Schmeißt die Schwäne weg!

rd | 23. Juli 2014, 17:55 | 40 Kommentare

Während der Schwan auf der Spitze des Schwanenturms unter Zuhilfenahme echten Goldes wieder zu einem würdigen Wahrzeichen unserer Stadt aufpoliert wurde, fristen die einst als neckische Sitzgelegenheiten dienenden Kunststoffexemplare in der Innenstadt, irgendwann waren sie einmal eine Art Tätigkeitsnachweis des Kleve Marketings, ein Dasein, das jeder Beschreibung spottet – versifft, verdreckt, teilweise beschädigt. Für die Besucher einer Stadt, die so viel von sich hält wie Kleve (Moritz! Parks! Museen!), dürfte der Anblick der Tiere wie ein Schlag unter die Gürtellinie wirken.

kleveblogs ganz ernst gemeinter Vorschlag: Schmeißt die Dinger weg, je schneller, desto besser!

(Immerhin: Die völlig demolierten Exemplare vor dem Eingang des Bürgerbüros (kleveblog berichtete) und vor der Volksbank am Fischmarkt sind mittlerweile heimlich still und leise entsorgt worden.)

Sett ow hen – leever nit! Verrapsackter Schwan ausgangs der Gasthaushausstraße

Sett ow hen – leever nit! Verrappsackter Schwan ausgangs der Gasthaushausstraße

Ein Wahrzeichen verfällt: Beschädigter Schwan vor Drunkemühle

Ein Wahrzeichen verfällt: Beschädigter Schwan vor Drunkemühle

Tausendmal berührt – und nicht immer sanft: Schwan vor H&M

Tausendmal berührt – und nicht immer sanft: Schwan vor H&M

Stell' dich in die Ecke – geistlos platzierter Schwan in der Neuen Mitte

Stell‘ dich in die Ecke – geistlos platzierter Schwan in der Neuen Mitte

Dem Verein geht es mittlerweile besser – dem Schwan vor Curry Q nicht

Dem Verein geht es mittlerweile besser – dem Schwan vor Curry Q nicht

Hoffentlich werden die Konten besser betreut: Schwan vor der Sparkasse

Hoffentlich werden die Konten besser betreut: Schwan vor der Sparkasse

Grau oder Grauen: Schwan gegenüber der alten Post

Grau oder Grauen: Schwan gegenüber der alten Post

Dass die Tiere übrigens durchaus eine Zier sein können, wenn man sie hegt und pflegt, beweist dieses Exemplar vor der Kanzlei Baumann:

Ein paar Paragraphen im Gefieder, aber sonst reinweiß: Schwan vor Kanzlei Baumann (Foto © Norbert Lamers)

Ein paar Paragraphen im Gefieder, aber sonst reinweiß: Schwan vor Kanzlei Baumann (Foto © Norbert Lamers)

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40 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 40. Chewgum

    p.s. zum Beispiel über eine Spende für einen sozialen gemeinnützigen Verein (Papillon …)

     
  2. 39. Chewgum

    Wäre eine gute Lösung, die Schwäne über private Abnehmer zu entsorgen. Hauptsache raus aus dem Stadtbild.

     
  3. 38. rd

    Beim Kleve Marketing nachfragen, die wissen das.

     
  4. 37. LoWe

    Bin auf der suche nach einen Schwan , auf ihre Seite gestoßen .
    Ich würde mich freuen von ihnen eine Aussage zu bekommen ob ein oder mehrere Schwäne zum Verkauf stehen oder wo man diese neu oder gebraucht bekommen kann .
    MfG
    LoWe

     
  5. 36. KlePeter

    @RD: Geschrieben hatte ich aber etwas anderes 😉

     
  6. 35. KlePeter

    @34. Heini: Stadtmarketing fragen. +49 2821 895090

     
  7. 34. Heini

    Hätte interesse an einen Schwan, wo bekommt man sie her ? und was kostet so eine Bank.

    Würde mich über Infos freuen.

    MFG Heini

     
  8. 33. HP.lecker

    Ein Architekt, der nichts weiß, macht nicht ´nen Kreis, sondern ´nen Schwan 😉

    http://www.homedsgn.com/2014/06/17/apartment-with-view-of-the-river-by-svoya-studio/apartment-with-view-of-the-river-05/

     
  9. 32. HP.lecker

    Wozu diese Schwäne?

    http://beruehrungspunkte.de/2010/05/01/die-vergessene-frage-nach-dem-wozu/

     
  10. 31. Fisch

    Passt nicht ganz hierhin….aber immer wieder aktuell, auch jetzt wieder………Studenten suchen sich lieber in Duisburg, Düsseldorf etc. eine Bleibe und fahren dann zur HSRW.

    Ich habe konkret nachgefragt………
    Grund: in Kleve ist „der Hund begraben“, die Menschen sind nicht besonders freundlich, keine Kreativität…..

     
  11. 30. Fisch

    Genau…….immer alles schön einheitlich ohne individuelle Kreativität……….Danke!
    Ich gehe meinen eigenen Weg!

     
  12. 29. Peter Wanders

    Wenn jemand einen demolierten Schwan in seinen Garten stellt, so ist das seine Privatsache.

    Die gezeigten Schwäne sind aber allesamt durch Gewerbetreibende, Banken etc. im öffentlichen Raum aufgestellt.
    Wer diesen öffentlichen Raum nutzt, muss dabei gewisse Gestaltungs- und Unterhaltungsregeln einhalten. Hierzu gibt es doch ganz gewiss ein paar Regelungen in der Gestaltungssatzung.
    Die Klever Öffentlichkeit kann erwarten, dass die Schwäne restauriert werden.
    Ansonsten haben sie im öffentlichen Raum nichts zu suchen, gehören entsorgt oder in den privaten Garten der Eigentümer.

    Es gibt dabei noch weitere Gesichtspunkte:
    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass (meine) Kinder versuchen auf den Kopf des Schwanes zu klettern. Die Kletterattacke meiner Kids konnte ich noch unterbrechen. Es sind aber nicht immer Eltern in der Nähe, die Kinder daran hindern.
    Die Schwäne sind zu dünnwandig gebaut und daher nicht robust genug. Dies kann man gut fühlen, wenn man versucht ihren Kopf zu verbiegen.
    Doppelte Wanddicken kosten unwesentlich mehr und bringen das Vierfache an Stabilität. Dies sollte man bei einer Neuauflage beachten.
    Die Verwaltung könnte dies für weitere Aufstellungen im öffentlichen Raum fordern.

     
  13. 28. Barbara Pauls

    Thema: Schwan, Bänke und die Klever Innenstadt.
    … dass „die“ Schwäne für die Klever Innenstadt in diesem Zustand keine Bereicherung mehr sind, steht wohl außer Frage! Dass Sitzmöglichkeiten zum Verweilen für Bürger und Gäste ein kleines Geschenk sind… auch nicht. Mein Vorschlag: Einheitliche(!) Holzbänke, nicht lackiert sondern gewachst oder geölt!!!, gerne mit einem Swan-Branding (wir sind ja international ;-)) versehen und um sozusagen den roten Faden herzustellen. Gerne mit dem Angebot diese, durch wen auch immer, sponsern zu lassen… (in meinem Fall: gerne eine GastHausbank). Ein Blick in die Zukunft: Holzbänke können mit der Zeit eigentlich nur schöner werden. Sicherlich werden sie mit der ein oder anderen Inschrift versehen. Aber seien wir mal ehrlich, vor wie vielen Bäumen stehen wir heute und schmunzeln über irgendwelche Verewigungen?! Zum Abrunden des innerstädtischen Erscheinungsbildes wäre es sicherlich auch schön, wenn der einen oder anderen Kugelakazie auf der Großen Straße etwas mehr Leben eingehaucht oder sie ersetzt werden würde. Denke: machbar und bezahlbar… mit viel gewonnener Lebens- und Einkaufsqualität für JEDEN :-)… Allen einen schönen Sonntag…

     
  14. 27. Fisch

    @25.rd

    Die „Assistenz“ müsste dann ev. das Ordnungsamt mit Bußgeld etc. für Besitzer und auch Verursacher, sein?

     
  15. 26. otto

    Die Schwäne sehen nur dann gepflegt aus, wenn sie auf privatem Grund stehen, siehe RÄ. Baumann etc.

    Die Stadt incl. Marketing lassen diese Wahrzeichen verkommen und ein bestimmtes Publikum benutzt diese Ruhesitze ebenfalls nicht pfleglich.

    Könnten Kinder diese Schwäne verschönern, was wirklich eine gute Idee wäre, kann sich jeder Bürger
    vorstellen, wie diese Schwäne in kürzester Zeit aussähen.

    Viele Kinderaugen hätten Tränen, müssten sie erkennen, wie ihre Mühen weder beachtet noch gepflegt würden.

     
  16. 25. rd

    Schon klar, aber manche Besitzer könnten vielleicht etwas „Assistenz“ gut gebrauchen…

     
  17. 24. Fisch

    @23.Hanz Mijer

    Für das Thema „ungenutzte Geschäfte“ sind eigentlich die Eigentümer verantwortlich………

     
  18. 23. Hanz Mijer

    (Ute Schulze-Heiming) kann sich nur um eine doofe Aufsteller Regelung bemühen, aber übersieht wie einige ungenutzte Geschäfte verdreckt und zugemüllt werden

     
  19. 22. Hanz Mijer

    @Fisch
    Du glaubste doch selber nicht, dass das Stadtmarketing sich dafür in Bewegung setzen würde. Das wäre doch zu viel Bewegung. (Von dort kommt nur) Marketingmüll (…).

     
  20. 21. Fisch

    Eigentlich gehören die „Schwäne“ ins Klever Stadtbild, für die Allgemeinheit………..nicht jede/r, hat das „Kleingeld“, um sich einen dieser „Schwäne“ für den eigenen Garten oder Balkon, zu gönnen…..!

     
  21. 20. rd

    @Schürmanns … und am Ende wird kleveblog schuld sein…

     
  22. 19. Schürmanns

    Mein lieber Schwan – jetzt wird es brutal: http://www.lokalkompass.de/kleve/leute/was-soll-das-d456863.html

     
  23. 18. Jürgen Böll

    zu den Schwänen:
    Ich glaube das diese Schwäne einfach aus dem Blickfeld vom Stadtmarketing sind.
    Hier sollte das Thema nochmal angestoßen werden, mal sehen was dann von USH und Ihrem Stadtmarketing zu dem Thema kommt.

     
  24. 17. Monika Kreutzer

    Sollte jemand Der Damen und Herren seinen Schwan entsorgen wollen-Ich kaufe ihn gerne ab für meinen Garten…

     
  25. 16. Fisch

    Ich persönlich meine, dass die „Schwäne“ nicht entsorgt oder versteigert werden sollten.
    Sie werden auch aktuell, obwohl so vernachlässigt und auch z.T. mutwillig beschmutzt und beschädigt, noch gerne als „Foto-Bank“ oder einfach nur zum Ausruhen, benutzt.

    An eine Restaurierung durch „Kindergruppen“ denke ich weniger, da die Verarbeitung der notwendigen, wetterfesten Farben, ev. nicht unbedingt für Kinder geeignet wären.

    Es ist eben so, dass alles im Leben, um es zu erhalten, gepflegt und eventuell repariert und restauriert, werden muß.

    Vielleicht sollte man vom „Kleve Stadtmarketing“ eine kurzfristige öffentliche (für alle!) Ausschreibung starten, wie die „Schwäne“ kostengünstig, kreativ und zukunftsweisend langlebend, wieder „fit“ gemacht werden könnten?

     
  26. 15. Martin Fingerhut

    @ 11. kalkaraner :
    ### kindergruppen ###
    Finde auch ich eine gute Idee.
    Allerdings war der von US-H’s Schwänen,
    der deutlich erkennbar von KinderHänden gestaltet worden war,
    ausgerechnet jener,
    welcher – ausgerechnet vor US-H’s Tür – am schlimmsten vernachlässigt und verkommenGelassen wurde.
    ( s. http://www.kleveblog.de/2013/08/eine-schwanerei/#comment-58530 )
    Eine Schande !
    und echt schofel den Kindern gegenÜber.
    Was sollen die daraus für’s Leben lernen ?
    Setzt Euch nur ja nicht für Kleve ein ! ?

     
  27. 14. gudrun welting

    Und der Erlös könnte gemeinnützig für Projekte eingelöst werden…

     
  28. 13. gudrun welting

    Udo Kleinendonk hat recht, die Entsorgung ist doch das grössere Problem.Warum nicht die Schwäne in Kleve versteigern an kreative Wertschätzende?
    Es gibt sicher Interessierte, die sich einen Schwan als Objekt mit bequemer Rückenlehne als Klever
    gerne in Garten, Balkon oder ins Haus stellen, zuvor diesen von Schmutz und Hundemenschgebrauchsspuren befreien, bzw mit eigenem kreativen Outfit versehen.
    Ich wäre durchaus geneigt:-)

     
  29. 12. Konfuzius a. D.

    @ kalkaraner

    Stimmt. Ich dachte schon an eine Bewegungstherapie für Beamte und Mitarbeiter/innen aus der Verwaltung. Ab Freitag um 13 Uhr hätten die Zeit. Vielleicht zieht man noch Gelangweilte aus dem öffentlichen Kreditinstitut zu, die nicht unerheblich vom Steuerzahler, Beispiel WestNIX, profitiert haben, oder? Da sollte endlich mal „etwas zurück“ kommen.

    Ende vom Lied: Man bekommt selbst die Hartz IV Leute nicht von der Couch. Haben alle Rücken – wette ich doch.

     
  30. 11. kalkaraner

    kindergruppen können doch in rahmen eines malwettbewerbes die schwäne verschönern/bemalen. zumindest die schwäne die es verdiennen 😉

    das wäre doch mal ein ansatz.

     
  31. 10. Andreas

    @4, Jürgen Böll:
    Sie haben ja Recht was Verschmutzung und Vandalismus betrifft.
    Warum aber heben Sie die „Hundeexkremente“ so hervor?
    Aber die Strafen wären schon cool, ich war mal beruflich in Singapur, da geht´s wesentlich härter als in Dresden zu, aber sauberer als in Dresden ist es da auch nicht 😉
    Das die Stadtreinigung mit der geringen Mannkraft die Stadt einigermaßen müllfrei hält ist doch toll!
    Jetzt aber mal eine andere Frage: Wo sind die öffentlichenh (Hunde-)toiletten in Kleve eigentlich?

    Zu den Schwänen:
    In Goch sanieren die Anwohner Kinderspielplätze und andere öffentliche Orte auch mal selber.
    Die Schwäne kann man doch auch wieder hübsch machen und vielleicht nach und nach durch andere Schwäne ersetzen?
    Wem gehören denn eigentlich die Schwäne? Wer hat die bezahlt und aufgestellt? Letzten Endes ist doch der Besitzer für den Schwan verantwortlich.

    Unterm Strich aber schon echt schade. Wegwerfen statt reanimieren?

     
  32. 9. Martin Fingerhut

    Habe mich über die Schwäne gefreut.
    Besonders u.a., weil sie eine bequeme Bank mit RückenLehne bieten.
    das weitere :
    s. http://www.kleveblog.de/2013/08/eine-schwanerei/#comment-58530
    Dort gibt’s noch eine Reihe weiterer zustimmender Kommentare.

    Schlage vor, aus dem ersten Experiment zu lernen :
    neue Schwäne aus stabilerem Material,
    mit stabilerem Lack,
    so aufgestellt, daß das Wasser von der SitzFläche ablaufen kann,
    besser betreut.

     
  33. 8. Wolfgang Look

    Mein (wohl unrealistischer) Vorschlag ist seit längerem in Kleve ein eigenes „Schwanenmuseum“ zu schaffen. Vor dem 2. Weltkrieg hat es einen Ansatz dazu in Form eines Häuschen auf dem Kermisdahl auf dem Wegen von der Luisenbrücke Richtung Sternenbusch gegeben. Es gibt auch noch Fotos. Dort könnte man Kunstwerke (Bilder, Skulpturen, avantardistisches u.a.), Musik (Wagner Lohengrin-Oper) Gedichte verschiedener Regionen und Länder (z.B. Mallarmés „Cygne“) vorführen, biologische Exkursionen durchführen, u.a. Es hätte einen touristischen und kulturellen Wert. An schöner Stelle könnte man auch Kunstseminare durchführen, Konzerte u.a. veranstalten.

     
  34. 7. Fisch

    @. Jürgen Böll

    Ganz so dramatisch ist die Situation mit dem „wildgewordenen Citybus“ nun wirklich nicht.

    Ich bin täglich „zu Fuß“ in der Fußgängerzone unterwegs. Wirklich jeden Tag erlebe ich auf dieser Strecke die Situationen, dass ein Citybus einfach halten muß, weil jemand „mit Stöpseln in den Ohren“ in der Mitte läuft oder so tief in Gespräche oder Spielereien mit kleinen Kommunikationsgeräten verwickelt ist, dass die Umwelt nicht mehr wahrgenommen wird.

    Nur nebenbei: Auch „Rollis“ fahren nicht immer „langsam“ durch die Fußgängerzone……….manchmal gibt es nicht ganz ungefährliche Situationen mit Kindern oder nicht so bewegliche Fußgängern.

     
  35. 6. kleinendonk

    was hat der Schwanenspass gekostet – und was kostet die Entsorgung – also bei Ebay versteigern

     
  36. 5. Ulrich Hoffmann

    Die Skulpturen selbst sind aus billigen Material. Es ist nicht leicht diese Art von Skulpturen aus Plastik zu verschönern. Natürlich ist Randalismus auch ein Thema, aber schon am Anfang dieser Aktion sahen diese unschön aus. Wir waren entsetzt, was aus dieser Aktion gemacht worden ist. Der Schwan hat das nicht verdient!
    Billiges Plastik kann nie hochwertig aussehen.

     
  37. 4. Jürgen Böll

    @3
    den Vandalismus bekommt keine Stadt (Ausnahme London, tausende Cam`s) in den Griff, das passiert meistens schnell und vorzugsweise nachts wenn sowieso keiner hinsieht.

    Die Schwäne waren seinerzeit keine so schlechte Idee vom Marketing, schließlich ist der Schwan neben der Schwanenburg mit unser Wappentier.
    Aber diese Schwäne sind in die Jahre gekommen ohne Zweifel, vom Marketing einfach vergessen, teilweise nicht mehr schön anzusehen, wurden aber zu Anfang gerne als Fotomotiv und Sitzgeegenheit häufig genutzt.
    Wo immer im öffentlichen Raum etwas steht gibt es ein für und wieder, das liegt in der Natur der Sache an sich.
    Das eine Geschäftsführung der von den Stadtvätern so hoch gelobten und umworbenen „Neuen Mitte“ gedankenlos Ihren Schwan als Balast in eine Ecke unter die Treppe verbannt, anstatt Ihn stolz zu präsentieren und damit den Bezug zur Stadt und seinem Wahrzeichen darzustellen, vermag einen dann doch mehr als verwundern, aber dann doch nicht wieder all zu sehr in Erstaunen versetzten.
    Man könnte fast darauf wetten, wenn eine Delegation der Stadtoberhäupter zu einer Veranstalltung käme, würde dieser schnell wieder zügig hervorgekramt.

    @1 ganz so düster ist es zwar nicht, aber da muss man Ihnen recht geben, schön ist etwas anderes. Unsere hochgepriesene Einkaufsmeile und Ihre Nebenstraßen sind vollgemüllt mit vangen wir mal an, da wären Zigarettenkippen, Kaugummiresten, Dosen, Papier ectr. und nicht zu vergessen HUNDEKOTT und HUNDEPISSE in allen Ecken.
    Sauber ist hier sicherlich etwas anderes, da gebe ich Ihnen einfach recht.
    Zur Verteidigung der Stadt, die Herren der Stadtreinigung kämpfen sich jeden Morgen ab 06.00 Uhr mit 1x Wagen besetzt mit 2 Mitarbeitern und 2x Müllläufer mit Handmüllwagen, sowie 2 mal pro Woche 1x Kehrmaschine durch die Einkaufsmeile, die Nebenstraßen sind alle 14 Tage dran. Wobei die Herren also nicht jede Ecke aufräumen unter den Kreisrundensitzflächen mit Baum in der Mitte wird nur Großmaterial aufgesammelt, Kippen und Kaugummis schonmal liegen bleiben.

    Sie möchten die Stadt sauberer haben, wirklich kein Problem und sehr einfach!

    Hier die Lösung, es gibt genug Arbeitslose die nun wirklich einen Job suchen, das trägt sich von selbst und die Stadt wird zusehends sauberer! Das Wegwerfen von Gegenständen und Müll wird zukünftig mit Knöllchen zu zahlen in Euros geahndet, durch mehr Personal vom OSD der Stadt Kleve auf den Straßen.
    Preise hierfür Kippen 30€, Kaugummi spucken 80-110€, Papier wegwerfen anstatt in den Mülleimer 10€, Hundescheiße (Trettminen) 100€ und Hundepisse (säurehaltig) 80€, Bierglasflaschen 50€, Dosen 15€, Radfahren durch die Fussgängerzone zwischen 09.00 – 20.00 Uhr 40€.

    Ich war vor einem Jahr in Dresden, Kaugummi ausspucken 90€, Kippen oder Hundekott auf den Straßen gab es nicht das hat doch etwas oder nicht. Nachdem der Verunreiniger gezahlt hatte durfte derjenige dann auch noch seinen Müll aufheben und in der nächsten öffentlichen Mülltonne entsorgen. Ich habe noch nie eine so saubere Stadt wie Dresden gesehen und dort verkehren mehr Besucher als in unserer Kleinstadt.

    Unsere Herren in der Stadt müßten endlich mal den Mumm in der Hose haben, so etwas auch durchzuziehen, schnell einfach und effektiv.

    Hätte ich doch fast vergessen: „wildgewordener rücksichtloser, rüpelhafter durch die Stadt rasender Citybus oder Citytrain je nachdem was gerade unterwegs ist“ (Fussgängerzone schreibt eine Schrittgeschindigkeit von maximal 3 Kmh vor) siehe aktuellen Bussgeldkatalog 2014
    „Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigtem Bereich nicht eingehalten, sofern nicht mehr als 10 km/h zu schnell (PKW) kostet 20€“
    „Kinder, Hilfsbedürftige und Ältere gefährdet durch zu hohes Tempo (trifft täglich in Kleve zu), mangelnde Bremsbereitschaft oder ungenügenden Seitenabstand kostet 80€ und 1 Punkt“

    Zum Schluss hier mal die Gebührensätze von Köln:
    Tiere verunreinigen Flächen im Stadtgebiet
    § 2 Absatz 1 KStO in Verbindung mit § 22 Absatz 1 Nummer 1 KStO 35-500
    wenn Hundekot nicht beseitigt wird 35-500
    auf Gehwegen 35-150
    auf ausgeschilderten Liegewiesen 75-400
    auf sonstigen Flächen von Grünanlagen 35-100
    auf Spiel- und Bolzplätzen 100-500
    § 2 Absatz 2 KStO in Verbindung mit § 22 Absatz 1 Nummer1 KStO 35-250
    wenn Hunde mitgeführt werden 35-250
    auf Spiel- und Bolzplätzen 35-250

    Zum nachlesen hier: http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf32/strassen-gruen/bu__geld-tabelle-2011.pdf

    Auf die Diskussion bin ich mal gespannt, allen noch einen schönen Abend.

     
  38. 3. Wolfgang

    Sanieren sollten dann aber doch bitte die Aufsteller, deren Geschäfte auf den Dingern beworben werden. Wer mit „seinem Wahrzeichen“ die Stadt verschandelt muß abbauen.
    Die Stadt hingegen sollte vielleicht einmal versuchen, den angesprochenen Vandalismus in den Griff zu bekommen.

     
  39. 2. Fragender

    Der Künstler Andreas Siekmann hat sich anlässlich der Skulptur Projekte 2007 in Münster mit diesen „Kunstwerken“ beschäftigt, welche sich wie eine Seuche in deutschen Städten breit machen: http://www.skulptur-projekte.de/kuenstler/siekmann/?lang=en
    Die übergroßen Katjes in Emmerich sind mittlerweile auch verschwunden. Zum Glück!

     
  40. 1. Lubra

    Wieso wegschmeißen? Sanieren. Die Stadt sollte endlich mal in ihre Optik investieren, dann wird sie auch attraktiver und es kommen mehr Leute die Geld bringen, und, und, und! Überall wo man hinguckt sieht man Verfall, Dreck, ungepflegte Grünanlagen, Unkraut und nicht zuletzt grässliche Nachkriegsfassaden. Was soll das? Jetzt kommt mir nicht mit Sparen, Sparen, Sparen…ich kann es nicht mehr hören! Wir wollen doch auch in einer schönen Umgebung wohnen. Vandalismus? Kameras aufstellen! Fertig!