Skandal um gesprühtes Stadtmarketing

rd | 22. März 2008, 17:47 | keine Kommentare

WandMit Wut und Trauer hat Bürgermeister Theo Brauer (CDU) zur Kenntnis nehmen müssen, dass die jüngsten Maßnahmen der Verwaltung zur Mehrung des Ruhms und Ansehens unserer kleinen Stadt von der breiten Öffentlichkeit nicht als solche zur Kenntnis genommen worden sind. Anfang der Woche hatten Passanten zum ersten Mal seit 1986 wieder Graffiti in der Klever Innenstadt bemerkt. Was keiner wusste: Die Anbringung der Sprühbilder ging auf einen Geheimbeschluss des Stadtrats zurück, der damit „etwas weltstädtisches Flair“ in die Große Straße bringen wollte.

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Hopper, mit Mama’s Pizza Place nachempfunden

rd | 21. März 2008, 21:28 | keine Kommentare

Hopper – eine unserer leichtesten Übungen. Fangen wir mal an mit Nighthawks (Nachtschwärmer), einem 1,09 Quadratmeter großen Meisterwerk der Moderne, das im Original im Art Institute of Chicago zu besichtigen ist. Berühmt ist es u. a. für sein flirrendes Blaugrün, das noch in keinem Reproverfahren auch nur annähernd wiedergegeben werden konnte. Doch es geht auch anders: Man fährt zur Kalkarer Straße, sucht Mama’s Pizza Place auf, macht einen Handyschnappschuss, betreibt am Rechner ein bisschen Tonwertkorrektur – und voilà:

Nachtschwärmer



„Innere Ordnung“ im Samocca

rd | 21. März 2008, 13:59 | keine Kommentare

„In der Haus Freudenberg GmbH haben wir uns zum Ziel gesetzt, mit Begeisterung, Lebensfreude und kreativen Ideen Leistungen für unsere Auftraggeber zu erbringen. Und das gelingt uns seit vielen Jahren sehr erfolgreich.“ So steht’s auf der Homepage der Haus Freudenberg GmbH. Und beim Leitbild lesen wir: „Unser finanzieller Erfolg ermöglicht eine besondere Förderung der behinderten Menschen (und) führt zu Freudenberg-typischen Raum- und Arbeitsbedingungen.“

LeitbildNun zeigt der einer eingehenden Diskussion würdige Kommentar von willi, dass die „kreativen Ideen“ und „Freudenberg-typischen Arbeitsbedingungen“ sich auch auf die Bezahlung der – behinderten – Angestellten des (hier unlängst gelobten) Cafés Samocca erstrecken, die offenbar für gleiche Arbeit erheblich weniger verdienen als nicht behinderte Kollegen. Somit sind sie zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts auf unterstützende Sozialleistungen des Kreises angewiesen, was insofern schon ein Stück aus dem Tollhaus ist, da der Kreis ohnehin mit 68,4 Prozent der größte Anteilseigner der Haus Freudenberg GmbH ist (für die übrigens 2100 Menschen arbeiten).

Zur Eröffnung war von einem „sozialen Meisterstück“ (LR Spreen) und „einem Stück“ Normalität für Kleve (BM Brauer) die Rede – wozu dann offenbar auch eine „innere Ordnung“ gehört, bei der, um es mal mit der bekanntesten rotgrünen Gastronomiemetapher auszudrücken, klar ist, wer der Koch und wer der Kellner ist. Wirklich Stoff für eine Integrationsdiskussion. „Behinderte Menschen durch Arbeit fördern… Ihre Würde achten.“ So ist es im Leitbild nachzulesen.


Anzeigenzwischenraum

rd | 19. März 2008, 16:22 | 2 Kommentare

Metzgerei Quartier – eigener Vieheinkauf für Ihre Gesundheit +++ Tanzpalast Bresserberg – Samstag: Tanz mit der Kapelle „Jersey“ +++ TrinkGut: König Pilsener (20 * 0,5 l) 11,99 Euro zzgl. Pfand +++ Hörgeräte Scheerer: Zehn Jahre zum Woooohl des Kuuuuunden +++ Parkhotel Schweizerhaus: Die Nacht der Travestie – jetzt schnell noch fürs Osterei Karten sichern +++ HeiBo Möbel: Kommen – sehen – staunen! Neue Messemodelle eingetroffen +++ „Wir empfehlen unsere schön gestalteten Räume für bis zu 110 Personen für Beerdigungskaffee“ – Haus Bresserberg +++ Das große Ereignis in Kleve: Totaler Räumungsverkauf der Teppichabteilung wegen Auflösung im Hause Woolworth Kleve