Keksbildung aus der Spitzenstadt

rd | 02. Januar 2013, 13:37 | 64 Kommentare

taz-Reporterin Gunda Schwantje hat Kleve und die Hochschule Rhein-Waal und deren Präsidentin Marie-Louise Klotz besucht. Ein lesenswerter Bericht, der “Spitzenbildung aus der Keksstadt” überschrieben ist (andersrum ginge m. E. aber auch) – hier die wichtigsten Wörter vorab: »schneeweißes Büro«, »nicht repräsentativ genug«, »hervorragende Kontakte zum schwarz-grünen Stadtrat«, »residiert«, »Chance ihres Lebens«, »sexy klingen«, »ein Maschinenbauer müsse hier auch Kreativität und Konflikt studieren«, »ethische Gründe«, »eine Form von Entwicklungshilfe«, »sich einen Namen machen«, »Hörsäle mit qualifizierten ausländischen Studenten füllen«…

Hier der Link zum Artikel: Spitzenbildung aus der Keksstadt

Einen Kommentar schreiben





64 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 1. Messerjocke

    … In dieser sehr ländlichen Region…

    Da bekommen Orte wie Finsterau oder Lückendorf eine ganz andere Bedeutung.

    Warum sehen einige den Niederrhein bzw. Kleve immer als eine natürliche, unzugängliche Sackgasse an? Denken bestimmt das Handeln, verdammich!

     
  2. 2. obi

    Komisch. ER wird mit keinem Wort erwähnt.

     
  3. 3. Kle-Master

    komisch – warum ist die Frau nicht gleich bei ihren Kleidern in Bangladesh geblieben und hat das Steuergeld als Entwicklungshilfe abgezockt?

     
  4. 4. Kollege

    Wenn ich lese, wieso die ausländischen Studenten hier sind erinnert dies sehr an die Ausbildung von berufserfahrenen Quereinsteigern zu Lehrern. Hier wurde mit einer guten Idee viel Geld eingesetzt. Da aber NRW für diese Leute viel zu niedrige Lehrergehälter zahlt, blieb von diesen keine/r (!!!) in NRW. Alle wanderten ab in andere Bundesländer.
    Für ausländische Studenten ist Kleve attraktiv wegen der im internationalen Vergleich extrem niedrigen Studiengebühren und Mieten und, weil auf Englisch unterrichtet wird.
    Bleibt zu hoffen, dass Kleve sich in 5 bis 10 Jahren auch wegen der Qualität der Ausbildung einen Namen gemacht hat und wir tatsächlich die Studenten dann auch in der regionalen Wirtschaft integriert sehen.

     
  5. 5. Braindrain

    Also was mich immer wieder verblüfft, mit welcher Offenheit die Präsidentin bekennt, dass es ihr darum geht, dass die Studiengänge “sexy” klingen müssten. Es stimmt, “Jura” klingt nicht sexy, “Maschinenbau” auch nicht. Aber da weiß man am Ende, was man hat: Substanz. Kann natürlich seinm dass die im Zuge dieser Bologna-Sache nicht mehr gewünscht ist. Aber auch da war gedacht, dass das Bachelor-Niveau Basiswissen vermittelt und deren Vertiefung hin zum Expertentum im Master-Studium stattfindet. Das sollte auch eine Vergleichbarkeit der Studiengänge ermöglichen – aber womit soll man “Journalism and Bionics” vergleichen. Die Studiengänge klingen evtl. “sexy”, aber es könnte sich um die “Sexiness” einer Venusfalle handeln…

     
  6. 6. Allesklever

    @Kollege: Das liegt ja wohl im wesentlichen daran, dass das Land die Quereinsteiger nicht verbeamtet. Dann würden die Leute schon bleiben. Ob die Entgelte im öffentlichen Dienst bei den anderen Bundesländern höher sind, müsste man aber prüfen. Ich bin da nicht so sicher.

     
  7. 7. Allesklever

    Die Alleinstellungsmerkmale der FHRW sind mir nicht klar. Englischsprachige Studiengänge bzw. englischsprache Vorlesungen bieten auch die grossen Unis an. Auch deren Kontakte zu anderen Hochschulen dürften deutlich stabiler sein. Die FH kann nicht mit den grossen Unis mithalten, sondern nur Nischen besetzen und darauf hoffen, dass diese nicht auch von den “Grossen” abgegrast werden.
    Einige der wenigen Vorteile dürften einerseits die funkelnagelneue Infrastruktur, für sowie für viele Studierende die Heimatnähe sein. Wer z.B. nicht auf das Niveau einer RWTH aufspringen will und dafür lieber in der Heimat bleibt, der ist mit der FH gut bedient, – für die Nijmeger kommt noch die Gebührenfreiheit hinzu. Ob das alles auch für die nächsten 30 Jahre trägt, naja.

     
  8. 8. B.R.

    Also,
    wenn ich in China ein Auslandsstudium antreten würde;
    und die würde mich da in China mitten in so einer Klinik für verrückte Schwerverbrecher unterbringen,
    dann würde ich sofort wieder nach Hause fahren, und China beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag wegen Verletzung der Menschenrechte verklagen.

     
  9. 9. Fisch

    Ich weiß nicht, ob Studiengänge etwas mit “Sex” zu tun haben und ob speziell die angebotenen Ausdrücke “sexy” klingen?!

    Na ja, aber vielleicht hat man ja eben als Fisch andere sensiblere Gefühle und Wortbildungen…..

    Ist denn vielleicht ein “schneeweißes Büro” sexy, was sagt der Psychologe dazu?

     
  10. 10. MalwasSag

    Oh mein Gott B.R.
    Du hast wohl den absoluten Überblick.
    Fahr doch erstmal durch die Klinik bevor du hier sowas von Dir abgibst.

     
  11. 11. obi

    @malwassag

    der beitrag von b.r. ist sicher etwas neben der spur.
    er macht aber auf eine einrichtung aufmerksam, die ich hier schon mehrfach kritisch gewürdigt habe.

    ein von professoren der hochschule-rhein-waal privat gegründetes unternmehmen um studierwillige vornehmlich aus asien auf das studium an der hrw vorzubereiten.

    nach meinem kenntnisstand (aus der presse) sind das 400 studierwillige pro jahr die ca. 6.000,- € dafür bezahlen in deutschland auf staatskosten zu studieren. das sind immerhin 2.400.000,- € umsatz.

    abzüglich der kosten wird da vermutlich jedes jahr noch etwas übrigbleiben für die bediensteten professoren. ich lasse mich aber gerne eine besseren belehren, falls jemand mehr informationen über dieses unternehmen hat.

     
  12. 12. ralf.daute

    @obi Gut erkannt! Es sind sogar 8000 € pro Jahr.

     
  13. 13. Kollege

    @Allesklever
    Fakt ist: NRW ist für flexible Lehrer viel zu unattraktiv.
    Ich befürchte für die HRW ähnliches.
    Die Konzepte klingen toll, man begründet damit hohe Ausgaben, aber das Endergebnis wird für den rechnenden Bürger sehr ernüchternd sein.
    Über die Phantasiestudiengänge, welche hier aus Kombinationen erfunden werden (RaDau danke für die mehrfache Darstellung), kann man schmunzeln. Dass die Studiengänge aber teilweise noch nicht einmal genehmigt sind und in Studiengängen die vorgesehenen Fächer der Erstsemester ausfallen, weil Dozenten noch nicht eingestellt sind, macht die Sache peinlich. Vielleicht wollen die Dozenten ja auch gar nicht kommen, solange der Studiengang noch nicht genehmigt wurde. Die Studenten sind derweil schon hierher gelockt und rätseln stirnrunzelnd über die Startschwierigkeiten einer neugeborenen Hochschule.
    Liegt ja vielleicht an der guten Beziehung zu schwarz-grün.
    Das sind genauso tolle Kekse wie die Minoplatz- oder das Rathausverfahren.

     
  14. 14. obi

    @rd

    noch schlimmer.

    also um genau zu sein. jeder der 400 trainees wird ein jahr vorbereitet und das kostet 8.000,- €. das anschliessende studium aber ist dann umsonst.

    das sind dann also jedes jahr 3.200.000,- € in die kassen eines unternehmens einiger bei der hrw beschäftigten professoren.

    deutlich gesagt, das sind keine studiengebühren, die in die staatskasse fliesen!

    kann man mal die namen der mutigen unternehmer rausfinden? ich meine es gab mal einen artikel in der grenzlandpost.

     
  15. 15. ralf.daute

    @obi Die Geschichte dazu ist in Arbeit. Die Namen der beiden Unternehmer von K.s Gnaden können leicht ergoogelt werden…

     
  16. 16. studi90

    Was kostet das denn jetzt genau? Hier schreibt @obi etwas von 8000€, im entsprechenden RP-Artikel war meine ich die Rede von 16000€ (Artikel kann auch leicht ergoogelt werden). Würde mich schon interessieren, denn da geht es dann ja auch um ziemliche Summen.

     
  17. 17. Gallus

    @Kollege
    “Dass die Studiengänge aber teilweise noch nicht einmal genehmigt…..”
    Wie von Studenten aus Ka-Li zu hören ist,steht der erste
    Studiengang E-Government vor dem Abschluss – bis heute liegt die Akkreditierung noch nicht vor. Bis zur Anerkennung soll den Absolventen eine provisorische Urkunde ausgehändigt werden – so die Aussage einer Studentin dieses Studienganges in Ka-Li.

     
  18. 18. B.R.

    Zitat:
    “nach meinem kenntnisstand (aus der presse) sind das 400 studierwillige pro jahr die ca. 6.000,- € dafür bezahlen in deutschland auf staatskosten zu studieren. das sind immerhin 2.400.000,- € umsatz.

    abzüglich der kosten wird da vermutlich jedes jahr noch etwas übrigbleiben für die bediensteten professoren. ich lasse mich aber gerne eine besseren belehren, falls jemand mehr informationen über dieses unternehmen hat.”

    Aha,
    so ist das also.
    Ich konnte mir beim besten willen nicht vorstellen, dass gerade Studentinnen freiwillig in diese Bruchbude von Haus 51, mitten in der ehemals größten europäischen Klapsmühle westlich des Urals einziehen würden.

    Haben die Studentinnen demnächst ja was am Telefon zu erzählen, z.B. von den ganzen Sexualstraftätern von denen sie jetzt umgeben sind.

    Ich hoffe nur,die Sexualstraftäter können sich demnächst etwas besser beherrschen;
    sind nämlich einige knackige Schätzchen dabei, wie ich heute
    abend wieder feststellen mußte.

    Das würde dann auch erklären, wieso man die Bruchbude von Haus 51 nicht richtig renoviert hat, sodern nur ein bisschen mit dem Pinsel drüber gegangen ist.

     
  19. 19. Fisch

    @18. B.R.

    Das ist ja nicht zu glauben….

    Ist das Zufall oder weswegen müssen die Namen und Bezeichnungen der angebotenen Studiengänge “sexy” klingen?!

    Ist das jetzt die sogenannte “Ironie des Schicksals”?

    Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass dort keiner dieser Sexualstraftäter mehr “untergebracht” ist oder “einsitzt”.

    Was sind das denn für katastrophale Zustände…?????

     
  20. 20. Meiner Einer

    @B.R.

    Haus 51 war nur eine schnelle Notlösung. Eigentlich war der Kauf des Schweizerhauses durch einen Investor geplant, um das Objekt dann an die Scientific Freshers UG (jetzt GmbH, Kohle aus China ist wohl da) langfristig zu vermieten.

    Es gab aber zwei Probleme: Erstens die Gläubigerbank des Schweizerhauses und dann die Stadt Kleve, die eine Fortführung der Gastronomie verlangt hat. Da die Zeit dann drängte und die Chinesen quasi wie früher der Russe vor der Tür standen, hat man dann ein leerstehendes Objekt im Klinikgelände angemietet.

    Meines Wissens handelt es sich zunächst um rund 90 Studenten aus China. Die 16.000 Euro p.a. sind aber auch mein Kenntnisstand.

    Allerdings: Was ist dagegen einzuwenden? Selbst wenn p.a. ein Betrag von bspw. 1.000 Euro pro Chinese o.ä. “hängenbleibt” für die beiden Prof´s (übrigens beide sympathische Leute). Warum nicht. Neidisch ob der Geschäftsidee?

     
  21. 21. ralf.daute

    @Meiner Einer Die Sache ist komplexer. Wer gab den Anstoß zur Gründung? Sind da zwei sympathische Professoren, die sich doch eigentlich der Lehre widmen sollten, von sich aus auf die Idee gekommen oder sagte eine Präsidentin: So, ihr zwei seid mir jetzt sehr sympathisch, macht mal? Welches Geld fließt genau wohin? Woher kommen die »Freshers« (by the way, »Scientific Freshers« hat nichts mit englischer Sprache zu tun, aber das merken die Chinesen ja nicht): Werden Sie von der HRW-Vertreterin in China angeworben und dann hier an die Privatfirma vermittelt? Übrigens gab es diese Einrichtungen bis ca. 2007 als vom Land NRW betriebene Kollegs, aber dann wurden diese wegen Erfolglosigkeit eingestellt… Fragen über Fragen also, die aber erst in der kommenden Woche beantwortet werden…

     
  22. 22. Meiner Einer

    @ Ralf Daute

    So neu ist die Idee wohl nicht. Diese Art der Studentenbeschaffung soll es, wie ich im persönlichen Gespräch erfahren konnte, auch an anderen Uni´s geben. Die Chinesen sind auch nicht alle für Kleve angedacht, sondern sollen nach Interessensschwerpunkten innerhalb NRW verteilt werden.

    Aber die Frage nach der Anwerbung ist schon berechtigt.

    Wie man dem Handelsregister entnehmen konnte, gibt es ja nicht nur die Scientific Freshers GmbH, sondern gleich passend dazu auch eine S.F Real Estate GmbH zur An- und Vermietung von Wohnungen, Schulungs- und Konferenzräumen o.ä. So kann man die Wertschöpfungskette natürlich weiter verlängern. Aber ich bleibe dabei: Clevere Geschäftsidee, wenn auch nicht neu.

     
  23. 23. ralf.daute

    @Meiner Einer Clever, OK. Aber man vergisst doch leicht, dass man es hier mit Menschen zu tun hat und dass hier womöglich ein wenig fahrlässig mit deren Hoffnungen gespielt wird…

     
  24. 24. obi

    @Meiner Einer

    Nennen wir es doch beim Namen, weil es ja kein Geheimnis ist und im Internet problemlos zu recherchieren:

    1. Firma:
    ———
    “SCIENTIFIC FRESHERS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Kleve, Fährmannsweg 13, 47533 Kleve. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 07.10.2011. Geschäftsanschrift: Fährmannsweg 13, 47533 Kleve. Gegenstand: Die Gesellschaft bietet Bildungsdienstleistungen im Hochschulumfeld an. Die Gesellschaft nimmt alle Belange wahr, die die Aus- und Weiterbildung sowie die Vorbereitung Studieninteressierter auf ein Studium in Deutschland betreffen. Eingeschlossen sind auch Leistungen der Unterbringung und Beköstigung der Studieninteressierten. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur sozialen Integration ausländischer Studieninteressierter sowie verwandte Leistungen angeboten. Stammkapital: 100,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung kann einem oder jedem Geschäftsführer von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden. Geschäftsführer: Prof. Dr. Brandt, Thorsten, Bedburg-Hau, *08.01.1976; Prof. Dr. Untiedt, Dirk, Kleve, *20.11.1972….”

    2. Firma:
    ———
    “Neue Firma: Scientific Freshers Real Estate UG (haftungsbeschränkt). Kleve. Geschäftsanschrift: Fährmannsweg 13, 47533 Kleve. Neuer Unternehmensgegenstand: Die An- und Vermietung, der An- und Verkauf sowie die Bewirtschaftung von Wohn-, Schulungs- und Gewerberäumen sowie Dienstleistungen im Bereich der Immobilienbewirtschaftung. Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung kann einem oder jedem Geschäftsführer die Befugnis erteilt werden, die Gesellschaft stets einzeln zu vertreten. Durch Gesellschafterbeschluss können einzelne oder mehrere Geschäftsführer von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden. Bestellt als Geschäftsführer: Prof. Dr. Brandt, Thorsten, Bedburg-Hau, *08.01.1976; Prof. Dr. Untiedt, Dirk, Kleve, *20.11.1972…”

    3. Personen:
    ———–
    http://www.hochschule-rhein-waal.de/studium/fakultaeten/technologie-und-bionik/dekanat.html

    Bei den mutigen Unternehmern handelt es sich um die Spitzenkräfte der Hochschule. Ich war eigentlich immer der Auffassung, dass ein Dekan und sein Pro-Dekan ihre volle Arbeitskraft dem Aufbau der Hochschule widmen müssen. Aber vermutlich ist das hier mehr “sexy”.

     
  25. 25. obi

    Für andere Interessierte hier noch der Link zum RP-Artikel:

    http://www.hochschule-rhein-waal.de/studium/fakultaeten/technologie-und-bionik/dekanat.html

    Für die “Frischlinge” an der FH Aachen gibt es ein eigenes Institut:

    http://www.fh-aachen.de/hochschule/freshman/

     
  26. 26. Fisch

    Gute Geschäftsidee, auch wenn sie nachgeahmt ist.

    Aber was ist nun offiziell oder inoffiziell der Hauptberuf der beiden “mutigen Unternehmer” mit EUR 100,00 Stammkapital?

     
  27. 27. Der Laie

    Nun, das sagt doch alles
    „Potenziale für ergänzende Leistungen erkennen und erfolgreich umsetzen“

    Die Zeiten wo An Institute zur Vertiefung von Forschung und Lehre gegründet wurden,gehören der Vergangenheit an.

    Der eine läßt halt unter seinem Namen Gutachten schreiben,um lukrative Nebeneinkünfte zu erzielen, der andere nutzt halt
    ganz einfach seine Insider Kenntnisse für Nebeneinkünfte.

    Da sollte sich natürlich der gemeine Vermieter mit der Ausnutzung von Angebot und Nachfrage bei der Wohnungsbewirtschaftung zurückhalten,sonst könnten die angehenden Wirtschaftsingenieure sehr schnell Klever
    Platt lernen.”Wat nix kost,dat is auch nix.

     
  28. 28. obi

    @Fisch
    Ich habe ernsthafte Zweifel daran, dass ein Dekan und ein Pro-Dekan neben ihrem offiziellen Hauptberuf genügend Zeit haben, nebenbei ein Start-Up-Unternehmen mit 80 x 16.000,- € = 1.280.000,- € Jahresumsatz zu betreiben. Mir geht es nicht um Neid sondern um den seriösen Umgang mit unseren Steuerngeld.

     
  29. 29. Fisch

    @obi

    Deswegen meine Frage, denn wenn man über Steuergelder dem Hauptberuf als Dekan oder Pro-Dekan nachgeht, müsste man da nicht auch als Nebenbei-Unternehmen, denke ich, Steuern bezahlen….oder sehe ich das zu “kleinkarriert”?

    Das hat mit Neid überhaupt nichts zu tun.

     
  30. 30. Der Laie

    @ Fisch
    Wer einen Gewerbeschein hat und nachweislich Umsätze tätigt,
    ist immer Steuerpflichtig.
    Die Frage die sich ergibt,wieviel Zeit für die Nebentätigkeit wird innerhalb der normalen
    Geschäftstätigkeiten aufgewendet und von den Steuerzahlern bezahlt.
    Das hier gleich Vollzeit Arbeitsplätze bzw. Praktikum Plätze für angehende Wirtschaftsingenieure geschaffen werden,halte ich bei der Kapitaldecke für unwahrscheinlich.

     
  31. 31. B.R.

    Zitat:

    “Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass dort keiner dieser Sexualstraftäter mehr “untergebracht” ist oder “einsitzt”.

    Was sind das denn für katastrophale Zustände…?????”

    Das frage ich mich allerdings auch schon seit einigen Wochen:
    Was für Zustände sind das eigentlich in Bedburg Hau ?

    Die Forensik müßte nach wie vor mit ca. 400 Patienten, verteilt auf mehrere Häuser im Gelände, überbelegt sein;
    kann ich aber nicht genau sagen.

    Nur in der allgemeinen Psychiatrie sind Plätze abgebaut worden sind, so dass einige Häuser leerstehen.

    Resozialiserung ist übrigens der Hauptauftrag von Bedburg Hau; dementsprechend bekommt der Großteil der Forensik Insassen nach einer gewissen Zeit Ausgang ohne Begleitung.

    Ich schätze mal , dass dort im Gelände so ca. 30-40 ehemalige Mörder und Sexualstraftäter täglich herumschwirren.

    Das ist doch auch der Hauptgrund dafür, dass die leerstehenden Häuser seit Jahren unverkäuflich sind; bzw. dass deutsche Studentinnen dort noch nicht einmal umsonst wohnen wollen.

    Asiatische Studentinnen mit deutschen Forensikern zusammenzuferchen, wer ist eigentlich auf diese Schnapsidee gekommen ?

     
  32. 32. Fisch

    @31.
    Es kommt darauf an, was die Verantwortlichen genau für diese Fälle unter Resozialisierung verstehen.

    Was genau bedeutet…..nach einer gewissen Zeit Ausgang ohne Begleitung?

    Die Frage, wer auf diese Schnapsidee kam, die unbedarften asiatischen Studentinnen in der unmittelbaren Nähe der Forensiker unterzubringen, ist mehr als berechtigt und überaus notwendig! Die Antwort, also der Handlungsbedarf somit überfällig.
    Welchen derzeitigen “Schutz” bekommen die Studentinnen?

     
  33. 33. MalwasSag

    Sorry aber was soll hier so eine unberechtigte Panikmache?
    Um mal eins klarzustellen, die Aussagen eines gewissen B.R bitte nicht für Ernst zu nehmen.
    Seine Thesen sind wohl auf Höhrensagen, Schätzungen und Vermutungen aufgebaut.
    Wenn auch nur etwas haltbares daran wäre, würden dort bestimmt kein Studentenwohnheime sein.
    Selbst Bedburg Hauer Kinder nutzen die Durchfahrt des Öffentlichen Geländes für den Schulweg.

    Zitat B.R. Asiatische Studentinnen mit deutschen Forensikern zusammenzuferchen, wer ist eigentlich auf diese Schnapsidee gekommen ?

    Selbst das ist Falsch. Die Hälfte der Straftäter sind eh Ausländische Mitbürger.

     
  34. 34. Kollege

    @MalSagWas und alle
    hier zunächst ein Artikel der RP zu den Frischlingen, . http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/frischlinge-aus-china-in-der-lvr-klinik-1.3077283
    Panikmache von B.R.?
    Wir Klever und Bedburg-Hauer haben gelernt uns mit dem LKH zu arrangieren, kennen die Geschichte und die Qualität der Arbeit dort. Viele werden Verwandte oder Bekannte haben, welche dort arbeiten oder gearbeitet haben. Das LKH und die Forensik gehören zu uns.
    Dennoch funktionierte der Verkauf und die Vermietung der nicht mehr genutzten Immobilien nur schleppend. Denn Akzeptanz ist das Eine. Mit Wohnung oder Arbeitsplatz in die ehemalige “Irrenanstalt” zu ziehen etwas völlig anderes.

    In kaum einem anderen Ort der Welt käme man auf die Idee, nichts ahnende Student(inn)en auf dem Gelände einer der größten Anstalten für körperlich- und geistig Behinderte in nicht mehr genutzten Räumen unterzubringen und zu unterrichten.
    Dies ist betriebswirtschaftlich sicherlich eine sinnvolle Nutzung und die beiden Professoren haben Ahnung von dieser Seite der Materie.

    Was erzählen die Student(inn)en ihren Familien und Freunden, wenn, was schon mal vorkommt, in ihrer direkter Nachbarschaft ein Schwerverbrecher ausbricht?
    Wie sensibel wird das Ganze, wenn einer der Studentinnen auf oder in der Nähe des Geländes etwas ernsthaftes zustößt? Es braucht nicht einmal jemand aus der Forensik gewesen zu sein.
    Was, wenn so etwas nicht direkt geklärt werden kann und weltweit die Rahmenbedingungen zur Diskusion gestellt werden?

    Es gibt auf der Welt nur wenige Länder, wo die Öffentlichkeit und die Presse so gelassen, so sachlich und liberal mit diesem Thema umgehen wird, wie hier bei uns.

    Vermutlich steht auf alles, was die Patienten der Forensik ausgefressen haben, in China die Todesstrafe.
    In anderen Teilen der Welt kann eine Mohamed-Karikatur ganze Massen in Aufruhr bringen. Wir begreifen kaum, wie dies möglich ist.

    Es ist hier nichts passiert.
    Solange kann und wird die Politik und die HRW und Leute wie MalwasSag die angedachten Fragen als Panikmache abwerten.

     
  35. 35. B.R.

    Ich bin sieben Jahre lang fast jeden tag durch das Klinik Gelände gefahren.

    Ich kenne deshalb auch die Sicherheitsrisiken, die von der Klinik ausgehen, und von denen selbst der deutsche Durschnittsbürger nach Möglichkeit nichts erfahren darf.

    Ich möchte deshalb die Gelegenheit hier nutzen, um der Hochschule Kleve Platz 1 zu verleihen auf der Hitliste der studentenunfreundlichsten Städte der Welt.

    Zimmer an asiatische Studentinnen zu vermieten, die deutsche Studenten noch nicht mal geschenkt haben wollen:
    Herzlichen Glückwunsch an die Hochschule Kleve, dass sie sich direkt am Anfang ihres Bestehens wenigstens einen Spitzenplatz beim weltweiten Hochschulranking ergattern konnte.

     
  36. 36. ralf.daute

    Bevor die Diskussion hier eskaliert: kleveblog hat und wird immer eine liberale Haltung einnehmen, was den Maßregelvollzug in Bedburg-Hau angeht. Ich bin direkt neben der Landesklinik groß geworden, ich habe als Schüler in der Klinik Minigolf gespielt, während in den benachbarten Stationen das Elend der Psychiatrie kaum zu verbergen war, meinen Zivildienst habe ich 20 Monate in Haus 34 verbracht mit menschlichen Schicksalen, die zu erzählen mehr als ein Buch füllen würde. Als Student habe ich den Alltag in Drogenstationen kennengelernt – und, was soll ich sagen: Es ist eine wirkliche Herausforderung, in diesem Bereich zu arbeiten, und wer als Patient dort hingelangt, hat eine menschenwürdige und bestmögliche Behandlung verdient. Dazu gehört auch die behutsame Resozialisierung. Niemand macht sich da irgendwelche Entscheidungen einfach. ––– Auf einem anderen Blatt steht wiederum, zukünftige Studenten aus Fernost (die Freshers dürften ja eigentlich noch nicht an der HRW studieren) auf dem Gelände unterzubringen. Hier treffen natürlich einige Begehrlichkeiten aufeinander: der Wunsch des LVR, wenigstens irgendwas auf dem Gelände mal zu vermieten. Der der Professoren, möglichst schnell mit dem Geldverdienen beginnen zu können. Der der Präsidenten, möglichst schnell die Hochschule mit wem auch immer zu füllen. Fragt man die dort untergebrachten Chinesen, sind die Antworten zwiespältig – vom sarkastischen »Bedburg-Hau ist nicht Peking« bis »alles schön grün und ruhig hier«…

     
  37. 37. B.R.

    Was heißt denn eskalieren ?

    Sobald es um die Wurst geht in Bedburg Hau, dann wird versucht es zu zensieren;
    das war schon immer und über all so.

    Dann dürfen sich nur noch die Lobbyisten von Bedburg Hau melden mit so einem allgemeinen Bla Bla wie:
    “Die Professoren haben echt Ahnung”,
    ” Aufpassen B.R. hat keine Ahnung”,
    ” In der Klink arbeiten nur Spitzenkräfte zum Wohle der Patienten”
    “In Bedburg Hau ist noch nie etwas passiert”

    Schade,
    dass wir hier nicht weiter darüber diskutieren dürfen,
    ich befasse micht mich nämlich seit 5 Jahren mit der Planung für die leerstehenden Häuser.

    Und auf so ein Bla Bla auf Sonderschulniveau, würde ich mal gerne mit den Fakten antworten.

     
  38. 38. ralf.daute

    @B.R. Hier wurde kein Diskussionsverbot ausgesprochen, allerdings ist der Maßregelvollzug mit Sicherheit nicht das zentrale Thema dieses Threads.

     
  39. 39. Hoshimaru

    @ralf.daute

    Ich glaube ja, dass die Bewohner der nachbarschaftlichen Sumpfgemeinde so Einiges gewohnt und daher auch leidensfähig sind. Denke mal an das Duo Geurts und Bongers oder an den unnachahmlichen Willi H.!

    Wenn alle Stricke reissen können Brauer und Dr.Rasch ja die Studis in den leer stehenden Fuji-Hallen bis unter die Decke aufstapeln. Fertigungsbetriebe siedeln sich ja in Goch an.

     
  40. 40. B.R.

    Ich wollte auch nicht über den Massregelvollzug diskutieren.

    Ich wollte darüber diskutieren, in wieweit das Geschäftsmodell der Hochschule Kleve erfolgreich sein kann,
    den Ruf der Stadt Kleve in der ganzen Welt zu ruinieren,
    indem man asiatische Studentinnen in Häuser einquartiert, die seit 5 Jahren absolut unvermittelbar sind an freie europäische Bürger.

    Liebe Anonyme,
    die hier hier pauschal behaupten, B.R. hat keine Ahnung:
    Zeigt mir doch nur mal eine einzige deutsche Studentin, die Lust darauf hat, beim täglichen Einkauf im Aldi oder Edeka jedesmal am Bewahrungshaus vorbeizulaufen, wo die absoluten Härtefälle einsitzen.

    Oder zeigt mir doch mal die deutsche Studentin, die Lust darauf hat, im Winter in der Dämmerung abends alleine durch die Klinik zu laufen.
    Zeigt mir bitte nur eine solche deutsche Studentin.

    Oder zeigt mir den deutschen Familenvater, der es zuläßt, dass seine studierende Tochter jeden Tag alleine durch die Klinik laufen muss.

    Ich rede hier nicht von Familienvätern, die in Bedburg Hau arbeiten, und ihre Kinder demonstrativ zweimal im Jahr bei gutem Wetter und voller Sicht auf den Hauptwegen durch die Klinik radeln lassen.
    Ich rede von Studentinnen , die hier wohnen müssen;
    und u.a. in der Dunkelheit alleine nach hause müssen.
    Nur mal so zur Klarstellung für Leute, die nicht in der Lage sind, eine eigenständige Transferleistung zu erbringen.

     
  41. 41. studi90

    Ich würde das auch nicht zu sehr dramatisieren, denn mit der Begründung “ja wenn dann mal einer aus dem Sicherheitstrakt ausbricht” könnte man genauso gut auf die Haushalte in den umliegenden Straßen anspielen (ala Horionstraße, van Aken-Ring, Uedemer Straße). Da liegen die Anwohner auch mehr oder minder direkt dran und das sind auch Haushalte mit Kindern, die auch nachmittags und im Winter im Dunkeln ihren Schulweg durch die Klinik bewerkstelligen. Sollen die da auch alle wegziehen?
    Und die Tatsache, dass die Klinik die Gebäude nicht vermietet oder verkauft bekommt, liegt m.M. zu großen Teilen am Verbund/Lage der Gebäude (auch zueinander) und am teilweise stark maroden Zustand.

     
  42. 42. MalwasSag

    Oh Oh B.R
    Nur noch eines. Im Bewahrungshaus sind schon lange keine Patienten mehr.
    Mehr werd ich jetzt aber auch nicht mehr zu dem Thema sagen.

     
  43. 43. Jens-Uwe Habedank

    Ich hab’ so 5 Jahre in Schneppenbaum gewohnt, bin oft durch die “Klinik” (nannte man damals so) gegangen, habe Minigolf gespielt und genoss z.B. Möhneball im Gesellschaftshaus. Es gab auch manch traurige Situationen, z.B. der Tod dreier Kinder durch einen “Insassen” auf dem Gelände eines Restbauernhofes wo zuletzt(nach Abriss des Restbauernhofes, ca. 1985?) ehemals der EDEKA stand, der heute neben Aldi “residiert”.
    Das sind Dinge, die gehören zum Leben und lassen keine Wertung über Standorte, Einrichtungen, Psychiatrie ultimativ zu. Es war wie es war – und man konnte damit leben, es bereicherte.

    Schlimmer aber – die Sache hier mit dem Thema Bildung und Cash! Da wird ein Haufen Geld( eben auch aus Steuergeldern) in Bildung investiert – und ein zigfaches davon “zocken” die Bildungsverantwortlichen dazu noch ab indem sie Einzelstellungsmerkmale, Abhängigkeiten schamlos ausnutzen, vielleicht sogar erst Märkte dafür schaffen oder haben schaffen lassen.
    Ob es nun eine Gier von Hochschul-Professoren, die Schwäche des hiesigen Bildungssystems oder sonst was dahinter steckt: Ist mir schei… egal; Schlimm ist, dass es möglich ist und dass es so einfach möglich ist!

    Jeder redet und propagiert “Bildung”; hört sich erst mal toll an, findet Anklang und macht beliebt – wirft aber einen trügerischen Schatten über “Kapitalismus-Bildung” wo Bildung von einstiger Gesellschaftsaufgabe zur reinen Ware, vom Wert zum Verkaufsobjekt, verkommt.
    Man muss sich mal durch den Kopf gehen lassen, was Eltern heute ausgeben (ausgeben müssen) um ihre Kids von der Grundschule in die weiterführenden Schulen “empfehlen” zu lassen durch Inbstitutionen, Kurse und Diestleistungen wie “Schülerhilfe” etc.?!

    – War das nicht mal anders, selbstverständlicher, einfacher und gerechter?

    Mein Fazit: Wer an Bildung Knete verdient, eben richtig gierig, der gehört geschasst…

     
  44. 44. isjadoll

    Ist glaub ich auch so, dass die Gemeinde B-Hau für jeden Forensik Patienten der dort sitzt u.a. Geld bekommt vom LVR. Und wie man so hört ist das garnicht wenig…

     
  45. 45. B.R.

    Zitat:

    “Oh Oh B.R
    Nur noch eines. Im Bewahrungshaus sind schon lange keine Patienten mehr.
    Mehr werd ich jetzt aber auch nicht mehr zu dem Thema sagen.”

    Es wäre aber nett von dir , wenn du etwas mehr darüber erzählen würdest;
    oder möchtest du den Leuten hier etwa die ganze Wahrheit vorenthalten ?

    Ich möchte auch nicht zu sehr über die Forensik diskutieren.
    Ich möchte auch nicht darüber diskutieren, ob es sinnvoll ist, bei gutem Wetter Kinder durch die Klinik radeln zu lassen.

    Ich möchte auch nicht zu sehr darüber diskutieren, ob und wann was in Bedburg Hau passieren kann , oder passieren wird.
    In der U Bahn von Berlin kann mindestens genau so viel passieren.

    Das sind einfach nur unlauterere Versuche von meinem eigentlichen Thema abzulenken.

    Ich wollte eigentlich das diskutieren, was Juh ja jetzt auch versucht hat, etwas klarer auszudrücken:
    Die Klinik Häuser sind seit 5 Jahren absolut unvermittelbar.
    Man hat bisher noch nicht einmal jemanden gefunden, der dort Katzenfutter lagern möchte.
    Geschweige denn, dass man eine deutsche oder holländische Studentin gefunden hätte, die dort wohnen möchte.

    Der Preis ergibt sich durch Angebot und Nachfrage.
    Bei einer Nachfrage von Null beträgt nach Adam Riese der Mietpreis 0 Euro.

    Da stellt sich mir doch die Frage, ob man in unserem land nicht etwas mehr Geld für Bildung ausgeben könnte ?

    Wieso hat man nicht die leerstehende Fuji Halle genommen, um dort die Leute zu stapeln?
    Das wäre wahrscheinlich teurer geworden, weil man dort mindestens 1 Euro pro Person und Nacht verlangt hätte.

    Muss man ausländische Spitzenstudenten in Deutschland unbedingt schon direkt am Anfang ihres Studiums so vergraulen, dass sie möglichst schnell nach England, Kanada oder USA auswandern ?

    Wieviel Zeit und Geld investiert die Hochschule für Werbegags mit der TAZ ?

    Und wieviel Zeit und Geld investiert die Hochschule in der Suche nach Büchern und Unterkünften ?

    Wann ziehen Herr Spreen und Frau Klotz endlich in die leerstehenden Häuser ein, um unseren ausländischen Gästen ein gutes Vorbild zu sein ?

    Welchen theoretischen Wert hätte eine Belohnung, die man aussetzen müßte, um die erste deutsche Studentin in die leerstehenden Häuser zu locken:
    1 Millionen, 10 Millionen oder 100 Millionen Euro?

    Welchen theoretischen Wert hätte eine Belohnung, um die erste Studentin aus Griechenland, Rumänien oder der Ukraine in die Klinikhäuser zu locken:
    10.000 Euro, 50.000 Euro oder 100.000 Euro ?

    Ist die sagenumwobene Immobilien UG mit der gigantischen Einlage von 100 Euro geistig, moralisch und finanziell in der lage, (angebliche) deutsche Spitzenbildung in der ganzen Welt zu verkaufen ?

    Was hat man Studenten 4000 km hinter dem Ural versprochen, damit sie nach Deutschland kommen:
    Spitzenbildung in einem Spitzenhotel wie dem Schweizer Haus?
    Und was ist dabei herausgekommen:
    Noch völlig ungeregelte Studiengänge in einer juristischen Grauzone mit Unterbringung in Klinikhäusern, deren Marktwert bei 0 Euro liegt ?

    Welche Hilfen stellt man Studentinnen zur Verfügung, die bisher keine Ortskenntnisse in Europa sammeln konnten;
    und die jetzt plötzlich im Winter in der Dämmerung oder Dunkelheit durch die Klinik laufen müssen ?

    Wann ist man finanziell endlich in der lage, die ausländischen Studenten bei Fuji zu stapeln und ein Mindestmass an vernünftige Bücher zu kaufen ?

    Wann ist man geistig und moralisch in der Lage Fächer wie ” Produktion und Marketing” aus einen grundlegenden bachelor Studiengang wie “Frühkindliche Bildung” zu streichen ?

    Was hat das mit Spitzenbildung zu tun, wenn man ungeregelte Studiengänge auf englisch abhält, und vielleicht noch einen sexy Namen dafür vergibt ?

    Wann kommt endlich der erste Spitzenprofessor nach Kleve ?

    Fragen um Fragen, auf denen ich keine Antworten in dem TAZ Interview finden kann.

     
  46. 46. B.R.

    Entschuldigung, ich habe noch was vergessen.

    Wenn man so Fächer wie “Produktion und Marketing” rausschmeisst aus so einem Studiengang wie “Frühkindliche Bildung”,
    müßte man ja jemanden kennen, der sich traut, “Frühkindliche Bildung” zu unterrichten.

    Gibt es da eigentlich schon solche Fachkräfte in Deutschland, oder ist man da noch auf der Suche ?

    Was kommt den wahrscheinlich zuerst:
    Die Eröffnung des Berliner Flughafens, oder die erste Fachkraft für “Frühkindliche Bildung” an der Hochschule Kleve ?

    Würde mich halt mal interessieren.
    “Frühkindliche Bildung” hatte ich vorher noch nie gehört.
    Ein Freund von mir fragt auch immer danach.

     
  47. 47. Martin Fingerhut

    @ 46. B.R.:
    Offenbar auf dringenden Wunsch der HRW
    soll die Eröffnung von BER gerade mal wieder weiter verschoben worden sein.

    Unter ” frühKindicher Bildung ” stelle ich mir vor,
    es sollten jene ausgebildet werden,
    welche für die U3-Betreuung ab August dieses Jahres fehlen.

     
  48. 48. Jens-Uwe Habedank

    @ Martin Fingerhut: 400 Jahre ( oder so) Achse Berlin-Kleve…
    Man sieht’s daran, dass die den gleichen Brandschuztbeauftragten haben dürften:
    http://www.kurier-am-sonntag.de/cms/notizblog/5467-ring-of-fire-brandschutz-wirrwarr-im-kurhaus.html

     
  49. 49. Martin Fingerhut

    @ 48. Jens-Uwe Habedank :
    Hoffentlich hat der gleiche “Spezialist” nicht auch an der HRW gewerkelt.

     
  50. 50. B.R.

    Hat doch alles nichts mit Journalismus zu tun.

    Wenn von Universitärer Spitzenbildung gesprochen wird, hätte man doch als Journalist mal die Aufgabe gehabt, gerade mal in so einem Studiengang wie “Bionics and Journalismen” genauer reinzuschauen, und ein bisschen Basisarbeit zu leisten.

    Dann hätte man ja wohl feststellen müssen, dass da ziemlich viel im argen liegt.

    Spätestens wenn man über so einen Studiengang wie “Produktion und Marketing” bzw. “Frühkindliche Bildung” gestolpert wäre, hätte man doch etwas misstrauisch werden müssen

    Ist doch alles viel zu einfach gestrickt.

    Die Achse Berlin-Kleve ist mir mittlerweile auch schon aufgefallen.

    Stellt sich doch nur noch die Frage, wer den Artikel wirklich geschrieben hat:
    Frau Schwantje , Frau Klotz oder Herr Pofalla ?

    Wäre mir für eine Zeitung wie der TAZ viel zu billig, von Berlin nach Kleve zu fahren , mit Herrn Pofalla im Gepäck, nur um Frau Klotz abzuknutschen.
    Frau Hendricks wird wahrscheinlich einen anderen Zug genommen haben.
    Mindestens eine stunde früher oder später;
    aber nie und nimmer den gleichen Zug.

    5 Jahre lang hat man in der Klinik nichts auf die Reihe gekriegt.
    Ich ehrlich gesagt auch nicht:
    Egal, was man sich zusammenplant und zusammenrechnet:
    Nicht den Ansatz eines schlüssigen Konzeptes.

    Könnte ich jetzt 30 Seiten drüber schreiben.
    Wollen wir uns ersparen: Hier geht es schließlich um Studiengänge wie “Produktion und Marketing” bzw. ” Frühkindliche Bildung” in einem deutschen Spitzenhotel.

    Dann gehen plötzlich 30-40 Chinesinnen täglich zum Edeka.
    Regt man sich auf:
    Konnte man nicht selber auf die Idee kommen von dieser transkontinentalen German-Peking Immobilien UG mit 100 Euro Stammkapital ?
    Wenn ich das richtig verstanden haben sollte; hatte da zwischendurch so was gelesen.

    Kann man sich auch wieder abregen.
    Ich habe mich bisher immer mit Immobiliengeschäften in Deutschland befasst.
    Länderübergreifende Immobiliengeschäfte sind nicht mein Fachgebiet.

    Ich hätte da aber noch einen Vorschlag für eine saubere journalistische Arbeit an die TAZ:
    Wieviele chinesische Familien haben ihre Reisfelder verkauft, und haben jetzt nichts mehr zu Essen, damit ihre Kinder deutsche Spitzenbildung in einem deutschen Spitzenhotel geniessen können ?

    Man fährt also nach China, und zählt die Dörfer, die zusätzlich verarmt sind, durch den Effekt, dass die Söhne und Töchter des Dorfes demnächst in Kleve ein “German applied university certificate ” in “Produktion und Marketing” bekommen; eventuell auch in “Frühkindlicher Bildung”.
    Weiss man jetzt ja noch nicht so genau in Kleve;
    die Studiengänge müssen ja noch richtig zusammengestellt und abgesegnet werden.

    Ich hätte da noch genügend Vorschläge. Der Journalismus in Deutschland muss nicht unbedingt aussterben.
    Kann wohl keine 100.000 dollar für ein Interview zahlen, soviel Geld habe ich nicht.

     
  51. 51. B.R.

    “demnächst in Kleve ein “German applied university certificate”

    Bachelor hatte ich noch vergessen.
    Bachelor ist noch das wichtigste.

    Es gibt, glaube ich , nur bachelor und master.
    Zumindestens in Europa und Amerika:
    Damit die auch wissen in Amerika, was wir in Deutschland studiert haben.

    Muss also richtig heißen:
    “German applied university certificate of bachelor ”

    Darf man auf keinen Fall vergessen den “bachelor”.
    Sonst wird es nirgendwo anerkannt:
    Weder in Donsbrüggen auf der Kirmes, noch in New York auf der Wallstreet.

    Wie die das in Peking haben wollen , weiss ich nicht.
    Kann ja auch noch so ein Drama werden.

    Ist ja kein Wunder, dass die in Kleve noch nicht so richtig dazu gekommen sind, zu unterrichten.

    Das wichtigste ist jetzt auch erst mal Werbung, Werbung, Werbung.

    Kann mir schon vorstellen wie das abläuft.
    Ich vermute mal, wie gesagt ich vermute mal, also erst mal reine Spekulation:
    Zuerst geht es zum Pofalla ins Kanzleramt.
    Wenn da nichts zu holen ist, geht es zum Schäuble ins Finanzministerium.
    Sitzt ja glaube ich auch die Hendricks.

    Wenn die sich da auch weigern sollten, geht es zur Not noch zum Schreiber.

    Nur zur Not, bevor das Projekt “Spitzenbildung in der Keksstadt” wegen absoluter Aussichtslosigkeit wieder aufgegeben wird, geht man lieber beim Schreiber vorbei.

    Danach geht es dann zur TAZ.

    Vorher muss aber noch was geschrieben werden.

    Kann mir schon vorstellen, wie der Pofalla die Klotz anschreit, ist jetzt aber auch erst mal eine reine Vermutung,
    also erst mal reine spekulation:

    ” Frau Klotz, sie sind die größte Null auf diesem Planeten.
    Kommt doch kein Mensch nach Kleve, bei dem Scheiss, den sie sich zusammengeschrieben haben.
    Ich lass das jetzt bei mir im Kanzleramt machen.
    Ich möchte ihre Fresse die nächsten 24 Stunden auch nicht mehr sehen und hören.”

     
  52. 52. B.R.

    Jetzt haben sie im Kreis Kleve ja schon zwei Leuchtturmprojekte, wo sie die Millionen verpulvern können: Flughafen Düsseldorf/Niederrhein und University applied science Kleve.

    Zum Glück hat die CDU/Kreis Kleve ja noch ein Großprojekt, wo man wenigstens grundsätzlich einen Sinn erkennen könnte:
    Haus Freudenberg mit 2000 Arbeitsplätzen.

    Könnte man grundsätzlich einen Sinn drin erkennen:
    Gesellschaftlicher Auftrag: Arbeit mit Behinderten und Betreuung von Behinderten.

    Jetzt ist aber schon der zweite leitende Angestellte abgesprungen bzw. wird demnächst abspringen.

    Nach dem Bewerbungsverfahren ist vor dem Bewerbungsverfahren:
    Jetzt hat man immer noch keinen Fachmann, der sich auskennt mit Prozessen wie Bilanzen, Logistik, Controlling und Personal, die das gesamte Unternehmen betreffen.

    Frau Stephan ist ja so erst mal ganz nett; kann man nicht meckern.
    Zumindestens, wenn sie 5 Sätze sagen muss.
    Muss man noch mal abwarten, bis sie 10 oder 20 Sätze sagen muss.

    Aber irgendwie kommt es mir bei Haus Freudenberg momentan vor wie bei der Hochschule Kleve bzw bei Produktion und Marketing und Frühkindlicher Bildung.

    Und nach den Wahlen kommt das Rasenmäherprinzip:
    10% auf alles, 20% auf Soziales.

    Wird ganz schön knapp werden im neuen Jahr für Haus Freudenberg.

     
  53. 53. B.R.

    Da wird ein Studiengang “Frühkindliche Bildung” aufgelegt, wofür man überhaupt keine Ressourcen und Synergien hat;
    und unterrichtet dann dementsprechend BWL.

    Da wird ein Studiengang “bionics and journalism” aufgelegt, wofür man wenig Ressourcen und Synergien hat;
    dementsprechend nimmt man irgendein paar Fächer, tut diese in einen Mixer rein;
    und rrrrührrührrrührrührrüh ist der Studiengang “bionics and journalism ” fertig.

    Das ganze macht für mich vom Niveau her eher den Eindruck wie ein Fachschule oder Fachhochschule für Wirtschaft und Technik.

    Zusammen mit den durchgeknallten Studiengängen “Frühkindliche Bildung” und “bionics and journalism” und dem massiven Einsatz des Englischen, verkauft man das als “Spitzenbildung in der Keksstadt”:
    applied sciences university Kleve – das Harvard des Niederrheins.

    Wie war das noch:
    Bedburg Hau ist nicht Peking.

    Das ist richtig:
    Nur in Amerika, in Bedburg Hau und in kekscity ist alles möglich.

     
  54. 54. Andreas

    Ist denn Kleve nicht die Stadt der Fettnäpfchen?

     
  55. 55. B.R.

    Würde ich noch nicht einmal so sagen.

    Ich denke mal, das Hauptproblem ist der ewige CDU Filz;
    und verglichen mit anderen Kommunen bewegt sich das wohl eher im Bereich “Durchschnitt”.

     
  56. 56. B.R.

    Wie gesagt, der Journalismus in Deutschland muss nicht aussterben.
    Die TAZ könnte doch mal recherchieren, ob die Lafontaine Attentäterin immer noch jeden Tag durch die Klinik läuft.
    Der Weg von der Bahnstrasse nach Edeka führt genau an Haus 51 vorbei.
    Okay, Oskar ist nicht John F. Kennedy.
    Aber dann könnten die chinesischen Studenten sich ab und zu mit ihr unterhalten, und sich in deutscher Politikgeschichte etwas weiterbilden.

    “Deutsche Politikgeschichte mit Oskar” – wenn “Produktion und Marketing” bei “Frühkindliche Bildung” reinpasst,
    dann passt auch “Deutsche Politikgeschichte mit Oskar” dazu.

    Und bei “Bionics and Journalism” passt eigentlich alles rein.

    Wie sagte Frau Klotz noch, in der Umgebung lägen sehr viele kompetente Hochschulen;
    braucht man also in Kleve eine university hochschule applied sciences,wo man nur Unsinn lernt.

     
  57. 57. B.R.

    B.R. alleine zu Hause.

    Ist ja ganz nett, dass man hier unzensiert Fragen stellen darf.

    Aber gibt es hier auch jemanden, der einem unzensiert qualifizierte Antworten geben kann ?

    Z.B.,
    Wie kann den diese UG mit 100 euro Stammkapital Haus 51 renovieren , bzw. die Kosten für die Renovierung übernehmen ?

    Hat wohl jemand anders bezahlt, der LV, die Hochschule oder wer ?

    Interessant, wo wieder die ganzen Steuergelder versicken.
    Welcher Normalbürger kann den mit 100 euro Einsatz ein Immobilienprojekt stemmen ?

    Und wie kann man eigentlich einen Studiengang wie “Frühkindliche Bildung” auflegen, wofür offensichtlich überhaupt keine Ressourcen vorhanden sind?
    Da steige ich immer noch nicht hinter.

    Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich auch Frau Klotz auch direkt auf dem Hochschultag fragen können; sie ist mir nämlich zweimal begegnet.

     
  58. 58. Martin Fingerhut

    @ 57. B.R. :
    Immer noch allein zu Hause ?

    Falls ja :
    Aufruf an alle :
    WER KANN ANTWORTEN GEBEN AUF B.R.’s Fragen ?

     
  59. 59. B.R.

    Interessante Meldung in der Tageszeitung heute:
    In Bedburg Hau, Saalstrasse, am Bahnhof soll ein Studentenwohnheim errichtet werden:

    http://www.lokalkompass.de/bedburg-hau/politik/investor-errichtet-studentenwohnheim-an-der-saalstrasse-d268987.html

    Ah ja, frage ich mich, und was ist mit den ganzen leerstehenden Klinikhäusern ?
    Hat man die mittlerweile aufgegeben bzw. deren Nutzung

    Laut Bürgermeister Herrn Driessen macht übrigens der dichte Baumbestand depressiv, deshalb wäre es für eine bessere Vermarktung dringend notwendig, einen Großteil der Bäume zu fällen.
    Das geht aber auch nicht so einfach, den der Klinikbetrieb hängt von kranken Menschen ab:
    Je kranker die Menschen, desto höher die Pflegesätze.

    Was ist denn mit den chinesischen Studenten auf Haus 51:
    Werden die nicht so schnell depressiv ?

    Mußte man wirklich bis 4000 km hinter den Ural fahren, um Menschen zu finden, die es in den lehrstehenden Klinikhäusern aushalten können ?

     
  60. 60. Fisch

    @59. B,R.

    Zu dem Thema Baumbestand:

    Im Frühjahr schlagen sie aus, im Herbst werfen sie mit Laub um sich…….Körperverletzung..
    und sie werfen dauernd Schatten….
    bei Wind erzeugen sie Lärmbelästigung durch Blätterrauschen….
    sie sind aus Holz und nicht pflegeleichtem Kunststoff…

    ja, ja, das kann die menschliche Gefühlswelt schon durcheinander bringen….

    Aber jetzt ernsthaft….Menschen, die solche Behauptungen aufstellen haben in Bio einen wichtigen Teil versäumt. Nämlich, dass u. a. durch die Produzierung der Photosynthese durch die Bäume, der Mensch atmen kann.

    Viel Spaß mit NABU und allen Naturschützern!!!

    In anderen Teilen dieser Welt kämpft man um jeden Strauch, um jeden Baum!!!!!!

     
  61. 61. Meiner Einer

    @ B.R.

    Die Finanzierung des Immobilienprojektes ist auch mit nur einem Euro möglich.

    Es kommen zwischen 50 und 90 Chinesen, die im Voraus 15.000,00 Euro zahlen dürfen.

    Man meldet seine UG an, damit man eine Firma hat, lässt die Chinesen bezahlen und hat sofort Kapital für die Renovierung des Objektes. So What. Nix Steuerverschwendung. Zunächst zumindest nicht.

     
  62. 62. Fisch

    61. Meiner Einer

    Wie hoch fallen die Renovierungskosten aus?

     
  63. 63. B.R.

    @ 61)

    Nur in Amerika, in Bedburg Hau und in Keks city ist alles möglich.

    Oder wer und wo sonst sollte an eine neugegründete Immobilien Gesellschaft mit 100 Euro Haftungskapital direkt ungesicherte kredite vergeben…

     
  64. 64. B.R.

    Die Renovierungskosten werden wohl nicht so hoch geworden sein;
    ich vermute mal, das war nur eine pinselrenovierung;
    die Räume , wo sich Besucher nur selten verirrten, waren farbmässig zum großen Teil in schlechtem Zustand.

    Ubrigens ist heute in der tageszeitung der Vorschlag gemacht worden, Theo Brauer zum Ehrendoktor der Universität Kleve zu machen.

    Das erste Problem an der Sache ist, dass es sich nicht um eine Universität handelt,sondern nur um eine university.

    Das zweite problem an der Sache ist, dass dieses university keine Promotionsrechte besitzt.