T42, 41, 40, 39, 38…

rd | 09. März 2015, 19:01 | 6 Kommentare
Verwunschener Ort?

Verwunschener Ort?

Betrübliche Nachrichten erreichen uns aus der Tiergartenstraße. Das Café T42, wegen seines schönen Gartens allseits geschätztes Lokal im Erdgeschoss der Villa von Franz Sanders, schließt zum 30. Juni — mitten in der schönsten Zeit des Jahres. Doch sowohl aus der Sicht von Pächterin Maria Gonzales wie auch aus der des Eigners soll der Betrieb sich nicht wie gewünscht entwickelt haben. Schade eigentlich, aber dann ist es in der Tat vielleicht besser, einen Schlussstrich zu ziehen. Ob der Cafébetrieb aufrechterhalten wird, kann jetzt noch nicht gesagt werden. Die letzten Veranstaltungen sind eine Club Night (18.04., 21 Uhr), Tapas de Luxe (12.06., 19 Uhr) und die Last Club Night (27.06., 21 Uhr).

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  1. 6. Lore

    Ich stimme euch zu. Mit dem Versuch etwas Besonderes zu sein, bekommt man keine Rechnungen und Löhne bezahlt. Auch ich hatte direkt das Gefühl, dass dieses „SCHMUCKE BABY“ zum Sterben verurteilt war. Am letzten Wochenende standen wir bereits vor verschlossener Tür und vertrockneten Blumenkübeln.

    Wie heißt es doch: „Schuster bleib bei deinen Leisten!“ In diesem Fall bei deinem SCHMUCK. So war das „SCHÖNE BABY“ wohl eine Totgeburt.

     
  2. 5. laloba

    Ich finde es immer komisch in Läden, die einem das (trügerische) Gefühl geben, was Besonderes zu sein, weil sie besonders sind. Das ist nicht das wahre Leben … deshalb wird auch Villa Nova letztendlich keinen Erfolg haben, Venga aber schon …

     
  3. 4. HP.Lecker

    @3 JB

    Klingt irgendwie nicht logisch…

     
  4. 3. jean baptiste

    Ja, Otto, das weiß ich schon, nur, durch Pläne und Konzepte bekommen Sie ihre Rechnungen nicht bezahlt.
    Ich behaupte sogar zu sagen, jeder Gastronom, der auf seine eigene Überzeugung basierend ein Geschäftskonzept durchsetzen will, ist verloren.
    Gedanken und Konzepte waren gestern, heute zählt nur, schnellstmöglich auf den Bedarf reagieren.
    Wenn ich Tapa`s super finde, aber feststellen muß , daß die Kundschaft mehr auf Horsd’œuvre, Petit fours und Flammkuchen steht, dann gibt`s 2 Möglichkeiten:
    -1. Ich bleibe meinem Konzept treu und gehe unter…. in diesem Fall schon zum 2. Mal
    -2. Luctor et emergo, ich drehe mein Fähnchen nach dem Wind und es macht mir nicht viel aus, was die Leute trinken, essen, und bestellen, Hauptsache, der Umsatz stimmt.

    Aber scheinbar ist der point of no return schon gewesen, also lassen wir dann doch den Schiller sprechen : Zurück! du rettest den Freund nicht mehr, So rette ……

     
  5. 2. otto

    @ 1 jb,

    ein Cafe für Laufkundschaft, dafür war das T42 weder konzipiert noch gedacht. Unsere Nachbarn lieben eine
    andere Art von Cafe’s, Beispiele gibt es zur Genüge.

    Schade ist es trotzdem, dieser Entschluss das T42 zu schließen. Allein im Garten erinnerten die Betonköpfe
    an Entscheidungsträger in Kleve, die …..usw. usw. usw jetzt habe ich vergessen was ich noch schreiben
    wollte. (keiner braucht zu schreiben, das ist auch gut so, das weiß ich selbst).

     
  6. 1. jean baptiste

    T42: für Laufkundschaft (Niederländer) zu weit vom Schuß.
    Eigentlich hätte ich texten wollen, mit Adresse K42 wäre das nicht passiert.
    Aber wo ich mir die Lage von K42 anschaue (Zeitarbeitsfirma) , selbst das wäre für ein Bistro o.ä. noch zu weit vom Kundenstrom entfernt.
    Wie sagte Hannibal Smith immer ? I love it when a plan comes together, schade daß das in diesem Fall nicht zutrifft.