Buchladé

rd | 18. Oktober 2007, 16:37 | 3 Kommentare

BuchladenGar nicht so einfach, ein bisschen pathetisch zu werden. Muss aber sein, denn es gilt leider Abschied zu nehmen von einem besonders liebenswürdigen Stück Kleve: Der Buchladen an der Herzogbrücke schließt zum Jahresende, und es ist sicher mehr als eine ganz normale Geschäftsaufgabe, und das nicht nur wegen privater Verwicklungen des Autors.

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Anne Fuchs (02.03. 19:31): Klasse, Herr Nachbar. Hätte b. mich Träne nicht so eindringlich auf Deine...
It ain’t over ’til it’s over | kleveblog (15.12. 18:10): [...] [...]...
Buchladen – the day after | kleveblog (20.11. 18:03): [...] Der offzielle Nachruf übrigens hier. [...]...


Epoxidharzschwäne: Fluchtversuch gescheitert

rd | 14. Oktober 2007, 22:02 | keine Kommentare

Manchmal ist es auch nicht mehr zum Aushalten! Aber dass nun auch schon die künstlerisch gestalteten Epoxidharzschwäne in der Fußgängerzone versuchen, die Flucht zu ergreifen, erscheint trotz der irrealsozialistischen Telekommunikationsfilialschwemme in der Innenstadt etwas übertrieben. Andererseits: Ich kenne viele Menschen, die den Tieren nur das Beste auf ihrer Reise aus der Innenstadt wohin auch immer gewünscht hätten. Doch das Foto zeigt: Nach 10 Zentimetern war der Traum von einem Leben ohne Bäckereicafé schon wieder ausgeträumt… Leute, es ist der reinste Schwahnsinn!

Schwankunst



Der Garten Eden (Eintritt 3,00 €)

rd | 14. Oktober 2007, 19:16 | keine Kommentare

Schaukasten

Wenn einem der Garten Eden so nahegebracht werden soll – dann vielleicht doch lieber Hölle? (Es handelt sich übrigens um den Schaukasten der Stadtbücherei , der bereits einmal Schauplatz eines Art-Brut-Events war.) Am kommenden Sonntag (21. 10.) wird der 1977 entstandene Film “über Landschaft und Menschen, über Mythos und Wirklichkeit und den Traum von einer besseren Welt” vom Kulturamt der Stadt Kleve in Zusammenarbeit mit den Tichelpark-Kinos, der Stadtbücherei, dem Antiquariat Zeitzeichen und Hans Uwe Schmidt zum Eintrittspreis von 3 Euro in der Klever Stadthalle gezeigt. Was folgerichtig als Vorhölle zu bezeichnen wäre.

Hier eine Originalpassage aus einer nun 30 Jahre alten Filmkritik der Rheinischen Post zum Thema:

In phantastischen Nebel-Luft-Wasser-Tableaux wird der erste Schöpfungstag gemalt. Die Trennung vom festen Land, Naß und Atmosphäre leuchtet in Farben wie von William Turner – bis eine atemberaubende Gummilinsen-Rückbewegung von sehr weit weg uns aus einem güldenen Wolkenloch zurückzieht, aus der Vision hin auf unsere Füße. Sehr unvermittelt bricht rheinischer Karneval aus, Masken, Fratzen, dazwischen durchs Getümmel irrend der Filmemacher auf Suche.

Dann vielleicht doch lieber Sportschau?


GAU

rd | 13. Oktober 2007, 03:30 | keine Kommentare

Und wo wir gerade von Investitionsruinen sprechen: Warum wünscht man sich eigentlich manchmal die Kernkraft zurück?