Bar & Brot: Chefin Eva de Schrevel hat neuen Job, bietet Lokal zur „sofortigen Übernahme“ an

rd | 22. Juni 2020, 21:44 | 16 Kommentare
Konzentriert bei der Arbeit: Eva de Schrevel, wie die Gäste sie kennen (Foto: Jana Kathrin)

Als Eva de Schrevel vor einigen Wochen in einem sozialen Netzwerk darüber nachsann, ob man das tun soll, was man liebt, oder das lieben, was man tut, ahnten Freunde bereits, dass bei der erfolgreichen Gastronomin Änderungen ins Haus stehen. Nun ist es offiziell: „Ich habe ein Jobangebot erhalten, welches ich nicht ablehnen kann“, sagt die 32 Jahre alte Emmericherin. Um welche neue Aufgabe es sich handelt, wird nicht verraten, nur so viel ist klar: Der bevorstehende Wechsel bleibt nicht ohne Folgen für das Lokal „Bar & Brot“ in der Schlossstraße.

Vor zwei Jahren hatte Eva de Schrevel das Lokal eröffnet, mit einem anspruchsvollen Konzept in einem elegant-gediegenen Ambiente, alles handgefertigt. Damit hatte die studierte Organisationspsychologin im ansonsten eher bodenständigen Klever Angebot offenbar eine Lücke gefunden. Es gab viel aus der Region, und vieles wurde selbst zubereitet – vom Brot bis zu einer Vielzahl edler Spirituosen, die aus der Brennerei des Vaters („Niederhein Destille“) in Emmerich-Dornick stammten.

„Ich brenne fürs Brennen“, sagte die Liebhaberin hochprozentiger Getränke werbewirksam dazu. Dafür hatte sie voller Enthusiasmus ihren Job an der Hochschule Rhein-Waal aufgegeben. Der Andrang war zeitweise so groß, dass ohne Reservierung keine Tische erhältlich waren. Auch für Firmenevents war das Lokal eine gefragte Adresse. Überregional erregte der forsche Start in einer verzagten Branche ebenfalls Aufsehen: Die Unternehmensgründerin vom Niederrhein kam mit ihrer „Bar-&-Brot“-Story in die Endrunde des deutschen „Gastro-Gründerpreises“ – einmalig in der Geschichte der Klever Gastronomie.

Anfang des Jahres änderte Eva de Schrevel überraschenderweise das ursprüngliche Konzept, fortan gab es nur noch besondere Veranstaltungen wie Tastings oder Kneipenfragerunden, für die allerdings Voranmeldungen der Gäste erforderlich waren. Dann kam die Seuche, und mit der erst einmal einige Wochen völliger Stillstand. Mittlerweile gibt es wieder einige Events, allerdings flüsterten sich die Klever derweil auch zu, dass das Lokal im Immobilienportal Immoscout24 zur „sofortigen Übernahme“ angeboten wird.

Das bestätigt Eva de Schrevel auch: „Ich versuche einen Mieter zu finden, der das Konzept Bar & Brot so erfolgreich weiterführt. Wenn ich diese Person nicht finde, werde ich weiterhin meine gefragten Events am Wochenende anbieten. Ich höre also nicht einfach auf! Ich liebe meine Bar.“

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16 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 16. jean-baptiste

    @15. Klaus ” Theo Brauer – Gibt es tatsächlich NamensDoppelgänger”

    Liegt daran, wen man fragt. Fragt man den, * 12. April 1949 in Kleve , wird er mit Sicherheit (und voller Überzeugung) behaupten, dass er einzigartig ist.
    Spricht man über den Begründer der regulativen und spekulativen Lohnpolitik, den
    Prof. Dr. Theodor Breuer * 16. Januar 1880 in Kleve; † 19. März 1942 in Saint Paul, Minnesota , Namensgeber des klever TBH Berufszentrums, aber gerade umbenannt in BBZ, sieht man, dass Theo Brauer auch ganz anders interpretiert werden kann.

     
  2. 15. Klaus

    @11. TB
    5 Wochen nach dem Artikel und letzten Kommentar erst zu reagieren, wäre dem Original TB bestimmt nicht passiert.
    Aber vielleicht habe ich ja auch nur die falsche Assoziation wenn ich den Namen sehe. Gibt es tatsächlich NamensDoppelgänger?
    P.S. Bar und Brot ist eine super Idee, bitte weitermachen und viel Erfolg.

     
  3. 14. ....etc.

    @13. Justin

    So wird den Menschen während der “Corona-Abstand-Zeit”, ohne Kirmes, ohne große Wahlkampfauftritte, ohne Oktoberfest, ohne Karneval ?, via kleveblog, doch noch etwas geboten. 😉

     
  4. 13. Justin

    @11. Super Parodie!

     
  5. 12. ....etc.

    “Ich werde rechtliche Maßnahmen ergreifen und diesen Blog vom Netz nehmen lassen, schneller ………..”

    Sind wir nun im Trumpelland oder E….anien gelandet?

     
  6. 11. Theo Brauer

    So Ihr Hafensänger. Jetzt reicht es dem Theo. Evas Konzept ist Klasse und dass ihr hier alles und jeden durch den Dreck zieht, dafür stehe ich nicht. Ich werde rechtliche Maßnahmen ergreifen und diesen Blog vom Netz nehmen lassen, schneller als ihr hirnlosen Marionetten euren eigenen Vornamen buchstabieren könnt.

    Außerdem steht das Recht auf der Seite der Betreiberin und ihr macht auch strafbar durch Verletzung dieser Rechte.

    So, ich muss jetzt noch ein paar Gymnasien schließen, damit Leute wie ihr weiter bestehen.

    Danke und freundliche Grüße,
    Euer Theo

     
  7. 10. jean-baptiste

    9. Lohengräm ” Beleidgungsmodus? …Realpersonen zu verifizieren. Weiss nicht ob das hier überhaupt geschehen ist.”
    Nein, beleidigen wollte ich Sie bestimmt nicht. Schon mal sorry, wenn Sie es so aufgefasst haben.
    Ein Satz von rd. würde ja die Zweifel beseitigen. Aber wenn Sie einmal bedenken, dass der Erstverantwortliche für den gesamten Inhalt des Blogs, auch was Regress und Strafbarkeit betrifft, der Admin rd. ist, kann man davon ausgehen, dass er Postings unter Klarnamen nur durchlässt, wenn er sich der Identität sicher ist.
    Postings unter Pseudonym mit den Inhalten wie unter Eva_deS hätten auch immer das Potential der Geschäftsschädigung und schlimmer, und das tut rd. sich nicht an.
    Für den Rest sind wir ja mit Post#5. einer Meinung, wer das Scheinwerferlicht nicht aushält, sollte im Schatten bleiben.

     
  8. 9. Lohengräm

    @8,
    Naj, jb, wieder im Beleidgungsmodus? Vielleicht selber n Sonnenstich gekriegt? 🙂

    Es ist jedenfalls nicht so einfach und mit Aufwand verbunden , Realpersonen zu verifizieren. Weiss nicht ob das hier überhaupt geschehen ist.

    Das Posten unter Pseudonym hat jedenfalls seine Vorteile.

     
  9. 8. jean-baptiste

    @würde nicht unter Klarnamen posten “würde nicht unter Klarnamen posten”
    Was soll denn der Quatsch? Ist es draussen wirklich scho so warm ?
    Wenn man Berichte über sich Selbst und seinen Laden kommentieren möchte, geht das doch nur unter Klarnamen, und rd. sollten Sie shon zutrauen, dass er Mittel und Wege weiss, die Authentizität von Personen zu verifizieren, bevor er solche Artikel freigibt.
    Rektifikation über Bar&Brot unter einem anderen Namen als Eva de Schrevel wäre doch höchst unseriös, unsinnig und suspekt.

     
  10. 7. jean-baptiste

    @ Eva de Schrevel ” gebeten … nichts über meine Person zu veröffentlichen”
    Es ist total nachvollziehbar, dass Ihnen die Veröffentlichungen nicht schmecken, aber c`est la vie.
    Mit ihrem Etablissement haben sie sich nun einmal in den öffentlichen Raum begeben, und damit sind Ihr Laden, aber auch Ihre Person Teil des öffentlichen Interesses.
    Wer mit Eröffnung seines Etablissements froh über die genossene Publizität war, kann und sollte sich nicht darüber beschweren, wenn später auch bei Veränderungen wieder über ihn berichtet wird.
    Generell hat rd. doch nichts ehrenrühriges oder geschäftsschädigendes über Sie berichtet, und wer aus seinem Herzen eine Mördergrube macht, darf sich halt nicht wundern, dass Geschichten ihr eigenes Leben entwickeln, in einem Kaff wie Kleve schon allemal.
    Auch wenn Sie es abstreiten, ich kann mir nicht vorstellen, dass #2. kleevse jong sich das Alles aus den Fingern saugt. Wenn ich dann noch Ihre Website https://barundbrot.de/ öffne, und dann unten bei “hier finden Sie uns” auf der Map den Eintrag “vorübergehend geschlossen” sehe, haben Sie Ihre Publizität nicht optimal geregelt.
    Gleichermassen haben Sie Ihre Einträge unter “Öffnungszeiten” kommentarlos durchgestrichen, was Sie aber unter #4. wieder dementieren.
    Zum Betreiben einer Bar gehört halt nicht nur das Organisieren von Speis´und Trank, sondern auch u.a. das Bewachen des Betriebsimages in Allem was man, wo auch immer, von sich gibt, und was über einen berichtet wird.
    Übrigens, dass Corona Ihre Bar zum Erliegen gebracht hat, wenn auch zumindest zeitweise, entspricht doch der Wahrheit, und ” Mutmaßungen über das Konzept oder Arbeitszeiten anzustellen” lässt sich nicht verbieten, vor Allem, wenn Sie auch Offensichtliches ohne Erklärung dementieren.
    Trotzdem wünsche ich Ihnen, dass es möglichst bald wieder normal weitergeht.

     
  11. 6. Guenther Hoffmann

    🤔 Evtl. ein Job für Adrenalin Junkies die auch zu finanziellem Selbstmord bereit sind .😁 Kleve ist
    und bleibt ein Provinz Nest. Wenn,würde ich was mit “Red Lights” 💖 😎 machen .🤫 😳 🙄

     
  12. 5. Lohengräm

    @3,4

    Es ehrt Sie sehr und spricht für ihren ehrlichen Chrakter, – aber ich würde nicht unter Klarnamen posten, da dieser nicht verifizierbar ist (es sei denn, rd führt diese extra per Email durch).
    Zudem ist Möglichkeit des Pseudonyms ist doch sehr angenehm, die Wahrung des Stils stellt Ralf Daute durch die persönliche Kontrolle jedes einzelnen Postings sicher.

    Hingegen können Sie als in der Öffentlichkeit stehende Person (das sind Sie mit Ihrem Ladenlokal) nicht erwarten, dass über die Veränderung der Geschäftstätigkeit und in der Folge Ihrer Person nicht öffentlich berichtet oder auch spekuliert wird. Das ist das Recht und die Aufgabe der Journalisten.
    Herr Daute hat sich bezüglich Ihrer Person rein auf Ihre Geschäftstätigkeit bezogen und Ihre Privatsphäre nicht verletzt.

     
  13. 4. Eva de Schrevel

    @2 kleevse jong
    Ich bitte auch hier nochmals darum keine Mutmaßungen in der Öffentlichkeit in Form von Kommentaren oder Beiträgen zu posten. DIE BAR WIRD NICHT GESCHLOSSEN!!!!! Es ist schlichtweg falsch zu sagen Corona hätte die Bar zum Erliegen gebracht. Wir bieten weiterhin ganz normal donnerstags, freitags und samstags unsere Themenabende an! Ihr könnt auch weiterhin Gast in der bar sein!

     
  14. 3. Eva de Schrevel

    Gerne möchte ich hier öffentlich einmalig Stellung zu diesem Artikel nehmen. Vorab ist es wichtig festzuhalten, dass ich darum gebeten habe, nichts über meine Person zu veröffentlichen. Trotzdem ist dieser Artikel nun online. Bevor es jetzt folglich zu unbegründeten Gerüchten kommt und verschiedene Mutmaßungen angestellt werden, kann ich ganz deutlich Abstand von den Gerüchten nehmen. Meine Gastronomie wird nicht geschlossen. Es hat nichts mit der aktuellen Corona-Krise zu tun. Mutmaßungen über das Konzept oder Arbeitszeiten anzustellen finde ich extrem fragwürdig und unfair. Niemals würde ich an meinem Konzept zweifeln. Ich appelliere hier an den gesunden Menschenverstand und bitte darum keine Gerüchte zu verbreiten. Dies sind alles nur Mutmaßungen, denn keiner von Ihnen hat mit mir darüber gesprochen. Es haben sich neue Möglichkeiten ergeben, welche auch daraus resultieren, dass meine Gastronomie so erfolgreich betrieben wurde und weiterhin betrieben wird.

     
  15. 2. kleevse jong

    Sehr schade, die Idee mit Bar & Brot von Eva de Schrevel war sehr gut.
    Wir haben ihre Events gerne genutzt. Burgerabend, 80er Jahre Abend oder auch Cocktailseminar waren tolle Veranstaltungen die wir gerne besuchten.

    Leider teilte Eva schon letztes Jahr im Oktober 2019 bei einem Seminar uns Teilnehmern mit, dass der Klever leider nicht bereit ist einen Cocktail mit seinen vielen hochwertigen Zutaten auch dementsprechend zu würdigen und letztlich auch zu bezahlen und den €uro lieber ehr zwei mal umdehen würde, bevor er ihn ausgäbe..

    Sicherlich Kleve ist nicht mit Köln oder Berlin mit ihren großen Cocktailbars vergleichbar, aber so hochwertige Cocktail oder auch erlesener Weine, wie sie in der Bar & Brot gereicht wurden, erreichen nun mal auch schnell die 10 €urogrenze oder überschreitet diese pro Glas, um dann auch noch einen kleine Gewinnmarge für den Betrieber abzuwerfen.

    Herbst 2019 wurde daraufhin das Konzept von Eva geändert und nur noch festbuchbare Events mit Reservierungen veranstaltet, so gab es wenigsten von Donnerstag bis Samstag ausgelastete Abendveranstaltungen, die dann kalkulatorisch auch planbar für Eva waren.

    Corona hierzulande hat nun das Lokalitätengeschäft wie das von Bar % Brot vollständig zum erliegen gebracht, von daher ist die getroffene Entscheidung von der Inhaberin, sich nach einem anderen Betätigungsfeld umzusehen vollkommen verständich und auch nach zuvollziehen.

    Für Kleve ist das sehr Schade, denn es verliert ein tolles Geschäftsmodell mit einem super tollen stimmigen Ambiente und vorzüglichen Speisen und Getränken.

    Wir waren gerne Gast in ihren Räumen und wünschen Eva de Schrevel alles Gute für ihre Zukunft.

     
  16. 1. Markus van Appeldorn

    Ein Geschäftsmodell, das darauf basiert, nur noch reservierte Gäste hereinzulassen, kann in Kleve zwangsläufig nur für sehr kurze Zeit funktionieren.