Sparkasse Rhein-Maas erweitert Angebot

rd | 07. Januar 2017, 19:00 | 6 Kommentare
Geht auf den Strich: SEPA-Zahlungsauftrag

Geht auf den (Schräg-)Strich: SEPA-Zahlungsauftrag

Dieser Schritt ist mutig, dieser Schritt verdient großen, großen Respekt. In Zeiten, in denen die Banken ihre Leistungen für den Kunden zusammenstreichen, Öffnungszeiten reduzieren und Zinsen für Erspartes annihilieren, hat sich die Sparkasse Rhein-Maas entschlossen, ihr Angebot für die Kunden auszubauen!

Im neuen Jahr wurden die Kunden des Geldhauses darüber informiert, dass ab sofort bei SEPA-Zahlungsaufträgen der Schrägstrich („/“) eingesetzt werden darf. Eine Revolution, wenngleich eine behutsam umgesetzte. Denn: Das bekannte Trennungszeichen, ein von links unten nach rechts oben verlaufender gerader Strich, darf nur in den Feldern „Kunden-Referenznummer“ und „Mandats-Referenznummer“ eingesetzt und auf keinen Fall mehrmals hintereinander verwendet werden!

Besonders stolz ist die Sparkasse Rhein-Maas darauf, dass diese Neuerung für den Kunden kostenneutral umgesetzt werden kann.

Und damit nicht genug: Ein Entwicklungsteam der Sparkasse arbeitet bereits daran, dass vielleicht schon in der dritten Dekade des neuen Jahrtausends Größer-, Kleiner- und sogar Gleichheitszeichen („>“, „<“, „=“) in den SEPA-Zahlungsaufträgen verwendet werden dürfen.

Kleiner Wermutstropfen: Gleichzeitig wird schon an einer Preisstaffelung gearbeitet. Denkbar ist beispielsweise, dass jeder Schrägstrich mit 0,30 € berechnet wird. Mathematische Operatoren könnten pauschal mit 0,20 €/St. tarifiert werden. Konsonanten schlügen mit 0,05 € pro Stück zu Buche, die etwas wertvolleren Vokale mit 0,08 €, wobei bei Diphthongen (zum Beispiel „au“, „ei“) ein Mengenrabatt gewährt werden könnte (0,12 € je Diphthong). Smileys kosteten 2,00 €/Stück.

Eine simple Überweisung wie beispielsweise:

500 € OLGA/TATJANA/IRINA/JEKATERINA = SERVICELEISTUNGEN 😉

… würde also in Zukunft nicht nur 0,30 € für die Transaktion selbst kosten, sondern darüber hinaus noch 1,15 € für die Konsonanten, 1,33 € für die Vokale, 0,14 € für den Diphthong, 0,90 € für die Schrägstriche, 0,20 € für das Gleichheitszeichen sowie zwei Euro für den Smiley. Die Summe von 6,02 € mag einem im ersten Augenblick unverschämt hoch erscheinen, aber sie ist immer noch verdammt preisgünstig gegenüber der Kohle, die die Nacht ohnehin schon gekostet hat.

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6 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 6. Beschwerde

    @jb
    neenee.
    Bei der Spaka gibts auch einen Herrn Maas.
    Ich hab den gesprochen.
    @Streuselfresser
    So isset, aber ich will da nicht zu weit ausholen, was sich die Spaka Ende 2015/Anfang 2016 so alles zur Bilanzhübschung ausgedacht hat

     
  2. 5. jean baptiste

    @ 3. Beschwerde

    Wieso Herr Maas, ist die F r a u Maas. Aber die ist inzwischen bei der Kreissparkasse Saalfeld Rudolstadt gelandet !
    Abt. Wohnungs-vermietung Frau Elke Maas 03672 xxx-290
    0171 xxx8888 03672 xxx-33 293
    immobilien@…

    Als Fluss haben wir die Maas natürlich nicht, aber originales Maaswasser haben wir trotzdem.

    Der klever Kurbrunnen Anno dunnemals wurde von der Maas (durch den Reichswald gesickert) gespeist , und
    die 7 Quellen sind auch durchgesickertes Maaswasser .

     
  3. 4. Streuselfresser

    Was sich hier so lustig anhört, ist in Wirklichkeit ein deutliches Signal dafür, in welch krasser, nie da gewesener, schwieriger, aussichtsloser, sich zuspitzender Lage die Bank sich befindet.

    Hier ist ein Tanker auf der Maas gegen eine Schleuse gefahren, und der Wasserstand sinkt innerhalb von kürzester Zeit. Es ergeben sich Schwierigkeiten bei der Reparatur des Schleusentores, Schwierigkeiten mit der Besorgung der Ersatzteile. Ist die Frage ob überhaupt jemand weiß, wie das Schleusentor repariert wird. Gab es ja in dieser Art und Weise noch gar nicht. Eigentlich kennen Sie nur Hochwasserzeiten aus der Vergangenheit.

    Tanker sind die Niedrigzinsen, der Wasserstand der Maas ist ein gutes Bild für die Einnahmen der Bank. – Nun drücken Sie in der Bank selbst eine Taste am Computer und sehen, welche alten Verträge auslaufen werden in 2017 und können in die Zukunft sehen. Sie sehen,dass Wasserstand in der Maas noch weiter sinken wird. Sie sehen die Zukunft vor sich auf dem Bildschirm und können es nicht fassen.

    Symbolischer Name der jetzt für die Bank steht:

    Maas. Maas. Maas. Maas.

    Halte Maas!

    Halte Maas!

     
  4. 3. Beschwerde

    Herr Rhein ist schon weg!
    Also, ob der Zustände wollte ich mich zuletzt beschweren.
    Einen Herrn Rhein kannte die Dame in der Zentrale zu meinem Erstaunen nicht.
    Ich wurde immerhin mit Herrn Maas verbunden.
    Der kannte auch keinen Herrn Rhein bei der Sparkasse und behauptete die Namensgebung beziehe sich auf Flüsse.
    So ein Quatsch! Die Maas fließt nur durch Belgien und Holland und kann der Sparkasse auch gar keine nassen Füße bereiten.
    Wobei, ich hab jetzt gehört, dass die Niers einfach leer gelaufen ist, weil die Holländer bei Cuijk den Korken aus der Maas gezogen haben.
    Vielleicht bedrohen die Niederländer nicht nur mit ihrem Hochwassergedingsbums unsere Region, sondern probieren auf solch subtile Art unsere Wirtschaftsregion auszusaugen?
    Sehr merkwürdige Zustände!

     
  5. 2. r k h

    Hähh? Ab und an mal Hooker hören dann wird das Leben leichter.

    https://m.youtube.com/watch?v=7w3StQbaWPA

     
  6. 1. Andreas

    Mensch, mich wundert wirklich, warum hier am Niederrhein, in unmittelbarer Nachbarschaft zum kundenfreundlichen niederländischen Bankwesen deutsche Banken immer noch Kunden haben!
    Mein Rundum-Sorglospaket kostet mich bei einer NL-Bank NICHTS – uneingeschränkt und nicht an Mindestzahlungseingänge oder sonstigen Hokuspokus gebunden.
    Auch einzelne Transaktionen (international!) kosten keinen Cent.
    Geldabheben – weltweit (mit Ausnahme der auf deutschen Autobahnrasthöfen aufgestellten Kundenprellbankautomaten u.ä.) kostenlos.
    Internetbanking mit SMS-TAN und oder alternativen Methoden – kostenfrei.
    Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen – selbst Inanspruchnahme des Dispos wird nicht in % sondern per fester Summe abgerechnet. Kein Kauderwelsch, keine Matheklausuraufgaben zur Berechnung etwaiger Mehrkosten – nö, einfache und glasklare, faire und kundenorientierte Kontoführung.