Warten auf Godot Theo

rd | 08. November 2009, 14:02 | 12 Kommentare

Estragon: Komm, wir gehen!
Wladimir: Wir können nicht.
Estragon: Warum nicht?
Wladimir: Wir warten auf Godot.
Estragon: Ach ja.

Welcome back, absurdes Theater! Die Uraufführung des neuen Theaterstücks Warten auf Theo in der Mehrzweckhalle Materborn faszinierte das Publikum so nachhaltig, dass bereits weitere Aufführungen geplant werden. Hier der Augenzeugenbericht von Kommentator Hans:

Hallo Ralf, du hast heute morgen beim Trödelmarkt in der Mehrzweckhalle was verpasst! Um 10 Uhr standen schon die Leute Schlange und meckerten herum, wieso sie denn nicht hineingelassen werden… Da hieß es, Theo Brauer möchte unbedingt den Trödel eröffnen… Um halb 11 standen dann schon die Leute in Schlangen bis draussen vor der Tür und regten sich tierisch auf. Um 11 kam er endlich, grinsend, sagte drei Worte, und dann durften die Menschen”massen” eintreten. Das war ein Schauspiel! Hätte ich das mal gefilmt……

Vielleicht hat es ja jemand anders gefilmt?

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  1. 1. Peter Gedöns

    Theo hatte vorher noch einen Termin in der Innenstadt. Das Anorgeln der Verkaufsveranstaltung zum Nutzen der darbenden Geschäftsleute war ihm wichtiger.

     
  2. 2. Alter Klever

    Manchmal (eigentlich immer öfter) glaube ich, daß unser Theo Brauer nicht mehr ganz dicht ist. Wenn das stimmt mit der Eröffnung des Trödelmarktes und alle auf seinen Auftritt warten müssen, dann bestärkt mich dieser Eindruck. Mal gut, daß er nicht mehr zu den Spielen des 1FC Kleve kommt. Sonst dürfte der Schiedsrichter das Spiel erst dann anpfeifen, wenn unser Theo Brauer das Stadion betreten hat. Warum kommt unser Bürgermeister nicht mehr zu den Spielen?? Hat er Angst vor den Fragen nach Auszahlung des bewilligten Zuschusses?

     
  3. 3. Al K. Loid

    Das Anorgeln zum Nutzen der darbenden Klever Geschäftswelt sollte erst um 13.00 stattfinden, ist dann aber auf 12.00 Uhr vorverlegt worden. Also kann´s dieser Termin nicht gewesen sein. Vielleicht wollte Theo sich unnötige Wartezeit ersparen und ist deshalb erst gegen 11.00 in Materborn aufgeschlagen, um danach ohne lange Wartezeit in der Klever City loszuorgeln?!

     
  4. 4. Inge

    Ich war auch da. Mit meinen beiden kleinen Kindern!Wir standen allerdings draussen in der Schlange vor der Tür. Auch eine Stunde bis unser obergrinsguru sich mal bequemte um sich mal wieder ÜBERALL blicken zu lassen und den Trödelmarkt eröffnete. Mich erinnerte das ganze an ein Tokio Hotel Konzert. Da kreischen auch alle herum bis sie endlich eintreten dürfen oder die Gruppe sehen können! Aber Theos Musikerkarriere “wurde ihm” ja beendet. Deshalb will er bestimmt jetzt auf diese Art und Weise überall wo viele Leute sind “Auftreten”
    Hallo! Das war NUR ein Trödelmarkt! Wieso muss DER sowas eröffnen. Das ist meiner Meinung einfach nur lächerlich!
    Es gibt wichtige Sachen um die er sich mal kümmern sollte!!!

    @Alter Klever: Du hast völlig recht!!!
    Bei seiner nächsten “Eröffnung” eines FLOHMARKTES sollte er sich einen Bodyguard mitnehmen, sonst schmeissen noch die ungeduldigen ARMEN KINDER DIE WEGEN DEM WARTEN MÜSSEN ihre angesabberten Schnuller auf ihn!!!

     
  5. 5. Messerjocke

    Estragon: Wir finden doch immer was, um uns einzureden, dass wir existieren, nicht wahr Didi?

    Wladimir: Ja ja. Wir sind Zauberer.

    Das Warten auf Godot kann auch als eine Verkürzung vom Warten auf Gott darstellen. So harrt vorrangig Wladimir auf Godot (und zitiert auch aus der Bibel), während Estragon Godot vergisst und auch den Ort verlassen möchte. Godot erscheint nie… Theo aber schon, das ist der entscheidende Unterschied.

    Infolge der zufälligen Weltentstehung, welche Grundlage der Weltanschauung des Existenzialismus ist, besteht kein eigentlicher philosophischer Sinn des Lebens und demzufolge auch keine grundlegenden Vorschriften für den Menschen (i.S. von Religionen). Das spiegelt Warten auf Godot wieder.

    Das zwar verspätete aber letztendlich wahrhaftige Erscheinen von Theo beweist einmal mehr unsere Existenz, einen philosophischen Sinn des Lebens sowie die Pflicht, gewisse Regeln einzuhalten. Mehr kann man nicht verlangen !

     
  6. 6. afrika

    LOL!

    Hört sich an wie die Fortsetzung von Hans Geurts. Na dann Kleve! Auf in den nächsten (Wahl-)Kampf 😉

     
  7. 7. RumsdieKuh4Ever

    Ein dicker Sack

    Ein dicker Sack – den Bauer Bolte,
    Der ihn zur Mühle bringen wollte,
    Um auszuruhn mal hingestellt
    Dicht an ein reifes Ährenfeld, –
    Legt sich in würdevolle Falten
    Und fängt ‘ne Rede an zu halten.
    Ich, sprach er, bin der volle Sack.
    Ihr Ähren seid nur dünnes Pack.
    Ich bin’s, der Euch auf dieser Welt
    In Ewigkeit zusammenhält.
    Ich bin’s, der hoch vonnöten ist,
    Daß Euch das Federvieh nicht frißt,
    Ich, dessen hohe Fassungskraft
    Euch schließlich in die Mühle schafft.
    Verneigt Euch tief, denn ich bin Der!
    Was wäret ihr, wenn ich nicht wär?

    Sanft rauschen die Ähren:
    Du wärst ein leerer Schlauch,
    wenn wir nicht wären.

    Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl (bei Stadthagen); † 9. Januar 1908 in Mechtshausen

     
  8. 8. xyz

    Hallo?

    Kann es sein, dass der Veranstalter dieses tollen Trödelmarktes evtl. etwas arg dämlich auf die Verspätung des 1. Bürgers reagiert bzw. nicht reagiert hat??? Ich wäre sauer auf den Veranstalter und nicht auf T.B. . Schwachsinnsaktion und wie so oft auf Kleveblog die passende Reaktion zur Aktion… 🙂

     
  9. 9. L.Seerden

    xyz

    Hier ist meine Montagmorgen-Verschwörungstheorie:

    Der/Die Veranstalter haben sich nicht getraut, den Trödelmarkt ohne IHN zu eröffnen, da die Halle für kleines Geld oder gratis, “Ich mach das schon und komme auch zur Eröffnung”, zur Verfügung gestellt wurde. Das kennt man ja, wenn es um soziale Belange geht.

    Ich denke auch, dass der Veranstalter nach maximal 30 Minuten Wartezeit den Zugang hätte freigeben sollen. Aber vielleicht hatte der ja schon mit Theo telefoniert.

    “Bin schon unterwegs und gleich da”

     
  10. 10. KlePeter

    Ihr liegt alle falsch:

    Theo war in Keppeln bei der Verleihung des Möökeshüßorden der Keppelner Karnevalsgesellschaft Queekespiere an die Materborner Spielschar.
    Da durfte unser Mundartmeisterbürger natürlich nicht fehlen und dat Geplörre ebges warten.

     
  11. 11. Politiker a.d.

    @Nein KlePeter ! Theo war bei der Verleihung des Preises für den ältesten Einohrhasen in Bedburg-Hau. Anschließend raste er mit seinem Audi zur Verleihung des Preises für den ersten eierlegenden Hahn in Griethausen.

     
  12. 12. DerLaie

    wo doch der Meisterbürger frisch verliebt ist,das Bett im nasskalten November so warm ist, ist ein wenig Mitgefühl schon angebracht für diese Verspätung.
    Oder konnte er sich nicht entscheiden, welche Kravatte dem Anlass entspricht?

    Aber mal ehrlich, hätte irgend einer etwas vermißt,wenn er da nicht erschienen wäre?