Im Klever Rathaus bahnt sich ein Wechsel an: Grüne für Gebing

rd | 20. September 2020, 00:14 | 65 Kommentare

Es war an dieser Stelle schon vorhergesagt worden, seit wenigen Stunden steht es fest: Die Grünen in Kleve sprechen sich in der bevorstehenden Stichwahl um das Bürgermeisteramt für den Kandidaten der CDU, Wolfgang Gebing, aus – und damit gegen die parteilose, von der SPD unterstützen Amtsinhaberin Sonja Northing! In einer Mitteilung auf Facebook Poster der Ortsverband der Grünen: „Zur Stichwahl am 27. September unterstützen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch mit breiter Zustimmung der neuen Fraktion Wolfgang Gebings Kandidatur zum Bürgermeister der Stadt Kleve. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Kleve einen Bürgermeister braucht, der über die Bereitschaft zur Verwaltung und Moderation des Rats hinaus vor allem Gestaltungswillen mitbringt.“ Die Mitteilung bedeutet, dass die Gruppe der alten Grünen sich noch einmal durchsetzen konnte. Sie waren schon vor fünf Jahren aus dem Bündnis ausgestiegen, das das Ziel hatte, einen Nicht-CDU-Bürgermeister in Kleve zu installieren. Der Grünen-Kandidat Dr. Artur Leenders wurde es dann nicht, stattdessen setzte sich Sonja Northing durch, die von SPD, FDP und Offenen Klever getragen wurde. Von diesen Unterstützern ist nur noch die SPD übrig geblieben. Die FDP hat sich offen für Gebing ausgesprochen. Und nun kommen auch noch die Grünen hinzu, die ihrer Anhängerschaft ebenfalls den Christdemokraten nahelegen. Schon unmittelbar nach der Wahl hatte Dr. Hedwig Meyer-Wilmes, die Fraktionsvorsitzende der Grünen, gesagt, Northing habe der Stadt „nicht gut getan“. Sie konnte offenbar auch die jungen FFF-Grünen dazu bringen, sich dieser Ansicht anzuschließen, obwohl Sonja Northing in Sachen Klima nun wirklich nichts anbrennen ließ und sogar dafür sorgte, dass in Kleve der „Klimanotstand“ ausgerufen und Heizpilze verboten wurden. Addiert man die Stimmen der Gebing-Befürworter aus dem ersten Wahlgang, als diese noch eigene Kandidaten hatten, dem CDU-Anteil hinzu, kommt man auf 11.157 Stimmen. Sonja Northing erhielt demgegenüber im ersten Wahlgang 5002 Stimmen. Die Frage wird sein, ob die Wähler in sieben Tagen den Empfehlungen der Parteien folgen – und ob Sonja Northing es noch gelingen kann, neue Wähler zu mobilisieren.

Der Klever hat die Wahl…

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65 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 1. Jannik Berbalk

    Die Grüne Basis wurde nicht eingebunden und es unterstützt nur die Fraktion der Grünen den Herrn Gebbing, traurig ist aber, dass viele Mitglieder erst durch einen Facebook Post von diesem Schritt erfahren haben – sagt viel über die Grüne alte Fraktion aus …

     
  2. 2. Chewgum

    Jetzt nicht so wirklich überraschend. So bringen sich die Grünen in die richtige Position. Das wissen die Erfahrenen am besten.

     
  3. 3. Guenther Hoffmann

    Das war ja klar .🙄 Gemischt ergibt ⚫🟢 die Farbe der schön marmorierten Fladen der Klever 🐮 🐮 .Genau so besch….. sehe ich die Klever Politik der Zukunft. Die Connections der CDU werden sich wieder gut geölt warmlaufen und die Klimahüpfer werden lernen das Politik ganz schnell den Charakter verdirbt. 😎 🍻

     
  4. 4. jean-baptiste

    @”Addiert man die Stimmen der Gebing-Befürworter aus dem ersten Wahlgang, als diese noch eigene Kandidaten hatten…”
    Wenn Mathematik so einfach wäre, würde das Beherrschen der Grundrechenarten ausreichen, und bräuchten wir an den Unis keine mathematischen Fakultäten mehr.
    Wenn sich der enttäuschte Teil der Grünen Sympathisanten mal nicht nächstes Jahr bei der Bundestagswahl an diesen Affront gegen die eigenen Ziele erinnert.
    Sich diese Empfehlung der B90/G an ihre Anhänger zu empfehlen hätte der Fraktion gut gestanden, und wer weiss, lässt diese “Weisung von Oben” ja auch die alten Rebellengene wieder aufflammen.
    Jedenfalls habe ich schon viele Stimmen vom Tenor < hätten wir das gewollt, hätten wir ja gleich das Kreuzchen bei der CDU machen können.

    Wenn´s dem Grünen zu gut geht, geht er auf´s schwarze Parkett.

     
  5. 5. Querulant

    Bei der Wahl zum MVP mal wieder übergangen darf sich JH13 wenigstens hier in prominenter Begleitung zeigen

     
  6. 6. Lohengräm

    Was hat Sonja Northing denn bezgl. der Bahnstrecke Kleve-Nijmegen auf die Beine gestellt?

    Da hatte sie in ihrem damaligen ahlkampf ja was versprochen.

    Wenn da was wär, würd ich sie wählen.

    Natürlich interessiert das Thema nicht jeden Klever, wäre mir aber wichttiger als die öffentlichkreistswirksame Ausrufung eines nebulösen “Klimanotstands”.

    Wobei auch da weniger Autofahren mehr bringen würde als das Verbot von Heizpilzen. Aber das würde ja doch wieder zu viele Leute persönlich betreffen. So viel Klimaschutz muss ja dann doch nicht sein …..

     
  7. 7. Friedrich Foerster

    Schade, dass der Ortsverbands-Vorstand unserer sich immer noch “basisdemokratisch” nennenden Partei
    anderslautenden Bitten und Wünschen zum Trotz nicht zu einer Mitglieder-Versammlung eingeladen hat,
    auf der es eine ergebnis-offene Aussprache und ein dem tatsächlichen Willen der Mitglieder entsprechendes Ergebnis hätte geben können.

    Ob das wohl – auch – daran liegt, dass der Vorsitzende und sein Stellvertreter am 13. zu Ratsmitgliedern
    gewählt worden sind und eine Beisitzerin und ein Beisitzer zu Kreistags-Mitgliedern gewählt worden sind
    und eine andere Beisitzerin seit Anfang des Jahres immer wieder erklärt hat, nach den Kommunalwahlen zurücktreten zu wollen?

    Um Missverständnissen und unzutreffenden Gerüchten zuvorzukommen:
    Sehr wahrscheinlich hätte ich mich auf einer solchen Mitglieder-Versammlung für Wolfgang Gebing ausgesprochen.
    Das schon deshalb, weil ich es für vorteilhaft halte, wenn der Bürgermeister zu einer der “Regierungs”-Parteien gehört.

    Dass ich jetzt in der Zeitung oder im Internet lesen darf, wie Andere in unserem “basisdemokratischen” Ortsverband entschieden haben und genauso wie die übergroße Mehrheit unserer Ortsverbands-Mitglieder keine Möglichkeit hatte, die Gedanken und Wünsche anderer Mitglieder zu dieser Frage kennenzulernen und meine eigenen Gedanken und Wünsche kundzutun, das ist leider ein Verhalten, das ich äußerst unschön finde.

     
  8. 8. LeBron

    Dann mal alles auf Reset, willkommen im Sommer 2015.

     
  9. 9. Martin Fingerhut persönlich

    Aus
    ” Kleve voranBringen ”
    wird
    ” Kleve zurückZerren !
    zurück in die Zeiten VOR Northing.

     
  10. 10. jean-baptiste

    @6. Lohengräm “Was hat Sonja Northing denn bezgl. der Bahnstrecke Kleve-Nijmegen auf die Beine gestellt”
    Da brauchte sie ja auch keine grossen Anstrengungen mehr zu unternehmen, das hat doch bestimmt in den 15 Jahren vor Frau Northing bereits die CDU mit ihrem Parteigenossen Pofalla, der als ursprünglicher Kevelaer und jetzt schon lange Bahnvorstand , für seine klever Parteigenossen geregelt ?
    Was soll denn der Vergleich von Autofahren zu Heizpilzen, das ist doch vollkommen daneben !
    Ich habe ja noch 7 Tage Zeit, aber ob die reichen, mich für einen Kandidaten zu entscheiden ?
    Jedenfalls die Wahlempfehlung der Grünen lässt tief blicken.
    Die halten mich anscheinend für zu blöd, um mir selbst eine Meinung bilden zu können, danke schon mal dafür, ihr Grünen, aber damit habt ihr euch selbst absolut keinen Gefallen getan.

    Was übrigens so Nebulös an dem verkündeten Klimanotstand sein soll, ist mir schleierhaft, überall schmelzen im Rekordtempo die Gletscher ab, brechen riesige Gletscherteile ab, und fliegen wieder idiotische Mengen Flugzeuge mit Touristen durch die Gegend, aber anscheinend ist wohl Alles tutti paletti.

    Wer auch immer nächsten Sonntag die Stichwahl gewinnt, mir ist das völlig schnuppe, aber Kleve wird durch keinem der beiden Kandidaten neue Impulse erfahren, zumindest nicht zu ihrem Vorteil.

     
  11. 11. Chewgum

    Die Grünen haben die Wahl. Wenn es vorher schon eher eine Zusammenarbeit mit der CDU als mit der SPD und mit Northing gab, ist die Empfehlung logisch. Keine Wahlempfehlung wäre da unklug.

     
  12. 12. jean-baptiste

    @7. Friedrich Foerster Verkehrte Welt.
    Es scheint mir schon eine verkehre Welt zu sein, wenn die Grünen ihren Mitgliedern unbedingt Wahlempfehlungen mitgeben wollen.
    Wenn jetzt sogar alte Spontanos in der Partei für das Paktieren mit der CDU paktieren, wo bisher grösster Wert auf freie Entscheidung in der Partei gelegt wird, hat es sich definitiv ausgegrünt.
    Zu meiner Zeit führte man Koalitionsgespräche immer erst nach der Wahl, um seine Positionen nicht unnötig zu schwächen, aber die Zeiten der Taktik scheinen sich geändert zu haben.
    Ich bin gespannt, wie das bei der jungen Gefolgschaft (und da meine ich nicht die jungen Mandatsträger, sondern eher die jungen Wähler) ankommt.
    Wer seine kritische Meinung für einen simplen Ratsstuhl feilhält, begeht nicht nur Verrat an seinen eigenen Idealen, sondern auch an Menschen wie Luisa Neubauer, die sich auch im Tausch für unverschämt hochdotierte Vorstandsposten nicht ihre Unabhängigkeit abkaufen lässt.

    Wie sehr müssen Sie sich selbst wohl geändert haben,um nun öffentlich einen farblosen Kandidaten der meist konventionellen Partei offen zu propagieren, vor 15 oder 20 Jahren hätten Sie sich noch lieber die Zunge abgebissen, als einen CDU-Kandidaten zu empfehlen.
    Da hat sich wohl nicht die CDU zum Besseren gewandelt, sondern eher B90/Grüne zu ihrem Nachteil !

     
  13. 13. Friedrich Muhs

    @1. Jannik Berbalk Kann sein, dass ich da was falsch verstehe, aber die Basis einer Partei ist kein wildes Tier, das nur mühsam z.B. durch Vorenthalten von Informationen, Abwürgen von Diskussionen und Nichtbeteiligen an Entscheidungen in Schach gehalten werden kann. Es ist mit Sicherheit kein exklusives Problem der Grünen, dass Führungskräfte in Parteien ihrer eigenen Basis nicht zutrauen sinnvolle Entscheidungen zu treffen oder differenziert ihre Meinung zu äußern. Nur führt das unweigerlich dazu, dass die Basis der Parteiführung nach und nach immer weniger vertraut.

     
  14. 14. Niederrheinstier

    Mmuuuh, vermmuuuhtlich sind die offensichtlich etwas unbasisdemokratischan Altgrünen gar nicht so unclever, mmuuuhHinterlist. Wenn Herr Gebing Kleve’s Bürgermeister wird, dann gebietet es sich ja wohl aus Höflichkeit, ihm quer über die Minoritenstraße einen roten Teppich zu seiner Kanzlei im Gebäude der Deutschen Bank auszurollen (samt Aufstellung von Relings rechts und links), mmuuuhHofstaat! Und mit dieser Adhoc-Installation wäre dann endlich dieser völlig irrsinnige Auto-Durchgangsverkehr zwischen dem Minoritenparkplatz und dem verhinderten Raiffeisenplatz unterbrochen, mmuuuhUmsetzungdererstenRadundFußgängerfreundlichenMaßnahmedesneuenStadtrates!

     
  15. 15. Chewgum

    @12 j-b Es bleibt immer jeder frei in seiner Entscheidung. Auch ohne Wahlempfehlung könnte es aber für Gebing reichen.

    Da dies weder vor noch nach der Wahl jemand ganz genau wissen kann, ist die Zusammenarbeit mit einem Bürgermeister Gebing wohl nach einer Wahlempfehlung besser.

     
  16. 16. Berthold

    Ich verstehe garnicht was an dieser Entscheidung so zu kritisieren sein soll. Es ist doch nur logisch. Die grünen wollen ernsthaft etwas bewegen in Kleve und sie hatten mit Rolf Janssen auch einen starken Kandidaten ins Rennen gebracht. Das hat leider nicht geklappt und jetzt ist es doch nur logisch Gebing zu unterstützen. Northing arbeitet bekanntermaßen nicht zuverlässig mit dem Rat zusammen. Gebing ist Vorsitzender des Koalitionspartners der Grünen. Klimaschutz ist mit der CDU möglich, auch junge Christdemokraten engagieren sich bei FFF. Northing hat es nichteinmal geschafft, dass es am neuen Bahnhof WLAN gibt. Und man redet hier von der Zeit

     
  17. 17. Lohengräm

    @10

    >”Da brauchte sie ja auch keine grossen Anstrengungen mehr zu unternehmen, das hat doch bestimmt in den 15 Jahren vor Frau Northing bereits die CDU mit ihrem Parteigenossen Pofalla, der als ursprünglicher Kevelaer und jetzt schon lange Bahnvorstand , für seine klever Parteigenossen geregelt ?”

    Sie hat sich dazu klar geäussert (siehe 17:54) :

    https://www.kleveblog.de/buergermeisterwahl-der-erste-kandidaten-gipfel-live/

    und meiner Meinung nach in ihrer Amtszeit überhaupt nix unternommen. Ist ja ok, aber dann muss man ja nicht so tun als ob.

    >Was soll denn der Vergleich von Autofahren zu Heizpilzen, das ist doch vollkommen daneben !
    >Was übrigens so Nebulös an dem verkündeten Klimanotstand sein soll, ist mir schleierhaft, überall schmelzen im Rekordtempo die Gletscher ab, brechen riesige Gletscherteile ab,

    Am meisten täte man als Einzelner gegen den Klimawandel – auch und besonders in Kleve- indem man weniger Auto führe.
    Tut in Kleve aber keine/r, auch die Bürgermeister/in-kandidaten/innen nicht.

    Die Heizpilze fallen enerigemässig überhaupt nicht ins Gewicht. Das sind politische Nebelkerzen, reine Augenwischerei.

    Daüberhinaus halte ich das auch nicht für ein kommunales Thema.

    Ich selber bin übrigens selber ein Bezweifler des vom Menschen gemachten Klimawandels. (Deshalb werfe ich auch niemandem vor seinen SUV zu fahren)

    Alle die in Kleve so lauthals den Klimawandel per Notstandsgesetzgebung bejammern, können mich aber überzeugen, indem sie weniger Strassen bauen, weniger Auto fahren und mehr ÖPNV benutzen- und weniger Flächen verbrauchen. (So wie ich. Muss ich mal jetzt sagen, sorry.)
    Denn das würde wirklich helfen.

    Aber Kritik an so lauthals in die Botanik gegrölten Trendthemen hört natürlich keiner gerne.

     
  18. 18. Max Knippert

    Basisdemokratische Prozesse sind anstrengend aber letztlich führt daran kein Weg vorbei.

    Wenn wir eine höhere Wahlbeteiligung wollen und mehr Bürgerengagement muss man und Frau zuhören was andere zu sagen haben.

    „Fliegt der bundesweite Volksentscheid aus dem grünen Grundsatzprogramm?„ ist im Netz zu lesen.
    Das die Jugend bzw. die jungen Erwachsenen lediglich Wahlerfüllungsgehilfen sind können diese nur selbst ändern, nachdem sie durchschaut haben wie ‚ernst‘ sie genommen werden. Das gilt natürlich für alle Parteien. Was ist zum Beispiel mit dem Jugendparlament in Kleve? Mich würde interessieren was alle, aber auch die Grünen, diesbezüglich planen bzw. gedenken umzusetzen…

    Auszug aus dem Grundsatzprogramm:
    (Link zur Quelle -> S. 129)

    „Ergänzend zur parlamentarischen Demokratie wollen wir die direkte Demokratie, von der kommunalen bis zur Bundesebene, ausbauen. Die direktdemokratischen Instrumente sollen so bürgerfreundlich gestaltet sein, dass es zu einer lebendigen demokratischen Praxis kommt. Sie sollen laufend überprüft und verbessert werden.“

    Auszug aus dem Wahlprogramm der Grünen 2017 als eines der 63 Schlüsselthemen:
    (Link zur Quelle -> S. 148)

    „Demokratie lebt auch vom Vertrauen in die Wähler*innen, deshalb wollen wir GRÜNE Elemente direkter Demokratie auch in der Bundespolitik stärken. Wir wollen Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide in die Verfassung einführen.“

     
  19. 19. jean-baptiste

    @15. Chewgum “Auch ohne Wahlempfehlung könnte es aber für Gebing reichen.”
    Davon bin ich überzeugt.
    Das Gleiche hätte aber auch für eine Stichwahl Gebing-Janßen trotz des doch jetzt schon unerwartet guten Abschneidens von Janßen gegeben.
    Dann hätte man ja gleich viel Geld und Aufwand sparen können, und Gebing von Anfang an unterstützen können.
    Das wäre dann die ehrlichere Variante gewesen .
    Ob eine Zusammenarbeit mit der CDU wirklich besser ist, als sich in eine konstruktive Opposition zu begeben, lässt sich erst in der anschlliessenden Koalitionsverhandlung einigermassen sicher feststellen.
    Ich sehe mit dem jetztigen Vorgehen Streit schon vorprogrammiert, wenn man sich nicht als viertes Rad am Wagen behandelt sehen will, wenn man ein Dreirad gebaut hat.
    “neuer Bahnhof” ? WLAN?
    Was habe ich verpasst? Hat Kleve einen neuen Bahnhof, ih dachte schon, man hätte uch noch das alte Schutzdach abgerissen, und die Fahrgäste ständen im Regen.
    Oder ist die coronagerechte Freiluft- Busbahnhof genannte Bussammelstelle gemeint?
    Frei zugängliches Wlan in der ganzen Stadt war doch schon vor 5 Jahren ein Thema, aber unter der Sponsorenschaft der Voba hat es wohl nur für für 2 Antennen, auf dem Voba- und dem Kaufhofgelände gereicht, vielleicht war dann ja auch das Geld auf weil der Beratervertrag für Herrn Brauer die restlichen Penunzen aufgesaugt hat.

     
  20. 20. jean-baptiste

    @9. Martin Fingerhut persönlich “zurück in die Zeiten VOR Northing”
    Das nennt man wohl back to the future.
    Das kollektive Gedächnis des Wahlvolks leidet all zu oft an Vergesslichkeit.
    Das gilt für die Periode VOR Northin, und das wird auch schnell für die Periode WÄHREND Northing gelten.
    Vergleichbar mit der Börse.
    Dort fragt auch niemand nach dem Kursverlust gegenüber des Kurses von vor 3 Monaten, sondern nur nach dem Kursgewinn gegenüber dem Vortagskurs, oder wenns hoch kommt, dem Vorwochenkurs.
    Da jubelt jeder Hosanna, weil der Kurs gegenüber der Vorwoche stetig um 3% gestiegen ist, auch wenn er um 20% niedriger liegt, als von vor 3 Moaten.
    Der gravierende Unterschied ist nur der, dass man auf die Politik keine Optionen ziehen kann, die am dritten Freitag des Monats totalisiert werden können, was beim Aktiengeschäft das Normalste in der Welt ist.

     
  21. 21. Friedrich Muhs

    Die Art und Weise wie diese Entscheidung zustande gekommen ist, ist alles andere als hilfreich um Jugendliche, junge Erwachsene oder überhaupt Menschen für eine Mitarbeit in einer Partei zu interessieren.

     
  22. 22. schnurz

    Eine Wahlempfehlung der Grünen für Wolfgang Gebing als Bürgermeisterkandidat heißt nicht, dass es automatisch eine schwarz-grüne Listenempfehlung geben wird.
    Eine Empfehlung von Parteien ist nur eine Empfehlung. Der Bürgermeister wird von den Klever Bürgern und nicht von einer Partei gewählt. Nach allem, was bisher gelaufen ist, war eine Empfehlung für Frau N. doch auch nicht zu erwarten.
    Friedrich Foerster als notorischer Dauermeckerer hätte gern basisdemokratisch entschieden, aber die Ladung zur einer Mitgliederversammlung wahrscheinlich auch torpediert, da sie vermutlich nicht mit notwendiger Ladefrist erfolgt wäre. Hätte man diese eingehalten, hätte man mit der Parteiempfehlung viele Briefwähler nicht erreicht. Wozu hat man einen Vorstand, wenn der jeweils nur nach Mitgliedervotum handlungsfähig ist?
    Man kann doch sicher davon ausgehen, dass jedes grüne Mitglied genügend Kontaktdaten von Ortsverbandvorstand und Fraktionsmitgliedern hat, um seine Meinung durchzugeben.

     
  23. 23. Martin Fingerhut persönlich

    @ 22. schnurz :
    ### Ladung zur einer Mitgliederversammlung […[ notwendiger Ladefrist ###
    Jene, denen wirklich etwas an der Meinung ihrer Mitglieder liegt,
    haben schon rechtZeitig VOR der Wahl zu einer MitgliederVersammlung z.B. am 15. eingeladen.
    Über das WahlErgebnis war doch soWieSo zu beraten.

     
  24. 24. Justin

    Eine Handvoll von Grünen-Mitgliedern hat über die Köpfe der übrigen Grünen hinweg entschieden. Es liegt nahe, dass diese Personen mit den Bürgern genau so verfahren würden. Schade, alle Grünen, die einen respektvollen Umgang mit der Meinung anderer pflegen, werden vom entstandenen Imageschaden genau so betroffen sein. Wäre in der gleichen Manier statt für Herrn Gebing die Entscheidung für Frau Northing gefallen, fände ich das genau so daneben.

     
  25. 25. Justin

    @22., schnurz

    Vielleicht hätte einfach eine Mitgliederversammlung einige Wochen vorher, denn der Wahltermin am 13. September ebenso wie die hohe Wahrscheinlichkeit einer Stichwahl war allgemein bekannt, anberaumt werden sollen. Das wäre die korrekte und professionelle Vorgehensweise gewesen. Außerdem gibt es vermutlich auch interne Regeln was der Vorstand entscheiden darf und was in einer Mitgliederversammlung per Abstimmung entschieden werden muss.

     
  26. 26. jean-baptiste

    @18. Max Knippert “Link zur Quelle ” “Wir ”

    Herr Knippert, die Quellen sind irgendwie nicht deutlich, haben Sie einmal einen direkten Link ?
    Aber jetzt zu Ihren Ausführungen:
    Irgendwie klingeln mir die Ohren.
    Ist mir Max Knippert noch aus der Pressemitteilung vom 24. Juni 2020 betreffend der Besetzung der Wahlkreise unter WK 113 für die Offenen Klever in Erinnerung, präsentieren Sie sich jetzt wie Selbstverständlich mit der Wortwahl “Wir” als grünes Sprachrohr (von was eigentlich ?).
    Da besitzen Sie aber eine wirklich sehr windempfindliche Fahne, wenn man den holländischen Spruch vlaggetje naar de wind draaien ernst nimmt.
    Das erinnert mich an Mutter Courage, auf katholischer Seite gerade noch “hie gut katholisch allewege” skandiert habend, wechselt sie nahtlos zu “hie gut evangelisch allewege” als Evangelen ihr gegenüberstehen.
    Aber gut, ich programmiere mich jetzt einfach um, Max Knippert wird jetzt unter Die Grünen, Kleve abgelegt.
    Zurück zum Thema, Volksentscheide sind ein hehres Ziel, aber wenn Sie in das Heimatland der Volksinitiativen, wie man sie dort nennt, schaut, sehen Sie schon bald, wie problematisch das sich auswirken kann.
    In der Schweiz ist es ja in vielen Kantonen Regel, so ziemlich Alles vom Wahlvolk entscheiden zu lassen, bis hin zur Tatsache, dass man mancherorts sogar über jeden Primarschullehrer einzeln abstimmt. Nicht gewählt bedeutet dann Job los.
    Heikel wird es spätestens dann, wenn eine Initiative gegen Regeln oder internationale Abkommen verstösst, aber das Einbringen eines solchen Volksentscheids nach allen Regeln korrekt abgelaufen ist.
    Zurück zur grünen Basisdemokratie:
    Stellen Sie sich vor, im Ortsverein wird konträr zum Entschluss der Fraktion entschieden.
    De Fraktion, die jetzt gegen ihren Willen handeln muss, wird entweder nicht all zu entschieden dafür eintreten, oder, noch wahrscheinlicher, Mitglieder der Fraktion rennen weg und legen ihr Mandat nieder.
    So wäre z.B. Frau HeMaWi sowohl dem von ihr in Direktwahl vertretenen Wahlkreis verpflichtet, aber genauso auch der Mitgliederversammlung der Partei. Konflikte sind da automatisch vorprogrammiert.

     
  27. 27. Chewgum

    Eine Wahlempfehlung ist eine Wahlempfehlung ist eine Wahlempfehlung …

    Manche Einschätzungen hier wären wohl etwas anders ausgefallen, wenn es eine Empfehlung pro Northing wäre.

    Letztlich wird auch viel von der Wahlbeteiligung abhängen. Northing steht zusammen mit der SPD aktuell als Wahlverliererin da. Manche gehen dann auch nicht mehr wählen. Und manche, die grün gewählt haben, erreicht eine Wahlempfehlung nicht. Fragen Sie mal rum nächste Woche, wer jenseits der üblichen Kreise davon weiß.

     
  28. 28. Nasenbär

    Nein, es wird keinen Wechsel geben, da es noch zwei weitere Dezernenten gibt und die beiden bleiben (vorerst). Außerdem sind ja im Rat immer noch viele altbekannte Gesichter, auch kein Wechsel.
    Sollte Frau Northing abgewählt werden /Herr Gebing gewählt werden, wäre das durchaus auch Protest und der kann auch 2025 dann wieder zuschlagen.
    Abwahl bzw. Destruktion durch Blockade geht immer, alles andere ist sehr mühselig und dauert lange, meist länger als 5 Jahre.

     
  29. 29. jean-baptiste

    @17. Lohengräm
    ja ok, ich verstehe, wie Sie das meinen.
    Aber zu den Heizpilzen muss ich noch einmal zurückkommen.
    Energieverlust ist eine Sache, aber CO2 Emission ist das Schlimmere. Weniger fokussiertes Wärmen besteht fast nicht, und zusammen mit dem unsäglichen Abflämmen von Unkraut gibt es wohl nichts, was so viel CO2 nutzlos in die Atmosphere pustet.

     
  30. 30. Basis, Fundament oder Klotz am Bein?

    Es ist gut, dass es Menschen wie Friedrich Foerster gibt. Natürlich nervt es, wenn jemand auf Rechte pocht und sie zur Not auch öffentlich einfordert. Nestbeschmutzer, Querulanten, Nörgler usw. werden solche Leute genannt. Es wirkt nicht sympathisch die eigene Partei öffentlich zu kritisieren. Sympathisch ist es nicht aber notwendig. Herr Foerster und Herr Berbalk werden nicht die einzigen Grünen sein, denen das Ignorieren der Parteibasis nicht gefällt. Die Nörgler geben denen, die sich auch geärgert aber aus Zurückhaltung nichts gesagt haben die Chance ihre Meinung zu sagen. Vor allem aber bewirken sie immer wieder Kurskorrekturen, die sind zwar klein aber ein Hinnehmen der Ignoranz bestärkt die Ignoranten und verleitet sie zu der Annahme, dass sie richtig gehandelt haben.

     
  31. 31. Friedrich Muhs

    @26. jean-baptiste „Zurück zur grünen Basisdemokratie:
    Stellen Sie sich vor, im Ortsverein wird konträr zum Entschluss der Fraktion entschieden.
    De Fraktion, die jetzt gegen ihren Willen handeln muss, wird entweder nicht all zu entschieden dafür eintreten, oder, noch wahrscheinlicher, Mitglieder der Fraktion rennen weg und legen ihr Mandat nieder.“

    Wenn sich im Vorstand einer Partei eine Mischung aller Mitglieder bzw. deren Ansichten oder zumindest ein großer Teil davon wiederfindet, werden diejenigen, die bei einer Abstimmung unterlegen sind, sich damit arrangieren und falls möglich einen Kompromiss suchen. Das sollte sowohl für einfache Mitglieder als auch für Vorstandsmitglieder möglich sein. Falls es bei der Abstimmung bzw. Auseinandersetzung zu etwas kommen sollte, was ein Mitglied – ob nun Vorstandsmitglied oder nicht – mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, steht es ihm oder ihr jederzeit frei aus der Partei auszutreten oder ggf. das Amt niederzulegen. Bis so was passiert, muss es aber schon um etwas sehr Schwerwiegendes gehen. Die Entscheidung, ob und wenn ja wen bei der Stichwahl zu empfehlen, ist so brisant nun auch wieder nicht.
    Brisanter ist da schon eher die Ignoranz, die der Vorstand der Basis entgegen gebracht hat.

    Ein echtes Problem hätte eine Partei, wenn der Vorstand nicht einen Querschnitt der Mitglieder widerspiegelt. Dann wäre es möglich, dass die Vorstandsmitglieder überwiegend andere Ansichten als die Basis haben.

    Thema Volksbegehren: Können anfällig für populistische Einflüsse sein. Bürgerbeteiligung ist, finde ich, die bessere Möglichkeit.

     
  32. 32. Lohengräm

    @29

    >”gibt es wohl nichts, was so viel CO2 nutzlos in die Atmosphere pustet.”

    Doch.
    Autofahren.

    Die CO2-Emmissionen des Autos sind gegenüber allen anderen weiteren Endverbraucher-Emmittenten (insbesondere Heizpilzen) gigantisch. Faktor 1000 mindestens.

     
  33. 33. jean-baptiste

    @28. Nasenbär “Sollte Frau Northing abgewählt werden”
    Sie unterliegen einem gewaltigen Irrtum.
    Frau Northing wird garantiert nicht abgewählt.
    Was allerdings passieren kann, und das ist sogar wahrscheinlich, ist, dass sie nicht mehr erneut gewählt wird.
    Stellen Sie sich vor, sie arbeiten auf einer zeitlich besetzten Stelle.
    Wenn der Vertrag dann nicht mehr verlängert wird, werden Sie es wohl nicht akzeptieren, dass ihr Arbeitgeber im Arbeitszeugnis angibt, dass ihnen gekündigt wurde.
    Ein kleiner sprachlicher Unterschied, aber trotzdem in der Auswirkung ein immens grosser.
    Viele Menschen machen hierbei sprachlich, aber vermutlich auch gedanklich einen grossen Fehler.

     
  34. 34. jean-baptiste

    @27. Chewgum “Eine Wahlempfehlung ist eine Wahlempfehlung ist eine Wahlempfehlung”
    Klar, aber keine Wahlempfehlung ist eine Respektbezeugung eine Respektbezeugung eine Respektbezeugung
    an die Inelligenz der Wähler.

     
  35. 35. jean-baptiste

    @24. Justin
    auf jedenfall hat man nicht auf dumme (moi-même und nicht mit dem Verein liiert) aber auch auf schlaue (Th.Velten, ich meine Gründungsmitglied der Sektion Kleve und vielfacher Mandatsträger für die klever Grünen) nicht gehört.
    Item :kleveblog-Wahlanalyse (II): Wird Wolfgang Bürgermeister von Hedwigs Gnaden?
    #1.jean-baptiste und #4. Thomas Velten bereits am 14.September .
    Ihr gutes Recht, aber ob das klug war sehen wir erst nächsten Sonntag.

     
  36. 36. Chewgum

    @34 j-b Nein, keine Wahlempfehlung ist weder eine “Respektbezeugung an die Intelligenz der Wähler” noch ist es das Gegenteil davon.

    Mir könnte noch so viel empfohlen werden, ich entscheide immer selber. So wie jeder an der Wahlurne (oder daheim). Die Verantwortung für das Kreuzchen lässt sich nicht delegieren.

    Aber es steht außer Frage, dass wohl so einige die Wahlempfehlung richtig finden. Und darum geht es doch. Der Wähler muss die Wahlempfehlung für sich bewerten oder sie ignorieren. Der Wähler hat die Wahl.

    Meine Empfehlung wäre, sich einfach an die eigene innere Freiheit zu erinnern und dann zu entscheiden. Meine ist ziemlich ausgeprägt, deshalb finde ich Wahlempfehlungen interessant, aber mehr auch nicht.

     
  37. 37. Guenther Hoffmann

    Wer in Zukunft die CDU wählt hat die Grünen immer dabei 👍🏽 denn nur so können beide Parteien 🤮 weiterhin sicher sein im goldenen Trog weiter zu suhlen .👏🏽👏🏽 ..🍻

     
  38. 38. Benno

    @ 22 schnurz:

    wo ein Wille, da ein Weg. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Mitglieder eine Mailadresse im Mitgliederverzeichnis hinterlegt haben. Und diese hätten angeschrieben werden können und um Meinung bis zum x-Datum zu bitten. Klar, etwas mehr Arbeitsaufwand, aber es wäre ein Zeichen, so viel wie möglich ins Boot zu holen und deren Meinung zu hören. Alternativ, die Bundes-Grünen haben es vorgemacht, ein virtuelles Treffen.

    Meinen Respekt an Herrn Berbalk und FF und hoffe, dass doch alle Parteikollegen, die der selben Meinung wie die genannten Herren sind, nicht im Regen stehen lassen, wenn diese von den “alten Fraktion” angepflaumt werden sollten.

    Benno

     
  39. 39. jean-baptiste

    @36. Chewgum “Wahlempfehlungen”
    Ich weiss, Sie lässt so etwas kalt, mich ebenso, aber fragen Sie einmal in der Generation Grossvater bzw Urgrossvater nach, wie CDU- und SPD- Hochburgen früher stets an ihre Mehrheiten gekommen sind.
    Für die CDU bekamen Sie noch in den 1960er Jahren ihre dringenden Wahlempfehlungen direkt von de Kanzel, bzw bei jungen Leuten auch von den Eltern quasi vorgeschrieben.
    Und diese “Kultur” hat sich bei vielen noch stets im Kopf festgesetzt.
    Seit Grün nicht automatisch auch emotional aufbegehrend bedeuten muss, ich kenne Grüne, die linea recta aus dem mehr schwarzen Milieu in die Partei eingetreten sind, und direkt Karriere gemacht haben.
    Das Phänomen tut sich auch in anderen Parteien vor, gerade gestern habe ich im TV den Fall eines SPD-Politikers gesehen, der zur FDP übergetreten ist, und knapp ein halbes Jahr später bereits das Amt des Schatzmeisters bekleidet. Eine Wägung der Motive möchte ich hier gar nicht vornehmen.
    Bei engagierten jungen Menschen wie Jannik Berbalk kann ich ja noch nachvollziehen, dass man auf der Suche nach seinr politischen Heimat mehrere Parteien durchläuft.
    Ich habe mit Interesse sein Video über den Wunsch, einen Baum pflanzen zu dürfen, gesehen
    https://www.youtube.com/watch?v=7xQo_eYJeNc
    und kann mir vorstellen, dass man da extrem andere Erfahrungen mit der Demokratie macht, als man sich das je hat vorstellen können. Diese Riege dynamischer Jungwähler fühlt sich zurecht von einer Wahlempfehlung eher bevormundet, als dass diese hilfreich ist, zumal noch die Frage erlaubt ist, ob die Führungsriege die bessere Sicht auf die Dinge hat.
    Damit ist für mich aber das Thema Wahlempfehlung auch ausgeschöpft und ich hoffe, dass die Wähler unbeeinflusst ihre Wahl treffen mögen.

     
  40. 40. Martin Fingerhut persönlich

    @ 2. Chewgum :
    ### So bringen sich die Grünen in die richtige Position. ###
    Wenn es nicht vorausEilender Gehorsam war,
    dann sind die Grünen wohl eher auf die richtige Position zurechtGerückt worden.
    Falls Herr Gebing genügend Grips dazu haben sollte
    ( und falls nicht, gibt es garantiert einen anderen in der CDU, der strategisch denkt ),
    dann dürfte den ehemals grünlichen klipp und klar gesagt worden sein :

    Liebe ‘grüne’ SteigBügelHalter,
    wenn Ihr nicht spurt und artig dafür sorgt,
    daß demnächst wieder eine CDU-Marionette das Polster des BürgerMeisterSessels plattDrückt
    – wie es sich in Kleve nun mal so gehört -,
    dann schicken wir Euch in die Wüste.
    Dann könnt Ihr gucken, wo ihr ab und zu ein paar grünliche AlibiAlmosen aufschnappen könnt.
    Eure 12 Sitze brauchen wir nicht.
    Die werden uns sogar unbequem – mit all den jungen, wirklich Grünen.
    Für uns reicht die SPD.
    Die hat nur 10 Sitze und ist deshalb noch billiger zu haben als Ihr PseudoGrüne.
    Wenn wir denen versprechen,
    ihnen ab und zu ein in sozialSchillerndes Papierchen eingewickeltes Bröckchen hinzuWerfen,
    werden die sich mit Freuden vor uns niederBücken,
    damit wir bequem auf deren Rücken und von da wieder aufs RegierungsRoß steigen können.

     
  41. 41. Chewgum

    @40 MFp Hilft diese Fantasie, den Wahlerfolg der Grünen zu verkraften?

    @39 j-b. Btw: Neue Parteimitglieder sind wie neue Kollegen. Deren Stimme hat auch erstmal nicht dasselbe Gewicht wie das derjenigen, die schon länger bis sehr lange dabei sind. Das ist den Neuen zuzumuten. Ein verfrühter Kniefall ist nicht angebracht. Den Altgedienten ist nämlich nicht zuzumuten, dass die Neuen gleich alles über den Haufen werfen. Parteiarbeit ist Arbeit.

     
  42. 42. jean-baptiste

    @41. Chewgum “Stimme (neuer Mitglieder) nicht dasselbe Gewicht wie das derjenigen, die schon länger bis sehr lange dabei sind”
    Ich lese Ihre Posts ja stets mit viel Aufmerksamkeit.
    Aber noch nie habe ich so herzlich gelacht 🙂 🙂 🙂 , wie jetzt. Haben Sie noch mehr von diesen Schoten auf Lager ?
    Ähm…. Sie meinen das doch nicht wirklich ernst ?

     
  43. 43. jean-baptiste

    @40. Martin Fingerhut persönlich ” AlibiAlmosen”
    At Your service, Sir, kann man da nur sagen. Die NRZ meldet heute, dass Kleve plant, für 350 T€ einen kleinen Obstgarten mit alten Obstsorten anzulegen. Der soll FFF wohl als Morgengabe-Alibigarten gewidmet werden, vermute ich. Einen passenden Namen wüßte ich auch schon, FFH (fruit for history) , aber dann müssen die auch weiter im Rat ihre Klappe halten . Für was ´hört was.
    Ich dachte, ich schreibe den Betrag einmal lieber so in T€, wenn irgendjemand dahinterkommt, dass hier eine Viertelmillionfür einen Obstgarten spendiert werden sollen, gibt´s bestimmt Stunk.
    Würde man das Projekt europaweit ausschreiben, ich denke da würde ein erkleckliches Sümmchen übrig bleiben, oder man könnte das gesamte Feld zwischen Stiller Winkel und Josef Beuys Allee vollpflanzen und hätte noch genügend Geld für die Pflege der Anlage in den nächsten 10 Jahren.
    Die Ernte zu Cidre verarbeiten, und man hätte auch noch jährlich eine Runde Freibier – Quatsch FreiVietz für die ganze Stadt.
    Aber im Ernst, rd. könnten Sie das einmal näher belichten, die Kostenrechnung scheint mir äusserst interessant.

     
  44. 44. Martin Fingerhut persönlich

    @ 3. Guenther Hoffmann :
    Die Farbe, die sich aus CDU und ehemals grünlichen ergibt,
    ist CDU-grün :
    tiefSchwarz mit einem grünlichen Schillern,
    das aber keine echte Farbe ist, sondern eine optische Täuschung.
    So, wie bei manchen fetten Brummern.

    @ 41. Chewgum :
    Was daran soll Fantasie sein ?
    Wie Sie schon in #2. schreiben :
    ### Das wissen die Erfahrenen am besten. ###

     
  45. 45. Joseph Johann

    Man sollte Herrn Gebing mal machen lassen, wenn er gewählt wird. Wahrscheinlich ist er den GRÜNEN weniger zugetan, als befürchtet wird. Das Geschehen der Vergangenheit ist ihm ja bestens bekannt.

     
  46. 46. Guenther Hoffmann

    44.M.F. p ) ☝🏽..wollte nicht zu sehr ins Datail gehen .😎 Was den ⚫🟢 🐮 Fladen alles so bevölkert und von ihm verwöhnt wird wie z.B. gemeine Dungkugelkäfer, Mistkäfer bis hin zur goldgelb beharrten Mistfliege (Scathophaga stercoria ) ist faszinierend.😁 Das “edle” Produkt hat da sicher noch viel mehr zu bieten.😃

     
  47. 47. Auditor

    Die Empfehlung der Grünen zur Wahl von Herrn Gebing ist für mich erst recht ein Grund Frau Northing zu wählen. Denn auch wenn es hier im Blog anders erscheinen mag, stehen grüne Themen nicht für sämtliche Wähler im Vordergrund. FFF, Klimarettung; muss das Klima überhaupt “gerettet” werden, kann man das Klima von Kleve aus retten und welchen Preis ist man dafür bereit zu bezahlen? Steht die grüne Partei nicht für die Versiegelung von Flächen und die Abholzung von Wäldern für Windkraftanlagen (riesige Renditeobjekte für die Betreiber zulasten der privaten und mittelständischen Stromkunden)? Retten die energieintensive Produktion der Anlagen, der aufwändige Rückbau und die gigantische Umweltzerstörung durch die Verlegung der erforderlichen Leitungskapazitäten das Klima?

    Klimanotstand für Kleve ist in meinen Augen totaler Schwachsinn, aber insgesamt hat Frau Northing nach meiner Meinung einen ganz ordentlichen Job gemacht. Nicht vergessen habe ich auch Tonfall und Lautstärke in denen der frühere Bürgermeister sein Projekt mit Sontowski im Hörsaal der Hochschule “beworben” hat und welche finanziellen Folgen die getroffenen Vereinbarungen letztendlich hatten. Liegt natürlich nicht in der Verantwortung von Herrn Gebing, bleibt für mich aber an der CDU Kleve hängen.

     
  48. 48. Berthold

    @47 Auditor
    Ich bin kein Wissenschaftler auf diesem Gebiet aber sie haben wohl recht, wenn man das Klima retten muss, dann schafft Kleve das nicht alleine. Alleine schafft es aber niemand. Nicht Kleve, nicht Köln, nicht New York und auch nicht Tokyo. Abe in Kleve kann man z.B. das Radwegenetz so innovativ und attraktiv gestalten, dass mehr und mehr aufs Rad umsteigen. Das bedeutet weniger Autos auf den Straßen und die, die moch fahren haben dann mehr Platz und stehen weniger im Stau. Eswäre ruhiger und wir wären alle ein Stück weit gesünder unterwegs. Das alles ohne Verbote und Notstände und man spart ganz nebenbei CO2. Jedoch kam in dieser Richtung von Northing in den letzten Jahren nicht viel. Ob von Gebing etwas kommen wird bleibt abzuwarten aber diese Form von Klimaschutz wäre meines Erachtens nach schon begrüßenswert, egal wer es nachher umsetzt.

     
  49. 49. Lohengräm

    @47
    Ist die Frage ob grüne Themen -insbesondere solche mit echtem kommunalem Bezug- für die Grünen selbst im Vordergrund stehen.

    Zu Kleve-Nijmegen habe ich auch von den Grünen in den letzen 10 Jahren ausser Lippenbekenntnissen nichts vernommen.

     
  50. 50. jean-baptiste

    @46. Guenther Hoffmann ” ☝🏽… ⚫🟢 🐮 …😃”
    Vermutlich posten Sie immer vom Smartpfone aus. Aber haben Sie sich ihre Postings schon einmal auf einem PC angeschaut ?
    Die obigen Emojicons habe ich durch Copy+Paste hinbekommen, aber was sie bedeuten erschliesst sich mir nicht, es lässt den Text für mich auch nur schwierig lesen, sodass ich ihn meist einfach überspringe.

    Wollte ich nur einmal gemeldet haben, viele Grüsse jean-baptiste

     
  51. 51. Chewgum

    @42 j-b Mit Stimme war natürlich nicht die Wählerstimme gemeint, sondern das Gewicht von Statements bei parteiinternen Diskussionen.

    Das wussten Sie natürlich.

     
  52. 52. Übersetzung

    Übersetzung zu 46 (Guenther Hoffmann): Was den schwarz-grünen Kuhfladen alles so bevölkert …

    Bitte weiter so, Ihre bisweilen schwarzhumorigen Posts sind (fast) immer ziemlich gut.

     
  53. 53. Lohengräm

    @47
    >”(riesige Renditeobjekte für die Betreiber zulasten der privaten und mittelständischen Stromkunden)”

    Der Ehrlichkeit halber: Das sind Kern- und Kohle- und Gaskraftwerke auch.
    Und die stinken auch noch im Betrieb (höflicher Ausdruck für CO2-Emission), -im Gegensatz zu Wwindrädern.

    Und: Kommen Sie mal in die Gegend zwischen Erkelenz, Jülich und Grevenbroich.

    Was wär man froh gewesen wenn man hier nur n paar Wälder abgeholzt hätte.

    Hier sind ganze Dörfer ausgelöscht worden. Mit jahrhunderalten Kirchen.

     
  54. 54. jean-baptiste

    @49. Lohengräm “Kleve-Nijmegen”
    zweimal stündlich mit der NIAG in dreivietelstunden von Bahnhof zu Bahnhof mit Linie 58 ist doch auch schon was.
    Jedenfalls laut Fahrplan, wenn ich das richtig gelesen habe.
    Den Rest haben wir der früheren Politik anzulasten, und wenn mal wieder nachts eine Sportübertragung ist, kommt man auch morgens trotz Schiene nicht bis Krefeld.

     
  55. 55. Alterslos

    @51. Chewgum Das war klar, trotzdem ist nicht jeder dieser Meinung.

     
  56. 56. jean-baptiste

    @51. Chewgum “Stimme”
    klar, schreien können die meist ganz gut 🙂
    Aber ehrlich, Demokratie hat doch nichts mit Mitgliedsdauer zu tun, ich weiss da ein Alt- (ob gedient, darüber streiten sich die Geister 🙂 ) Mitglied (seit Gründerzeiten) bei den Grünen … der hätte dann den grössten Einfluss, dem ist aber nicht so, wie man ja deutlich auch in diesem Blog lesen kann.

    Viel wichtiger ist aber das Gewicht, das die Grünen im Rat auf Entscheidungen haben können, und das könnte noch zu bösen Überraschungen führen.

     
  57. 57. jean-baptiste

    @53. Lohengräm “Kommen Sie mal in die Gegend zwischen Erkelenz, Jülich und Grevenbroich.”
    Sagen Sie doch gleich Hambacher Forst, dann bräuchte ich das doch nicht mehr gegenchecken in Maps.
    Aber ich gebe ihnen recht, irgendwo muss ja die Energie herkommen, aber die meissten leben ja im nimby- Fieber, alternative Stromerzeugung gerne, aber Not Im My BackYard, sprich nicht in meiner Umgebung.

     
  58. 58. Lohengräm

    @57
    >Not Im My BackYard

    Oder katholisch ausgedrückt: St. Florian

    🙂

     
  59. 59. Lohengräm

    @54

    Ja, Bus ist auch schon was.
    Aber der ist langsamer, haut pro Fahrgast mehr CO2 raus und hat auch eine sehr viel begrenztere Transportkapazität.

    Vorteil dafür: Er erreicht auch entlegene Dörfer -> die Linien können flexibel geplant werden.

     
  60. 60. jean-baptiste

    @48. Berthold “Ob von Gebing etwas kommen wird bleibt abzuwarten”
    Worauf wollen Sie und er denn da warten ?
    Es ist ja nicht so, dass Herr Gebing als deus ex machina auf einmal einen Popupstore errichtet, er sitzt ja schon mehr als 6 Jahre (wie lange finde ich so schnell nicht, aber gefühlt ewig) der CDU- Fraktion vor und hätte megaviel Zeit gehabt, “mit etwas zu kommen”. Ohne CDU war bisher nichts möglich und bleibt nichts möglich.
    Also, für wer auf grundlegende Änderungen warrten will, kann getrost erst mal ausführlich auf Weltreise gehen oder für zumindest die nächsten 1, 2 Legislaturperioden in Winterschlaf gehen.

     
  61. 61. jean-baptiste

    @53. Lohengräm “stinken auch noch im Betrieb (höflicher Ausdruck für CO2-Emission”
    Allerdings Kohlenmonoxid (CO) und Kohlendioxid(CO2) sind völlig geruchlos. Das könnte ihnen jedes Opfer von Gärkellerunfällen, oft Bauern, Feuerwehrleute oder Ersthelfer bestätigen, wenn sie denn überhaupt noch etwas bestätigen können. Meist ersticken die wegen Sauerstoffverdrängung .

     
  62. 62. jean-baptiste

    @59. Lohengräm ” haut pro Fahrgast mehr CO2 raus ”
    Gemach, Gemach! Wenn sich die 340.000 € teure neue Obstwiese erst einmal im Wachstum befindet, werden die etwa 50 Obstbäume der Sonja Northing Gedächnisplantage das CO2 bestimmt durch Photosynthese binden.
    Also quasi Carbon Zero, wenigstens auf der Strecke auf klever Stadtgebiet (oder so ähnlich).

     
  63. 63. Chewgum

    @55 Alterslos Muss auch nicht. Darum ging es nicht.

     
  64. 64. Guenther Hoffmann

    50. J-b. ) Hallo j.-b. ich “poste” NUR vom PC ,die Emojis die z.B. Gefühle jeder Art vermitteln können sind für mich eine großartige Bildsprache für die heutige Zeit . Sie sind mit Ägyptischen oder Aztekischen Hieroglyphen wohl kaum vergleichbar aber für mich irgendwie doch nah dran. 🤔

     
  65. 65. Jannik Berbalk

    Erstmal freue ich mich, dass hier so rege diskutiert wird! Ich muss allerdings einige Sachen klarstellen: Ich bin nicht bei den Grünen, habe aber viele Freunde bei den Grünen und viele Kontakte! Ich habe durch das Teilen der Facebook Ansage der Grünen mit Erstaunen feststellen müssen, dass die ganzen Mitglieder*innen der Grünen mit dieser Entscheidung völlig überrumpelt wurden und es viele an 2015 erinnert hat. Auch ich habe lange Zeit überlegt den Grünen beizutreten, habe es aber nicht getan und ja, ihr habt alle absolut Recht: Nicht nur bei den Grünen läuft etwas falsch, sondern insgesamt etwas in der Politik: Pöstchen Geierei, Hinterzimmer Gespräche, Unsachlich und Unehrlichkeit haben diesen Wahlkampf dominiert. Ich stehe als FFFler mitten zwischen den Stühlen und bin im ständigen Austausch mit allen Parteien im Rat und eines kann ich sagen: Die ehrlichsten sind leider diejenigen, welche bei der Wahl verloren haben und das ist vllt auch aus meiner Sicht der Grund, warum auch junge Menschen wie ich keinen Bock auf diese Art der Politik haben (und ich bin froh, dass ich mich nicht aufstellen lassen habe – was ein Glück bei soviel miesen spielchen dort !)

    Parallel dazu: Ich arbeite sehr eng mit dem Klimaschutzmanager und der Verwaltung zusammen, dmait in Kleve das Klimathema vorankommt und ich muss ehrlicherweise sagen: Kleve kann mehr, aber das muss der Rat als Entscheidungsorgan entscheiden und nicht die Bürgermeisterin!