Ein Ambiente zum Schießen

rd | 17. Februar 2008, 19:24 | 4 Kommentare

Wie verwegen muss jemand sein, nein zu sagen gegen einen Wertzuwachs in einer Ortschaft wie Kellen, um einem Bürgertum, was gute 30 Prozent Fördergelder erfährt, im Grunde was zu erreichen von 280.000 Euro bei einem Einsatz für die Stadt von 70 oder 60 tausend Euro? Entschuldigung, aber da fass ich mich an den Kopf, dass es so was gibt, dass Leute dagegen sind. Ich kann nur sagen, Respekt Bernd Arntz und all denen, die hier geholfen haben diesen Wertzuwachs mit raffinierten Eigenleistungen, mit hohem Engagement für unsere Schützenschwestern und Schützenbrüder, aber erst recht für unser Kellen, für unsere Dorfgemeinschaft, für unsere alte Gemeinde zu erreichen für einen Schützenverein, der es doch wert ist, der nächstes Jahr hundert Jahre alt wird, dass er ein Ambiente hat, wie es kaum in Kleve anzutreffen ist.

Sorry, aber ich kann es einfach nicht so gut rüberbringen, es klingt irgendwie so maumau. Das muss einfach mal ein Profi ran:





Bankenkrise erfasst Kleve mit voller Wucht

rd | 17. Februar 2008, 17:24 | 2 Kommentare

Bankenkrisenbild

KLEVE (dpa) – Nach den Finanzmärkten in Nordamerika ist nun auch das Fürstentum Kleve von der Bankenkrise mit voller Wucht erfasst worden. Wie ein Sprecher der örtlichen Sparkasse mitteilte…

(Formerly known as Sitzstreik)



Aktuelle Lokalpolitik

rd | 17. Februar 2008, 14:38 | keine Kommentare

SPD bei weiteren Auskiesungswünschen sehr zurückhaltend, so Roland Katzy +++ Barbara Hendricks um Rettung des “Leuchttumprojekts” Schloss Moyland bemüht +++ Pächter der Brücktor-Stube plant Neueröffnung in Rumänien, Stadt fordert Subventionen zurück (wahlweise Freibier für alle) +++ Aktueller Kommentar zur Steueraffäre: “Meines Erachtens untergräbt ein solches Verhalten die Demokratie mehr als Al-Quaida oder die Neonazis (Bernd Schreiber, Kleve) +++ Finanzamt Kleve weist erste Selbstanzeigen zurück – “keine Kapazitäten”, das Geld bitte einfach so überweisen +++ Ausbau der Triftstraße beginnt am Montag – Aktivisten drohen, sich an die bedrohten Bäume zu ketten +++ Grundschulen in Donsbrüggen und Keeken werden geschlossen – Kinder sollen wieder mehr Teppiche knüpfen +++ (Private) Leibnizschule kündigt ersten Unterricht für das Schuljahr 2055/56 an, Kinder können ihre Enkel anmelden +++ CDU recht still, läuft ja auch so ganz gut


Teilchenodyssee

rd | 16. Februar 2008, 18:29 | keine Kommentare

BrötchentütenFür alle, die mich kennen und die diese Seiten hier regelmäßig lesen, dürfte klar sein, dass das Epizentrum meines journalistischen Schaffens die Frage ist: Wer braucht eigentlich all die Bäckereien? (Momentan allein neun auf ca. 400 Metern in der Klever Innenstadt.) Nun die überraschende Antwort: Ich brauche sie.

Wer z. B. am späten Samstag Nachmittag auf die total verwegene Idee kommt, drei Berliner, drei Puddingteilchen und ein Schweineöhrchen kaufen zu wollen, muss, um diese völlig abgedrehten Konsumgelüste zu befriedigen, sechs Bäckereien ansteuern. Hier das Protokoll einer – letztlich erfolgreichen – Odyssee:

  • Heicks (Fischmarkt): 1 Berliner, 1 Schweineöhrchen
  • Back-Werk: 2 Puddingteilchen
  • Siebrecht (oben): 1 Puddingteilchen
  • Siebrecht (unten): 1 Berliner
  • Reffeling: nichts
  • Heicks (Woolworth): 1 Berliner

Wieder ein Welträtsel gelöst. Und die Kinder satt. (Und angesichts des Zuckergehalts gewissenhaft vorbereitet auf die neuen Klever Wellnesswelten.)