellung die EHB als vollwertiges Nahverkehrssystem ausgebaut werden soll, und das auch gefördert wird bzw. finanzierbar ist. Motto: Vorsichtig taktieren, nicht gleich zu Anfang das Maximalpaket haben wollen, sonst verschreckt man Geldgeber. Erweiterungen könnten sein: Eine Strecke über Qualburg, Hasselt, Schloß Moyland nach Kalkar. Und eine zweite Strecke nach nach Nijmegen ist denkbar. Das wäre auf jeden Fall kostengünstiger als eine Wiederbelebung der alten Bahnstrecke.
Belebung der Wirtschaft: Hohe Beteiligung lokaler Kleinbetriebe und Werkstätten am Bau ist möglich, weil die Technik unkompliziert ist. Ein Patentantrag wurde von mir nicht gestellt, wäre aber wahrscheinlich auf das Gesamtkonzept Urbaner Personennahverkehr möglich, falls nicht schon ‚Prior Art‘ existiert. Ich beabsichtige nicht, einen Patentantrag zu stellen. Die Idee kann jedoch ab jetzt nicht mehr durch Fremde geklaut werden, weil sie mit ihrer Veröffentlichung hier bereits als ‚Prior Art‘ gilt.
Patente auf die Lösung technischer Details, wie z.B. geringe Geräuschentwicklung, wären dann Sache der beteiligten Klever Firmen. Werdet reich und vergrößert euren Ruhm! (So ganz nebenbei tut ihr auch was für die Umwelt). Krempelt die Ärmel hoch und fangt endlich an.
Vielleicht zum Entsetzen mancher Leser habe ich mein Pulver zur „ZUKUNFTSSTADT“ noch lange nicht verschossen.
Nehmen wir mal die LaGa 2029. Da gibt’s doch jede Menge Fördergelder zu abzuholen. Nun hat unsere Verwaltung schon vor vielen Jahren eine neue Planstelle eingerichtet und besetzt für einen Fördermittelbeschaffungsmitarbeiter (m/w/d). Liege ich da richtig?
Was macht dieser Mensch überhaupt? Etwa als Homeworker per KI die diversen deutschen und europäischen Förderdatenbanken abfragen? Dann wäre er überbezahlt. Schon vor 30 Jahren habe ich als Dienstleister das Softwarepaket OEMIG auf diversen PCs installiert – das hat auch ohne KI genau sowas getan. Pro Lizenz ein 5-stelliger Betrag, aber dann war man ‚Unternehmensberater‘.
Falls es die Planstelle in der Verwaltung noch gibt: Was macht der Kerl? Wenn er nur dafür sorgt, dass Geld für Ratsbeschlüsse reingeholt wird – sowas können heutzutage auch billige KI-Fraggles. Oder berät er den Stadtrat und weist ihn auf trendige Themen hin, zeigt den Ratsmitgliedern welche Projekt möglich wären? Hallo Bündnispartner!
Zurück zur LaGa 2029 und ihrer Erreichbarkeit. Vor viiiielen Beiträgen hatte ich mal das Buzzword ‚Verkehrskonzepte‘ erwähnt. Und nun bitte mitdenken! Zu Theo Brauers Zeiten war mal sowas ähnliches im Gespräch – unter Anderem ein Fahrstuhl an der Endmoräne zur Verbindung von Ober- und Unterstadt. Wurde von TB als Hirngespinst abgetan, und das war es auch. Aber gilt das heute noch? Wenn zur LaGa Fördermittel fließen sollen, dann gehört für mich auch auch zwingend eine Diskussion dazu, wie wir die erwarteten Menschenmassen dorthin kriegen wollen, ohne dass die Innenstadt kollabiert. Der Fahrstuhl muss also eine Chance bekommen, gegen Alternativen anzutreten. Wenn sich dabei herausstellt dass er immer noch nicht förderungswürdig ist, dann begraben wir die Idee halt.
Die Alternativen wären:
Parkplätze mit Kassenautomat bauen und sonst nix tun,
Straßenbahnverkehr mit Fahrern,
Fahrstuhl,
Schrägaufzug,
Seilbahn mit Gondeln,
Sonderstraße zum Gelände mit autonomen Batteriefahrzeugen (fahrerloser Umlauf),
Sonderstraße mit fahrerlosem Umlauf, Oberleitung statt Batterien,
…und noch andere Ideen, für die mir im Moment die Phantasie fehlt.
Keine einzige der Ideen oben ist neu. Entweder sind sie seit Jahrzehnten in ÖPNV erprobt (Parkplätze, Straßenbahnen, Schrägaufzug, Fahrstuhl), oder seit langer Zeit in anderen Ländern in Betrieb (Seilbahnen), oder in bestimmten Industriebranchen ein Alter Hut (Sonderstraßen mit Oberleitungen im Bergbau. In D mehrere Teststrecken auf Autobahnen). Autonomes Fahren steht vor dem Durchbruch in den Massenmarkt, ebenso wie E-Fahrzeuge/Hybride.
Mangelware in Kleve ist nur unser Vorstellungsvermögen, und es fehlt die TATKRAFT. Sowas macht mich wütend und ungeduldig. Öffentliche Debatten über das, was gemacht werden soll, kriegen wir hin – dafür gibt es Beispiele und Abstimmungen mit Ergebnissen. Aber ohweh, die Mehrheitsmeinung wurde nie umgesetzt. Selbst unstrittige und weit fortgeschrittene Projekte, für die bereits Gelder im städtischen Haushalt vorhanden waren (Oberstadtentwässerung + Kanalbau + Wirbelfallschacht) schlummern seit vielen Jahren, ohne dass gearbeitet wird.
Wenn das so weitergeht, habe ich einen anderen Namensvorschlag: SCHLAFSTADT KLEVE. Das meine ich ernst. Wenn sich nix ändert, verpennen Kleves Generation X und die Greise die Zukunft, während die Millenials den Arsch nicht hochkriegen.
Kleve was voor ons altijd een bijzondere stad. De aantrekkingskracht ligt/lag in het aanbod van verscheidenheid van luxe winkels en artikelen. De dienstverlening van winkelier aan de klant. Je welkom voelen en geholpen worden. Voor alle steden, ook in NL, geldt dat ze „overgenomen worden“ door billig Laeden, waar anonimiteit heerst. Laag servicegehalte. (Lonen te hoog voor kleine ondernemers) Verder veel teveel „vreettenten“!!
@163 Das ist interessant, danke für’s Veröffentlichen.
Ich war damals kurz vorm Abi. Das Ganze ist an mir vorbeigegangen.
Es ist gut, Fehlentwicklungen früh wahrzunehmen und zu benennen. Dass alles auch immer relativ ist, z. B. die Höhe der Mieten, ist auch klar.
Sehr gut beschrieben finde ich das Anliegen, eine für die Menschen lebenswerte (Innen-)Stadt zu entwickeln bzw. zu bewahren.
Man kann sich vorstellen, wie „ernst“ solche Schreiben von der Politik genommen wurden… zumal es damals noch eine größere Distanz (oder: eine noch größere Distanz) zu den Bürgern und deren Bedürfnissen gab.
Die Verfasser wurden wahrscheinlich als linke Anarchisten eingeordnet, ohne dass anerkannt wurde, dass sie berechtigte Interessen formulieren.
Dass der Zweck nicht grundsätzlich die Mittel heiligt, ist ein anderes Thema.
Mmuuuh, jetzt kommts! Erst hatte Hackebreit in der Diskussion um die Unique Selling Points (USPs) von Kleve von einer lange zurückliegenden Hausbesetzung der ehemaligen Steigervilla an der Gruft berichtet, mmuuuh, aufgrund einer Frage an ChatGPT (siehe @126). Laut Benno (siehe @146) wurde dieser sehr schöne Stall dennoch abgerissen, mmuuuh, Schandtat! Grund für mich, diese Ereignisse mir erst einmal von Opa Niederrheinstier bestätigen zu lassen und dann im Stiernetzwerk herumzufragen, mmuuuh, ob jemand da näheres zu wüsste. Und siehe da, der Gelderlandstier kennt vermmuuuhtlich über Drei-Länder-Ecken einen Gesellschaftswissenschaftler, der vor ein paar Jahren mal die Hausbesetzerszene der Achtziger in Nijmegen und Umgebung näher untersucht hat, mmuuuh, Krakers, nix Plofkrakers. Und der hatte mmuuuhtmaßlich irgendwo ein an den seinerzeitigen Rat der Stadt gerichtetes Bekennerschreiben aufgetrieben, mmuuuh, also hier Wiedergabe des mit über Drei-Länder-Ecken übermittelten Bekennerschreibens vom 26.12.1981 für alle Kleveblogleser im Wortlaut:
„Kleve, den 26.12.81
An den Rat der Stadt Kleve, Kavarinerstraße, 4190 Kleve
Betr.: Hausbesetzung Gruftstraße
Wir, die Besetzer, wollen mit dieser Aktion ausdrücklich vor einer weiteren Fehlplanung auf dem Bausektor warnen. Es kann nicht angehen, dass mittlerweile auch in Kleve immer mehr billiger Wohnraum zugunsten teurer und damit nicht allen zugänglichen Wohnungen weichen muß oder gleich durch Geschäftsbauten ersetzt wird. Das führt dazu, daß sozial schwächer gestellte Personen und deren Angehörige sich außerhalb billigeren Wohnraum suchen müssen und dann durch die entstehenden Fahrkosten nochmal getroffen werden. Dadurch entsteht schnell ein großer Spalt zwischen Arm und Reich, dessen Ausmaße rasch zunehmen. Gerade in Hinsicht auf die geburtenstarken Jahrgänge, die in absehbarer Zeit auch auf den Wohnungsmarkt drängen, müssen jetzt die Weichen für eine vernünftige Wohnungspolitik gestellt werden. Wir warnen hiermit eindringlich vor weiteren Fehlplanungen wie Spoycenter oder neue Volksbank. Anstelle vieler Wohnungen steht heute der Komplex Woolworth/Spoycenter, wo kaum einer wohnt, weil sich fast keiner solche Wohnungen leisten kann. Für einen Treffpunkt in der Stadt, dem ehemaligen Cafe Hunk, hat man eine Bank hingestellt. Auf diese Weise stirbt die Innenstadt bis auf werktags außer samstags aus (wie der öffentliche Nahverkehr). Wir sind aber für eine Stadt, in der man leben kann, wo man sich treffen kann, wo etwas los ist. Steine und Beton sind stumm, wir wollen aber reden. Nur so lassen sich Probleme rechtzeitig erkennen und lösen. Wir fordern den Rat der Stadt Kleve hiermit auf, den nächsten toten Baukomplex, den geplanten C&A-Laden in dieser Form abzulehnen und stattdessen für erschwingliche Wohnungen, abendliche (= kommunikationsfreudige) Infrastruktur und Einzelhandelsläden zu sorgen, die nicht so anonym und entfremdet sind wie Supermärkte und Banken. Man darf es nicht zulassen, daß die Innenstadt von Kleve in absehbarer Zeit nur noch aus den Handelsniederlassungen großer Banken und Konzerne besteht und abends die Bürgersteige hochgeklappt werden, ein großer Teil der Bevölkerung sich aber nach außerhalb flüchten muß, weil er nicht mehr die überhöhten Preise für Wohnungen und Geschäftsräume zahlen kann. Der so entstehende Steuerausfall (Lohnsteuer etc.) geht dann auch zu Lasten der Stadt, die durch die vielen Konzernfilialen doppelt verliert, weil sie bei einem vergleichsweise geringem Gewerbesteueraufkommen auch noch für die Zufahrtswege und Parkplätze sorgen muß. Unter diesem Aspekt sollte man auch einmal die Notwendigkeit des Klever Rings und der B9 neu betrachten. Wir hoffen, daß man diesen Aufruf beherzigen wird. Die Zeit des Luxus und Überschuß, des Betons und der gewissenlosen Verunstaltung ist vorbei, es ist Zeit umzudenken. Die Probleme der Zukunft heißen nicht Energieversorgung und Wachstumssicherung sondern in erster Priorität 3. Welt, Abrüstung und Umweltschutz.
die Besetzer“
Mmuuuh, interessante, historische Anprangerung von Fehlentwicklungen in Kleve und das drohende Aussterben der Klever Innenstadt! Mmuuuh, die Babyboomer sind zwar inzwichen längst auf dem Wohnungsmarkt angekommen. Und statt von Woolworth/Spoycenter und die (erste oder zweite?) neue Volksbank wäre in dem Bekennerschreiben bis vor Kurzem vermmuuuhtlich noch von der Minoritenplatzbebauung/Sontowski und der (dritten oder vierten) neuen Volksbank die Rede gewesen, mmuuuh, ebenso von der B220n statt vom Klever Ring und der B9n sowie vom RE 10 statt allgemein vom ÖPNV. Aber sonst, mmuuuh? Das Bekennerschreiben schlägt Maßnahmen vor, die auch heute noch für die Fortentwicklung der Klever Innenstadt sehr sinnvoll wären, mmuuuh, offensichtlich haben die Klever Kommmuuuhnalpolitiker in den letzten 44 Jahren aber den Nachen der Stadtentwicklung immer wieder in andere Richtungen gesteuert – oder sie waren während dieser Zeit mmuuuhtmaßlich nur sehr erfolgsarm.
Na ja …… 😉
Vielleicht gibt es Menschen, die Kleve als eine Art ‚Internatschule“ betrachten?
Da spricht man auch von „Internen und Externen“ …. 😉
@160
Da bin ich ganz bei Ihnen. Die Unterscheidung in „Internen“ und „Externen“, wie im Kommentar 156 von „Bogenträger“ erstmals vorgenommen wurde und von mir im Antwort-Kommentar 159 aufgegriffen wurde, ist in der Tat nicht gut.
Ich verweise vorzugsweise auf die von mir formulierten Unterscheidungen zwischen Einwohner, Touristen, Unternehmen, potenzielle neue Bürger (Kommentare 134 und 159).
Eine Unterscheidung von „Internen“ und „Externen“ ist merkwürdig und nicht hilfreich. Habe ich außerhalb von Kleve so auch noch nicht gehört in dem Zusammenhang. Vielleicht kann man von Besuchern sprechen, aber bitte nicht Trennlinien hochziehen durch unpassende Begriffe.
Eine Stadt ist in einem Gesamtgefüge verortet: Kreis, Bundesland, Land, EU…
@156
Lesen Sie zu Ohren Gedanken meinen Kommentar 134, so als Reminder.
An wen sich m.E. alles Handeln und Denken richten soll, nämlich nicht nur Externe, habe ich unter einem Spiegelstrich beschrieben. Ich noch einmal als Zitat herausgestellt:
„…Zielgruppen identifizieren: Bestimmen Sie, wen die Marke ansprechen soll (Einwohner, Touristen, Unternehmen, potenzielle neue Bürger) und verstehen Sie deren Bedürfnisse und Wahrnehmungen….“
@155
„Man muss nun nicht immer alles schicksalhaft ernst nehmen. …“
Muss man nicht, stimmt. Kann man aber trotzdem mal machen…
Ich jedenfalls nehme das Lachen ernst. Sollte man machen 😉
Vielleicht könnte man für Kleve so etwas wie die berühmte Bielefeld-Verschwörung erfinden.
Oder „Kleve – Die Unerreichbare“, passt gut zum Thema RE10. 😉
Frohes neues Jahr.
Hm, mir geht da einiges durch den Kopf. Zuerst der Gedanke, dass diese Diskussion hier bei jeder Ladeneröffnung oder Ladenschließung oder Event über die hier berichtet wird, immer wieder recht ähnlich geführt wird. – Klar, es bleibt ja immer Kleve.
Das Beispiel mit Dortmund war interessant, weil es zeigt, dass sehr viele Kommunen oder Regionen ähnliche Probleme/Herausforderungen usw. haben. Einige haben – meist aus historischen Gründen – etwas Glück, aber nicht jede Kommune hat halt einen Kölner Dom im Dorf stehen.
Dann der Gedanke, dass hier sehr viel darüber gepostet wird, wie man wohl Externe nach Kleve bekommt. Soll Kleve also eine Kommune für Externe sein? Oder für die, die schon da sind oder für beide? Solange das nicht entschieden ist, zumindest im Schwerpunkt, wird es unmöglich sein zielgerichtete Maßnahmen zu ergreifen.
Dann der Gedanke, dass aus meiner Sicht hier verschiedene Ebenen/Aspekte -legen Sie das Wort nicht auf die Goldwage – vermischt werden. Attraktivität fürs Shoppen (Benzin, Tabak, Böller, Lebensmittel, ggf. ein wenig Bekleidung) und Tagesausflüge mit mitgebrachten Butterbroten in Tupperdosen zu (kulturellen) Events sind eines, Hinziehen (und als Mietpartei auf dem Mietmarkt gesehen werden) für ein mehrjähriges Studium ein anderes und als Unternehmen einen Unternehmensitz aufbauen, Arbeitsplätze schaffen und hoffentlich gut Gewerbesteuer zahlen ein weiteres. – Richtet sich dann alles an Externe, aber an ganz unterschiedliche Externe, die ganz unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Ziele haben. z.B. werden ja einige von denen im Idealfall von Externen zu „Internen“ – nie „echte Klever, nicht wahr, aber darum geht es mir auch nicht – schlicht weil sie lange, ggf. lebenslang bleiben. (Übrigens hat jede diese Gruppen auch einen anderen „USP“)
Es wäre schön, wenn man diese alle adressieren könnte und wollte. Meine subjektive Einschätzung ist, dass „man“/Kleve nicht genug Aufwand betreiben kann, um alle zielführend zu adressieren. Mich würde nur mal interessieren, ob man überhaupt will und wenn ja was? Was ist das Ziel? Was sind die Ziele? Und wäre man denn bereit die Folgen vom Adressieren von A, B oder C in Kauf zu nehmen? (Beispiele: Shopper wollen kostenlos parken, ggf. direkt vor dem Laden, Studierene möchten und müssen preiswert wohnen können, Unternehmen möchten gut erreichbar sein, für Waren und Mitarbeitende, die wiederum gut Wohnen möchten z.B. mit ausreichend Kita(öffnungszeiten) – Alles nur Beispiele, die Liste ließe sich sehr lang fortsetzen, vieles was für A essenziell ist, ist für B belanglos und für C gar ein Ärgernis oder umgekehrt.
Ich selbst habe nicht genug Wissen, um das schlußendlich bewerten zu können: Wieviel bringen die Tages- Shopping- und Eventkurzzeitbesucher an Einnahmen, wieviel kosten sie? Wieviel die mittelfristigen Mitbewohner? Wieviel die langfristigen? Soll Kleve eine Stadt sein, die die Extenen nur nach finanziellem „Melkfaktor“ betrachtet?
Mal ein Gedanke: Stellen Sie sich doch alle einmal vor, Kleve wäre ein gehyptes Shoppingziel und es wäre jeden Tag quasi „Böllerverkauf“ mit Weinfest, Kirmes und Weihnachtsmarkt. Oder Kleve wäre die Uni schlechthin, alle würden hier studieren wollen und Wohnraum suchen oder plötzlich gibt es einen Grund, warum Unternehemen unbedingt ihren Sitz in Kleve haben wollen mit umfangreichen LKW-Anlieferungen – Will der echte Klever so eine Situation? – Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.
Wünsche allerseits einen glücklichen Jahreswechsel!
@151. HPL
Zu Komm. 148
Man muss nun nicht immer alles schicksalhaft ernst nehmen. Ein bisschen Ironie können die Menschen schon vertragen, oder …..?
Lachen, lächeln oder auch nur augenzwinkernd schmunzeln trägt auf jeden Fall zur Gesundheit bei.
60 bis 90 Sekunden Lächeln signalisiert dem Gehirn Freude und damit werden Glückshormone (Endorphine) freigesetzt. 😉
@153 Stefan Schuster
Bewunderungsfähig, wie Sie in der Lage sind, sich meinen konkreten Fragen entziehen.
Rutscheb Sie denn gut rein ins Neue…
Sehr geehrter Herr HPL.
In Ihrer Eigenschaft als ‚“Demütiger Fan der Mickey-Maus“ ist das zwischen-den-Zeilen-lesen-können keine Pflicht – trotzdem hatte ich es Ihnen zugetraut. Das war Fehler. Entschuldigung.
Daher expressis verbis und nur für Sie: —> OVER AND OUT, denn Sie sind nicht satisfaktionsfähig.
Dortmund hat eine Imageaufbesserung ja dringend nôtig und hat für sich vor zwei Jahren eine Marke (er)finden lassen.
Heraus kam: „Die Einzige ihrer Art.“
Damit das nicht missverstanden wird 😉, fährt jetzt ein Markenbus durch die Stadt, es werden Wände bemalt u.a. Es wurden auch Leitlinien formuliert, die an das Leitbild von manchen Arbeitgebern erinnern.
Auf jeden Fall muss Dortmund jetzt jede Menge Aufwand betreiben, damit die Leute glauben, dass sie die einzige Stadt ihrer Art ist.
Vielleicht hilft es ja.
@149: Die Antwort ist, weil Kleve ebenso wie jede andere Kommune in einer Art Wettbewerb mit den anderen Städten steht. Jeder Euro in der Tasche kann nunmal nur einmal ausgegeben wird. Und so hat jede Kommune ein Interesse daran, dass genau das in ihrem Raum geschieht. Tagesgäste, Touristen, Einwohner, Unternehmen etc. all siese Zirlgruppen geben täglich diesen einen Euro irgendwo aus. Der eine Euro ist natürlich symbolisch gesprochen. Jede Kommune hat mithin ein Interesse daran, dass möglichst viele Menschen ihre Euros bei sich ausgeben. Deshaöb müssen sie u.a Anreisemotivationen erzeugen und genau damit stehen die Städte im Wettbewerb untereinander.
@148
Natürlich können einige Einzelereignisse, sodenn sie austeichend spektuklär waren und sie von den Medien publiziert werden, eine kurzweilige Aufmerksamkeit in der Gesellschaft und bestenfalls kurzzeitig zusätzliche Besucherströme in den Ort des Ereignisses erzeugen. Aber reicht wohl nicht aus, um eine Kommune nachhaltig als Destination zu vermarkten.
Der Einsturz des Kirchturms der Maria Magdalena Kirche in Goch vor mehreren Jahren lockte eine überschaubare Zeit Schaulustige an. Einige von ihnen werden dabei sicherlich auch kurz durch die Fussgängerzone gelaufen sein und/oder in eine Fritenbude oder ein Restaurant eingekehrt aein. Dadurch hat Goch aber nicht an Attraktivität zugenommen.
@ 148:
Na, dann hätten wir ja eine weitere Namensidee: Schilda lebt – komm nach Kleve…
Ironie off
Benno
Verstehe gar nicht, warum man Kleve am Niederrhein überhaupt mit anderen Städten vergleicht.
Na ja, Kleve wurde in 2025 wegen einiger vorgefallenen „Besonderheiten“, durch einige Medien bekannt gemacht …. 😉
@146 Deshalb halte ich ein Marken-Konzept für nicht sinnvoll.
Einen selbsterklärenden, anschlussfähigen Zusatz, der ohne großen Aufwand verwendet werden kann, fände ich hingegen gut. Einfach das nehmen, was bereits da ist – ohne dafür eine eigene Abteilung in der Stadtverwaltung einrichten zu müssen. Als Anker für alles Weitere, ohne sich zu überfordern.
Domstadt Köln, Kaiserstadt Aachen, Luftkurort Xanten, Wallfahrtsort Kevelaer, Römerstadt Xanten, Residenzstadt xy, Heilbad xy … Dahinter steht jeweils kein ausgefeiltes Marken-Konzept, weil es schlicht nicht notwendig ist.
Für Politiker oder Bürgermeister ist es nicht empfehlenswert, sich etwas unter die Füße zu holen, das dann, auch aus finanziellen Gründen, nicht bedient werden kann.
Aus meiner Sicht haben wir in der allgemeinen Diskussion über unterschiedliche Dinge gesprochen.
Hier wurde bisher viel Mühe/Phantasie eingebracht, wie Kleve als „Marke“ sich vermarkten könnte.
Nur bringt es was, wenn hier sich Gedanken darüber gemacht werden?
Seit ich in Kleve wohne, frage ich mich, was aus der geschichtlichen Vorlage gemacht wurde.
Lohengrin, Anna von Cleve, Zugehörigkeit des Herzogtums Kleve zu Brandenburg-Preußen ab 1614, dritte, neben Berlin und Königsberg, preußische Residenzstadt, damaliger wichtiger Standort im Post- und Eisenbahnnetz und preußische Verwaltungshauptstadt, Parkanlagen, gestalterische Vorlage für manche Sachen in Berlin (Lindenallee-Straße unter den Linden u.a.), wirtschaftliche Errungenschaft Elefanten Schuh, XOX Biscuit, nun Hochschulstandort und noch bestimmt einiges mehr.
Statt sich darauf zu besinnen was aus der Stadtgeschichte gemacht werden kann, wurde von einem großen Einkaufszentrum (Sontowski-Klotz) geträumt, wurde, trotz fundiertem Widerspruch der Spoycenter gebaut, wurde die Steiger-Villa an der Gruft abgerissen, dass Kriegerdenkmal gegenüber dem Stein abgebaut, das Hotel Bollinger abgerissen und nach wie vor, wie schon vor über dreißig Jahren, werden noch immer Gedanken an die Bebauung des Minoritenplatzes verschwendet.
Da habe ich, ehrlich gesagt, sehr wenig Vertrauen in unsere Stadtverwaltung, dass sie eine Marke Kleve aufbauen. Auch wenn eine Profi dafür beauftragt werden sollte, wer soll denn die Marke am Leben halten?
Vielleicht sehe ich es aber auch zu pessimistisch…
Benno
@ 142 Chewgum
Ich ergänze meinen Kommentar Nr 144:
Die Markendiskussion wurde ausgelöst durch den Blog-Artikel betreffend der Geschäftsschließung von Leder Kiesow. Dieser Vorgang mündete im anfänglichen Verlauf der Diskussion in die Benennung und Abhandlung der Problematik, dass die Innenstadt Kleve „ausbluten“ würde und einige Ursachen dafür herausgestellt.
Ich habe mich daran beteiligt und habe dargelegt, dass ich eine wesentliche Ursache darin sehe, dass es Kleve an einem Profil, einem Image, einem USP fehlt. Dabei geht es weniger darum, wie wir als Klever Einwohner Kleve sehen, nämlich von innen heraus, sondern virlmehr, wie Kleves Image von aussen betrachtet wird. Mit dieser Frage haben sich schon einige Jahre zuvor diverse unterschiedliche Experten aus verschiedensten Fachrichtungen beschäftigt und alle haben festgestellt, dass hier erheblicher Handlungsbedarf bestünde. Ich habe mir die Arbeit gemacht zur Verdeutlichung, und die einschlägigen Handlungsempfehlungen der Experten aus dessen Expertisen herausgearbeitet und komprimiert zitiert (siehe Kommentar Nr. 54).
Zu dieser meinen Auffassung gibt es naturgemäß auch andere Meinungen und Auffassungen, einige hier betreiten die Richtigkeit dieser Auffassung.
Es geht mir nicht an der Stelle darum, eine schnelle Marke für Kleve in diesem Hut zu zaubern oder ein Logo zu designen. Solche Aufgaben stehen in einem strategischen Prozess, wie von den zahlreichen zitierten Experten empfohlen, weit hinten. Ich habe in meinem Kommentar Nr. 134 dargestellt, wie ein solcher strategischer Prozess strukturiert ist. Da stehen vor der Wortschöpfung und einem key visual (also einem Logo) noch viele andere Aufgaben bevor.
Mir kommt es darauf an, dadd genau diese Aufgabe von den Verantwortlichen der Stadt Kleve nun endlich mal angepackt wird, so wie es ihnen seit Jahren von Experten richtigerweise empfohlen wurde. Damit dürfte nachhaltig eine Inwertsetzung aller Standortfaktoren erreicht werden können.
Es nutzt m.E. nichts, nur mit den Fingern auf andere zu zeigen und sie als pot. Schuldige für die Misere in der Klever Innenstadt zu betrachten. Natürlich dürfen Kaufkraftverschiebungen in die virtuelle Welt nicht unerwöhnt bleiben und auch andere Entwicklungen, die sich allerdings nicht auf Kleve alleine beschränken.
Ich schrieb bereits im @134:
„o Zielgruppen identifizieren: Bestimmen Sie, wen die Marke ansprechen soll (Einwohner, Touristen, Unternehmen, potenzielle neue Bürger) und verstehen Sie deren Bedürfnisse und Wahrnehmungen.“
Sind die Amazon-und-Co-Konsumenten eine Zielgruppe oder anders formuliert, gehören sie dazu? Wenn ja, wurde herausgearbeitet, welche Bedürfnisse und Wahrnehmungen diese Menschen haben? Gibt es Strategien, hiet etwas ändern zu wollen? Welche Strategie ist perspektivisch besser für Kleve – Amazon den Kampf anzusagen (David gegen Goliath) oder strategisch neue Strukturen zu schaffen, die auf die weiteren Bedürfnisse der Amazon-und-Co-Kunden schaffen – und damit meine ich jetzt keine Konsumgüterpalette – die die virtuelle Shoppingwelt nicht leisten kann? Ich unterstelle, letztere ist die bessere Lösung und genau darum geht es schließlich bei den zitierten Handlungsempfehlungen der Experten. Neue Wege, neue Idee, einzigartige Wegw und Ideen, neue, eibzigartige Strukturen, Angebote usw und dass alles vermarktungsfähig unter dem Dach einer Marke.
@142
Sehr gerne: Hier der Link zu meinen Kommentar Nr. 54:
https://www.kleveblog.de/kehraus-in-der-city-kiesow-more-or-less/#comment-459136
Mmuuuh, Hinweis vom Börsenstier aus Frankfurt:
In der F.A.Z. vom Heiligen Abend stand ein interessanter Artikel über das Aussterben der Einkaufsmeilen in den Innenstädten, mmuuuh, nicht nur durch Insolvenzen, Leerstand und Onlinehandel. Frau Professorin Verena Rock von der TH-AB hat das näher untersucht, mmuuuh, AB steht dabei vermmuuuhtlich für Asch-Affenburg, einer Stadt im Frankenland, also nicht etwa für die grausamen Überreste des einstigen Krefelder Affenhauses. Die Zahl der Einzelhandelsläden sei in Deutschland von 2015 um mehr als 70.000 Läden auf 301.500 in 2025 zurückgegangen, mmuuuh, also allein in den letzten zehn Jahren um fast 20%. D.h., in Kleve sieht es aktuell NOCH vergleichsweise gut aus, mmuuuh, denn in Kleve geschieht ohnehin Vieles erst etwa zehn Jahre später als anderswo. Bundesweit würden die realen Umsätze im stationären Handel allenfalls stagnieren, mmuuuh, während die Umsätze beim Onlinehandel hingegen auch real beständig zunähmen.
Die Krise im Einzelhandel sei aber gleichzeitig auch die größte Chance für die Städte seit 30 Jahren, mmuuuh, auch für Kleve!!! Die klassische Fußgängerzone würde in Zukunft keine reine Einkaufsstrasse mehr sein, mmuuuh, die Innenstadt würde vermmuuuhtlich vielmehr zu einer Mischung aus Wohnen, sozialem Treffpunkt, Arbeiten und Einkaufen. Also mit Mischungen von Einzelhandel, sozialen Nutzungen, Gastronomie, Supermärkten und Logistik, mmuuuh, logo? Wegen Flächenreduzierung, vor allem bei großen Läden wie Galeria, Sinn, Peek und Cloppenburg (die allesamt schon durch mindestens eine Insolvenz gegangen sind) solle es zu Umnutzungen kommen, mmuuuh, vor allem bei den nicht ebenerdigen Stockwerken durch Umwandlung in Büros, Dienstleistungsbetriebe wie Arztpraxen, Gymnastikstudios und Hotels, Wohnungen und sogar Wissenschafthubs. Mmuuuh, das sei zwar nicht immer einfach zu bewerkstelligen, aber inzwischen in vielen Städten zu beobachten. Mit den Spitzenmieten sei es dann zwar vorbei, mmuuuh, aber besser dauerhaft zu realistischen Preisen vermieten als Leerstand zu imaginären Spitzenmietpreisen. Der niederländsche Immobilienentwickler Midstad hätte sogar schon an der Frankfurter Zeil das Weltstadthaus zu einem gemischt genutzen Gebäude umgebaut, mmuuuh, mit Grundschule, Turnhalle und Hotel. Auch in Kleve würden sich daher die Immobilieneigentümer und die Politik auf neue Nutzungskonzepte einlassen müssen, mmuuuh, vor allem weil die aktuelle Nutzungsstruktur schon über 60 Jahre alt sei.
Mmuuuh, hoffentlich denkt die Politik dabei auch an die Einrichtung der von mir schon mehrfach geforderten Kuhkoppel auf dem Minoritenplatz, mmuuuh, und für die Übrigen an eine VHS und Stadtbücherei in der Innenstadt!
Dank an den Börsenstier für dieses Hinweis, mmuuuh, ermöglicht er mir doch hier mit meinem Gemmuuuhe mmuuuhtmaßlich proaktiv in die Diskussion hereinzummuuuhen!!!
@HPL
Vielleicht muss man nochmal sagen, um was es genau geht, für welchen Zweck:
für die Werbung/Werbeslogan auf der Website der Stadt Kleve
um eine (eingetragene) Marke
„nur“ um einen Zusatz auf dem Ortsschild, der bei der Werbung für Kleve verwendet wird
…
???
@136
Sie denunzieren meine Meinung hier öffentlich und haben dann nicht den Schneid, die Angelegenheit sachlich auch weiter öffentlich möglichst zu Ende zu bringen. Finde ich schwach und ebenfalls unangemessen!!!
Warum soll ich die Dinge mit Ihnen unmittelbar NICHTÖFFENTLICH weiter austragen? Ich stehe zu meiner Meinung, zu meinem Wissen, zu meiner Kreativität, zu meiner Empathie etc. und brauche deshalb an der Stelle die Öffentlichkeit nicht scheuen.
Wir haben lediglich unterschiedliche Ausfassungen und Sichtweisen und Sie offenbar nicht die Fähigkeit, einen Austausch mit mir zu betreiben, ohne meine Meinung zu denunzieren. Schade!
@137
Ich habe noch nie mit ChatGPT gearbeitet. Ich schreibe meine Artikel und Kommentare noch selbst ohne Ghosts.
@Stefan Schuster
Schwer vorstellbar, dass rd schon viele Mails an Sie weiter leiten musste.
Ihr blinder Fleck in Sachen Eigenwahrnehmung ist überdurchschnittlich groß.
It’s easy! ? 😉
Man liest ein paar „spezielle“ Bücher und erspart sich dadurch z.B. ein zeitaufwändiges Studium „Bachelor Marketing and International Business“ mit Zulassung NC und in englischer Sprache, Zugang mind. C1 (GeR)?
😉
@134
Schöne Fragen und Aufgaben! Kann man so gleich für Kleve in ChatGPT eingeben (und dann die KI die Arbeit machen lassen). Schauen Sie doch mal, was dabei herauskommt. Und ob das realitisch und noch lebenswert ist. In der Zwischenzeit mache ich das, was die KI nicht kann: Eine Möhre genießen!
Netter Versuch. Danke,
Ich werde nicht tanzen sobald mich jemand lahmlegen will.
Kontaktieren Sie mich bitte persönlich, für ein direktes Gespräch stehe ich Jedem zur Verfügung. @rd hat schon vor ewigen Zeiten von mir das ok erhalten, meine Mailadresse für solche Zwecke weiterzugeben.
@130 Der Vorschlag „Herzogstadt Kleve“ ist von mir.
Diesen hatte ich unter „Neuer Vorschlag“ abgesetzt, weil er unabhängig von meinem Nick kommentiert werden sollte.
Was wir hier diskutieren, hat doch gar keine Beschlusskraft.
Ich bin aber davon überzeugt, dass „Zukunftsstadt“ eine ungünstige Option wäre, aus den von mir genannten Gründen.
@130 Stefan Schuster
Was ist Ihrer Meinung nach sachlich bzw. fachlich falsch an den folgenden Ausführungen. Bitte begründen Sie auch Ihre Darlegungen.
Die Entwicklung einer Kommunenmarke ist ein strategischer, mehrstufiger Prozess, der über ein bloßes Logo hinausgeht und die Gemeinschaft aktiv einbindet. Er erfordert eine detaillierte Analyse, die Definition einer klaren Identität und die konsistente Umsetzung in allen Bereichen der Verwaltung und des öffentlichen Lebens.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Entwicklung einer Kommunenmarke
Analyse des Status Quo (Recherchephase)
o Interne und externe Analyse: Führen Sie eine umfassende Marktforschung durch, um die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken (SWOT-Analyse) der Kommune zu identifizieren. Analysieren Sie historische Ereignisse, geografische Besonderheiten, kulturelle Merkmale und die Wirtschaftsstruktur.
o Zielgruppen identifizieren: Bestimmen Sie, wen die Marke ansprechen soll (Einwohner, Touristen, Unternehmen, potenzielle neue Bürger) und verstehen Sie deren Bedürfnisse und Wahrnehmungen.
o Wettbewerbsanalyse: Untersuchen Sie die Marken anderer Kommunen, insbesondere in der näheren Umgebung, um sich abzugrenzen und einzigartige Verkaufsargumente (USPs) zu finden.
Definition der Markenidentität (Strategiephase)
o Vision und Mission: Formulieren Sie die langfristigen Ziele und den Zweck der Kommune.
o Markenessenz und Werte: Legen Sie die Kernwerte fest, die die Marke repräsentieren soll (z.B. familienfreundlich, innovativ, historisch, grün).
o Positionierung: Bestimmen Sie, wie die Kommune im Vergleich zu anderen wahrgenommen werden soll, basierend auf ihren USPs.
o Marken-Story: Erzählen Sie eine fesselnde Geschichte, die die Identität der Kommune emotional vermittelt und Identifikation schafft.
Gestaltung der Markenattribute (Designphase)
o Name und Slogan: Entwickeln Sie einen einprägsamen Namen (falls notwendig) und einen kurzen, aussagekräftigen Slogan, der die Kernbotschaft zusammenfasst.
o Visuelle Identität: Entwerfen Sie ein professionelles Corporate Design, einschließlich Logo, Farbschema, Typografie und Bildsprache.
o Markenstimme und -persönlichkeit: Definieren Sie den Kommunikationsstil der Marke (z.B. formell, modern, humorvoll, nahbar).
Implementierung und Kommunikation (Umsetzungsphase)
o Interne Verankerung: Die Markenwerte müssen von der Stadtverwaltung und allen Mitarbeitenden gelebt werden, da sie die wichtigsten Markenbotschafter sind. Schulungen und interne Kommunikation sind hier entscheidend.
o Community-Engagement: Beziehen Sie die Bürgerinnen und Bürger in den Prozess ein (z.B. durch Foren, Umfragen, Veranstaltungen), um Akzeptanz und Unterstützung sicherzustellen.
o Integrierte Marketingkampagne: Nutzen Sie verschiedene Kanäle (Website, soziale Medien, lokale Partnerschaften, Veranstaltungen, Printmedien), um die Marke nach außen zu tragen.
Monitoring und Anpassung (Erfolgsmessung)
o Erfolgskontrolle: Überwachen Sie kontinuierlich den Erfolg der Maßnahmen anhand definierter Kennzahlen (z.B. Einwohnerzufriedenheit, Tourismuszahlen, Wirtschaftsansiedlungen).
o Feedbackschleifen: Passen Sie die Strategie bei Bedarf an, um relevant und wirksam zu bleiben.
Eine erfolgreiche Kommunenmarke erfordert Geduld; es ist ein langfristiger Prozess, der zwischen 5 und 15 Jahren dauern kann, bis er vollständig etabliert ist.
@130 Stefan Schuster
„Welches Buch über Marketing haben Sie denn gelesen?“
Oh, das waren einige:
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1057687388.
Ein „Lehrbuch über Projektentwicklung, hier mit Schwerpunkt auf das hospitality development. Darüberhinaus durfte ich einen der renomierten Autoren persönlich resp. beruflich kennenlernen. Er vermittelte mir eine Menge Basis- und Fachwissen über Markenbildung, Projektentwicklung und -finanzierung, Instrumente, Strategien etc. Ich denke nicht, dass es sich bei diesem Wissen um „BlaFaselSülz“ handelt, wie Sie meine Kenntnisse hier versuchen, in Frage zu stellen.
2.
https://www.amazon.de/Effectuation-erfolgreiche-Unternehmer-entscheiden-Systemisches/dp/3791029460
Ein Fachbuch, dass eine alternative Handlungsmethode aufzeigt und beschreibt, Ziele zu erreichen. Hat auch was mit Marketing zu tun.
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-28110-6
Ein Fachbuch für Touristiker, nicht nur im HInblick auf Destinations-Entwicklung etc.
… und manch andere!
Es mag sein, dass Sie einen anderen Bildungsstand haben als ich oder einen anderen Erfahrungsschatz oder andere Quellen. Aber ich finde Ihre Wortwahl unangemessen, nur weil Sie eine anders „gepolt“ sind.
Vielleicht schildern Sie doch mal, woher Sie Ihre Kompetenzen haben und was Sie damit berechtigt, meine Kenntnis mit derartig unangemessener Wortwahl zu denunzieren!
Toll, was man bei einer kurzen Internetrecherche doch so alles findet. Unter Anderem auch diese Perle:
https://www.kleveblog.de/so-ein-kreis-so-wunderschon-wie-heute/#comments
Gut, der Artikel ist schon 14 Jahre alt. Man kann @rd nicht vorwerfen, damals über ein für die Stadt Kleve wirklich peinliches Machwerk gestolpert zu sein. Danke, das war Journalistenpflicht. Es bringt nichts, hier auf seinen Text von 2011 einzugehen, weil die dafür Verantwortlichen nicht mehr im Amt sind.
Zeitlos sind aber die Reaktionen der Leser damals. Bei einem Beitrag habe ich einen ganz besonderen Spaß gehabt, weil der ein unerwartetes Schlaglicht auf die heutige Markennamendebatte wirft.
Quelle: Kurt Huch: „Im Rausch gezeugt – maliziös wie der Teufel“. Die Klever im Urteil ihrer preußischen Landesherren.
Kalender für das Klever Land – Auf das Jahr 2002, Kleve 2001, S. 79 ff
Auszüge aus der angegebenen Quelle:
„Die Klever sind schwachsinnig, wirr- und im Rausch ihrer Väter – gezeugt; sie haben weder natürliche noch erworbene Begabungen.“
„Wahs Klewe grafchaft Marck ist, sein die wassalle dume oxen aber Malicieus wie der deuffel. Auf ihre Privilegia sein sie sehr gesteuret … die Nacion ist sehr intrigandt und fals(ch) dabev und sauffen wie die bester (= Biester), mehr wißen sie nichts.“
„Wen ein Klewer sehr guhng (=jung) von hauße kommet und in Berlin erzogen wierdt alsdann Brave guhte geschickte Kerrels daraus werden, die mein Successor wohl gebrauchen kahn.“
Bei Nutzung dieser Aussagen im Markenstreit über eine eventuelle HERZOGstadt könnte jemand einwenden, diese Sätze seien ja überhaupt nicht von Herzögen gesagt worden, sondern von ihren Vorgesetzten, den Königen von Preußen. Das ist mir egal. Alle in einen Sack und mit dem Knüppel drauf!
Erst übelst beleidigt werden und dann katzbuckeln? Herzogstadt Kleve?
Nicht mit mir!
#130, @Kreuzotter:
Ihre ersten Zeilen sind auf eine unakademische Weise viel zu persönlich. Kennen wir uns etwa? Sie rennen bei mir offene Türen ein. Ihre These ist, dass in Kleve kaum geforscht wird und die geringe Restforschung nun noch zusätzlich behindert wird. Da könnten Sie Recht haben, aber das kann ich nicht abschließend beurteilen weil ich kein Insider bin. Ich hatte nur ein einziges Mal die HSRW erwähnt, als abschreckendes Beispiel wie die Stadt Kleve nicht mit ihr umgehen sollte. Bitte lesen Sie in Beitrag #108 meine Zeile zur Hochschule nochmals:
„Kleve, Stadt der Zukunft? Mein Favorit, geht aber nicht weil Aufschneiderei³. Zukunftsträchtig ist hier nur die von der Stadtverwaltung weitgehend ignorierte Hochschule, und die Kläranlage in Salmorth.“
Trotzdem ist mein Favorit nun auch mein Namensvorschlag. Wenn Hochschulen (ganz allgemein gesprochen) nicht mehr dem Fortschritt in der Menschheitsentwicklung dienen sollen, sondern nur dem Erwerb vorhandenen Wissens, dann leben Sie und ich im falschen Staat. Forschungsergebnisse sind notwendig, unsere Zukunft besteht jedoch aus mehr als ’nur‘ Forschung. Darüber hinaus sagen Sie implizit (!), dass an den Wirtschaftsunternehmen Kleves nicht geforscht wird und diese daher kein Teil der Zukunft sind. So ein Weltbild ist rein akademisch und nicht praxisorientiert – Ihre Argumentation richtet sich lediglich gegen einen eventuellen Markennamen „Hochschulstadt“.
@130 (und frühere Beiträge von Herrn S-Sch mit diesem Vorschlag)
Kleve = Zukunftsstadt??? Wegen herausragender Forschungsergebnisse der lokalen Hochschule oder so??? Oh, was muss(te) ich mich da kringeln vor Lachen. So sehr, dass ich erst jetzt wieder langsam zu Atem komme. Wenn Sie Kleve lächerlich (oder wichtigkeits- und größenwahnsinnig) machen möchten, nur zu! Aber vergleichen Sie mal die paar Mauerblümchen-Forschungsaktivitäten an der lokalen (angeblich forschungsstarken) Hochschule mit denen an Unis wie der RWTH, TUM, TUB, TUD, dem KIT und so! Hinter vorgehaltener Hand ist sogar mitunter zu vernehmen, dass es gerade eine stark überdurchschnittlich ausgeprägte Fähigkeit der lokalen Hochschule sein soll, ihrem überhaupt noch forschungsfähigen und forschungswilligen Personal die Lust genau daran durch massive, zusätzliche Bürokratielasten und sehr ausgeprägten Besserwisserei zu erschweren. Darüber hinaus droht jetzt gerade der möglicherweise forschunsgstärksten Fakultät der lokalen Hoschschule wieder Forschungsstillstand, nachdem deren Gebäude Nr. 10 wohl nun zum zweiten Male innerhalb kurzer Zeit voll Wasser gelaufen ist.
#127, @Chewgum:
Sie wehren sich mit Zähnen und Klauen gegen einen Markennamen „Zukunftsstadt“? Das ist Ihr demokratisches Recht. Sofort danach sagen Sie aber, dieser Begriff sei ein Risiko – ohne eine Alternative zu nennen.
Ein Risiko für ein sorgloses Leben in materiellem Wohlstand? Oder ein Risiko für Ihren Denkapparat, den Sie dann bemühen müssten? NICHTS IST SO LANGWEILIG WIE DIE ERFOLGE VON GESTERN. Mögliche Erfolge von Morgen sind Ihnen Latte, denn dazu sagen Sie ja nichts. Sehr bequem. Erwarten Sie etwa, künftig noch ernstgenommen zu werden?
#123, HPL:
Welches Buch über Marketing haben Sie denn gelesen? „…Strahlkraft … nischig … kausale Vorgehensweise … Effectuation … quantifiziert und qualifiziert … Isochronen … Benchmarks … ) BlaFaselSülz. Diese Vokabeln und die dahinter stehende Geisteshaltung sind ungeeignet für Problemlösungen jeglicher Art.
Nur ein Beispiel, speziell für die Herzöge:
Ich müsste mühsam an Krücken zu den LaGa Orten humpeln. Will hier wirklich jemand 2029 eine Karawane von E-Rollstühlen quer durch die Stadt zur LaGa rollen sehen? Deshalb mein ganz persönliches Interesse an einem zukunftsfähigen neuen Verkehrskonzept für die Stadt. Wenn mich jemand abholt und und wieder zurückfährt wäre das nur Mitleid. Ein Zitat von Pestalozzi: „Mitleid ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade.“
@127
Einspruch, Euer Ehren
Eine Marke entsteht durch einen strategischen Prozess aus der Definition von Werten, Zielen und Zielgruppen, der Schaffung einer einzigartigen Identität (Corporate Design, Kommunikation, Verhalten) und der langfristigen Verknüpfung mit positiven Erfahrungen im Bewusstsein der Zielgruppen.
Dieser strategische Prozess ist einem Erfinden gleichzusetzen und nicht einem Finden.
Der hier diskutierte Ansatz der „Zukunftsstadt Kleve“ birgt zu viele Fragen. Dieser Markenansatz ist erklärungsbedürftig und damit m E. eine schlechte, schwache Marke.
@126
Hier ist ein schönes Bild von der Steigervilla zu finden:
https://www.kle-blatt.de/blog/kleve-in-foto-video/die-steiger-villa-auf-der-gruftstrasse-in-kleve.html
Eine Marke muss gefunden, nicht erfunden werden. Sie entsteht aus den realen Gegenheiten und nicht aus Wunschdenken.
„Zukunftsstadt“ ist kein Markenkern, sondern eine Art Placebo. Der Begriff sagt alles und nichts zugleich. Deshalb ist er ein Risiko. Er löst Erwartungen aus, die weder eindeutig definierbar noch erfüllbar sind, und bringt eine Stadt in eine dauerhafte Rechtfertigungsschleife.
Nothing happens in Cleves? Ask Copilot, e.g. as follows:
What happened in Cleves (Germany – Lower Rhine region) 44 years ago on 26 December?
Answer:
„The First Occupation of the Steiger‑Villa (26 December 1981)
On 26 December 1981, the Steiger‑Villa in Kleve (Cleves), Lower Rhine region was occupied for the first time by a group of young people and activists. This was part of a broader wave of squatting movements in Germany during the late 1970s and early 1980s, driven by:
– a shortage of affordable housing
– frustration with abandoned or decaying historic buildings
– political activism connected to the autonomous and alternative scene
The Steiger‑Villa, an old and architecturally notable building, had been empty and deteriorating, which made it a symbolic target for occupation.
Why the occupation mattered?
For some month, the occupation became a local milestone in Kleve’s alternative culture. It sparked debates about:
– preservation of historic buildings
– youth spaces and cultural autonomy
– the city’s handling of unused properties
It also connected Kleve to a larger national movement of house occupations in cities like Berlin, Hamburg, and Cologne.“
Thus one way, to lift Cleves (Kleve) on the same level like well known larger cities!
„… Innovative Verkehrskonzepte als Alleinstellungsmerkmal. Verbesserungen für Bewohner und Besucher der Stadt! Mein persönlicher Favorit für die Marke ist nach wie vor: „ZUKUNFTSTADT“. Auch um dem Stadtrat endlich mal Beine zu machen. Ärmel hochkrempeln statt Lametta! “
Dann könnte man ja die Idee der Monocabs, die zwischen Kleve und Nimwegen auf der Draisienstrecke mal fahren sollten, neu überdenken und überlegen, wie diese in die LaGa integriert werden könnten.
Benno
KleBlog hat bei mir mal wieder einen *Film aufgemacht 🙄 ( *Sentimental Journey ) „Dotter“ D Schwester Ursula damals Verkäuferin bei DOHERR mit ca. 20 Jahren verstorben rührte ,☝🏼 damals genau so jung , mein / unsere ,noch nicht so sehr vom Leben strapazierten, 🧡🧡. 🤔 😢
@119 Stefan Schuster
Sie versuchen hier zu erklären, warum die Marke Zukunftsstadt Kleve geeignet wäre.
Ich habe gelernt, dass eine Marke, die erklärt werden muss, eine schlechte Marke ist.
Wenn ein Markenname die Fantasie anregen soll, bräuchte es einen Markennamen, der eindeutig erkennen lässt, dass sie die Fantasie anregt. Zukunftsstadt als Markennamen tut das nicht, sondern erzeugt Fragezeichen in den Köpfen…
☝🏼 120 ! „Dotter“ D. ✝ Gott habe ihn hoffentlich ☝🏼 NICHT selig 😳, ein Kinderschänder ( Western Express) By the way ! Viele bekannte Klever Figuren die damals in der mit Alkohol 💀 versifften Kneipen Welt +- „aktiv“ waren ( sterben aus )😢 sollten heute das schöne Tuch des Schweigens 😳 🤫 darüber + tote A. 🎻🎻 hinter sich lassen. 👍🏼🎄⭐ Frohes Fest ! 😂 🍻
@ 109 und folgende
Mmuuuh, Kleve war für eine kurze Zeit sogar mal ein GROSSHerzogtum!!! Vor fast 15 Jahren habe ich dazu sogar mal einen adäqunaten Flyer designt, mmuuuh, um aus diesem Fakt so richtig Kapital zu schlagen (vorzugsweise für den Erwerb großer Landgüter mit noch größeren Rinderherden samt erstklassiger (Kraft-) Futterversorgung, mmuuuh, um Auskiesern und anderem Land-Grabbern zuvorzukommen). Leider wollte man bei der Stadt Kleve nix von diesem GROSS-Herzogtum-Werbe-Flyer wissen, mmuuuh, vermmuuuhtlich weil auf diesem Flyer kein gewisser Theodor B. im Großherzogsgewand abgebildet war. Mmuuuh, ich versuche nachher mal, rd den besagten Flyer zu mailen. Mal schauen, ob rd diesen Flyer dann als Aufhänger für einen eigenen Blogbeitrag zur besseren Vermarktung von Kleve verwendet. Allerdings könnte der Flyer inzwischen vermmuuuhtlich auch das Schwarzgeld nach Kleve anziehen, in dessen Besitz die Mocro-Mafia und andere Verbrecherorganisationen bei ihren letzten Sprengungen von Geldautomaten mit schwrzen Geldschine-Einfärb-Farbpatronen gelangt sind, mmuuuh, Plofkrak.
@Zorro, #114:
Du hat bei deiner Aufzählung sogar noch ein paar Sachen vergessen:
– Manni’s Kneipe in der Kalkarer Straße. Im Hinterzimmer das allererste Schwarzlicht Kleves, und vorne der legendäre EagerBeaver Flipper.
-Den Western Express in der ehemaligen Feuerzeugfabrik hinter der Stadthalle. Pächter war der Knastbruder und Schläger Dotter.
Damals war noch was los, da hast du völlig Recht. Und heute?
Vorschlag für den künftigen Markennamen: „Schlafstadt Kleve“.
roflkopter
@Anonym (aka ‚Neuer Vorschlag‘), #117:
„Zukunftsstadt“ wäre aus meiner Sicht ….. usw.
*Weil es absolut gar nichts aussagt. *
Da haben Sie völlig Recht.
Eben WEIL die Bedeutung des Begriffs nicht schon beim Lesen des Wortes exakt klar ist, muss die Marke mit Inhalt gefüllt werden – da kann jeder Nachdenker erstmal seine eigene Phantasie spielen lassen. Es wird Neugierde erzeugt. „Was meinen die denn damit schon wieder? Achso, es geht darum, wie wir in Zukunft leben wollen/werden…“ Es wird lebhaft in den Köpfen der Leser, eben weil es sooo viel unterschiedliche Meinungen gibt. Im Idealfall diskutieren die Leute sogar. Und wenn wirklich alles prima läuft handeln sie sogar, wenn sich eine Idee durchsetzt.
Was würde bei einem Markennamen „Herzogstadt“ hingegen passieren? Allgemeine Teilnahmslosigkeit. Oder noch schlimmer: „Wußtet ihr eigentlich, dass Anna von Kleve, eine der vielen Ehefrauen von Henry VI, des Königs von England, eine sauschlechtes weil irreführendes Tinderprofil hatte? Kein Wunder, dass der sich wieder scheiden ließ, weil sie potthässlich war.“
Wollen wir wirklich die Adelsexperten als Gäste in der Stadt? Ich nicht.
Es gibt u.a. auch
– ehemalige Herzogstadt Jülich
– inoffizielle Herzogstadt Geldern
– historische Herzogstadt Nideggen mit
ebenso historischer Altstadt.
Gut, dass es seit 1919, offiziell keinen Adel mit rechtlicher und staatlicher Kraft, mehr in Deutschland gibt …..
„Zukunftsstadt“ wäre aus meiner Sicht der Supergau.
Weil es absolut gar nichts aussagt. Das wäre geradezu lächerlich.
Schilda, Kapitel xy
Herzogstadt würde bei mir immer mehr Interesse wecken als Radfahrerstadt, Hochschulstadt, Stadt der Zukunft etc. … gähn
Ich würde mich fragen, was steckt hinter dem Begriff Herzogstadt…
Kleve – Herzogstadt am Niederrhein (für die Website der Stadt Kleve)
Dann ist noch die geografische Verortung mit drin
Es gibt hier so viele Spuren der Geschichte von Kleve als Herzogtum, das ist ja nicht aus der Luft gegriffen. Kleve ist eine alte Herzogstadt.
Und Herzöge gab es einige.
Hier wurde Herzogstadt als Markenname vorgeschlagen. Leute, das geht nicht. Das wird niemals funktionieren. Welcher Köter … äh, Hund … soll denn wegen dieses Namens seinen gemütlichen Platz auf der Köterdecke verlassen?
Ein Herzog ist Teil einer Kommandostruktur – er ist die Obrigkeit. Im Urlaub jedoch will der Standarddeutsche (das ist der mit dem lockeren Geld) der Obrigkeit entfliehen, er will seine Ruhe haben und nicht gestresst werden.
Und welcher Herzog soll es denn sein, bitteschön? Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg etwa? Schließlich haben wir schon sein Denkmal auf einem Platz abseits der ausgetretenen Pfade stehen. Aber herrje, das ist nur eine grobschlächtige Version des viel größeren und schöneren Denkmals für die gleiche Person in Berlin.
https://www.niederrhein-tourismus.de/attraktion/denkmal-des-grossen-kurfuersten-a770d6d5cahttps://de.wikipedia.org/wiki/Reiterstandbild_des_Gro%C3%9Fen_Kurf%C3%BCrsten
Den Sklaventreiber Prinz Johann Moritz von Nassau-Siegen hatte ich ja schon in einer früheren Wortmeldung als ungeeignet diffamiert.
Nun es muss ja nicht unbedingt eine Person sein. Garantiert reicht auch ein Hinweis auf Cleve als nördlicher Teil des Herzogtums Niederlothringen (ca. 1000 AD), oder auf das HERZOGTUM KLEVE (ab 1417 AD), dann haben wir wieder die freie Auswahl an Personen.
Pro Markenname „Herzogtum“: Warme Gefühle bei allen Lesern von Adelsnachrichten der Regenbogenpresse.
Contra Markenname „Herzogtum“: Das gesamte deutsche Territorium nordwestlich von Duisburg und auch Teile Berlins könnten eine solche Namensgebung als paternalistische Vereinnahmung ansehen und heftig ablehnend reagieren. Aus Sicht des restlichen Deutschlangs wäre es nur einfache Angeberei. Kleve wäre wehrlos der Lächerlichkeit preisgegeben, der Stadtrat könnte nach der Namenswahl wieder in Tiefschlaf versinken, und beides will ich nicht.
Mit dem Markennamen „Herzogstadt“ kann man garantiert prima historische Postkarten in Tickethäuschen der LaGa 2029 verkaufen. Beim Markennamen „Zukunftsstadt“ würden jedoch hoffentlich alle Selbstdenker und Nachdenker in Deutschland neugierig. Und die haben schließlich das Geld.
Think big.
Nicht Ansichtskarten verkaufen, sondern besser dafür sorgen, dass die Besucher nicht zu Fuß zu den LaGa-Orten latschen müssen. Innovative Verkehrskonzepte als Alleinstellungsmerkmal. Verbesserungen für Bewohner und Besucher der Stadt! Mein persönlicher Favorit für die Marke ist nach wie vor: „ZUKUNFTSTADT“. Auch um dem Stadtrat endlich mal Beine zu machen. Ärmel hochkrempeln statt Lametta!
@
Naja…Herzogenstadt….Kleve war mal Schuhstadt/Schüsterkenstadt/Schwanenstadt…Elefanten,Bause/Salamander/Klevas /Pony/ Hummel…einiges wurde hier hergestellt….
Dazu XOX – Unilever -Rama- Rheinanbindung
DB BAHN nach Nimwegen…
Kino in Stadt – Kneipen und Discostadt (Schweizerhaus,Limit,Granny,Down Town,PX,Atlantis,Boncardo,Heck Meck,Treppchen; Bierkeller (Legend),Bei Charly – Burg Klause-Manny Rhode zum Bären…
Ja man hatte was zu bieten und hat geboten bekommen…
Stadthalle mit Auftritten wie Grobschnitt (da könnte heute auch mehr passieren finde ich)
Es könnte also besser sein, als der jetzige ist Zustand
Viele Menschen möchten in einer modernen, vielfältigen, zukunftsorientierten Stadt, mit geschichtlichem Hintergrund, die nach 1945, durch katastrophale Kriegsvernichtung, wieder vom Bürgertum aufgebaut wurde, leben.
Oft wird dabei die Jugend vergessen!
@109
Neee. Besser:
Keinzugstadt Kleve
😀
😀
@108 Stefan Schuster
Nette Polemik. Bin ich von Ihnen so nicht gewohnt. Habe den erfrischenden Moment kurz genossen.
@109 Neuer Versuch
Herzogstadt Kleve: Trifft es themenmäßig auf den Punkt und gibt das wieder, was Kleve einmal war. Dazu einige Fragen. Ich bin sehr gespannt auf die einzelnen Antworten:
Wo sind die Herzöge heute oder war der Gedanke hinter der Marke ein anderer?
Hat Kleve heute noch diese „Strahlkraft“ wie damals, als noch ein unfassbar grosser Teil unseres heutigen Bundeslandes bis hinunter nach Aachen von Kleve aus regiert wurde?
2.1 Wenn nein: Was muss passieren ( womit müsste die Marke aufgefüllt werden), damit die Herzogstadt wieder Strahlkraft bis in weit weg gelegene Regionen zurückbekommt?
2.2 Wenn ja: Womit kann das Ja begründet werden?
Aus Sicht des Kunden: Was hat die Herzogstadt, was dazu führt, dass sich Menschen auf den Weg machen, 1 – 3 Stunfen Anreise in Kauf nehmen?
Glauben Sie, dass die Vermarktung von herzöglichen Attributen dazu führt, dass damit eine Vielzahl von Menschen Klege für sich entdecken wollen oder ist das Thema eher nischig und mobilisiert eher ein spezielles Publikum?
Welche Vorteile und Annehmlichkeiten haben die Einwohner Kleves von einer Herzogstadt Kleve?
Allgemein:
Was glauben Sie, wonach aich die Mehrzahl der Menschen in Deutschland, in den Niederlanden, in Belgien heute sehnen?
Was ist der Grund, warum sich Menschen stundenlange An- und Abfahrten ins Disneyland Paris zumuten?
Warum ist die Stadt Xanten in Deutschland erwiesenermaßen bekannter als Kleve?
@102. so isses
Das ist eben „Vielfalt“ ….. 😉
Wie wäre es mit:
Herzogstadt Kleve
Die Geschichte des Herzogtums Kleve stellt einen wesentlichen Bestandteil der städtischen Identität dar und ist bis heute im Stadtbild, insbesondere durch die Schwanenburg als ehemalige Residenz, sichtbar.
EIN VERSUCH
Bitte keine Experten und deren Gutachten. Kostet wieder nur Geld. Wer von außerhalb kommt hat nicht automatisch mehr Ahnung von Kleve als die Klever selbst. Konsens bisher: Eine Marke muss her, damit lauter getrommelt werden kann. Einverstanden.
Schritt 1: Zielgruppenbestimmung. Am besten Intellektuelle. Die sind i.d.R. beruflich erfolgreich und haben deshalb Geld (übrig). Bloß kein Bildungsnotstandspublikum, das sind Habenichtse.
Schritt 2: Wie soll die Marke heißen?
– Keine Verweise auf etwas, was es schon immer Kleve gab – also nix Lohengrin/Schwan, nix Tiergarten und Museum. Erstens lockt sowas das ‚falsche‘ Publikum an. Regiebefehle von Müttern vor dem Streichelzoo an ihre missratenen Prinzessinnen für ein Handyfoto („Schantalle, mach dat Mäh ma ei ei“) will ich mir nicht anhören müssen. Zweitens ist es rückwärtsgewandt.
Keine Verweise auf die Natur, das wäre gedoppelmoppelt. Unsere Intellektuellen werden schon bei der Anreise merken, dass es rund um die Stadt ganz schön viel Gegend gibt.
Keine Verweise auf die Geschichte der Stadt. Wir haben zwar keinen Mangel an Starrköpfen und Querdenkern (Leisner, …) aber die sind hier nicht mehrheitsfähig und draußen nur ungenügend bekannt. Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen vielleicht. Der ist schließlich mit dem Sklavenhandel stinkreich geworden. Das schafft nicht jeder.
Kleve, Stadt der Aufmüpfigen? Die Statue des schwerttragenden Bürgers vor dem Tiergarten ist dafür zu wenig, und an den Schnellen Brüter erinnert sich niemand mehr. Also nein.
Industriestadt Kleve? Statt Elefantenschuhe und ‚de Botter‘ hamwa jezz MSK und Ipsen. Toll. Auch Kleve kocht nur mit Wasser.
Kleve, Stadt der Zukunft? Mein Favorit, geht aber nicht weil Aufschneiderei³. Zukunftsträchtig ist hier nur die von der Stadtverwaltung weitgehend ignorierte Hochschule, und die Kläranlage in Salmorth. Letztere ist technologisch ganz weit vorne, auch im Weltmaßstab. Aber Reklame mit einer Scheiße-zu-Gold Anlage? Igitt. Ansonsten nur Ruinen aus dem letzten Jahrtausend (die ‚Kaskade‘) und wohlklingende Wörter (‚Radfahrerstadt‘). Lösungen z.B. zum Verkehrswesen der Zukunft oder zur Schwammstadt? Hach, wär dat schön!
Hat jemand bessere Ideen?
Schritt 3: Die Marke mit Leben füllen. Dahmen, mach ma Tempo. Als simpler Klever kann ich nur nölen, aber nix anschieben.
An @HPL: Wenn du jetzt das Unwort ‚Schleuse‘ erwähnst, wirst du für mehrere Suizide verantwortlich sein.
@105
Es wird nicht mehr lange dauern, bis wir vom Rhein gleich hinter Grenze in die neue Nordsee paddeln können. Denn die Holländer werden zum Neujahr möglicherweise ihre Deich wegsprengen und sich über all den Glitzer des Feuerwerks freuen, der sich so schön spiegelt in den Fluten.
@HPL, #101:
Sheesh!
Machen Sie es besser als ich.
Wohlgemerkt: Besser ist nicht deckungsgleich mit länglicher.
Hat gestern jemand den düsteren, aber sehr spannenden Doppelt-Tatort (2 Teile hintereinander) gesehen? Das war jedenfalls kein Werbefilm für die Marke Holland…
@103 Anmerkung
„Ich bin mir nicht sicher, ob das unbedingt die Reihenfolge sein muss…“
Ich glaube auch nicht, dass unbedingt ein „muss“ in der hier diskutierten Reihenfolge erforderlich ist.
Die hier immer wieder von mir angestimmten Handlungsempfehlungen skizzieren eine kausale Vorgehensweise auf, als eine Vorgehensweise, wie wir Menschen sie meistens bei irgendwelchen Projektplanungen oder -entwicklungen anwenden.
Ich bin zudem ein grosser Freund des Handlungsprinzips Effectuation, wo es vielmehr um den Zufall geht. Für viele fremd oder gar unbekannt, aber dennoch ein tolles Prinzip.
@86 HPL „Es macht erst dann Sinn, dass die Marke beworben wird, wenn sie mit Themen und Inhalten gefüllt ist.“
Ich bin mir nicht sicher, ob das unbedingt die Reihenfolge sein muss…
Vielleicht braucht man erstmal ein passendes Etikett, unter das sich alle wichtigen Inhalte subsumieren lassen, eine Art Anker. Ist wirklich ein langwieriger Prozess notwendig? Der Anker (Marke?) muss aus meiner Sicht eingängig sein…
Köln hat den Dom. Wenn man aus dem Hauptbahnhof tritt, dann steht er einfach da, hoch und erhaben, mitten in der City, unübersehbar. Der Dom funktioniert offenbar als Klammer für alles andere: Rhein, Karneval, Lanxess Arena, 1. FC Köln, Medien/Musik/Theater/Film/Kunst, queere Szene, Kneipen, Einkaufsmöglichkeiten, Hochschulen.
„Kölle, du bes e Jeföhl“, singen die Höhner. Ich kenne Köln lange und gut und finde, dass es das genau trifft. Und letztendlich lässt sich alles in dem äußeren Erkennungsmerkmal von Köln bündeln. Der Dom steht für Gesamt-Köln, da hätte man nichts Besseres finden können.
Und trotzdem: wenn Köln ansonsten nicht interessant wäre, würde der Effekt schnell verpuffen. Die Leute würden bei einem Zwischenstopp einmal um den oder in den Dom laufen und dann wieder in den Zug steigen.
Fazit: Aus meiner Sicht ist der Schritt zur Marke der einfachste, aber was dann kommt, ist eine Aufgabe. Aber die Aufgabe hat Kleve sowieso.
Interessant, wohin diese Diskussion zu einem Artikel über Kiesow läuft: Von angeblich zu hohen Preisen und günstigeren Angeboten bei Action (was für ein Vergleich) über Kino in der Innenstadt bis zum Marketing. Man kann wirklich jede Diskussion in jeder Richtung führen. Übrigens: Welche Idee hat denn der Bürgermeister? 😉
@96 Stefan Schuster
Es nutzt allerdings auch gar nichts, in sozialen Netzwerken oder anderen viralen Foren über die Probleme unserer Stadt führen, zu diskutieren. Ich glaube auch nicht, dass es hier im kleveblog.de nur um einen Nutzen geht, sondern mehr um einen Meinungsaustausch.
Und deshalb bleibe ich dabei: Es muss endlich etwas passieren, damit die Probleme und negativen Entwicklungen entschärft werden. Die vielen Handlungsempfehlungen unterschiedlicher Experten, die ich nicht alle hier in meinen Kommentaren aufgeführt habe, wurden nur teilweise bereits umgesetzt – manche eben gar nicht, und diese beinhalten die von mir hier in diesem Forum ziterten Empfehlungen. Und eben diese Empfehlungen zielen darauf ab, ein Kleve zu gestalten, das für alle Zielgruppen einschließlich eigene Einwohner attraktiver wird und nicht, wie hier wiederholt irrtümlich behauptet, es ginge nur EINIGE Klever.
Wenn es also darum gehen sollte, einen Nutzen in diesem Forum herbeizuführen, dann könnte rd den Blog hier auch abschalten.
Für mich ist und bedeutet …..
„Kleve, die Vielfalt am Niederrhein“
Es gibt
– Kleve, im Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein (25554): 528 Einwohner (31.12.2024)
– Kleve, im Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein (25779): rd. 405 “ -„-
– Kleve, Kreisstadt NRW – Niederrhein (47533): über 53.000 Einwohner (Ende 2024)
Kann man da nicht offiziell für „Kleve am Niederrhein“ plädieren?
Ergänzung zu 94
Ein paar mehr Schwäne sollte man vielleicht vorhalten. Und damit sind keine Sitzgelegenheiten in der City gemeint…
Aber die Politik scheut davor zurück, die „Schwanenstadt“ offiziell zu machen.
@95 Gerade wenn jemand noch jünger ist, erstaunt mich der Hinweis auf die Niederländer.
Aber „Jemand“ hat es ja dann in 88 relativiert.
Bin im Kranenburger Raum aufgewachsen und wir waren mehr Richtung Niederlande als Kleve orientiert. Ich war jede Woche in Holland, teilweise mehrmals. Auch heute bin ich noch regelmäßig in Nimwegen u. a. Es wäre sehr unangenehm, wenn die Holländer es nicht gut fänden, Deutsche beim Einkaufen anzutreffen.
Die Region diesseits und jenseits der Grenze wächst immer mehr zusammen. In Kranenburg gibt es bilingualen Unterricht in den Schulen.
„Jemand“ könnte ohne großen bürokratischen Aufwand morgen nach Holland ziehen und jeden Abend in einem Albert Hejn aufschlagen.
Und das ist alles gut so.
Leute, es nutzt doch nichts, eine Leerstelle mit Marketingschlagworten füllen zu wollen. Das gesamte verbale Instrumentarium der Werbewirtschaft hat es bisher nicht vermocht, die Probleme zu lösen, an denen Kleve als winziger Teil der westlichen Zivilisation krankt. Allerdings gehört es zu den Erfolgen der Marketingwissenschaften, einigen wenigen Leuten zu ermöglichen, mehr Geld zu verdienen.
Es gibt viele Vorschläge, Kleve lebenswerter zu machen als es bisher der Fall ist. Und zwar allen Klevern, nicht nur einigen. Leuchtturmprojekte blieben bisher unbeachtet, die sind also kein Ausweg. Schlagworte allein (‚Fairtradestadt, Radfahrerstadt‘) sind ebenfalls ungeeignet. Solange es keinen Konsens über ein THEMA für die Entwicklung der Stadt gibt, werden wir uns immer in isolierten Einzelmaßnahmen und im Streit um Worte verheddern.
Konkrete Beschlüsse (z.B. im Rahmen Verkehrsentwicklung) kommen erst später. Diese müssen natürlich diskutiert werden. Das geschieht umso einfacher, je klarer das Thema den Diskutanten ist. Nicht die Marke ist wichtig, sondern die Entwicklungsrichtung.
@82:
da muss man nicht zählen, es reicht schon ein Blick auf den Kundenparkplatz vom Kaufland und sie wissen, wer gerade dort einkauft…
Zudem ist es kein Unding, dass die Niederländer hier kaufen kommen.
Sie meinen, dass „Jemand“ kein älterer Menschen ist. Wäre dann nicht die logische Schlussfolgerung, dass er überhaupt Grenzen innerhalb der Europa nur vom Hören/Sagen kennt und diese überhaupt nicht „live“ mit Passkontrolle und Schlagbaum erlebt hat?
Benno
Schwanenstadt Kleve – zwischen Rhein und Reichswald
Aus meiner Sicht kommt nichts Anderes in Frage. In der Presse ist sie das ja auch längst.
@ 83 Wo kommse her?
Aus Kleve!
Dat is doch da wo das Schweizerhaus is😀. Da war ik och mal. War super😘
Und?.Fährste nochmal hin?
Watt soll ich da? Eine Stunde Fahrt mit det Auto!!!
Ey, hier gibbet die Schwanenburch.
Watt will ich mit de Schwanenburch? Schwäne gucken, oder watt?
Burgen gibbet bei uns auch genug zu sehen. Watt soll ich da nach Kleve fahren?
Hiet gibbet abba auch den Forstgarten mit vielen alten Baumarten!
Na und, wenn ich Bäume gucken will, gehe ich hier innen Wald!
Den Reichswald hat Kleve ja auch. Da kannze toll spazieren und reiten.
Ne, watt sachse denn jetzt? Winnitou oder watt?
Jetzt sach ma ehrlich, watt gibbet in Kleve, für dat ich dahin fahren soll? Habe gelesen, dass et dat Schweizerhaus nimmer gibt.
Wir haben nen Tiergarten.
Ah, is der besser als der Duisburger Zoo?
Besser vielleicht nicht, abba kleiner. Und ein Museum haben wur in Kleve auch. Direkt auffe andere Strassenseite von den Zoo.
Museums gibbet doch in jede Stadt. Mit Kunst kenn ich mich doch nich so aus. Watt soll ich da?
Einkaufen und schoppen kannst du hier. Wir haben eine Fussgängerzone, von unten nach oben.
Haben wir die hier nicht auch bei uns, eine Fussgängerzone? Watt is in Kleve anders?
Hier sind ganz viele Holländer. Die triffste hier. Da kommste dir vor wie in Utlaub.
Wenn ich Holländer sehen will, dann fahre ich nach Holland und nich nach Kleve. Da sehe ich dann auch echte Windmühlen.
Boah, du bis ja mit nix zufrieden. Für watt würdest du denn eine Stunde irgendwo hinfahren?
…
@88 Sie können machen, was Sie möchten, aber schieben Sie es nicht auf die Niederländer.
Ihr Kommentar 88 ist schon nachvollziehbarer.
Ich habe es auch gerne, wenn die Läden leer sind. Aber wenn sie es immer wären, gäbe es sie bald nicht mehr. Obwohl ich im Alltag vieles zügig mache, bin ich beim Einkaufen langsam. Nach einem Tag am Laptop ist es manchmal Erholung, in einem Supermarkt rumzulaufen… wo alles so schön geordnet ist und es nur um Primärbedürfnisse geht. Also, wenn Sie doch mal im Edeka Brüggemeyer einkaufen sollten, und Sie sehen jemanden lange auf die große Auswahl an Milchprodukten gucken, ohne unbedingt ein Produkt aus dem Regal zu nehmen, dann könnte ich das sein… Das ist dann die Phase, in der ich runterkomme vom Arbeitsalltag.
Vielleicht meditieren wir das nächste Mal zusammen am Joghurtregal.
@90
Es hat hier niemand von einer kleinen Zielgruppe geschrieben. Eine Destination sollte immer mehrere Zielgruppen snsprechen und begeistern.
Vielleicht lesen Sie sich mal die Beqerbubgsunterlagen für die LAGA Kleve 2029 durch. Darin wurden vorbildlich dee Quellmarkt und die Zielgruppen für das Projekt dargelegt, klassifizierz und quantifiziert und schliesslich mit Isochronen anhand benchmarks vorausgegangener LAGAs festgestellt.
Und genau eine solche Vorgehensweise braucht bei der Entwicklung eines brands für die Stadt Kleve schließlich auch…
Kleve soll durch Vielfalt und Vielseitigkeit für die Menschen „glänzen“!
Eine kleine Zielgruppe für eine Marktorientierung hervor zu heben, ist völlig uninteressant, weil sich dann andere Menschen, die nicht bedacht werden, ausgegrenzt und unbeachtet fühlen.
Das soll und darf nicht sein …..
Speziell über das Gebiet „Niederrhein“, gibt es, wie wahrscheinlich viele wissen, sehr viel zu lesen, um sich ggf. bei Interesse zu informieren oder einfach unverbindlich anzunehmen.
z.B. ein Textbaustein aus einer Lektüre:
„Entlang des Rheins zwischen Niederlande und Ruhrgebiet gestalten heimische und internationale Unternehmer vor allem aus den Branchen Energie, Chemie, Elektrotechnik/Maschinenbau, Agrobusiness, Logistik, Textil/Bekleidung sowie Tourismus das Wirtschaftsbild am Niederrhein.“
Und viele Informationen mehr ……. u.a. ….. standort-niederrhein.de
….. niederrhein.de
Wirtschaftsstandort Niederrhein
@82 ab Donnerstags wird es schon schwer, nach der Arbeit bei Kaufland mal in Ruhe einkaufen zu gehen. Mich nerven diese verstopften Gänge, Träumende Einkäufer, die jeden Artikel in jedem Regal in Augenschein nehmen müssen und dabei vollkommen ihre Umgebung und sich selbst ausblenden. Überall stehen Einkaufswagen, Papierwagen oder Produktewagen „im Weg“. Ich bin da wahrscheinlich ein ganzes Stück weit spezieller als der 0815 Deutsche Einkäufer, aber mich nervt und stresst das unfassbar, ich brauche beim Einkaufen einfach meine Ruhe.
Natürlich ist es ein Stück weit Bequemlichkeit, keine Frage. Aber manche Produkte, die ich wöchentlich kaufe, sind bei Picnic auch günstiger als in egal welchem Laden. Kombiniert mit aktuellen Angeboten, die den Warenkorb natürlich auch beeinflussen, spare ich jedes Mal 7-10€ im Vergleich zum Einkauf im Laden. Wieso also sollte ich diese Möglichkeit nicht nutzen?
Ich brauche nun bis nach Neujahr weder bei Picnic bestellen, noch in einem Laden einkaufen zu gehen.
Und, mal ganz unter uns. Wäre ich Niederländer, würde ich in Kleve doch ganz sicherlich einkaufen! Ich kann die Menschen alle verstehen, die das hier machen, bei den Lebensmittelpreisen dort ist das doch vollkommen nachvollziehbar!
Auch der Combideal an der Tankstelle, für 1000€ Volltanken + Ziesen kaufen, ist absolut begreifbar.
@83
Ich höre eher : ‚Ach, da waren wir früher immer Schuhe kaufen.‘
@80 Anmerkung
Ergänzung:
„Deshalb reicht es nicht zu behaupten, dass Kleve eine Marke ist. Es muss auch so beworben werden.“
Es macht erst dann Sinn, dass die Marke beworben wird, wenn sie mit Themen und Inhalten gefüllt ist.
Und da geht es dann los: Wer sind die Zielgruppen? Mit welchen Themen und Inhalten erreicht man sie, damit verbunden: Welche Anreisemotivationen und Aufenthaltsmotivarionen werden die Zielgruppen durch die Themen und Inhalte angesprochen, wie werden die Isochronen definiert (verwende Benchmarks) usw.
Es reicht nicht aus, irgendwelche Standortfaktoren aufzuzählen, sondern ein Paket zu schnüren, dass den Zielgruppen gefällt.
@80 Anmerkung
Es freut mich, dass Sie Ahnung über Destinations-Marken-Entwicklung haben.
Ich bin ganz bei Ihnen und ihren Ausführungen im Kommentar Nr. 80.
@77
Selbst das halte ich für eine gewagte These….
Wo kommse her?
Aus Kleve!
Dat is doch da wo das Schweizerhaus is😀. Da war ik och mal. War super😘
@81 Benno
Ich bekomme am Abend immer alles, was ich brauche. Meistens sind dann mehr junge Leute da, aber dass dann so viele Niederländer da sind, ist mir noch nicht aufgefallen.
Ich halte es schlichtweg für übertrieben. „Jemand“ ist kein älterer Mensch und lässt meiner Meinung nach aus reiner Bequemlichkeit die Picnic-Wägelchen für sich fahren, nachdem er einmal in einem Supermarkt auf zehn Niederländer getroffen ist.
Finde auch die Aussage, dass man über Picnic wegen der Niederländer bestellt (die Situation wäre eine „Katastrophe“), grenzwertig. Mal gut, dass es keine Syrer sind… dann wäre der Aufschrei groß.
Und hat „Jemand“ wirklich durchgezählt, wie viele Niederländer da waren, oder war es ihm insgesamt einfach zu voll?
Und es klingt auch so, als wäre es ein Unding, wenn Niederländer hier einkaufen. Daran sieht man, dass es gar nichts nützt, wenn Zollämter an der Grenze wegfallen, wenn es im Kopf immer noch die Schlagbäume gibt…
@ 79 Chewgum:
aber ist es nicht so wie in Post 72 geschildert? Wer berufstätig ist und die Möglichkeit hat, nur zu bestimmen Zeiten einkaufen zu gehen, um dann festzustellen, dass manche Angebote schon vergriffen sind, wird halt über Picnic einkaufen.
Auf der anderen Seite gibt es dann gute Steuereinnahmen dank unserer niederländischen Nachbarn.
Benno
@76 Wir wissen das alles, aber die meisten da draußen nicht.
Deshalb reicht es nicht zu behaupten, dass Kleve eine Marke ist. Es muss auch so beworben werden.
Und das Wichtigste: Der Markenkern muss erkennbar sein. Das kann nicht alles Mögliche sein, so funktionieren Marken nun mal nicht.
Der Niederrhein reicht nicht als „Dachmarke“, zumal da als Assoziation vor allem Wasser und Wiesen auftauchen. Wie abwechslungsreich die Landschaft gerade im Kreis Kleve ist, lässt sich daraus nicht erkennen für die, die die Gegend noch nicht kennen. Es wird eher ein unrichtiged Bild vermittelt, da Kleve nicht mal am (Haupt-)Rhein liegt.
@72 Wenn man will, findet man für alles Gründe.
@75
Das ist richtig, – die Frage ist, ob ein Bekanntheitsgrad in Venray wirklich ein Masstab sein kann, wenn das umgekehrt (bei ca. gleicher Einwohnerzahl) auch nicht der Fall ist.
Dachte eigentlich das wäre deutlich geworden …… 🙂
Aber war da nicht auch mal was mit teuren Dienstreisen zu irgend so ner Immobilienmesse nach München, um Kleve so richtig auf die Weltbühne zu heben ?
🙂
„Und wieviele Klever/innen haben schon mal was von ‚Venray‘ gehört?“
Gehört sicher schon, aber die wenigsten waren wahrscheinlich mal da.
Aber es ging um Kleve un darum, dass von der Kreisstadt in NRW sicher viele mal gehört haben, aber jenseits von Krefeld kaum jemand weiß, wo sie liegt.
Es gibt im Leben auch die Möglichkeiten, Einiges relativ zu betrachten. So auch, ob bei Menschen, die „Kleve am Niederrhein“ nicht kennen, um bei dem Beispiel aus 61. zu bleiben, „St. Moritz“ bekannt ist? 🙂
„Kleve“ hätte den Vorteil mit dem „Niederrhein“ als Dachmarke für Fernmärkte, die Zweimarken-Strategie mit geschütztem Qualitätssiegel anzubieten und zu agieren, „Kleve am Niederrhein“.
Das vielfältige Angebot des Niederrheins, z.B. durch Geschichte, Wirtschaftsstandort, Touristik, Bildungswesen, auch mit Blick in Richtung LAGA 29, ist von großem Vorteil,
Kleve bietet eine große Vielfalt an Angeboten und Möglichkeiten mit Zukunftsorientierung.
Das zeichnet Kleve aus.
Kleve soll und darf nicht in eine „Einthema-Schublade“ gesteckt werden!
Die Region Niederrhein ist global durch, z.B. Bildung (HSRW), Forschung, Standort für internationale Wirtschaft, auch zukunftsstrebend gut aufgestellt und vernetzt.
Wie zu lesen war, konnte der Kreis Kleve auf der ReiseWelt 2025, begeistern.
Speziell Kleve bietet eine große Vielseitigkeit, die Verbindung von Geschichte, Kultur, Wirtschaft, Bildung, Natur, sportliche Aktivitäten u.v.m. …..
Meines Wissens nutzt das Berufskolleg Kleve auch das Erasmusprogramm Plus für europäische Praktika und Vernetzung.
Sehr gut besucht sind auch immer die Klever Forstgartenkonzerte in der Konzertmuschel im Blumenhof.
Auch die, vom Klevischer Verein, fantastischen Klavierkonzerte „Klaviersommer“ im Blumenhof, erfreuen sich besonderer Beliebtheit.
Nicht zu vergessen …… der Tiergarten Kleve, ist ein Besonderer, er ist seit diesem Jahr Mitglied im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) und Partner der ZGAP.
@68. Zorro hat Recht „Klever sind clever“! 🙂
Cleve, als ehemaliger Kurort in der Mitte des 19. Jhdts, wurde vorzugsweise von wohlhabenden Preußen und Niederländern besucht.
Es ist doch sehr positiv zu betrachten, dass auch gegenwärtig unsere europäischen, niederländischen Nachbarn nach Kleve kommen. Auch wenn es bei manchen wegen des Einkaufs ist. Aber sie lassen dabei auch Parkgebühren in Kleve ;-).
Wenn man manchmal beim Einkauf halbleere Regale vorfindet, liegt es aber an der Filialleitung, die nicht genug Ware geordert hat!
Leider muss man auch bemerken, dass es dieses große Bahnproblem gibt!
Kann die Stadt Kleve oder der Kreis Kleve, die Bahn auf wirtschaftliche Nachteile verklagen? Es werden doch schon lange, nachweisliche Pflichten verletzt.
Fazit …….. Kleve hat große Wertschätzung verdient!!!
KLEVE ist eine MARKE, man muss sie einfach zukunftsorientiert schützen lassen.
Hoffentlich spart man nicht am falschen Ende …..
@74 SpoyBoy
Meines Wissens geht es hier um Kleve und nicht um die Image-Qualität von Venray
meinte : @69
@64
Und wieviele Klever/innen haben schon mal was von ‚Venray‘ gehört?
🙂
(Zur Info für diese: Stadt vergleichbarer Grösse zu Kleve mit sauberen Bahnhof ohne Bedrohungsszenarien und mit zuverlässigen Zugverbindungen mit sauberen Fahrzeugen ….. 🙂 )
Wegen der Niederländer, die zum Einkaufen hierher kommen, habe ich mich nun bei Picnic angemeldet. Durch die Woche nach der Arbeit immer wenig Zeit dazu gehabt und das Wochenende ist, allseits bekannt, eine Katastrophe dafür.
@70 Anmerkung
Genau das sind die Punkte.
Die ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH aus Köln hat vor einigen Jahren im Auftrag der Tourismus Niederrhein GmbH eine Studie erarbeitet. Es ging um die Frage, wie es um das Image und der Bekanntheit der Region Niederrhein steht und wie sich die Region Niederrhein als Destination aufstellen könne. Es wurden zunächst Standortanalysen (harte und wriche Faktoren etc.) erarbeitet usw und schließlich Strategien entwickelt, die in drei Schwerpunktthemen mündeten, die es (weiter) zu entwickeln galt und sodann zu vermarkten galt, um das Image, das Profil der Region nachhaltig zu verbessern. Es wurde bei der Standort-Analyse festgestellt, dass die Region Niederrhein einen weit unterdurchschnittlichen Bekanntheitsgrad im Vergleich zu anderen Destinationen unseres Landes aufweis. Das hatte zur Folge, dass die Anreisezahlen und auch die Zahlen der Verweildauern trotz zahlreicher Angebote, sehr gering waren.
In diesem Kontext wurde eine repräsentative bundesweite Probandenbefragung gemacht – unter anderem mit der Fragestellung bzw Aufgabe, Begriffe zu nennen, die die Befragten mit dem Niederrhein verbinden. Die Ergebnisse waren aufschlussreich, denn es wurden zahlreiche Begriffe genannt, die nun wahrlich nichts mit dem Niederrhein zu tun haben. Vielmehr konnten manche eher der Destinstion Rheinland zugeordnet werden. Die Region Niederrhein war eben zu unbekannt. Und so wunderte es nicht, dass die Stadt Köln wiederholt genannt wurde und der Region Niederrhein zugeschrieben wurde.
Nun ist die Region Niederrhein als Maktrostandort zu sehen und schon diese Region hatte ein massives Imageproblem.
Heruntergebrochen auf die Images der Städte innerhalb dieses Makrostandortes kam das folgende heraus: Bei der oben beschriebenen Befragung wurde die Stadt Xanten mehrfach genannt. Eine bedeutende Zahl der Befragten kannte Xanten und ordnete diese Stadt richtigerweise der Region Niederrhein zu. Das lässt erkrnnen, dass es die Stadt Xanten seit langen geschafft hat, sich als Marke zu schärfen und daraus erfolgreich ein Image zu generieren, dass eine sehr weite Entfaltung erwirkt. Xanten hat nämlich die römische Geschichte zusammen mit dem LVR und RVR so gut und richtig vermarktet, dass es die Stadt dadurch ein Image bzw ein Profil erhalten hat. Es hat funktioniert. Städtebau, die Aufbereitung und Erschließung der baulichen Relikte aus der Römerzeit, die Weiterentwickung uvm wurden thematisch aufeinander abgestimmt und miteinander verbunden und damit das Profil, das Image der Stadt erfolgreich platziert.
Kleve hingegen wurde bei der Befragung kein einziges mal genannt. Das lässt erkennen, das dieses kleine bisschen „Image“ Kleves, das im Kommentsr Nr. 62 konstruiert oder besser gesagt, heruntergebrochen wird, nicht ausreicht, um im gebotenen und erforderlichen Maße etabliert hat. Kleve hat ein solches eignenes Image nicht. Daher auch die zahlreichen Handlungsempfehlungen aus den unterschiedlichen Millieus.
Kleve hat – ähnlich wie Xanten – eine Geschichte, einen starke Historie, die ein grosses Potential birgt, daraus im Sinne der Destinations-Entwicklung ein scharfes Image/Profil zu kreieren und den Bekanntsheitsgrad flächendeckend zu erhöhen. Und wenn es nicht die Geschichte, die Historie ist, dann gibt es noch zahlreiche andere Standortfaktoren, mit denen weiterentwickelt ein einzigartiges Image/Profil kreiert werden könnte. Leider verweigern die Verantwortlichen im Rathaus aus Verwaltung, WTM und Politik schon seit vielen Jahren, sich dieser Aufgabe ernsthaft anzunehmen. Die Klever WfG verneinte sogar die Sinnhaftigkeit, sich einet solchen Aufgabe anzunehmen – unfassbar! In Xanten hingegen wurde sich einer solchen Aufgabe bereits vor mehreren Dekaden zurück angenommen – mit Erfolg, wie man heute vielfach ablesen kann.
Also, in Köln habe ich noch niemanden getroffen, der sagte: Kleve, da muss ich mal hin.
Viele wissen so ungefähr, wo es liegt, aber mehr auch nicht. Meist muss man noch dazu sagen: hinter Xanten an der niederländischen Grenze. Für die meisten hat Kleve die Bedeutung von Velbert, also keine.
Unter Kunstfreunden ist Kleve wegen der Museen bekannt. Sie kommen für einen Tag oder ein Wochenende. Das ist es aber auch schon.
Dass es die HSRW gibt, wissen in Nicht-EU-Ländern wohl mehr Leute als in Deutschland.
Für Holländer hat Kleve aber eine Bedeutung. Das ist die Zielgruppe. Sie kommen hierhin zum Einkaufen und für Restaurants. Das sollte so bleiben.
Aber hier wird darüber gemeckert. Selbst Worte wie „Plünderung“ fallen.
@64
All diese Aufzählungen machen noch lange keine auagefüllte Marke aus. Die Bekanntheit von Kleve reicht nicht einmal bis ins niederländische Venray.
Es gab doch mal den Slogan : Klever sind clever…! Ich meine zur 750 Jahr Feier gab es den sogar als Aufkleber…diese 750 Jahr Feier ist mir noch im Gedächtnis geblieben…sie war schön organisiert und es war echt viel los ! Ich kann mich gut erinnern, dass ich im CD Geschäft Wasserstraße oder Elpee die CD „Us von Peter Gabriel“ gekauft habe…darum gut haften geblieben.
Dieser Slogan…hatte was
@63.
Ist ja nett, dass Sie den Vergleich lustig finden.
Ich denke Sie wissen genau, dass es nur ein Vergleich ist, wie man strategisch vorgehen kann.
Das hat also nichts mit Ihrer Aussage der Einwohnerzahl, der fehlenden Berge und dem fehlenden Schnee zu tun.
Kleve hat überaus sehr vieles Positives zu bieten! Man muss es nur einfach „aufheben“ und und den Menschen mit Freude und Geschick anbieten.
Aber das wissen Sie ja selbst …..
Vielleicht sollten einige Menschen in Kleve freundlicher und nicht knurrig oder zynisch sein …. auch das fühlen Einwohner und Gäste ….. 😉
..hallo Ralf ! Trotz Tschechen Piva 🍺 PR ,den alten sozialistischen Geist inspirierend, keine Chance …meine Fresse, das tut 🤏🏼 weh. 😢 😁
KLEVE ! Mal ein 🤏🏼 „Pilsner Urquell“ Gedanke 🤭 Kleve mit seiner „großartigen 1000 Jahre Historie “ 🙄😁 sollte sich Gedanken machen ob nicht ein großer Name aus dem Zoo der Sozialisten Creme eher passen würde ? Karl Marx Stadt ( Chemnitz ) ist zufällig wieder frei 👍🏼 Engels bietet sich auch an ,passt evtl. schön ins Portfolio der ⚫ ? 🤔 😎
@62.
Die Stadt Kleve, als Mittelzentrum, ist bereits durch ihr regionales, wie auch internationales Profil, bekannt.
Das „Schwanenlogo“ (abgeleitet aus Kleve’s Historie) ist z.B. DAS spezifische Markenkern-Attribut.
z.B. ist das Kfz-Kennzeichen „KLE“ ein direkter Markenbezug.
Kleve als Hochschulstadt für die internationale Studentenschaft, belegt überdies die Markenwahrnehmung.
Nun ist Kleve auch eine „Fairtrade-Stadt“.
Es gibt noch sehr viele Wahrnehmungen und Traditionen in viele Richtungen, für KLEVE als MARKE, es müsste nur endlich geschützt eingetragen werden.
Das wäre die einfache Aufgabe für „Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve GmbH“!
Der Vergleich mit St. Moritz ist lustig…
Die aktuelle Einwohnerzahl: ca. 5000 (Ende 2024) – also weniger als 1980. Wahrscheinlich wegen der vielen Hotels.
Leider fehlen Kleve die (richtigen) Berge, Schnee und die Skipisten. Da braucht man sich keine Sorgen um Investoren zu machen. Da kommen die Prominenz, die Touristen, die Gastronomie, Hotellerie und die Einzelhändler von selber.
@61
„KLEVE braucht keine „Marke“, „KLEVE IST eine MARKE“!“
KLEVE ist der Name der Stadt. Aus Sicht eines Destinationsmarketing ist Kleve nicht im Ansatz eine Marke.
@59. HP.Lecker
Meines Wissens können! Stadtentwicklungskonzepte (z.B. ISEK) überhaupt, höchstens 10 bis 15 Jahre! als strategischer Planungsrahmen für konkrete Projekte und Maßnahmen, ohne Gesetzmäßigkeit, angewendet werden.
Wenn, gelten nur die Orientierungsrahmen, und können aktuellen Gegebenheiten angeglichen werden.
Wie wir alle wissen, war da auch für lange Zeit einer außergewöhnlichen Pandemie, die alles zum Stillstand gebracht hat, und noch immer u.a. anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen.
Also kann man nur damit arbeiten, was aktuell ! vorhanden ist.
KLEVE braucht keine „Marke“, „KLEVE IST eine MARKE“!
Man müsste diese eben nur als „offiziell geschützte Marke“ eintragen lassen.
Man kann dafür einfach, wie schon gebräuchlich und bekannt, das „SCHWANEN-LOGO“ benutzen.
„Kleve“ wäre nicht nur eine Stadt, sondern ein „wertvolles Markenzeichen“, das aktiv geschützt und verwaltet wird, um den exklusiven Status zu erhalten.
Nehmen wir z.B. „St. Moritz“ (eingetragene und geschützte Marke):
1808: 184 Einwohner
1880: 394 Einwohner
1910: 3.197 Einwohner
1980: 5.900 Einwohner
……. und was ist „St. Moritz“ heute?
Für uns alle möge eine schöne, friedvolle, zukunftsorientierte, erfolgreiche Zeit einhergehen!
@56 Rainer Hoymann
„…Diese Aussage gibt meines Erachtens dem richtigen Weg vor. Kleve hat viel zu bieten: die Schwanenburg, den Alten und den Neuen Tiergarten, historisch und kulturell interessante Ortsteile mit jeweils eigenen Geschichten, eine landschaftlich reizvolle und abwechslungsreiche Umgebung, mehrere Museen sowie attraktive Fahrrad- und Wanderwege etc..“
Ihre Aufzählung umfasst längst nicht alles, was Kleve zu bieten. Zu dieser Aufzählung sollte m.E. eine Aufzählung hinzugestellt werden über all das, was Kleve zudem bieten KÖNNTE.
Dabei geht es m.E. im wesentlichen darum, auch festzustellen, welche Anreise- und Aufenthaltmotivationen die Menschen haben. Reicht das aus, was Sie aufgezählt haben, damit Menschen 0,5 Stunden, 1,0 Stunde oder gar 1,5 Stunden Anreise nach Kleve auf sich nehmen und wenn ja, in welcher Größenordnung. Eine solche Frage stammt aus dem kleinen 1×1 der Destinationsentwicklung. Übrigens, in den Bewerbungsunterlagen für die LAGA Kleve 2029 wurde das vorbildlich dargestellt. Es wurden sogenannte Isochronen gezeichnet, die Bevölkerungsstrukturen erfasst und anhand von benchmarks zu anderen LAGAs prognostiziert, wie wie Menschen sich auf den Weg nach Kleve zur LAGA machen würden. Ich denke, IHNEN, werter Herr Hoymann, erzähle ich da nichts Überraschendes bzw. Neues.
Die Handlungsempfehlungen, die ich zusammengetragen haben, sind inzwischen vor einigen Jahren zurück niedergeschrieben worden und haben bis heute nicht an Aktualität verloren, was ich sehr erschreckend finde. Der Kommentator „?“ stellt dies zwar pauschal in Frage, liefert keinerlei Begründung oder Glaubhaftmachung für seine Behauptung.
Ich teile Ihre Meinung, dass die LAGA Kleve 2029 hier einen Teil der Rückstände heilen wird und ich teile auch die von Ihnen beschriebenen Defizite.
Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest!
@55 ?
Überholt? Never ever. Überzeugen Sie mich mit Argumenten, dass Sie Recht haben!
Ich zitiere noch einmal aus dem Schriftstück des Beirats der WfG:
„…Dafür ist es erforderlich, zunächst Grundlagenarbeit für ein „Image-Etikett“ zu erarbeiten, um dann anhand der gewonnenen Erkenntnisse weitere Schritte einzuleiten und konkrete Maßnahmen umzusetzen. Hilfreich hierfür können auch die Ergebnisse der Standortfaktoren-Analyse sein. Wichtig ist in diesem Prozess, dass sich Kleve eindeutig bekennt.
(…)
… Der Beirat der WfG empfielt …, ein „Etikett für Kleve erst auf Erkenntnissen über die Stärken der Schwanenstadt zu definieren und auf dieser Basis das Einführen und Umsetzen dieses Images konstruktiv und im Sinne einer positiven Entwicklung für Klever mit weiteren Akteuren zu diskutieren.“
Wenn diese Handlungsempfehlung der WfG aus dem Jahr 2014 überholt sein soll, wie Sie behaupten, dann nennen Sie mir doch bitte mal die Quellen, in denen ich
die Standortfaktoren-Analyse,
die Listung der Stärken der Schwanenstadt,
die Ergebnisse einer Einführung und Umsetzung eines Images
finde. Und vergessen Sie bitte nicht, konkret hervorzuheben, welches Etikett, welche Marke, welches USP, welches Profil, welches Image etc. für Kleve gilt, mit dem sich die Stadt im regionalen Kontext von anderen Städten hervorhebt.
Sie scheinen ja im Thema zu sein. Ich bin gespannt. Lösen Sie auf, ich nehme das Fragezeichen…
Ideen:
– Stadtschreiber/in
– regelmäßige Stadtführungen
– Mehr Radstationen
– Reichswald ohne WKA
– Neue Stadtbibliothek/Mediothek/VHS
– Kneipp Anlage auch am Forstgarten
– Förderung der Ansiedlung von Gastronomie und Ärzten
– Verstärkte Kooperation mit der HSRW
– Niederländisch-Kurse an jeder Schule
– Erholungsort Rindern
– Es zumindest hinkriegen, die Grünkohlwoche richtig zu bewerben
Eine kleine Katastrophe sind ja viele Websites von Klever Läden, Restaurants und Unternehmen.
Und ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten zwei, drei Wochen nach Preisen im Einzelhandel fragen müsste, weil die Ware nicht ausgezeichnet war.
Den Berg abtragen. Kleiner Scherz.
#55 Ich wünschte mir, daß es so wäre. Ist es aber nicht leider nicht.
„Die Analysen haben gezeigt, dass Kleve eine typische Unterpositionierung aufweist. Das bedeutet, dass vorhandene Potenziale nicht ausgeschöpft werden und es einer klaren Profilierung sowie neuer Impulse bedarf, um die bestehende Stagnation zu überwinden.“
Diese Aussage gibt meines Erachtens dem richtigen Weg vor. Kleve hat viel zu bieten: die Schwanenburg, den Alten und den Neuen Tiergarten, historisch und kulturell interessante Ortsteile mit jeweils eigenen Geschichten, eine landschaftlich reizvolle und abwechslungsreiche Umgebung, mehrere Museen sowie attraktive Fahrrad- und Wanderwege etc..
Um diese Potenziale zu heben, sind jedoch Investitionen notwendig. Die LaGa 2029 in Verbindung mit der Modernisierung der Innenstadt kommt hierfür zur rechten Zeit. Allein wird dies jedoch nicht ausreichen. Kürzungen wie die Reduzierung des Museumsetats um rund 100.000 Euro oder der Tiergartenunterstützung um nahezu 300.000 Euro weisen – trotz aller Sparzwänge – in die falsche Richtung.
Solange es zudem noch eines Vereins bedarf (des „Klevischen“), um das Wahrzeichen der Stadt, die Schwanenburg, anzustrahlen – und sämtliche Kosten von den Vereinsmitgliedern getragen werden –, ist der sprichwörtliche Groschen bei den Verantwortlichen offenbar noch nicht gefallen. Schade.
Zum Glück muss man nicht die Vergangenheitslektüre aus 2009, 2014 usw. lesen ….
Das ist doch alles längst überholt.
Zurück zum Thema. Weg vom „Kino-Fokus“, zurück zur Innenstadt.
Ich blicke mal ebkes zurück:
Im August 2013 habe ich mir die Arbeit gemacht, sämtliche einschlägige Handlungsempfehlungen in diversen Expertisen zusammenzustellen, die als „gemeinsame Schnittmenge“ zu sehen waren. Es geht um die Stärkung des Standorts Kleve durch… lest selbst:
Zitat meiner Zusammenfassung:
1.
“ Im Stadtentwicklungskonzept der Stadt Kleve aus dem Jahr 2009 wurde erkannt:
„Deutlich kristallisierte sich … ein Punkt heraus, auf den noch keine eindeutige
Antwort gegeben werden konnte: Mit welchem Profil/Image kann sich Kleve
im regionalen Kontext von anderen Städten hervorheben?“
(Quelle: Stadtentwicklungskonzept Kleve aus dem Jahr 2009, Seite 17)
2.
Des Weiteren wurde im Jahr 2012 erkannt:
„Die unzureichende Vermittlung von Identität und Status nach außen
schränkt die Wiedererkennbarkeit ein, insgesamt wird die Besuchsbereitschaft
dadurch verringert.
Aufgabe: Wesentliche Aufgabe muss es sein, die Marke Kleve mit konkreten
Produkten und damit langfristig auch mit Werten aufzuladen.“
Weiter heißt es:
„Die Analysen haben gezeigt, dass Kleve eine typische „Unterpositionierung“
aufweist. Das bedeutet: Potenziale bleiben ungenutzt und es bedarf einer
neuen Profilierung und neuer Impulse, um die Stagnation zu überwinden.“
(Quellen: „Fachbeitrag Tourismus zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans der Stadt Kleve“, Abschlussbericht vom 31.08.2012, Seiten 14 und 21.)
3.
Ferner war in einem Zeitungsartikel in der Rheinischen Post/Grenzland Post vom
05.08.2011 anlässlich der Suche nach einer Zusatzbezeichnung auf den
Ortseingangsschildern der Stadt Kleve folgendes zu lesen:
„…Hintergrund ist ein Gesetzesentwurf des Landes, mit dem in Zukunft
Zusatzbezeichnungen auf Ortsschildern erlaubt werden sollen. Bisher war dies
nur in Ausnahmefällen möglich. Dafür bedarf es aber einem überregionalen
Alleinstellungsmerkmal. Köln zum Beispiel hat es da als „Domstadt“ sehr leicht,
andere Städte müssen länger suchen – so wie Kleve.
Die Stadt selbst wirbt mit der Bezeichnung „Hochschulstadt“. Wenngleich dies
in der Region durchaus einzigartig ist, so ist eine „Hochschulstadt“ überregional
betrachtet keine Besonderheit.
…
Mit der Umsetzung lassen sich die Städte und Gemeinden indes noch Zeit. Zeit
für die Bürger, noch weitere Ideen zu entwickeln.“
(Quelle: Artikel Rheinische Post mit dem Titel: „Was macht Kleve aus?“, http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/was-macht-kleve-aus-1.1350044)“
Zitat Ende
Es handelt sich um eine Reihe von Handlungsempfehlungen aus den genannten Expertisen und Artikeln. Diese Empfehlungen zielten darauf ab, die festgestellten Mängel in der Positionierung und Markenbildung der Stadt Kleve zu beheben.
Zusammengefasst: Die wesentlichen Handlungsempfehlungen waren:
A.
Entwicklung eines klaren Profils/Images: Die Stadt muss herausfinden, mit welchem spezifischen Profil oder Image sie sich im regionalen Kontext von anderen Städten abheben kann, um eine eindeutige Antwort auf diese strategische Frage zu finden.
B.
Markenbildung mit konkreten Inhalten: Eine wesentliche Aufgabe muss es sein, die „Marke Kleve“ mit konkreten Produkten und damit langfristig auch mit Werten „aufzuladen“, um die Identität und den Status nach außen besser zu vermitteln und die Wiedererkennbarkeit zu erhöhen.
C.
Schaffung neuer Impulse: Es bedarf einer neuen Profilierung und neuer Impulse, um die diagnostizierte Stagnation zu überwinden und die ungenutzten Potenziale auszuschöpfen.
D.
Suche nach einem überregionalen Alleinstellungsmerkmal: Die Stadt wurde ermutigt, ein Merkmal zu finden, das überregional betrachtet eine Besonderheit darstellt (im Gegensatz zur „Hochschulstadt“), um die gesetzlichen Voraussetzungen für eine offizielle Zusatzbezeichnung auf den Ortsschildern zu erfüllen.
E.
Bürgerbeteiligung bei der Ideenfindung: Den Bürgern sollte Zeit gegeben werden, weitere Ideen für eine solche Zusatzbezeichnung zu entwickeln.
In einem Schriftstück der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Kleve mbH vom September 2014, unterzeichnet von Frank Ruffing (Vorsitzender des Beirates der WfG) an mich steht u.a. zu lesen:
Zitat:
„… Bereits vor einiger Zeit wurde in und für die Stadt Kleve das Thema eines „Etiketts“ (damals auch im Zusammenhang mit einem Zusatz auf den Ortseingangsschildern der Stadt Kleve) erörtert und diskutiert. Seinerzeit wurde jedoch entschieden, keinen „Beinamen“ für die Stadt Kleve zu vergeben, um Kleve in seiner Außendarstellung nicht auf eine Ausprägung hin allein zu reduzieren. Die Stadt Kleve sollte sich daher erneut sehr behutsam überlegen, ob und wenn ja, welches „Etikett“ sie sich geben möchte (in anderen Kommunen ist dies in der Vergangenheit nicht immer geglückt!). Hier sollten vor allem die Stärken und Vorteile der Stadt sowie die entsprechende Zielgruppe erkannt und definiert werden. Dafür ist es erforderlich, zunächst Grundlagenarbeit für ein „Image-Etikett“ zu erarbeiten, um dann anhand der gewonnenen Erkenntnisse weitere Schritte einzuleiten und konkrete Maßnahmen umzusetzen. Hilfreich hierfür können auch die Ergebnisse der Standortfaktoren-Analyse sein. Wichtig ist in diesem Prozess, dass sich Kleve eindeutig bekennt.
(…)
… Der Beirat der WfG empfielt …, ein „Etikett für Kleve erst auf Erkenntnissen über die Stärken der Schwanenstadt zu definieren und auf dieser Basis das Einführen und Umsetzen dieses Images konstruktiv und im Sinne einer positiven Entwicklung für Klever mit weiteren Akteuren zu diskutieren.“
Zitat Ende.
Alsoooo… Handlungsempfehlungen für gebotene Schritte gibt es seit langer Zeit viele. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Kleve sah all diesen Handlungsempfehlungen grundsätzlich skeptisch entgegen. Zarte Versuche, sich den Handlungsempfehlungen Folge zu leisten, verliefen im Sande. Und nun? Nun diskutieren wir seit Jahren, und auch hier wieder, über Schwächen der Innenstadt. Bewegt wird spürbar nix.
Und nun?
@52 Nein.
@48
Frage: Ist der viel zu früh bei einem Verkehrsunfall in Pfalzdorf verstorbene Thorsten Peters, dessen Eltern und Oma das zweite Kino in Goch, die Lichtburg, betrieb, ein Abkömmling von Bob Peters?
@49 Können wir bitte noch ein Hallenbad dazu tun?
Die Verlagerungen an den Stadtrand finde ich auch ungünstig. So hält man keine Leute in der City.
@45 Zorro
Ja, das Projekt war von Beginn an interessant und die der erste Arbeitskreis war auch mit vielen interessanten Menschen besetzt. Ich freue mich, dass es schließlich gelungen ist, durch eine gemeinnützige Körperschaft eine neue Betreiberschaft zu finden, die dem alten Kino wieder Leben eingehaucht hat. Ich habe viele tolle Kindheitserinnerungen an dieses Kino.
„Aber das funktioniert in Kleve „glaube“ ich nicht…weiß/oder kann nicht erklären, warum dass meiner Meinung nach-nicht funktionieren wird.“
Nicht so pessimistisch. Zwar tummeln sich auch in Kleve viele Bedenkenträger für irgendwie alles herum und manchmal entsteht sogar der Eindruck, kleveblog.de sei der zentrale Treffpunkt dieser Leute (zu denen ich mich hin und wieder auch mal zähle), aber ich habe auch festgestellt, dass es auch in Kleve viele Engagierte gibt, die etwas bewegen oder bewegen wollen.
Ist das nicht widersprüchlich?
Man bemüht sich Kleve umweltfreundlich zu machen, lagert aber z.B. die immer gut besuchte und für die Menschen wichtige VHS Kleve, an den neuen Standort an den Stadtrand aus, den man fußgängig schlecht erreichen kann.
Ein Gebäude für Allgemeinbildung, also VOLKSHOCHSCHULE, gehört in die Stadtmitte, das von ALLEN auch gut zu Fuß zu erreichen ist.
Thema „Kleines Kino“ mit besonderem Filmangebot:
Die Stadthalle Kleve wurde so ge- und ausgebaut, dass sie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten bietet.
Man kann sie auch sehr gut fußläufig erreichen, also auch umweltfreundlich gedacht.
Wäre es da nicht möglich, auch die „Kunstform Film“, mit in das Programm zu integrieren?
Es wäre auch keine Konkurrenz zum derzeitigen großen Kino, das außerhalb ist, und man es zu Fuß sehr schlecht erreichen kann.
@43 Otto Skoetsch stammte aus Essen und war ein paar Jahre in den USA, wo er u. a. als Filmvorführer arbeitete. Dann kam er zurück nach Deutschland und gründete 1911 die Gocher Lichtspiele. Aus der Ehe (Heirat 1916) mit Wilhelmine ging Sohn Karl hervor, der später die Tante von Bob Peters heiratete und ab 1961 das Kino weiter führte.
Das Goli hat eine interessante Geschichte.
Heute gibt es aber nur noch Ehrenamtliche, die den Betrieb organisieren.
https://www.golitheater.de/historie
@ 32 Stefan Schuster :
Bitte mir eMailen.
Meine eMail kam zurück.
@HPL
Dass soviel Aufwand im Goli betrieben wurde/musste, wusste ich nicht (Brandschutz etc.). Dann ist es eine tolle Leistung dieses Kino/Theater so superb eingerichtet und zu einer kulturellen Bühne gemacht zu haben. Ich sehe und höre immer wieder von Lesungen/Aufführungen oder auch reinen Infoabenden und natürlich Filmen!
Aber das funktioniert in Kleve „glaube“ ich nicht…weiß/oder kann nicht erklären, warum dass meiner Meinung nach-nicht funktionieren wird.
Aus Scheiße lässt sich kein Gold machen,
dass gilt auch für Kleve…
.muss man nicht gut finden, aber sollte man akzeptieren oder sein Glück woanders suchen..
Oder aktiv versuchen die Situation zu verbessern, aber nicht durch äußern von Luftschlössern oder Capt. obvious Kommentaren ..
@39
Das Kino gehörte den Eheleuten Skötsch, die die Idee aus Amerika mitbrachte und das Lichtspielhaus gründeten. Zuletzt war es Wolfgang Skötsch, der es schließlich abschloss und an einen Gocher Unternehmer, dessen Namen ich allerdings unter Verschluss halte, verkaufte. Der verkaufte es schließlich weiter an einen städtischen Betrieb.
In der Tat, es werden im Goli Theater auch andere kulturelle Veranstaltungen abgehalten. Zuletzt war ich dort, als mein langjähriger Freund und Filmemacher sowie Buchautor Sascha J. seinen Film über die Historie der Stadt Goh, in denen auch Zeitzeugen zu Wort kamen,dort vorführte.
Ein tolles Konzept, das der Goli-Verein da auf die Beine gestellt hat.
@40
Doch, Goch hat auch Konkurrenz. Denn die Gocher fahren auch nach Kleve, Geldeen pp. zu den Kinos. Jeder Euro, der dort ausgegeben wird, wird nicht im Goli Theater ausgegeben.
@41
Fände ich eine tolle Sache.
@41 Gute Idee! Wie das Rozet in Arnhem. Allerdings: Ohne Knete, keine Fete. Doch zu bedenken gilt: „„Keiner will in eine kulturelle Wüste ziehen“. Die Demografie vertieft die Kluft zwischen armen und reichen Städten. Ökonom Martin Junkernheinrich warnt: Trotz Finanznot nicht am falschen Ende sparen.“ https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/womit-kommunen-im-standortwettbewerb-am-meisten-punkten-koennen/100179391.html (hinter Paywall)
Mein Vorschlag: Stadtbücherei, VHS und Programmkino in einem (neuen) Gebäude…
Nachtrag
Das Goli funktioniert vielleicht auch deshalb auf diese Weise, weil es in Goch keine Konkurrenz gibt.
Ein Programmkino in Kleve würde vor allem in Konkurrenz zum Tichelpark-Kino stehen. Die zeigen da ja auch neben Mainstream und Blockbustern regelmäßig Filme, die Programmkino-Charakter haben. Und haben Parkplätze vor der Tür.
Das Goli in Goch hat eine Sonderform gefunden. Ok, wenn man die Leute dafür hat, die vielleicht auch nicht nur davon leben müssen… Die haben auch noch Bob Peters, der seine Familiengeschichte in Romanen verarbeitet und dann im Goli liest, das mal seinem Onkel (oder so, jedenfalls war es ein Verwandter) gehörte.
@34 Freiläufer
Es freut mich, dass Ihnen mein Vorschlag gefällt. Ich kann auch Ihre Vorbehalte nachvollziehen.
Ich habe in Kleve einschlägige Erfahrungen sowohl mit der Gründung eines Interessens- und Fördervereins als auch mit der Einstellung der damaligen Verwaltungsspitze gemacht. Der damalige Technische Beigeordnete Jürgen Rauer erwiderte, dass man mit Kultur kein Geld verdienen könne und das als Antwort der Schilderung einiger Gedanken zur Ergänzung des kulturellen Angebots in Kleve qua Amt.
Leider fehlen mir inzwischen Lust und Zeit, mich in die Richtung Kultur weiterzuentwickeln. Das überlasse ich gerne all denen, die mglw. bereits schon heute das gebotene Gehör von der Stadtverwaltung bekommen. Deshalb komme ICH Ihrer Anregung, meinen „tollen Vorschlag der Verwaltung“ vorzuschlagen, nicht nach.
@35 Zorro
Ja, Sie haben Recht. Beim Goli Theater in Goch handelte es sich um eine bereits hergerichtetete Infrastruktur, die letzrlich durch den Verein „nur“ noch ertüchtigt werden musste. Man kann schon fast sagen, dass es sich hier um optimale Voraussetzungwn gehandelt hat. Ich habe in meinem vorletzten Satz das „nur“ deshalb in Anführungsstriche gesetzt, weil es auch für den Verein damals redensartlich dicke Bretter zu bohren galt. Abgesehen von der Beseitigung der Verwüstung, die ein vorheriger Kinobetreiber, der das Kino für eine kurze Zeit erfolglos wieder als kommerzielles Kino wiederbeleben wollte, hinterlassen hatte, war insbesondere der bauliche Brandschutz eine hohe Hürde: Vor Allem der Stoffbehang an den Wänden des Kinosaals war eine dicke Nuss. Schon damals, als auf Initiative von Rüdiger Wenzel, der frühere Wirtschaftsförderer der Stadt Goch, ein erster Arbeitskreis gegründet wurde (zu dem ich auch gehörte), war klar, dass sich dieses Problem nicht ohne Weiteres beseitigen lassen sollte. Beschichtungstechniken aus der Automobil-Industrie wurden in Erwägung gezogen, all das ergab aber keine Lösung.
Dieser unverhältnismäßig hohe Aufwand darf dsshalb durchaus in Relation gestellt werden zu den Aufwendungen, die in Kleve erbracht werden müssten.
@Jemand, #33: Danke für Ihre Zahlen.
Es ist schade, dass so manche „Stadtpflanze“ meint, die „Landeier“ seien zum Versauern verurteilt …… 😉
Kino – Programmkino, funktioniert meines Erachtens in Kleve nicht. Wir sind nicht in Köln/Hamburg/Düsseldorf. Dazu kommt, dass jeder Netflix/Prime etc. Zu Hause hat und „zumindest mich“ , dass ganze „Geglotze“ sowieso schon „nervt“.
Goli Goch ist anders…da war schon immer ein Kino samt Bestuhlung drin und hatte Bestand…dazu finden dort auch Kultur/Lesungen/ etc.pp statt…jährlich auch „Rocky Horror Show“ – „sehr zu empfehlen mit Reis / Klopapier und Trash“.
Da das Geschäft (Kiesow) recht groß ist, auch nach hinten raus mit Treppe nach oben und unten etc. Wird es nicht einfach werden…
Man macht sich hier Gedanken, hat sowieso nix mit zu „Kamellen“ und ich erwarte „nix gutes-schönes“, wie auch immer.
„31 HPL “
Das ist ein toller Vorschlag und die Idee dahinter.
Nur ist es leider so, das die Verwaltung alles andere als Kulturell auf der Höhe ist.
Inklusion, Integration, Teilhabe und Integration werden hier oftmals aus meiner Sicht nicht genügend berücksichtigt.
Hinzu kommt das leere Stadtsäckle.
Aber einen Interessenverein mit niederschwelligen Angeboten und Barrierefrei würde ich begrüßen.
Schlagen Sie Ihren tollen Vorschlag gerne einmal der Verwaltung vor.
Gerade zur LAGA könnte ich mir ein Angebot wie dieses gut vorstellen.
@32 BRW sagt 1100€/m² Kaufpreis…. Als Vergleichswert könnte ich den gewerblichen Mietspiegel der Stadt Bocholt anbieten, im Innenstadtbereich liegt dieser bei 10-17,50€/m².
Weiß hier jemand was im Durchschnitt ein m² Gewerberaum in Kleve-City an Pacht/Miete kostet?
Von Kiesow zum Kino
Warum auch nicht – finde ich gut.
Das älteste Kino des Landes, das Goli Theater in Goch stsnd nach seiner Schließung lange unbenutzt herum. Diverse Initiativen, das Kino wieder zu beleben, verliefen erfolglos. Der bauliche Brand- und D3nkmalschutz waren die Hauptgründe. Dann gründete sich ein eingetragener gemeinnütziger Betreiber-Verein, der das Kino renovierte, sanierte und auch modernisierte, wobei es seinen nostalgischen Charme bis heute behalten hat. Er nahm d3n Kinobetrieb wieder auf und stellt bis heute die Location auch anderen kulturellen Zwecken und Veranstaltungen zur Verfügung. Auch einen wirtschaftlichen Zweckbetrieb unterhält der gemeinnützige Verein. Zweimal wurde die Immobilie inzwischen verkauft und befindet sich nun in städtischer Hand, während der Verein offenbar sehr erfolgreich als Betreiber des Kinos arbeitet. Diese Erfolgsgeschichte zeigt, dass der Betrieb eines alternativen Kinokonzepts funktionieren kann. Warum also nicht auch in Kleve ein Konzept auf die Beine stellen?
@29 Ich bin sehr für kleine Programmkinos wie z. B das Off Broadway in Köln.
In Großstädten funktioniert das auch noch, aber hier?
Kommunale Kinos tragen zu lebendigen Innenstädten und zur Kunstform Film bei.
Es gibt bestimmte Filmvorführungen mit eventueller anschließenden Diskussion in gemütlicher Runde.
Die Eröffnung eines „Schachtelkinos“ kann für eine Stadt wie Kleve, ein lohnendes Unterfangen sein.
Kleine Kinos in NRW können für besondere Programme, Förderungen bei der Film- und Medienstiftung NRW sowie über die bundesweite FFA beantragen.
Man könnte auch europäische Programme (Europa Cinemas) usw. anbieten.
Es gibt viele positive Punkte für ein kleines Kino …..
@25 Marktanalyse
Heisst es doch, dass der Wurm dem Fisch schmecken sollte, nicht dem Angler.
Deshalb hatte ich auch den Kommentar Nr. 18 geschrieben.
@10 „Bei der geplanten Innenstadtgestaltung bis 2029 sollte die Hälfte der jetzigen Ladenflächen gestrichen werden, weil der Leerstand zunehmen wird.“
Wer soll das bitteschön streichen?
@23 Unrealistisch, seit den Streaming-Diensten erst recht. Da kann kein kleines Kino mithalten.
@22 Was Marktchancen hat, darüber müssen potenzielle Ladenbesitzer nachdenken.
Ich glaube, manche denken darüber nicht lange genug nach, gehen zu sehr von ihren eigenen Interessen und Vorlieben aus.
[…]
@21 Was machst du dann noch in Kleve?
Allgemein gedacht …… ich vermisse hier in der Innenstadt, immer noch, ein kleines, gemütliches Kino, das man auch zu Fuß erreichen kann.
Naja, Wohnraum aus dem ehemaligen Geschäft zu machen, halte ich für schwierig. Aber andererseits fehlt es in Kleve an gutem (!) Wohnraum, die ganze Baubranche und auch das Ausschreiben neuer Baugebiete ist ja doch sehr stark ins Stocken gekommen.
Mir sind da gerade nur 2 Gebiete bekannt, wo es in Kleve noch freies Bauland gibt. Und das muss man sich ja auch erstmal leisten können.
Ich habe aber so partout auch keinen Vorschlag, was in der Fußgängerzone fehlt und gut in die Räume einziehen könnte.
Eine Vegane Fleischerei vielleicht?
Da Kleve sowieso tot ist (nur der Klever bekommt das scheinbar nicht mit) kann man aus dem Laden doch bezahlbaren Wohnraum machen. Der fehlt nämlich tatsächlich.
Alles andere braucht niemand…
@17
„Selbst wenn der Konsument das doppelte von Heute verdienen würde, was soll er mit dem ganzen Kram?“… kaufen, kurz nutzen und dann wegwerfen. Wie reich bzw. wohlhabend muss eine Gesellschaft sein, die sich diese Müllberge leisten kann.
@rd und chewgum
Sorry Leute, aber in meiner Aufzählung habe ich extra das Adjektiv „gut‘ verwendet.
Wer Tobacco and more für einen“guten “ Zigarrenladen hält ist vermutlich Nicht- oder Zigarettenraucher. Da wünsche ich mir Herrn Edler zurück.
Und wer Quartier für einen guten Fleischladen hält – Au weia…..
Ich möchte übrigens bei Henk betonen, das der eine wunderbare Auswahl und eine engarierte Beratung hat und wir sehr gerne dort einkaufen – aber halt Käse, das ist meiner Meinung nach seine Kernkompetenz.
@17 LeClerc
Ich fände mal die Ergebnisse einer empirischen Erhebung durch die WTM interessant, wie sich die Ziel- und Interessensgruppen der pot. Einkäuferschaft in der Klever Innenstadt zusammensetzt.
Sie habrn selbst zwei Konsumtypen in Ihren Kommentar beschrieben. Da fiel mir direkt das Kartoffel-Diagramm der Sinus-Millieus ein, die bspw von Marktforschern für solche Fälle als Werkzeug genutzt wird.
Die beiden Konsumtypen, die Sie beschrieben haben würde ich in die Kategorie der Hedonisten bzw der Performer sowie die im unteren Bereich der Einkommen in die Kategorie der Postmateriellen.
Es wäre doch mal interessant, dass „wir“ über das „die Niederländer kaufen hier ein, sonst wäre Kleve schob tot“ hinauskommen.
Ich sehe es ähnlich wie Sie in Ihrem ersten Satz, LeClerc: Innenstadt sollte neu gedacht werden.
https://www.sinus-institut.de/sinus-milieus/sinus-milieus-deutschland
Wer die Welt nur noch in Konsum versteht, hat es scheinbar noch immer nicht begriffen.
Innenstädte und Konsum, das ist Vergangenheit.
Selbst wenn der Konsument das doppelte von Heute verdienen würde, was soll er mit dem ganzen Kram? Es gibt die Protzer denen es nicht Teuer genug sein kann und das auch zeigen. Dann die die es sich nicht Leisten können und man es ihnen auch ansieht. In einer Welt wo nichts mehr Sicher scheint, jede noch so kleine Meinungsverschiedenheit sofort zu Handgreiflichkeiten führt. Alle gegen Alle und jeder nur für sich. Regeln sind nur Gängelei vom Staat. Überall fühlt man sich übers Ohr gehauen, logisch das da viele nicht mehr mitmachen. Lösungen hab ich dafür leider nicht. Nur eins weis ich, wir müssen mit dem Auskommen was da ist, alle miteinander.
Reiner Sportladen: Intersport
Und 5) Quartier
Diese Convinience-Produkte sind wirklich eine Seuche und werden selbst da verwendet, wo man es eigentlich nicht zu erwarten braucht, preislich gesehen.
3) Finest Tobacco and more, Kavarinerstraße
4) Wein Peters
5) Henk
@ 4 Zorro
Ich könnte die Liste endlos fortsetzen….
1) einen (italienischen) Feinkostladen
2) ein Restaurant, das auf Convinienceprodukte verzichtet
3) einen guten Zigarrenladen
4) einen guten Spirituosenladen
5) einen guten Fleisch/Fischhändler
Ok, zugegeben – wohl ein antiquierter und genusslastiger Wunsch….
@ 2:
Wurden Sie denn bei Action auch gut beraten? Wurden Ihnen auch die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien dort erklärt? Wickelt Action auch Reklamation für Ihren „Schnapper“ ab?
Benno
Die strukturellen Probleme der Klever Einkaufsmeilen sind bekannt und werden seit Jahren von der Stadt und einigen betroffenen Eigentümers resigniert akzeptiert. Bei der geplanten Innenstadtgestaltung bis 2029 sollte die Hälfte der jetzigen Ladenflächen gestrichen werden,weil der Leerstand zunehmen wird.Einziger Zugang wird das Büro der WTM Kleve sein.
@2
„Billig will ich“ ! … ich habe schon manchen dieser (Aktions-) Koffer aufgeplatzt auf Kofferbändern in Flughäfen gesehen und konnte gar nicht damit aufhören, weg zu schauen. Qualität hat halt ihren Preis.
Zwischen alter Post und Neue Mitte gibt es vier Barbershops… meist nur männliches Personal.
@5 Die Innenstadt wird erhalten bleiben, aber dann hauptsächlich nur noch solche Läden und Nagelstudios, Dönerbuden etc. haben.
Und alle, die ständig im Internet bestellen, haben dazu beigetragen, dass andere Läden aufgeben müssen.
Sollte Galeria verschwinden, wird dieser Trend noch beschleunigt. Hohe Mieten in der City sind dann bald nicht mehr realistisch.
Die Innenstadt wird für viele insgesamt unattraktiver, die Leute fahren gleich nach Nimwegen, Krefeld, Duisburg und Düsseldorf. Oder bestellen noch mehr im Internet.
Mir stellt sich bei solchen Meldungen immer wieder aufs Neue die Frage, was eine Innenstadt einer Mittelstadt wie Kleve leisten muss, um eine solche Attraktivität er erhalten, dass die Zentralitätskrennziffer in solche Höhe schnellt, damit der lokale Einzelhandel ein lohnenswertes Geschäftsdasein fristen kann. Aufenthaltsqualität ist zunächst eine Vokabel. Die braucht „Fleisch am Knochen“…
„Ohne Rücksicht auf Verluste“
Hhm…
Der Trend nimmt kein Ende … er nimmt gerade Fahrt auf. In 10 Jahren wird man die Klever Innenstadt kaum mehr wiedererkennen.
Der Einzelhandel wie man ihn kannte ist quasi am Ende. Hohe Mieten, Kosten für Personal, Energie und Versicherungen, von Gewerbesteuer ect. noch gar nicht zu reden…
Die jährlich immer größeren Zuwächse beim Onlinehandel kommen ja schließlich irgendwo her!
Es gibt in Zukunft noch diverse Ketten – von denen auch immer mehr genaustens durchrechnen in welcher Stadt und Region ein Ladenlokal noch gerechtfertigt ist.
Alle 2-3 Wochen liest der interessierte Beobachter landesweit auch noch von „Schieflagen“ und Insolvenzen genau solcher Ketten.
Bleiben kurzfristige Trends und Hoffnungen wie so ein Bubble Tea Laden oder eben die bekannten Brillen-/ Handyläden oder der letzte Strohhalm „Shop-in-Shop“ wo sich ein Paketdienst (mit-)einnistet und bald schon mehr Kunden hat als der eigentliche Laden.
Oder die fast nur noch orientalischen Frisierläden wo neben Haaren gleich noch anderes mitgewaschen wird?!
Ausgenommen sind und bleiben die Lebensmittelketten – die verlagern sich aber seit Jahren schon ausserhalb von Innenstadt Zentren.
Ich wünsche mir:
1.) einen Klamottenladen für Jugendliche – aber bitte Marken
2.) einen 1.a Hifi Laden mit Schallplatten und/oder Musikinstrumenten
3.) ein reines Sportgeschäft
4.) einen Lego Store
5.) ne Art Manufactum oder so
Sonst fällt mir nix ein
Solange nicht noch mehr ….&more kommt und auch bitte kein Fielmann in diese Filiale zieht, oder noch ein Barbier, oder noch ein Handyladen etc, bin ich zufrieden, oder auch nicht. Was sollte denn sonst kommen? Ich wünschte mir immer ich einen Lebensmittelladen IN der Innenstadt, so wie früher Kaisers/Schätzlein.
Furioses Finale !
Ein Travellkoffer kostet bei Kiesow 190 Euro. Im furiosen Finale mit 50 Rabatt 95 Euro. Bei Action bekommt man einen ähnlichen Koffer für 25 Euro. Und bei Woolworth hat man die Qual der Wahl bei solchen Koffern in der
Preisspanne von 40 bis 60 Euro.
In der Klever Unterstadt wird es still,
Lichter gehen aus, ein Schaufenster zu viel.
Wo Stimmen waren, hallt nun nur Raum,
vom Einkauf, vom Leben, bleibt es ein Traum.
Doch zwischen Staub und leeren Fassaden,
liegt noch Hoffnung auf einen neuen Laden.