Wohin am Wochenende? (6)

rd | 11. Februar 2017, 10:40 | keine Kommentare

Vielleicht einfach nur:

Raus!

Schneell noch raus, bevor der Frühling kommt!

Schneell noch raus, bevor der Frühling kommt!

Alternativ die folgenden drei vier Vorschläge:

Samstag, 18 Uhr: „Wohin?“ (Versöhnungskirche)

Auf Wegen und Abwegen, über Umwege und Sackgassen, Traumpfade und Hoffnungsbrücken umkreist der Chor „Die Untertanen“ mit seinem neuen Programm „Wohin?“ das Thema Flucht. Ist ja gerade recht aktuell. Wohin geht es mit uns und anderen zwischen Grenzsetzungen und Verletzungen? Wiegt der Verlust der alten Heimat schwerer als die Unmöglichkeit, eine neue zu finden? Wie groß ist die Angst? In wem? Wovor? Bin ich ein besserer Mensch, wenn ich einen Flüchtling aufnehme – weil mein Großvater ja auch mal auf der Flucht war? Und was ist der Unterschied zwischen Utopie und Naivität? Sie wissen nicht genau, wo wir stehen? Wissen Sie denn, wo Sie stehen? Und wohin Sie gehen wollen? Leise und nachdenklich, verzweifelt und fordernd, zwischen hoffnungs- und liebevoll, abgründig, poetisch, mal wütend, mal sehnsüchtig gehen die Untertanen unter die Haut. Mit Musik von Ungarn bis Israel, von Deutschland bis Südafrika, von Wecker über Brecht bis Kodály. Eintritt ist frei.

Samstag, 20 Uhr: Smettys Vinyl Party (Tanzpalast Bresserberg)

Wer kennt das nicht noch! LPs 33, Singles 45… „Die Party, die nicht perfekt sein möchte. Es darf ruhig knistern und knacken. Für Jung und Alt.“ So die Ankündigung. Es dürfen eigene Platten mitgebracht werden, die DJ Smetty mit Angabe des Grundes (erster Kuss oder so romantisches Zeugs) spielt. Weitere Infos: www.smettysvinylparty.de. Eintritt: 4 Euro.

Samstag, 20 Uhr: ForQ (Radhaus)

Vier junge, aus Kleve stammende Musiker (Jonas, Andreas, Mikula, Santa) spielen instrumentalen progressive Rock, angelehnt unter anderem an Pink Floyd, aber auch an weniger bekannte Ensembles wie Frumpy. Frumpy? Auch The Doors gehören zu den Vorbildern. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 20 Uhr: Rio Reiser (Culucu)

Er war einer der Besten, ist aber leider schon lange tot. Rio Reiser. Wer seine Musik mag, sollte sich heute Abend ins Culucu begeben. In der theater-musikalischen Biografie „Zwischen den Welten“ schlüpft der Schauspieler und Sänger Rudi Rhode in Rio Reisers Rolle und zeichnet ihn als ruhelosen Visionär einer freien Gesellschaft. Auf der Wanderschaft durch sein Leben begegnet er den unterschiedlichsten Weggefährten, Freunden und Widersachern – alle verkörpert durch den einen Rudi Rhode… und natürlich werden auch zahlreiche Live-Songs aus der Feder Rios gespielt – von „Keine Macht für Niemand“ bis zum „Junimond“. Zum Anfüttern das hier:

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