Youtube: 201 mal Kleve

rd | 28. Juli 2007, 00:17 | keine Kommentare

In einem Moment entspannten Surfens auf Youtube gelandet, und auf die Idee gekommen, als Suchbegriff „Kleve“ einzugeben. Die große Überraschung: 201 Treffer. Und selbst wenn man ca. 130 Kurzvideos von irgendwelchen Auftritten des 1. FC Kleve abzieht und weitere ca. 20, die ein manischer Gewitterfeund von hiesigen Sommergewittern gemacht hat, bleibt doch eine stattliche Anzahl interessanter Beiträge, die Rückschlüsse auf das Klever Gastronomie- und Kulturleben sowie auf die Infrastruktur erlauben und zudem einige merkwürdiger Hobbys junger Männer verraten.

Meine zwei Lieblingsvideos: Einmal dieses hier, mit dem vermutlich ein niederländischer Trainspotter nachdrücklich dokumentiert, mit welcher Urgewalt sich die „Regionalexpress“ genannten Züge am Bahnhof in Kleve in Bewegung setzen (bevor sie dann nach knapp fünf Kilometern wieder längere Zeit zum Stillstand kommen ).


Zweite Perle: Ein talentierter Nachwuchsfilmer hat den Alltag am Sebus in South-Park-Manier nachgebaut. Ich kenne die Lehrer nicht persönlich, trotzdem wirkt alles irgendwie sehr vertraut…



Formkrise im Einbruchsgewerbe

rd | 27. Juli 2007, 20:38 | keine Kommentare

Eine Woche Kriminalität in Kleve – und so viel ist sicher: Das Einbruchsgewerbe hat eine schwere Konjunkturkrise. Hier Auszüge aus dem offiziellen Polizeibericht, die in ihrem jämmerlichen Scheitern fast schon eine Form der Tragik offenbaren:

Nachdem sich Unbekannte in der Nacht Zutritt in eine Arztpraxis auf der Hagschen Straße verschafft hatten, verließen sie das Objekt dann ohne Beute. +++ Unbekannte haben gegen 19.00 Uhr versucht, auf der Borselstege in eine Praxis für Physiotherapie einzudringen. Sie wurden vom Besitzer vertrieben. +++ Ohne Beute haben Unbekannte ein Haus auf der Triftstraße verlassen, in das sie über ein Fenster eingebrochen waren. +++ Unbekannte hatten (vergeblich) versucht, auf der Brüningstraße einen roten Mercedes aufzubrechen. +++ Nur 10 Euro erbeuteten Unbekannte bei einem Einbruch in eine Arztpraxis auf der Hagschen Straße.



Verkehr (1): Rollsplittorgie

rd | 27. Juli 2007, 20:28 | keine Kommentare

Der Schreibtisch des Reporters ist die Straße – hier mal wörtlich genommen: Woran erkennt der Klever auch ohne Blick auf den Kalender, dass Sommerferien sind? Ein sicherer Weg ist der Blick auf die Straße. Denn kaum hat die Ferienzeit eingesetzt, werden anscheinend wahllos irgendwelche Straßen im Stadtgebiet mit Tonnen von Rollsplitt zugeschüttet.

Was sagt Wikipedia dazu: „Durch das Aufbringen von Rollsplitt wird der Straße für einige Zeit wieder mehr Griffigkeit verliehen, indem die darauf fahrenden Kraftfahrzeuge mit ihren Reifen den Splitt dauerhaft in die Bitumenschicht drücken. Durch diese Vorgehensweise erspart man sich den Einsatz einer Straßenwalze, da die darüber fahrenden Kraftfahrzeuge diese Aufgabe übernehmen. Insofern ist dieses Vorgehen für Gemeinden und Kommunen günstiger, nicht jedoch für die Verkehrsteilnehmer, da es des öfteren zu Lackschäden oder gar Unfällen kommen kann, während der Rollsplitt auf der Straße liegt.“ Allerdings wird angemerkt, dass der Artikel „dringend“ einer Überarbeitung bedürfe. Die Straßen eher nicht.


Neues aus der Wallachei

rd | 24. Juli 2007, 21:52 | keine Kommentare

Der Streit um den Lärmschutzwall – noch ein Gedicht in der RP. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis mir jemand Kampagnenjournalismus vorwirft. Auf jeden Fall ist die Sache wohl nichts für die jüngere Zielgruppe. Mein Sohn (11) berichtete, er habe den Artikel „nicht so“ interessant gefunden. Zum Trost schob er hinterher: „Die Älteren, die lesen das bestimmt fünf Mal.“ So gesehen, mein Beitrag zum demographischen Wandel.

Aber mal sehen, wie die Geschichte weitergeht…