Titanic beleidigt einmal mehr Kleve

rd | 16. Februar 2016, 13:46 | 12 Kommentare

… aus dem Newsticker des Frankfurter Nachrichtenmagazins Titanic:

Nach Information des Handelsblatts befürwortet der Rat der Europäischen Zentralbank mit großer Mehrheit die Abschaffung des 500-Euro-Scheins. Laut EZB-Präsident Mario Draghi können nach eigener Erfahrung die Kassiererinnen im Supermarkt beim Bezahlen manchmal nicht rausgeben. Außerdem verursacht der Schein auf Aufsichtsratssitzungen und Empfängen durch seine Größe oft schlimme Nasenverletzungen. In Managerkreisen stießen die Pläne des Rates auf Ablehnung: „Erst die 5000-Euro-Obergrenze bei Barzahlungen und jetzt auch noch das Ende für den Fünfhunderter. Wenn ich kein Kleingeld mehr in meiner Louis-Vuitton-Geldbörse mitführen darf, kann ich ja gleich nach Kleve ziehen.“

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12 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 12. Mäuschen

    Ich empfinde das jetzt nicht als Beleidigung, sondern stimme zu, dass es Werbung für Kleve ist.
    Ich finde es schön, dass auf-und abgerundet wird…weniger schön fine ich, dass die Obergrenzen für das MitKarteZahlen erhöht werden. Von 10 auf 15 € bei unserem Zeitschriftendealer…Spontankäufe enden dann meist unvollendet an der Kasse. Heute sah mich ein Hinweisschild an „Kartenzahlung erst ab 20€“.
    Bares ist immer noch Wahres und wer mit Karte zahlen möchte kann direkt nach Schweden ziehen 😉

     
  2. 11. laloba

    … oder vielmehr um’s „Kleingeld“ …

     
  3. 10. laloba

    @9 Benno … Klever was? „Titanic“ ging’s nur um’s Kleingeld …

     
  4. 9. Benno

    Nun ja, lesen wir zwischen den Zeilen. Und da steht doch wie unbeholfen unsere Stadtmarketing ist, unsere Heimatstadt in ein positives, ernstzunehmendes Erscheinungsbild zu rücken.

    Sehr gut satiremäßig rübergebracht seitens der Titanic-Redaktion.

    Benno

     
  5. 8. Husky

    Mit Kreditkarte ist man in Kleve regelrecht aufgeschmissen…

     
  6. 7. Markus van Appeldorn

    Richtig müsste die Überschrift ja lauten: Titanic macht kostenlose PR für Kleve. Das haben doch bestimmt schon ein paar tausend Leser gegoogelt, was Titanic mit „nach Kleve ziehen“ meint. Weil der Witz ja ohne die Kenntnis des Klever Kupfer-Kartells nicht verständlich ist.

     
  7. 6. Jens-Uwe Habedank

    @ #5; otto: Mit der Goldkarte, wie überhaupt mit Karten „höher“ als VoBa GiroCard, ist es auch in Kleve immer noch schwer; zum Beispiel „Self“, aber auch viele andere in Kleve…

     
  8. 5. otto

    Hier übertreibt Titanic ein wenig. Hundert EUR Trinkgeld nach einem kleinen Essen im VICTORIAN, das Essen
    incl. Getränke beglichen mit Goldkarte,so etwas ist heute üblich und zeigt lediglich gehobenes Understatement🆘

     
  9. 4. Günter Hoffmann

    Titanic ?….hat schon ein gepflegtes Niveau……. und klares Weltbild…… sind gegen alles.

     
  10. 3. laloba

    Super verarbeitet von „Titanic“ …

     
  11. 2. wolfgang Look

    Er hat wohl gar nicht darüber nachgedacht, ob wir überhaupt bereit sind, ihm ein Visum (zumindest Kurzzeit-, geschweige Langzeit-) auszustellen

     
  12. 1. Nobody

    Herr Daute, wieso empfinden Sie das als Beleidigung? Kleve wurde auch wirklich durch diese öffentliche, peinliche „Kleingeld-Aktion“ lächerlich gemacht.
    Öfter sind eben kleine, feine Aktionen bessere „Botschafter“ und positivere Werbung für z.B. eine Stadt, hier eben Kleve.
    Wenn man nun wieder, via Stadtmarketing, das eigentlich nicht mehr existieren sollte, die „Werbetrommel“ liest, dass für z.B. eine Grenzland-Draisine, die eigentlich aus Kostengründen und Zuschussmanagement nicht mehr fahren dürfte, auch wieder so hochjubelnd geworben wird, kann man nur noch bewusste Irreführung, Unwissenheit und Negativmanagement, anführen.
    Wieder peinlich für Kleve!