Zauberhafte Heimat – der Film

rd | 06. Mai 2009, 21:30 | 9 Kommentare
Auch in Schurkenstaaten gern gelesen: kleveblog

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Liebe kleveblog-Leser,

Verlegerich als Verleger werde immer gefragt, wer sich für das, was mein schreibwütiger Angestellter hier ausbreitet, überhaupt interessiert. Nun, die oben abgebildete kleine Weltkarte mag eine erste Ahnung davon vermitteln, mit welcher digitalen Revolution wir es hier zu tun haben: Die knapp hunderttausend Besuche (“visits”) in den vergangenen zwölf Monaten entstammen zwar zumeist aus Deutschland (dunkelgrün), aber wie die hellgrün eingefärbten 57 weiteren Nationen beweisen, sind auch die Angehörigen anderer Völker und Kulturen sehr an dem interessiert, was in unserer schönen Heimatstadt vorgeht.

Aber, und diese Frage muss gestellt werden: Haben diese Menschen überhaupt eine vage Vorstellung davon, wie schön es hier in Wirklichkeit ist? Positive Nachrichten, das weiß jeder Herausgeber mit sittlicher Herzensbildung, das ist es, was die Menschen lesen (und sehen) wollen.

Deshalb habe ich den verhärmten Miesepeter angewiesen, mal kurz innezuhalten und sich mit dem Konvertieren von Videoformaten zu beschäftigen – auf dass die an Perlen reiche DVD “Schönes Kleve” von Karl Kisters (†), gesprochen von Paul Dirmeier, erhältlich für zehn Euro beim Klever Stadtmarketing, der Erlös wird verwendet, um die alten Bäume im Forstgarten zu beschildern, den Ruhm unserer Heimat mehre in Ländern wie Japan, Indonesien, Thailand, Ägypten, Südafrika, Nigeria, Argentinien, Mexiko und natürlich auch in den rechtsfreien Weiten Russlands (Spam-Versender!).

Lassen Sie es mich mit dem großen Karl Kisters ausdrücken: “Mögen uns Klevern diese Bilder bewusst machen, wie schön doch unsere Heimat ist und Fremde veranlassen, möglichst in den schönen Jahreszeiten, dies alles sellbst in Augenschein zu nehmen… Es kann viel getan werden, um Kleve für Fremde noch anziehender zu machen!” Wohl bekomm’s (aus Sicherheitsgründen zuerst nur eine homöopathische Dosis von zwei Minuten):

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  1. 9. afrika

    🙂 Ok gebs zu! Du vertraust Google mehr als einem Landsmann:-)

     
  2. 8. Batliner, H

    Lieber Herr Daute,

    wieviele Zugriffe kamen denn von gewissen Banken in Ouagadougou/Burkina Faso?

     
  3. 7. ralf.daute

    @afrika Google weiß es besser: In dem fraglichen Zeitraum (8.-15.12.) gab es Zugriffe aus D, NL, Österreich, USA, GB, Irland, Australien, Syrien, Spanien und Panama. Daraus folgt: Du warst gar nicht in Mozambik :-)))))

     
  4. 6. afrika

    @schwarzes Schaaf: ähm naja der aus Südafrika sicher nicht allein…

    @Ralf Daute: Ja keine Ahnung war im November/Dezember und bei Mozambik bin ich mir sicher (diesmal sogar in tadellosem deutsch geschrieben)Warte Reisepass suchen… 8. bis 15.12 muss das gewesen sein

     
  5. 5. killerplautze@home

    Ja ja , da sorgt das Heuvens ausnahmsweise mal für Traffic im wwww

    > http://www.bilderhoster.net/img.php?id=2k2j4yjg.jpg

    Percent of global Internet users who visit kleveblog.de: 0.000006%

    Percent of global pageviews on kleveblog.de
    1 month avg 2e-07%
    3 month avg 3e-07%
    3 month change -80%

    aber auch was positives:

    The percentage of visits to kleveblog.de that came from a search engine:

    3 month avg 40%
    3 month change +556%

    > http://www.alexa.com/siteinfo/kleveblog.de

     
  6. 4. Schwarzes Schaf

    Wenn man die 90000 Einträge ” in eigener Sache” von Willi Heuvens abzieht, wird die Zahl realstischer. Der Zugriff aus Afrika war von TB um sein Heimweh zu bekämpfen

     
  7. 3. ralf.daute

    @afrika Es ist die Statistik der letzten 12 Monate. Wenn das in dem Zeitraum gewesen sein sollte, wäre Google nicht perfekt. Das wiederum würde mich sehr enttäuschen.

     
  8. 2. afrika

    Ey!
    Da fehlt Namibia und Mosambique! Da bin ich mir sicher!

     
  9. 1. Messerjocke

    Meine Heimat

    Meine Heimat liegt im Blauen,
    fern und doch nicht allzu weit,
    und ich hoffe sie zu schauen
    nach dem Traum der Endlichkeit
    Wenn der Tag schon im Versinken
    und sein letztes Rot erbleicht,
    will es manchmal mich bedünken,
    daß mein Blick sie schon erreicht.

    Friedrich Hermann Frey