4 Putzhilfen! Jobmotor Flughafen läuft heiß

rd | 01. Oktober 2007, 19:25 | 1 Kommentar

Der Kreisdirektor-Kersting-International Airport in Weeze wird eine Erfolgsgeschichte. Je nach Euphoriepegel der Berichterstatter sind schon bis zu 300, 400, 500 Jobs entstanden, und alles ist auf dem besten Wege, dass es bald schon 1000 oder auch 2000 sind. Es bleibt die Frage: Was sind das eigentlich für Jobs, die da wie aus dem Nichts entstehen? Einen ersten Hinweis gibt die aktuelle Website des Flughafens, Rubrik Stellenangebote:

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Es geht um die Wurst

rd | 30. September 2007, 19:36 | keine Kommentare

Wer je die ganze Tragweite der Floskel “Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt” ermessen will, dem sei ein lauschiges Kleinstadtfest anempfohlen, heute üblicherweise mit angegliedertem “verkaufsoffenen Sonntag”, und auch ohne nähere Sachkenntnis darf vermutet werden, dass Kleve in diesem Fall nur prototypisch für alle Fußgängerzonen dieser Republik herhalten muss, und dass die Sache mit zunehmender Größe der Städte nicht unbedingt besser wird. Statt weiterer Worte nun also eine kleine Fototapete, die zeigt, dass Menschen heute gerne vor Schlemmerhütten, an Bistrotischen und an Bierzeltgarnituren unter Partyzelten ihre Sonntagnachmittage verbringen…

Stadtfestimpressionen





Technologiezentrum immer schöner

rd | 30. September 2007, 14:00 | keine Kommentare

Ganz allgemein gesprochen, hat z. B. eine Frau mit intellektuellen Defiziten zwei Möglichkeiten, diesen Umstand nicht allzu offensichtlich werden zu lassen. Sie kann entweder

  • viele Bücher lesen, VHS-Kurse besuchen, BR alpha gucken, um grundsätzlich Abhilfe zu schaffen
  • oder ganz was Knappes anziehen, um andere Vorzüge in den Vordergrund zu rücken.

So gesehen, steht das Technologiezentrum Kleve (TZK), die idyllische Heimat von innovativen Visitenkartenherstellern und vermutlich bald auch Nanolottoannahmestellen und Softwareimbissbuden ( mehr hier), seit kurzem fast nackt da. Aber die Unsicherheit bleibt, ob dies der richtige Weg ist…

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Sorge um Geranien-Günni

rd | 28. September 2007, 13:12 | keine Kommentare

Wer hätte gedacht, dass es in Kranenburg so spannend zugeht! Die SPD sieht die Demokratie in der 9844-Einwohner-Gemeinde vor dem Untergang ( mehr hier), die CDU errichtet monumentale Geranienpyramiden ( mehr hier), und nun muss der Mastermind hinter all dem Treiben, Bürgermeister Günter Steins, sozusagen durch die Blume (der Lokalpresse) erfahren, dass an seinem Stuhl gesägt wird. 2009 sind Wahlen, und laut NRZ sieht sich Geranien-Günter in der Pflicht, wieder anzutreten: “Ich habe Ziele für Kranenburg, die ich erreichen möchte.”

Gleichzeitig wurde jedoch der Fraktionschef Joachim Janßen, Teil des Politkünstlerduos Janßen/Kreusch, zu seiner Meinung dazu befragt. O-Ton NRZ: “Janßen gibt zu bedenken, dass seine Partei gerade erst angefangen habe, über den Wahlkampf nachzudenken. In der Partei sei noch nicht (über den kommenden Bürgermeister-Kandidaten) gesprochen worden. ‘Aber wir unterstützen natürlich unseren Bürgermeister.'” Fragt sich, wobei: beim Blumengießen? Beim Kisten packen?