Als Kleve noch wie DDR aussah (ca. 1984)

rd | 21. Juli 2019, 14:58 | 6 Kommentare

Grau in grau, aber der Osten kam einem damals noch farbloser vor

Wir sehen ein Geschäft mit dem frugalen Namen Hosen-Zentrale, welches sich auf den Verkauf von Beinkleidern für Herren spezialisiert hatte. Soweit es der Blick ins Schaufenster erkennen lässt, beschränkte sich die Dekoration auf eben jene Produkte, der Mensch oberhalb des Bauchnabels war schlichtweg nicht existent. Die Hosen-Zentrale war eigentlich ein Vorreiter für die Spezialisierung des Handels, wie sie heute zu beobachten ist, beispielsweise in Großstädten, wo es dann Fachgeschäfte für griechischen Yoghurt gibt. Aber in Kleve… jedenfalls war das Geschäft, links vom Burg-Theater-Kino (heute H&M) irgendwann Ende der 80er Jahre weg. Heute befindet sich an der Stelle der Optiker Fielmann.

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  1. 1. Markus van Appeldorn

    Oder wie der Franke sagt: Wo die Hasen Hosen und die Hosen Husen hasen. Von der DDR unterschied jene „Hosenzentrale“ aber schon 1984, dass es zu jeder Zeit Hosen gab.

     
  2. 2. Chewgum

    Kenne die Hosen-Zentrale noch. Es gab aber auch schon Jeans Town (jetzt leider nicht mehr) 😁.

     
  3. 3. Jens-Uwe Habedank

    Es gab aber auch noch die „Kaufhalle“ – wo heute Zeemann ist…

     
  4. 4. ???

    ……… – wo Zeemann war…

     
  5. 5. Tembaco

    @2
    ….es gab Zeiten, da war Jeans Town sogar 2x von den Brüdern? Bund vertreten 😃…..gute alte Zeit 😢😢😢

     
  6. 6. Jeans-Fan

    @5 Der Laden in der Wasserstraße war am besten, mit den Klapptüren, die einem Western Saloon nachempfunden waren, wenn ich mich richtig erinnere. Die Nichte von diesem Bruder hatte ja dann noch lange den Laden kurz vor Thalia, bis der von jemand Anderem übernommen wurde und vor kurzem geschlossen wurde. Jeans Town war ein Lebensgefühl und eine sichere Bank in Zeiten, in denen es noch keinen Online-Handel gab.

    Da fällt mir was ein: Als ich so 14 war, wollte ich mal eine Wrangler verkaufen, für 10 Mark, und habe das unter Kleinanzeigen in einer Zeitschrift (Rate mal) veröffentlichen lassen. Dann bekam ich ca. 15 Zuschriften und die meisten hatten die 10 Mark schon in den Briefumschlag gelegt. Einer Person habe ich dann die Jeans und allen anderen den 10-Mark-Schein zurückgeschickt. Glaube, es kam gerade so plus minus Null raus.