Wissenswertes über Puschen

rd | 09. Januar 2009, 15:54 | 11 Kommentare

Es gibt eine Sorte Film, nicht aus dem Genre der Sportlerfilme, in der die männlichen Darsteller meistens recht unbekleidet sind – bis auf die offenbar zwingend dazu gehörigen Tennissocken. Daran musste ich denken, als im allseits heiß ersehnten Politpingpong um die neue Fachhochschule Nördlicher Niederrhein (Barbara Hendricks: Land kommt nicht in die Puschen – Manfred Palmen: Ich habe den Eindruck, sie (= B. H.) hat ihre Puschen noch an und alles über Weihnachten verschlafen) jetzt Thorsten Ruppe, Büroleiter von Barbara Hendricks, die dritte Runde einläutete, und zwar heute in der Rheinischen Post mit dem folgenden Zitat:

Manfred Palmen weiß wie immer nicht, wovon er redet… Wenn Palmen mitsamt Puschen aus seinem Tiefschlaf erwacht ist, kann er sich wieder melden.

Die vierte Runde geht dann vermutlich wieder an den Staatssekretär: “Im Bett trage ich nur Old Spice, auf gar keinen Fall irgendwelche Puschen.” 


Einen Kommentar schreiben





11 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 1. DerLaie

    Da stößt der Bürgermeister auf dem Weihnachtsmarkt schon mit Champus an,
    da suchen ein paar voreilige schon einen Namen für die Fachhochschule, da kann der Landrat vor lauter Kraft fasst nicht mehr laufen, und siehe da, es ist noch nichts in trockenen Tüchern.
    Oder will Herr Palmen warten bis die Super Bauleiter bei der Forensik fertig sind, dann kann allerdings der Schnee in Kleve länger liegen bleiben.

    die

     
  2. 2. Horst Jürgen

    Unser Manni Palmen soll sich lieber mal um die Fertigstellung der Forensik kümmern, statt seine Puschen zu suchen. Und wenn auch diese Nichtkönnerbeamten den Auftrag bekommen, die Fachhochschule zu bauen, dann wird mir aber angst und bange. Die Eröffnung wird wohl dann erst im Jahre 2015 sein. Auch bin ich mal gespannt, welche Vorschläge die Volksbank Kleve bezüglich der Hochschule bekommt. Die Sparkasse Kleve hat mal wieder verpennt. Obwohl unser Bürgermeister Brauer doch treues Verwaltungsratsmitglied der Sparkasse Kleve ist.

     
  3. 3. KlePeter

    Jetzt ist aber gut.
    Hat hier irgend jemand schon mal eine forensiche Klinik gebaut?
    Kennt jemand die hohen Sicherheitsanforderungen in Verbindung mit den Anforderungen eines Klinikbetriebes?
    Kann mir jemand sagen, warum der Bauherr eine forensiche Klinik bestellt, wenn noch nicht mal feststeht, wieviel Geld dafür zur Verfügung steht?
    Hat hier schon mal jemand ein 23 Millionen Projekt realisiert, bei dem noch während der Bauzeit ganze Gebäude mal entfallen und dann wieder nachgefordert wurden?
    Hat hier irgend jemand die so genannte Mängelliste gesehen, bei der IMHO die meisten Punkte Zusatzforderungen des Nutzers nach der Übergabe sind?
    Aus Unkenntnis sich über sehr engagierte Fachleute lustig zu machen zeugt nicht gerade von gutem Benehmen.

    Der Bau der Fachhochschulen ist bei den “Nichtkönnerbeamten” in guten Händen – genauso wie das 8 Milliarden Programm zur Modernisierung der Hochschullandschaft. Die weitreichenden Erfahrungen im Hochschulbau sind bei keinem zweiten Betrieb in Deutschland in auch nur annähernden Umfang vorhanden!
    Ich bin überzeugt, dass die vergleichsweise kleine FH Kleve bautechnisch sehr schnell realisiert werden kann, wenn die politischen Weichen gestellt worden sind.

     
  4. 4. DerLaie

    @ KlePeter
    wenn die 23 Millionen Bauvolumen ja von einer Person umgesetzt und technisch zu verantworten wären, würde ich ja noch meinen Hut ziehen.
    Aber neben reinen Bauingenieuren,
    sind doch auch noch einige Herren der technischen Gebäudeausrüstung beteiligt,
    somit tut sich doch die Frage auf, wurden vor Erstellung der LV`s keine Raumbücher erstellt um das Anforderungsprofil an die Gewerke und technischen Einrichtungen gemeinsam mit dem Bauherrn festzulegen.
    Wenn Vertragserfüllungsbürgschaften
    bestehen und Abschlagszahlungen nicht nur nach kaufmännischer Prüfung sondern auch nach Leistungsprüfung erfolgen,kann bei geprüften Sicherheiteinbehalt auch nicht die Frage aufkommen wer zahlt für Mängel oder unerledigte Arbeit.
    Wenn die Vergabepraxis natürlich so ist, dass Firmen beauftragt werden die die eigentliche Arbeit durch den 4.Sub dann vor Ort ausführen lassen, sind schlechte Leistungen für einen schlechten Preis vorprogramiert. Und einen Baubetrieb in Insolvenz zu führen ist alle mal preiswerter als Rest Baumängel abzustellen.
    Wer im Handwerk was auf sich hält,
    arbeitet nicht für die öffentliche Hand oder hat einen guten Rechtsanwalt zur Seite.
    Denn dann läßt sich über Nachträge
    mit dem Hinweis der Einschränkung der Gewährleistung bei Nichtbeauftragung der Deckungsbeitrag sehr gut verbessern.
    Es geht hier nicht darum einzelne Personen durch den Kakao zuziehen,
    sondern die Systemfrage zustellen,
    warum werden öffentliche Bauten immer teuerer als geplant, warum werden öffentliche Bauten immer wesentlich später fertig als geplant, warum ist für Fehler nie einer verantwortlich.?
    Denn nebenbei auch mit meinen Steuern und Abgaben wird der LVR und BLB bezahlt.
    Ich bekomme mein Geld nicht von meinem Chef,soviel hat der nicht, sondern mein Gehalt bezahlen zufriedene Kunden.

     
  5. 5. janssen

    mit Politpingpong hat das m. E. wenig zu tun. Ein derartiges Verhalten erinnert mich vielmehr an einen Kindergarten. Sich gegenseitig mit derartigem Schwachsinn zu bewerfen lässt schon tief blicken. Mit sachlicher Diskussion hat das für mich nichts mehr zu tun.

     
  6. 6. Afrika

    Ihr habt alle keine Hobbys!

     
  7. 7. Messerjocke

    Mein Hobby geht bei +5°C und Regen momentan den Bach runter %(**/§”&*)&+”+#%§$

    @Janssen: Das ist es ! Man wird das Gefühl nicht los, dass sich hier irgend welche Büttenredner nebenbei als Hobby daran versuchen einen Atommeiler zu betreiben.

    Das macht den Eindruck der totalen Abgehobenheit und Entfremdung von den Pflichten und Aufgaben die man hat.

    Dazu passt auch immer gut der Landwirt: https://www.kleveblog.de/?p=627

    Aber was ist die Ursache ? Kälte, Schee, Eis ?

     
  8. 8. KlePeter

    @DerLaie: selbst nicht zum Zuge gekommen?

    IMHO arbeiten die mittelständischen Handwerker lieber für die öffentlichen Auftraggeber als für Bauträger. Warum wohl?

    Und noch eine Korrektur: Der BLB finanziert sich über seine eigenen Erlöse und bekommt keinerlei staatlichen Mittel. Schon alleine deshalb besteht ein großes Interesse die Projekte termin- und kostengerecht fertig zu stellen.

     
  9. 9. killerplautze

    @Messerjocke

    Moin,

    sach mal nix gegen die Landwirte. Bei den Rindviechern und Hornochsen in der (Kreis)-Klever Lokus-Politik muss doch wenigstens einer Ahnung vom Fach haben.
    Zumindest kennt er sich mit Mist als Düngeprodukt aus.

     
  10. 10. DerLaie

    @KlePeter
    bei http//www.blb.nrw.de
    stehen lesenswerte Beschreibungen unter
    Klare Strukturen z.B.Dienst-und Fachaufsicht werden durch das Finazministerium wahrgemnommen,in baulichen Fragen hat das Ministerium für Bauen und Verkehr die fachliche Aufsicht.

    Nach einem Unternehmen dass sich dem freien Marktwettbewerb stellen muß hört sich der obere Absatz nicht an.
    Es ist ja richtig, dass ein Handwerker der vor die Wahl gestellt wird, entweder einen Auftrag von einem Bauträger oder
    einen von der öffentlichen Hand zunehmen,den der öffentlichen Hand nimmt, deren Zahlungsmoral ist zwar sehr bescheiden, die können jedoch nicht Pleite gehen.

    Bis heute hat es mein Chef noch immer geschafft Aufträge im Bereich der TGA
    direkt und ausschliesslich vom Bauherrn zu bekommen.
    Nachteil ist, wir sind europaweit tätig, da
    ist und bleibt eine 40 Stundenwoche ein Wunschtraum.

    Da Gehalt und Betriebsklima stimmen,
    gibt es jedoch nichts zu jammern.

     
  11. 11. KlePeter

    @DerLaie macht seinem Namen große Ehre.
    Vorurteile und Allgemeinplätze über den öffentlichen Dienst lassen sich eben nicht immer anwenden. Schon gar nicht auf einen betriebswirtschaftlich arbeitenden, streng durchstrukturierten Betrieb. Auch wenn es ein Landesbetrieb ist.

    Die Zahlungsmoral ist schlecht? In meinem Aufgabenbereich kenne ich keinen Auftragnehmer, dem sein Geld nicht ausgezahlt wurde, oder der gar durch einen Auftrag für den BLB in Insolvenz gegangen ist. Im Gegenzug lässt der BLB sich aber auch nicht über den Tisch ziehen.

    Aber ich glaube es wird hier jetzt zu betriebsintern. Du kannst mir ja gerne eine PN schicken, dann könnmen wir uns gerne beim BLB über unsere Firma unterhalten.

    Und was die Chancen Eures Betriebes bei EU-Ausschreibungen betrifft, herrscht auch hier Chancengleichheit. Wer eine vernünftiges Angebot abgibt, bekommt auch einen Auftrag. Aber auch darüber sollten wir uns lieber persönlich unterhalten.