Grass, Mann, Brandt – können wir auch

rd | 19. Dezember 2007, 00:33 | keine Kommentare

Lübeck, die Stadt des guten, alten 50-Mark-Scheins, ist heute groß herausgekommen. Zum Thomas-Mann-Haus, wo man ganz gut Wein kaufen kann, und zum Günter-Grass-Haus, wo dem Krebsgesang gehuldigt wird (kleiner Insiderscherz), gesellt sich nun auch das Willy-Brandt-Haus. Können wir in Kleve aber auch, schließlich haben wir hier einige Gebäude, die schon einen Namen tragen, allerdings noch nicht so ganz der Verehrung der Namensträger dienen:

  • Theo-Brauer-Haus
  • Gerd-Hölzel-Haus
  • Karl-Thelosen-Grundschule

Aber was nicht ist, kann noch werden. Zur Eröffnung kommen vielleicht auch ein paar Fernsehteams, ganz sicher aber ein paar Praktikanten von Antenne Niederrhein.



Wer schreibt, der bleibt

rd | 16. Dezember 2007, 21:57 | 3 Kommentare

Spielberichtsbögen

Ergebnisprotokoll eines erfolgreichen Abends im Flöns & Schmöker. 6 Runden gespielt, keine verloren. Nur das Zusammentreffen mit einem kiebitzenden Angehörigen der Generation PS2 verstörte etwas: „Boah ey, fettes Blatt!“ Da macht das Reizen doppelt Spaß.



Mierenrätsel gelöst

rd | 16. Dezember 2007, 17:23 | keine Kommentare

Das Mierenrätsel, von Mathilde Vervoorst aus Kranenburg in diesem Leserbrief aufgeworfen, ist gelöst: Mieren ist das plattdeutsche Wort für Würmer. Gemiere ist also ein Gewürm, oder vielleicht besser Würmergewimmel. Schlamassel oder Durcheinander trifft’s also. (Mit herzlichem Dank an Gisela Koekkoek, die mich auch auf das bemerkenswerte Wort Schöttelschlätt hinwies, womit in urniederrheinischen Kreisen der Aufnehmer bezeichnet wird (ich kannte nicht mal das hochdeutsche Wort, haha)).


Lachs stark, ansonsten ganz schwaches WE

rd | 16. Dezember 2007, 13:20 | keine Kommentare

Diagramm

Das aktuelle Politbarometer mit weihnachtlicher Einfärbung, was aber auch nicht überdecken kann, dass – mit Ausnahme des Landrats dL Wolfgang Spreen, der mehrmals ein neues Buch über den Kreis Kleve in die Kameras halten wollte – die restlichen Akteure der hiesigen Politszene nach anstrengenden Wochen, in denen kaum ein Möbelhaus und kaum ein Kindergarten ohne Besuch davonkamen, wohl dringend eine Atempause benötigten.

Das Buch, das fast noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erschienen ist, heißt Kreis Kleve, ist erschienen in der Reihe Deutsche Landkreise im Portrait des Oldenburger Verlags Kommunikation und Wirtschaft, kostet 19,80 Euro und spiegelt das „unverwechselbare Profil des dynamischen Landkreises am Niederrhein wider“ (Kurier am Sonntag). Da kann man wohl nicht dran vorbeilesen.