Hochschule Rhein-Waal: Überraschender Rücktritt

rd | 20. November 2020, 16:06 | 37 Kommentare
Gehörte zum Führungsteam der Hochschule: Prof. Achim Kehrein (2.v.r.), hier mit dem Vorsitzenden des Hochschulrats, Prof. Dr. Aloys Krieg (Grauanzug), dem Präsidenten der HSRW, Dr. Oliver Locker-Grütjen (präsentiert stolz seine Ernennungsurkunde) sowie der Staatssekretärin Annette Storsberg (Ministerium für Kultur und Wissenschaft)

Erst Mitte Juni war er wiedergewählt worden, und zwar für eine Amtszeit von zwei Jahren. Nun sind davon gerade einmal fünf Monate ins Land gestrichen, und Professor Achim Kehrein, langjähriger Vorsitzender des Senats der Hochschule Rhein-Waal, ist überraschend von seinem Amt zurückgetreten. „Private Gründe“ werden von ihm angeführt, näher erläutert sollen sie nicht werden. Die Personalie dürfte jedoch an der Hochschule, die unter der neuen Leitung ja eigentlich pazifizert werden sollte, den gewohnten Zustand der Unruhe und Unsicherheit weiter verlängern.

Was ist passiert? Als die Hochschule Mitte Juni die Meldung der Wiederwahl veröffentlichte, war einzig Corona das Thema. Die Sitzung fand wegen der Pandemie unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen statt. Nach der Bestätigung im Amt äußerte sich Kehrein voller Tatendrang: „Über das erneute Votum und damit entgegengebrachte Vertrauen der Senatsmitglieder freue ich mich sehr. Frau Wirtgen und ich werden unsere Hochschule gerade in diesen herausfordernden Zeiten mit besten Kräften unterstützen.“ Jana Wirtgen, eine aus Dinslaken stammende Studentin des Fachs International Relations, war auf der Sitzung zu seiner Stellvertreterin gewählt worden.

Die besten Kräfte hielten bis November.

Jetzt teilte Kehrein kleveblog mit: „Ja, ich bin aus dem Senat zurückgetreten aus privaten Gründen, die der stellvertretenden Senatsvorsitzenden, dem Präsidenten und dem Hochschulratsvorsitzendem bekannt sind und als sehr gute Gründe für den Rücktritt akzeptiert worden sind. (Das würde auch zweifelsfrei jede andere Person in Kenntnis der Gründe so beurteilen.) Die privaten Gründe möchte ich nicht veröffentlichen. Ich würde mich auch freuen, wenn in diesem Zusammenhang auf Spekulationen verzichtet wird. Ein(e) neue(r) Vorsitzende(r) wird sicherlich zeitnah gewählt werden.“

Im öffentlich einsehbaren Protokoll der Senatssitzung vom 26. August ist nachzulesen, dass Kehrein selbst einen Vorfall angesprochen hat, in dem er sich einer Belästigung ausgesetzt sah. In der Niederschrift heißt es: „Er [Kehrein] habe leider eine Belästigung erfahren müssen und habe daher die Antidiskriminierungsrichtlinie zu Hilfe ziehen wollen. Da die Handlung jedoch nicht in der Richtlinie aufgeführt sei, sei ihm mitgeteilt worden, dass die Belästigung nicht in den Rahmen der Richtlinie falle und man daher nicht reagieren könne. Er finde, dass eine solche Richtlinie jedoch auf jede Belästigung reagieren müsse und er bitte daher um Erweiterung der Richtlinie.“

Dazu schreibt Kehrein: „Der Rücktritt ist unabhängig von den angeführten Belästigungen. Es sind Belästigungen, die man als Professor leider immer mal wieder erfährt. Für manche Studenten, die es nicht schaffen, sind immer die anderen schuld. Und weil diese Studenten keine Argumente haben, verwenden sie anonyme Beleidigungen oder Drohungen oder sie verbreiten – mangels fehlenden Wissens oder auch wider besseren Wissens – ‚Fake News‘ in sozialen Medien, die bestimmt auch von einigen Personen für bare Münze genommen werden.“

Kehrein, der aus Goch stammt und an der renommierten RWTH in Aachen tätig war, bevor er nach Kleve wechselte, arbeitet an der HSRW in der Fakultät Technologie und Bionik, die intern als „Problemfakultät“ gilt. Sie macht durch hohe Zahlen von Studenten, die durch die Prüfungen rasseln, von sich reden und durch Professoren wie Dr. Brandt und Dr. Untiedt, die den Eindruck erwecken, ihre Dienstpflichten zugunsten privatwirtschaftlicher Engagements zurückstehen zu lassen.

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37 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 1. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    Nichts neues unter der Sonne.
    Weiser Spruch von Scienceix :Si vis pacem para bellum.
    Der neue bellum clivicum Inferiore Rhenum Universitatis URI hat doch gerade wieder erst Fahrt aufgenommen.

     
  2. 2. Kotzblitz

    „[…] arbeitet an der HSRW in der Fakultät Technologie und Bionik, die intern als „Problemfakultät“ gilt.“

    Kann eine Fakultät ein Problem sein?
    Vielleicht.
    Ganz sicher Probleme hinterlassen haben Personen, die in der Gründungsphase der HSRW Entscheidungen getroffen haben.
    Aber das eine ganze Fakultät DAS Problem ist, kann nicht ganz stimmen.

    @Herrn Pinkwart Mehrere Hochschulen zur gleichen Zeit zu gründen ist ungünstig.

     
  3. 3. Lohengräm

    >Sie macht durch hohe Zahlen von Studenten, die durch die Prüfungen rasseln, von sich reden und durch Professoren (…), die den Eindruck erwecken, ihre Dienstpflichten zugunsten privatwirtschaftlicher Engagements zurückstehen zu lassen.

    Beides klingt ebenfalls nach der renommierten RWTH.

    😀

     
  4. 4. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @3. Lohengräm “Beides klingt ebenfalls nach der renommierten RWTH.”
    mit dem Unterschied, dass Aix-la-Chapelle noch um sein Renommée zu fürchten hätte, während Aix-le Chateaubriand de Cygne bereits Eines sicher ist, welchs man bestimmt lieber “kwijt dan rijk” (verlieren) möchte.

     
  5. 5. Kotzblitz

    In der Vergangenheit getroffene Fehlentscheidungen und deren Auswirkungen werden korrigiert. An der großen Bedeutung der Region für die HSRW kommt niemand mehr vorbei. Spätestens durch die Pandemie haben das auch die letzten Ignoranten begriffen.

     
  6. 6. Beschäftigt

    Oh, interessant. Das wurde hochschulintern bisher nicht bekannt gegeben. Aber Kleveblog dient schon lange als heimlicher interner Newsletter der HSRW. Hier erfährt man, wo es an der HSRW hakt und wo es Änderungen gibt.

     
  7. 7. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @5. Kotzblitz ” Spätestens durch die Pandemie haben das auch die letzten Ignoranten begriffen.”
    Uhhh… ich glaube, wenigstens Einen immer noch auszumachen.

    Übrigens, Sie haben Recht. Die Region hat grosse Bedeutung für die HSRW, anders´rum eher nicht.

     
  8. 8. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @2. Kotzblitz
    einen schmackhaften Namen haben Sie sich da ja ausgewählt. Rd. fällt das anscheinend nicht auf.

    Es ist evident, dass Sie noch niemals in einer Behörde gearbeitet haben, und auch nicht gedient haben.
    Ein in Entbindung verkehrender Apfel an passender Stelle verdirbt eine ganze Fakultät.
    Deshalb kann sich eine ganze Fakultät sehr wohl als äusserst problematisch manifestieren.

    -a rotten apple spoils whole the barrel
    -Je hoorde in het Corps thuis of je hoorde er niet. Zo niet, dan was je een ‘rotte peer’, heel eenvoudig, en werd door niemand gemist als je uiteindelijk met de stille trom verdween, onherroepelijk. (Erik Hazelhoff Roelfzema, Soldaat van Oranje)

     
  9. 9. rd

    @J-b Der Name mag wenig erbaulich klingen, aber warum soll ich ihn verbieten?

     
  10. 10. Lohengräm

    @5
    Man tut sich doch sehr schwer damit, Institutionen, die sich komplett aus Steuermitteln bzw. öffentlichen Geldern finanzieren, als (insbesondere in wirtschaflticher) Hinsicht bedeutsamen Faktor zu bezeichnen, – in Kleve wie auch anderswo.

    Gerne versuchen das auch die komplett am öffentlichen Tropf hängenden städischen und landeseigenen Bühnen und Orchester (nicht in Kleve, aber anderswo)

    🙂

     
  11. 11. Lohengräm

    @7
    Stimmt. Ich habs auch erst falschrum gelesen….. 🙂 Wahrscheinlich hatte es 5 auch falschrum gemeint…. 🙂

     
  12. 12. Niederrheinstier

    Mmuuuh, nur mal so eine paar Dinge, über die sich Hochschulbedienstete bei ihren Spaziergängen entlang meiner grünen Wiesen so in letzter Zeit auffallend einmmüüühtig unterhalten haben, mmuuuhgezieltvonmirabgehört:

    Aussergewöhnlich unfairer und herabwürdigender Umgang des neuen Vorstehers mit ihm (und der noch immer im Hintergrund schwer aktiven und ihm offensichtlich daher sehr genehmen Scientology Fressers-Connection) nicht genehmen Leuten, mmuuuhdieserVorsteheristscheintwedertolerantnochkonfliktlösungsfähigzusein.

    Auffallend grosse Ignoranz hinsichtlich heftiger Missstände im hochschulischen Gesundheitswesen und weiterer, deutlicher Warnzeichen, mmuuuhdasscheintdendieBohenzuinteressieren.

    Auffallende Zunahme von Rücken-, seelischem und anderem Aua bei den durch recht planlosen, aber erheblichen Digitalisierungsmehraufwand und Zwang zur Durchführung sehr täuschungsanfälliger Online-Prüfungen oder durch das Weiterwirken der Scientology Fressers-Connection schwer belasteten Bediensteten, mmuuuhauchbeiBeamtendarfdieWochenarbeitszeitnicht60Stundenüberschreiten.

    Zunehmende Schwierigkeiten bei der Besetzung der Gremien zur vorgeblichen Selbstverwaltung, mmuuuhdamöchtenimmerwenigermitarbeiten.

    CORONA- aber nicht parlamentsgerechtfertigte Entscheidungsgewaltergreifung […], angeblich ohne Einschränkung der Freiheit von Lehre und Forschung, mmuuuhwennesdennunbedingtseinmuss.

    Fünf Monate später dann aber die explizite Aufhebung der Freiheit von Lehre und Forschung, mmuuuhwerdenVorstehernichtauchaufdasGrundgesetzverdattert?

    Erhebliche Reduktion des Risikos von CORONA-Infektionen durch maximalen Freizeitentzug für besonders gefährdete Bedienstete, mmuuuhsoistderSchutzfürbesonderGefährdetenichtgedacht.

    Wiederholte Unregelmässigkeiten und Schummelversuche bei der Führung von Mehrleistungs- und Urlaubskonten, mmuuuhöffentlicheArbeitgeberscheinennichtbuchhaltenzukönnen.

    Dafür aber vorbildliche Zahlung aller Sozialabgaben für die ihre Arbeitszeiten selbst bestimemnden (nicht nur zum Schein?) ach so selbständigen Bediensteten, mmuuuhdawirdHerrTimmervergeblichnachSozialkassenbetrugermitteln.

    Und so weiter, und so weiter, uns so weiter, und so weiter, mmuuuhkotzvonsovielemimKreisdrehen.

    Mmuuuh, schöne, noch recht neue Hochschule, mmuuuhaberwozuistdiesesehrdunkleSeitegut?

     
  13. 13. Kotzblitz

    @11. Lohengräm Das eine ist für das andere eine Voraussetzung. Wenn sich die HSRW künftig mehr um die Region bemüht, wird hoffentlich auch deren Bedeutung in der Region zunehmen.

     
  14. 14. Aneurysma

    @12 Ich ahne, das Ihre Beiträge ganz interessant sind, leider aber derart unleserlich durch Ihren… Stil? Oder wie nennt man das?

    Schade.

     
  15. 15. Schwarzer Kater

    @12. Niederrheinstier Schon mal mit Meditation probiert? Ein erfahrener Mediator vermittelt zwischen den Streithähnen indem er sie meditieren lässt, dann sind die nämlich entspannt genug, dass er mediatorieren kann. Anschließend wird noch zusammen eine Pfeife mit Katzenminze geraucht damit Ruhe im Karton und der Seelenfrieden wieder da ist. Oli müsste das eigentlich auch wissen wie man Wogen geglättet und Probleme löst.

     
  16. 16. Erläuterung

    @14. Aneurysma Die verklausulierten Formulierungen und verballhornten Bezeichnungen wie z.B. Scientology Fressers-Connection sind wohl auch der Tatsache geschuldet, dass eine Nennung der realen Namen, Firmennamen oder Funktionen (Ämter in der Hochschule) für die Person oder Personen, die sich den Frust von der Seele geredet haben, Nachteile hätte.

     
  17. 17. Falls es interessiert

    @14. Aneurysma
    https://www.kleveblog.de/bingo-spielen-waffeln-backen-fuer-scientific-freshers-dubiose-praktika-sorgen-an-der-hrw-fuer-neuen-aerger/

    https://www.kleveblog.de/prof-meijer-an-hochschule-ihr-wusstet-es-doch/

     
  18. 18. Niederrheinstier

    @15 (Zwarte cat – of smarte cat?)
    Mmuuuh, Mediation?
    Wurde meinen Informationen nach nicht nur einmal versucht, aber ohne Erfolg, mmuuuhhatbeiErdoganbisherdochauchnichtgeklappt.
    Mmuuuh, Schiedsrichter*innenentscheidungen?
    Wurden angeblich ebenfalls schon einige Male versucht, mmuuhTrialandError. Aber warum sollte die Seite, der Anfang des Jahres sogar die Befugnisse einer obersten Dienstbehörde übertragen wurden, Mediationsergebnisse oder Schiedsrichter*innenentscheidungen akzeptieren, mmuuuhwirsinddochdasGesetz!?

    Zwarte Cat (of Tom?), wenn Du erst mal fünf oder sechs Deiner sieben Katerleben auf dem Rundbuckel hast, dann wirst Du Deine abnehmenden körperlichen Fähigkeiten vermmuuuhtlich durch bessere Wahrnehmungs- und Gefahreneinschätzungsfähigkeiten ersetzt haben (oder – hoffentlich nicht – von einem rüpelhaften SUV-Fahrer plattgefahren sein). Und im ersten Fall wirst Du blicken, dass Mediationen mit Protagonisten, die aus sehr zweifelhaften Gründen falsch spielen oder gleich von Grund auf falsch sind, den Versuchen einer Mediation oder eines Schiedsrichter*innenspruchs nicht lohnen, mmuuuhdiewerdenehnichtüberihrenSchattenspringenundVerfehlungeneinräumen.
    Mmuuuh, die sind doch jetzt oberste Dienstbehörde mit (fast) unbegrenzter Machtfülle aufgrund der Corona-Verordnungen, mmuuuhsieheauchdieernsthafteerwogene,grenzwertigeUmwidmungvonFördervereinsvermögen.

     
  19. 19. Lohengräm

    @4
    “mit dem Unterschied, dass Aix-la-Chapelle noch um sein Renommée zu fürchten hätte,”

    Nein, mit dem Unterschied, dass das an der RWTH allgemein akzeptierter Normalzustand ist, der das Renommée erst definiert.

     
  20. 20. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @14. Aneurysma “schade”
    Stimmt, schade ist das schon, aber dass Stiers Halbandeutungen für sie “onverteerbaar” (unverdauliche Kost ) erscheinen, hat alles schon seinen Sinn.
    rd. freut sich bestimmt immer über Post. Ob die nun unbedingt von einer sich legal schimpfenden Medienkanzlei aus Köln kommen sollte, ist da schon mehr fragwürdig. Am Ende steht für dieses Trivium aber trotzdem kein Doktortitel.
    Deshalb die mystischen Formulierungen. Hätten Sie aber ihre Exerzitien gemacht, und sich fleissig ins Thema eingelesen, durch vom Blog wenigstens einmal die Überschriften durchzuarbeiten, wären diese Fragen nach dem niederländischen Motto “voor jou een vraag, voor mij een weet” (sie fragen sich das, ich weiss das) längst beantwortet.
    Aber gut, für dieses eine Mal, die Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten, exklusiv für Sie, damit das Gefäss nicht platzt.
    Nehmen Sie sich erst einmal aus dem Kühlschrank ein Glas Milch. Die niederländische Reklame für Milch war, lange her: melk moet , und … melk, de witte motor.
    Dass Sie da keine H-Milch trinken, zeigt ja schon der Umstand, dass die aus dem Kühlschrank kommt.
    Wie nennt der Englischman dann diesen Zuschand der Milch ? genauuuu.
    Mit welcher Methode haben wir uns das Wissen erarbeitet- nein, nicht try and error, sondern sauber wissenschaftlich, und der Englishman schimpft das ???
    Klar, deshalb brachte der Stier Tom Cruise seine girlfreind Nazanin Boniadi in Spiel.
    So, mit dem Wissen können Sie in Ruhe ihrer Suche im Archiv von KleveBlog starten, ohne dass rd. Angst haben müsste, wieder Post zu bekommen.
    Wie empfindlich diese Anhängsel der Justitia sind, sehen Sie alleine schon an der Tatsache, dass sie informieren, dass der Begriff des Hauses von Greta´s Steckenpferdchen durch einen ihrer Mandanten als Marke beansprucht wird, obwohl dem nicht so ist, weil der Begriff so nicht als Marke taugt.
    Die tatsächlich geschützte Marke heisst denn auch “Klimahaus Bremerhaven 8 Grad Ost”. Ein ganzer Mund voll.
    Na ja, wissen tun die Herangerufenen (Advocaten) das auch, aber da man eine Marke laut Patentrecht schnell wieder los ist, wenn man sie nicht kontinuierlich am Markt verteidigt, springen die schon bei Gebrauch von trivialen Namensteilen an. Und wenn es dann trotzdem noch Honorar gibt, sind die bestimmt nicht böse.
    So, jetzt sind Sie aber als ehemaliger Teilnehmer an Jugend forscht auf´s richtige Gleis gehievt worden, oder haben Sie bei unseren Freunden an der MMM (Messe der Meister für Morgen) teilgenommen und vom Staatsratsvorsitzenden unterschrieben eine Urkunde erhalten ?
    Nun mal viel Spass mit dem Erforschen der Geheimnisse um Alma ihrer Mutter.

     
  21. 21. Nachdenker

    Ich verstehe nicht so ganz den Zusammenhang Problemfakultät und Quoten von Studenten die durch Prüfungen fallen. Muss man dazu nicht auch erst einmal einen Bezug zum zu Lernstoff beachten? Es gibt nun mal Studiengänge, die grundsätzlich nicht so viele schaffen, der Bereich Technologie gehört dazu.

    Wie leben die Studenten? Müssen die viel arbeiten und haben deswegen nicht genug Zeit zum lernen und aus schlafen? Bei Hochschulen mit kaum ausländischen Studenten, wie viel leichter haben es dort die Studenten, weil noch Geld (=Zeit) von den Eltern zugeschossen wird? Wie wirkt sich die Tatsache, dass dort viele Studenten aus dem Ausland sind noch aus? Ist deren Vorbildung so gut wie ein Abschluss in Bayern oder doch nur so wie ein Abschluss in Bremen? Konnten sich die Studenten ihr Fach aussuchen (hier zum Glück selbstverständlich) oder müssen die etwas lernen, was denen gar nicht liegt, weil es dort Tradition ist den Beruf des Vaters zu übernehmen?

    So pauschal nur zu sehen, dass viele durch Prüfungen fallen und daraus sofort Rückschlüsse zu ziehen, dass Probleme an der Fakultät dafür verantwortlich sind halte ich für unfair und kurzsichtig. Wie viele Leute eine Prüfung bestehen lässt sich leicht durch den Schwierigkeitsgrad einer Prüfung ändern. Von daher, wenn viele bestehen, wäre das nicht mehr ein Zeichen für eine “Problemfakultät” (die es sich einfach macht)?

     
  22. 22. rd

    Alles auch richtige Gedanken.

     
  23. 23. jean-baptiste

    @20. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert
    @ rd. Ich habe ein komisches Phänomen beobachtet.
    Beim Post 20 steht in Zeile 4 / 5 der Satz Am Ende steht …
    Der habe ich zwar geschrieben, gehörte aber hinter die Zeilen “Aber gut … exklusiv für Sie, damit das Gefäss nicht platzt.”
    Keine Ahnung wo das passiert sein kann, aber in der Kopie, die ich z.Zt. vor Absenden eines Posts erstelle, steht er noch an der richtigen Stelle.
    Gibt es irgendwo zwischendrin auf der digitalen Strecke zwischen mir und dem Server von KleveBlog etwas was ich mir nicht erklären kann?
    Diese Erscheinung übersteigt echt meine Vorstellungskraft.
    Gerade sehe ich noch etwas. Zuschand anstatt Zustand. Gibt es, vielleicht in meiner Soft, vielleicht bei Ihnen, etwas, das Auto-ergänzen auf höherem Niveau auszuführen versucht ?
    Strange, wirklich strange. Ich werde es weiter beobachten.

     
  24. 24. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @21. Nachdenker ” Schwierigkeitsgrad einer Prüfung”
    Oder gar nicht einmal das Niveau, des vermittelten Wissenstoffs, sondern nur die Kriterien der Bewertung ? Oder die Qualität des Lehrkörpers mit seinen vielen Interaktionen ?
    Ich habe keine Einsicht ins Heutzutage, und auch nicht in UniKleve.
    Ausserdem ist der Stoff in Technologie meist etwas mehr interpretationsempfindlich, als dass Mathematik das wäre.
    Also, ich sehe durchaus Potential, um Problemfakultäten zu vermuten, als dass Sie das sehen.

    Ich gehe mit Ihnen conform, “Schwierigkeitsgrad einer Prüfung ändern” wäre genauso leicht möglich, wie Bewertungsmodell ändern, das löst aber selbst mittelfristig keine Probleme.

     
  25. 25. Kotzblitz

    @21. Nachdenker Stimmt. Eine gemischte Klientel bestehend aus Studierenden aus der EU (regional und überregional) und aus Studierenden außerhalb der EU wäre wünschenswert. Derzeit kann nicht wirklich von „gemischt“ gesprochen werden, da die Studierenden aus der Region oder aus anderen Teilen der EU eine sehr kleine Minderheit in Ihrer Fakultät bilden. Aus Bequemlichkeit wurden Erstere (regional und EU-weit) nicht umworben. Die Gründungspräsidentin hatte das Problem der geringen Anzahl Studierender ja sehr schnell gelöst indem Studierende aus Ländern, für die das Studiengebühren-freie Studium im Ausland sehr attraktiv ist, angeworben worden sind. Sich Gedanken zu machen wie mehr Abiturienten in der EU und besonders in der Region für ein Ingenieurstudium interessiert werden können, ist mühselig. Wer immer den scheinbar bequemenden Weg geht, kann sich unversehens in einer sehr unkomfortablen Lage befinden.

     
  26. 26. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @25. Kotzblitz “Die Gründungspräsidentin …Problem der geringen Anzahl Studierender .. sehr schnell gelöst ”
    Und damit ein (mit? )Verdien- Modell ja erst ermöglicht.
    Das ganze ist ein samenloop van omstandigheden (coincidences, im deutschen fällt mir kein Wort dazu ein, das es passend abbilden würde).

     
  27. 27. Schwarzer Kater

    @18. Niederrheinstier Schade, dass es nicht geklappt hat. Der Mediator muss absolut neutral sein also von außen kommen und einen guten Instinkt für Manipulationen haben. Wenn das nur ein Möchte-gern-Mediator mit nicht ganz neutraler Einstellung war, kann da nur sauere Milch dabei rauskommen oder wie wir Katzen sagen würden es ist ein Mäuse-freies Revier 😿

     
  28. 28. Niederrheinstier

    @ 14 Aneurysma
    Mmuuuh, Aneurysma, jetzt bin ich aber von Ihnen enttäuscht, mmuuuhschmerzhafteBruchlandung.
    Da betitteln Sie sich mit einem Fachwort, das mein Emmuuuhlator ständig mit “Unknown Writing Error” emmuuuhliert, so dass das sogar der Programmierer vor dem Upgrade des Emmuuuhlators per Fernwartung erst einmal nachschauen muss, mmuuuhWikisagtdazu:
    “Das Aneurysma (von altgriechisch ἀνεύρυσμα aneúrysma /aneǔ̯rysma/ ‚Aufweitung, Erweiterung‘; Mehrzahl Aneurysmata oder Aneurysmen), auch Arterienerweiterung oder umgangssprachlich arterielle Aussackung genannt, ist eine spindel- oder sackförmige, örtlich begrenzte, permanente Erweiterung des Querschnitts von Schlagadern (selten von Venen) infolge angeborener oder erworbener Wandveränderungen.”
    Und dann wollen Sie wirklich interlektuell nicht in der Lage sein, aus meinem Gemmuuuhe die paar Mmuuuh-Satzzeichen gedanklich zu eliminieren sowie sich die fehlenden Silbentrennungsstriche in meinem Assoziationsgemmuuuhe hinzuzudenken, mmuuuhdasglaubeichIhnennicht! Mmuuuhblöff?

     
  29. 29. Niederrheintier

    Mmuuuh, hier die Stelle für den entscheidenden Denkanstoss aus dem von rd verlinkten Senatsprotokoll, mmuuuhNiederrheinstiermalalsNachrichtenprovider:
    “Herr Professor Dr. Kehrein erklärt, er wolle noch ein eigenes Thema ansprechen. Er habe leider eine Belästigung erfahren müssen und habe daher die Antidiskriminierungsrichtlinie zu Hilfe ziehen wollen. Da die Handlung jedoch nicht in der Richtlinie aufgeführt sei, sei ihm mitgeteilt worden, dass die Belästigung nicht in den Rahmen der Richtlinie falle und man daher nicht reagieren könne. Er finde, dass eine solche Richtlinie jedoch auf jede Belästigung reagieren müsse und er bitte daher um Erweiterung der Richtlinie.”
    Irgendein weiterer Kommentar im Protokoll dazu, mmuuuhdieMeinungderanderen?
    Nix, mmuuuhFehlanzeige!
    Mmuuuh, hat es da nicht vor ungefähr 20 Monaten auch den Fall mit dem Suizid eines Studierenden gegeben, für den dann ein Professor von einem Studierenden – vermmuuuhtlich zu Unrecht – verantwortlich gemacht wurde, mmuuuhfalscheBezichtigung?
    Und hat die Hochschule damals als Arbeitgeber etwas zum Schutz ihres bei ihr bediensteten Professors (der natürlich auch aus der Problemfakultät kam) unternommen, mmuuuhTatendrang?
    Natürlich nicht, mmuuuhUntätigkeit!
    Das betraf ja auch keinen der schützenswerten Scientology Fressers Connection-Professoren, mmuuuhWasinteressiertderunsdenn. MmuuuhNichtganzblaueBlaupause!

     
  30. 30. Erläuterung

    @28. Niederrheinstier Wenn jemand mit der HSRW nichts zu tun hat und auch die Vorkommnisse an der Hochschule über die im Kleveblog berichtet worden ist nicht mitbekommen oder verfolgt hat, sind die Beschwerden, die Sie freundlicherweise wiedergegeben und kommentiert haben, schwer verständlich. In 17. sind ja schon mal zwei Links, die Erklärungen liefern, angegeben. Also ein bisschen Geduld bitte.

     
  31. 31. Erläuterung

    @29. Niederrheinstier Bei diesem Thema https://www.kleveblog.de/hochschule-suizid-eines-studenten-ueberschattet-semesterstart/

    war es sehr schwierig für die Hochschule Position zu beziehen ohne das es in irgendeiner Weise pietätlos gewirkt hätte. Ich denke, dass klar geworden ist, dass der Professor keinerlei Verantwortung für das tragische Geschehen hatte.

    Was die Inschutznahme der beiden Professoren, die sich der vorhochschulischen Bildung im Nebenerwerb verschrieben haben, angeht, so ist das natürlich nicht mit der Fürsorge für Bedienstete zu erklären 😉

     
  32. 32. David Lynch

    […] und er spricht über Belästigungen, was für eine Ironie. […] wie viele öffentliche Gelder hat er verschwendet, indem er Studenten […] durchfallen ließ. […] nichts als ein Verlierer. seine Wut an hilflosen Studenten auslassen.

     
  33. 33. Niederrheinstier

    Mmuuuh, die Antidiskriminierungsrichtlinie der Hochschule gibt es sogar online, mmuuuhVerlinkunghier:
    https://www.hochschule-rhein-waal.de/sites/default/files/documents/2020/02/12/richtlinie_nichtamtliche22.pdf
    Sehr schönes Sonntagspapier, mmuuuhWirglaubenauchallefestdran! Dabei hat diese Richtlinie einen fatal error, mmuuuhsofunktioniertdasnicht: Die zuständige Stelle ist letztendlich fast immer der/die/das Person, die – wie ich vernommen habe – vermmuuuhtlich selbst der größte Diskriminator aller Diskriminatoren sein soll, mmuuuhganzdunklerCharakter. Vermmuuuhtlich macht der/die/das Person soagr aus klitzekleinen Dingern schnell riesengroße Dinger, mmuuuhKorinthenkaXXXX. Ein Glück muss ich nicht auf dem Hochschul-Campus im Stall stehen, mmuuuhdaswürdeichdanichtaushalten. Obwohl, mmuuuh, Fladen mit Korinthen drin wäre mal was neues, mmuuuhModerneKüche.

     
  34. 34. rd

    @David Lynch Alles andere war justiziabel.

     
  35. 35. Seebär

    @32. David Lynch
    Ein Professor würde Steuergelder verschwenden, wenn er eine fachlich und didaktisch schlechte Lehre macht. Die Durchfallquote selbst ist nicht unbedingt ein Maß für die Qualität der Lehre, weder im Sinne von „das Niveau ist so hoch, dass die Durchfallquote ebenfalls hoch ist“ noch im Sinne von „je schlechter die Lehre umso höher ist die Durchfallquote“ und auch „je unbegabter die Studierenden umso höher ist die Durchfallquote“ wird der Komplexität des Themas „Lehre“ nicht gerecht.

     
  36. 36. Alles nicht so einfach

    @32. David Lynch Ich weiß nicht wie gut „er“ seine Vorlesungen und Übungen macht. Ich weiß nicht wie gelehrig die jungen Menschen, die bei „ihm“ lernen, sind. Aber eins ist klar. Studenten sind von Professoren enttäuscht. Didaktisch schlechte Lehrveranstaltungen, inhaltlich unausgegoren, teilweise fachlich ungenügend oder veraltet und unangenehmes Verhalten den Studenten gegenüber sind die hauptsächlichen Dinge, die Studenten an Professoren bemängeln. Auf der anderen Seite sind Professoren von Studenten enttäuscht. Schlechte Vorbildung, fehlende Eignung für das Studienfach oder das Studium allgemein, respektloses Verhalten, Desinteresse und Faulheit sind Dinge, die Professoren an Studenten bemängeln. Beide Seiten machen die jeweils andere Seite für schlechte Ergebnisse verantwortlich und das ist an so ziemlich jeder Fachhochschule und Universität im Land so. Und dann gibt es da noch die Professoren und Studenten, die ihr eigenes Können richtig einschätzen, sich Mühe gegeben und versuchen ihren Job möglichst gut zu machen.

     
  37. 37. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @36. Alles nicht so einfach “fehlende Eignung für das Studienfach oder das Studium allgemein”
    Dem genau kann ich jetzt nicht zustimmen, aber der Rest stimmt schon.
    Goethe war auch Staatsbeamter und studierter Wegebaumeister.
    Interessiert war er mehr in die feingeistigen Literatur, aber er ist das beste Beispiel, dass man auch studieren kann,was einem nicht sonderlich liegt.
    Sollten Sie den nicht kennen, das ist der von fuck you … , wohnte, glaube ich in Fucking, Österreich, das sich zum 1.1.2021 in Fugging umbenennt, weil die geklauten Ortsschilder nicht mehr anzuschleppen waren.