Sprengung Nr. 36, diesmal am EOC

rd | 30. Oktober 2015, 14:25 | 26 Kommentare
Ein Bild der Verwüstung, aber der Tresor blieb intakt

Ein Bild der Verwüstung, aber der Tresor blieb intakt

Um zu verstehen, mit welcher tolldreisten – das Adjektiv ist hier negativ zu verstehen – kriminellen Energie die Bande von Geldautomaten-Sprengern im Grenzgebiet zu Werke geht, sei ein Ausflug zur SB-Station der Sparkasse Kleve am EOC (Flurstraße) empfohlen. Die Detonation, die gegen vier Uhr morgens noch Nachbarn in mehreren hundert Metern Entfernung aufschreckte, hinterließ ein Bild der Verwüstung. „Ein Wunder, dass bisher noch nicht mehr passiert ist“, so ein Mitarbeiter der Geldautomaten-Herstellerfirma, der am Nachmittag den Tatort inspizierte. Immerhin mussten die Täter am EOC ohne Beute das Weite suchen – die Tresortür hatte der Explosion standgehalten. Somit waren gestern Mittag Fachkräfte damit beschäftigt, den stählernen Geldschrank auf konventionelle Weise mit einem Trennschneider und mit Keilen zu öffnen – nach dreistündiger Arbeit sah es allerdings noch nicht so aus, als ob die Tür irgendwann nachgeben würde.

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  1. 26. rd

    Weiter geht’s, in Rindern ist ja auch gerade ein Versuch gescheitert: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/immer-mehr-geldautomaten-werden-gesprengt-14115473.html

     
  2. 25. rd

    @Husky Bieten Regenschirm, wenn die Sonne scheint und verlangen ihn zurück, sobald es durch bewölkt

     
  3. 24. Husky

    Soll man jetzt Mitleid mit den armen armen Versicherungen haben? Wieviele Milliarden Gewinn erwirtschaften die nochmal?

     
  4. 23. rd

    Nr. 43, und steigend… http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/gesprengte-geldautomaten-der-verzweifelte-hilferuf-der-banker/12570496.html

     
  5. 22. Husky

    Zumal die Sparkasse Kleve den Knall nicht gehört hat, an der Hauptstelle steht nämlich das wenn man Geld braucht zwischen 0-5 Uhr das am EOC ziehen könnte

     
  6. 21. Pietje

    Sprengen ist doch Schnee von gestern.

    So geht das heute.
    http://www.heise.de/security/meldung/Jackpotting-Dieb-raeumt-Geldautomaten-in-Deutschland-per-USB-Stick-leer-2865909.html

     
  7. 20. laloba

    … man muss dazu sagen, dass ich ein kostenloses Sparkassen-Konto hatte und das Geld meistens an einer Sparkasse an einem anderen Ort abgehoben habe … das ging zwar offiziell kostenlos, verursachte aber doch Kosten für die Sparkasse, an der ich das Konto hatte (was ich nicht wusste) … die Kommunikation darüber war sagen wir mal wenig kundenorientiert … ich habe mir dann eine Bank gesucht, die deutschlandweit eigene Filialen hat und zur Cash Group gehört.

    Also, Vorsicht bei zu vielen (nächtlichen) Geldabhebungen in kleinen Stückelungen … 😉

     
  8. 19. laloba

    … das Ergebnis war übrigens, dass ich mir eine neue Bank suchen musste …

     
  9. 18. laloba

    @rd Ach so, immer nur 20-Euro-Scheine ziehen … das hab ich mal eine Zeitlang gemacht als Experiment … aber nicht nachts 😉

     
  10. 17. rd

    @laloba Wenn man betrunken ist und weitertrinken will, z.B.

     
  11. 16. laloba

    @Husky „Ich bestehe darauf Rund um die Uhr an mein Geld zu kommen, sonst brauch ich keine Bank!“

    Isses nicht so, dass man nach Einbruch der Dunkelheit sowieso besser keine einsamen Geldautomaten-Stellen mehr aufsucht, zumindest nicht alleine?

    Und mittlerweile sollte man wohl auch eine andere Gassi-Strecke wählen …

    Aber mal im Ernst, wer geht zwischen Mitternacht und 6 Uhr an einen Geldautomaten?

     
  12. 15. rd

    Hier ein schöner, zusammenfassender Bericht aus der FAZ von morgen:http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/serie-von-bankueberfaellen-wenn-frueh-am-morgen-der-geldautomat-explodiert-13879470.html

     
  13. 14. Husky

    Weil man z.b. in Kneipen und diversen Lokalitäten eben nicht mal mit Karte zahlen kann, daher braucht man Bargeld

     
  14. 13. Lohengräm

    @rd
    Genau.
    Big Brother is watching you.

     
  15. 12. otto

    @ 11 rd,

    der, der nichts hat.

     
  16. 11. rd

    @Husky Wer braucht denn noch Bargeld?

     
  17. 10. Husky

    Sollen die das tun, ich Zahle immerhin einen Haufen Bankinggebühren. Ich bestehe darauf Rund um die Uhr an mein Geld zu kommen, sonst brauch ich keine Bank!

     
  18. 9. Der Laie

    @Husky
    Was ist denn die Alternative,neben jeden Geldautomaten einen Wachdienst stellen zur Abschreckung.
    Filialen und Personal kosten Geld,wer ausser dem Kunden soll das bezahlen.Wenn die Kundschaft dank Online Banking weniger wird,der Unterhalt der Filialen sich nicht mehr rechnet,dann bleibt nur die Schließung oder drastische Erhöhung der Gebühren für Dienstleistungen.
    Auch die Volksbank Niers reduziert ihre Filialen und Geldautomaten,einfach mal googlen.

     
  19. 8. Nobody

    Als möglicher Sparkassenkunde erwarte ich aber als normale Serviceleistung, dass ich immer an mein eigenes Geld kommen könnte…….in welchem Zeitalter leben wir?

     
  20. 7. Husky

    Die Konsequenz der Spasskasse daraus ist, ab 0 Uhr kommt man als Kunde an sein Geld nicht mehr dran weil die ja meinen „Tür zu“..

    (Noch dazu das die Anzahl der Automaten drastisch reduziert wurde (und die Zahl der Filialen und angestelten auch) Daher wechsel ich auch zur Voba (Niers!)

     
  21. 6. rd

    Naja, das ist schon ein bisschen Äpfel und Birnen vergleichen

     
  22. 5. Lohengräm

    Die Polizei hat für solche Explosionslapalien nun wirklich keine Zeit.

    Sie muss Fahrradfahrer auf dem Acker kontrollieren.

    Das Unfallrisiko ist dort einfach enorm.

     
  23. 4. Ed van Schleck

    Gassensoren als Alternative?

     
  24. 3. HP.Lecker

    Es dürfte doch technisch möglich sein, ein Tool zu installieren, dass erkennt, dass zwischen dem Betreten des Raumes und des normalen Betätigen des Automatens eine Zeit X vergeht. Würde die Zeit X vergehen, weil sich z.B. solche Kriminellen an den Automaten zu schaffen machen, könnte doch ein Alarm ausgelöst werden.

    Nur mal so in die Tüte gedacht…

     
  25. 2. Mut zur Wahrheit

    Polizei nimmt Fahrradfahrer ins Visier! Ganz wichtig. Geschwindigkeitsmessungen. Super.
    Bürgermeister werden Gefeiert und halten Abschiedsreden.

    Wer zum Donnerwetter ist denn hier wirklich in der Lage zu erkennen was hier los ist, was zu tun ist????

     
  26. 1. Günter Hoffmann

    Die Holländer nutzen schon seit langer Zeit Farbpatronen die das Geld unbrauchbar machen,was sich hier wohl noch nicht rum gesprochen hat ,oder die Sparkasse ist so gut versichert das es sie nicht juckt wenn ihre Kohle zum Xten Mal,mit gepflegtem Kollateralschaden, in die Luft geblasen wird.