Wer hätte das gedacht? Obwohl die Studentenzahlen überall sinken, meldet die Hochschule Rhein-Waal nach der Auswertung der Einschreibezahlen für das Wintersemester einen überraschenden Anstieg der Studierenden!
Mit 1.291 Erstsemesterstudierenden ist die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) in das Wintersemester 2025/26 gestartet. Damit konnte die Hochschule gegenüber dem Vorjahr deutlich mehr neue Studierende gewinnen. Während es im letzten Jahr noch 1.070 Erstsemester waren, ist in diesem Jahr nach Ablauf der Einschreibefrist eine Steigerung der Einschreibezahlen um rund 20 Prozent zu verzeichnen. Damit studieren zum Stichtag 31. Oktober 2025 insgesamt 6.242 junge Menschen an den beiden Hochschulstandorten in Kleve und Kamp-Lintfort.
Seit dem Wintersemester 2020/21 geht die Zahl der Studierenden in Nordrhein-Westfalen (NRW) zurück. Umso erfreuter zeigt man sich an der Hochschule Rhein-Waal, dass diese Entwicklung hier gegenläufig ist. Hier sind die Einschreibezahlen in diesem Jahr deutlich positiver ausgefallen als im vorangegangenen Wintersemester. „Damit ist eine wichtige Trendwende eingeleitet“, so Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal. „Zwar wurde die Zielzahl in Bezug auf das Wintersemester knapp verfehlt, aber dank der hohen Nachfrage im Sommersemester stehen wir bezüglich der Zielwerte für das Gesamtjahr sehr gut da.“
Der Hochschulpräsident sieht die Entwicklungen der HSRW insgesamt positiv: „Die Welt verändert sich rasant. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit – all das sind Themen, die in den kommenden Jahren entscheidend sein werden. Wir als HSRW haben unsere Studiengänge zukunftsfähig ausgerichtet und bereiten unsere Studierenden auf die Herausforderungen der Zukunft vor.“ Neuerungen gibt es in diesem Wintersemester besonders an der Fakultät Technologie und Bionik. Hier wurde das Bachelorangebot inhaltlich und methodisch neu aufgestellt. Zudem wurde der Studiengang Nachhaltiger Tourismus der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie konzeptionell angepasst. Die neuen Angebote stießen auf rege Nachfrage.
Mit ihren zukunftsfähigen Studiengängen trägt die Hochschule zur Fachkräftesicherung in der Region und darüber hinaus bei. Befragungen der Absolventen und Absolventinnen der HSRW belegen, dass 71 Prozent nach Abschluss ihres Studiums in NRW bleiben (88 Prozent verbleiben in Deutschland); bezogen auf die internationalen Absolventen und Absolventinnen liegt die Verbleibequote für NRW bei 46 Prozent (für Deutschland bei 73 Prozent). Im Akademischen Jahr 2025 haben insgesamt 789 Studierende einen Abschluss an der HSRW erlangt.
Besonders spannend wird es im kommenden Jahr für alle Hochschulen in NRW, wenn aufgrund der Rückumstellung von acht auf neun Jahre Gymnasialzeit ein Abiturjahrgang praktisch ausfallen wird. In ganz NRW rechnen die Hochschulen damit, dass dann deutlich weniger junge Leute ein Studium beginnen. Dies wird die HRSW voraussichtlich weniger stark betreffen, denn über die Hälfte ihrer Studierenden kommt nicht aus NRW, viele kommen aus dem außereuropäischen Ausland. Locker-Grütjen blickt optimistisch in die Zukunft: „Durch die internationale Ausrichtung unserer Studiengänge werden unsere Studierendenzahlen durch die Umstellung von G8 auf G9 weniger stark beeinflusst. Zudem hilft uns die Nähe zu den Berufskollegs in Kleve, Geldern und Wesel, die diese Umstellung nicht betrifft.“

Dr. Annett Schmeck als neue Kanzlerin der Hochschule Rhein-Waal ernannt
Eine personelle Veränderung gibt es auch in der Leitung der HSRW: Am 30. Oktober 2025 wurde Dr. Annett Schmeck von Ministerialdirigent Ralf Thönnissen, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW), als neue Kanzlerin der Hochschule Rhein-Waal ernannt. Ihre Amtszeit beginnt am 1. November 2025.
Die neue Kanzlerin freut sich auf die kommende Zeit: „Ich durfte bereits die ersten Kolleg*innen kennenlernen und bin von der Motivation, die ich verspüren durfte, begeistert. Diese Hochschule ist etwas Besonderes. Die breite Studierendenschaft, geprägt durch viele internationale Studierende, ist in unserer Region ein Alleinstellungsmerkmal und macht die Hochschule einzigartig.“ Dr. Annett Schmeck wurde am 25. Juni 2025 durch die Hochschulwahlversammlung zur neuen Kanzlerin der Hochschule Rhein-Waal gewählt. Ihre Amtszeit beträgt acht Jahre.
Dr. Schmeck führte zuletzt als Geschäftsführerin die Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Diese Funktion hatte sie seit 2019 inne. Zuvor war sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Duisburg-Essen tätig und anschließend als Projektmanagerin bei der Stiftung Mercator GmbH, Essen. Die gebürtige Essenerin studierte Diplompsychologie an der Ruhr-Universität Bochum und erwarb ihre Promotion an der Universität Duisburg-Essen. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Ebenfalls anwesend bei der Ernennung war Prof. Dr. Aloys Krieg, Hochschulratsvorsitzender der Hochschule Rhein-Waal. Er gratulierte Frau Dr. Schmeck im Namen des Hochschulrates: „Wir gratulieren Frau Dr. Schmeck zu ihrer Ernennung und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr.“


Durch den neuen VHS-Standort und die dort getätigten Investitionen (Baumaßnahmen) im und am Gebäude ist doch entschieden, dass beide Einrichtungen nicht unter ein Dach kommen (werden/sollen) und übrigens auch nie auf den Minoritenplatz. Denn da müsste erst noch gebaut werden, sprich entweder von einem Investor, der sich hinterher seine Rendite durch die Miete (also im Falle der VHS/Bücherei Steuergelder) wieder reinholt oder durch städtischen Eigenbau (bei leeren Kassen!). CK gehört der katholischen Kirche, es ist nicht anzunehmen, dass diese das Gebäude der Stadt kostenlos überließe, außerdem zweifle ich daran, dass die Grundfläche in CK für Bücherei und VHS oder auch nur für eines von beiden reicht, mal abgesehen von den Umbau- und Umzugskosten.
Meine kleine Hoffnung ist eher, dass hier in den nächsten Jahren nicht noch was vom jetzt Vorhandenen eingespart wird…
@64
Ich bin zwar ca. einmal im Monat in der Stadtbücherei, sehe also vor Ort was los ist, aber Termine usw. kann man auch sonst auf den Social-Media-Kanälen sehen und einen Newsletter bekomme ich wegen meines Büchereiausweises auch.
@65 Ja, in dem aktuellen Gebäude nicht. Und da ist auch kein Platz für eine Erweiterung.
Stadtbücherei und VHS Kleve
Für mein Informationsbewusstsein ist weder ein Gebäude noch die Einrichtung maßgeblich, sondern was im Inneren eines Hauses für Bildung und Weiterbildung zu suchen und zu finden ist.
Dafür ist auch ein stadtkernnaher Standort wichtig, der auch fußläufig zu erreichen ist.
Das kann man beim neuen VHS-Standort nicht erkennen. Schade!
@64
Das hat ja auch niemand behauptet. Der Standort der Stadtbücherei ist sicher prinzipiell ok.
War nur eine Idee beides zu kombinieren, VHS und Bücherei. Aber an der Wasserstrasse kann man die VHS wahrscheinlich nicht unterbringen.
So ungünstig ist der Standort in der Wasserstraße gar nicht. Er ist citynah und es gibt Parkplätze vor der Tür. Bessere Standortoptionen rund um den Minoritenplatz sind fast verbaut.
Es ist vor allem das langweilige Gebäude. Die Einrichtung ist funktional, aber nicht attraktiv. Da gibt es ganz andere Gebäude und Konzepte, die dann aber kosten würden. Ein ansprechender Neubau hätte auch in der Wasserstraße Zulauf.
Nicht zuletzt ist die Öffentlichkeitsarbeit der Stadtbücherei noch ausbaufähig.
@62
Der war gut !!
Stimmt
😀
Also zentral ist CK durchaus und mehr Licht als in der jetzigen Stadtbücherei ist mit Sicherheit vorhanden.
Die alte Stadtbücherei am Marstall mit dem schönen 50er-Jahre Neonleuchter gefiel mir am besten. Aber ehrlich gesagt, ob ich als Jugendlicher im Internetzeitalter auch noch Bücher ausleihen würde…. waren eben damals andere Zeiten.
Nutzung von CK als Kirche wär mir am liebsten, aber der jetzige Propst ist ja eigentlich gegen Kirche und für möglichst wenig Arbeit und am besten alles zu Geld machen was geht, – meine Meinung, sorry …. ite missa est…. alles nur Gelaber… im Übrigen hat die Kirche so viel Geld dass man CK auch einfach so offenhalten könnte. Aber sie haben den Menschen ja nicht mal die Kerzenkapelle gelassen. Sorry, ich schweife vom Thema ab….. 🙂
„Man könnte die VHS zusammen mit der Stadtbücherei in Christus-König unterbringen.“
Gute Idee, wenn man sie abschaffen will. Dann kann man nachher sagen, es kommen zu wenige.
Eine Stadtbücherei braucht viel Licht, natürliches Licht und einen möglichst zentralen Standort.
Und modern sollte sie sein.
Das war/ist im Fall des neuen Hallenbads noch schlimmer, würde ich sagen.
Aber sie haben recht: Das ist kein guter Standort.
Man könnte die VHS zusammen mit der Stadtbücherei in Christus-König unterbringen.
Oder in den Marstall, wie früher, aber da ist ja das Gericht drin.
Eine Stadt mit Hochschule gewinnt an Attraktivität. Es gibt mehr Arbeitsplätze (besser in Kleve als woanders, es gab ja Mitbewerber). Es bleiben auch junge Niederrheiner für ein Studium im Kleve (kenne einige, die das machen – hätte ich damals auch gut gefunden) und vielleicht ganz hier. Wenn Forschung und regionale Wirtschaft gut ineinander greifen, zahlt sich das aus. Die HSRW hat da auch spezielle Projekte am Start, u. a. TransRegint. Das Ganze ist ein Schneeballsystem – selbst dann, wenn viele ausländische Studienabsolvent/innen weiter ziehen, überwiegen meiner Meinung nach die Vorteile.
Bei den Studiengängen sollte man noch justieren.
@57
Durchaus sinnvoll.
Das ist zwar sehr weit die Kinder von Kranenburg nach Elten zu fahren (da kann man ja eigentlich gleich durch den Rhein schwimmen lernen 🙂 ) , aber besser als nix. Gut, jetzt kommt ja erstmal dieses Planschbecken.
In Kleve wird man sicherlich schon nachgefragt haben, aber da gibts fürs Schulschwimmen wahrscheinlich keine freien Slots mehr.
Ehrlich gesagt wundere ich mich ein wenig dass eine 50.000 Einwohner-Stadt mit 1 Hallenbad auskommt. Das müsste ja eigentlich von morgens bis abends fürs Schulschwimmen belegt sein.
@56
Ich halte die Hochschule als bereits genannten Gründen (u.a. wer aus der Region studiert da? Ich kenne keine/n) für keinen nachhaltigen Standortfaktor. Es handelt sich nur um steuerfinanzierte Arbeitsplätze, das wird man sich auf Dauer mmeiner Meinung nach, wie gesagt, nicht leisten können.
Kleve bemüht sich sich erkennbar um die Ansiedlung von Industrie, aber nach meinen Beobachtungen springt da so viel an Arbeitsplätzen und Gewerbesteuer nicht raus, im Verhältnis zu dem gigantischen Flächenverbrauch.
Fläche ist das einzige womit Kleve meint(!) punkten zu können. Die angesiedelte Industrie besteht in erster Linie aus sehr flächenverbrauchsintensiven aber personalarmen Unternehmen. Das sind keine Firmen wie van den Bergh oder Hoffmann mit tausenden Arbeitsplätzen auf vergleichsweise wenig Grund und Boden.
Die HSRW ist ein wichtiger Bildungsträger.
Man kann auch als Nichtstudent, an diversen Veranstaltungen mit Gasthörerausweis usw., teilnehmen.
Besonders schlimm ist, dass die VHS Kleve, aus der Stadtmitte an den Stadtrand zieht!
Bildung ist in jedem Alter ein wichtiger Lebensbaustein!
@55.
Das ist nur ein Tipp, falls bei der Bürgerschaft in Kranenburg Interesse besteht.
Zur Zeit der Schließung des Kranenburger Hallenbads gab es keine Hochschule weit und breit.
Dass Kleve eine Hochschule hat, ist ein wichtiger Standortfaktor in einer Gegend mit wenig Industrie.
@51
Dann teilen Sie das doch der Gemeinde Kranenburg mit. Vielelicht sieht die das ja als Alternative zum Schwimmcontainer.
@53
Zurzeit (!) – gibt es keine komplette Schliessung der Hochschule. Warten wir die Zukunft ab.
Aber ein Standort wird bereits geschlossen. Und das kann Kleve genauso passieren.
(Besonders mit dieser Bahnanbindung.)
Das stimmt. Die Hallenbäder wären dringend notwendig. Die FHRW nicht.
???
Aber selbstverständlich wird dies dazu führen. Udn das wird auch über kurz oder lang so kommen.
Die Kommunen werden nicht weiter akzeptieren, dass sie für hochtrabene Hochschulpläne des Landes bluten müssen.
Die Entwicklung geht mit den eingeleiteten Sparmassnahmen schon jetzt dahin.
@52 Der Standort Höxter gehört zur TH OWL mit Sitz in Lemgo und einem weiteren Standort in Detmold.
Es stand nie die gesamte TH zur Diskussion. Der Campus Höxter bleibt auch mit einer neuen Ausrichtung erhalten (Forschung), die Studiengänge werden nach Lemgo und Detmold verlagert.
Insgesamt gibt es strukturelle und inhaltliche Veränderungen bei der TH OWL, aber keine Schließung der Hochschule.
Hochschulschließungen sind eher selten. Eher Umstrukturierungen wie damals bei der FH Köln, jetzt TH.
Der Vergleich mit Schwimmbädern passt einfach nicht. Natürlich ist es blöd, wenn Kinder in Containern schwimmen lernen müssen, vor allem wenn es vorher ein schönes Hallenbad wie in Kranenburg gab. Aber eine Schließung einer Hochschule (Land) würde auch nicht dazu führen, dass Kommunen mehr Geld für Schwimmbäder haben.
@49
Das ist nicht ausgemacht. In Höxter ging es auch ziemlich schnell. Und so viel hängt da in Kleve nicht dran.
@42. u. 50.
Bei großem Interesse kann man auch selber aktiv werden.
z.B.: t Eltense Bürgerbad 1993 e.V.
@47
Die Hochschule wird über kurz oder lang geschlossen.
Macht Dir das keine Bauchschmerzen dass wir Hallenbäder schliessen und Kinder jetzt im Planschbecken schwimmen lernen müssen und wir im Gegenzug solche vergleichweise überflüssigen FH’s in jedem Dorf bauen? Bei denen man schon 15 Jahre nach Eröffnung um die Studentenzahlen zittern muss und wo kaum Leute aus dem näheren Umkreis dran studieren ? Wo ist da der Benefit für die Menschen vor Ort – ausser einer Handvoll steuerfinanzierter Arbeitsplätze ?
Hochschulen haben wir genug, da brauchts Kleve nicht.
Was in den Kommunen fehlt sind KiTa’s, Kindergärten, Schulen und entsprechende Schwimmbäder.
Erstaunlich dass dieser Blog darauf nicht eingeht.
Aber auch Lippens 80. scheint dem blog ja sonstwo vorbeizugehen.
Klar! Er ist ja auch kein ehemaliger Steiner.
🙂
Jedenfalls werden Hochschulen nicht so einfach geschlossen wie Schwimmbäder. Da hängt einfach zu viel dran.
@42.
Es gibt für die Gemeinde Kranenburg u.a. einen Schulentwicklungsplan (Christopherus-Schule) bis Schuljahr 2030/31 abzurufen.
Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, was diese doch sehr theoretische Diskussion soll. Sparen (im Sinne von weniger Geld ausgeben) bedeutet ja nicht gleich schließen.
Bei dem Beamten hat das auch niemand behauptet, bei den unkündbaren ÖD war das falsch ausgedrückt. Die können ihm Rahmen des Direktionsrechts auf andere Posten versetzt werden wie in der freien Wirtschaft auch.
Beides verunmöglicht aber nicht, – weie Sie auch schon schrieben- die Schliessung einer Hochschule.
Der Anteil unkündbarer ÖD’s dürfte genau wie der der Beamten an der FHRW aber ohnehin sehr übersichtlich sein.
Kündigungen stehen im Übrigen ja jetzt schon im Rahmen der Sparmassnahmen im Raum.
@44 Zum einen gibt es Beamte, wie Sie auch erwähnen. Sie sind per se nicht ordentlich kündbar.
Zum anderen sind unbefristet Angestellte im ÖD nach einer bestimmten Wartezeit nicht mehr ordentlich kündbar (außer sie lassen sich etwas zuschulden kommen). Die Wartezeit müsste bei 15 Jahren liegen. Das ist eben nicht wie in der freien Wirtschaft.
Änderungskündigungen sind grundsätzlich nur möglich, wenn der unkündbare Arbeitnehmer das unterschreibt. Er ist nicht verpflichtet, eine Änderung des ursprünglichen Arbeitsvertrags zu unterschreiben.
Was würde nun passieren, wenn eine Hochschule in NRW geschlossen wird?
Da es sich um Beamte des Landes NRW handelt, können sie in andere Dienststellen des Landes versetzt werden, in eine andere Hochschule, in ein Ministerium, eine Landesbehörde… Eine Versetzung ist nur zulässig, wenn die neue Tätigkeit amtsangemessen ist. Das heißt: gleiche Besoldungsgruppe, vergleichbare Verantwortung, keine unzumutbaren Verschlechterungen. Wenn es gerade keine passende Stelle gibt, ist die Zuweisung einer „anderweitigen Tätigkeit“ möglich, aber nur befristet.
Bei unkündbaren Angestellten gäbe es eine Weiterbeschäftigungspflicht. Das Land NRW ist dann verpflichtet, diesen Beschäftigten eine andere zumutbare Stelle anzubieten, z. B. in einer anderen Hochschule, in einem Institut, in einer Verwaltungseinrichtung des Landes oder je nach Aufgabenprofil auch in Ministerien oder Landesbehörden. Die neue Aufgabe muss zumutbar sein, aber nicht unbedingt identisch mit der alten.
Im Arbeitsvertrag steht in der Regel ein entsprechender Versetzungsvorbehalt.
Also: Weder Beamte noch tariflich unkündbare Angestellte können wegen einer Hochschulschließung gekündigt werden.
Aber wir können festhalten (und da haben Sie Recht): Eine Hochschulschließung wäre rechtlich möglich.
Allgemein:
Eine Vertragsänderung ist z. B. möglich, wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis ordentlich kündigen kann (bei nicht unkündbaren Arbeitnehmern). Dann kann er einen neuen, geänderten Vertrag vorlegen. Der Arbeitnehmer hat dann die Alternative: unterschreiben oder einen neuen Job suchen. Lehnt er das neue Arbeitsangebot ab, gilt die ausgesprochene Kündigung als Beendigungskündigung.
Oder es gibt eine Vertragsänderung in beiderseitigem Interesse ohne vorhergehende Kündigung. Ich bin zum Beispiel mit der achten oder neunten Vertragsänderung tätig.
@43
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/hochschule-hoexter-keine-zukunftsperspektive-100.html
Unbefristet heisst doch nicht unkündbar. Das ist nur bei Beamten der Fall und die werden dann woanders untergebracht. Sonst könnte man ja auch keine Schulen schliessen. (Wie in Kleve die Hauptschule Materborn und das Sebusgymnasium)
Aber ÖD-Vertrage sind selbstverständlich betriebsbedingt kündbar wie in der freien Wirtschaft auch. Es sei denn man ist bereits seit 25 Jahren im ÖD aber auch dann sind Änderungskündigungen möglich.
Häha, – wenn unbefristet = unkündbar heisst, wie geil wäre das denn? 🙂 Da würden aber viele Leute aufatmen, besonders in der freien Wirtschaft.
Die Bademeister der geschlossenen Hallenbäder damals sind ja auch mindestens änderungsgekündigt worden.
Der Beamtenanteil der FHRW dürfte sich auf die Professoren beschränken.
@41 Hochschulen werden nicht einfach geschlossen. Sie bekommen dann halt weniger Mittel für Forschung. Aber das Personal hat teils unbefristete Verträge für den Standort Kleve.
Krass wie Kranenburg jetzt das 1991 geschlossene eigene Hallenbad wieder einholt ! Ganz schöner Bumerang.
https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kranenburg-schueler-lernen-schwimmen-im-mini-becken-im-container-aus-uerdingen_aid-131152839
Da frage ich mich ob die Bildungskosten sinnvoll verteilt werden…..eine Hochschule in Kleve für 50% Ausländer und die Kinder in Kranenburg müssen im Container schwimmen lernen?
Schön wäre natürlich wenn alles finanzierbar wäre, aber hier scheint mir doch ein merkwürdiges Ungleichgewicht vorzuliegen. Da wär mir ein Hallenbad in Kranenburg doch lieber als eine Hochschule in Kleve.
So ist es.
Aber das gleiche wird irgendwann auch für die FHRW gelten.
Ja, ist im NRW-Schulgesetz verankert. Aber es hängt von der Infrastruktur vor Ort ab, ist also kein verallgemeinertes Recht.
Es gibt deshalb Bestrebungen, Schwimmbäder zur Pflichtaufgabe für Kommunen zu machen.
Prognose: Wird nicht kommen, weil zu teuer.
@38
Der Schwimmunterricht allerdings schon.
Wenn man dafür die Kinder der eigenen Gemeinde ins Schwimmbad der Nachbargemeinde schickt, muss man halt dafür zahlen. In den meisten Fällen aber wahrscheinlich immer noch kostengünstiger als der Betrieb eines eigenen Schwimmbads.
Für Hallenbäder sind die Kommunen zuständig, aber es ist keine Pflichtaufgabe.
Das Recht auf Bildung leitet sich aus dem Grundgesetz ab, aber das bedeutet ja nicht, dass Kleve eine Hochschule haben muss.
Für die Hochschulen sind die Länder zuständig, die entscheiden können, wo es welche Hochschulen gibt.
@35
Warum wurde dann vor 15 Jahren das Sebusgymnasium geschlossen?
@35
Und wo lernen die Kinder schwimmen?
Und natürlich ist das mit den Hallenbädern vergleichbar. Beides sind sinnvolle Invetitionen die man aber nur stemmen kann wenn man das Geld dafür hat.
Dass Bildung ein Menschenrecht ist rechtfertigt keine Fachhochschule in Kleve. Auch ohne HRW kann NRW das Menschenrecht auf Bildung anbieten.
Wir haben die gleiche Diskussion im Gesundheitswesen: Man kann auch nicht jedes Kleinkrankenhaus halten, aber trotzdem eine ausreichende Gesundheitsversorgung garantieren.
@34.
Man kann doch Hallenbäder nicht mit Bildungseinrichtungen vergleichen.
Bildung ist ein Menschenrecht.
Die FHRW in Kleve wird auf Dauer trotzdem nicht zu halten sein, schlicht zu teuer für NRW so viele Hochschulen zu finanzieren.
Die FH’s unserer Zeit sind die Hallenbäder der 70er. Auch da hätte man sich gewünscht, alle Standorte zu erhalten. Ging nicht.
@3
was für ein Quatsch, internationale Studierende zahlen genauso Semestergebühren wie deutsche auch. Studierenden in Deutschland ist im internationalen Vergleich günstig, und zwar für alle! Das hat nichts mit dem Herkunftsland zu tun.
@31 Grundsätzlich finde ich, das jeder Mensch seine Arbeitsbedingungen finden darf, wie er oder sie möchte. In einer Großstadt, unterwegs mit ÖPNV ist es vielleicht unangenehm, Laptops hin- und herzutragen. Das können Sie für sich aber gerne anders sehen.
Ihre Vorstellungen von den früheren Arbeitsplätzen bei meinem Arbeitgeber entsprechen nicht der Realität. Und selbst wenn es so gewesen wäre, so what.
Mir geht es auch nicht so sehr um meinen Arbeitsplatz, sondern exemplarisch um Erfahrungen mit Hot Desking.
Andere können gerne ihre Erfahrungen einbringen. Das bereichert meiner Erfahrung nach die Diskussion mehr als nur theoretische und allgemeine Betrachtungen.
Btw: Ich lese eine merkwürdige Missgunst und Voreingenommenheit aus Ihren Kommentaren heraus. Nicht zufrieden mit dem eigenen Arbeitsplatz? Dann berichten Sie doch mal…
@chewgum
Wenn Kollegen es als lästig empfinden, dass sie den Laptop hin- und hertragen müssen, ist das Verständnis für eine „normale“ Arbeitswelt wohl ziemlich weit weg. Und Homeoffice können nicht alle in ihrem Beruf machen. Luxusproblem!
Komischerweise stelle ich mir gerade die früheren Arbeitsplätze bei Ihnen gerade so vor, dass der Schreibtisch vollgepflastert ist mit den Fotos der Liebsten, die Schublade voll Süßigkeiten, Kaffee- und Teetasse auf dem Tisch usw.
Ist aber auch egal: In diesem Artikel geht es ja nicht um IHREN Arbeitsplatz. Das ist in den Kommentaren gerade ziemlich ausgeufert.
@24 „Co-Working soll auch kein klassischen 5-Tage die Woche 9-5 Büro sein.
Ist mehr nur für Kurz oder Mittelfristige Lösung.
Wenn z.b. 3 Studenten eine Webseite für einen Kunden in 2 Tagen zusammen bauen.
Lernen ist da wohl nicht so das Ziel außer ein Nerd hält einen Vortrag für andere Nerds.“
Schon klar, Andre Gerritzen, ich weiß, was Co-Working ist. Da treffen sich aber auch oft Leute, die arbeitstechnisch nichts miteinander zu tun haben… und wer’s mag, kann es ja auch gerne machen. Es ist jedenfalls nicht nur was für Nerds.
Die Bemerkung zum Co-Learning war eher allgemeiner Art.
@25 so isses
Es geht nicht um Halbtagsstellen, hat bei uns keiner. Auch nicht um das Teilen von Schreibtischen, denn es sind ja genügend da. Die Situation ist jetzt eine andere: Viele sind drei bis vier Tage in der Woche im Homeoffice und machen teils unterschiedliche Präsenztage. Ich hatte also in den vier Wochen vor Ort immer eine große Auswahl an Arbeitsplätzen.
Alle haben nur noch den Laptop, den man immer wieder ins Büro mitbringen muss, wenn man vorher HO-Tage hatte. Es ist alles so wie es ist jetzt, manches ist unkomfortabler (das Hin- und Hertragen des Laptops finden manche Kolleg/innen nicht so gut), aber die sanierte Etage ist schon ziemlich schön.
Die Clean Desk Policy hat aber noch weitere Gründe.
„Wo geht die Reise hin ?“
Die Frage ist eher, wo die Reise hingehen würde, wenn das jetzt nicht beschlossen worden wäre…
Studentenzahlen sinken demnächst bei neuer „Bedarfswehrpflicht“…wer weiß
Dafür wieder mehr Zivis usw.
Wo geht die Reise hin ?
@23 HPL Danke für den Link, das klingt interessant.
Ich habe allerdings mittlerweile einen selber passgenau ausgestatteten Arbeitsplatz im HO, so dass ich mich mit anderen, weiteren Arbeitsplätzen schwer tun würde. Muss man ja auch bezahlen. Ich war mal mit dem Laptop im Café, das ging, weil ich zu einer schwach frequentierten Zeit da war und nur Routinearbeiten eingeplant hatte, brauche ich aber nicht. Es gibt ja auch Meetings. In der Corona-Zeit hatten wir mal mit ein paar Kolleg/innen feste Zeiträume, in denen wir uns zusammengeschaltet haben und jeder für sich gearbeitet hat. Fragen ja, auch ein bisschen Büro-Talk, aber sonst nur sich sehen können. War aber so merkwürdig, dass wir es schnell wieder eingestellt haben. Alleine arbeiten geht auch sehr gut.
Aber für andere ist das Co-Working vielleicht eine gute Lösung.
Gerade war ich vier Wochen jeden Tag im Büro, das war in Kombi mit Großstadt anstrengend, merkwürdigerweise anstrengender als vor der Corona-Zeit.
Jetzt bin ich froh, wieder kurze Wege zu haben, und wie heute morgen um 8.30 Uhr aufzustehen und um 9.00 Uhr in einer Online-Tagung zu sitzen. Zwischendurch Kaffee holen in der Küche…
@10
Und wer zahlt die Räumlichkeiten? Welcher Vermieter stellt denn so große Büroflächen für eine kurzfristige Vermietung zur Verfügung und hat dabei evtl. noch Investitionskosten, um die Räumlichkeiten anzupassen? Den Sinn sollte man dabei sowieso noch hinterfragen.
@22
Aus Kostengründen ist es für viele Arbeitgeber sinnvoll, den Arbeitsplatz zu teilen. Warum sollte man z. B. einen kompletten Büroplatz für eine Halbtagsstelle einplanen, wenn der die Hälfte der Zeit nicht besetzt ist. Das muss man mal aus Sicht des Arbeitgebers sehen.
@18
Nice. Kannte ich garnicht. Hat mir Google bei der Suche nicht angezeigt. Das nächste Co-Working soll in Geldern sein. In Kleve war ein normales Café als Co-Working-Space angezeigt. Wahrscheinlich hat dort jemand der Suchmaschinen-Optimierung Co-Working eingegeben.
@22
Co-Working soll auch kein klassischen 5-Tage die Woche 9-5 Büro sein.
Ist mehr nur für Kurz oder Mittelfristige Lösung.
Wenn z.b. 3 Studenten eine Webseite für einen Kunden in 2 Tagen zusammen bauen.
Lernen ist da wohl nicht so das Ziel außer ein Nerd hält einen Vortrag für andere Nerds.
@23
Borken schein schon so in die Richtung zu gehen wie ich Co-Working-Space verstanden haben.
Mehr so eine Mischung aus dem Klever Technologie-Zentrum in Modern und einem Co-Working-Space.
Kannte mal 2 Mieter im Technologie-Zentrum und Internet/Netzwerk/Handyempfang war damals eine Katastrophe.
Ein Eventtechniker und ein Bauunternehmer, die eigentlich nur rudimentäres Internet brauchten und die waren schon am meckern. Für moderene StartUps wahrscheinlich nicht tragbar.
Keine Ahnung wie da der aktuelle Anschluss ist.
Mal einen Blick über die Grenze geworfen wo vieles anders ist und dort gibt es einige Angebote.
https://www.guesthousevertoef.com/nl/werken/
https://www.coworker.com/netherlands/nijmegen/dock024
https://workin.space/de/coworking/niederlande/gelderland/nijmegen-6500
@22
Ein Angebot-Mix wäre eine gute Lösung.
Ich krnne das boriGo in Borken (Gründungs- und Innovationszentrum der Stadt Borken). Eine tolle Referenz
https://borigo.chayns.site/
Co-Working oder Co-Learning
Es ist mir schleierhaft, wie manche lernen können, wenn noch andere Leute im gleichen Raum sind. Das könnten die nettesten, tollsten Menschen sein, es ginge nicht.
Im Job hatte ich lange ein Einzelbüro und habe es genossen. Es gab ja nebenan Kolleg/innen und man kann die Tür aufmachen. Dann wurde ein neues Konzept umgesetzt, keiner hat mehr ein Einzelbüro, nicht mal einen festen Arbeitsplatz. Zum Büroschluss lässt man den Schreibtisch clean zurück. Selbst Tastatur und Maus werden im Spind eingeschlossen (wenigstens den muss man nicht jedes Mal neu belegen).
Da ist es gut, dass es auch Homeoffice gibt.
Ergänzung
Die höhere Anzahl ist einerseits zu begrüßen, andererseits hat sie z. B. Auswirkungen auf Wohnungsmarkt und Mieten.
Für eine Aussage wie „Es gibt mehr Studierende an der HSRW“ ist es völlig egal, woran die höhere Anzahl der Studierenden liegt.
@18 Klever
Vielen Dank für den Link. Ich hatte bis dato keine Kenntnis über das Angebot. Die website werde ich mir in einer „ruhigen Minute“ gerne anschauen…
Hier der Link zum Klever co-working-space: https://teamtisch.de/about/
@13: Hier ist ein wenig von dem geforderten Kontext, der belegt, dass es sich um eine Steigerung der Studierendenzahlen handelt.
Die ausgesetzten Einschreibungen der Fakultät Technologie und Bionik machen tatsächlich den direkten Vergleich zum Vorjahr schwierig. Nimmt man sich aber stattdessen das akademische Studienjahr 2023/2024 vor, gab es damals die Zahl von 1439 Neueinschreibungen (Quelle: https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/hochschule/ueber-die-hochschule/zahlen-daten-und-fakten). Diese beziehen sich jedoch auf das gesamte Hochschuljahr, also inklusive Sommersemester. Wenn man von einer ähnlichen Anzahl von Neueinschreibungen im Sommersemester 2026 ausgeht wie im Sommersemester 2025 (nämlich 311), dann wären die resultierenden 1291+311=1602 Studierenden im akademischen Jahr 2025/26 eine deutliche Steigerung gegenüber 2023/24.
In den USA ist der Großteil der Hochschulen öffentlich und nicht gewinnorientiert. Sie erheben Studiengebühren, die hauptsächlich in Forschung, Lehre und Infrastruktur investiert werden. Im Unterschied zu Europa sind viele US-Hochschulen stärker auf Gebühren angewiesen, da staatliche Zuschüsse geringer sind.
Gewinnorientierte Hochschulen sind eine kleine, aber wahrnehmbare Minderheit im Hochschulsystem.der USA.
In bin gerade im RE 10 zwischen Düsseldorf und Meerbusch. Die absolute Vollkatastrophe. Eine Hochschule , ein Flughafen , Berufstätige, die auf den RE 10 angewiesen sind…
@5/6:
..oder das manche Studenten, die außerhalb von Kleve wohnen und mit dem RE10 zur Hochschule möchten, Ihr Studium schmeißen… – der Zug fährt ja so, wie es ihm gerade passt…
Benno
Eine Fakultät der HSRW hat im vergangenen Jahr aufgrund einer Umstrukturierung überhaupt keine neuen Studierenden aufgenommen, jetzt ist sie wieder mit im Rennen. Gleichzeitig ist bekannt, dass internationale Studierende – die an der HSRW einen erheblichen Anteil ausmachen – deutlich weniger ‚Schwund‘ aufweisen als deutsche Studierende.
Vor diesem Hintergrund erscheint die Meldung über angeblich gestiegene Gesamtstudierendenzahlen wenig aussagekräftig. Die Zahlen sagen ohne Kontext kaum etwas aus – und man fragt sich, mit welcher Berechnungsmethode hier gearbeitet wurde und was damit möglicherweise übertüncht werden soll.
Was für eine Sensationsmeldung.
Ist sicher auch wichtiger als Willi Lippens 80.
Coworking ohne Community ist nur Shared Office.
Am Standort Kleve ist mir keine Community bekannt, für die es sich lohnen würde über den Aufbau im Thema auch nur nachzudenken. Studenten sind eher keine – für solche Orte – attraktiven Kunden.
@7
Habe gerade mal Immobilienscout aufgemacht und nach Büro&Praxisräumen in Kleve geschaut.
Großes Angebot so gibt es im alten Volksbankgebäude and der Schwanenburg gleich 2 Mal über 330m² große Büros, das alte Antenne Niederrhein Büro ist auch leer oder am Bahnhof im alten Postgebäude sind 360m² zu haben.
Optisch sehr schön ist die Villa an der Ringstraße 54 mit guter Ausstattung.
Auf jeden Fall Kleve da genug zu bieten!
Und sollte die Wirtschaftsförderung auf sowas anspringen gibt es doch bestimmt ein dutzend Fördertöpfe und das Ganze kann ja als zeitlich begrenztes Projekt mit vorrauskalkulierbaren Kosten laufen. Und die Stadt hat doch bestimmt noch irgendwo alte 80er Jahre Büromöbel eingelagert. :-D:
Oder Ingo Marks macht ein Work & More auf.
@3 Günther Hoffmann
In den USA ist alles ein Geschäftsmodel um Profit zu machen. Da geht es nicht um Bildung für die Gesellschaft sondern um Profite für Investoren.
Erst wird mit den Studierengebühren, Wohnheimmiete, verpflichtende Mensagebühren und so weiter Gewinn gemacht und dann noch mit dem Kreditzinsen für die Finanzierung des Studiums.
Ist zum Glück eine Ausnahme.
@4 Nee, die ziehen mit international anerkanntem Studienabschluss weiter und müssen nicht mal Deutsch können…
Gefangen in Kleve…
Langsam fühlt es sich ja so an, wenn man kein Auto hat. Ich bin diese Woche wieder mal von Köln über Arnheim und Nimwegen nach Kleve gefahren. Kann man aber nicht oft machen, ist teuer.
@2
Genau das meine ich. Co-working-spaces. Zuletzt habe ich mir das boriGo in Borken angeschaut und dort an einigen Meetings teilgenommen.
Danach habe ich mir das Technologiezentrum in Kleve angeschaut und fühlte mich ins vorvorletzte Jahrzehnt zurückversetzt…
Der RE10, oder besser der Mangel daran, sorgt schon dafür, dass kein Absolvent Kleve verlassen kann. 😁
@1
Der RE 10 (samt der örtlichen Bahninfrastruktur) natürlich! Denn mit dem RE 10 ist es gar nicht so einfach, Kleve zu verlassen! Manche sollen allein schon deshalb hierbleiben – nicht immer ganz freiwillig.
Die ewigen Arbeitslosen unserer Zeit.
Wie schön für Kleve, Sudentenzahlen steigen .😁 Das „internationale“ studierende in NRW KEINE Studiengebühren zahlen ist auch 👍🏼 sicher diesem Aufschwung + damit Bereicherung zu danken. Das lässt sogar den Armut Rentner/in + Pfandflaschen Jäger / in erstaunt ☝🏼 aber auch tief berührt ob dieser Großzügigkeit zurück. 🙄 ( 🤫 US z.B. pro Jahr.. Bachelor min 18-30.000 $ / Master min. 20-45.000 $ ) 😎
@1 Das L in HPL steht wahrscheinlich für Lecker grins
Weiß von einem Ex-Studenten das wohl einige der Studenten eine Co-Working-Space vermissen.
Damit Sie schon vor ihrem Abschluss in Kleve wirtschaftlich Aktiv werden können.
Bevor ich versuche es zu erklären
https://de.wikipedia.org/wiki/Coworking
Er hat mir erklärt, das man sich dann da für kleines Geld Tageweise einmieten kann und Café vor Free hat. Eben ein komplettes Großraumbüro mit Büroausstattung inkl. Drucker/Kopierer/Telefon.
Aber auch White Board, schnelles Internet, Getränke & Snack Automat usw
Und wichtig ist wohl keine festen Öffnungszeiten wie in der Bib gibt, da man schon mal bis Mitternacht zusammen an einem Projekt arbeitet.
Wäre auch für kleine Selbstständige interessant, die einmal im Monat ein Büro brauchen um ihre Buchhaltung zu machen.
Auch kleine Events sind da möglich wie z.B. ein Hackerthon oder Infoveranstaltung der Wirtschaftsförderung zur Gründung eines Start-Ups.
Ein ziemlich weites Feld am Möglichkeiten abseits der Studenten und für diejenigen, die für das Technologiezentrum an der Boschstrasse noch nicht bereit sind.
Würde es auch nicht nach draussen ins Technologiezentrum verbannen, sondern irgendwo in der Nähe der Hochschule oder Innenstadt platzieren.
Und in Kleve gibt es ja genügend Leerstände wo das ganze Platziert werden könnte.
Stelle mir gerade Rexing vor mit dem großen Glasfront für viel Tageslicht.
Offtopic: Welche Infrastrukturen werden den abschließenden Studierenden in Kleve angeboten, damit sie Kleve nach den abgeschlossenen Studien nicht verlassen, sondern sich z.B. mit Start-up-Unternehmen in Kleve anzusiedeln? Diese Frage tangiert die Wirtschaftsförderung.