Kleve im Baufieber

rd | 07. September 2011, 16:50 | 17 Kommentare

Mut zur Lücke

Hier wird gebaut, als müsse die Kohle heute noch rausgehauen werden! Hoch, tief, öffentlich, privat. Der neueste Fall: Die letzte Baulücke an der Stechbahn, gleich links neben dem Italiener Colloseo, wo lange Jahre ein Schild mit einer Münchner Telefonnummer vergeblich um Interessenten buhlte, weicht in Kürze einem Mehrfamilienhaus, für das das Repp-Imperium verantwortlich zeichnet. Es entstehen elf Wohnungen (»angenehm, Passivhaus«), überraschenderweise einmal nicht im stadtbekannten Repprot, sondern eher blau.

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  1. 1. Beton-Mixer

    Ich gehe schon zu Fuss am Kiosk in Shanghai mal Bier und Popcorn holen. Wenn ich zurück bin steht *vielleicht* schon die erste Etage?!

     
  2. 2. Tim

    Also ob dann dort auch gebaut wird mal schauen, denn diese schild stand vor einem jahr auch bei uns hier in Pfalzdorf nach nem halben jahr wurde es wieder abgebaut und nichts ist passiert. Also mal abwarten 😉

     
  3. 3. dingdung

    …für die gut betuchten Studenten?

     
  4. 4. aboguru

    von wegen bauen, so eben hat die erde gewackelt….

     
  5. 5. Spoyse Jong

    Wann baut Willi eigentlich? Gibt´s wenigstens schon ein Schild?

     
  6. 6. Konfuzius a. D.

    @ Spoyse Jong

    Willi reisst wohl im November zunächst einmal ab. Dann geht es nach dem Winter weiter. Aber man weiss in Kleve ja nie…!

     
  7. 7. Jens-Uwe Habedank

    Wer Lotto spielt – sollte aboguru aus Beitrag # 4 befragen:
    Laut Medien war das Erdbeben gestern um 21.02, 21.03 oder auch 21.04 (je nachdem was man liest)…
    User aboguru schrieb “4. aboguru – 08.09.2011 at 20:08 :
    von wegen bauen, so eben hat die erde gewackelt….”

    Ca. 1h vor dem tatsächlichen Beben – Alle Achtung!

     
  8. 8. Rumsdiekuh4Ever

    Ganz toll gemacht Herr Habedank. Wirklich. Super. Messerscharf daneben gepostet. Klasse. Grossartig.

    Die Kommentarzeit-Angabe im Blog geht gegenüber der MESZ um eine Stunde nach.

     
  9. 9. ralf.daute

    war mir noch gar nicht aufgefallen, werde ich ändern

     
  10. 10. Jens-Uwe Habedank

    @ Rumsdiekuh4ever: Nee, genau richtig gepostet! Denn Hinweise per Mail an RaDau über die Sache mit der Zeit kamen irgendwie nicht an…
    Jetzt hat’s klick gemacht!

     
  11. 11. Friedrich Foerster

    Lieber Ralf!

    Ist das Dir wirklich “noch gar nicht aufgefallen”? 😉

    Dann hier ein kleiner Hinweis: 😉
    Es fing genau mit dem Beginn der “Sommerzeit” an –
    und wird deshalb wohl auch mit dem Ende der “Sommerzet”
    ganz ohne Dein Zutun wieder aufhören … 😉

    Wenn Du es jetzt änderst,
    müsstest Du es am letzten Oktober-Sonntag schon wieder ändern.

    Oder wir einigen uns einfach darauf,
    dass die Zeitangabe die Realzeit ist –
    ohne “Sommerzeit”-Gedöns.

     
  12. 12. MalWasSag

    Hallo Ralf
    Laß es einfach so stehen.
    Ist eh nur JUH der sich darüber aufregt.
    Aber der ist ja eh gegen Alles.

     
  13. 13. Jens-Uwe Habedank

    @MalWas Sag: Da rege ich mich nicht auf – da regt sich wohl eher MalWasSag auf, oder? Ich habe mir erlaubt darauf aufmerksam zu machen; that’ it!
    Ich bin nicht gegen die Sommerzeit, nicht gegen die Winterzeit, nicht gegen irgendeine Zeit und schon gar nicht gegen “Alles” – wenn die eher belustigende Art und Weise eines Hinweises dich zu pauschaler Vorverurteilung verleitet – dein Problem, dein Outing…

     
  14. 14. dickschaedel

    bei manchen Kommentaren kann man sich am Sack spielen

     
  15. 15. aboguru

    Jens-Uwe-Habedank: war opfer der zeitfalle im blog, sorryy. aber da muss “rd” ran. blei weiter kritisch am ball…, lg

     
  16. 16. Tom

    Ich find´s gut, dass die letzten Baulücken endlich geschlossen werden, und dazu noch ein Passivhaus – ist doch super!

     
  17. 17. Rainer Hoymann

    @ Tom
    Ich stimme Ihnen zu, fordere jedoch mehr Sensibilität. “Bellevue” sollte sich nicht wiederholen!

    Auch eine “verdichtete” Stadt benötigt grüne Freiflächen und belebte Plätze, um lebenswert zu sein.

    Daher steht m. E. renovieren bzw. – falls nicht mehr sinnvoll – auch abreißen und neu erbauen vor jeder neuen Versiegelung (Abriß als ultimo ratio).

    Auch die demographische Entwicklung gilt es zu beachten. Klassische Neubaugebiete der 1960er bis 1980er Jahre könnten in den nächsten Jahren Probleme aufwerfen. Die Kinder sind aus dem Haus und haben eigenen Wohnraum geschaffen. Die Eltern und Eigentümer können bzw. wollen nicht mehr in dem zu groß gewordenen Haus wohnen bleiben. Große Einfamilienhäuser entwickeln sich somit zu Ladenhüter.