Die großen Gs von Kleve und andere Hirsche

rd | 21. Juni 2011, 10:18 | 8 Kommentare

Matthias Grass schreibt heute in der Rheinischen Post:

Mit Fritz Getlinger starb an diesem Tag einer der Männer, die in Kleve als die großen »G« geführt und in einem Atemzug genannt wurden und als solche die ersten Kulturpreisträger der Stadt waren: Dr. Friedrich Gorißen, Prof. Walter Gieseler und nicht zuletzt Fritz Getlinger.

Das wirft Fragen auf. Zuallererst die, ob Guido de Werd nicht eventuell auch als “G” gezählt werden kann.

Dann die, ob die großen Bs nicht noch imposanter sind, obwohl sie nicht immer in einem Atemzug genannt werden? Prof. Joseph Beuys, Pipl.-Psych. Michael Bay und Dipl.-Päd. Theo Brauer.

Drittens: Was ist mit den großen Ts, zu denen ja mindestens Erich und Düffelhirsch Alfons A. Tönnissen zählen? Und viertens: Ich sage nur:

Z

Last but not least: Wo ist eigentlich der »Kulturpreis der Stadt Kleve« abgeblieben – hier herrscht doch wohl keine intellektuell-ästhetische Dürre?

(Siehe auch Umfrage rechts…)

Einen Kommentar schreiben





8 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 1. Dickes B

    Warum muss ich bloss gerade an einen Kindergarten denken

    Vielleicht sind es auch die (kleinen?)Ds dieser Welt, die auch ein Z erst zu dem machen, was es ist…

     
  2. 2. dingdung

    wenigstens hat Matthias G. dran gedacht…

     
  3. 3. Dickschaedel

    dann muss man M.Grass auch dazuschreiben.

     
  4. 4. Messerjocke

    Die Gs sind doch Pillepalle, alle Bs in vielerlei Hinsicht inzwischen offline, dann bleiben nur noch T & Z– vielleicht aber auch ein K, aber das kann nicht gewählt werden!

     
  5. 5. MalWasSag

    Es freut mich sehr zu lesen das die Z (Zufriedenheit) in Kleve am größten ist. Endlich mal was positives.

     
  6. 6. Christian Flaccus

    Ich hatte noch die Ehre und das Vergnügen, Fritz Getlinger in seinen letzten Jahren ein paar Mal in seinem Haus in der Weberstraße zu besuchen. Ich bin heute zwar selbst heute nur Teilzeitkünstler (neben meiner Arbeit als Kommunikationsdesigner in München), aber Getlinger hat damals auch im hohen (üblicherweise schwer Demenz geplagten) Alter noch unschätzbar viel Inspiration und Weisheit versprüht und weitergereicht.
    Ich schaue heute noch gerne auf meine Skizze seines “Samurai” – ein Stück Stahl-Reststück, dass er auf einem Stahlbau-Gelände “entdeckte” und als Samurai-im-Profil interpretierte.

    Ich finde wirklich, dass Fritz Getlinger zurecht dann und wann Erwähnung findet und mit Recht zu den Klevern gehört, die auch post mortem nicht in Vergessenheit geraten sollten.

     
  7. 7. Rauul

    Apropos Z
    Warum gehts eigentlich nicht an der Hotelbaustelle weiter?
    Hab da was läuten hören, von kontaminiertem Erdreich und der Zusage durch unsere Stadtväter das dass Gelände vom Steuerzahler saniert wird, vor der Bebauung.
    Sonst noch jemand was gehört?

     
  8. 8. ralf.daute

    @Rauul Ich habe mit Jochen Koenen, dem Geschäftsführer der Zevens Grundbesitz GmbH, gesprochen. Demnach sei das Verfahren zwar aufwändig, liege aber im Plan. Derzeit werden die Bodenproben analysiert, was aber ein normales Vorgehen sei, unter anderem um die Bodenbeschaffenheit zu prüfen (wegen der Fundamente). Mit dem Rohbau solle – wie geplant – Mitte August begonnen werden.