Steh’n die Trecker in der Stadt, haben Bauern Barbara satt!

rd | 09. Februar 2017, 13:57 | 49 Kommentare
Trecker-Protest gegen Ministeriums-Kampagne: die Wiesenstraße heute vormittag (Foto: Thomas Tewoort)

Trecker-Protest gegen Ministeriums-Kampagne: die Wiesenstraße heute vormittag (Foto: Thomas Tewoort)

„Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein“: Mit flapsigen Sprüchen dieser Art, stilistisch an die volkstümlichen Bauernregeln angelehnt, möchte die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit auf ökologische Problemfelder in der Landwirtschaft hinweisen. Die Landwirtschaft habe nur eine Zukunft, so die Auffassung von Barbara Hendricks, „wenn sie naturverträglich ist und Artenvielfalt, Klimaschutz und die Gesundheit der Menschen mit berücksichtigt“. Nun aber sehen sich die Landwirte in Deutschland durch die gerade erst gestartete Plakat-Kampagne pauschal diffamiert, und, wenig überraschend, Unionspolitiker polterten gleich mit, allen voran Horst Seehofer, der die Sprüche als „nicht nur eine Verunglimpfung, sondern eine Beleidigung“ bezeichnete. In der Heimatstadt von Hendricks, hier bei uns in Kleve, brachten die Landwirte ihre Verärgerung mit einem spektakulären Protest zum Ausdruck: mit ihren Treckern zogen sie vor die Wiesenstraße, wo sich das Wahlkreisbüro von Hendricks befindet, und legten bis zum Mittag den Verkehr weit gehend lahm. Merke: Steh’n die Trecker in der Stadt, haben Bauern Barbara satt!

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49 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 49. Dietmar Shields

    Tja, da begehrten die Landwirte noch vor Wochen aufgebracht laut im ganzen Land und im besonderen in Kleve auf, Sie tönten lautstark protestierend in die niederrheinische Landschaft und griffen verbal mittels Demo und Ausrufen Ministerin Barbara Hendricks für ihre gestartete Plakat-Kampagne an. Die Vertreter des Deutschen Bauernverbands reagierten erwartungsgemäß auf den plaktiven Vorstoß der Ministerin mit Diffamierung ihrer Person und lautstarken Rücktrittsforderungen!

    Die Plakataktion zur Aufklärung der deutschen Bevölkerung und der Verbraucher zog Ministerin Hendricks darauf hin leider wieder zurück! Allerdings nur um gleich darauf zu verkünden, in ihrem Ministerium werde Gästen künftig kein Fleisch mehr serviert bekommenm, denn man wolle im Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen. „Veggie-Day durch die Hintertür“, schimpfte daraufhin damals sofort der Agrarminister Christian Schmidt.
    Der darauf nun einsetzende Schlagabtausch zwischen der SPD-Ministerin und dem CSU-Minister zeigte allerdings nur eine der großen Herausforderungen für die Landwirtschaft zukünftig.
    Denn die Probleme wachsen aktuell keineswegs nur im Stall, sondern für die Landwirte auch zunehmend auf dem Äckern.
    Und der nun anstehende Vorwahlkampflärm übertönt einen Streit, der zwar nicht ganz so laut ausgetragen wird, aber tatsächlich den Weg für eine Wende in der Landwirtschaft nun bahnen könnte.
    Den immer größere Ernten, immer mehr Dünger und Pestizide – daran wollte zunächst niemand, erst recht nicht die Bauernvertreter doch rütteln.

    Jetzt aber das erstaunliche, ja fast eine Revolution gleich, da gestehen Landwirte Land Auf und Land Ab erstmals, nach Druck seitens Politik, der Verbraucher und Bevölkerung doch tatsächlich über ihren großen Bauernverband nun etwas „kleinlaut“ ein, hier doch bis dato wohl doch „Fehler“ gemacht zu haben.

    Der Auslöser für diese plötzlichen Sinneswandel seitens der Bauernverbandes und seiner Mitglieder ist wohl ein Papier, das die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) schon Ende Januar lancierte.
    Darin gestand die Fachorganisation der Agrarwirtschaft zum ersten Mal öffentlich „Fehler“ ein, denn Landwirte brächten zu viel Kunstdünger und Pestizide auf den Acker und setzten zu oft auf Monokulturen.
    Diese Aussage könnte man nun als kleine Revolution bezeichnen.
    Für den Bauernverband, der die Landwirte ja in Deutschland politisch und interessenshalber vertritt, ist diese „kleine Revolution“ schon zu groß.
    Dieser reagierte nun sehr säuerlich auf den Vorstoß der DLG, den dazu muss man wissen, passt normalerweise ja bekanntlich kein Blatt Papier zwischen diese beiden Vereinigungen, gerade wenn es darum geht, die industrialisierte Landwirtschaft nach außen hin gegen alle Widrigkeiten und Anfeindungen zu verteidigen.
    Doch mit seinen „Zehn Thesen zur Landwirtschaft 2030“ verlässt nun der DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die Wagenburggemeinschaft. „Nur wer zur Selbstkritik fähig ist, ist auch zukunftsfähig“, sagte Bartmer in einem nun veröffentlichten Video auf der Internetseite der DLG. Der Großbauer aus Sachsen-Anhalt nimmt den Druck ernst, den die Landwirtschaft aus der Gesellschaft nun auf einmal erfährt.

    Das zähnenknirschende Eingeständniss dieses großen Bauernverbandes ist da schon mal ein Anfang!
    Allerdings auch das sollte man Bedenken, bis unsere Felder und unser Trinkwasser hier zum Beispiel im Klever Raum, durch die Fehler der jahrzehnten langer Übergüllung, auch mit den Gülletransporten aus den Niederlanden, wieder besser werden wird und sich das Nitrat in den Böden und Grundwasserreservor abgebaut hat, werden nach heutigem Kenntnisstand noch um die 20-30 Jahre ins Land gehen.
    U
    Das heißt unsere Kinder und Enkelkinder werden also bis dahin ein Grund- bzw. Trinkwasser (einem Grundnahrungsmittel) vorfinden, dass je nach Wohngebiet teilweise mit hohen grenzwertigen Nitratwerten belastet ist und dieses belastete Trinkwasser auch weiterhin dann täglich konsumieren.

    Man wird sehen wie es weiter geht und kann nur Hoffen das der nun einsetzende Druck zum Umdenken bei der Landwirtschaft seitens der Verbraucher weiterhin hoch, zum Wohle Aller, dann bleibt.

     
  2. 48. rd

    @Niederrheinstier Der ist gut.

     
  3. 47. Niederrheinstier

    Muuuhhuuhu Barbara,
    hier ist noch so eine Bauernregel für die Plakataktion:
    „Steht das Schwein noch auf einem Bein, war der Haxenabsatz auf dem Oktoberfest wohl zu klein“

     
  4. 46. Messerjocke

    Das ist ein interessanter, konstruktiver Beitrag zu den Problemen der Landwirtschaft, eine „Gemeinwohlprämie“ zur Entlohnung der Landwirte für Umweltleistungen.

    Landwirtschaft und Naturschutz können auch ganz einfach aufeinander zu gehen. Ein neues Bündnis von Landwirten, Naturschützern und lokalen Politikern will in den ländlichen Regionen Europas die Umweltleistungen der Bauern besser honorieren, die biologische Vielfalt stabilisieren und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

    Lasst uns lieber über so etwas reden, als billigen Wahlkampf zu betreiben, der keine Lösungsansätze anbietet.

    https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Gemeinwohlpraemie-soll-Landwirte-fuer-Umweltleistungen-entlohnen-7523189.html

     
  5. 45. Niederrheinstier

    Muuuuhhh! Jetzt muuuht der Stier! Kann bei so einem Thema einfach nicht zurückhalten. Muuuh!
    Alos, Blogger, streitet Euch mehr und reizt den Bauer weiter zum protestieren!
    War supergeil letzte Woche, als der Bauer zum protestieren unterwegs war.
    Endlich mal sturmfreier Hof. Muuuhhh! Zeit für die schönen Momente im Stierleben,
    zum Beispiel zum träumen und für mehr Reime wie den hier:

    Verwirrt der Stier die Kuh mit seinen Finten, nimmt er sie gleich von hi …
    Zu dumm, da hab ich doch glatt den restlichen Text vergessen.
    Muuuhh, also noch einmal
    (von mir als musikalisch begabter Stier, der in die Tasten hauen kann):

    Erst betöre ich die Kuh durch mein Geklimpere, bevor ich sie dann pim …
    Muuuhh, rd, das mit der Zensur mache ich lieber selbst und halte hier erst einmal mit dem Reimen inne.
    Sonst wird mein Beitrag noch unterdrückt. Muuuh!

    Hey, Ihr Blogger, streitet ruhig weiter!
    Vergeßt aber nicht, mal selbst auf dem WC nachzumessen, wieviel Nitrat Ihr denn so am Tag ausscheidet –
    vor allem nach einer durchzechten Nacht, in der es kein nitratfreies Bier gab wie in der Zentrale.
    Und dann multipliziert das mal mit 7500000000 (soviel seid ihr schon) oder 9000000000 (so viele wollt Ihr bald sein) – also, wo genau liegt das Problem nun??? Muuuuhhhh!

    Noch ein Reim aus der Landwirtschaft?
    Kräht und stuhlgangt der Hahn auf dem Mist, steigt die Nitratmenge und bleibt nicht wie sie ist.
    Da kann der Hahn nix für. Das ist halt so. Entweder jemand murkst den krähenden Hahn ab oder …
    Zicke, zacke, Hü…! Muuuuhhuhuhuh!

     
  6. 44. jean baptiste

    @39. Andre Gerritzen
    „nur „temporär“ und in 30-40 Jahren vorbei.“
    Na ja, derzeit wird ja munter weiter ausgefahren und importiert.

    Ja, erinnert mich an den schönen Kinderreim“ heile heile Gänschen … in hundert Jahren ist Alles weg“.

     
  7. 43. Messerjocke

    Abschließend vl. noch diese Einschätzung der doch eher konservativen FAZ.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/lebensmittel/streit-um-werbekampagne-die-schuld-vom-lande-14866356.html

     
  8. 42. laloba

    Aus Situationsbericht 2016/17 des Deutschen Bauernverbandes:

    „Mehr Agrarprodukte außerhalb ihrer Grenzen vermarkteten 2015 nur die USA und die Niederlande“

    „Nach Angaben für den Zeitraum Januar bis September 2016 sind die Exporte von Agrar- und Ernährungsgütern
    um fast 4 Prozent angestiegen. Die Agrarimporte haben um gut 3 Prozent zugenommen. Schätzungen zufolge dürften die deutschen Agrarexporte in 2016 auf den neuen Rekordwert von fast 71 Milliarden Euro ansteigen.“

    Bedeutet noch mehr Gülle (in Deutschland).

     
  9. 41. laloba

    @38 Jetzt haben Sie aber die Agrarexporte vergessen, die mitverantwortlich für ein Zuviel an (nicht exportierbarer) Gülle sind.

     
  10. 40. Chewgum

    @39 Weniger Fleisch ist sowieso besser.

     
  11. 39. Andre Gerritzen

    Vielleicht etwas OffTopic aber diese Probleme mit der Überdüngung/Nitrat im Grundwasser sind nur „temporär“ und in 30-40 Jahren vorbei.

    Die Gülle die hinten aus den Tieren raus kommt, wird ja vorne durch das Futter nachgefüllt. Dieses pflanzliche Futter wird meist irgendwo auf der Welt durch den massiven Einsatz von Kunstdünger hergestellt.
    Für die Herstellung des Düngers ist Wasserstoff zwingend notwendig, aber wo kommt der Wasserstoff dafür her?
    Jetzt denken alle an ihre Schulzeit und den Chemie/Physik-Unterricht und die Elektrolyse. Aber leider falsch!
    Wasserstoff wird Industriell durch chemische Reaktion von Wasser mit Fossilien Brennstoffen erzeugt. Nebenbei fällt auch noch Kohlendioxid an, aber das macht ja keine Probleme. 😉

    Bei den Brennstoffen ist ja bekannt das sie endlich sind und sobald die knapp werden, wird auch der Kunstdünger knapp und damit das Kraftfutter für die Tiere. Der Transport um den halben Planeten könnte dann auch teuer werden.
    Ohne ausreichend Futter auf dem Markt geht auch die Zahl der Gülle produzierenden Tiere zurück.

    Wahrscheinlich entwickeln sich in der Landwirtschaft dann regional begrenzte Nährstoff/Düngekreisläufe und Fleisch wird wie vor 80 Jahren wieder ein teures Lebensmittel und es gibt nur Sonntags Fleisch.

    Dann dürfte aber auch die aktuell sehr beliebte Biogas-Verstromung Geschichte sein. Die Biomasse für die Gasproduktion wird ja ebenfalls mit Kunstdünger erzeugt.

    Nur mal so am Rande, was da noch so auf uns zukommt.

     
  12. 38. Peter Weiland

    Die Ministerin hat 1,6 Millionen Steuergelder veruntreut, um Landwirte zu diffamiern.
    Sie erhebt pauschake Vorwürfe. Was sie kritisiert teilt Sie nicht mit.
    Für einen wirklichen Dialog fehlt ihr und ihrem NABU Staatsekrtär das Fachwissen.
    Die Bauern in Deuschtland wirtschaften am nachhaltigsten von allen Landwirten weltweit.
    Ihre Aufgabe ist es, für 80 Millionen Menschen täglich gesunde, auch für arme Leute bezahlbaren Lebensmittel zu erzeugen
    Dagegen hetzt die Ministerin ohne Fachwissen.

     
  13. 37. Dietmar Shields

    Unser Grundwasser und damit unsere lebenswichtigen Trinkwasserresourcen zur Trinkwassergewinnung sind durch jahrelange Überdüngung leider auch immer stärker mit Nitrat nun belastet, zum Beispiel durch Gülle-Ausbringung auf den Feldern.

    Stand: September 2016
    Der Bericht hat das Ziel, die Auswirkung des Aktionsprogramms auf die Gewässer zu bewerten. Um eine für ganz Deutschland repräsentative Auswertung der Grundwassersituation zu ermöglichen, erfolgt nun erstmalig die Beschreibung des Grundwasserzustands auf Grundlage des überarbeiteten neuen EU-Nitratmessnetzes. Im Gegensatz zu früheren Berichten können dadurch nunmehr bundesweit repräsentative Aussagen über die Belastung des Grundwassers durch den Nitrateintrag aus landwirtschaftlichen Quellen gemacht werden. Nach Nitratrichtlinie ist auch die Eutrophierungsbelastung der Oberflächengewässer im Bericht zu betrachten. Daher wurde der Bericht erstmalig um Auswertungen zur Gesamtphosphor-Belastung von Oberflächengewässern ergänzt, die maßgeblich den trophischen Zustand der Gewässer beeinflusst.

    Den gesamten Bericht gibt es zum download als PDF, eine Nitratbelastungskarte mit den Nitratbelastungen auch für Kleve und Umgebung gibt es ab Seite 42:

    http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Binnengewaesser/nitratbericht_2016_bf.pdf

     
  14. 36. Theresia Fosch

    Von dieser Kampagne ist mir noch kein Schnipsel in der Öffentlichkeit unter die Augen gekommen; abgesehen von den Presseartikeln rund um die Proteste und die Rüge vom Bund der Steuerzahler für die dazu verblasenen 1,6 Mio. Euro.
    An wen richtet sie sich also überhaupt? „Appelle an ein Umdenken in der Landwirtschaft“ sollen die Sprüche sein… Welche Berufsgruppe kann man in ihrem Handeln beeinflussen, indem man sie veralbert (vorsichtig ausgedrückt)? Thema verfehlt, Umsetzung induskutabel… nee, Frau Hendricks! Sie bewegen sich eindeutig in den falschen Kreisen, wenn Sie meinen, dass solche Anwürfe etwas Fruchtbares hervorbringen könnten! Reden Sie einmal mit den konventionell wirtschaftenden Bauern – dann würden Sie ganz schnell merken, dass die ganz andere Probleme haben, denen mit ein bisschen Gequatsche nicht beizukommen ist.

     
  15. 35. Messerjocke

    Übrigens sind auch hier wieder interessante Mechanismen zu beobachten, hinsichtlich Äste absägen, auf denen man selbst sitzt.

    Ich denke, wir können uns einig sein, dass hinter dem organisierten Protest, passend zum wichtigen Wahljahr, die eine oder andere politische Organisation steckt, die in der Landwirtschaft ihr Wählerpotential vermutet. Die treuen Basismitglieder oder Sympathisanten waren auch prompt auf der Stelle, weil sie ihr Ansehen und ihre Existenz auf dem Spiel sehen.

    Vielleicht sehr kurzsichtig gedacht, denn gerade die politischen Organisationen, die von Handelsabkommen wie TTIP schwärmen, die Bildung von Oligopolen in der Wirtschaft, in der Lebensmittelindustrie befeuern, sind für die kleineren und mittleren Betriebe mittelfristig die wohl größte Bedrohung. Statt den einzig richtigen Weg zu gehen, den auch die Gesellschaft mittragen würde, tritt man nun im übertragenen Sinne auch noch kostenlos im Werbespot derer auf, die den Galgen längst geknotet haben.

    Das ist kein Einzelfall! Es gibt eine interessante Studie zur US-Wahl, dass der Wähler bei solchen Gelegenheiten die Rolle des Ökonomen, desjenigen, der normalerweise auf seinen Vorteil bedacht ist, plötzlich abstreift und rein ideologische Wahlentscheidungen trifft, auch wenn es absehbar zu persönlichen Nachteilen führt.

     
  16. 34. ???

    ……..es kommt auch darauf an, aus welchen „Bestandteilen“ die aufgebrachte „Gülle“ für den Kreislauf unserer Ernährungskette, zusammengesetzt ist…….

     
  17. 33. laloba

    @21 jb … und deshalb ist es so wichtig, dieses Thema mal grundlegend anzupacken. Die Rüge von der EU gab’s ja schon.

    In der Landwirtschaft sind immer noch Reste von feudalistischem Denken anzutreffen. Wer Land und Hof besitzt (und nicht gerade am Existenzminimum rumkraucht, was natürlich auch vorkommen kann), hat öfter mal eine Art Standesdünkel und Besitzstandsdenken, die mich schon immer sehr gewundert haben. Aus nächster Nähe habe ich miterlebt, was da alles schwarz gehandelt wird, wie nicht nur Landmaschinen mit Billigdiesel betankt wurden, wie auskömmlich die Milchrente war (ist?), welche Agrarsubventionen es gibt, wie oft polnische Arbeiter eingesetzt werden … Landwirte sind wichtig, ja (Krankenpflegepersonal auch), die Arbeitszeiten sind schwierig, ja (aber woanders auch), die Arbeit ist hart, ja (die manch anderer auch) … aber wenn Landwirte sich nicht als Teil des Ganzen begreifen, wird Natur- und Umweltschutz für sie zweitrangig bleiben (erhebe keinen Anspruch auf Übersicht über die Situation aller Landwirte, ist aber mein persönlicher Eindruck) …

     
  18. 32. Torsten B

    @Dietmar Shields… Die Regeln sind aber nicht für den Bauern sondern für den Verbraucher ansonsten würden Sie bei mir vor der Tür hängen und nicht wie geplant in Großstädten … Ich kann aber nicht eine Ackerbauliche Düngung auf Einen Satz begrenzen und mit dieser Bildlichen Sprache wird suggeriert das Dünger schlecht ist. Dünger ist aber Absolut notwendig ( egal aus welcher Quelle ) damit Pflanzen und damit auch unsere Nahrung überhaupt wachsen können. Ich halte mich mit Sicherheit an die Gesätze aber erlebe es immer Öfter das beim ersten Güllefass auf dem Acker das Ordnungsamt alarmiert wird weil zuviel Gedüngt wird. Diese Plakate ändern nur die Einstellung der Bevölkerung zur Landwirtschaft ( demnächst gilt dadurch jedes Güllefass als Bedrohung ) und nichts an der Nitratbelastung im allgemeinen ( das tuen in der Tat nur Gesetze und Verordnungen )…

     
  19. 31. Meiner Einer

    Hat die Veganerin Angst um den Fuchs, macht das Rahausglockenspiel keinen Mucks.

    Hat der Bürger die Taschen leer, wurde die Steuerlast mal wieder mehr.

    Irgendwie wird man in der letzten Zeit das Gefühl nicht mehr los, von Vollpfosten regiert zu werden, denen es anscheinend nicht mehr um Lösungen und Zukunftsorientierung geht, sondern ausschließlich um Mediengeilheit, Machterhalt und persönliche (finanzielle) Sicherheit.

    Da ist es natürlich leicht, die Landwirte als Umweltverpester, Tierquäler usw. unter Generalverdacht zu stellen. Sind ja in der Regel auch alteingesessene CDU-Wähler.

    „Liebe Frau Hendricks, bitte wettern Sie auch gegen die Chemieindustrie, die verlogene Automobilindustrie, gegen die geldgeilen Banken. Am besten fordern Sie deren Abschaffung, damit die Welt wieder besser wird. Aber das werden Sie natürlich nicht tun, denn das wären ja traditionell SPD-Wählerstimmen.“

     
  20. 30. Klever

    @JUH #23

    Da ist er wieder…der alte Verschwörungstheoretiker Habedank… Es wäre auch zu schön gewesen, wenn ihr Kommentar ohne persönliche Anfeindungen und schwachsinnige Behauptungen auskommen könnte..

     
  21. 29. Beobachter

    Dem Inhalt der Plakate kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich sehe das nicht so, dass sich diese nun gegen die Landwirte/Landwirtschaft richten und mit Sicherheit wird kein Bauer „an die Wand gestellt“. Gut sind sie geworden, die Plakate. Die Sorgen und Probleme der Landwirte kann ich verstehen, aber sich jetzt diesen Schuh anzuziehen ist völlig überzogen …

     
  22. 28. Dietmar Shields

    @27
    Ich drücke es mal so aus nachdem ich mir diese Regeln mal durchgelesen habe.
    Das sind alles bekannte Mängel in der Vieh- und Landwirtschaft die schon seit Jahren auch seitens der Umweltverbände immer wieder angeprangert werden.
    Nur diesmal wurden sie von Frau Hendricks Ministerium in witziger Form (als Bauernregel) geballt auf 10 Stück zusammengefasst!
    Natürlich werden alle Bauern über einen Kamm gescheert und es gibt auch Bauern die inzwischen umgedacht und umgestellt haben.
    Aber es zieht sich immer der den Schuh umgehend an der ihm auch passt.
    Also geh ich mal davon aus das alle die dort gestern in Kleve demonstriert haben, immer noch gegen die ein oder andere Regel dann auch wiederhin verstoßen.

    Aber positiv, durch den Aufreger der Bauern, bekommen das viel mehr Verbraucher durch Rundfunk, Fernsehen, Printmedien, SozialMedia nun mit, wie unsere Lebensmittel erzeugt werden.

     
  23. 27. Messerjocke

    Hier kann man übrigens eine PDF mit allen Regeln downloaden. Vl. kann mir irgend jemand, der sich betroffen fühlt, an wenigstens zwei dieser Regeln erklären, warum er darüber empört ist. Ich möchte das gerne verstehen!

    http://www.bmub.bund.de/service/publikationen/downloads/details/artikel/neue-bauernregeln/

    Das ist der direkte Link:

    http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Umweltinformation/bmub_neue-bauernregeln_2017.pdf

    @HerRmann, in der Tat! Bis vor wenigen Stunden waren mir diese Regeln unbekannt. Erst durch die landesweite Empörung bin ich überhaupt darauf aufmerksam geworden. Vl. hilft dieses Eigentor zumindest insofern, dass nun endlich über die Probleme der Lebensmittelindustrie diskutiert wird. So geht es jedenfalls nicht weiter.

     
  24. 26. Herman S

    Ich kann keinem jugendlichen oder jungen Erwachsenen empfehlen seine Zukunft in der Landwirtschaft zu suchen. Scheiß Arbeitszeiten scheiß Bezahlung und das Image wird seit geraumer Zeit von Medien mit Halbwahrheiten und Unwissen zerstört. Das sich jetzt noch die Politik in Anführungszeichen Frau Hendriks auf diesen Niveau begibt setzt dem Ganzen Die Krone auf ( Damit begibt Sie sich im Übrigen auf die selbe Stufe mit Pegida und AFD ).

     
  25. 25. jean baptiste

    @18. agrarindustriemitarbeiter
    das hat nichts mit Abfahren und Ernten zu tun, das Zeug wird aktiv in die Landschaft gefahren.
    Dass es im Wald noch höher auftritt, hat wie rd schon gemeldet hat, mit Fliessrichtung zu tun, und der Tatsache, daß wegen der Beschattung im Wald die Aufnahme durch die (wenige)Vegetation so gering ist.

    Aber wenn ich sehe, daß z.B. das Leitungswasser in Bocholt nur 10mg Nitrat /l hat, sind die niederrheinischen Landwirte wohl (zumindest in der Vergangenheit) besonders aktiv gewesen.

     
  26. 24. jean baptiste

    @19 rd Ich schätze Frau Hendricks als verständige Frau, und das nicht erst seit heute. Um so unverständlicher find ich die zur Debatte stehende Kampagne, und die Tatsache, dass Frau Hendricks, der nicht entgangen sein kann, dass die (neuen, teuren) Bauernregeln das intellektuelle Niveau der Dekrete und Tweets eines gewissen befreundeten Staatsoberhauptes noch unterschreiten. Diesen Schwachsinn dann auch noch zu verteidigen, kann ich überhaupt nicht verstehen. Dass an der Problematik dringendst gearbeitet werden muss, ist klar.

    Jeder ist für Umweltschutz, nur muss es hier leider immer nach dem St. Florians-Prinzip gehen. Allerdings kann man da besser einmal nach Wageningen WUR schauen, dort arbeitet man mit Hochdruck an der Aufbereitung und umweltverträglichen Verarbeitung von Gülle und macht erhebliche Fortschritte. Vergleicht man die Auflagen, die den Bauern hier, und dort, jenseits der Grenze, gemacht werden, steht uns hier noch einiges bevor. Das ist der Grund, weshalb unsere Bauernschaft bereits jetzt so massiv auf die Strasse geht.

     
  27. 23. Jens-Uwe Habedank

    Ich mag Frau Hendricks nicht besonders, gerade wg. dem Klever-Klüngel, der Nitsch-Connection und dem vermeintlichem „Vertreiben“ von Frau E. Peters aus „ihrer“ Partei – aber in der Sache hat sie recht und ihr Statement unter #19 ist echt souverän!

     
  28. 22. HerRmann

    Eigentor für die Landwirte!
    Durch die Treckeraktion wurden die „neuen Bauernregeln“ erst richtig bekannt. Das Umweltbundesamt darf sich über diese Aktion bestimmt freuen. Auch wird mal wieder – wie man u. a. hier sieht – über die Landwirtschaft diskutiert. Vielen Dank.

     
  29. 21. jean baptiste

    @12 laloba (stellvertretend für viele Posts über Gülle)
    Das Thema ist unendlich komplex.
    Gülle ist nicht gleich Gülle, und 10l sagt nicht so viel, es kommt auf Konzentration (je nach Tierart) und Inhaltsstoffe, vor Allem Nitrat , an.
    Daneben spielt Vegetation und Ausbringungstechnik sowie Zeitpunkt eine Rolle.
    Solange Bauern sich noch bezahlen lassen dürfen, um zu dulden, das das Zeug auf ihrem Akker ausgefahren werden darf, sind wir auf einem völlig falschen Weg.

     
  30. 20. rd

    @agrarindustriemitarbeiter Da muss ich eine Korrektur abbringen. Entscheidend ist die Fließrichtung des Grundwassers. Die Entnahme sagt nur bedingt etwas über die Herkunft aus.

     
  31. 19. rd

    Hier das aktuelle Statement von Barbara Hendricks in dieser Sache:

    In den letzten Tagen hat sich eine überwältigende Anzahl von Menschen bei mir zur Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ gemeldet. Ich will mich zunächst bei Ihnen allen sehr bedanken, die mich darin bestärkt haben, dass ich das so wichtige Thema „Umwelt und Landwirtschaft“ anspreche.

    Aber ich möchte an dieser Stelle vor allem zu Ihnen, den Landwirtinnen und Landwirten, sprechen, die vielfach mit Ablehnung und mit Empörung auf die Kampagne reagiert haben. Dass sich viele von Ihnen durch die Aufmachung der Kampagne persönlich angegriffen oder sich in ihrer Berufsehre verletzt sehen, tut mir leid – auch ganz persönlich! – denn das war selbstverständlich niemals meine Absicht.

    Ich bin der Meinung, dass wir letztendlich alle die gleichen Interessen haben: Sie als Landwirte wollen als freie und selbstbewusste Unternehmerinnen und Unternehmer im Einklang mit der Natur gute Produkte herstellen und damit ein gutes Einkommen erzielen. Das ist absolut auch im Interesse aller Verbraucherinnen und Verbraucher und auch im Interesse von Umwelt-, Natur- und Artenschutz. Wenn wir uns darauf als gemeinsame Grundlage einigen können, dann lassen Sie uns in den Dialog treten! Gerne mit offenem Visier, deutlich in der Sache, gleichwohl mit Offenheit und mit gegenseitigem Respekt. Ich freue mich darauf!

     
  32. 18. agrarindustriemitarbeiter

    Die nitratwerte sind vor allem im Wald hoch wo nichts abgefahren /geerntet wird. Und in alten Siedlungen wo abwasserkanale morsch sind. Und wer regt sich auf wenn baywe und basf die luft verpesten für Kunststoff der in die USA exportiert wird? Wie ist der wachsende Markt für Suv’s und vans zu erklären? Erst vor der eigenen Tür kehren-aber nicht mit dem benzingetriebenen Laubsauger!

     
  33. 17. Messerjocke

    Ich habe von der wenig nachhaltigen Landwirtschaft, weltweit, die Nase gestrichen voll und freue mich darüber, dass endlich jemand diesen Güllekeller der hoch subventionierten und äußerst fragwürdigen Agrarindustrie trocken legt! Frau Hendricks reicht hierzu sogar allen die Hand, und es ist ihr m.E. tatsächlich gelungen, einen für alle Seiten gangbaren Weg aufzuzeigen. Und dann kommt darauf solch eine Reaktion?

    Täuscht mich der Eindruck, oder hat hier eine bestimmte politische Organisation zum organisierten Wahlkampf geblasen?

    Frau Hendricks, ich finde ihre Partei zwar aus anderen Gründen doof, aber bitte hier standhaft bleiben!

     
  34. 16. Rob

    Ich denke, dass jeder Landwirt gerne auf Subventionen verzichten würde, aber da der LEH fast nichts für landwirtschaftliche Produkte zahlt, kann ohne kaum ein Landwirt überleben.

     
  35. 15. Robert

    Die gesamte Deutsche Wirtschaft exportiert ihr Erzeugnisse und niemanden stört es, wenn ein Landwirt seine Erzeugnisse exportiert wird gefragt ob das wirklich nötig ist. Warum ist das so? Nicht jeder Landwirt beutet den Boden und die Natur aus…

     
  36. 14. Jens-Uwe Habedank

    @ 10 rd: Sagen die Stadtwerke…Die Stadwerke sagten auch, dass die Fähre Schanz weg muss, dass die Saturn Parkgarage in Stadtwerke-Hand sinnvoll ist, dass Kleve den günstigsten Strom hat usw. …

    Der (ehemalige) Grenzübergang Elten z.B. ist ein „Gülle-Hafen“; was da aus NL in D an Gülle reinkommt, paßt auf keine Kuhhaut mehr. Wenn denn so „sorgvoll“ mit der Gülle-Aufbringung im Kreis Kleve umgegangen wird – wieso dann noch der Import von Gülle in den Kreis???
    Als Bewohner der Düffelt, aber auch Vielfahrer in der Hetter (Emmerich), Uedem, Kevelaer und Staelen sind es zumindest gefühlt ungeheure Mengen und Zeitpunkte wo Gülle auf die Felder kommt. Das Thema, mal mit Ausnahme der Stadtwerke-Eigenwerbung, wird und darf in „bauernland“ offenbar nicht diskutiert werden…

     
  37. 13. Wolfgang

    Ist die protestierende Bauernschaft heute eigentlich mit subventionierten Agrardiesel angerollt oder gibt es den nicht mehr? Wer sich über solche Plakate, die lediglich einen sensiblen Umgang mit Ressourcen fordern, aufregt sollte mal überlegen, warum er sich den Schuh anzieht.

     
  38. 12. laloba

    400 Gramm Schweineschnitzel produzieren ca. 10 Liter Gülle …

    Über den Teufelskreis von mehr Tierhaltung (großer Anteil wird exportiert) und mehr Gülle, die nicht ins Ausland exportiert wird, sondern über sog. „Nährstoffbörsen“ im Land ‚verteilt‘ wird …

    http://www1.wdr.de/verbraucher/gesundheit/guelleflut-100.html

     
  39. 11. laloba

    @9 Viele Landwirte sehen rot, wenn sie sich mit solchen Begriffen konfrontiert sehen … fragen Sie mal die NABU in Kranenburg oder fahren Sie über die Dörfer in der Düffelt, da hängen schon mal ganz ‚interessante‘ Plakate vor Bauernhöfen, in Niel zum Beispiel

     
  40. 10. rd

    @JUH Die hohen Nitratwerte aktuell sind der (Gülle-)Düngung von vor Jahrzehnten zu verdanken. Zumindest nach dem, was die Stadtwerke sagen, wird aktuell nur soviel Gülle ausgebracht, wie auch wieder verwertet werden kann.

     
  41. 9. Pete

    Kann mir mal jemand erklären, warum dieser Satz zu einer Demonstration führt: „[Landwirtschaft hat nur eine Zukunft,] wenn sie naturverträglich ist und Artenvielfalt, Klimaschutz und die Gesundheit der Menschen mit berücksichtigt“.

    Ist daran was falsch???

     
  42. 8. Jens-Uwe Habedank

    Somit war dann ja wenigstens heute ein, oder mindestens ein halber, Gülle-freier-Tag in hiesigen Gefilden!
    Woher kommen denn die erbärmlich schlechten Grundwasserwerte im Kreis Kleve – wohl kaum vom Polit-Gesülze..?

    @ 1: Für ein paar Eier und ein bißchen Schinken sind ganze Wohnungseinrichtungen, Teppiche, Omas Goldschmuck etc. über die Hoftheke gegangen!

     
  43. 7. ???

    @2. Stadtmensch

    …..noch mehr Gülle??? 🙁

     
  44. 6. Klever Jung

    Diese Plakataktion des Bundesministeriums verdeutlicht wieder einmal, was passiert, wenn verantwortliche Politiker den Kontakt zur (Partei)Basis, dem Wähler und der Heimat verlieren.
    Die SPD hatte einen Hoffnungsschimmer und erstaunlichen Zulauf nach der Bekanntgabe des Kanzlerkandidaten Martin Schulz.
    Man hatte das Gefühl, es geht ein Ruck durchs Volk und Wählerschaft, auf dem Land aber auch in der gesamten Republik.
    Dann kommen einige Ungereimtheiten (doppelte Bezüge des Herrn Schulz) ans Tageslicht, und Frau Hendricks startet diese Kampagne, zum Preis von 1,5 Mio. €.
    Müsste das aus ihrem eigenen Portemonnaie bezahlen, statt aus Steuergeldern!
    Stumpfe Konfrontation anstatt das Gespräch mit den Landwirten zu suchen.
    Frau Hendricks tritt im Kreis Kleve für die SPD an, ihr Direktmandat zu gewinnen.
    Ich denke mal, da werden ein paar Stimmen nicht auf ihrem Konto landen. Eigentor!
    Wie sagt man hier auf dem Land:
    „Was der eine mit Händen aufbaut, schmeisst ein anderer mit dem Hintern wieder um.“

     
  45. 5. laloba

    @3 … vor allem die von Kindern und Jugendlichen, die in der Nachkriegszeit bei der Ernte halfen um für die Familie etwas dazuzuverdienen … die wurden oft nicht gut behandelt, von der Bezahlung ganz zu schweigen … mein Vater erzählte mal, dass sie, wenn der Bauer sie mal wieder schlecht behandelte, alles stehen und liegen ließen und wegrannten … beim nächsten Mal ging es dann wieder besser und die Brote für die Pause waren dann auch nicht so knapp bemessen

     
  46. 4. laloba

    Zustände fast wie in Frankreich … da gelten solche Proteste ja als normal

    Aber z.B. über die Sache mit der Gülle sollten die Landwirte mal nachdenken! Barbara Hendricks, bleiben Sie standhaft …

     
  47. 3. Günter Hoffmann

    1@…und das viele Bauern die Not der Leute massiv ausgenutzt haben sollten Sie vielleicht auch nicht vergessen.

     
  48. 2. Stadtmensch

    Haben die Landwirte nichts zu tun? Irgendwo gibt es doch bestimmt noch Gülle, welche man aufs Feld kippen könnte.

     
  49. 1. Joseph Johann

    Da wettern Leute gegen die Landwirtschaft, die nach dem Krieg froh waren, wenn sie bei den Landwirten etwas essbares bekamen.
    Frau Hendricks betreibt seit vielen Wochen Wahlkampf in dieser Region. Nun geht die Sache nach hinten los. Richtig.