iPhone-Mania im Klever T-Punkt

rd | 10. November 2007, 19:06 | keine Kommentare

So viel ist sicher: Wenn Steve Jobs sein iPhone als erstes in Kleve auf den Markt geworfen hätte, würde das schicke Teil ab Montag nächster Woche bei Aldi verramscht und er selbst müsste schachtelweise iProzac schlucken, um die Depressionen in den Griff zu bekommen. Immerhin: 13 Verkäufe in den ersten beiden Tagen, und viele Leute, die sich vom sehr freundlichen Special Sales Agent Artur (im weißen Sweatshirt) in entspannter Atmosphäre das Ding erklären lassen (übrigens zu gefühlten 50 Prozent Holländer, die das Erwachsenenspielzeug Nr. 1 fürs bevorstehende deutsche Weihnachtsgeschäft erst Anfang des kommenden Jahres bekommen). Lustigerweise funktionierte übrigens ausgerechnet im T-Punkt selbst das WLAN nicht, sodass der wirkliche Vorteil des Geräts, die schicke Darstellung von Internetseiten, nicht mal ausprobiert werden konnte. Der Mann ganz links im Bild scheint mir übrigens prototypisch für die leicht skeptische, abwartende Haltung des Klever Establishments dem neuen iPhone gegenüber zu stehen.

T-Punkt-Mania



Sitzstreik (4)

rd | 10. November 2007, 19:03 | keine Kommentare

Diese Bank sagt uns: Wer sich hier niederlässt (mit Blick auf Kleves einzigen Kreisverkehr für Fußgänger), wird sich vermutlich auch nicht für die Zukunftswerkstatt Herrenoberbekleidung interessieren.

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Der Seher hat zugeschlagen!

rd | 10. November 2007, 12:48 | keine Kommentare

Zugegeben, besonders schwierig war’s nicht. Der Klever Unternehmerpreis (“Aufschwung & Balance”) wurde in diesem Jahr erstmals auch in der Kategorie “Ehrenpreis” vergeben, um Menschen auszuzeichnen, “die ihr Geld nicht nach Marbella gebracht haben” (Jan Schneider-Maessen). Ich wagte einen Tipp:

Ausriss 1

Am Donnerstag nun die glanzvolle, vom ehemaligen Fußball-Nationalspieler Thomas Helmer moderierte Veranstaltung in der mit 500 Besuchern so überfüllten Klever Stadthalle, dass Besucher auf die Empore ausweichen mussten. Und?

Ausriss 1
Angesichts dieses großartigen Erfolges ist zu überlegen, ob ich auf der nächsten Klever Kirmes nicht in Konkurrenz zur Wahrsagerin treten sollte. Obwohl – was die gute Dame der Unternehmerpersönlichkeit Udo Kempkens vorausgesagt hatte, war großes Kino… (mal sehen, ob ich’s noch finde)


Sitzstreik (3)

rd | 10. November 2007, 02:08 | keine Kommentare

Vielleicht würde der eine oder andere Spaziergänger im Rentenalter nach dem Kirchgang am Sonntagvormittag hier Platz nehmen und hoffen, bald eines Kindes angesichtig zu werden, das den unbändigen Drang verspürt, den genormten Spielplatzsand vor dem Klever Hallenbad mit Schaufeln und Förmchen zu bearbeiten. Vielleicht käme man sogar mit der Mutter ins Gespräch… Doch dann erblickt unser Mann das benutzte Papiertaschentuch seines unbekannten Vorgängers – und zieht missmutig von dannen, setzt sich in den benachbarten Königsgarten, lässt sich dort auf einem Teakholzstuhl aus garantiert nachhaltigem Anbau nieder und denkt, befeuert von einem Schwall Heizpilzluft, die jeden ernstzunehmenden Gedanken verdörren lässt: Was ist nur aus dieser Welt geworden? Ja, was?? Du musst es doch wissen!

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